#2541

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 10:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hans im Beitrag #2537
Och nööööööö. Schwarzwurzel- das ist doch wie das Wasser beim Grog - muß nicht sein.
Kannste nicht Blumenkohl oder Rotkraut dazu.........
Ansonsten bitte das Kaninchen Pur, weil -Fleisch ist das beste Gemüse.
73, Hans
...oder Rosenkohl ? - hab ich heute ! H.


Hm.
Da habe ich ein Problem: Ich liiiiiebe Fleisch mit Sauce - mit viiiiiiel Sauce. Aber ich mag es nicht so sehr, wenn auch das Gemüse in der Sauce schwimmt und teilweise deren Geschmack annimmt. Vor allen Dingen dann nicht, wenn das Gemüse - wie Rotkohl - auch noch eigenen Saft abgibt: Da vermischt sich für mich zu viel.

Deshalb bin ich auch eher ein Fan der italienischen als der französischen Küche: Die Franzosen packen vieles zusammen wie mit Spinat gefüllten Fisch und kreieren was Neues. Die Italiener hingegen lassen den einzelnen Komponenten eher ihre geschmacklich Eigenart und sorgen über die Kombination auf dem Teller für unterschiedliche Geschmackserlebnisse.


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#2542

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 10:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von schulzi im Beitrag #2540
Oh @Dandelion wann läuft dir das Wasser im Munde zusammen.


Och, da gibt es schon einige Gerichte, die ich nicht so gerne mag. Aber grundsätzlich hast Du schon Recht: Ich esse gerne gut.

Aber damit bin ich nicht alleine, wenn ich mir die Vielzahl an Beiträgen hier so anschaue....


schulzi und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2543

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 10:46
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Dandelion, nimm Dir doch einfach die "Eigenart" meines Opis an!
Er ließ sich von meiner Omi immer den Rotkohl oder Grünkohl auf einem Extra-Tellerchen servieren.
Er mochte das nämlich auch nicht wenn dieser Gemüsesaft sich mit der Bratensoße vermischte .....

Alles nur eine Frage der "Erziehung" der kochenden Ehehälfte ....

Andere Variante, den Rotkohl so kochen/dünsten das sich im Topf überhaupt keine Flüssigkeit befindet bzw, nur ganz, ganz wenig .........

Ich weiß wo es bereits geschälte Schwarzwurzeln, vakuumverpackt gibt ......
Quelle wird nicht verraten und die Dinger schmecken wie selbst geschält.
Eindeutiger Vorteil, die Küche sieht nach den Vorbereitungen die Schwarzwurzel in einen verzehrfähigen Zustand zu bringen nicht aus wie ein Schlachtfeld und selber hat man nicht diese klebrigen Hände .....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#2544

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 10:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #2543
Dandelion, nimm Dir doch einfach die "Eigenart" meines Opis an!
Er ließ sich von meiner Omi immer den Rotkohl oder Grünkohl auf einem Extra-Tellerchen servieren.
Er mochte das nämlich auch nicht wenn dieser Gemüsesaft sich mit der Bratensoße vermischte .....
Oh Mann - wie frappierend einfach kann doch manches Problem gelöst werden: Darauf hätte ich auch selber kommen können!
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #2543
Ich weiß wo es bereits geschälte Schwarzwurzeln, vakuumverpackt gibt ......
Quelle wird nicht verraten und die Dinger schmecken wie selbst geschält.
Das hamwa gerne: Hier mit Herrschaftswissen protzen und es für sich behalten!! Komm Du mir nach Dresden!!!


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#2545

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 11:02
von Gelöschtes Mitglied
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Ergänzung im Auftrag einer einzelnen Dame:
Sie weiß auch, wo es tiefgefrorene Pelmeni gibt Schwarzwurzeln putzen ist für sie eine Art von meditativer Aufgabe. Kann ich zwar nicht unbedingt nachvollziehen, aber das soll mir auch wurscht sein: Hauptsache - es gibt diese leckeren Dinger!

Im Moment "meditiert" sie gerade über Kohlrouladen, natürlich aus Wirsing. Auch die gibt es fertig zu kaufen...

Nebenbei fällt mir eine Geschichte aus der Vergangenheit ein: Mein Sohn war 15 oder 16, als ihn meine Ex (auch eine gute Köchin) gefragt hat, wie er sich denn verhalten würde, wenn seine Freundin nur oder überwiegend Fertiggerichte zubereiten könnte. Seine Antwort war kurz und lapidar:

Eine Frau mehr auf der Straße !


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#2546

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 11:03
von Gelöschtes Mitglied
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Selbst geschältes Gemüse schmeckt besser. Da muss Schweiß und Blut rein tröpfeln, dass gibt richtig gutes Aroma.

Der Hesselfuchs


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#2547

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 11:33
von FRITZE (gelöscht)
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Schwarzwurzeln oder anderes Gemüse zu schälen ist wirklich eine schöne Tätigkeit . Zumal es ja die schönen dünnen Latexhandschuhe gibt !
Damit passieren auch keine bösen Verfärbungen an den Händen wie bei Rote Beeten oder Schwarzwurzeln !
Gestern musste ich mit Entsetzen feststellen ,daß sämtlicher Liebstöckel von irgendwelchen Raupen terminiert wurde .
Da muss ich unbedingt die kommende Woche Ersatz beschaffen und mir auch wieder einen Wintervorrat einfrieren .
Toll finde ich ,daß man Petersilienwurzeln das ganze Jahr über friech einkaufen kann !

An Stallhasen oder auch Kaninchen genannt ist noch ausreichend Vorrat ! ist aber nur eine kleine Auswahl !

Heute bleibt die Küche kalt ,denn wir gehen auf kleine Wanderschaft und dinieren auswärts !

Allen Kochfreunden einen schönen Sonntag und Guten Appetiet !

FRITZE

Angefügte Bilder:
hundemuchtel 88 0,5 und kassberg haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2548

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 12:49
von Vierkrug (gelöscht)
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@FRITZE - ich kann zwar auch Kaninchen schlachten, aber ob ich es heute noch über Herz bringen würde, mit einem Handkantenschlag, die Fellnasen ins Jenseits zu befördern - ich glaube eher nicht. Deshalb hole ich sie mir auf Bestellung frisch vom Erzeuger.

Deine Fellnasen würden bei mir sofortiges Asylrecht bekommen.

Heute gibt es Grünkohl mit Kasslernacken, geräucherter Schweinebacke und Knackwurst.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 09.11.2014 12:59 | nach oben springen

#2549

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 19:18
von Gelöschtes Mitglied
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Hier mal ein Teil meiner Vorratshaltung. Frischer geht es nicht und die Herkunft ist auch geklärt.


zuletzt bearbeitet 09.11.2014 19:19 | nach oben springen

#2550

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 20:02
von LO-Fahrer | 607 Beiträge

Eine gute Soße ist die Krönung des Sonntagsessens. Ich bin der Meinung, ein Stück Fleisch in die Pfanne werfen, das kann jeder, aber eine gute Soße zu machen, das ist Kunst! Ich brauche auch immer viel davon und meine andere Hälfte noch viel mehr.
Zu Kaninchenbraten gibt es bei mir traditionell Grünkohl und Klöße.
Schwarzwurzeln mögen alle in der Familie gern. Die gibt es aber eher zu Schnitzel oder Kotelett. Ich gestehe allerdings zu meiner Schande, daß ich die bereits geputzte Form bevorzuge.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2551

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 20:44
von FRITZE (gelöscht)
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Hallo Vierkrug ! Mit dem Handkantenschlag ,den ich nach hundertfachem Gebrauch perfektioniert habe , darfst du heute nicht mehr betäuben !
Dazu muss man nun ein sogenanntes Betäubungsgerät benutzen ! Wird mit Federkraft gespannt und funktioniert dann so wie ein Bolzenschussgerät !
Kurioserweise heißt das Ding auch noch Goldhase !

Zur Sosse kann ich übrigens auch nur sagen sie ist die Krönung eines Gerichts . Habe extra nicht Fleischgericht geschrieben ,weil man auch nur aus Gemüse eine sehr gute Sosse bereiten kann ! Aber das ist schon wirklich hohe Kunst ,diese auch geschmacklich abzustimmen !
Dabei muss man aufpassen wie ein Luchs !

Auswärts hatte ich heute übrigens einen grossen gemischten Salat mit geräucherten Makrelenfilets . Leider heute kein Foto ,weil Handy gestreikt hat !

FRITZE

.


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#2552

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 20:50
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Fritze,
Fühle dich von meiner Enkeltochte massiv getadelt.
Beim Betrachten deiner Lebensmittelvorräte erfolgte der laute Aufschrei : DEN BRAUNEN NICHT ! Der ist soooooo lieb.
Also - sofortige Asylgewährung auf Lebenszeit bestätigen !!!!!!!!!!
73, Hans (Guten Appetit)


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2553

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 21:14
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von Hans im Beitrag #2552
Hi, Fritze,
Fühle dich von meiner Enkeltochte massiv getadelt.
Beim Betrachten deiner Lebensmittelvorräte erfolgte der laute Aufschrei : DEN BRAUNEN NICHT ! Der ist soooooo lieb.
Also - sofortige Asylgewährung auf Lebenszeit bestätigen !!!!!!!!!!
73, Hans (Guten Appetit)


Hallo Hans ! Ich schreib doch eine willkürliche Bildauswahl ! Also nicht aktuell ! Nach Rücksprache mit Frau kann ich Deine Enkelin auch trösten ! Der "Casimir "war Zuchtrammler und ist im September eines natürlichen Todes gestorben,nachdem er 8 Jahre alt war !

Zur Zeit haben wir nur die gefleckten Tiere ! Meine Frau züchtet damit ! Sind auch nicht so häufig .
Kannst ja mal unter Dalmatiner Rex Tricolor nachsehen ! Haben auch ein ganz spezielles weiches Fell ! Die Zuchtiere ,welche Namen haben werden auch nicht geschlachtet ,sondern dürfen ihren Lebensabend mit frischem Futter und Aufmerksamkeit verbringen .
Stelle mal zwei Bilder von unserm Knuti ein ,der durfte auch Fernsehen und das andere Bild zeigt ihn bei Behandlung eines Schnupfens !

Angefügte Bilder:
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#2554

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 21:43
von damals wars | 12.213 Beiträge

Die Speisen auf meinem Teller müssen auch immer in einem Meer aus Soße schwimmen.
Kenne das nur so von meiner Oma, die aus Dillstedt bei Meiningen stammt. am liebsten mit Hütes und Rotkraut.
Mmm lecker, leider bekommt so was nur noch der liebe Herrgott.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#2555

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 21:47
von Gelöschtes Mitglied
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Und wenn Dir dann der Hütes in die Soße fällt, dann bekommst Du Sommersprossen.

Der Hesselfuchs


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#2556

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 09.11.2014 21:55
von rotrang (gelöscht)
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Mann ihr zwei Blindnieten sagt doch gleich Knölla, besser aber Kartoffelklöße.


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#2557

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 10.11.2014 00:04
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,
mal ne Frage an alle Steakliebhaber, vor allem des Rindersteaks.
Wie bereitet ihr eure Rindersteaks zu, vor allem bis zu welcher Kerntemperatur?
Wie mögt ihr sie am liebsten? ( englisch medium, medium rare, e.t.c.) ?
Also nehmen wir mal ein Rumpsteak:
Ich grille es immer von beiden Seiten an bei ungefähr 220 Grad. das sich die Poren schließen und kein Fleischsaft ausläuft.
Anschließend kommt es bei Niedertemperatur in den Ofen, und wird bei 110-130 Grad langsam gegart.
Je nach dem wie man es mag, wird es bei mir bist zu einem Kern von maximal 48-52 Grad. ( Rare )
Meine Frau mag es nicht so blutig da muss ich es immer auf 55-59 Grad garen ( medium ).
Dazu selbst gemachte Kräuterbutter und Folienkartoffel mit Quark dazu. Ein Gedicht.
Also wie bereitet ihr eure Steaks zu und wie esst ihr sie?

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2558

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.11.2014 16:59
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #2557
Hallo,
mal ne Frage an alle Steakliebhaber, vor allem des Rindersteaks.
Wie bereitet ihr eure Rindersteaks zu, vor allem bis zu welcher Kerntemperatur?
Wie mögt ihr sie am liebsten? ( englisch medium, medium rare, e.t.c.) ?
Also nehmen wir mal ein Rumpsteak:
Ich grille es immer von beiden Seiten an bei ungefähr 220 Grad. das sich die Poren schließen und kein Fleischsaft ausläuft.
Anschließend kommt es bei Niedertemperatur in den Ofen, und wird bei 110-130 Grad langsam gegart.
Je nach dem wie man es mag, wird es bei mir bist zu einem Kern von maximal 48-52 Grad. ( Rare )
Meine Frau mag es nicht so blutig da muss ich es immer auf 55-59 Grad garen ( medium ).
Dazu selbst gemachte Kräuterbutter und Folienkartoffel mit Quark dazu. Ein Gedicht.
Also wie bereitet ihr eure Steaks zu und wie esst ihr sie?

MFG Batrachos


Also wenn man es hinbekommt, bevorzuge ich "medium to well", also wieder so ein Zwischending. Es muss ein nur ganz leicht geröteter Saft austreten, dann passt es.

Na und Folienkartoffeln und selbst gemachte Kräuterbutter nebst Knoblauchquark mit frischen Kräutern sind unübertrefflich. Dabei steht aber auch ein frisches Glas Spreewälder Meerrettich in der Nähe. Schon einmal probiert?

Hilft auch bei verstopfter Nase, ist allerdings nicht so angenehm wenn man sich das einzieht. Aber Tränen müssen sein.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 12.11.2014 17:00 | nach oben springen

#2559

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.11.2014 17:07
von der glatte | 1.356 Beiträge

Und bei dem nasskalten Wetter, bekam ich gerade vom Hauptfeldweibel (meine Frau) die "Rum-Erlaubnis" ausgesprochen. Aber nur ein Glas!!!

Habe mich daher für eine Pressglas-Vase entschieden.

Zum Essen gibt es wenig zu sagen, heute gibt es wegen Zeitmangel ein Gericht mit dem holländischen Namen "van de Büchs".

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2560

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.11.2014 17:12
von rotrang (gelöscht)
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He Glatter
Was nun? Ine Büchs oder ut de Büchs


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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