#1881

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 16:55
von RalphT | 869 Beiträge

Hy @Dandelion ,

Zitat
Das U Fleku ist nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auf dem besten Weg, zur typischen Touristenfalle zu werden.



Kannst Du mir erklären, warum? Ich wäre dort wahrscheinlich mal eingekehrt. Und so nahe liegt es auch nicht an den bekannten Orten.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, welches Lokal du mit "Schwejk" meinst. Ich kenne nur eins, das ist aber ein paar Straßen weiter (über die Moldau). Meinst Du evtl. das hier? http://www.usvejku.cz/

Wenn ja, kann ich nur zustimmen. Ich war dort auch einmal und war begeistert. Ab und an, spielt draußen jemand mit dem Akkordeon.

Ansonsten ein paar Straßen weiter, kann ich sehr das Restaurant/Hotel "U Medviku" sehr gut. Essen ist recht günstig (Gerichte so zwischen 300 und 400 Kronen), gutes Bier - halt "gut bürgerlich". Der Laden ist abends auch immer gerammelt voll.

Ich war vor 2 Wochen gerade wieder da und habe dort gespeist. Hier für die Neugierigen die Fotos:
(Achso, der Zettel ist die Rechnung) Wie man schnell erkennt, finanzamtkonform!)

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 07.09.2014 16:55 | nach oben springen

#1882

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 17:01
von manudave | 390 Beiträge

Früher gab es immer mal "Quarkkeulchen". Kennt das jemand und weiß ein Rezept?


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#1883

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 17:32
von Gelöschtes Mitglied
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Da hast Du mir aber eine echte Aufgabe gestellt, @RalphT : Von der Inneneinrichtung könnte es das von Dir genannte Lokal gewesen sein, aber die Adresse passte nicht. Also habe ich mich über die Adresse vom U Flecku bei Google Street View die Straße längsgekämpft und ich denke, ich habe das Lokal gefunden: Es heißt wohl U Karla und befindet sich links vom U Flecku, wenn man vor dem Gebäude steht. Auf "Schwejk" kam ich vermutlich, weil in der Mitte des Namensschildes ein Portrait der legendären Figur hängt - da hat mich die Erinnerung wohl ein wenig in die Irre geführt.

Auf die Tourisenfalle kam ich aus mehreren Gründen:
1. Wenn sich ein Lokal selber als eines der bekanntesten und meistbesuchten Denkmäler bezeichnet und sich in eine Reihe mit der Burg stellt, werde ich argwöhnisch.
2. Dieser Argwohn steigt, wenn die Speise- und Getränkekarte in mehr als zwei Sprachen, z.B. Landessprache plus Englisch, verfasst ist. Denn für wen sonst als Touristen sind die Übersetzungen vorgesehen?
3. Acht Säle und Gärten sprechen nicht gerade für ein kleines, gemütliches Restaurant, sondern eher für Massenabfertigung.
4. Man kennt das ja von vielen Griechen: Man sitzt noch nicht richtig, schon steht der erste Ouzo auf Kosten des Hauses als Willkommenstrunk auf dem Tisch. Auch im U Flecku kam sofort ein Kellner mit einem Tablett voller Schnapsgläschen. Aber nicht auf Kosten des Hauses, weit gefehlt, der muss bezahlt werden. Wer den nicht bestellten Schnaps trinkt - selber schuld. Ist für mich schon hart an der Grenze zur Abzocke.

Reingehen und ein Bier trinken, um mal dringewesen zu sein - warum nicht. Vergleichbar zum Hofbräuhaus in München: Habe ich mir auch angeschaut und ein Bier getrunken, aber mehr muss nicht.

Ich hoffe, ich konnte Dir meine Meinung begründen.


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#1884

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 17:49
von furry | 3.562 Beiträge

Um im Böhmischen "wie bei Muttern zu Hause" zu essen, bieten sich die kleinen Dorfkneipen an.
Hier mal eine Empfehlung weit ab von Prag, aber in wildromantischer Gegend, Ausgangspunkt für sehr schöne, aber auch anstrengende Wanderungen.
Der Ort heißt Mala Skala und hier das dortige Restaurant.
http://www.bouckuvstatek.cz/index.php?content=fotky
Sollte sich mal der ein oder andere nach Harrachov verlaufen, geht in das Hotel "Praha". Äußerlich der hässlichste Schuppen in diesem gepflegten Wintersportort, aber innen urst gemütlich und dann die Speisekarte . Ich darf gar nicht daran denken, möchte am liebsten gleich los.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#1885

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 17:57
von Gelöschtes Mitglied
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Nachtrag:

Wir haben uns im "Andel" ausgesprochen wohl gefühlt: Fast ausschließlich Tschechen als Gäste, einige (aber beileibe nicht alle) Kellner sprechen ein paar Brocken Deutsch oder Englisch, zur Not verständigt man sich mit Händen und Füßen. Eine eigene Homepage haben die auch, aber halt "nur" auf Tschechisch - aber Fotos brauchen keine Übersetzung: http://www.restauraceandel.cz/cz/fotogalerie/

Ein Hinweis noch: Das Lokal liegt unmittelbar an der U-Bahn-Station gleichen Namens. Wenn man also bei z.B. Google nur "Andel Praha" eingibt, wird man mit Beiträgen über die Station fast erschlagen.... Ich bin mir sehr sicher: Bei unserem nächsten Besuch in Prag steht das Andel mit auf der Liste. Und zwar ziemlich weit oben.


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#1886

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 18:53
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von manudave im Beitrag #1882
Früher gab es immer mal "Quarkkeulchen". Kennt das jemand und weiß ein Rezept?


Ich hab das manchmal gemacht wenn ich gekochte Kartoffeln übrig hatte .
1. Kartoffeln durchdrücken
2. Quark und Gewürze unterheben (bei 1Kilo Kartoffeln ca 500gr Quark)
3.je nach Geschmack süss oder herzhaft würzen
4.mit Mehl zusammen Klösschen formen und plattdrücken
5. in der Pfanne bei mittlerer Hitze in Butterschmalz ausbacken !

Zur herzhaften Variante Apfelmus und zur süßen Variante Vanillesoße reichen !


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#1887

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 19:39
von manudave | 390 Beiträge

Danke dir Fritze, hört sich doch gut an.


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#1888

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 07.09.2014 20:49
von FRITZE (gelöscht)
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So ,das Kabel war endlich gefunden und ich kann wieder paar Bilder hochladen. Gestern war mir ohne Vorankündigung das Handy abgeschmiert .
Dunkel und Ende . Einige telefonnummern sind verloren ,aber Fotos blieben alle auf der Karte !

Hatte ja die Woche auch Gefallen an Batrachos Soljanka gefunden und Freitag Abend wurde nach Vorbereitungen losgelegt .

Angefügte Bilder:
Batrachos, grenzgänger81 und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1889

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.09.2014 14:27
von Gelöschtes Mitglied
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Das vorletzte Bild ist das Wichtigste


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#1890

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.09.2014 15:14
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #1889
Das vorletzte Bild ist das Wichtigste


Ja Pusteblume ! So ein Abend in der Küche macht natürlich auch durstig !
Aber gestern war noch anstrengender ! Schnitzel mit Jägersosse erfordert auch eine gewisse Vorbereitung .Als estes die Sosse aus Beinscheibe und Rinderknochen zu bereiten . Dabei durfte ich wegen Abstinenz eines Mittagsgastes keinen Rotwein für die Sosse verwenden ! Habe mir mit Holunder-Brombergelee beholfen .Dann aus Putenkeulen die Schnitzel schneiden ,Pilze und Zweibeln schneiden ,Schnitzel panieren .
Aber das wichtigste war das Ergebnis ! Und damit habe ich wieder von allen Anwesenden Lob eingeheimst !

Jetzt bitte nicht sabbern @Vogtländer !

Angefügte Bilder:
Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1891

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.09.2014 16:16
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Zitat von manudave im Beitrag #1882
Früher gab es immer mal "Quarkkeulchen". Kennt das jemand und weiß ein Rezept?



Meinst Du die hier , aus rohen Kartoffeln?


EK 81/2
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#1892

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.09.2014 17:18
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Mholzmichel im Beitrag #1891
Zitat von manudave im Beitrag #1882
Früher gab es immer mal "Quarkkeulchen". Kennt das jemand und weiß ein Rezept?



Meinst Du die hier , aus rohen Kartoffeln?




Das sieht aber mehr wie Kartoffelpuffer aus

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#1893

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.09.2014 17:31
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Mal ganz schnell aus dem Stand, dem Gedächtnis und ohne Gelinggarantie:

Pellkartoffeln kochen, auskühlen lassen, einen Tag stehen lassen, pellen.
Die gepellten Karoffeln durch die Kartoffelpresse drücken, besser ist allerdings reiben. Reibe fein, nicht die grobe Seite.

Zu der geriebenen Kartoffelmasse die gleiche Menge abgetropften Quark geben, kein Magerquark!

Dazu Ei; je nach Menge der Masse 1,2 oder 3 ....
Mehl zum binden, eine Prise Salz
Etwas Zitronat oder wenige Spritzer Zitronensaft.
In Rum ertränkte Rosinen und wer das nicht mag oder will die Rosinen in Apfelsaft ertränken. Rosinen abtropfen lassen, mehlen und zu der Masse geben.
Die Zutaten gut vermengen bis eine geschmeidige Masse entsteht.
Nicht zu dick, nicht zu dünn.
Daraus dann Plinsen formen und diese in Fett (Butterschmalz, es geht auch Margarine) goldgelb braten. Mittlere Hitze denn sie werden sehr schnell braun, sollten aber "durchgebraten" sein.

Die noch warmen Quarkkäulchen dann mit Zucker, geht auch Zucker und Zimt, essen.
Apfelkompott passt auch dazu oder Vanilleeis oder alles zusammen ....

Viel Spass beim ausprobieren ......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#1894

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.09.2014 18:32
von der glatte | 1.356 Beiträge

Bei uns gibt es heute Kartoffelbrei selbstgemacht. Dazu eine Art Wurstgulasch (Reste). Es ist eben Montag.

Nein, ich war in Prag nicht im Fleck, sondern in der Nähe von Mlada Boleslav in einem winzigen Ort. Dort habe ich ganz selig erst einmal eine ausgezeichnete Knoblauchsuppe gelöffelt. Noch gestern Abend machte alles einen weiten Bogen um mich und unsere Katze wollte nicht einmal schmusen.

Das Rezept habe ich mir dann von den Küchenleuten besorgt. Das wird bald hier veröffentlicht, wenn Ihr das wollt. Gibt es hier überhaupt Freunde einer böhmischen Knoblauchsuppe mit Schwarzbrot dazu?
Die dicken Schwarzbrotscheiben werden auch mit Knoblauchzehen eingerieben und dann im Fett kurz gröstet. Wahnsinn! Dazu passt ein kühles Bier vom Fass. Prost.

Gruß vom Glatten


ACRITER ET FIDELITER


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#1895

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 08.09.2014 18:51
von Vogtländer (gelöscht)
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Ein kühles Dunkles und nen großen frischen Brotkanten mit Butter und Salz dazu-jawolla,da werden wir uns einig!


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#1896

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 15.09.2014 01:04
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na, wie sehen unsere Hackfleisch-Sahne-Bällchen aus? Alles in einer mittleren Auflauf-Form präsentiert, bevor es in den Ofen bei 200°C ging. Doch vorher kamen noch kleine Stücke vom Büffel-Mozzarella auf die Bällchen.



Und das Ergebnis nach 30 Minuten Quälerei vom leckerem Duft aus dem Ofen.



Dazu eine schöne Pasta al dente, einfach köstlich.


Gruß von Reiner


ACRITER ET FIDELITER


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1897

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 19.09.2014 13:36
von Pit 59 | 10.125 Beiträge

Oktoberfest Haxe gibts Heute bei mir Mein Arzt sagt ich sollte abnehmen,OK fange ich danach an Ist aber auch Quatsch,ich verschiebe das bis nächstes Frühjahr

Angefügte Bilder:
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1898

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 19.09.2014 13:43
von Hapedi | 1.870 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #1897
Oktoberfest Haxe gibts Heute bei mir Mein Arzt sagt ich sollte abnehmen,OK fange ich danach an Ist aber auch Quatsch,ich verschiebe das bis nächstes Frühjahr



Jawol Peter , Salatblätter sind für die Hasen sonst kommen die nie in die Pfanne

gruß Hapedi



zuletzt bearbeitet 19.09.2014 13:49 | nach oben springen

#1899

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 20.09.2014 13:09
von LO-Fahrer | 605 Beiträge

Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #1877
seid gegrüßt! hier mal ein Foto von meiner Soljanka. Es ist Schritt für Schritt nach dem Rezept von Vierkrug gekocht. Der Zeitaufwand ist enorm, das ganze Fleisch und sämtliche Zutaten in winzige Stücke zu schneiden! Der Geschmack belohnt aber die ganze Arbeit!!!!
Der stand auf dem Foto ist Freitag Abend, es sind heute nur noch etwa 2 Teller übrig.



gruß h.




Was ist denn das für ein mickriges Töpfchen??

Wenn ich Soljanka koche , nehme ich den großen 12l Topf und der wird randvoll! Ich gebe Dir aber dahingehend Recht, die Schnippelei ist ein Schweineaufwand. Aber wenn es allen schmeckt (und das hat es bis jetzt noch immer), ist alles vergessen.


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#1900

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.09.2014 20:10
von FRITZE (gelöscht)
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Samstag hat Mama einen Riesenkohlkopf (Medizinball mässig ) für nur 1,79 erstanden . Da war mal wieder was fällig !

Die meisten von den guten Stücken wurden eingefroren ,weil selbst ich hab nur zwei davon geschafft !


10 Rouladen pro Blech von 60x40 cm !

Angefügte Bilder:
hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.09.2014 20:11 | nach oben springen



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