#101

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 23.02.2013 22:42
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #99
Staatsbankrott erklären, Gläubiger an die BRD Finanzagentur GmbH mit 25000Euro Eigenkapital verweisen -
-das verstehe ich nicht!
Souveränitätserklärung
- Souveränität von was?
Volksabstimmung über Verfassung
- eine ganz neue Verfassung?
Besatzungstruppen unverzüglich ausweisen
- Besatzungstruppen???
Austritt aus Nato,EU und Eurozone
- bei EU habe ich Bauchschmerzen
Einführung einer eigenen Währung (z.B. DM)
- ist das noch praktikabel?
BW-Soldaten aus dem Ausland zurückordern
- ja

Das reicht erst mal, für nur einen Tag Bundeskanzler

Mach doch mal den zweiten "Diensttag voll :-))))


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#102

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 23.02.2013 22:51
von Barbara (gelöscht)
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Hallo zusammen,

ich habe aufmerksam alle Beiträge durchgelesen – danke dafür!
Meine Ausgangsfrage war ja: was können wir machen gegen dieses Ohnmachtsgefühl aufgrund der (vermeintlichen) globalen Bedrohungsszenarien? Einige von euch antworten wiederum mit „Bedrohungsszenarien“, andere haben pragmatische Ansätze zu Problemlösungen (Rohstoffe, Energie, kosmische Ereignisse etc.) und dann gibt es auch ganz konkrete individuelle Konsequenzen, im alltäglichen Leben, im größeren Kontext.

Und die Position, dass die Erde sich sowieso immer wieder selbst „runderneuert“ - egal was wir machen. Da stellte sich aber eben die Frage: mit oder ohne uns?

Zwei Positionen, die sich diametral gegenüber stehen und daher sehr interessant sind:
80er organisiert sein Leben am „Ökologischen Fußabdruck“ - ich versuch mal: aus einer eigenen inneren Ethik heraus bemühe ich mich mein Leben im Hinblick auf Ressourcenverbrauch/Konsumentenverhalten etc. im Hinblick auf die Konsequenzen für die „Weltgemeinschaft“ zu gestalten.

Wanderer: Survivalism – ich bin von der Unfähigkeit der politischen Führungen überzeugt die Welt „vernünftig“ zu organisieren und deshalb plane ich mein Leben und das meiner unmittelbaren Umgebung als Überlebenskampf in einem kommenden „Weltuntergangsszenario“.

Auf meine Frage: „1 Tag Bundeskanzler“ haben leider nur 2 von euch geantwortet – wobei, das wär’s doch jetzt mal gewesen :-)
Ich hatte gehofft, wir bilden hier mal so eine Art „Kabinett“, besetzen die Fachposten mit „Experten“ und erarbeiten mal vernünftige Lösungen der anstehenden Probleme. Für „unsere“ Lösungen machten wir dann noch ein richtig gutes Marketing!

Dann also anders: Philosophie und Literatur
Eisenacher bringt „Goethe“ :
„Er lässt im Faust seinen Mephistoles sagen:
„Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht , ist wert das es zu Grunde geht"


Ich möchte gerne hinzufügen aus eben jenem „Faust“:
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin, (und alles Mögliche noch Anm. Barbara)
Und leider auch Theologie (leider !!! B.)
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;


irgendwo weiter unten kommt dann der berühmte Satz:
Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält,

ff
http://www.kalliope.org/da/digt.pl?longdid=goethe20010616 kann nur empfehlen diesen Monolog mal ganz zu lesen)


Unser höchst kluger, gebildeter Faust ist am Ende. Sein ganzes Wissen nutzt ihm nix, er ist gelangweilt, hat eine Mid-life-Crisis. Hat auch keinen Bock mehr, sein Wissen an seine Schüler weiterzugeben....)

Und jetzt kommt Mephisto!
„Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht , ist wert das es zu Grunde geht"

Welch eine hochmoderne Metapher für den Menschen in unsere Breiten!
Gebildet, gut situiert – gelangweilt, deprimiert, wendet sich der Destruktivität zu.

Ganz sicher sind Faust und Mephisto als zwei Anteile 1 Persönlichkeit zu sehen.
Was ich sagen will: wir können uns dazu entscheiden (sehr mühsam zwar > „Der Mythos des Sisyphos“ Albert Camus) konstruktiv Lösungen für Probleme zu suchen oder gelangweilt oder deprimiert oder defätistisch dem Untergang der Welt entgegen gehen – das aber liegt ganz alleine an jedem EINZELNEN und nicht an der „bösen und unfähigen Politikerkaste“.

Um noch einen drauf zu setzten:
Vierkrug hat als Signatur: Ich kann weil ich will was ich muss. (Kant)
ich versuch mal: „Muss“ ist das entscheidende Wort, es sagt: ich bin aufgrund bestimmter Überlegungen zu bestimmten Schlüssen gekommen, die für mich „zwingend“ sind und die meine Handlungen bestimmen. ICH bin zu bestimmten Schlüssen gekommen.

Und dann Kant’s Konsequenz im Blick auf das „Gemeinwesen“:
„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ


Wenn „wir“ das mal ganz im Persönlichen durchexerzieren, würde das ganz bestimmt Auswirkungen auf unsere Umwelt und auch auf „die Politik“ haben, und diejenigen, die wir wählen, wenn wir uns denn nicht selbst zur Verfügung stellen wollen. Wie wär’s?

Herzliche Grüße!
Barbara


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#103

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 24.02.2013 11:46
von 80er | 561 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #102

Auf meine Frage: „1 Tag Bundeskanzler“ haben leider nur 2 von euch geantwortet – wobei, das wär’s doch jetzt mal gewesen :-)
Ich hatte gehofft, wir bilden hier mal so eine Art „Kabinett“, besetzen die Fachposten mit „Experten“ und erarbeiten mal vernünftige Lösungen der anstehenden Probleme. Für „unsere“ Lösungen machten wir dann noch ein richtig gutes Marketing!


Nein, verstehe ich auch nicht. Was gibt es schöneres, als die Macht - und sei es auch nur für einen Tag, der aber ausreicht - die Welt, oder erst einmal das eigene Land, zu ver(schlimm)bessern?

Ich kann nur für mich schreiben, weshalb ich aufgehört habe, in derart kindliche Phantasien zu verfallen. Wir hätten dann 365 Bundeskanzler im Jahr und nach dem individuellen kurzlebigen Hochgefühl, die Menschheit, die EU Bürger oder wenigstens die Deutschen gerettet zu haben, bleibt doch nur die gähnende Leere zurück.

Übrigens genau so, wie in den zahllosen Quatsch-Club-Sendungen der Medienanstalten. Ein kurzes Hochgefühl mit "ja, genau so ist es" bis "richtig, Kopf ab den Bankern", das bei den Zusehern die Dauer der Sendung nicht überlebt. Aber es gibt ja einen neuen Kick - bei der nächsten Sendung!

So muss es einem Drogenabhängigen gehen, dem nach der gesetzten Spritze die Welt zu klein ist, in der er lebt, bis er spätestens am anderen Tag in der unveränderten Realität aufwacht. Er spritzt sich auf Zeit die Welt schön, weil er sie doch nicht ändern kann!


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#104

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 25.02.2013 02:42
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 80er im Beitrag #103
Zitat von Barbara im Beitrag #102

Auf meine Frage: „1 Tag Bundeskanzler“ haben leider nur 2 von euch geantwortet – wobei, das wär’s doch jetzt mal gewesen :-)
Ich hatte gehofft, wir bilden hier mal so eine Art „Kabinett“, besetzen die Fachposten mit „Experten“ und erarbeiten mal vernünftige Lösungen der anstehenden Probleme. Für „unsere“ Lösungen machten wir dann noch ein richtig gutes Marketing!


Nein, verstehe ich auch nicht. Was gibt es schöneres, als die Macht - und sei es auch nur für einen Tag, der aber ausreicht - die Welt, oder erst einmal das eigene Land, zu ver(schlimm)bessern?

Ich kann nur für mich schreiben, weshalb ich aufgehört habe, in derart kindliche Phantasien zu verfallen. Wir hätten dann 365 Bundeskanzler im Jahr und nach dem individuellen kurzlebigen Hochgefühl, die Menschheit, die EU Bürger oder wenigstens die Deutschen gerettet zu haben, bleibt doch nur die gähnende Leere zurück.

Übrigens genau so, wie in den zahllosen Quatsch-Club-Sendungen der Medienanstalten. Ein kurzes Hochgefühl mit "ja, genau so ist es" bis "richtig, Kopf ab den Bankern", das bei den Zusehern die Dauer der Sendung nicht überlebt. Aber es gibt ja einen neuen Kick - bei der nächsten Sendung!

So muss es einem Drogenabhängigen gehen, dem nach der gesetzten Spritze die Welt zu klein ist, in der er lebt, bis er spätestens am anderen Tag in der unveränderten Realität aufwacht. Er spritzt sich auf Zeit die Welt schön, weil er sie doch nicht ändern kann!



Hallo 80er,
warum sich nicht mal in die "Entscheidungsposition" hinein versetzen, statt in der reinen Kritik-Perspektive zu verharren? Letzteres passiert hier nämlich bei sehr vielen Themen....
War ein Versuch meinerseits, hat nicht geklappt - ist nicht schlimm :-)

Herzlicher Gruß!
Barbara


80er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#105

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 02.03.2013 10:15
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #96
Hallo zusammen,

in all den Beiträgen wird ja das ganze Spektrum an Problemen und möglichen Bedrohungsszenarien abgebildet, von Natur, Ressourcen, Wirtschaft und sogar der Kosmos. Der Vollständigkeit kann man noch die bis jetzt nicht nachweisbare dunkle Materie hinzufügen, aus der ja wohl das Universum und damit wir selbst überwiegend bestehen (spannende Vorstellung!) und vielleicht knipst die uns morgen das Licht aus. Jeder zieht eigene Schlüsse und es gibt viele angegebene Gründe, warum was nicht funktioniert. Unter anderem auch der Verweis auf die versagende oder unfähige "Politik".
Deshalb mal ein Versuch:
Was würde ich tun wäre ich
1 Tag lang Bundeskanzler

?


Da ein Bundeskanzler kein Diktator ist, weder mit Blick auf Deutschland und erst recht nicht auf Europa, kann er nur an die Vernunft seiner Ministerien appellieren, dieses oder jenes in seinem Sinne durchzusetzen.
In einer solchen Position würde ich:

1. die Chance auf ein Grundeinkommen von mindestens 850 Euro pro Monat + 250 Euro pro Kind mit der Option, sich selbst entsprechend seiner Kompetenz (Vereinsarbeit, persönliche Projektpflege, private Kinderbetreuung für vollberufstätige Eltern, Pkw- Fahrleistungen u.v.a.m.) einzubringen entsprechend eines vom Landkreis erstellten Anforderungskatalogs.
Das wäre das Ende von Hartz 4.

2. Einen Ligabetrieb der Euroländer, wo Auf- und Absteiger (mit und ohne Premiumrechte, z.B. bei Abstimmungen) Normalität sind, so wie in der Championsligue.

3. Abschaffung des Länderfinanzausgleichs, dafür Splittung der Gewerbesteuern 15-10-75 (Kommune-Land-Bund) mit der Verpflichtung des Bundes diesen Anteil pro Kopf an alle Bundesbürger mit der Verfügungsgewalt der jeweiligen Kommune auszuschütten. Somit würden die leistungsstarken Unternehmen nur noch 15% (+pro Kopf- Anteil) statt 100% an die Kommune zahlen, das wäre dann echter Förderalismus.

4. Einkommen von Einzelpersonen ab 1 Mio. Euro/ Jahr mit einem Steuersatz von 50 % belasten versehen mit der Aberkennung der steuerlichen Absetzbarkeit jeglicher Ausgaben sowohl für die eigene Berufstätigkeit als auch im Zusammenhang weiterer Aktivitäten wie Vermietungen, Aufsichtsratsposten u.a.


Das würde ich am ersten Tag schaffen, überhaupt in Auftrag zu geben und zu erläutern ohne mich zu verzetteln, man muß ja realistisch bleiben.
Fest steht aber auch, daß für weitere 500 Tage Ideen da wären, die keineswegs nachrangig dafür aber noch komplexer wären.
Auch würde ich keinen Allmachtsfantasien nachhängen, wie z.B. der Beeinflussung des Weltklimas oder der Bekämpfung fremder Religionen, vielmehr könnte man die Welt durch Handel und Wirtschaftsverflechtungen stabilisieren, was ja schon sehr weit fortgeschritten ist, wobei man aber leider im Großen wie im Kleinen (Hartz 4) die Abgehängten links liegen läßt.
Initiativen wie dauerhafte Pflichtpatenschaften für ganze Staaten mit klaren Perspektiven, realistischen Projekten (flächendeckende Volksbildung, nachhaltige Landwirtschaft, funktionierendes Staatswesen u.a.) an Stelle undifferenzierter Förderung von hunderten Projekten an tausenden Orten ohne Struktur und mit wenig Überwachung durch wohlhabende Wirtschaftsnationen erscheinen mir absolut als lösbar, sofern man nicht als NATO- Kämpfer in solchen Ländern auftritt.
Leider hat die echte Kanzlerin wohl viel zu viel mit sich selbst, quengelnden Lobbyisten, nervigen Medien, Wahlkämpfen und Konkurrenten zu tun, so daß sie ihrer eigentlichen Regierungsarbeit nur mit gewaltigen Einschränkungen nachgehen kann und so werden wir wohl auch die nächsten Jahre weiterhin von Lobby- statt Hobbykanzlern regiert werden.



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#106

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 03.03.2013 16:42
von Barbara (gelöscht)
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Danke Hackel
Konkrete Vorschläge - super. Du bist mir von den "Informationen" her deutlich überlegen und darum habe ich sehr gerne gelesen, was du vorschlägst.
Ja natürlich Grundeinkommen!
Denn bei dem ganzen Hin und Her, was wir gesellschaftlich diskutieren fehlt mir eins:
die Formulierung eines "Gesellschaftlichen Wollens".
ich möchte es mal z.B. so formulieren: Die Güte einer Gesellschaft drückt sich darin aus, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht".
Diesen Gedanken gibt es garantiert schon viel besser wo anders formuliert.

Also ich würde dich z.B. wählen, Grenzwolf auch und Eisenacher und den ein oder andern euch hier aus dem Forum. Ihr würdet wohlmöglich - nachdem die heiße weltanschauliche Phase vorbei wäre - richtig gute und praktikable Lösungen finden!

Danke und herzlichen Gruß!
Barbara


Hackel39 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#107

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 03.03.2013 17:52
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #106
Danke Hackel
Konkrete Vorschläge - super. Du bist mir von den "Informationen" her deutlich überlegen und darum habe ich sehr gerne gelesen, was du vorschlägst.
Ja natürlich Grundeinkommen!
Denn bei dem ganzen Hin und Her, was wir gesellschaftlich diskutieren fehlt mir eins:
die Formulierung eines "Gesellschaftlichen Wollens".
ich möchte es mal z.B. so formulieren: Die Güte einer Gesellschaft drückt sich darin aus, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht".
Diesen Gedanken gibt es garantiert schon viel besser wo anders formuliert.

Also ich würde dich z.B. wählen, Grenzwolf auch und Eisenacher und den ein oder andern euch hier aus dem Forum. Ihr würdet wohlmöglich - nachdem die heiße weltanschauliche Phase vorbei wäre - richtig gute und praktikable Lösungen finden!

Danke und herzlichen Gruß!
Barbara


Nun Barbara, ich versuche mal zu erklären, woran es scheitert.
Zusammengefaßt stelle ich mir das so vor, daß jeder Mitspieler der Bundesregierung mit einer Handvoll Jetons das Politkasino betritt, sobald er gewählt wird, damit muß er auskommen.
Jede Idee ist ein Chip und somit muß er damit haushalten, es geht in der Mediengesellschaft vorrangig darum, sein Gesicht zu wahren und seinen Marktwert zu erhöhen.
Wenn nun jemand alles, was das Volk vorträgt ins Kabinett einbringt und es immer wieder abgeschmettert wird, so ist er irgendwann blank und kann sich verpissen, er ist verheizt.
Ich bringe mal ein banales Beispiel, um die Diskussion nicht umzuleiten auf Sachthemen.
So haben einst Angler und Fischer in Sachsen- Anhalt von ihrer Regierung ein Kormoran- Management (Abschußquoten, Vergrämungstechnik usw.) gefordert, um die Schäden durch sich ohne Konkurrenz ausbreitende Vögel und Fischvertilger in einem für Teichwirtschaften und Angelseen existenzgefährdenden Ausmaß einzudämmen.
Man befragte vor der letzten Landtagswahl alle Parteien, wie sie dazu stehen und dreimal darfst Du raten, wie die Aussagen waren....
Der Tenor der Antworten sah so aus, daß man nur mit einem gemeinsamen Vorgehen aller Parteien das Problem lösen kann.....weiter nichts mit Ausnahme von Jan Korte von der Linkspartei, der konkrete Vorschläge dazu machte.
Aber weil diese Vorschläge nun wieder von der Linken kam wurde er erstmal abgeschmettert und das kotzt einen einfach nur an, wie die gemobbt werden in den Parlamenten und das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Auf Bundesebene lief es noch schlimmer, da wurden entsprechende Anträge vom Rößlerministrerium gar nicht erst angenommen, man steht wohl nicht nur auf Mövenpick auch auf Kormorane, naja Vögel unter sich eben, einfach nur borniertes Pack.
http://www.landesanglerverband-sachsen.de/pdf/LVSA_2.11.pdf (Seite 47...nur wen's interessiert).
Das Ergebnis ist Stillstand und Frust und man wünscht sich eben wegen solcher Episoden eine Diktatur zurück und das meine ich durchaus ernst.



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#108

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 06.03.2013 13:28
von Barbara (gelöscht)
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Ich verstehe das total Hackel, Ärger darüber, dass sinnvolle und dringende Änderungen nicht angepackt oder ignoriert werden. Wenn wir da mal mit anfangen würden, das alles aufzulisten... Auch die Diskrepanz zwischen der "fernen" und "abgehobenen" Politik und regionalen Entscheidungen, die einfach nur des gesunden Menschenverstandes bedürfen. Wir Deutschen haben ja im Speziellen auch noch dieses Bürokratieproblem....
Und das ganze in Milliarden-Höhe verschleuderte Geld. Ich sag nur U-Bahn-Bau in Köln, das kennst du ja bestimmt....

Meine Intention in diesem Thema ist: es gibt soviel Sachverstand, soviel Kompetenz, Ideen mal jenseits von Parteilichkeit oder Parteizugehörigkeit und ich mich einfach weigere, dieses Endzeitstimmung zu akzeptieren.
Zu akzeptieren gilt es, dass auch Politiker auch nur Menschen sind, dass Macht offensichtlich korrumpiert, dass es immer Vorteilsnehmer geben wird, Scharlatane und richtige Schurken. Dass es aber genauso - parteiübergreifend! - Leute gibt, die sich richtig Mühe geben! Vielleicht sehen wir die zu wenig? Vielleicht hat das Gute und Sinnvolle einfach keine "Lobby"?
Ich danke dir jedenfalls dafür, dass du meine Frage ernst nimmst und ganz konkrete Vorschläge machst!

Du weißt ja, ich arbeite an einem "heimlichen Kabinett"! :-))))

Herzlicher Gruß!
Barbara


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#109

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 06.03.2013 20:51
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #87
Immer wenn ideologisch gefärbte Politik in die Wirtschaft eingreift und Marktregulierungsmechanismen außer Kraft setzt, z.B. durch Subventionen, geht es in die Hose. Der Staat kann Umweltauflagen und Sicherheitsauflagen machen ,aber die Umsetzung und die ökonomisch sinnvollste Variante herauszufinden, ist Sache der Industrie und der Unternehmer. Alternative Energiequellen zu nutzen macht Sinn, wenn diese technologisch soweit fortgeschritten sind, das sie ohne Subventionen auf dem Energiemarkt bestehen können. Kein normaler Unternehmer produziert Dinge, deren Produktionskosten höher, als der Verkaufspreis sind. So doof ist nur der Staat, mit dem Geld des Steuerzahlers.



Zwischen Wirtschaft und Politik muss man eine eindeutige Demarkationslinie ziehen. Was die Energiewende betrifft so marschiert Deutschland in Richtung Planwirtschaft. Der deutsche Buerger als Kunde ist dabei der Dumme.


Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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