#141

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:29
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #142
Zitat von Vierkrug im Beitrag #141
Off Topic




Na dann kehre ich mal ganz schnell zum Thema zurück

Mit dem russischen Frühstück konnte ich mich nie anfreunden. Milchbrei in allen Variationen. Haferbrei war für mich wie Weihnachten. Doch meine Großmutter war hart, es musste Abwechslung sein, auch beim Frühstück. Da griff dann mein Großvater ein.

1.Stufe: "Моя маленькая...." - Meine kleine
2.Stufe: "Моя маленькая немка..." - Meine kleine Deutsche - Ein liebvoller Hinweis, sowohl an mich, als auch an meine Großmutter, dass hier gerade Welten aufeinander treffen.

Bei der Wahl meines Vornamens waren meine Eltern sehr weise. Sowohl in Deutschland, als auch in Russland bin ich nicht eindeutig zuzuordnen.

Nur bei Vorlage meines Ausweises wird man in Deutschland manchmal stutzig. Wegen meiner russischen Geburtsurkunde wird seit der Wende im Personalausweis meinem Vornamen der deutsche Vatersname hinzugefügt.

LG von der grenzgaengerin



Скажи мне пожалуйста твоя женскaя имя?

HG 82/I
Olsen


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#142

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 28.02.2013 18:38
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von OlsenWeilrode im Beitrag #143


Скажи мне пожалуйста твоя женскaя имя?

HG 82/I
Olsen


Off Topic

Also Herr OLSEN,

узнавать его, я предоставляю здесь бывшим членам "государственных органов".

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 28.02.2013 18:51 | nach oben springen

#143

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 01.03.2013 13:13
von hardi24a | 331 Beiträge

Hallo, Ihr solltet vielleicht einen neuen Thread eröffnen:
DSF (Deutsch-Sowjetische Freundschaft)
oder:
Freunde der russischen Sprache
vielleicht ?
:-))


94, Svenni1980 und frank haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#144

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.03.2013 03:04
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #103
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #102
Zitat von DoreHolm im Beitrag #101
Was ich eigentlich vermisse und das müßte ich mir wieder mal machen: In dem flachen Grill mit den Heißwendeln von oben noch aus DDR-Zeiten (habe ihn noch da) haben wir getostetes Toast, mit Bierschinken belegt, dann mit Meerrettich bestrichen, Gewürtsgurkenscheiben drauf gelegt, dann Käsescheiben und überbacken.
Zu den Brigadefeten trafen wir uns bei einbem Kollegen auf dem Dorf. Dort wurde Kebabcheta (oder wie sich das schreibt) gegrillt. Das waren sehr gut gewürzte Gehacktesröllchen.


Du meinst bestimmt Chevapchichi...aber...es gibt ja auch für Gehacktes.-Gerichte eine Menge Bezeichnungen. Als ich das 1. Mal in München war und eine Freundin, welche ein Bistro besitzt mich fragte: Magst ein Fleischpflanzerl und ein Haferl Kaffee...da war mir klar...ich bin im *Ausland*.


Hoffentlich hast Du Deine Weißwürste vor 12.00 Uhr gegessen - ansonsten bist Du gleich als "Preiß" identifizert worden.



und wenns geht noch mit Messer und gabel gegessen oder abgebissen


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#145

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.03.2013 03:17
von Batrachos | 1.549 Beiträge

auch ein Klassiker

Grünkohl mit Bregenwurst und Kartoffeln
wobei der Grünkohl den ersten Frost erlebt haben muß
lecker


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#146

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.03.2013 19:35
von Lutze | 8.034 Beiträge

Karfreitag bin ich wieder bei Muttern,bin schon gespannt,was es zu Essen gibt,
sie will mir eine Überraschung machen,was gibt es bei euch zu Ostern zu essen?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#147

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.03.2013 19:44
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Lutze:
Ich weiß schon,was ich zu futtern bekomme.
Freitag Karnickel und Samstag mein Lieblingseintopf:Möhreneintopf mit Eberswalder Würtschen und mit seeeeeehr viel Buttereinbrenne!Meine Mama liebt mich!
Ostereier gibts natürlich auch!


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#148

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.03.2013 19:44
von DoreHolm | 7.695 Beiträge

Gestern zu Besuch bei meiner "Lieblingstante" (Tante meiner Frau). Als verspätetes Geburtstagsgeschenk hat sie mir einen wunderbaren Rührkuchen (Topfkuchen, Gugelhupf) mitgegeben. Sie weiß, wenn ich zu Besuch komme, mit was sie mir einen riesengroßen Gefallen zun kann.



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#149

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.03.2013 21:10
von Fritze (gelöscht)
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Die räumliche Trennung zu meiner Mutter verhindert leider häufige Besuche . 700km sind kein Pappenstiel !
Aber auch wenn ich zu Ostern nicht bei ihr zu Besuch bin ,werden wir viel kommunizieren.
Aber zu ihrem Geburtstag bin ich bei Ihr und an diesem Tag ist sie die Nr. Eins , auch wenn an diesem Datum auch Vatertag ist .
Bei jedem meiner Besuche bekomme ich eines meiner Lieblingsgerichte.
Und Königsberger Klopse " ala Mama" könnte ich dreimal die Woche essen.


Svenni1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#150

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.03.2013 21:29
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Schöne vögtländische Bambes mit Apfelmus sind die Welt, süß-saure Eier mit Speck in der Soße, Karpfen vogtländisch aus der Backröhre, Eisbein mit Klößen und Meerrettichsoße, und und und ... . Da wächst der Bauch schon vom Drandenken !



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#151

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.03.2013 22:50
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Unner Gräzer:
Mir schmeckt der böhmiche Senf in der Soße bei den sauren Eiern besser als der Bautzener,aber ausgelassener Speck muß definitiv da rein.
Und zum Thema Bambes:Danke,jetzt hab ich Knast und leg ne Schicht ein inne Küche!


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#152

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 24.03.2013 19:42
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

@Vogtländer, ich mag die süß-sauren Eier ganz ohne Senf, für meine Frau mach ich immer noch nen Topf Soße mit Senf. Aber mit dem böhmischen "Horcice", so heißt der wohl, muß ich mal probieren. Ich hoffe, die Bambes ham geschmeckt !



zuletzt bearbeitet 24.03.2013 19:42 | nach oben springen

#153

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.03.2013 19:58
von Moskwitschka (gelöscht)
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Hallo ihr Schlemmermäuler,

hier noch ein Rezept für die schnelle Küche zu Ostern: Hoppel, poppel für 2 Personen.

500g Lammfilet in einer feuerfesten Pfanne scharf anbraten, danach 2 kleingeschnippelte Zwiebel dazugeben. Wenn die Zwiebeln glasig sind ca.500g gewürfelte Kartoffeln zugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel rauf und für ca. 30 min (kann je nach Kartoffeln auch mehr sein) bei 180 in den vorgeheizten Backofen schieben. Grüne Bohnen als Beilage nach gusto.

LG von "Mutter" grenzgaengerin


Unner Gräzer und Schmiernippel haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#154

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.04.2013 01:51
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Gräzer:
sie waren wieder verdammt lecker!


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#155

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.04.2013 20:20
von Ex-Huf (gelöscht)
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Meine liebe Mutter hat mir ein Rezept vererbt, das ist für ganz einfache Menschen, immer wenn es neue Kartoffeln gibt.
Pellkartoffeln mit Stippe.

Pellkartoffeln gar kochen, dann in eine große Schüssel.

Dazu fetten Speck in Würfel schneiden, in der Pfanne langsam auslassen, bis die Würfel braun werden, dann zwei, drei Löffel Mehl hinein, bis das alles leicht bräunt.
Dann kaltes Wasser in die Pfanne, erhitzen und ständig rühren, gegen die Klumpen!
Nach Geschmack Salz und Pfeffer in die Pfanne und wenn alles schön sämig ist, kommt die Pfanne auf den
Tisch.
Jeder pellt sich seine Kartoffeln und stippt diese, auch in Teilen, in die Pfanne in der Mitte.

Ist ein Rezept aus schlechten Zeiten, aber es schmeckt.

Dazu Gurkensalat.

VG Ex-Huf


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#156

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.04.2013 20:37
von Vogtländer (gelöscht)
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Das Rezept kenn ich von meiner Oma.Echt lecker!


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#157

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.04.2013 20:39
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

@Vogtländer,

so, nu hastes geschafft ! Für morgen hab ich mich bei Muttern angemeldet und Bambes gewünscht !

@ Grenzgängerin und @Ex-Huf,

eure beiden Rezepte müssten eigentlich in einen Fred über Drogen verschoben werden, das Zeugs hat allerhöchstes Suchtpotential !



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#158

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.04.2013 20:47
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Gräzer:
Gern geschehen!
Lass es Dir schmecken. Und denk dran:In Maßen,nicht in Massen,sonst Bauchaua wegen Überfutterung!
@ Ex-Huf:
Den ausgelassenen Spreck über die Jungkartoffeln geben und frische,kleingehakte Petersilie drüber,das ist auch ne Variante.
Auf jedenfall echt extrem lecker mit Gurkensalat!


Unner Gräzer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.04.2013 21:13
von Ex-Huf (gelöscht)
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In meiner Kindheit, soll heißen in den 60er Jahren und den frühen 70ern war es bei uns noch üblich, dass man übrig gebliebene Reste des Essens verwertete, ohne dass nach heutigem Verständnis lebensmittelhygienische Bedenklichkeiten bestanden.
Beispiele:

Wenn Mutter am Sonntag einen Schweinebraten mit Sauerkohl auf den Tisch gestellt hatte, schmeckten die aufgewärmten Reste am Montagabend mit einer Tasse Kakao (anderes Thema!) super!
Ich glaube, über Hasenbrote brauche ich nicht zu schreiben, oder?
Gab es bei uns mal ein Essen mit Quetschkartoffeln (=für alle anderen Deutschen: Kartoffelbrei) und es gab verarbeitungswürdige Reste, hat Mutter den kalten Brei wie Bouletten geformt, in Semmelbröseln gewältzt, und wie ne Boulette gebraten. Dazu die allgegenwärtige Vierfrucht-Marmelade aus Neubrandenburg, das war gut!

VG Ex-Huf


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#160

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 02.04.2013 21:21
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Ex-Huf:
Das mit den Quetschkartoffeln ist gut.Muß ich mir merken.Käsestücken drin als "Kern",welcher durch das Braten zerläuft, hast das mal probiert mit Marmelade?


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