#2941

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 18:42
von FRITZE (gelöscht)
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Und wenn die Ente dann brutzelt haben wir schön Zeit zum schnacken und anstossen !

FRITZE


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#2942

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 18:47
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von FRITZE im Beitrag #2941
Und wenn die Ente dann brutzelt haben wir schön Zeit zum schnacken und anstossen !

FRITZE


Und wenn wir sie niedrigtemperatur garen, haben wir noch mehr Zeit dazu

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 22.12.2014 18:50 | nach oben springen

#2943

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 20:54
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2940
Da freue ich mich jetzt schon @FRITZE Die Ente machst dann Du und ich den Salat Nur ob dann noch für die anderen was übrig bleibt, wenn wir beide in der Küche werkeln

Mit dem Granatapfelsaft war rein intuitiv. Ich habe ihn schon als Rotweinersatz bei der Soße für den Rehrückenbraten verwendet. Eine wirkliche Alternative, wenn man alkoholfrei kochen möchte. Jetzt bin ich auch schlauer und werde mal schmökern, was die nahöstliche Küche noch so zu bieten hat

Jetzt ist aber erst mal Weihnachten und da habe ich dieses Jahr alle neuzeitlichen Traditionen für den Heiligabend über den Haufen geworfen und nähere mich immer mehr der alten sächsischen Tradition des Neunerlei. Ich werde aber nichts verraten, sonst kommt die Pusteblume um die Ecke und meldet Bedenken an. Auch Weihnachten wird gegessen, was auf den Tisch kommt.

LG von der Moskwitschka



Gegessen wird,was ich sage,denn der Koch bin ich.
Gruß Rei


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#2944

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 21:35
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2940
Jetzt ist aber erst mal Weihnachten und da habe ich dieses Jahr alle neuzeitlichen Traditionen für den Heiligabend über den Haufen geworfen und nähere mich immer mehr der alten sächsischen Tradition des Neunerlei. Ich werde aber nichts verraten, sonst kommt die Pusteblume um die Ecke und meldet Bedenken an.
Mir schwant Übles. Na ja, Übles eigentlich nicht, eher Unerwartetes: Hat sie mich doch vor wenigen Tagen dazu aufgefordert, ihr das Buch "Neunerlei" von Anja Jonuleit bei unserer Lieblingsbuchhändlerin zu besorgen. Arglos, wie ich nun mal bin, habe ich das auch getan und mich auch nicht weiter gewundert, als ich es abgeholt habe: "Eine Weihnachtserzählung" stand noch auf dem Cover.

Weihnachtserzählung klang harmlos - bis jetzt. Aber da gleichzeitig eine Art von Leseverbot ausgesprochen wurde ("Das ist MEIN Buch"), bin ich jetzt zutiefst misstrauisch geworden. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als mich überraschen zu lassen: Resignation kann manchmal sehr entspannend wirken


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#2945

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 22:08
von Vogtländer (gelöscht)
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@Dandelion
Manschmal ist es ganz gut,die Dinge einfach laufen zu lassen,wie sie gerade laufen.
Sei froh,das es nur ein Buch ist,was Du JETZT nicht lesen darfst.
Schlimmer wäre ein Küchenverbot!Glaubs mir!


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#2946

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 23:36
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #2945
Schlimmer wäre ein Küchenverbot!Glaubs mir!


Dieses Verbot gibt es oben drauf Ist die Weihnachtszeit nicht die Zeit der Heimlichkeit?

Soviel sei verraten. Was wiki hier beschreibt, wird es am 24.12. in kleinen "Häppchen" alles geben, bevor am 1.Weihnachtsfeiertag die Gans auf den Tisch kommt damit im kommenden Jahr nichts schief geht.

Bratwurst steht zum Erhalt von Herzlichkeit und Kraft („doß mr Harzhaftigkeit un Kraft bewohrt“),

Sauerkraut steht dafür, dass einem das Leben nicht sauer wird („damit ens Labn net sauer wird“),

Linsen stehen dafür, dass einem das Kleingeld nicht ausgeht („doß ens kleene Gald net ausgieht“),

Klöße, Karpfen und Hering stehen dafür, dass das große Geld nicht ausgeht („doß es net an grußen Gald fahlt“),

Gans, Schweinebraten und Kuhhase stehen dafür, dass einem das Glück treu bleibt („doß ens Gelick trei bleibt“),

Kompott steht dafür, dass man sich des Lebens erfreuen kann („doß man sischs ganze Labn free kah“),

Semmelmilch steht dafür, dass man nicht erkrankt („doß en de Nos net truppt in neie Gahr“ oder Buttermilch, „doß mr ka Koppwiting (Kopfschmerzen) hat“),

Nüsse oder Mandeln stehen dafür, dass der Lebensalltag im nächsten Jahr gut abläuft („doß dr Labnswogn gut geölt dorchs neie Gahr fährt“)

Pilze oder rote Rüben schließlich sollen Freude und Glück bringen („Freid un Gelick un rute Backen“) oder gutes Wachstum für das Getreide bedeuten.

Die Auflösung demnächst

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 22.12.2014 23:38 | nach oben springen

#2947

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 23:40
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2946
Zitat von Vogtländer im Beitrag #2945
Schlimmer wäre ein Küchenverbot!Glaubs mir!


Dieses Verbot gibt es oben drauf Ist die Weihnachtszeit nicht die Zeit der Heimlichkeit?

Soviel sei verraten. Was wiki hier beschreibt, wird es am 24.12. in kleinen "Häppchen" alles geben, bevor am 1.Weihnachtsfeiertag die Gans auf den Tisch kommt damit im kommenden Jahr nichts schief geht.

Bratwurst steht zum Erhalt von Herzlichkeit und Kraft („doß mr Harzhaftigkeit un Kraft bewohrt“),

Sauerkraut steht dafür, dass einem das Leben nicht sauer wird („damit ens Labn net sauer wird“),

Linsen stehen dafür, dass einem das Kleingeld nicht ausgeht („doß ens kleene Gald net ausgieht“),

Klöße, Karpfen und Hering stehen dafür, dass das große Geld nicht ausgeht („doß es net an grußen Gald fahlt“),

Gans, Schweinebraten und Kuhhase stehen dafür, dass einem das Glück treu bleibt („doß ens Gelick trei bleibt“),

Kompott steht dafür, dass man sich des Lebens erfreuen kann („doß man sischs ganze Labn free kah“),

Semmelmilch steht dafür, dass man nicht erkrankt („doß en de Nos net truppt in neie Gahr“ oder Buttermilch, „doß mr ka Koppwiting (Kopfschmerzen) hat“),

Nüsse oder Mandeln stehen dafür, dass der Lebensalltag im nächsten Jahr gut abläuft („doß dr Labnswogn gut geölt dorchs neie Gahr fährt“)

Pilze oder rote Rüben schließlich sollen Freude und Glück bringen („Freid un Gelick un rute Backen“) oder gutes Wachstum für das Getreide bedeuten.

Die Auflösung demnächst

LG von der Moskwitschka



Hast was vergessen "Erbsen"
LG. Rei


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#2948

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 23:44
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das scheint von Regieon zu Region unterschiedlich zu sein @rei Wofür stehen denn die Erbsen?

LG von der Moskwitschka


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#2949

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 23:47
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2948
Das scheint von Regieon zu Region unterschiedlich zu sein @rei Wofür stehen denn die Erbsen?

LG von der Moskwitschka


Wollte ich doch von Dir wissen,Du Küchenwunder.
LG.Rei


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#2950

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 22.12.2014 23:50
von Moskwitschka (gelöscht)
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Schade @rei Ich dachte ich kann was dazu lernen.

LG von der Moskwitschka


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#2951

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 07:53
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2946
Zitat von Vogtländer im Beitrag #2945
Schlimmer wäre ein Küchenverbot!Glaubs mir!


Dieses Verbot gibt es oben drauf Ist die Weihnachtszeit nicht die Zeit der Heimlichkeit?

Soviel sei verraten. Was wiki hier beschreibt, wird es am 24.12. in kleinen "Häppchen" alles geben, bevor am 1.Weihnachtsfeiertag die Gans auf den Tisch kommt damit im kommenden Jahr nichts schief geht.

Bratwurst steht zum Erhalt von Herzlichkeit und Kraft („doß mr Harzhaftigkeit un Kraft bewohrt“),

Sauerkraut steht dafür, dass einem das Leben nicht sauer wird („damit ens Labn net sauer wird“),

Linsen stehen dafür, dass einem das Kleingeld nicht ausgeht („doß ens kleene Gald net ausgieht“),

Klöße, Karpfen und Hering stehen dafür, dass das große Geld nicht ausgeht („doß es net an grußen Gald fahlt“),

Gans, Schweinebraten und Kuhhase stehen dafür, dass einem das Glück treu bleibt („doß ens Gelick trei bleibt“),

Kompott steht dafür, dass man sich des Lebens erfreuen kann („doß man sischs ganze Labn free kah“),

Semmelmilch steht dafür, dass man nicht erkrankt („doß en de Nos net truppt in neie Gahr“ oder Buttermilch, „doß mr ka Koppwiting (Kopfschmerzen) hat“),

Nüsse oder Mandeln stehen dafür, dass der Lebensalltag im nächsten Jahr gut abläuft („doß dr Labnswogn gut geölt dorchs neie Gahr fährt“)

Pilze oder rote Rüben schließlich sollen Freude und Glück bringen („Freid un Gelick un rute Backen“) oder gutes Wachstum für das Getreide bedeuten.

Die Auflösung demnächst

LG von der Moskwitschka




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#2952

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 09:16
von Vierkrug (gelöscht)
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"Das typische Neinerlaa oder das Original gibt es nicht. Was im Erzgebirge an Heiligabend aufgetischt wird, geht meist auf eine lange Tradition in den Familien zurück." Eines wird aber versucht überall einzuhalten: Neun Speisen gehören auf den Tisch, dreimal drei ist neun, und die Zahl drei war schon immer eine Glückszahl.Rezept, Brauchtum.
Quelle: http://www.erzgebirge.de/freizeit/kultur...ikel8044511.php

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 23.12.2014 09:29 | nach oben springen

#2953

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 10:44
von Regina | 643 Beiträge

Was ist ein Kuhhase?



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#2954

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 11:05
von Vierkrug (gelöscht)
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Dieser Geselle bestimmt nicht !!!

Kuhhase ist im Erzgebirge eine Bezeichnung für ein Karnickel, wimre. So wie der Dachhase im Erzgebirge für eine Katze steht.

Vierkrug


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#2955

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 11:59
von Vogtländer (gelöscht)
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Wie siehts mit Eurem Plätzlevorrat aus,bevor die verfressnen Verwandten kommen?
Dieses Jahr mach ich mir keine Sorgen,stand gestern mit Mutter inne Küche,und das NICHT NUR zum Naschen!


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#2956

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 12:05
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #2955
Wie siehts mit Eurem Plätzlevorrat aus,bevor die verfressnen Verwandten kommen?
Dieses Jahr mach ich mir keine Sorgen,stand gestern mit Mutter inne Küche,und das NICHT NUR zum Naschen!


@Vogtländer, wir haben es uns zur Tradition gemacht uns mit allen Verwandten zu verderben, regelmäßig in der Adventszeit!
Dann biste SICHER vor der verfressenen Bande!

ne, ist ein Scherz, Gäste sind immer willkommen bei uns, mehr noch wenn aufgetafelt wird, bzw. auch nur zum Essen
Es ist auch so, daß die Gäste von uns immer genudelt und fast überfressen von uns abreisen, meiner Frau macht das Kochen Spass!!
gruß h.


zuletzt bearbeitet 23.12.2014 12:06 | nach oben springen

#2957

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 13:13
von schulzi | 1.761 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #2955
Wie siehts mit Eurem Plätzlevorrat aus,bevor die verfressnen Verwandten kommen?
Dieses Jahr mach ich mir keine Sorgen,stand gestern mit Mutter inne Küche,und das NICHT NUR zum Naschen!

Hallo @Vogtländer Frank es gibt noch eine Steigerung, ich bin entsetzt.Oder willst du nur von dir ablenken


zuletzt bearbeitet 23.12.2014 13:14 | nach oben springen

#2958

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 14:39
von Vogtländer (gelöscht)
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Fränki,et jeht noch schlimma!Wenn meen Schwaja (der absolute Futterpsyscho!) ufftoocht,dann mach selbst icke dat Minenfeld um meenen Keller scharf!
Aber:
Friends are welcome!


schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.12.2014 14:41 | nach oben springen

#2959

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 15:49
von PF75 | 3.294 Beiträge

Heute gabs mal Pellkartoffel mit Quark zum Mittag,man kann sich auch auch ein bißchen einschränken beim Essen(zumindestens bis zum 25.


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#2960

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 23.12.2014 16:02
von Vierkrug (gelöscht)
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Heute Mittag gab es "Moskauer Geflügelsalat" - dazu frisches Volkornbrot. Morgen geht es dann mit der Füllerei los.


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