#121

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 19:45
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Schuddelkind, also wenn der Kalte Krieg heiß geworden wäre so meine ich doch heute hätten uns die Amis noch kurz vorm verrecken die Kehlen durchgeschnitten. Woher ich das annehme, heute...wirst du dich jetzt fragen? Ganz einfach, die Brüder hatten das damals in Vietnam gut gelernt, die hatten das perfektioniert, die hätten uns wirklich entlaubt...ne ne, nicht beurlaubt.

Dann noch so drei Dutzend B52 und wir wären im Bombenhagel verglüht und unsere Brüder die Sowjets hätten sich ihnen todesmutig entgegengeschmissen egal ob da Tausend oder Hunderttausend beim Gegenangriff ins Gras gebissen hätten. Ich sage dir, schon mein Vater der junge Wehrmachtsheini meinte sinngemäß..."und dann wurde der Horizont schwarz von Menschen, vom Russen und wir luden alles durch was es durchzuladen gab und dann setzte deren Gebrüll ein das deine Ohren...Urrräh....Urräh und dann ratttaatam Feuer frei".

Mein Vater hat sowas überlebt. Bei uns an der damaligen Grenze bin ich mir da nicht so sicher, wir wären wohl wie bereits oben beschrieben....Ach ich vergass, das passt eigentlich wunderbar zum Feindbild, dem FB von damals, wie in einem meiner Vortexte beschrieben. Da meinte doch mal heute einer vom BGS...oder ZGD:"Also wir waren aber auch sowas von Friedlich, wir doch nicht, wir hätten euch doch nie und ne Männer, glaubt das bloß nicht!

Na aber Hallo sagt da der Rainer, dann hätte es doch nie ein Vietnam , einen blutigen Vietnamkrieg gegeben, wenn ich das auch noch glauben sollte, soviel bundesdeutsche Naivität.

Lebensläufer


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#122

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 20:08
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Rostocker im Beitrag #102
Zitat von Rüganer im Beitrag #97
Siehste 94 noch viel besser, man muss gar nicht mehr müssen, jetzt.
ja Rostocker, da gibt es schon ganz gewaltige Unterschiede, inzwischen...


Naja,dann brauch man sich ja keine Sorgen und Vorwürfe machen.Wenn heute die Freiwilligen in den Auslandseinsatz freiwillig gehen und den Worten von den Gauckler,das Merkelchen und so manchen Politdemokraten glauben schenken.Und für etwas mehr Besatzungsgeld--naja sie müssen ja nicht.Man kann dann auch sagen Eigenverschulden.


Du gibst dir immer redlich Mühe das Jetztdeutschland zu attackieren und bringst dazu pausenlos immer die Auslandseinsätze.
Wir alten Säcke müssen immer noch die alten Wunden lecken und da ist mir der momentane deutsche Imperialismus eigentlich schnuppe, weil, was bringt mir das um Dinge die mehr als 30 Jahre zurückliegen aufzuarbeiten.
Ich meine das nicht böse, aber bring dich doch einfach mehr ein zu den damaligen Geschehnissen, du warst Mitte der 70er dabei, auch eine interessante Zeit.
Die Bengels heute bekommen für ihr Risiko richtig Geld und darum nehmen die das auch an, ob da eine Art Teufelssystem dahindersteht ist denen doch in letzter Konsequenz Wurscht wenn es zwischen Daumen und Zeigefinger stimmt.


Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#123

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 20:13
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #121
Schuddelkind, also wenn der Kalte Krieg heiß geworden wäre so meine ich doch heute hätten uns die Amis noch kurz vorm verrecken die Kehlen durchgeschnitten. Woher ich das annehme, heute...wirst du dich jetzt fragen? Ganz einfach, die Brüder hatten das damals in Vietnam gut gelernt, die hatten das perfektioniert, die hätten uns wirklich entlaubt...ne ne, nicht beurlaubt.

Dann noch so drei Dutzend B52 und wir wären im Bombenhagel verglüht und unsere Brüder die Sowjets hätten sich ihnen todesmutig entgegengeschmissen egal ob da Tausend oder Hunderttausend beim Gegenangriff ins Gras gebissen hätten. Ich sage dir, schon mein Vater der junge Wehrmachtsheini meinte sinngemäß..."und dann wurde der Horizont schwarz von Menschen, vom Russen und wir luden alles durch was es durchzuladen gab und dann setzte deren Gebrüll ein das deine Ohren...Urrräh....Urräh und dann ratttaatam Feuer frei".

Mein Vater hat sowas überlebt. Bei uns an der damaligen Grenze bin ich mir da nicht so sicher, wir wären wohl wie bereits oben beschrieben....Ach ich vergass, das passt eigentlich wunderbar zum Feindbild, dem FB von damals, wie in einem meiner Vortexte beschrieben. Da meinte doch mal heute einer vom BGS...oder ZGD:"Also wir waren aber auch sowas von Friedlich, wir doch nicht, wir hätten euch doch nie und ne Männer, glaubt das bloß nicht!

Na aber Hallo sagt da der Rainer, dann hätte es doch nie ein Vietnam , einen blutigen Vietnamkrieg gegeben, wenn ich das auch noch glauben sollte, soviel bundesdeutsche Naivität.

Lebensläufer


rot: Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden.
Und soweit wäre es nicht gekommen, daß wir erst gewartet hätten bis der Gegner vor der Tür steht.



zuletzt bearbeitet 19.02.2013 20:14 | nach oben springen

#124

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 20:20
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #122
Zitat von Rostocker im Beitrag #102
Zitat von Rüganer im Beitrag #97
Siehste 94 noch viel besser, man muss gar nicht mehr müssen, jetzt.
ja Rostocker, da gibt es schon ganz gewaltige Unterschiede, inzwischen...


Naja,dann brauch man sich ja keine Sorgen und Vorwürfe machen.Wenn heute die Freiwilligen in den Auslandseinsatz freiwillig gehen und den Worten von den Gauckler,das Merkelchen und so manchen Politdemokraten glauben schenken.Und für etwas mehr Besatzungsgeld--naja sie müssen ja nicht.Man kann dann auch sagen Eigenverschulden.


Du gibst dir immer redlich Mühe das Jetztdeutschland zu attackieren und bringst dazu pausenlos immer die Auslandseinsätze.
Wir alten Säcke müssen immer noch die alten Wunden lecken und da ist mir der momentane deutsche Imperialismus eigentlich schnuppe, weil, was bringt mir das um Dinge die mehr als 30 Jahre zurückliegen aufzuarbeiten.
Ich meine das nicht böse, aber bring dich doch einfach mehr ein zu den damaligen Geschehnissen, du warst Mitte der 70er dabei, auch eine interessante Zeit.
Die Bengels heute bekommen für ihr Risiko richtig Geld und darum nehmen die das auch an, ob da eine Art Teufelssystem dahindersteht ist denen doch in letzter Konsequenz Wurscht wenn es zwischen Daumen und Zeigefinger stimmt.


DANKE. Du schreibst das was ich schon lange denke.



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#125

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 20:21
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat
Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden


Äh, und du meinst, die Russen haben in Afganistan nicht ähnliches gemacht? Aua, jetzt gibst Senge von Larissa.......


Intellektuelle spielen Telecaster
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#126

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 20:25
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #123
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #121
Schuddelkind, also wenn der Kalte Krieg heiß geworden wäre so meine ich doch heute hätten uns die Amis noch kurz vorm verrecken die Kehlen durchgeschnitten. Woher ich das annehme, heute...wirst du dich jetzt fragen? Ganz einfach, die Brüder hatten das damals in Vietnam gut gelernt, die hatten das perfektioniert, die hätten uns wirklich entlaubt...ne ne, nicht beurlaubt.

Dann noch so drei Dutzend B52 und wir wären im Bombenhagel verglüht und unsere Brüder die Sowjets hätten sich ihnen todesmutig entgegengeschmissen egal ob da Tausend oder Hunderttausend beim Gegenangriff ins Gras gebissen hätten. Ich sage dir, schon mein Vater der junge Wehrmachtsheini meinte sinngemäß..."und dann wurde der Horizont schwarz von Menschen, vom Russen und wir luden alles durch was es durchzuladen gab und dann setzte deren Gebrüll ein das deine Ohren...Urrräh....Urräh und dann ratttaatam Feuer frei".

Mein Vater hat sowas überlebt. Bei uns an der damaligen Grenze bin ich mir da nicht so sicher, wir wären wohl wie bereits oben beschrieben....Ach ich vergass, das passt eigentlich wunderbar zum Feindbild, dem FB von damals, wie in einem meiner Vortexte beschrieben. Da meinte doch mal heute einer vom BGS...oder ZGD:"Also wir waren aber auch sowas von Friedlich, wir doch nicht, wir hätten euch doch nie und ne Männer, glaubt das bloß nicht!

Na aber Hallo sagt da der Rainer, dann hätte es doch nie ein Vietnam , einen blutigen Vietnamkrieg gegeben, wenn ich das auch noch glauben sollte, soviel bundesdeutsche Naivität.

Lebensläufer


rot: Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden.
Und soweit wäre es nicht gekommen, daß wir erst gewartet hätten bis der Gegner vor der Tür steht.

Da hättest du lange warten können. Wir wollten garnicht kommen.



Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#127

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 21:04
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #122
Zitat von Rostocker im Beitrag #102
Zitat von Rüganer im Beitrag #97
Siehste 94 noch viel besser, man muss gar nicht mehr müssen, jetzt.
ja Rostocker, da gibt es schon ganz gewaltige Unterschiede, inzwischen...


Naja,dann brauch man sich ja keine Sorgen und Vorwürfe machen.Wenn heute die Freiwilligen in den Auslandseinsatz freiwillig gehen und den Worten von den Gauckler,das Merkelchen und so manchen Politdemokraten glauben schenken.Und für etwas mehr Besatzungsgeld--naja sie müssen ja nicht.Man kann dann auch sagen Eigenverschulden.


Du gibst dir immer redlich Mühe das Jetztdeutschland zu attackieren und bringst dazu pausenlos immer die Auslandseinsätze.
Wir alten Säcke müssen immer noch die alten Wunden lecken und da ist mir der momentane deutsche Imperialismus eigentlich schnuppe, weil, was bringt mir das um Dinge die mehr als 30 Jahre zurückliegen aufzuarbeiten.
Ich meine das nicht böse, aber bring dich doch einfach mehr ein zu den damaligen Geschehnissen, du warst Mitte der 70er dabei, auch eine interessante Zeit.
Die Bengels heute bekommen für ihr Risiko richtig Geld und darum nehmen die das auch an, ob da eine Art Teufelssystem dahindersteht ist denen doch in letzter Konsequenz Wurscht wenn es zwischen Daumen und Zeigefinger stimmt.




Grenzwolf62--So kann man es auch sehen.Was bringt einen das--wenn man über das Heutige schreibt.Könnte einen doch schnuppe sein,wenn deusche Soldaten bei ihren Auslandseinsätzen ihren A,,,,,hochreißen und wenn das noch 20 Mann werden.Schließlich bekommen die Burschen für das Risiko richtiges Geld.Naja für einige ist es ja nicht mehr Wurscht wenn das Geld nicht mehr stimmt zwischen Daumen und Zeigefinger.
Bringen wir doch lieber unsere Erfahrungen ein,die mehr als 30 Jahre zurück liegen--ist auch interessannter.Grenzwolf62,nimm es mir nicht krum--aber so würde ich Deine Ausführungen verstehen.Klar bei einigen ist es hier nicht gerne gesehen..das man die Auslandseinsätze der Bundeswehr mal mit anschneidet und das Deutschland wieder junge Männer in den Krieg schickt.


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#128

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 22:26
von jecki09 | 422 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #78
[quote=
jecki09 ich will Dir ja nichts unterstellen, aber es klingt für mich schon sehr zynisch, dem Lebensläufer nun fehlenden Mut vorzuwerfen. Vielleicht war der Mut Nein zu sagen, zu einem Offiziersberuf viel größer, als du ihn gehabt hast?


o.K. dass ist DEINE Meinung

Ich war damals der festen Überzeugung "mit dem was du da machst, machst du etwas Richtiges". Ich fand, dass die Deutsche Demokratische Republik der bessere Staat von den beiden deutschen Staaten war und diesen besseren Staat habe ich - mit meiner Entscheidung Berufsoffizier der GT. d. DDR zu werden unterstützt. Eigendlich nicht nur unterstützt, sondern mit der damaligen Verpflichtung mindestens 25 Jahre meines Lebens zu dienen, dem Staat "hingegeben".

Ich werfe meinen Eltern heute auch nicht vor, dass sie mich so erzogen haben wie sie mich (aus heutiger Sicht) erzogen haben. Hier kann ich nur sagen: Hinterher oder aus heutiger Sicht ist man schlauer.

[/quote]Damit muss er leben, genau wie der Grenzer damit leben muss, der im Gauben an die Rechtmäßigkeit seiner Dienstdurchführung, die ihm ja immer wieder vorgebetet wurde, nun jemanden erschossen hat. Nur dass der sich wahrscheinlich sein Leben lang quält, während die Leute,. die ihn dazu psychisch gebracht haben, sich die Angelegenheit längst abgeschüttelt haben.
[/quote]


Auch ich war in der DDR im festen Glauben, an der Rechtmäßigkeit der Dienstdurchführung und an den bestehenden Gesetzen. Das dies nach heutiger Auffassung ein Irrglaube war, damit muss ich jetzt leben und mir (auch von dir) sagen lassen dass ich mutiger hätte sein und nicht einem "Unrechtstaat" dienen dürfen.

Rüganer, Du bist Jahrgang 1950, somit 12 Jahre älter als ich. Mir ist nicht bekannt, dass DU dich gegen den DDR Staat aufgelehnt und DU gegen die DDR protestiert hast oder DICH geweigert hättest an der Grenze zu dienen. Wie auch du, hatte ich von 1882-1989 keine Glaskugel um zu wissen wie die Welt nach 1989 über die DDR denkt.

Aber deshalb werde ich nicht sagen - das waren vertaene 8 Jahre meines Lebens. Nach den damals geltenden Gesetzen war es auch gar nicht möglich zu sagen: "Ihr müsst gar nicht schießen." Warun wurden denn diese Personen - Grenz-VERLETZER genannt? Etwa weil sie etwas rechtmäßiges taten? Nein! Damals war es eben UNRECHT, wer illegeal versuchte die Grenze zu überwinden.

Ja, nach heutiger Erkenntnis und heutigen Gesetzen stuft die Welt die DDR als "Unrechtsstaat" ein. Welcher Staat, welches Land hat dies mit diesen Worten vor 1989 gemacht?? Ja, nach heutiger Erkenntnis und heutigen Gesetzen wäre auch ich angeklagrt worden, wenn ich geschossen hätte. Leider habe ich in diesem Forum und bei GsG noch keinen einzigen gefunden der mit mir in der GK Ifta, oder im GAR Oranienburg war. Denn nur der könnte mich aus seiner Sicht einschätzen- Aber nicht DU.

Dass hauptsächlich die "Kleinen" vor Gericht stehen mussten - ohne dass anerkannt wurde, dass sie einen Befehl ausgeführt haben - nenne ich SIEGERJUSTIZ, da immer davon ausgegangen wir, dass die Gesetzte der DDR unrechtmäßig waren. Wohl kein einziger dieser Richter lebte in der DDR. Aber er urteilt über das Leben und auch über die Zwänge in der DDR.


Pitti53, schulzi und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.02.2013 22:32 | nach oben springen

#129

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 23:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #125

Zitat
Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden

Äh, und du meinst, die Russen haben in Afganistan nicht ähnliches gemacht? Aua, jetzt gibst Senge von Larissa.......



Und schon isse da. Und wie gerne! Schwitz nur! Hallo Schuddel! In Afghanistan wurde nur gegen die Russen geschrieen, konstant war die Propaganda ausgerichtet gegen alles was die SU machte. Dort wurden viele viele Untaten begangen, von Seiten der sogenannten afghanischen Freiheitskaempfer, die damals noch von den USA ausgebildet und unterstuetzt worden. Junge Russen wurden bei lebendigem Leibe 'gehaeutet'. Mussig zu sagen, was wir heute davon haben, wir wissen es, wir sehen es. Auf dem Monitor werden junge Menschenn gekoepft. Eigene und Fremde in die Luft gejagt, kaum vergeht ein Tag ohne diese schrecklichen Auswirkungen einer fatalen Politik seit Jahren. Der Wuestensand ist so blutig wie zu Zeiten der Kreuzzuege. Und nicht nur der Wuestensand.
Wenigstens waren die Russen so ehrlich zu sagen, dass es gegen diese tausendjahrigen Bergkaempfer sich nix ausrichten liess, zumal es damals begann sich ein Drogenkartell aufzubauen. Karzai dieser Grossmogul haelt die USA an der Kandarre mit seinen Geschaeften. Das nennt sich dann 'strategisches Abkommen' zwischen USA und Afghanistan. Oh arme Menschheit. Aber, es ist doch kein Krieg das die US Regierung fuehrt, es ist wieder einmal eine INTERVENTION. Und diese Intervention ist eine Peace Mission. Diese P M bringt uns jeden Tag Tote seit 2001 in die Wohnstuben. Aber bei den Amis machen wir doch alle gerne mit, wogegen wir konstant auf die Russen schlagen.
Vietnam, ein verheerendes Unheil fuer die Vietnamesen und fuer die Amerikaner selbst.
Mein Mann hat zwei Touren in Vietnam, vier Jahre verbracht, ja so heisst es, TOUREN, als wenn es um eine touristische Fahrt handelt! Damals gingen die Menschen noch auf die Strasse, damals waren das keine Helden die nach Hause kamen. Wie sehr hat sich die Welt veraendert.
1978 kam Tehran dazu, als ein Schah in Schah nicht mehr gehalten werden konnte, der im Maerchenland lebte, als seine Untertanen hungerten und ohne Schulbildung waren und die Gottesanbeter ein Leichtes hatten das Volk zu uebernehmen.
Und jetzt haben wir Afghanistan.

Und nun was vor dem Zubettgehen.

Ist denn die Tötung von 1,4 Millionen Iraker keine Völkermord? Was ist mit den 5,1 Millionen Vietnamesen, die durch den Krieg der Amerikaner getötet wurden? Ist das kein Genozid? Die vietnamesische Regierung hat im April 1995 die wahren Zahlen der Opfer durch den Vietnamkrieg veröffentlich. Es sollen 2 Millionen Zivilisten im Norden und 2 Millionen im Süden durch die Kriegshandlungen getötet worden sein. Dazu gab es 1,1 Millionen gefallene Soldaten, macht insgesamt 5,1 Millionen Tote in 11 Jahren Krieg von 1964 bis 1974.

Das kriminelle ist, beide Kriege, der gegen Vietnam und gegen den Irak, basieren auf Lügen. Der sogenannte Golf von Tonkin Angriff durch nordvietnamesische Torpedoboote auf ein US-Kriegsschiff fand nie statt, wurde frei erfunden, mit dem man den Vietnamkrieg begründete. Im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden, was man aber vor Kriegsanfang steif und fest behauptete, um einen illegalen präventiven Angriff und eine Invasion zu rechtfertigen.

Eine Studie hat untersucht, wie viele Tote haben die USA seit dem II. Weltkrieg verursacht. Insgesamt hat Washington gegen 37 Länder Krieg geführt oder ist schuld, dass es dort Kriege gab. Das Resultat zeigt, das US-Militär war direkt für 10 bis 15 Millionen Tote während des Korea-, Vietnam-, Afghanistan und den beiden Irakkriege verantwortlich. Die Zahl des Koreakriegs schliesst chinesische Tote ein, insgesamt 4 Millionen aller beteiligten Länder, und des Vietnamkrieg, sowie auch die in Laos und Kambodscha.

Von amerikanischen B-52-Flugzeugen wurden vom 4. Oktober 1965 bis zum 15. August 1973 insgesamt 2'756'941 Tonnen Bomben abgeworfen und alleine 1973 doppelt soviele Bomben wie über Japan während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Diese geheime Bombardierung von Kambodscha verursachte einen immensen Schaden an den Dörfern und Städte, auch eine Vertreibung und einen Flüchtlingsstrom im Land. Diese instabile Situation ermöglichte das Aufkommen der Roten Khmer, eine kleine politische Partei unter der Führung des Massenmörder Pol Pot. Die USA sind nicht nur für die Toten durch die Bombardierung verantwortlich, sondern auch für die Massentötung von 2,5 Millionen Menschen durch die Roten Khmer.


Da habt Ihr alles, Befehl, Gehorsam und Gewissen, da sind die Fehler eines geteilten Deutschlands ueber die vergangenen Jahre nix als Peanuts.

Danke fuers Zuhoeren ladies and gentlemen, sleep tight, and think about it.


DoreHolm, Pitti53, frank, Eisenacher, schulzi, Lebensläufer, Damals87 und silberfuchs60 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.02.2013 23:09 | nach oben springen

#130

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 23:09
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #126
Zitat von DoreHolm im Beitrag #123
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #121
Schuddelkind, also wenn der Kalte Krieg heiß geworden wäre so meine ich doch heute hätten uns die Amis noch kurz vorm verrecken die Kehlen durchgeschnitten. Woher ich das annehme, heute...wirst du dich jetzt fragen? Ganz einfach, die Brüder hatten das damals in Vietnam gut gelernt, die hatten das perfektioniert, die hätten uns wirklich entlaubt...ne ne, nicht beurlaubt.

Dann noch so drei Dutzend B52 und wir wären im Bombenhagel verglüht und unsere Brüder die Sowjets hätten sich ihnen todesmutig entgegengeschmissen egal ob da Tausend oder Hunderttausend beim Gegenangriff ins Gras gebissen hätten. Ich sage dir, schon mein Vater der junge Wehrmachtsheini meinte sinngemäß..."und dann wurde der Horizont schwarz von Menschen, vom Russen und wir luden alles durch was es durchzuladen gab und dann setzte deren Gebrüll ein das deine Ohren...Urrräh....Urräh und dann ratttaatam Feuer frei".

Mein Vater hat sowas überlebt. Bei uns an der damaligen Grenze bin ich mir da nicht so sicher, wir wären wohl wie bereits oben beschrieben....Ach ich vergass, das passt eigentlich wunderbar zum Feindbild, dem FB von damals, wie in einem meiner Vortexte beschrieben. Da meinte doch mal heute einer vom BGS...oder ZGD:"Also wir waren aber auch sowas von Friedlich, wir doch nicht, wir hätten euch doch nie und ne Männer, glaubt das bloß nicht!

Na aber Hallo sagt da der Rainer, dann hätte es doch nie ein Vietnam , einen blutigen Vietnamkrieg gegeben, wenn ich das auch noch glauben sollte, soviel bundesdeutsche Naivität.

Lebensläufer


rot: Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden.
Und soweit wäre es nicht gekommen, daß wir erst gewartet hätten bis der Gegner vor der Tür steht.

Da hättest du lange warten können. Wir wollten garnicht kommen.


rot: Das glaube ich Dir auf´s Wort. Von Wollen konnte man wohl bei keinem Soldaten reden, egal wo er gedient hat. Leider gab es in den Stäben, hüben wie drüben, so gewisse Planspielchen und Politiker vertreten ja auch bestimmten Kreisen ihre Interessen. Ich gehe davon aus, daß weder die russischen Soldaten gern und mit fliegenden Fahnen nach Afghanistan geeilt sind noch die GIs nach Vietnam und anderswo hin, zumindest nicht die Wehrpflichtigen. Nun, mir wird sicher der Eine oder Andere widersprechen, aber es hat Seitens der NATO, federführend durch die USA so bestimmte Pläne gegeben (A-Bomben auf die SU, bevor die selber welche hat z.B.), nach WB durchzustoßen und für Strauß war ja der WK ii noch nicht zu Ende (seine eigenen Worte). Das mußte man schon ernst nehmen, hat aber nichts mit den einfachen Soldaten und den meisten Offizieren zu tun, denn auch Letzteren war es lieber, irgendwann in Ruhe ihre Pension genießen zu können.



zuletzt bearbeitet 19.02.2013 23:09 | nach oben springen

#131

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 19.02.2013 23:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #108
meine Erinnerung dazu, DoreHolm:
die Unteroffiziere auf der GK waren überhaupt nicht das Problem - die hatten sehr schnell gelernt, dass sie eigentlich in der gleichen Lage wie die Soldaten und Gefreiten waren, das nur ein wenig länger aushalten mussten.
Bei den Berufsunteroffizieren schieden sich dann die Geister - mal so, mal so.
Die Offiziere mussten wohl in eigenem Interesse etwas Distanz herstellen, es war für manchen sicher auch ein Spagat zwischen reibungslosem Dienst, Karriere... nun ja...
Ich hab nur eine Ausnahme erlebt, mein Zugführer auf der GK Vacha.
Abiturient, 3ender, Unterleutnant, 21. Wir haben wie Pech und Schwefel zusammengehalten


Gruss Hartmut
Genauso einen Typ gab es bei uns auch,ein Berliner.
Abi,3Ender,Unterlolli,.
Totaler Kumpel,mit dem konntest du die berühmten Pferde stehlen.


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#132

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 00:56
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #129
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #125

Zitat
Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden

Äh, und du meinst, die Russen haben in Afganistan nicht ähnliches gemacht? Aua, jetzt gibst Senge von Larissa.......


Und schon isse da. Und wie gerne! Schwitz nur! Hallo Schuddel! In Afghanistan wurde nur gegen die Russen geschrieen, konstant war die Propaganda ausgerichtet gegen alles was die SU machte. Dort wurden viele viele Untaten begangen, von Seiten der sogenannten afghanischen Freiheitskaempfer, die damals noch von den USA ausgebildet und unterstuetzt worden. Junge Russen wurden bei lebendigem Leibe 'gehaeutet'. Mussig zu sagen, was wir heute davon haben, wir wissen es, wir sehen es. Auf dem Monitor werden junge Menschenn gekoepft. Eigene und Fremde in die Luft gejagt, kaum vergeht ein Tag ohne diese schrecklichen Auswirkungen einer fatalen Politik seit Jahren. Der Wuestensand ist so blutig wie zu Zeiten der Kreuzzuege. Und nicht nur der Wuestensand.
Wenigstens waren die Russen so ehrlich zu sagen, dass es gegen diese tausendjahrigen Bergkaempfer sich nix ausrichten liess, zumal es damals begann sich ein Drogenkartell aufzubauen. Karzai dieser Grossmogul haelt die USA an der Kandarre mit seinen Geschaeften. Das nennt sich dann 'strategisches Abkommen' zwischen USA und Afghanistan. Oh arme Menschheit. Aber, es ist doch kein Krieg das die US Regierung fuehrt, es ist wieder einmal eine INTERVENTION. Und diese Intervention ist eine Peace Mission. Diese P M bringt uns jeden Tag Tote seit 2001 in die Wohnstuben. Aber bei den Amis machen wir doch alle gerne mit, wogegen wir konstant auf die Russen schlagen.
Vietnam, ein verheerendes Unheil fuer die Vietnamesen und fuer die Amerikaner selbst.
Mein Mann hat zwei Touren in Vietnam, vier Jahre verbracht, ja so heisst es, TOUREN, als wenn es um eine touristische Fahrt handelt! Damals gingen die Menschen noch auf die Strasse, damals waren das keine Helden die nach Hause kamen. Wie sehr hat sich die Welt veraendert.
1978 kam Tehran dazu, als ein Schah in Schah nicht mehr gehalten werden konnte, der im Maerchenland lebte, als seine Untertanen hungerten und ohne Schulbildung waren und die Gottesanbeter ein Leichtes hatten das Volk zu uebernehmen.
Und jetzt haben wir Afghanistan.

Und nun was vor dem Zubettgehen.

Ist denn die Tötung von 1,4 Millionen Iraker keine Völkermord? Was ist mit den 5,1 Millionen Vietnamesen, die durch den Krieg der Amerikaner getötet wurden? Ist das kein Genozid? Die vietnamesische Regierung hat im April 1995 die wahren Zahlen der Opfer durch den Vietnamkrieg veröffentlich. Es sollen 2 Millionen Zivilisten im Norden und 2 Millionen im Süden durch die Kriegshandlungen getötet worden sein. Dazu gab es 1,1 Millionen gefallene Soldaten, macht insgesamt 5,1 Millionen Tote in 11 Jahren Krieg von 1964 bis 1974.

Das kriminelle ist, beide Kriege, der gegen Vietnam und gegen den Irak, basieren auf Lügen. Der sogenannte Golf von Tonkin Angriff durch nordvietnamesische Torpedoboote auf ein US-Kriegsschiff fand nie statt, wurde frei erfunden, mit dem man den Vietnamkrieg begründete. Im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden, was man aber vor Kriegsanfang steif und fest behauptete, um einen illegalen präventiven Angriff und eine Invasion zu rechtfertigen.

Eine Studie hat untersucht, wie viele Tote haben die USA seit dem II. Weltkrieg verursacht. Insgesamt hat Washington gegen 37 Länder Krieg geführt oder ist schuld, dass es dort Kriege gab. Das Resultat zeigt, das US-Militär war direkt für 10 bis 15 Millionen Tote während des Korea-, Vietnam-, Afghanistan und den beiden Irakkriege verantwortlich. Die Zahl des Koreakriegs schliesst chinesische Tote ein, insgesamt 4 Millionen aller beteiligten Länder, und des Vietnamkrieg, sowie auch die in Laos und Kambodscha.

Von amerikanischen B-52-Flugzeugen wurden vom 4. Oktober 1965 bis zum 15. August 1973 insgesamt 2'756'941 Tonnen Bomben abgeworfen und alleine 1973 doppelt soviele Bomben wie über Japan während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Diese geheime Bombardierung von Kambodscha verursachte einen immensen Schaden an den Dörfern und Städte, auch eine Vertreibung und einen Flüchtlingsstrom im Land. Diese instabile Situation ermöglichte das Aufkommen der Roten Khmer, eine kleine politische Partei unter der Führung des Massenmörder Pol Pot. Die USA sind nicht nur für die Toten durch die Bombardierung verantwortlich, sondern auch für die Massentötung von 2,5 Millionen Menschen durch die Roten Khmer.


Da habt Ihr alles, Befehl, Gehorsam und Gewissen, da sind die Fehler eines geteilten Deutschlands ueber die vergangenen Jahre nix als Peanuts.

Danke fuers Zuhoeren ladies and gentlemen, sleep tight, and think about it.



in sachen doppelmoral und gewissen möchte ich hier auch nochmal's dank larissa's beitrag die 'zahlen' etwas erhöhen ! wer hat auf diesen planeten zum ersten mal atomwaffen gegen die eigene spezie's eingesetzt ?? ( 2 mal über 70.000 Menschen, sofort TOD ) !!! das war das ergebniss dieser 'experimente' ! nachfolgend beläuft sich die 'zahl' wahrscheinlich an die halbe milliarde ( folgeschäden ) !!! dieser staat der heute noch kleine inselstaaten 'knechtet' (kuba ) und den moralapostel bei vielen ländern spielt die sich eigentlich nur wehren wollen gegen die so 'übergroße' 'übermacht' ?? vielleicht hat man ja auch nur angst gewisse einflußbereiche zu verlieren ?? wie auch immer , viel spass beim nächsten essen bei MC Donald's !! alles was über'n 'grossen teich' kommt , ist eben nicht immer erstrebenswert !!!!



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#133

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 01:17
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #132
Zitat von Larissa im Beitrag #129
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #125

Zitat
Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden

Äh, und du meinst, die Russen haben in Afganistan nicht ähnliches gemacht? Aua, jetzt gibst Senge von Larissa.......


Und schon isse da. Und wie gerne! Schwitz nur! Hallo Schuddel! In Afghanistan wurde nur gegen die Russen geschrieen, konstant war die Propaganda ausgerichtet gegen alles was die SU machte. Dort wurden viele viele Untaten begangen, von Seiten der sogenannten afghanischen Freiheitskaempfer, die damals noch von den USA ausgebildet und unterstuetzt worden. Junge Russen wurden bei lebendigem Leibe 'gehaeutet'. Mussig zu sagen, was wir heute davon haben, wir wissen es, wir sehen es. Auf dem Monitor werden junge Menschenn gekoepft. Eigene und Fremde in die Luft gejagt, kaum vergeht ein Tag ohne diese schrecklichen Auswirkungen einer fatalen Politik seit Jahren. Der Wuestensand ist so blutig wie zu Zeiten der Kreuzzuege. Und nicht nur der Wuestensand.
Wenigstens waren die Russen so ehrlich zu sagen, dass es gegen diese tausendjahrigen Bergkaempfer sich nix ausrichten liess, zumal es damals begann sich ein Drogenkartell aufzubauen. Karzai dieser Grossmogul haelt die USA an der Kandarre mit seinen Geschaeften. Das nennt sich dann 'strategisches Abkommen' zwischen USA und Afghanistan. Oh arme Menschheit. Aber, es ist doch kein Krieg das die US Regierung fuehrt, es ist wieder einmal eine INTERVENTION. Und diese Intervention ist eine Peace Mission. Diese P M bringt uns jeden Tag Tote seit 2001 in die Wohnstuben. Aber bei den Amis machen wir doch alle gerne mit, wogegen wir konstant auf die Russen schlagen.
Vietnam, ein verheerendes Unheil fuer die Vietnamesen und fuer die Amerikaner selbst.
Mein Mann hat zwei Touren in Vietnam, vier Jahre verbracht, ja so heisst es, TOUREN, als wenn es um eine touristische Fahrt handelt! Damals gingen die Menschen noch auf die Strasse, damals waren das keine Helden die nach Hause kamen. Wie sehr hat sich die Welt veraendert.
1978 kam Tehran dazu, als ein Schah in Schah nicht mehr gehalten werden konnte, der im Maerchenland lebte, als seine Untertanen hungerten und ohne Schulbildung waren und die Gottesanbeter ein Leichtes hatten das Volk zu uebernehmen.
Und jetzt haben wir Afghanistan.

Und nun was vor dem Zubettgehen.

Ist denn die Tötung von 1,4 Millionen Iraker keine Völkermord? Was ist mit den 5,1 Millionen Vietnamesen, die durch den Krieg der Amerikaner getötet wurden? Ist das kein Genozid? Die vietnamesische Regierung hat im April 1995 die wahren Zahlen der Opfer durch den Vietnamkrieg veröffentlich. Es sollen 2 Millionen Zivilisten im Norden und 2 Millionen im Süden durch die Kriegshandlungen getötet worden sein. Dazu gab es 1,1 Millionen gefallene Soldaten, macht insgesamt 5,1 Millionen Tote in 11 Jahren Krieg von 1964 bis 1974.

Das kriminelle ist, beide Kriege, der gegen Vietnam und gegen den Irak, basieren auf Lügen. Der sogenannte Golf von Tonkin Angriff durch nordvietnamesische Torpedoboote auf ein US-Kriegsschiff fand nie statt, wurde frei erfunden, mit dem man den Vietnamkrieg begründete. Im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden, was man aber vor Kriegsanfang steif und fest behauptete, um einen illegalen präventiven Angriff und eine Invasion zu rechtfertigen.

Eine Studie hat untersucht, wie viele Tote haben die USA seit dem II. Weltkrieg verursacht. Insgesamt hat Washington gegen 37 Länder Krieg geführt oder ist schuld, dass es dort Kriege gab. Das Resultat zeigt, das US-Militär war direkt für 10 bis 15 Millionen Tote während des Korea-, Vietnam-, Afghanistan und den beiden Irakkriege verantwortlich. Die Zahl des Koreakriegs schliesst chinesische Tote ein, insgesamt 4 Millionen aller beteiligten Länder, und des Vietnamkrieg, sowie auch die in Laos und Kambodscha.

Von amerikanischen B-52-Flugzeugen wurden vom 4. Oktober 1965 bis zum 15. August 1973 insgesamt 2'756'941 Tonnen Bomben abgeworfen und alleine 1973 doppelt soviele Bomben wie über Japan während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Diese geheime Bombardierung von Kambodscha verursachte einen immensen Schaden an den Dörfern und Städte, auch eine Vertreibung und einen Flüchtlingsstrom im Land. Diese instabile Situation ermöglichte das Aufkommen der Roten Khmer, eine kleine politische Partei unter der Führung des Massenmörder Pol Pot. Die USA sind nicht nur für die Toten durch die Bombardierung verantwortlich, sondern auch für die Massentötung von 2,5 Millionen Menschen durch die Roten Khmer.


Da habt Ihr alles, Befehl, Gehorsam und Gewissen, da sind die Fehler eines geteilten Deutschlands ueber die vergangenen Jahre nix als Peanuts.

Danke fuers Zuhoeren ladies and gentlemen, sleep tight, and think about it.



in sachen doppelmoral und gewissen möchte ich hier auch nochmal's dank larissa's beitrag die 'zahlen' etwas erhöhen ! wer hat auf diesen planeten zum ersten mal atomwaffen gegen die eigene spezie's eingesetzt ?? ( 2 mal über 70.000 Menschen, sofort TOD ) !!! das war das ergebniss dieser 'experimente' ! nachfolgend beläuft sich die 'zahl' wahrscheinlich an die halbe milliarde ( folgeschäden ) !!! dieser staat der heute noch kleine inselstaaten 'knechtet' (kuba ) und den moralapostel bei vielen ländern spielt die sich eigentlich nur wehren wollen gegen die so 'übergroße' 'übermacht' ?? vielleicht hat man ja auch nur angst gewisse einflußbereiche zu verlieren ?? wie auch immer , viel spass beim nächsten essen bei MC Donald's !! alles was über'n 'grossen teich' kommt , ist eben nicht immer erstrebenswert !!!!



PS : 'million' natürlich !



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#134

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 01:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von frank im Beitrag #132
Zitat von Larissa im Beitrag #129
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #125

Zitat
Siehst Du, und das war auch damals schon bekannt und keine SED-Propaganda. Sonst hätte es nicht in Gottes eigenem Land selbst diese Anti-Kriegs-Demos gegeben. Da war eben bei vielen jungen Leuten (bei Weitem natürlich nicht bei allen) nicht allzuviel Überzeugungsarbeit zu leisten, da war nur die Bequemlichkeit oder die Angst zu überwinden

Äh, und du meinst, die Russen haben in Afganistan nicht ähnliches gemacht? Aua, jetzt gibst Senge von Larissa.......


Und schon isse da. Und wie gerne! Schwitz nur! Hallo Schuddel! In Afghanistan wurde nur gegen die Russen geschrieen, konstant war die Propaganda ausgerichtet gegen alles was die SU machte. Dort wurden viele viele Untaten begangen, von Seiten der sogenannten afghanischen Freiheitskaempfer, die damals noch von den USA ausgebildet und unterstuetzt worden. Junge Russen wurden bei lebendigem Leibe 'gehaeutet'. Mussig zu sagen, was wir heute davon haben, wir wissen es, wir sehen es. Auf dem Monitor werden junge Menschenn gekoepft. Eigene und Fremde in die Luft gejagt, kaum vergeht ein Tag ohne diese schrecklichen Auswirkungen einer fatalen Politik seit Jahren. Der Wuestensand ist so blutig wie zu Zeiten der Kreuzzuege. Und nicht nur der Wuestensand.
Wenigstens waren die Russen so ehrlich zu sagen, dass es gegen diese tausendjahrigen Bergkaempfer sich nix ausrichten liess, zumal es damals begann sich ein Drogenkartell aufzubauen. Karzai dieser Grossmogul haelt die USA an der Kandarre mit seinen Geschaeften. Das nennt sich dann 'strategisches Abkommen' zwischen USA und Afghanistan. Oh arme Menschheit. Aber, es ist doch kein Krieg das die US Regierung fuehrt, es ist wieder einmal eine INTERVENTION. Und diese Intervention ist eine Peace Mission. Diese P M bringt uns jeden Tag Tote seit 2001 in die Wohnstuben. Aber bei den Amis machen wir doch alle gerne mit, wogegen wir konstant auf die Russen schlagen.
Vietnam, ein verheerendes Unheil fuer die Vietnamesen und fuer die Amerikaner selbst.
Mein Mann hat zwei Touren in Vietnam, vier Jahre verbracht, ja so heisst es, TOUREN, als wenn es um eine touristische Fahrt handelt! Damals gingen die Menschen noch auf die Strasse, damals waren das keine Helden die nach Hause kamen. Wie sehr hat sich die Welt veraendert.
1978 kam Tehran dazu, als ein Schah in Schah nicht mehr gehalten werden konnte, der im Maerchenland lebte, als seine Untertanen hungerten und ohne Schulbildung waren und die Gottesanbeter ein Leichtes hatten das Volk zu uebernehmen.
Und jetzt haben wir Afghanistan.

Und nun was vor dem Zubettgehen.

Ist denn die Tötung von 1,4 Millionen Iraker keine Völkermord? Was ist mit den 5,1 Millionen Vietnamesen, die durch den Krieg der Amerikaner getötet wurden? Ist das kein Genozid? Die vietnamesische Regierung hat im April 1995 die wahren Zahlen der Opfer durch den Vietnamkrieg veröffentlich. Es sollen 2 Millionen Zivilisten im Norden und 2 Millionen im Süden durch die Kriegshandlungen getötet worden sein. Dazu gab es 1,1 Millionen gefallene Soldaten, macht insgesamt 5,1 Millionen Tote in 11 Jahren Krieg von 1964 bis 1974.

Das kriminelle ist, beide Kriege, der gegen Vietnam und gegen den Irak, basieren auf Lügen. Der sogenannte Golf von Tonkin Angriff durch nordvietnamesische Torpedoboote auf ein US-Kriegsschiff fand nie statt, wurde frei erfunden, mit dem man den Vietnamkrieg begründete. Im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden, was man aber vor Kriegsanfang steif und fest behauptete, um einen illegalen präventiven Angriff und eine Invasion zu rechtfertigen.

Eine Studie hat untersucht, wie viele Tote haben die USA seit dem II. Weltkrieg verursacht. Insgesamt hat Washington gegen 37 Länder Krieg geführt oder ist schuld, dass es dort Kriege gab. Das Resultat zeigt, das US-Militär war direkt für 10 bis 15 Millionen Tote während des Korea-, Vietnam-, Afghanistan und den beiden Irakkriege verantwortlich. Die Zahl des Koreakriegs schliesst chinesische Tote ein, insgesamt 4 Millionen aller beteiligten Länder, und des Vietnamkrieg, sowie auch die in Laos und Kambodscha.

Von amerikanischen B-52-Flugzeugen wurden vom 4. Oktober 1965 bis zum 15. August 1973 insgesamt 2'756'941 Tonnen Bomben abgeworfen und alleine 1973 doppelt soviele Bomben wie über Japan während des gesamten Zweiten Weltkrieges. Diese geheime Bombardierung von Kambodscha verursachte einen immensen Schaden an den Dörfern und Städte, auch eine Vertreibung und einen Flüchtlingsstrom im Land. Diese instabile Situation ermöglichte das Aufkommen der Roten Khmer, eine kleine politische Partei unter der Führung des Massenmörder Pol Pot. Die USA sind nicht nur für die Toten durch die Bombardierung verantwortlich, sondern auch für die Massentötung von 2,5 Millionen Menschen durch die Roten Khmer.


Da habt Ihr alles, Befehl, Gehorsam und Gewissen, da sind die Fehler eines geteilten Deutschlands ueber die vergangenen Jahre nix als Peanuts.

Danke fuers Zuhoeren ladies and gentlemen, sleep tight, and think about it.



in sachen doppelmoral und gewissen möchte ich hier auch nochmal's dank larissa's beitrag die 'zahlen' etwas erhöhen ! wer hat auf diesen planeten zum ersten mal atomwaffen gegen die eigene spezie's eingesetzt ?? ( 2 mal über 70.000 Menschen, sofort TOD ) !!! das war das ergebniss dieser 'experimente' ! nachfolgend beläuft sich die 'zahl' wahrscheinlich an die halbe milliarde ( folgeschäden ) !!! dieser staat der heute noch kleine inselstaaten 'knechtet' (kuba ) und den moralapostel bei vielen ländern spielt die sich eigentlich nur wehren wollen gegen die so 'übergroße' 'übermacht' ?? vielleicht hat man ja auch nur angst gewisse einflußbereiche zu verlieren ?? wie auch immer , viel spass beim nächsten essen bei MC Donald's !! alles was über'n 'grossen teich' kommt , ist eben nicht immer erstrebenswert !!!!




Richtig Frank. Die grosse Frage bleibt: Quo vadis? Wohin geht der Weg. Besinnen sich heute andere Staaten, oder ist es nicht mehr moeglich aus diesem Trott zu kommen und Loyalitaet an falscher Stelle zu zeigen. Trotzdem will ich damit nicht alle Amerikaner grundsatzlich, sondern die jeweiligen US Regierung verdammen, genau wie auch andere Regierungen - eben nicht die Menschen. Das habe ich als erstes im Osten lernen muessen in meiner ungehemmten jungen Wut damals, dass es nicht der einzelne Amerikaner ist, den wir bekaempfen; denn dieser ist auch Opfer in Millionenhoehe mittlerweile. Leider, genau wie wir alle. Ich sehe nur eins, dass wir frueher weitaus mehr aufstanden und gegen diese Maechte angingen. Vielleicht haben wir auch nicht immer das erreicht was wir wollten, aber heute? nix mehr davon zu sehen, oder alles wird gleich im Keim erstickt.
Bei uns im Hause ist McDonalds gesperrt. Deshalb weil McDonalds ein Sklaventreiber im modernsten Sinne ist, ganz abgesehen von den gesundheitlichen Gefahren. Schwierig, die Kinder lieben es bunt und fettig. Ich vermisse einige Dinge in den USA, die es hier nicht gibt, und wiederum bewundere ich, was es alles in Deutschland gibt, was da voellig unbekannt ist.
Das war's fuer heute.


frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.02.2013 01:26 | nach oben springen

#135

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 10:04
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

so, und jetzt sind wir wieder vom ursprünglichen Thema "Befehl, Gehorsam und Gewissen" im Zusammenhang mit speziellen Situation damals, in der DDR, bei der grossen Weltpolitik von heute angelangt - schade, irgendwie.
Klar hängt das irgendwie zusammen, aber eigentlich hatte ich das Thema so verstanden, unsere Situation von damals, als Wehrpflichtige, zu reflektieren und aufzuarbeiten.
Ich verliere langsam die Lust, zu dem Thema noch etwas zu schreiben - obwohl ich für mich merke, das ich das noch nicht "aufgearbeitet" habe.
Naja, noch einen Versuch:
Rainmann schnitt den interessanten Aspekt der Manipulation an, den man als Soldat im Augenblick, als man den Befehl erhielt, meist gar nicht so wahrgenommen hat. Erst hinterher, in einem ruhigen Moment des Nachdenkens, konnte man das erkennen.
Eine besonders perfide Art von Manipulation: es schwebte über allem die Existenzangst, die Aussicht, wegen irgendwelcher "Vergehen" im Grenzdienst nach Schwedt zu gehen, war allgegenwärtig. Auch wenn vieles nur Gerücht war - ich sage: wir wurden sicher auch bewusst im Unklaren darüber gelassen, was uns blüht, wenn uns irgendwelche Verfehlungen nachgewiesen werden.
Was mir damals oft durch den Kopf ging: Ein mehrere Kilometer langer Grenzabschnitt pro Postenpaar, Wald, unübersichtliches Gelände. Man konnte unmöglich immer und alles überblicken. Was passiert uns, wenn wir beim Ablaufen des Abschnitts plötzlich eindeutige Spuren auf dem K6 sehen, ein Loch im vorderen Zaun, eine angelehnte Leiter......und wir einfach, aufgrund der Grösse des Abschnitts vielleicht vor 2 Stunden letztmalig dort waren ?
Heute lese ich hier von ehemaligen Offizieren: ja, so ein Vorgang ist dann gründlich untersucht worden, analysiert, Massnahmen für die Verbesserung der künftigen Abschnittsicherung beschlossen. Soweit logisch.
Was ist mit den Grenzern passiert, die in eine solche Situation kamen und das hätten überhaupt nicht verhindern können ?
Einzelverhöre ohne Ende, um irgendwie ein Quentchen Schuld nachzuweisen - klar, bekannt und bereits berichtet.
Bestrafung - bis zur Konsequenz "Schwedt " ?
Bauernopfer ?
Ich bin auf Augenzeugenberichte gespannt.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 20.02.2013 10:10 | nach oben springen

#136

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 10:33
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #135
so, und jetzt sind wir wieder vom ursprünglichen Thema "Befehl, Gehorsam und Gewissen" im Zusammenhang mit speziellen Situation damals, in der DDR, bei der grossen Weltpolitik von heute angelangt - schade, irgendwie.
Klar hängt das irgendwie zusammen, aber eigentlich hatte ich das Thema so verstanden, unsere Situation von damals, als Wehrpflichtige, zu reflektieren und aufzuarbeiten.
Ich verliere langsam die Lust, zu dem Thema noch etwas zu schreiben - obwohl ich für mich merke, das ich das noch nicht "aufgearbeitet" habe.
Naja, noch einen Versuch:
Rainmann schnitt den interessanten Aspekt der Manipulation an, den man als Soldat im Augenblick, als man den Befehl erhielt, meist gar nicht so wahrgenommen hat. Erst hinterher, in einem ruhigen Moment des Nachdenkens, konnte man das erkennen.
Eine besonders perfide Art von Manipulation: es schwebte über allem die Existenzangst, die Aussicht, wegen irgendwelcher "Vergehen" im Grenzdienst nach Schwedt zu gehen, war allgegenwärtig. Auch wenn vieles nur Gerücht war - ich sage: wir wurden sicher auch bewusst im Unklaren darüber gelassen, was uns blüht, wenn uns irgendwelche Verfehlungen nachgewiesen werden.
Was mir damals oft durch den Kopf ging: Ein mehrere Kilometer langer Grenzabschnitt pro Postenpaar, Wald, unübersichtliches Gelände. Man konnte unmöglich immer und alles überblicken. Was passiert uns, wenn wir beim Ablaufen des Abschnitts plötzlich eindeutige Spuren auf dem K6 sehen, ein Loch im vorderen Zaun, eine angelehnte Leiter......und wir einfach, aufgrund der Grösse des Abschnitts vielleicht vor 2 Stunden letztmalig dort waren ?
Heute lese ich hier von ehemaligen Offizieren: ja, so ein Vorgang ist dann gründlich untersucht worden, analysiert, Massnahmen für die Verbesserung der künftigen Abschnittsicherung beschlossen. Soweit logisch.
Was ist mit den Grenzern passiert, die in eine solche Situation kamen und das hätten überhaupt nicht verhindern können ?
Einzelverhöre ohne Ende, um irgendwie ein Quentchen Schuld nachzuweisen - klar, bekannt und bereits berichtet.
Bestrafung - bis zur Konsequenz "Schwedt " ?
Bauernopfer ?
Ich bin auf Augenzeugenberichte gespannt.

Gruss Hartmut







Also ich möchte mal sagen,ich kam mir nicht vor,das ich Manipuliert wurde.Ob bewusst oder unbewusst,aber welcher Grundwehrdienstleistende hat sich Damals mit 19-20 Jahren wirklich den Kopf drüber zerbrochen.Das waren doch die Wenigsten,denn man wusste--man reist seine Zeit dort ab und dann geht es nach Hause und seinen Beruf wieder nach.


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#137

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 10:45
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Nun, um mal ein Beispiel zu bringen, das in der Einheit aber nicht offiziell ausgewertet wurde, sondern nur die Runde machte. Es muß an der Havelgrenze im Bereich zwischen Hennigsdorf und Niederneuendorf gewesen sein. Dort ist es wegen Brücken, alten Kais und anderen Bauten etwas unübersichtlich, deshalb auch Sicherung durch Zaun am Ufer. Es soll dort passiert sein, daß nachts jemand mit einem Ruderboot unterwegs war, der aus einem Seitenkanal freundwärts gekommen sein muß. Offensichtlich hin auch wieder zvilisten, die dort zu tun hatten. Jedenfalls soll sich so einer zwischen den Einbauten verfranst haben und das Postenpaar hat ihm noch geleuchtet, damit er wieder rausfindet. Unglaublich, aber so wurde es erzählt. Schließlich war derjenige weg und es kam raus, daß er nach WB gemacht ist. Großes Trara natürlich, aber es wurde nicht erwähnt, daß der verantwortliche Postenführer nach Schwedt versetzt wurde. Das wäre bstimmt erzählt worden, wenn es so gewesen und so ausgegangen wäre, also gehe ich davon aus, daß es mit einigen Tagen Bau abgegangen ist.
Wohlgemerkt, das war 67/68, da tickten die Grenzeruhren noch ein klein wenig anders, so jedenfalls mein Eindruck.



zuletzt bearbeitet 20.02.2013 10:46 | nach oben springen

#138

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 11:38
von Gelöschtes Mitglied
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Jobnomade, ganz kurz, dann roger and over.
Das Thema heisst Befehl, Gehorsam, Gewissen, im Forum Tagesthemen. Mehr nicht. Wo steht was, dass Ihr unter Euch sein wollt. Bitte, wenn eingeengt werden soll, dann sollte es anders heissen. Da gibt es hier Threads, die von 100 in die 1000 kommen konstant. Wenn Ihr unter Euch bleiben wollt, bitte sehr. Diese Grenze war nicht nur die DDR Grenze, und ich bin nicht die Einzige, die hier was zur Systemgrenze zwischen den Bloecken in Ost und West mal weiter ausholt zu diesen drei Begriffen und fand es recht interessant, was auch andere, sowie Lebenslaeufer vom KK erzaehlten zu diesem Begriff.
Und wenn auch ein Beitrag mal weiter ausholt. Was ist da so schlimm dran?
Also, ich bin heute auch Nazi Gedankenguts bezichtigt worden, und das fuer mich bedeutet, dass ich dieses Forum eine Weile hinter mich lassen werde. Dreht Euch weiter im Kreis. Und, dass mein Lieber ist genau der Punkt in dem Deutschland, das vereinte Deutschland, vor allem die Menschen, keine Chance haben sich wirklich zu finden. Aufarbeitung an kleinster Stelle, im kleinsten Kreis und im disziplinierten Verhaltensmuster. Weiter so.


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#139

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 12:26
von Gelöschtes Mitglied
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http://www.wirtschaftsverlag-suhl.de/mai...kommunismus.pdf


Weiter ist Lenin für die weltweite Verbreitung des Kommunismus schuldig zu sprechen.
Der grausame Stalin, den er selbst großgezogen hatte, mordete noch weitaus hemmungsloser als Lenin. Aber Lenin ebnete mit seinen Traktaten, Schriften, Briefen und Reden auch Massenmördern wie Mao-Tse-Tung den Weg. Die gesamte Bagage der gewalttätigen Kommunistenführer, Chruschtschow, Breschnew und sofort, ist nicht denkbar ohne Lenin. Auch Fidel Castro, der in Kuba ein Terrorregime errichtete, von wo aus er halb Südamerika mit dem kommunistischen Bazillus zu infizieren versuchte, oder der Schlächter Ceausescu, der Bluttrinker von Rumänien, ist nicht denkbar ohne Lenin.
Der Kommunismus fegte überall demokratische Bestrebungen hinweg, errichtete einen elenden Apparatschik, der die Menschen unterdrückte, manipulierte die Menschen in eine verrückte Polit-Philosophie hinein, die nie funktioniert hat und nie funktionieren wird, mordete in größten Größenordnungen, errichtete allerorten Diktaturen und raubte das Geld und die Güter der Menschen. Er vernichtete an jedem Ort spirituelle Ansätze und versuchte den Menschen zu einem Stück Materie zu degradieren. Der Kommunismus tötete mit seinen „politischen Säuberungen“, seinen Hungersnöten, die auf ihn zurückzuführen sind, seinen Kriegen und seinen unvorstellbar brutalen Geheimdiensten mehr Menschen als der Faschismus.
In China, wie neuerliche Untersuchungen ergaben, kostete der Kommunismus zwischen 60 und 80 Millionen Menschen das Leben, in der Sowjetunion wurden 20 bis 40 Millionen getötet, Afrika hatte bislang rund 1,7 Millionen Menschenleben zu beklagen, Afghanistan 1, 5 Millionen, Nordkorea 2 Millionen, Kambodscha 2 Millionen, Osteuropa 1 Millionen, Vietnam 1 Million und Lateinamerika 150.000. (8)
Der Kommunismus tötet.
Weiter tritt er die Menschenrechte mit Füßen, er ist gegen die Freiheit, gegen Gerechtigkeit, tritt für den Krieg ein und die Wirtschaft kümmert ihn einen feuchten Kehricht, sprich das ökonomische Wohlergehen der Menschen könnte ihm nicht gleichgültiger sein, obwohl er das Gegenteil vorgibt.
Es gehört nicht viel Intelligenz dazu, den Kommunismus zu verdammen. Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.
NOCH EINMAL: LENIN
Und so muss unser Fazit über Lenin vernichtend ausfallen. Die gesamte kommunistische Propaganda, die von Lenin das Bild des humanen Revolutionärs und perfekten Ehegatten schuf, ist erstunken und erlogen. Systematisch unterschlug man, dass Lenin dem Adel angehört, dass er den Terror unterstützt und dass er das Blut von Millionen Menschen an den Händen kleben hatte. Weiter hatte er die Freiheit und die Demokratie mit Füßen getreten. Es hätte nicht ins Bild gepasst.

Alle haben sie mit Befehl, Gehorsam und Gewissen gemordet , die die Macht auf der Welt hatten und haben . MfG ratata


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#140

RE: Befehl, Gehorsam und Gewissen

in Themen vom Tage 20.02.2013 12:40
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #139
http://www.wirtschaftsverlag-suhl.de/maigy/docs/lenin_und_kommunismus.pdf


Weiter ist Lenin für die weltweite Verbreitung des Kommunismus schuldig zu sprechen.
Der grausame Stalin, den er selbst großgezogen hatte, mordete noch weitaus hemmungsloser als Lenin. Aber Lenin ebnete mit seinen Traktaten, Schriften, Briefen und Reden auch Massenmördern wie Mao-Tse-Tung den Weg. Die gesamte Bagage der gewalttätigen Kommunistenführer, Chruschtschow, Breschnew und sofort, ist nicht denkbar ohne Lenin. Auch Fidel Castro, der in Kuba ein Terrorregime errichtete, von wo aus er halb Südamerika mit dem kommunistischen Bazillus zu infizieren versuchte, oder der Schlächter Ceausescu, der Bluttrinker von Rumänien, ist nicht denkbar ohne Lenin.
Der Kommunismus fegte überall demokratische Bestrebungen hinweg, errichtete einen elenden Apparatschik, der die Menschen unterdrückte, manipulierte die Menschen in eine verrückte Polit-Philosophie hinein, die nie funktioniert hat und nie funktionieren wird, mordete in größten Größenordnungen, errichtete allerorten Diktaturen und raubte das Geld und die Güter der Menschen. Er vernichtete an jedem Ort spirituelle Ansätze und versuchte den Menschen zu einem Stück Materie zu degradieren. Der Kommunismus tötete mit seinen „politischen Säuberungen“, seinen Hungersnöten, die auf ihn zurückzuführen sind, seinen Kriegen und seinen unvorstellbar brutalen Geheimdiensten mehr Menschen als der Faschismus.
In China, wie neuerliche Untersuchungen ergaben, kostete der Kommunismus zwischen 60 und 80 Millionen Menschen das Leben, in der Sowjetunion wurden 20 bis 40 Millionen getötet, Afrika hatte bislang rund 1,7 Millionen Menschenleben zu beklagen, Afghanistan 1, 5 Millionen, Nordkorea 2 Millionen, Kambodscha 2 Millionen, Osteuropa 1 Millionen, Vietnam 1 Million und Lateinamerika 150.000. (8)
Der Kommunismus tötet.
Weiter tritt er die Menschenrechte mit Füßen, er ist gegen die Freiheit, gegen Gerechtigkeit, tritt für den Krieg ein und die Wirtschaft kümmert ihn einen feuchten Kehricht, sprich das ökonomische Wohlergehen der Menschen könnte ihm nicht gleichgültiger sein, obwohl er das Gegenteil vorgibt.
Es gehört nicht viel Intelligenz dazu, den Kommunismus zu verdammen. Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.
NOCH EINMAL: LENIN
Und so muss unser Fazit über Lenin vernichtend ausfallen. Die gesamte kommunistische Propaganda, die von Lenin das Bild des humanen Revolutionärs und perfekten Ehegatten schuf, ist erstunken und erlogen. Systematisch unterschlug man, dass Lenin dem Adel angehört, dass er den Terror unterstützt und dass er das Blut von Millionen Menschen an den Händen kleben hatte. Weiter hatte er die Freiheit und die Demokratie mit Füßen getreten. Es hätte nicht ins Bild gepasst.

Alle haben sie mit Befehl, Gehorsam und Gewissen gemordet , die die Macht auf der Welt hatten und haben . MfG ratata



Warum gehst Du bei Deinem Rundumschlag nicht gleich bis zum Urschleim ? Ohne Marx und Engels keine Lenin, ohne Hegel und Kant kein Marx u.s.w. Irgendwann bist Du bei Adam und Eva angekommen, die sind dann schuld, daß alles so gekommen ist wie es gekommen ist.
Umgekehrt sind natürlich auch die bürgerlichen Humanisten schuld, daß sich der Kapitalismus aus dem Feudalismus entwickelte und dieser dann auch einen Hitler hervorgebracht hat. Ansonsten kannst Du in deine gesetzte Tretmine selbst reinlatschen.



Jobnomade und frank haben sich für diesen Beitrag bedankt
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