#81

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 03.03.2013 20:09
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat
Hartnäckig hält sich ein Gerücht, daß eine Hundetrasse auf dem Eis des Arendsee existierte, als das Eis schmolz, sollen die Hunde ertrunken sein. Ich weiß nicht ob jemand dieses Gerücht bestätigen kann. Ich selbst kann es mir nicht vorstellen.


Bei diesen Berichten bin ich auch skeptisch.
Ich will nicht sagen das es sowas garnicht gegeben hat, aber es sprechen doch einige logische Dinge entgegen.
Erstmal muss auf so ein Gewässer ein Mensch drauf, zum schleppen der Hundehütte eigentlich 2.
Das ginge vielleicht, wenn das Eis durchgängig schön dick ist, doch wer kann das garantieren, es müssen Anker geschlagen werden die waren im Schnitt 1 Meter lang.
Die Tiere müssen dann auch gefüttert werden, ich kann mir nur schwer vorstellen das die Vorgesetzten den Einbruch eines Soldaten im Eis eiskalt kalkuliert haben.
Über kleine Bäche kann ich mir das eher vorstellen, doch bevor Eis so weit getaut ist das es einbricht, ist oben Wasser drauf, richtig eisiges Wasser, ob der Hund da freiwillig rein/drauf geht?

Zu den Nase an Nase der Hunde.
Die Hunde standen bei uns Nase an Nase mit nur ca. max. 20 cm Luft zwischen.
War die benachbarte Hündin heiss, so hat mancher Rüde die ganze Trasse aus der Verankerung gerissen.
Geht den Hunden ja nicht anders wie uns.
Es standen immer Männchen Weibchen Männchen an der Trasse um Beissattacken zu minimieren.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#82

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 03.03.2013 20:28
von berlin3321 | 2.512 Beiträge

Hier wäre der Thread:

Diensthunde an der Mauer

Ab Beitrag #13.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 03.03.2013 20:30 | nach oben springen

#83

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 03:41
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo!
Als ehemaliger Diensthundeführer muß ich mal was richtig stellen.
Wachhunde wurden nicht zur Suche eingesetzt,sie hatten keine Ausbildung.
Zum Einsatz kamen ausgebildete Fährtenhunde und Schutzhunde.Mit 10 oder mehr Diensthundeführen wurde dann das Gebiet durchsucht.
Daher der Begriff: Meute


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#84

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 04:09
von Gelöschtes Mitglied
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Netter Ausdruck,den Du verwendest,erstmal vielen Dank dafür.Ich sehe das Du viel Ahnung hast.
Gehen mir mal die Frage an:was ist ein Wachhund.Wachhunde waren meisten Hunde,die sich nicht als Diensthunde verwenden ließen.
Die Hunde wurden von privaten Leuten aufgekauft,weil sie ihr Herrchen gebissen hatten,bzw. zur Zucht nicht geeignet waren.
Unterscheiden muß man .Angstbeisser,Kläffer und es gab auch Hunde die nichts taten.Normal wurden diese Hunde jeden Tag versorgt und nach 14 Tagen kamen sie in den Zwinger.Das ging nicht bei jeden Hund,denn es gab welche die waren so aggresiv,das man sie nicht füttern konnte,bzw. auswechseln konnte.Das gelang meistens nur mit einen Trick.Ich mußte leider die Erfahrung machen,das sich ein Wachhund befreit hatte und mich sofort Angriff,nachts auf einen Friedhof.Ich hatte Glück,das mein Diensthund Argo sofort zugriff und ich nur mit Bissverletzungen im Rippenbereich da von kam..Mein Hund hatte in zu Boden gerungen,so konnten ich ihm den Beisskorb aufsetzen.Klar taten einen die Wachhunde leid,denn nach einer gewissen Zeit hatten sie alle die Mauermacke.


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#85

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 04:30
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo!
Diensthunde: wurden ausgebildet bis Schutzhund 3 mit Prüfung
medizinische Betreung alles ok.
Wachhunde Laufanlage ,haben ihr Wesen verändert,wurden eigentlich aller 14 Tage ausgewechselt.
Es gab einige Fälle,wo der Hund mit nach Hause genommen wurde,aber selten,denn er mußte alt sein und nicht mehr diensttauglich.
Mein Argo war 9 Jahre,hätte ihn aber nicht mitnehmen können,er war nur auf mich abgerichtet,so das jeder der mir zu nahe kommt gebissen würde.
Es hat mir fast das Herz zerbrochen,als ich mich von ihm verabschiedet habe,er hat ganz laut geheult.Er hat gewusst das wir uns nicht wiedersehen.
Ich denke gern an die Zeit zurück,denn er wußte genau was ich wollte,wir haben uns blind verstanden.Er war immer an meiner Seite.
Danke


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#86

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 04:54
von Gelöschtes Mitglied
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Der Einsatz der Wachhunde kam in Berlin an unübersichtlichen Stellen zum Einsatz.
Laufhunde hingen an einer Leine,die anderen waren in gesicherten Bereichen.
Verantwortlich waren die Wachhundeführer,durch diese wurden die Tiere gefüttert und Wasser gegeben.Normal wurden sie aller 14 Tage ausgewechselt.
Zähne wurden nicht abgeschliffen,zum teil hatten die Hunde keine mehr,so alt waren sie schon,aber bellen konnten sie noch.
Nahrung: Wurde durch einen Futterkoch bereitet,Fleisch,Nudeln,Gemüse,dafür gab es bei uns eine Küche.Das Fleisch kam aus Abdeckerein.
Was passierte mit den Hunden die nicht dienstfähig waren?
Die Antwort mag ich hier nicht nicht geben.


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#87

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 10:13
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.490 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #83
Hallo!
Als ehemaliger Diensthundeführer muß ich mal was richtig stellen.
Wachhunde wurden nicht zur Suche eingesetzt,sie hatten keine Ausbildung.
Zum Einsatz kamen ausgebildete Fährtenhunde und Schutzhunde.Mit 10 oder mehr Diensthundeführen wurde dann das Gebiet durchsucht.
Daher der Begriff: Meute



mion @rei, eine Hundemeute ist bei uns was anderes gewesen, sie bestand aus 8-12 Hunden und da hatte nicht jeder Hund einen Führer, vielmehr der "Anführer" der Meute war Schutzhund (mit Führer)und der war bei uns ein Weibchen.
Die anderen Hunde waren nur talentiert genug dem Weibchen zu folgen.....Das funktionierte perfekt.

gruß h.


zuletzt bearbeitet 06.02.2014 10:34 | nach oben springen

#88

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 11:18
von 80er | 560 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #86

[...] Zähne wurden nicht abgeschliffen,zum teil hatten die Hunde keine mehr,so alt waren sie schon,aber bellen konnten sie noch.[...]

Nein, von euch natürlich nicht, denn sie (einige) wurden schon mit abgeschliffenen Zähnen "in Dienst" gestellt.

Das Thema hat mich beschäftigt, da immer wieder dementiert wird, dass es Hunde mit angeschliffenen (nicht abgeschliffenen) Reisszähnen gegeben hätte.
Weil ich nicht behaupte, was ich nicht selbst gesehen habe, bin ich dieser Tatsache nachgegangen und zu fogender Erklärung gekommen:

Trassenhunde für die Grenze wurden aus verschiedenen privaten und dienstlichen Bereichen erworben. Darunter waren ältere ehem. Polizeihunde, Hunde, die für eine Zucht oder zur Ausbildung nicht taugten bzw. aus anderen Gründen unverkäuflich waren, ebenso wie alte oder ausbildungsresistende Schäfer- bzw Hütehunde!

Letztere hatten ja bekanntlich Hüteaufgaben und manchmal musste dem rangniederen Herdentier durch den Hund mit "Nachdruck" begegnet werden. Dabei durfte der Hund auch mal - bei besonders unbelehrbaren Woll- oder Haarträgern - in die Läufe der Tiere "zwicken".
Damit dies möglichst unblutig verlief, weil der Schäfer sonst mit der Wundpflege Mehrarbeit bekommen hätte, die er gerne vermied, wurden den Hunden von einigen Schäfern die Reiss- bzw. Eckzähne durch Anschleifen "entschärft", was erklärt, weshalb solche Hunde im Rentenalter dann auch an der Grenze als Trassenhunde wieder auftauchten.

Edit: Zitat gekürzt


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.02.2014 11:30 | nach oben springen

#89

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 12:31
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Hunde an der Grenze war teilweise ein Problem. Den Hunden im Zwinger, ich vermeide mal wissentlich die Bezeichnung
Diensthunde, außer beim Fährtenhund, ging es verhältnismäßig gut, regelmäßige Fütterung, Ausführen, auch wenn mal kein
Dienst mit Hund vorgesehen war, Tierarzt, Pflege.
Anders die 3 bis 4 Trassenhunde, irgendwo her zusammengesucht, einer stammte aus einem abgebrannten Gehöft.
Verwildert, nicht zu berühren, Fütterung generell mit 2 Mann, einer lenkt ab, der andere angelt das Futtergeschirr und
befüllt es. Auch war die Fütterung bei diesen Tieren recht unregelmäßig, einfach, weil kein Fahrzeug gestellt wurde,
um das Futter hinaus in den Abschnitt zu bringen.
Was dann oft erfolgte auf einer 250-er MZ als Sozius, Futterkübel auf dem einen Knie. Wer es kennt, im Abschnitt
Juchhöh-Gebersreuth-Straßenreuth bestimmt kein Vergnügen besonders im Winter !
Tierärztliche Untersuchung bei den Trassenhunden alle paar Monate, dazu mußten sie regelrecht eingefangen werden,
nach Art der Hundefänger, mittels Lassoschlaufe und wenn nötig, bis ihnen die Luft weg blieb.
Dann per Käfig ins Objekt, Hundebeschau, Impfung und wieder raus ans Seil.
Futter wurde in der eigenen Futterküche gekocht, Frischfleisch, auch gekochtes Fleisch wurde wöchentlich geliefert.
Dazu Haferflocken, Knäckebrot usw. Irgend ein med. Präparat stand auch bereit, mußte in gewissen Abständen dem
Futter beigemischt werden.
In der Hundestaffel waren wir 3 Mann, und so war immer gewährleistet (nachdem wir das durchgesetzt hatten), das immer
wenigstens Einer sich um die Tiere kümmern konnte.
Es gab auch bei uns zwei Hunde, die Probleme hatten mit dem Wechsel des Hundeführers, meine Carla war da nicht so
empfindlich, sondern eher eine Hündin zum Zeitvertreib während der Schicht, was auch ausgiebig praktiziert wurde.


.
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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#90

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 12:37
von Gelöschtes Mitglied
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Zu der ganzen Diskussion hier, für mich war der Einsatz der Hunde an der Lauftrasse reine Tierquälerei!


Fello, Heckenhaus und bendix haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#91

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 13:11
von Linna | 188 Beiträge

Ich war zwar kein Hundeführer, aber schon als Kind ein Hundenarr. In der Grenzkompanie hatten wir einen Hundezwinger
und ich habe jede Minute meiner Freizeit genutzt mich mit den Tieren zu beschäftigen und konnte mich nach relativ kurzer
Zeit jedem nähern.Die Trassenhunde an den Lauflinien waren dagegen unberechenbar und auch ziemlich verwildert. Ich war beim
füttern oft dabei und habe sie abgelenkt, während ein anderer Grenzer die Näpfe füllte.
Das Futter wurde aus einer zentralen Futterküche geholt und Im Trabi zu den Hunden gefahren.
Es war in Milchkannen verpackt und stank entsetzlich.
In regelmäßigen Abständen wurden diese Hunde für eine gewisse Zeit zur "Rekultivierung" in die Zwinger der Kompanie gebracht,
dort aufgepäppelt und tierärztlich versorgt.



Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 13:52
von Fello | 28 Beiträge

Hallo,
ich denke wir hatten in der 1.Kompanie in Kirstingshof (1965/66) 6 Hundeführer. Ob diese Soldaten als Hundeführer ausgebildet waren, kann ich nicht sagen. Den Hunden die mit ihrem Hundeführer mit uns zum Grenzdienst mussten ging es gut. Die Hundeführer waren regelmäßig dran die Zwinger der Hunde zu reinigen und Futter zu kochen. Das Futter, meist Schweinefüße, wurde angeliefert und jedes Teil hatte einen Trichinstempel (blau). Sämtliche Hunde die mich im Grenzdienst mit ihrem Hundeführer begleitet haben, bekamen natürlich auch jedesmal ein Teil vom Postenbrot etwas ab. Die schnupperten schon auf dem LO alle Taschen ab. Einmal pro Woche war jedoch Fastentag für alle Hunde.
Die Hunde hingegen die an einer Trasse waren haben mir schon leid getan. Oft waren sie naß, froren, waren ängstlich, auch anhänglich und ständig hungrig. Man musste annehmen , die verblöden dort an der Kette. Hatte sich mal versehentlich die Kette gelöst, wurden sie eingefangen und brutal geschlagen. Das zu beobachten, war für mich immer das Schlimmste. (Geschehen von Soldaten Hundeführern in Vacha 2.Gk am Prinzenwehr 1965/66.)
Ich denke, dass diese Hunde dort mehr oder weniger alle verendet sind.
Fello


Lutze und gitarre52 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#93

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 14:58
von Gelöschtes Mitglied
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Nochmal kurz:
Diensthunde waren augebildete Schutzhunde und hatten jeder einen Führer.Die Zwinger wurden jeden Tag gereinigt.
Futterküche stand im Bereich der Zwingeranlage.Die Futterküche sah genau so aus,wie eine Großküche und es gab eine Kühlkammer.
Für die Sauberhaltung war der Futterkoch verantwortlich.
Für die Betreuung der Wachhunde waren bei uns 10 Mann zuständig.Für die Fütterung gab es bei uns einen S4000.
Das Futter wurde in Milchkannen gefüllt,es roch sehr streng.
Zum Füttern fuhren immer zwei Wachhundeführer und ein Diensthundeführer an die Grenze.
Der DH-Führer war bewaffnet,MP und Harke. Die Harke diente dazu,Spuren auf den Kontrollstreifen zu beseitigen.


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#94

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 15:08
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Die Zustände in Freienhagen waren 1974/75 schlimm:

Die Schäferhunde Aldo und Cora kamen von der Laufanlage zur Erholung in den Freienhagener Zwinger. Zunächst war ein Uffz. für sie zuständig, der „Hunde-PK (Politkommissar)“. Danach kümmerte sich der Gefreite M. um sie und durfte sie auch mit zur Schicht nehmen. Ab und zu wurde eine halbe Kuh als Futter geliefert, die M. zerteilte und in den „Kühlschrank“ beförderte. Das war ein Faß, in das über einen Schlauch kontinuierlich Wasser eingelassen wurde, welches unten durch eine Öffnung wieder abfloß.
Die Tiere schienen überaus zutraulich, bis wir bei Schichtbeginn im Dorf Zivilisten begegneten. Da knurrten und bellten sie.

Gruß
Micha


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 15:19
von katerjohn | 559 Beiträge

Bis zu welchen Zeitraum gab es Hunde in der GK ? Als ich 71/72 in der 12 .GK in Wülperode diente ,gab es dort keine .Auch in den Nachbarkompanien Fehlanzeige !


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#96

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 18:01
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #83
Hallo!
Als ehemaliger Diensthundeführer muß ich mal was richtig stellen.
Wachhunde wurden nicht zur Suche eingesetzt,sie hatten keine Ausbildung.
Zum Einsatz kamen ausgebildete Fährtenhunde und Schutzhunde.Mit 10 oder mehr Diensthundeführen wurde dann das Gebiet durchsucht.
Daher der Begriff: Meute




Falsch!

Die Meute wurde zum Revieren eingesetzt.
Es mußte bei Einsätzen der Hundemeute gewährleistet sein, dass sich keine unbeteiligten Personen im Einsatzraum befanden.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 06.02.2014 18:02 | nach oben springen

#97

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 18:09
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

Zitat von katerjohn im Beitrag #95
Bis zu welchen Zeitraum gab es Hunde in der GK ? Als ich 71/72 in der 12 .GK in Wülperode diente ,gab es dort keine .Auch in den Nachbarkompanien Fehlanzeige !


Also,bei uns Ende der 70er waren auch keine auf der GK. Ich kenne die Armen "Schweine" auch nur an der Laufanlage,und meistens sehr Unfreundlich


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#98

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 18:12
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Zitat von katerjohn im Beitrag #95
Bis zu welchen Zeitraum gab es Hunde in der GK ? Als ich 71/72 in der 12 .GK in Wülperode diente ,gab es dort keine .Auch in den Nachbarkompanien Fehlanzeige !

Ende April 1970 bin ich heim, da waren in der GK Juchhöh noch (Dienst)-Hunde in der Zwingeranlage, und es folgten auch neue Hundeführer in der GK.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#99

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 18:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #83
Zum Einsatz kamen ausgebildete Fährtenhunde und Schutzhunde.
Mit 10 oder mehr Diensthundeführen wurde dann das Gebiet durchsucht.

Daher der Begriff: Meute
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #96
Falsch!
Die Meute wurde zum Revieren eingesetzt.
Es mußte bei Einsätzen der Hundemeute gewährleistet sein, dass sich keine unbeteiligten Personen im Einsatzraum befanden.


Richtig @th, siehe #87, na aber jetzt isses sozusagend amtlich.
Mal 'ne andere Frage, gibts es hier Zeitzeugen, welche mal eine Meute miterleben durften? Die spezielle Ausbildung hatte ja nur die Hündin aus dem Batallion, die Rüden wurden dann von den an der Lage beteiligten Kompanien 'zusammengeborgt'.

oT, was macht'n die lesbare Version des ZA-40-Schemas? Es schon öfters mal danach gefragt ...
Technische Ausrüstung in BT-6 Füst?
Frage zu Aufbau und Funktion des Zentralen Anzeigegeräts ZA 412


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#100

RE: Trassenhunde

in Grenztruppen der DDR 06.02.2014 19:21
von Gelöschtes Mitglied
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Dazu ein kleines Beispiel:
Ein Wachhund hatte sich irgendwo losgerissen und verließ die DDR.
Er lief auf den Schienen der S-Bahn über die Brücke in Richtung Westberlin.Alles Rufen half nichts,er drehte sich nochmal um und verschwand.
Meldung: Grenzdurchbruch Ost/West . Hinterher gab es einigen Ärger,weil der Grenzdurchbruch nicht verhindert wurde,also Einsatz der Schußwaffe.


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