#1361

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 17:18
von der glatte | 1.356 Beiträge

Danke Ihr Beiden,

auf dem Holzfeuer, sollte es so richtig gut werden. Habe es selbst noch nie probiert. Ich erwarte dann Euren Bericht.


Aber wartet einmal, ich habe da noch etwas aufgeschrieben. Eine PIZZA ALA DOLCE VITA GERMANIA.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1362

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 17:21
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #1363
Danke Ihr Beiden,

auf dem Holzfeuer, sollte es so richtig gut werden. Habe es selbst noch nie probiert. Ich erwarte dann Euren Bericht.


Aber wartet einmal, ich habe da noch etwas aufgeschrieben. Eine PIZZA ALA DOLCE VITA GERMANIA.

Gruß Reiner


Hört sich interessant an

Bernd


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#1363

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 17:23
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na dann wollen wir einmal.


PIZZA ALA DOLCE VITA GERMANIA

Mutter möge mir verzeihen, denn sie hätte eine Pizza wohl kaum gegessen. Das was sie selbst nicht kannte, kam nie auf den Tisch. Aber vermutlich hätte sie es wenigstens probiert.

Um es gleich vorweg zu nehmen, es wird ein ganzes Kuchenblech voll, also einen gesunden Appetit mitbringen. Auch sehr gut geeignet, wenn sich unverhofft Freunde angemeldet haben. Das passt dann immer gut und macht nicht zuviel Arbeit. Also was brauchen wir?

Ich nehme für den Teig immer den Klassischen-Pizza-Teig von Kathi. Damit gab es noch nie Probleme, trotz Hefe und dem gehen lassen.

Der Teig:
Der Teig wird so wie auf der Verpackung angegeben zubereitet. Dann muss alles für ca. 30 Minuten an einem warmen zugfreien Ort gehen. Bei mir ist das im Backofen, welcher auf ca. 30 °C angeheizt und dann abgeschaltet wurde. Da drin zieht es nicht und die 30°C sind für den Teig wunderbar. Aber den Teig immer mit einem Tuch abdecken!

Pizzaaufstrich:
Das wird schön dick auf den fertigen Teig gestrichen und gilt als Grundbelag. Wir brauchen dazu:

Tomatenketchup
Bautzner Senf, Mittelscharf
Olivenöl
Worcestersauce aus Dresden
Chili frisch gemahlen
Pfeffer
Salz
Zucker

Alles gut und nach Geschmack in einer Schüssel mit dem Schneebesen anmischen, wer es mag, kann sich da etwas teuflisches Zubereiten. Die Gundsoße sollte aber nicht zu dünn sein.

Der Belag:
1 Kg Mischgehacktes (Schwein und Rind ungewürzt)
2 Eier
3 kleine Dosen Champignon in Scheiben, gut abtropfen lassen!
1 mittlere Dose Ananas in Stücken, gut abtropfen lassen!
2 mittlere Zwiebeln für das Hackfleisch
Salz und Pfeffer aus der Mühle
3 große Zwiebeln für Zwiebelringe
1-2 Tüten Reibekäse oder Pizzakäse

Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, den Eiern und den Zwiebeln würzen und gut durchkneten. Keine Semmel untermischen nur wer es unbedingt will.

Zubereitung:
Nach 30 Minuten Gehzeit, ist der Teig gut aus der Schüssel zu lösen und braucht nun kräftige Handarbeit. Da kann man so richtig seinen Stress daran auslassen, dem Teig gefällt das und er wird dadurch immer besser. Am besten macht man das auf einem bemehlten Untergrund. Hat man am Teig seinen Stress abgebaut, kommt das klassische Nudelholz zum Einsatz. Inzwischen schon einmal das viereckige Backblech leicht einfetten und bereit halten. Nun wird der Teig zu einem eckigen dem Blech entsprechenden Teig ausgerollt. Ist einfach, aber wie bekommt man den langen Teig auf das Blech? Kein Problem!
Ist der Teig gut ausgerollt, dann schlage ich großzügig ein Ende vom Teig über das Nudelholz und ab damit auf das Blech. Hier kommen dann die Feinarbeiten damit auch die Ecken vom Blech gut mit dem Teig versorgt sind. Liegt alles dem Wunsch entsprechend auf dem Blech, stechen wir mit einer Gabel kleine Löcher in den Teig. Das ist gut für den Hefeteig und außerdem kann der Teig unsere nun aufzutragende Grundsoße aufnehmen. Die teuflische Grundsoße wird nun auf den Teig gestrichen. Danach kommt die Hackmasse, welche wir schön auseinanderzupfen und dicht an dicht den Teig damit Belegen. Alles gut verteilen, es passt schon drauf! Danach geben wir die gut abgetropften Champignonscheiben darauf, gut verteilen. Und nun noch die ebenfalls gut abgetropften Ananasstücke verteilen.

Fast fertig, der Backofen kann nun schon auf 180°C vorgeheizt werden.

Ist schon alles etwas hoch, kann man ruhig mit der Handfläche den Belag etwas runterdrücken und verdichten. Nun, die vorher dünn geschnittenen Zwiebelringe gut verteilen und zum Abschluß, eine größere Portion Reibekäse darüber streuen. Nicht gleich den gesamten Käse, sondern eher nochmals später etwas nachgeben.

Nun kommt alles in den vorgeheizten Backofen, so für ca. 40-45 Minuten. Ich schaue so nach 35 Minuten nach und gebe, wenn der Käse noch keine Farbe bekommen hat, noch Oberhitze hinzu, für die verbleibende Zeit. Der Rand der Pizza sollte schön goldbraun sein.
Danach raus aus den Ofen und noch 5 Minuten ruhen lassen, dann Anschneiden.

Das größte Stück ist für mich!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 29.01.2014 17:23 | nach oben springen

#1364

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 17:29
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

also einen gesunden Appetit mitbringen. der war gut!! Der gesunde Appetit ist ein Geburtsfehler von mir!!!!

Danke auch für das Rezept, spätestens am Wochende wird die Pizza gemacht und es gibt x+1h Vollzugsmeldung!!!

Gruß Bernd


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#1365

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 17:43
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na dann an die Töppe!

Sollte etwas von der Pizza übrig bleiben, kein Problem. Es wird garantiert kein Knäckebrot, sondern der Teig bleibt weich und fluffig.
Einfach am nächsten Tag in die Mikrowelle, oder auch kalt ein Gedicht.

Übrigens, wenn ich koche, habe ich immer einen stillen Beobachter auf dem heimischen "BT"



Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1366

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 17:52
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #1367
Na dann an die Töppe!

Sollte etwas von der Pizza übrig bleiben, kein Problem. Es wird garantiert kein Knäckebrot, sondern der Teig bleibt weich und fluffig.
Einfach am nächsten Tag in die Mikrowelle, oder auch kalt ein Gedicht.

Übrigens, wenn ich koche, habe ich immer einen stillen Beobachter auf dem heimischen "BT"



Gruß Reiner


Zu Befehl, an die Töppe!!

eh auch Katzenfreak??? Unser ist weiß und hat ein gelbes und ein blaues Auge..gerade ein Jahr und wiegt 7 kg.Er liebt Thunfisch!!

gruß B.


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#1367

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:06
von der glatte | 1.356 Beiträge

Waas, ein Jahr alt und schon 7 Kg?

Habt Ihr denn dann noch genug zum Essen, wenn Euch die Katze alles wegfrisst?

Ja, ja, wir sind voll auf die Katze abgefahren, sie (Nelly) hat uns gut im Griff. Auch Nelly liebt meine Pizza, aber ihr genügt das Hackfleisch ungewürzt, das andere können wir selber verzehren, da ist sie aber auch wieder großzügig.

Losung des Tages: ALLES FÜR DIE KATZ!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1368

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:07
von Moskwitschka (gelöscht)
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Bei soviel Fleisch und Pizza muss ich doch mal dagegen halten.

Es ist ja auch gerade Zeit des Winterkabeljaus. Bei uns gab es ihn heute gegrillt mit einer Haube aus Nordseekrabben und Käse und in Butter geschwenkten Salzkartoffeln. Übrigens ein sehr schnell zubereitetes Gericht.

LG von der Moskwitschka


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zuletzt bearbeitet 29.01.2014 18:09 | nach oben springen

#1369

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:09
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #1370
Bei soviel Fleisch muss ich doch mal dagegen halten.

Es ist ja auch gerade Zeit des Winterkabeljaus. Bei uns gab es ihn heute gegrillt mit einer Haube aus Nordseekrabben und Käse und in Butter geschwenkten Salzkartoffeln.

LG von der Moskwitschka




Da hast Du vollkommen Recht! Und unsere Katze ist da auch meiner Meinung.

Oh, da hast Du aber etwas schönes gekocht. Lecker!
Kannst Du auch leckere Piroggen zaubern?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1370

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:10
von Moskwitschka (gelöscht)
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Mit welcher Füllung

LG von der Moskwitschka


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#1371

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:12
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #1370
Bei soviel Fleisch und Pizza muss ich doch mal dagegen halten.

Es ist ja auch gerade Zeit des Winterkabeljaus. Bei uns gab es ihn heute gegrillt mit einer Haube aus Nordseekrabben und Käse und in Butter geschwenkten Salzkartoffeln. Übrigens ein sehr schnell zubereitetes Gericht.

LG von der Moskwitschka




@ Moskwitschka, hallo, ich bin bereit!! Kabeljau ist auch was für den Sohn meines Vaters.
Rück das Rezept raus!!

gruß Bernd


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#1372

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:14
von der glatte | 1.356 Beiträge

Och nee, das kannst Du? Am liebsten mit Reis und Lachs!

Aber wenn es geht auch etwas süßes an Piroggen, meine Mutter liebte die auch.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1373

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:41
von Moskwitschka (gelöscht)
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Also erst mal auf die schnelle der Kabeljau. Das Originalrezezpt für die Piroggen meiner Großmutter muss ich erst mal übersetzen Folgt aber demnächst.

Also der Kapeljau. Alle folgende Angaben sind für 2 Personen, so wie ich ihn heute zubereitet habe.

500g Winterkabeljaufilet mit Haut
2 Esslöffel Öl
2 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Dill
2 Schalotten
100g Nordseekrabben
50g geriebenen Käse
1 Eigelb

Den Kabeljau gut abspülen und trocknen, in 4 Teile zuschneiden. In der Zwischenzeit aus Öl, Zitronensaft, Dill, kleingeschnippelten Schalotten eine Marinade herstellen. Beide Seiten der Filets darin je 15 Minuten marinieren. Den Grill im Backoffen anschmeißen und in einer feuerfesten, leicht gefetteten Form den Fisch mit der Haut nach unten rein legen und ca. 6-8 Minuten unter den Grill schieben.

In der Zwischenzeit die Krabben mit einem Eigelb vermengen, nach Geschmack würzen und anschließend den Käse unter heben.

Den Fisch rausholen salzen und wenden und wieder unter den Grill für 6 - 8 Minuten schieben.

In der zwischzeit den Rest der Marinade in einer kleinen Pfanne erhitzen, mit einem Schluck Weißwein ablöschen und anschließend noch einen schluck sahne hinzufügen.

Den Fisch wieder rausholen, etwas salzen und die Krabben mit Käse darauf verteilen und noch mal für 2 - 3 Minuten unter den Grill schieben.

Fertig. Wenn man nicht vergessen hat zwischenzeitlich die Kartoffeln zu kochen. Reis würde auch dazu gehen.

LG von der Moskwitschka

PS Nicht vergessen - Die Reste aus der Form, in dem der Fisch gegrillt wurde noch in die Soße kippen. Soll ja alles verwertet werden.


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zuletzt bearbeitet 29.01.2014 18:44 | nach oben springen

#1374

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:45
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #1369
Waas, ein Jahr alt und schon 7 Kg?

Habt Ihr denn dann noch genug zum Essen, wenn Euch die Katze alles wegfrisst?

Ja, ja, wir sind voll auf die Katze abgefahren, sie (Nelly) hat uns gut im Griff. Auch Nelly liebt meine Pizza, aber ihr genügt das Hackfleisch ungewürzt, das andere können wir selber verzehren, da ist sie aber auch wieder großzügig.

Losung des Tages: ALLES FÜR DIE KATZ!

Gruß Reiner


nein sorry, Emil ist jetzt 1Jahr und 4 Monate, er ist nicht fett, aber Riesengroß,und das für eine Herbstkatze!!
Der Tierarzt meint immer er ist ein Mutant, weil er so groß ist und seine Ohren so weit auseinander stehen müsste er noocchhh größer werden...
Wir haben ihn erst im Dez. kastrieren lassen...
Um beim Thema zu bleiben und nicht von den Admins kritisiert zu werden er ist auch ein Freund der Menschenküche: Oliven, Käsewürfel, Leber in allen Varianten, Backpflaumen und natürlich Hühnchen....

gruß Bernd


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zuletzt bearbeitet 29.01.2014 18:52 | nach oben springen

#1375

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:51
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Vielen Dank Moskwitschka, das ist mal was leichteres und hört sich sehr lecker an!!
Was hälst Du von Nudelsalat dazu???
Ich melde mich in kürze und werde mit Sicherheit pos. Ergebnisse zu berichten haben!!

@der glatte & @Moskwitschka !Danke nochmal an Euch beiden für die vielversprechenden Rezepte!!!

gruß Bernd


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#1376

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 18:58
von Moskwitschka (gelöscht)
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Nudelsalat? Finde ich zu dominant. Man soll sich ja auf den leckeren Fisch und die Krabben konzentrieren. Der Rest ist wirklich nur "Sättigunsbeilabe"

Baguette würde z.B. auch vollkomme ausreichen. Da kann man dann schön die Soße ditschen.

LG von der Moskwitschka


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#1377

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 20:46
von Vogtländer (gelöscht)
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Sag mal,Bernd,wird euer Brecher auch immer bei Hausmacherleberwurst so nervös und will davon was abhaben?Muttern und ich haben bei unsrem Hausgeist immer Stress,weil der Frechdachs im unbeobachteten Moment die Leberwurst sogar vom Brot klaut.


der glatte und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1378

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 21:27
von Gelöschtes Mitglied
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Und jetzt mal eine ganz andere Delikatesse mit allerdings nicht so gutem Ruf...

Grüne Heringe, so nennt man das bei uns, das sind frische Heringe, ausgenommen, werden gewaschen, gesalzen und gepfeffert. in Mehl gewälzt,
Dann in Butter goldbraun gebraten und mit Pellkartoffeln genüsslich vertilgt...echt lecker...

Folgende selbst erlebte Anekdote: Anfang der 90er Jahre haben wir uns unser heutiges Häuschen gekauft, es ist ein Einheitsbau aus DDR-Zeiten, dem Kenner sagt EW-65 was.
Es wurde nach und nach saniert, je nach finanzieller Möglichkeit. Also, die neue Küche hatte alles, was man so begehrte, einschließlich Dunstabzugshaube!
Jedenfalls hatte Klausi sich frische Heringe besorgt und wie oben angegeben in der Küche mit voll eingeschalteter Dunstabzugshaube stolz zubereitet...
Nach dem Genuss der Mahlzeit wurde gelüftet, allerdings ohne Wirkung, weil, die Matten in der Abzugshaube hatten sich vollgesogen und gaben über Tage übelriechende Gerüche von sich, was mir von meiner früheren Verlobten sehr übel genommen wurde...
Demzufolge war das Braten frischer Heringe danach im Hause obsolet...
Im darauffolgenden Jahr, im Sommerurlaub bekam ich zufällig von einem Kumpel wieder frische Heringe von der Ostsee vom Fischmarkt in Wismar...
Schlau, wie Bolle wurden jene Heringe in der Küche vorbereitet, gebraten allerdings habe ich sie auf dem Camping-Kocher im Garten, Tochter und Frau warteten schon auf die leckere Mahlzeit, aber null, niente, Papa hat alles allein aufgegessen, sehr zum Leidwesen meiner üblichen weiblichen Mehrheit im Hause...

Kurzum, frische Heringe, goldbraun gebraten sind eine Delikatesse, auch für stinkige Landratten...

VG Klaus


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1379

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 21:28
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Ja Huf,die kannste aber nur im Freien Braten,den Gestank bekommste doch nicht mehr aus der Bude


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#1380

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 29.01.2014 21:38
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Grüne Heringe gebraten kenne ich auch noch von früher.
Irgendwie gab es die auch im Binnenland .....

Zubereitung wie HufKlaus. Ob die damals allerdings schon ausgenommen waren? Vor dem braten meine ich .....
Der Geruch war jedenfalls sehr gewöhnungsbedürftig und deshalb wurde meist eine riesige Menge Fische gebraten. Ein Teil wurde sofort mit Bratkartoffeln gegessen und ein Teil wurde eingelegt und wurde somit zu 'saurem Brathering'. Arge Strapaze der Selbstdisziplin mußten die Heringe doch mindesten eine Woche im Sud mit den Gewürzen vor sich hinziehen.

Anfragen nach Rezept sind zwecklos da es von meiner Mutter nicht aufgeschrieben wurde und ich weiß nicht was sie alles noch in den Sud gemacht hat außer Essig und Zwiebeln ....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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