#101

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 16:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #102
Zitat von DoreHolm im Beitrag #101
Was ich eigentlich vermisse und das müßte ich mir wieder mal machen: In dem flachen Grill mit den Heißwendeln von oben noch aus DDR-Zeiten (habe ihn noch da) haben wir getostetes Toast, mit Bierschinken belegt, dann mit Meerrettich bestrichen, Gewürtsgurkenscheiben drauf gelegt, dann Käsescheiben und überbacken.
Zu den Brigadefeten trafen wir uns bei einbem Kollegen auf dem Dorf. Dort wurde Kebabcheta (oder wie sich das schreibt) gegrillt. Das waren sehr gut gewürzte Gehacktesröllchen.


Du meinst bestimmt Chevapchichi...aber...es gibt ja auch für Gehacktes.-Gerichte eine Menge Bezeichnungen. Als ich das 1. Mal in München war und eine Freundin, welche ein Bistro besitzt mich fragte: Magst ein Fleischpflanzerl und ein Haferl Kaffee...da war mir klar...ich bin im *Ausland*.


Hoffentlich hast Du Deine Weißwürste vor 12.00 Uhr gegessen - ansonsten bist Du gleich als "Preiß" identifizert worden.


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#102

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 16:54
von der glatte | 1.356 Beiträge

Mit dem Jägerschnitzel ist das auch heute so eine Sache. Ich habe das mal auf einer Speisekarte in Niedersachsen gelesen, bestellt und dann gestaunt. Ich bekam ein Schnitzel "natural" und darauf eine Soße von Champignons.

Bei mir muss es aber immer noch Jagtwurst möglichst aus einer Kastenform sein und dann große Scheiben paniert. Aber nicht jede Jagtwurst schmeckt in Deutschland so gut nach meiner Meinung. Daher kann ich Euch eine Jagtwurst aus Bautzen oder Rostock an das Herz legen, falls es die bei Euch gibt.

Konnte denn keiner etwas mit meiner ins Spiel gebrachten Lungwurst etwas anfangen???

Gruß vom Glatten


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#103

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 16:58
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hoffentlich hast Du Deine Weißwürste vor 12.00 Uhr gegessen - ansonsten bist Du gleich als "Preiß" identifizert worden.

Und dann auch mit süßen Senf gegessen und dabei die Wurst "gezuzzelt"!

Gruß der Glatte


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#104

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 17:06
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #103
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #102
Zitat von DoreHolm im Beitrag #101
Was ich eigentlich vermisse und das müßte ich mir wieder mal machen: In dem flachen Grill mit den Heißwendeln von oben noch aus DDR-Zeiten (habe ihn noch da) haben wir getostetes Toast, mit Bierschinken belegt, dann mit Meerrettich bestrichen, Gewürtsgurkenscheiben drauf gelegt, dann Käsescheiben und überbacken.
Zu den Brigadefeten trafen wir uns bei einbem Kollegen auf dem Dorf. Dort wurde Kebabcheta (oder wie sich das schreibt) gegrillt. Das waren sehr gut gewürzte Gehacktesröllchen.


Du meinst bestimmt Chevapchichi...aber...es gibt ja auch für Gehacktes.-Gerichte eine Menge Bezeichnungen. Als ich das 1. Mal in München war und eine Freundin, welche ein Bistro besitzt mich fragte: Magst ein Fleischpflanzerl und ein Haferl Kaffee...da war mir klar...ich bin im *Ausland*.


Hoffentlich hast Du Deine Weißwürste vor 12.00 Uhr gegessen - ansonsten bist Du gleich als "Preiß" identifizert worden.



Haha...du sagst es!! Ich bin natürlich am Nachmittag in die Stadt und wollte welche essen ...wunderte mich, dass man mir keine servierte . Als ich es dann der Rosi erzählte, hat sie schallend gelacht. Allerdings sind die Metzgers in der Innenstadt, mittlerweile auf die *Preißen*eingestellt.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#105

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 17:23
von Diskus303 | 485 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #104

....
Konnte denn keiner etwas mit meiner ins Spiel gebrachten Lungwurst etwas anfangen???
...
Gruß vom Glatten


Na da will ich mal (höflich -neugierig) anfragen...- da ich sowas noch nicht gehört habe und (vermutlich)auch noch nicht gegessen.
Im ersten Moment habe ich an verwurstete Atemorgane der Säuger gedacht ...
Na nu sag schon was isses


Gruß Axel
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#106

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 17:26
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Diskus303 im Beitrag #107
Zitat von der glatte im Beitrag #104

....
Konnte denn keiner etwas mit meiner ins Spiel gebrachten Lungwurst etwas anfangen???
...
Gruß vom Glatten


Na da will ich mal (höflich -neugierig) anfragen...- da ich sowas noch nicht gehört habe und (vermutlich)auch noch nicht gegessen.
Im ersten Moment habe ich an verwurstete Atemorgane der Säuger gedacht ...
Na nu sag schon was isses

durch den Fleischwolf gedreht vielleicht "tote Oma"?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#107

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 17:36
von der glatte | 1.356 Beiträge

Na gut, man kann auch Kohlwurst dazu sagen und die Spezialität kommt noch heute aus MV. Es ist eine kräftig geräucherte Rohwurst aus Lunge und Schweinefleisch sowie Fett. Meist wird die Wurst zwei Wochen geräuchert. Leute man kann die so essen, oder warm machen oder auch leicht anbraten.

Man kann solche Würste auch in den Eintopf legen, warm ziehen lassen und so wie Pinkel essen. Lungwurst ist aber etwas ganz anderes wie Pinkel.

In Rostock schmeckt sie am besten.

Gruß vom Glatten


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#108

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 17:49
von furry | 3.580 Beiträge

Insgesamt scheint es doch so, dass die Älteren unter uns zu den deftigen und etwas fetteren Speisen tendieren.
Da will noch Wellflfeisch erwähnen. Das schmeckt natürlich am besten, wenn es von einer Hausschlachtung stammt. Denn auch hier kommt es darauf an, wie und wo es gekocht wurde. In der Fleischbrühe muss es zumindest gelegen habe, besser noch in der Wurstsuppe, dann ist es auch von den herrlichen Gewürzen durchzogen. Wichtig ist, dass für eine gute Wurstsuppe ein oder zwei Würste platzen müssen.
Ich wollte mir mal was Gutes gönnen und habe ein paar Scheiben bei einem Fleischer bei uns auf dem Markt gekauft. Das Wellfleisch hat nach nichts geschmeckt, weil es wahrscheinlich nur in blankem Wasser gekocht wurde.
Übrigens, aus Wurstesuppe lässt sich eine sehr schmackhafte Nudelsuppe bereiten.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
schulzi und Eisenacher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#109

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 17:59
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #101
Dort wurde Kebabcheta (oder wie sich das schreibt) gegrillt. Das waren sehr gut gewürzte Gehacktesröllchen.
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #102
Du meinst bestimmt Chevapchichi...aber...es gibt ja auch für Gehacktes.-Gerichte eine Menge Bezeichnungen.

Ebend, und das ist ja nicht nur im mittleren Europa so (Klops, Bulette, Fleischpflanzerl, Fleischküchle, Hacksteak, ...), auch auf dem Balkan. Ich versuche mal von Ost nach West einigermaßen ein System reinzubekommen und verzichte mal auf die Zusatzbezeichnungen, oft ein Diminutivum, also quasi mal nur die Grundmodelle ...
Köfte/Kebab, Кюфте/Кебапче und ab hinterm Witoscha nur noch 'eingleisig' weiter mit Ћевапчићи, Ćevapi, Čevapčiči. Dabei kann man zur Groborientierung sagen: Köfte rund und Kebab länglich. Achso, nicht ganz oT, also falls Großtante/Tante/Cousinen auch gültet? Und wie dorheeme, hmm, also dann gelingts eigentlich nur mir einer speziellen Gewürzmischung ... Čubrica!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 27.02.2013 18:03 | nach oben springen

#110

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:15
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ob nun bei Muttern oder bei Oma. Ich hatte zwei ganz unterschiedliche Omas.

Die eine Oma war Sächsin und hat toll gekocht. Von ihr habe ich auch das meiste abgeguckt. Vieles was bei ihr auf den Tisch kam, wurde hier schon erwähnt. Was aber damals Alltag war und heute schon fast Delikatesse, war ihre Sauerampfersuppe mit klein geschnippelten hart gekochtem Ei. Ich habe sie letzten Sommer mal nachgekocht und freue mich schon auf die den nächsten Sommer. Der Unterschied zu früher ist nur, dass ich als Kind zur nächsten großen Wiese zum Sauerampferpflücken geschickt wurde, und ich heute mir fast die Hacken ablaufe um in Berlin Sauerampfer im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt zu bekommen.

Meine andere Oma war Russin. Die hat mich mit Kascha in sämtlichen Variationen verwöhnt. Am liebsten mochte ich die Гречневая каша (Buchweizengrütze). Wenn ich zu DDR-Zeiten von leckerer Kascha gesprochen habe, haben die meisten die Augen verleiert oder milde gelächelt. Kiloweise habe ich die aus der Sowjetunion in die DDR geschmuggelt. Die Körner sehen aus wie Samen und Sämereien waren nicht zur Ausfuhr/Einfuhr erlaubt. Heute gibt es "wem sei Dank auch immer" in fast allen Supermärkten oder auch russischen Geschäften Buchweizen und ist seit dem bei uns nicht mehr vom "Speiseplan" wegzudenken. Als Beilage zu Geschnetzeltem oder Gemüsepfanne ein Genuß.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gretschnewaja_Kascha

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 27.02.2013 18:19 | nach oben springen

#111

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:29
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #111
Zitat von DoreHolm im Beitrag #101
Dort wurde Kebabcheta (oder wie sich das schreibt) gegrillt. Das waren sehr gut gewürzte Gehacktesröllchen.
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #102
Du meinst bestimmt Chevapchichi...aber...es gibt ja auch für Gehacktes.-Gerichte eine Menge Bezeichnungen.

Ebend, und das ist ja nicht nur im mittleren Europa so (Klops, Bulette, Fleischpflanzerl, Fleischküchle, Hacksteak, ...), auch auf dem Balkan. Ich versuche mal von Ost nach West einigermaßen ein System reinzubekommen und verzichte mal auf die Zusatzbezeichnungen, oft ein Diminutivum, also quasi mal nur die Grundmodelle ...
Köfte/Kebab, Кюфте/Кебапче und ab hinterm Witoscha nur noch 'eingleisig' weiter mit Ћевапчићи, Ćevapi, Čevapčiči. Dabei kann man zur Groborientierung sagen: Köfte rund und Kebab länglich. Achso, nicht ganz oT, also falls Großtante/Tante/Cousinen auch gültet? Und wie dorheeme, hmm, also dann gelingts eigentlich nur mir einer speziellen Gewürzmischung ... Čubrica!



Dieses Čubrica, kam das nicht aus Bulgarien? Ein sehr gutes Gewürz über Schmalzfleisch.

Gruß vom Glatten


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#112

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:34
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #110
Insgesamt scheint es doch so, dass die Älteren unter uns zu den deftigen und etwas fetteren Speisen tendieren.
Da will noch Wellflfeisch erwähnen. Das schmeckt natürlich am besten, wenn es von einer Hausschlachtung stammt. Denn auch hier kommt es darauf an, wie und wo es gekocht wurde. In der Fleischbrühe muss es zumindest gelegen habe, besser noch in der Wurstsuppe, dann ist es auch von den herrlichen Gewürzen durchzogen. Wichtig ist, dass für eine gute Wurstsuppe ein oder zwei Würste platzen müssen.
Ich wollte mir mal was Gutes gönnen und habe ein paar Scheiben bei einem Fleischer bei uns auf dem Markt gekauft. Das Wellfleisch hat nach nichts geschmeckt, weil es wahrscheinlich nur in blankem Wasser gekocht wurde.
Übrigens, aus Wurstesuppe lässt sich eine sehr schmackhafte Nudelsuppe bereiten.



Ach ja, da hast Du Recht. Ein zünftiges Schlachtfest mit Wellfleisch, Wustbrühe und Blutwurst rühren.
Draußen war es gerade hell geworden und schweinekalt. Und gesoffen haben die Leute beim Wurstmachen! Oft hat meine Mutter den Fleischermeister dann zurück in sein Haus geführt. Es ging halt immer deftig zu.

Gruß vom Glatten


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furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2013 18:34 | nach oben springen

#113

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:34
von Gelöschtes Mitglied
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Kascha gibt es noch heute als Beilage zu russischen und ukrainischen Gerichten. Oder Kascha mit Pilzen, mmhm.
Letzten Sonntag u.a. wieder Pelmenis selbst gemacht -.die Küche sah dann auch dementsprechend aus. Aber ich kann mich beim Verzehr von Pelmenis nicht beherrschen - Pelmenis in kräftiger Brühe ziehen lassen, dann etwas Butter und Smetana drüber - zum Schluß etwas frisch gehacktem Dill darauf = Schmackofatz !!!

Vierkrug


schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#114

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:35
von Lutze | 8.039 Beiträge

wir waren früher oft zum Pilzesammeln,was Muttern dann alles daraus gebrutzelt hat,
wenn wir Glück hatten gab es diese Hüte von diesen Riesenschirmpilzen,die mit Ei
paniert einfach lecker
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#115

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:38
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #116
wir waren früher oft zum Pilzesammeln,was Muttern dann alles daraus gebrutzelt hat,
wenn wir Glück hatten gab es diese Hüte von diesen Riesenschirmpilzen,die mit Ei
paniert einfach lecker
Lutze


Diese Pilze haben wir immer stehen gelassen und Ihr habt die gegessen oder nur mit Ei paniert?

Gruß vom Glatten


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zuletzt bearbeitet 27.02.2013 18:38 | nach oben springen

#116

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:39
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Wer von euch räuchert selber?


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#117

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:42
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #116
wir waren früher oft zum Pilzesammeln,was Muttern dann alles daraus gebrutzelt hat,
wenn wir Glück hatten gab es diese Hüte von diesen Riesenschirmpilzen,die mit Ei
paniert einfach lecker
Lutze

Inzwischen wachsen bei uns die Pilze direkt auf dem Grundstück.
Und jetzt für die, die zur Ausbildung in Nordhausen waren und sich in Petersdorf auf dem Übungsgelände tummeln durften. Dort gab es eine Sorte Röhrenpilz, wir nannten sie Pfefferpilz. Roh gegessen war dieser Pilz fast so scharf wie Pepperoni und hat das Pilzgericht hervorragend gewürzt. Dieser Pilz ist mir nie wieder begegnet.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 27.02.2013 18:42 | nach oben springen

#118

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:51
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #119
Zitat von Lutze im Beitrag #116
wir waren früher oft zum Pilzesammeln,was Muttern dann alles daraus gebrutzelt hat,
wenn wir Glück hatten gab es diese Hüte von diesen Riesenschirmpilzen,die mit Ei
paniert einfach lecker
Lutze

Inzwischen wachsen bei uns die Pilze direkt auf dem Grundstück.
Und jetzt für die, die zur Ausbildung in Nordhausen waren und sich in Petersdorf auf dem Übungsgelände tummeln durften. Dort gab es eine Sorte Röhrenpilz, wir nannten sie Pfefferpilz. Roh gegessen war dieser Pilz fast so scharf wie Pepperoni und hat das Pilzgericht hervorragend gewürzt. Dieser Pilz ist mir nie wieder begegnet.


Gut so, so lange sie nicht an den Füßen wachsen. Übrigens, da gab es einen herrlichen Schlagerhit. Der heißt so "Und das ist mein Fußpilz, der ist meine Zier,...u.s.w.). War, glaube ich irgendwann in den 70ern. Aber das war jetzt OT, ok.



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#119

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:57
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #120

Gut so, so lange sie nicht an den Füßen wachsen. Übrigens, da gab es einen herrlichen Schlagerhit. Der heißt so "Und das ist mein Fußpilz, der ist meine Zier,...u.s.w.). War, glaube ich irgendwann in den 70ern. Aber das war jetzt OT, ok.

@DoreHolm, ich meinte das im Ernst. Herrliche Steinpilze und Blaufußröhrlingr wachsen hier im Umkreis von 100 m.
Und ein paar Meter weiter im Wald finde ich jedes Jahr in Massen Maronen. Das sind soviel, dass meine Frau die zubereitet, dann einfriert und die gibt es dann mit einer Sahne-Schinken-Soße zu Nudeln.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#120

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 27.02.2013 18:57
von Gelöschtes Mitglied
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@grenzgängerin, dann machst Du Deine Blinys auch mit Buchweizenmehl, dem Original ???

Meine Großmutter konnte u.a. hervorragende Warenikis machen - mit unterschiedlichen Füllungen - süß mit Himbeeren, Moosbeeren oder Erdbeeren. Herzhaft und pikant mit Pilzen, Sauerkraut, Lauch, Eiern oder Hackfleisch.
Kennst Du Kolduny mit Sauerkraut und Pilzen und Moosbeerkuchen ??? Eines meiner Lieblingsspeisen ist auch Hähnchen Tabaka, das zwar aus dem Kaukasus stammt, aber überall in der Sowjetunion gern gegessen wurde und auch noch in Russland gegessen wird.

Да здравствует русскую кухню

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