#2041

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 11.10.2014 23:49
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde,

na Ihr habt ja gleich Wochen im Kalender überblättert. Weihnachten ist noch eine Weile hin, aber Ihr könnt ja schon einmal das Bandmaß anschneiden.

Bei uns gibt es um Weihnachten kaum Geflügel nur am Heilig Abend gibt es Hühnerklein mit Reis. Die Feiertage natürlich Grüne Klöße, Rotkohl selbstgemacht und einen deftigen Krustenbraten. Abends wie immer Nudel- und Kartoffelsalat.

Nun wieder in die Gegenwart. Ich hatte beim Kramen wieder einmal das geerbte Kochbuch von Oma in die Finger bekommen und was sahen meine müden Augen? Piroggen! Man wusste in Deutschland also schon 1898 was Piroggen sind und wie die zubereitet werden. Damals schrieb man offenbar noch "Pirogen". Ich stelle einmal die drei Seiten aus dem Kochbuch ein und eventuell könnte @Moskwitschka einmal ein Urteil dazu schreiben.

Meine Frage: Liegen diese Rezepte völlig daneben oder sollte man die einmal ausprobieren???

Gruß Reiner




Fotoquelle Privatarchiv


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#2042

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 00:49
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das liest sich aber kompliziert, Reiner. Ist aber authentisch. Ich mache immer die kleinen Piroggen nach Großmutters Art. Und mein Problem ist jetzt das Rezept aufzuschreiben, weil ich diese kleinen Köstlichenkeiten immer nach Lust und Laune fülle und beim Teim Teig ich meinem Gefühl folge. Was ich aber bestimmt nicht mehr mache, beim Teig ansetzen mich durch Zuschauer ablenken lassen. @Schuddelkind ist Zeuge meines Totalversagens

Für den Teig nehme ich in der Regel 500g Mehl, ein Würfel frische Hefe, 2 Teelöffel Salz, 1/2 Teelöffel Zucker, ca. 250ml Milch und etwas Öl. In ca. 200 ml leicht warmer Milch löse ich den Zucker und die Hefe auf und bereite mit 200g Mehl einen Vorteig zu, den ich dann 20 min gehen lasse. Danach kommt das restliche Mehl und Milch dazu und knete nocheinmal alles gut durch, bevor ich den Teig noch einmal abgedeckt ca. 2 Stunden gehen lasse.

In der Zwischenzeit bereite ich die Füllung vor. Und da wird es sehr individuell. Hackfleich (ca.300g vom Rind und Schwein - ganz lecker ist Lammhack) gebraten auf jeden Fall mit Zwiebeln und Petersilie, abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer oder auch mal mit Chili oder Knoblauch. Oder auch mit kleinen ausgelassenen Speckwürfeln - am besten den ukrainischen geräucherten fetten Speck. Zum Schluß binde ich alles meist mit ein, zwei Esslöffeln Smetana ab. Ich habe sie aber auch schon mit Blattspinat und Feta, Pilzen oder Reis mit Fisch gefüllt. Immer alles nach Lust und Laune, aber immer kräftig gewürzt.

Und dann kommt mein Nudelholz zum Einsatz. Meist teile ich den Teig dann in vier Teile, nachdem ich ihn noch einmal gut durch geknetet habe und ein Schuß Öl hinzugefügt habe, damit der Teig beim Ausrollen nicht reisst. Den Teig rolle ich relativ dünn aus und steche ihn dann mit einem Glas (Durchmesser ca.10 cm) aus. In die Mitte der kreisrunden Taler kommt dann ein Teelöffel von der Füllung und der Teig wird dann über die Füllung geschlagen und ordentlich an einem Rand zusammengedrückt, so dass die Teiglinge aussehen wie Ohren. Es darf keine Füllung in den Rand kommen, sonst gehen die Piroggen beim Backen auf. Aber das tut dem Geschmack beim Essen keinen Abbruch.

Man kann die Piroggen nun in Öl oder Butterschmalz ausbacken. Ich backe sie aber im Backofen bei ca. 170 Grad Ober - und Unterhitze auf der mittleren Schiene. Im Backofen deshalb, weil es die sauberste Variante ist. Vorher müssen die Piroggen aber noch einmal ca. 20min abgedeckt ruhen. Bevor ich sie in den Ofen schiebe bestreiche ich sie noch aus einem Gemisch aus ca. 100g Butter und 3 Eigelb, das ich kräftig verrühre.

Meist koste ich dann eine Pirogge sobald ich sie aus dem Ofen hole. Beim letzten Mal - dem Pelmeni - Abend, war es die einzige, die ich abbekommen habe. Mal sehen, ob @Barbara die Schüssel mit den Piroggen auf ihren Chip gebannt hat. Dann gibt es evtl. auch Bilder.

LG von der Moskwitschka

PS An meinen Piroggenteig kommen grundsätzlich keine Eier ran - außer zum Schluß beim Bestreichen.


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2043

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 01:18
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2042
Das liest sich aber kompliziert, Reiner. Ist aber authentisch. Ich mache immer die kleinen Piroggen nach Großmutters Art. Und mein Problem ist jetzt das Rezept aufzuschreiben, weil ich diese kleinen Köstlichenkeiten immer nach Lust und Laune fülle und beim Teim Teig ich meinem Gefühl folge. Was ich aber bestimmt nicht mehr mache, beim Teig ansetzen mich durch Zuschauer ablenken lassen. @Schuddelkind ist Zeuge meines Totalversagens

Für den Teig nehme ich in der Regel 500g Mehl, ein Würfel frische Hefe, 2 Teelöffel Salz, 1/2 Teelöffel Zucker, ca. 250ml Milch und etwas Öl. In ca. 200 ml leicht warmer Milch löse ich den Zucker und die Hefe auf und bereite mit 200g Mehl einen Vorteig zu, den ich dann 20 min gehen lasse. Danach kommt das restliche Mehl und Milch dazu und knete nocheinmal alles gut durch, bevor ich den Teig noch einmal abgedeckt ca. 2 Stunden gehen lasse.

In der Zwischenzeit bereite ich die Füllung vor. Und da wird es sehr individuell. Hackfleich (ca.300g vom Rind und Schwein - ganz lecker ist Lammhack) gebraten auf jeden Fall mit Zwiebeln und Petersilie, abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer oder auch mal mit Chili oder Knoblauch. Oder auch mit kleinen ausgelassenen Speckwürfeln - am besten den ukrainischen geräucherten fetten Speck. Zum Schluß binde ich alles meist mit ein, zwei Esslöffeln Smetana ab. Ich habe sie aber auch schon mit Blattspinat und Feta, Pilzen oder Reis mit Fisch gefüllt. Immer alles nach Lust und Laune, aber immer kräftig gewürzt.

Und dann kommt mein Nudelholz zum Einsatz. Meist teile ich den Teig dann in vier Teile, nachdem ich ihn noch einmal gut durch geknetet habe und ein Schuß Öl hinzugefügt habe, damit der Teig beim Ausrollen nicht reisst. Den Teig rolle ich relativ dünn aus und steche ihn dann mit einem Glas (Durchmesser ca.10 cm) aus. In die Mitte der kreisrunden Taler kommt dann ein Teelöffel von der Füllung und der Teig wird dann über die Füllung geschlagen und ordentlich an einem Rand zusammengedrückt, so dass die Teiglinge aussehen wie Ohren. Es darf keine Füllung in den Rand kommen, sonst gehen die Piroggen beim Backen auf. Aber das tut dem Geschmack beim Essen keinen Abbruch.

Man kann die Piroggen nun in Öl oder Butterschmalz ausbacken. Ich backe sie aber im Backofen bei ca. 170 Grad Ober - und Unterhitze auf der mittleren Schiene. Im Backofen deshalb, weil es die sauberste Variante ist. Vorher müssen die Piroggen aber noch einmal ca. 20min abgedeckt ruhen. Bevor ich sie in den Ofen schiebe bestreiche ich sie noch aus einem Gemisch aus ca. 100g Butter und 3 Eigelb, das ich kräftig verrühre.

Meist koste ich dann eine Pirogge sobald ich sie aus dem Ofen hole. Beim letzten Mal - dem Pelmeni - Abend, war es die einzige, die ich abbekommen habe. Mal sehen, ob @Barbara die Schüssel mit den Piroggen auf ihren Chip gebannt hat. Dann gibt es evtl. auch Bilder.

LG von der Moskwitschka

PS An meinen Piroggenteig kommen grundsätzlich keine Eier ran - außer zum Schluß beim Bestreichen.




lila Na komm, Du hast doch bestimmt einige Pelmeni Vorsprung. Die Anderen müssen sich doch erst einmal ranfuttern. Außerdem ein Beweis, dass es schmeckt was Du auf den Tisch bringst.

Ja, das Rezeptbuch ist schon sehr alt, doch nehme ich es gerne in die Hand.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2044

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 07:24
von Vogtländer (gelöscht)
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Bis jetzt sind alle Pelminis immer alle geworden bei unsrer @Moskwitschka,und das,weil die Dinger verdammt lecker sind.Hatte ja auch schon das Glück und die Ehre!


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#2045

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 11:50
von Vogtländer (gelöscht)
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Apropo Pelmeni:
Ob @Dandelion mal beim Arzt war wegen @Moskwitschka `s Pelmenis?Ich hab irgendwie den Eindruck,das er bei ihren Pelmenis ein gewisses Suchtproblem hat!


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#2046

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 12:38
von Moskwitschka (gelöscht)
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@Vogtländer das Suchtpotential von @Dandelion beschränkt sich auf die hausgemachten Pelmeni und Piroggen Unlängst am Stutti in der Stolowaja getestet.

Aber bevor hier einges durcheinander kommt. Die Küche östlich der Oder hat viele Gemeinsamkeiten. Die Pelmeni zum Beispiel, die aus Nudelteig (Mehl, Wasser, Salz und Ei) heißen in Polen Pierogi und werden wie Pelmeni im Salzwasser gegart. Die Piroggen aus Hefeteig, hießen bei meiner Großmutter Piroshki. Hätte ich diesen Begrif eingeführt, hätten viele an Piroschka aus Ungarn gedacht.

Bei den Pelmeni haben sich bei mir die Sibirischen, klassisch mit Fleisch, jedoch immer anders gewürzt, duchgesetzt. Bei den Piroshki bin ich da kreativer. und haben bei mir fingerfood - Größe. Im Original sind sie größer und richtige Sattmacher. Bei mir sind sie aber klein und fein und man kann unendlich viele naschen oder auch nicht. So kann man versuchen die Sucht in Grenzen zu halten.

LG von der Moskwitschka

EDIT Fluß verwechselt


zuletzt bearbeitet 12.10.2014 12:46 | nach oben springen

#2047

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 12:47
von Vogtländer (gelöscht)
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@Moskitschka
Schrieb ich doch,das DEINE ein Suchtproblem hervorrufen!Und das Krasse daran:BERECHTIGT!
Bekennst Du Dich wenigstens schuldig?Tust Du wenigstens Buse?


zuletzt bearbeitet 12.10.2014 12:48 | nach oben springen

#2048

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 12:51
von Moskwitschka (gelöscht)
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Nein. Warum? Schon mal was von Selbstbeherrschung und Disziplin gehört? Oder von der Bedeutung des Essens im Alter

LG von der Moskwitschka


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#2049

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 12:56
von Vogtländer (gelöscht)
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Ja,hab ich auch gesehen bei der Pusteblume,der es gerade so geschafft hat,aufzuhören mit Futtern.Weil es eben so lecker war.
Und was hat das Alter mit der Liebe zu tun,die auch durch den Magen geht?


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#2050

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 13:15
von Moskwitschka (gelöscht)
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@der glatte Ich mag auch alte Kochbücher. Das von meiner Großmutter hüte ich wie einen Schatz. Zumal sich dort als Lesezeichen auch einige handgeschriebene Rezepte befinden. Erstaunlich auf welche Zutaten man 1957 (Ausgabe meines Kochbuches) in der Sowjetunion zurück gegriffen hat. Ich suche mal bei Gelegenheit einige Beispiele raus.

Und jetzt kann auch der @Vogtländer die Ohren spitzen. In Deinem Rezeptbuch @der glatte wurde auch Schmorkohl als Füllung vorgeschlagen. Und wenn ich mich richtig erinnere sollte durch ständiges umrühren das Anbrennen bzw. braun werden verhindert werden. Ich mache mir es jetzt einfacher und es wird genauso lecker wie bei meiner Großmutter.

Ich schnipple dazu den Weißkohl (bevorzugt Spitzkohl, da feiner) und fülle ihn in eine ausreichend große Schüssel und gebe Salz dazu, vermenge es ordentlich, packe einen Teller rauf, den ich beschwere und lasse den Kohl erst einmal ne Stunde ruhen, damit er Wasser zieht. Dann schwitze ich in einer großen Bratenpfanne ein, zwei klein gewürfelte Zwiebeln an und gebe den Kohl dazu. Bevor ich den Deckel drauf tue, schneide ich noch 2 Tomaten ran und gebe ein Schluck Wasser dazu. Anschließend verschwindet die Pfanne mit Deckel für ca. 60 min in den Backofen, wo er bei 180 Grad vor sich hinschmort. Er bleibt hell, sftig und knackig. Zum Schluß nur noch abschmecken. Eignet sich hervorragend als Füllung oder auch als Hauptspeise zu Salzkartoffeln. Bei meiner Großmutter gab es speziell für mich dazu immer Schweinchen - Wiener.

Der Vorteil bei dieser Zubereitung - man muss nicht ewig am Herd stehen und der Kohlduft hält sich in Grenzen.

LG von der Moskwitschka

PS Rotkohl bereite ich auch so zu. Natürlch mit den entsprechenden Zutaten und Gewürzen.


zuletzt bearbeitet 12.10.2014 13:25 | nach oben springen

#2051

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 13:43
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2050
... (bevorzugt Spitzkohl, da feiner) ...

Spitzkraut in der russischen Küche, na jetzt wird's international.
Übrigens, nächstes Wochenende isses wieder soweit ... www.leinfelden-echterdingen.de/filderkrautfest


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#2052

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 13:55
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #2051
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #2050
... (bevorzugt Spitzkohl, da feiner) ...

Spitzkraut in der russischen Küche, na jetzt wird's international.
Übrigens, nächstes Wochenende isses wieder soweit ... www.leinfelden-echterdingen.de/filderkrautfest


Da kommen bestimmt die 40.000 Festbesucherinnen und Festbesucher überwiegend aus Baden- Baden

LG von der Moskwitschka


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#2053

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 14:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #2045
Apropo Pelmeni:
Ich hab irgendwie den Eindruck,das er bei ihren Pelmenis ein gewisses Suchtproblem hat!


Es in der Tat eine äußerst schwierige Situation, zumal ich weiß, dass im Tiefkühlschrank noch einige von den Dingern darauf warten, ihrer Bestimmung zugeführt zu werden. Das Problem ist nur, dass sie die Herrscherin über den Tiefkühler ist und mit absolutistischer Macht ausgestattet verhindert, dass ich basisdemokratisch entscheide, mir welche zu machen.

Und so geht es mir wie zu Kindertagen, als man sich vor Weihnachten am Schaufenster des Spielzeugladens die Nase plattgedrückt hat: So nah - und doch so unerreichbar fern.....


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#2054

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 15:11
von Pzella 82 | 356 Beiträge

..na da jibbet doch bestimmt irjendwat, womit se sich "bestechen" lässt, oder?


...poor man wanna be rich, rich man wanna be king
and a king ain´t satisfied ´til he rules everything....Bruce Springsteen
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#2055

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 15:42
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Pzella 82 im Beitrag #2054
..na da jibbet doch bestimmt irjendwat, womit se sich "bestechen" lässt, oder?
Mit billigen Büchern vielleicht? Es gibts ja so manche Bibliographie im Forum versteckt (eReader #21), auch wenn Antonius Aussage DAFÜR würde ich sicher eine Menge Taler aus der Hauskasse bekommen! definitiv falsch ist. Eher einen schmalen Groschen, keins über 10€ ...

www.zvab.com/advancedSearch.do?isbn=3440066452
www.zvab.com/advancedSearch.do?isbn=3498013033
www.zvab.com/advancedSearch.do?isbn=3499607298
www.zvab.com/buch-suchen/textsuche/fremd...e-ferne-gestade *)
www.zvab.com/advancedSearch.do?isbn=3446173102
www.zvab.com/advancedSearch.do?isbn=3926642254 **)

Aber auch die DDR-Titel sind Massenware, selten teurer als 5€ ...
www.zvab.com/buch-suchen/textsuche/K%C3%A4uzchenkuhle
www.zvab.com/refineQuickSearch.do?anyWords=Ottokar+Domma
www.zvab.com/basicSearch.do?author=Alexander+Kr%F6ger

*) Das Teil hat ja nichtmal eine ISBN, dafür isses zumindest direkt online lesbar (also wenn man weiß wie *grins*) ...
https://portal.dnb.de/bookviewer/view/10...age/n0/mode/2up
**) Das könnte mal etwas an Wert gewinnen, hab mir gleich mal ein billiges Exemplar 'geschossen' ...
www.abebooks.de/buch-suchen/isbn/3926642254/


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 12.10.2014 15:43 | nach oben springen

#2056

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 16:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pzella 82 im Beitrag #2054
..na da jibbet doch bestimmt irjendwat, womit se sich "bestechen" lässt, oder?


Oh Mann, erinnere mich nicht daran, was ich alles versucht habe:

Blumen - "Kannste gerne mitbringen, ändert aber nüscht"
Pralinen - "Was soll ich mit dem Süßkram?"
Sekt - "Das hättest Du einfacher haben können: Im Keller liegen noch ein paar Pullen"
Kino - "Aber nur in einen alten russischen schwarz-weiß-Film mit deutschen Untertiteln"

In einem Akt heroischer Selbstüberwindung habe ich sogar vorgeschlagen, einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Kommentar: "Du schreckst aber auch vor rein gar nichts zurück. Außerdem sind es bis dorthin noch fast 3 Monate - lass Dir etwas anderes einfallen."

Sie ist einfach unbestechlich. Und Deinen Hinweis auf eines oder mehrere Bücher, @94 würde sie kühl mit den Worten "Du weißt doch genau, dass ich noch zwei ungelesene Bücher im Regal habe. Zudem hast Du mir aus denen, die Du mit in die Beziehung gebracht hast, ein gutes Dutzend empfohlen. Kannst Du mir sagen, wann ich die alle lesen soll?"

Ich befürchte, dass hier nur geduldiges Abwarten hilft


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#2057

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 16:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und was ist, wenn ich mich festlese, und um meine Ruhe zu haben, alle Vorräte zum Verzehr freigebe und die Produktion ins Stocken kommt ? Das letzte Mal hat es fast 4 Jahre gedauert, ehe ich das Nudelholz wieder in die Hand genommen habe

Bei der Ansicht der vielen links hat mich wieder ein Thema ereilt, für das ich mir schon immer mal Zeit nehmen wollte http://jerome-segal.de/Publis/Kyb-DDR.htm

LG von der Moskwitschka


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#2058

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 17:39
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #2056
Zitat von Pzella 82 im Beitrag #2054
..na da jibbet doch bestimmt irjendwat, womit se sich "bestechen" lässt, oder?


Oh Mann, erinnere mich nicht daran, was ich alles versucht habe:

Blumen - "Kannste gerne mitbringen, ändert aber nüscht"
Pralinen - "Was soll ich mit dem Süßkram?"
Sekt - "Das hättest Du einfacher haben können: Im Keller liegen noch ein paar Pullen"
Kino - "Aber nur in einen alten russischen schwarz-weiß-Film mit deutschen Untertiteln"

In einem Akt heroischer Selbstüberwindung habe ich sogar vorgeschlagen, einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Kommentar: "Du schreckst aber auch vor rein gar nichts zurück. Außerdem sind es bis dorthin noch fast 3 Monate - lass Dir etwas anderes einfallen."

Sie ist einfach unbestechlich. Und Deinen Hinweis auf eines oder mehrere Bücher, @94 würde sie kühl mit den Worten "Du weißt doch genau, dass ich noch zwei ungelesene Bücher im Regal habe. Zudem hast Du mir aus denen, die Du mit in die Beziehung gebracht hast, ein gutes Dutzend empfohlen. Kannst Du mir sagen, wann ich die alle lesen soll?"

Ich befürchte, dass hier nur geduldiges Abwarten hilft





wirklich alles ausprobiert?,
zum leckeren Essen ins Restaurant einladen,wo es deine Lieblingsspeise gibt,
ordentlich schwärmen von der Speise,nach dem Motto,
sowas mußte es auch mal zu Hause geben
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2059

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 17:57
von Moskwitschka (gelöscht)
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Dann muss @Dandelion mich hierher einladen http://www.pierogarnia.de/index.php?opti...ntpage&Itemid=1

LG von der Moskwitschka


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#2060

RE: wie bei Muttern zu hause

in DDR Zeiten 12.10.2014 18:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #2058

zum leckeren Essen ins Restaurant einladen,wo es deine Lieblingsspeise gibt,
ordentlich schwärmen von der Speise,nach dem Motto,
sowas mußte es auch mal zu Hause geben
Lutze


Keine gute Idee, @Lutze , keine gute Idee.

a-tens kämen von ihr dann schnippische Kommentare wie "Na ja, dann kannst Du ja zukünftig hier essen gehen und ich spare mich das Kochen" und

b-tens kocht sie einfach gut, kennt meinen Geschmack und überrascht mich immer wieder mit "Neu-Kompositionen", die ihr spontan einfallen.

Und in einen polnischen Pierogi-Laden gehe ich schon gar nicht....


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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