#81

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 17.02.2013 20:02
von PF75 | 3.294 Beiträge

Der Zähler wird nich abgeschraubt,es werden nur die hauptsicherungen ausgebaut bzw. abgeschaltet.


Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 17.02.2013 20:59
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #74
Zitat von frank im Beitrag #71
Zitat von furry im Beitrag #59
Den Gedankengängen von @Eisenacher möchte ich mich anschließen. Unsere Mutter Erde ist ein System im Kosmos, das bestrebt ist, trotz Einflüssen von außen und innen sich immer wieder selbst zu stabilisieren.
Treten wir als Menschen doch mal aus dem Mittelpunkt dieses Systems und betrachten es vom Rand aus. Was sind wir Menschen, die immer wieder versuchen, von innen her dieses System nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Wir sind nur ein kleiner Bestandteil des Lebens auf dieser Erde. Ständig sterben Arten des Lebens aus und neue kommen hinzu. Andere Arten verändern sich, durch Mutationen und durch Klimaeinflüsse. lassen sich die damit zHeute gibt es Krankheitserreger, die vor einigen Jahren noch keiner kannte. Das vor nicht so langer Zeit entdeckte Penicillin wurde immer weiter entwickelt und trotzdem u bekämpfenden Keime nicht ausrotten.
Der Mensch vermehrt sich in einem rasanten Tempo. Wie lange noch schafft es diese Erde, diese Menschenmasse zu ernähren?
Über sich ausbreitende Krankheiten, die heute noch keiner kennt, möchte ich gar nicht nachdenken. Ich bin mir aber sicher, dass dieser Tag einmal kommen wird. Dadurch wird sicher der Mensch nicht ausgerottet, aber es werden dann wohl wesentlich weniger sein.
Ein anderer Fakt der uns wohlstandsverwöhnte Mitteleuropäer mal auf die Füße fallen könnte, ist ein ausbleibender oder umgelenkter Golfstrom, der noch für hohe Erträge auf unseren Feldern sorgt. Sollte der Fall eintreten, dann werden auch wir uns von allem möglichen Gebäck auf dem Frühstückstisch und dem Fleischer unseres Vertrauens verabschieden können.
Meine Sicht mag sicher etwas pessimistisch erscheinen, aber so sehe ich die Welt ohne Religion und Gefühlsduselei.



ja , treten wir als menschen mal aus dem 'mittelpunkt' herraus und betrachten uns das ganze vom rand aus !!! gute einstellung , warum was unternehmen wenn noch gar nicht's passiert ist ! lasset doch die zukünftigen 'GENERATIONEN' den 'scheiß' ausbaden ,den wir hier im 'jetzt' verzapfen
!!! tolle 'botschaft' für unsere enkel !!!


Lieber Frank, wenn Deine Art auf Beiträge zu antworten, ein Ergebnis Deiner zu DDR-Zeiten erlangten Ausbildung ist, dann wirft das nicht unbedingt ein gutes Licht auf Deinen letzten Arbeitgeber.
Ansonsten würde ich Dir empfehlen, einen Arzt aufzusuchen, nicht wegen der Kopfschmerzen, die Du Dir mit dem dusligen Smilie holst, sondern um mal etwas zu erfahren über die Mutationen von Krankheitserregern und über Antibiotikaresistenzen.


über dieses rot mark , übrigens respekt herr nostradamus ( wer kennt schon meinen letzten arbeitgeber ) , antworte ich mit : ! gefällt dir nicht ? habe ich noch diesen : ! über den sinn der smilie's haben wir hier ja schon mal referriert !!! wenn das alles nicht so grammatikalisch und rechtschreiberisch so rüber kommt wie sich das manche 'user' sich's vorstellen ist das ganz ihr problem !!! ich bin der meinung das der inhalt meiner beiträge schon verstanden wird was auch die 'entrüsstung' über 'diese' beweißt !!! wenn ihr der meinung seit ich bin in der 4. klasse ! ganz euer problem ! ich werde hier trotzdem meine meinung kund tun ,ob das nun manchen passt oder nicht !!!



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#83

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 17.02.2013 21:18
von Gelöschtes Mitglied
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ja , treten wir als menschen mal aus dem 'mittelpunkt' herraus und betrachten uns das ganze vom rand aus !!! gute einstellung , warum was unternehmen wenn noch gar nicht's passiert ist ! lasset doch die zukünftigen 'GENERATIONEN' den 'scheiß' ausbaden ,den wir hier im 'jetzt' verzapfen
!!! tolle 'botschaft' für unsere enkel !!![/quote][/blau]



Ganz ruhig und Luft holen. Ich habe das schon lange nicht mehr hier erlebt (oder verpasst) dass wieder bei Meinungsverschiedenheiten persoenlich wird angegriffen. Na, so schlimm war es nun nicht, aber hoffentlich fangt das nicht wieder an.

Ich glaube aber hier zu sehen, dass der Frank es vielleicht ganz anders meinte als verstanden wurde, ironisch, aber nicht, dass er das gut findet. Machen wir uns doch keine Vorwuerfe wie einer schreibt oder wie gut sein Deutsch ist. Ein Trost, dass ich es nicht nur bin, der manchmal nicht verstanden wird.
Ich bin Antibiotikaresistent. Das ist nicht gut. Im Gegenteil, das Zeug macht mich krank. Und Krankheitserreger werden in allen Labors der Erde gezuechtet, schlimmste Erreger, waehrend fuer die Forschung von Krankheiten kein Geld mehr zur Verfuegung steht. Bevor die Welt unter geht haben wir hier noch sehr viel zu besprechen.
Gruesse, Larissa


frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#84

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 11:28
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #38
Zitat von Schmiernippel im Beitrag #36
Es ist doch sagenhaft, was man in so ein Thema alles hinein interpretieren kann!
Ich möchte dazu nur soviel sagen, dass wir mit der weiteren Rüstung, den Kriegen, Atombombentesten und der weiteren Betreibung der Atommeiler schon selbst viel dazu beitragen, unsere Erde zu zerstören. Das alles aber könnte zum positiven verändert werden.
Wie schnell aber kann unser blauer Planet von außen zerstört werden, dem wir noch nichts entgegenzusetzen oder jemals haben. Siehe die Bedrohung durch Gesteinstrümmer, Meteoriten, Gammastrahlung oder was auch immer.
Gruß Schmiernippel

Jetzt denkst Du bestimmt an den Brocken,der innerhalb der Mondbahn gerade an uns vorbeisaust. Finde ich unheimlich spannend. Schade, daß ich rein nach der Wahrscheinlichkeit den Größeren um 2030 nicht mehr erlebe, oder höchstens als Dementer im Pflegeheim. Nee, Schmiernippel, da vertraue ich doch schon auf die Astronomen, die jedes Stück ab Koffergröße inzwischen erkannt haben. Sollte von ganz weit weg was kommen, eine völlig abwegige Flugbahn, müßte dann von außerhalb des Sonnensystems kommen, wäre der auch rechtzeitig erkennbar bei einer gefährlichen Größe. Schau mal, wie lange gibt es die Erde schon, wie lange die Menschheit mit ihren historischen Überlieferungen ? Und da soll es ausgerechnet in diesem Mini-Zeitraum dieser gegenwärtigen Jahrhunderte passieren ? Da knackst Du eher den Jackpot. Nach heutigen Erkenntnissen wurde die Population, aus der wir hervorgegangen sind, schon mal vor sehr, sehr langer Zeit durch eine globale Katastrophe so weit dezimiert, daß es schon ein beachtlicher Glücksfall war, daß es uns noch gibt. Derer hat es in der Geschichte der Erde schon mehrere gegeben, die großen Massensterben vor soundsoviel hundert Millionen Jahren oder die letzte große zum Ende der Kreidezeit vor ca. 65Mio Jahren.
Aber was die Entwicklung auf der Erde im Falle des völligen Aussterbens unserer Art betrifft, gibt es interessante ernsthafte Untersuchungen. Tschernobyl ist in dieser Hinsicht ein Glücksfall für die Wissenschaft. Habe mal ein Buch dazu gelesen (es gab auch Dokumentarfilme dazu im TV), sehr intzeressant (Alan Weisman "Die Welt ohne uns"). Beobachte mal, wie schnell sich die Natur ihr Gelände zurückholt. Brauchst nur mal auf dem gepflasterten Hof zusehen, wo es zwischen den Pflastersteinen grünt und wie die Birken, trotz wochenlanger Trockenheit, sich in Mauerwerk behaupten. Die Kegelhalden im Erzgebirge, wie schnell sich die Nordseite selbst aufforstet (Ronneburg a.d.Autobahn war ein schönes Beispiel).
Was Meteoriten betrifft: Ich wünschte, so ein Brocken von ca. 10 kg würde bei mir im Garten einschlagen. Möglichst noch ein Palasit, die sind am wertvollsten. Was meinst Du, wie schnell ich Spitzhacke und Schaufel bei der Hand hätte.



So hoffe ich jedoch, daß Du gegen diesen Meteoritenbrocken auch versichert bist.....
Bezüglich der zukünftigen Kometeneinschläge kann man wohl nur feststellen, daß jeder Tag, den wir hier länger herumkaspern dürfen reiner Zufall ist.
Die Sicherheit, die unsere Experten bezüglich ihrer Vorhersagemöglichkeiten ausstrahlen, scheint mir schon recht anmaßend, da niemand wissen kann welches Material mit welcher Geschwindigkeit aus welcher Entfernung hier irgendwann mal eintrifft.
Wir tun gut daran, uns unserer Mikrorelevanz für die Kategorien des Kosmos Tag für Tag bewußt zu sein.



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#85

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 14:24
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #84
Zitat von DoreHolm im Beitrag #38
Zitat von Schmiernippel im Beitrag #36
Es ist doch sagenhaft, was man in so ein Thema alles hinein interpretieren kann!
Ich möchte dazu nur soviel sagen, dass wir mit der weiteren Rüstung, den Kriegen, Atombombentesten und der weiteren Betreibung der Atommeiler schon selbst viel dazu beitragen, unsere Erde zu zerstören. Das alles aber könnte zum positiven verändert werden.
Wie schnell aber kann unser blauer Planet von außen zerstört werden, dem wir noch nichts entgegenzusetzen oder jemals haben. Siehe die Bedrohung durch Gesteinstrümmer, Meteoriten, Gammastrahlung oder was auch immer.
Gruß Schmiernippel

Jetzt denkst Du bestimmt an den Brocken,der innerhalb der Mondbahn gerade an uns vorbeisaust. Finde ich unheimlich spannend. Schade, daß ich rein nach der Wahrscheinlichkeit den Größeren um 2030 nicht mehr erlebe, oder höchstens als Dementer im Pflegeheim. Nee, Schmiernippel, da vertraue ich doch schon auf die Astronomen, die jedes Stück ab Koffergröße inzwischen erkannt haben. Sollte von ganz weit weg was kommen, eine völlig abwegige Flugbahn, müßte dann von außerhalb des Sonnensystems kommen, wäre der auch rechtzeitig erkennbar bei einer gefährlichen Größe. Schau mal, wie lange gibt es die Erde schon, wie lange die Menschheit mit ihren historischen Überlieferungen ? Und da soll es ausgerechnet in diesem Mini-Zeitraum dieser gegenwärtigen Jahrhunderte passieren ? Da knackst Du eher den Jackpot. Nach heutigen Erkenntnissen wurde die Population, aus der wir hervorgegangen sind, schon mal vor sehr, sehr langer Zeit durch eine globale Katastrophe so weit dezimiert, daß es schon ein beachtlicher Glücksfall war, daß es uns noch gibt. Derer hat es in der Geschichte der Erde schon mehrere gegeben, die großen Massensterben vor soundsoviel hundert Millionen Jahren oder die letzte große zum Ende der Kreidezeit vor ca. 65Mio Jahren.
Aber was die Entwicklung auf der Erde im Falle des völligen Aussterbens unserer Art betrifft, gibt es interessante ernsthafte Untersuchungen. Tschernobyl ist in dieser Hinsicht ein Glücksfall für die Wissenschaft. Habe mal ein Buch dazu gelesen (es gab auch Dokumentarfilme dazu im TV), sehr intzeressant (Alan Weisman "Die Welt ohne uns"). Beobachte mal, wie schnell sich die Natur ihr Gelände zurückholt. Brauchst nur mal auf dem gepflasterten Hof zusehen, wo es zwischen den Pflastersteinen grünt und wie die Birken, trotz wochenlanger Trockenheit, sich in Mauerwerk behaupten. Die Kegelhalden im Erzgebirge, wie schnell sich die Nordseite selbst aufforstet (Ronneburg a.d.Autobahn war ein schönes Beispiel).
Was Meteoriten betrifft: Ich wünschte, so ein Brocken von ca. 10 kg würde bei mir im Garten einschlagen. Möglichst noch ein Palasit, die sind am wertvollsten. Was meinst Du, wie schnell ich Spitzhacke und Schaufel bei der Hand hätte.



So hoffe ich jedoch, daß Du gegen diesen Meteoritenbrocken auch versichert bist.....
Bezüglich der zukünftigen Kometeneinschläge kann man wohl nur feststellen, daß jeder Tag, den wir hier länger herumkaspern dürfen reiner Zufall ist.
Die Sicherheit, die unsere Experten bezüglich ihrer Vorhersagemöglichkeiten ausstrahlen, scheint mir schon recht anmaßend, da niemand wissen kann welches Material mit welcher Geschwindigkeit aus welcher Entfernung hier irgendwann mal eintrifft.
Wir tun gut daran, uns unserer Mikrorelevanz für die Kategorien des Kosmos Tag für Tag bewußt zu sein.


rot: Da habe ich schon einiges Vertrauen in unsere Wissenschaftler. Klar kann man nicht voraussagen, wenn so ein Mini-Stückchen wie der über Russland niedergegangene kommt. Die sind zu klein, um sie rechtzeitig zu erkennen, aber auch viel zu klein, um global deutlich messbare Schäden zu verursachen. Logisch, dort wo er einschlägt, ist es natürlich verheerend, aber das ist eben das sog. "Restrisiko", welches mit dem Leben ansich verbunden ist. Wenn Dir ein Eisbrocken von einem Flugzeug aus 10.000 m Höhe auf den Kopf fällt, hast Du eben Pech gehabt. Oder wenn Du in einer Gegend mit Altbergbau oder Gips/Kalk im Untergrund unterwegs bist und wenige Meter vor Dir tut sich auf der Straße ein Loch auf, ebenso Pech, aber die Welt geht davon nicht unter. Nach dem Einschlag des Tunguska-Brockens (d.h., es war kein Einschlag, sondern es war die Druckwelle) wurde noch mehrere Jahre Veränderungen in der Atmosphäre und dem Weltklima durch den Staub registriert. Und ? Leben wir noch ? Hat es die menschliche Entwicklung nennenswert beeinflusst ? Schau Dir die Oberflächen der Planeten einschl. des Mondes an, auf denen so gut wie keine Verwitterung stattfindet. Die sind übersät mit kleinen und Riesenkratern. So sähe auch die Erde aus, wenn sie kein Wasser, damit keine Abtragung und keine Biosphäre hätte. Und hat sich das Leben trotzdem entwickelt ? Gegenwärtig sind auf der festen Erdoberfläche knapp einhundert ehem. Einschlagkrater bekannt. Die meisten morphologisch, also am ehesten aus der Luft oder dem All, erkennbar, andere wiederum nur durch die geologischen Strukturen im Untergrund. Wenn man die Meeresoberfläche mit einbezieht, könnten es etwa 300 sein, statistisch gesehen. Es wird weit mehr gegeben haben, die aber heute nicht mehr feststellbar sind.
Die größeren Objekte, die sich gegenwärtig auf einer Umlaufbahn befinden, wo sie der Erde nahekommen können und eine Größe haben, bei der sie durchaus eine Region verwüsten können, sind mit den heutigen Geräten erkenn- und auch berechenbar. Die heute unter uns Weilenden werden nicht in die Verlegenheiten kommen, Raketen losschicken zu müssen, die einen größeren Himmelskörper entweder zerkleinern oder aus seiner Bahn drängen müssen. Wie lange gibt es schon die schriftlichen oder mündlichen Überlieferungen der Menschheit ? Und was war in dieser Zeit bezüglich Einschläge passiert, was entscheidenden Einfluss auf die Existenz unserer Gattung gehabt hätte ? Und auch aus der Frühzeit des Menschen ist nichts bekannt, wo dessen Existenz durch ein derartiges Ereignis auf der Kippe stand. Das würde man heute mit verschiedenen Methoden (z.B. Paläo-Klimatologie u.a.) feststellen können. Geh mal ein bischen von der Wahrscheinlichkeit aus aus.
Selbst der Einschlag des Ries-Meteoriten vor ca. 15 Mio Jahren war trotz der immensen Größe (geschätzt 1,5 km Durchmesser, 15 - 50 Km/s und einer Sprengkraft von ca. 100.000 Hiroshimabomben) nur ein Nadelpikser für die Erde, auch wenn im Umkreis von 100 km sofort alles höhere Leben vernichtet wurde und sich das globale Klima für die nächsten Jahre ganz sicher etwas abgekühlt hätte. . Was sind 100 km ? Oder selbst 1.000 km, schau Dir diesen Vergleich mal auf dem Globus an.
Ebenso wenn von einer Gefährdung durch Strahlung aus dem All ausgegangen wird. Da müßte schon eine Supernova in relativer Nähe, also maximal einige Dutzend Lichtjahre, entstehen. Da gibt es keine Sterne, bei denen dieses Entwicklungsstadium für die nächsten Millionen Jahre befürchtet wird. Unsere Sonne hat noch ein paar Mrd. Jahre Zeit dafür (siehe Herzsprung-Russel-Diagramm). Also lehnt Euch zurück, atmet tief durch und genießt Eure Existenz.
Zum Abschluss des kleines Exkurs ( bin kein Astrophysiker, sondern nur ein interessierter Laie) noch ein Foto von beim Gardnos-Einschlag vor ca. 650 Mio Jahren im heutigen Norwegen entstandenen Gestein. Links leicht zertrümmerter Gneis in etwas größerer Entfernung, rechts total zertrümmertes Material, verkittet durch Gesteinsmehl und mobilisierte Minerale, wei z.B. Quarz. Die Muster haben jeweils eine Größe von 9 x 12 cm.



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#86

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 14:50
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #80
Die Polen planen gerade ihr erstes KKW, die Tschechen wollen an der deutschen Grenze 4neue Blöcke bauen und der Russe bereitet sich in Kaliningrad mit einem neuen modernen KKW, auf deutsche Stromengpässe vor. In D werden daselbst, voll funktionsfähige und die sichersten KKWs der Welt abgeschaltet und müssen vom Steuerzahler subventionierte neue Gas und Kohlekraftwerke gebaut werden, um die Grundlastversorgung sicherzustellen. Das fiel früher unter Hochverrat. Der Michel wird erst wach, wenn der nette Mann vom Versorger, ihm den Zähler abschraubt. Dann wird er begreifen , das er Opfer der Hirnwäsche grünlackierter Rattenfänger geworden ist.


Als Anhänger alternativer Energien kann man aber auch für die Kernkraft sein, zumindest denke ich so, weil sie ja nun schon mal da war, genau wie die Sonne, Wind und Wasser und Vorhandenes sowie einigermaßen sicher Erforschtes zu nutzen war schon seit jeher eine Quelle des Fortschritts und auch ganz nebenbei eine ethische Kategorie.
Die Katastrophen in Japan hätten aus meiner Sicht andere Konsequenzen haben müssen, z.B. erhöhte Wasserbevorratung+ Lagerungsmöglichkeit kontaminierten Kühlwassers, eventuell ein leistungsstrakes Zementwerk in der Nachbarschaft als Auflage für den Neubau der KKW, es hätte viele Zwischenstufen vor der totalen Hysterie unserer Hobbyphysikerin A. Merkel geben können.
Wenn man bedenkt, daß 1997 ohne die Wende das KKW Stendal mit 4000 MW ans Netz gegangen wäre und selbst die DDR viel professioneller mit dieser Energiequelle umgegangen wäre, so muß man diese Regierung doch in der Tat als personifizierten Rückschritt und die Hilflosigkeit in Person bezeichnen.
Vieles wird man in Zukunft aber mit intelligenter Schaltungs- und Speichertechnik angehen können und wir sollten trotzdem nicht vergessen, daß dieser Subventionsrausch der Solarenergie die Produkte so stark verbilligt haben, daß man heute wohl auf Basis der Anlagepreise theoretisch für 25 ct./kWh Solarstrom für den Eigenbedarf produzieren könnte, das Problem ist natürlich die Abrufbarkeit und hier ist das Netz momentan der einzige sinnvolle Puffer.
Richtig entsetzt war ich mal, als ich bei einem Tag der offenen Tür in einer Tiefkühlbäckerei auf meine Frage hin, warum man gerade hier, wo im Hochsommer der höchste Energiebedarf besteht und die Sonne gleichzeitig am stärksten ist keinen firmeninternen Solarpark ans Werk anschließt zur Antwort bekam, daß man dadurch seine Befreiung von der Alternativen- Energieumlage verlieren würde, weil man dann die 18 % Energieanteil an den Produktionskosten verfehlen würde.
Da paßt kein Blatt Papier mehr zwischen die Irren von der FDP (Wirtschaftsressort des Bundesministeriums, Rößler) und Günther Mittag.
Dazu meinen herzlichen Glückwunsch.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#87

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 15:42
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Immer wenn ideologisch gefärbte Politik in die Wirtschaft eingreift und Marktregulierungsmechanismen außer Kraft setzt, z.B. durch Subventionen, geht es in die Hose. Der Staat kann Umweltauflagen und Sicherheitsauflagen machen ,aber die Umsetzung und die ökonomisch sinnvollste Variante herauszufinden, ist Sache der Industrie und der Unternehmer. Alternative Energiequellen zu nutzen macht Sinn, wenn diese technologisch soweit fortgeschritten sind, das sie ohne Subventionen auf dem Energiemarkt bestehen können. Kein normaler Unternehmer produziert Dinge, deren Produktionskosten höher, als der Verkaufspreis sind. So doof ist nur der Staat, mit dem Geld des Steuerzahlers.


zuletzt bearbeitet 18.02.2013 15:43 | nach oben springen

#88

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 16:52
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #87
Immer wenn ideologisch gefärbte Politik in die Wirtschaft eingreift und Marktregulierungsmechanismen außer Kraft setzt, z.B. durch Subventionen, geht es in die Hose. Der Staat kann Umweltauflagen und Sicherheitsauflagen machen ,aber die Umsetzung und die ökonomisch sinnvollste Variante herauszufinden, ist Sache der Industrie und der Unternehmer. Alternative Energiequellen zu nutzen macht Sinn, wenn diese technologisch soweit fortgeschritten sind, das sie ohne Subventionen auf dem Energiemarkt bestehen können. Kein normaler Unternehmer produziert Dinge, deren Produktionskosten höher, als der Verkaufspreis sind. So doof ist nur der Staat, mit dem Geld des Steuerzahlers.


Im Ursprung war das "Erneuerbare Energiegesetz" im Zusammenhang mit dem 100.000- Dächer- Programm ein verheißungsvoller Ansatz aber man ist einfach nicht drangeblieben und hat alles auf "Autopilot" gestellt.
Und weil die Geldnasen dieser Republik und später sogar des globalen Anlagekapitals hier wieder mal fette Beute rochen, hat man nicht mehr rechtzeitig die Notbremse gezogen, so daß es der Zauberlehrling nun allein mit übermächtigen Kaputtmachern und Spekulanten zu tun bekam, vor denen die alteingesessenen Politmarionetten Schiß ohne Ende hatten, Stichwort Chinamodule...Strafzölle...Riesenanlagen systemrelevanter Investoren usw.
Die Solarwirtschaftler und politischen Verantwortlichen dieser Republik sind so herangegangen wie ein Gärtner, der eine Handvoll Samen aufs Beet schmeißt und dann hofft, daß die Ernte von alleine kommt, die Wucherkulturen, die wir jetzt zu bearbeiten haben machen diese Riesenchance kaputt, das wird uns noch leid tun.



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#89

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 17:21
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

In der DDR gab es das Ei im Konsum für 30Pfennig und im Ankauf hat der Staat Lieschen Müller 50Pf. bezahlt.
Bei RWE gab es die kw/h für 5ct und der Staat bezahlt bei Lieschen Müller 50ct für die Kw/h

Macht doch IM Erika ganze Arbeit


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#90

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 18:34
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #85
Zitat von Hackel39 im Beitrag #84
Zitat von DoreHolm im Beitrag #38
Zitat von Schmiernippel im Beitrag #36
Es ist doch sagenhaft, was man in so ein Thema alles hinein interpretieren kann!
Ich möchte dazu nur soviel sagen, dass wir mit der weiteren Rüstung, den Kriegen, Atombombentesten und der weiteren Betreibung der Atommeiler schon selbst viel dazu beitragen, unsere Erde zu zerstören. Das alles aber könnte zum positiven verändert werden.
Wie schnell aber kann unser blauer Planet von außen zerstört werden, dem wir noch nichts entgegenzusetzen oder jemals haben. Siehe die Bedrohung durch Gesteinstrümmer, Meteoriten, Gammastrahlung oder was auch immer.
Gruß Schmiernippel

Jetzt denkst Du bestimmt an den Brocken,der innerhalb der Mondbahn gerade an uns vorbeisaust. Finde ich unheimlich spannend. Schade, daß ich rein nach der Wahrscheinlichkeit den Größeren um 2030 nicht mehr erlebe, oder höchstens als Dementer im Pflegeheim. Nee, Schmiernippel, da vertraue ich doch schon auf die Astronomen, die jedes Stück ab Koffergröße inzwischen erkannt haben. Sollte von ganz weit weg was kommen, eine völlig abwegige Flugbahn, müßte dann von außerhalb des Sonnensystems kommen, wäre der auch rechtzeitig erkennbar bei einer gefährlichen Größe. Schau mal, wie lange gibt es die Erde schon, wie lange die Menschheit mit ihren historischen Überlieferungen ? Und da soll es ausgerechnet in diesem Mini-Zeitraum dieser gegenwärtigen Jahrhunderte passieren ? Da knackst Du eher den Jackpot. Nach heutigen Erkenntnissen wurde die Population, aus der wir hervorgegangen sind, schon mal vor sehr, sehr langer Zeit durch eine globale Katastrophe so weit dezimiert, daß es schon ein beachtlicher Glücksfall war, daß es uns noch gibt. Derer hat es in der Geschichte der Erde schon mehrere gegeben, die großen Massensterben vor soundsoviel hundert Millionen Jahren oder die letzte große zum Ende der Kreidezeit vor ca. 65Mio Jahren.
Aber was die Entwicklung auf der Erde im Falle des völligen Aussterbens unserer Art betrifft, gibt es interessante ernsthafte Untersuchungen. Tschernobyl ist in dieser Hinsicht ein Glücksfall für die Wissenschaft. Habe mal ein Buch dazu gelesen (es gab auch Dokumentarfilme dazu im TV), sehr intzeressant (Alan Weisman "Die Welt ohne uns"). Beobachte mal, wie schnell sich die Natur ihr Gelände zurückholt. Brauchst nur mal auf dem gepflasterten Hof zusehen, wo es zwischen den Pflastersteinen grünt und wie die Birken, trotz wochenlanger Trockenheit, sich in Mauerwerk behaupten. Die Kegelhalden im Erzgebirge, wie schnell sich die Nordseite selbst aufforstet (Ronneburg a.d.Autobahn war ein schönes Beispiel).
Was Meteoriten betrifft: Ich wünschte, so ein Brocken von ca. 10 kg würde bei mir im Garten einschlagen. Möglichst noch ein Palasit, die sind am wertvollsten. Was meinst Du, wie schnell ich Spitzhacke und Schaufel bei der Hand hätte.



So hoffe ich jedoch, daß Du gegen diesen Meteoritenbrocken auch versichert bist.....
Bezüglich der zukünftigen Kometeneinschläge kann man wohl nur feststellen, daß jeder Tag, den wir hier länger herumkaspern dürfen reiner Zufall ist.
Die Sicherheit, die unsere Experten bezüglich ihrer Vorhersagemöglichkeiten ausstrahlen, scheint mir schon recht anmaßend, da niemand wissen kann welches Material mit welcher Geschwindigkeit aus welcher Entfernung hier irgendwann mal eintrifft.
Wir tun gut daran, uns unserer Mikrorelevanz für die Kategorien des Kosmos Tag für Tag bewußt zu sein.


rot: Da habe ich schon einiges Vertrauen in unsere Wissenschaftler. Klar kann man nicht voraussagen, wenn so ein Mini-Stückchen wie der über Russland niedergegangene kommt. Die sind zu klein, um sie rechtzeitig zu erkennen, aber auch viel zu klein, um global deutlich messbare Schäden zu verursachen. Logisch, dort wo er einschlägt, ist es natürlich verheerend, aber das ist eben das sog. "Restrisiko", welches mit dem Leben ansich verbunden ist. Wenn Dir ein Eisbrocken von einem Flugzeug aus 10.000 m Höhe auf den Kopf fällt, hast Du eben Pech gehabt. Oder wenn Du in einer Gegend mit Altbergbau oder Gips/Kalk im Untergrund unterwegs bist und wenige Meter vor Dir tut sich auf der Straße ein Loch auf, ebenso Pech, aber die Welt geht davon nicht unter. Nach dem Einschlag des Tunguska-Brockens (d.h., es war kein Einschlag, sondern es war die Druckwelle) wurde noch mehrere Jahre Veränderungen in der Atmosphäre und dem Weltklima durch den Staub registriert. Und ? Leben wir noch ? Hat es die menschliche Entwicklung nennenswert beeinflusst ? Schau Dir die Oberflächen der Planeten einschl. des Mondes an, auf denen so gut wie keine Verwitterung stattfindet. Die sind übersät mit kleinen und Riesenkratern. So sähe auch die Erde aus, wenn sie kein Wasser, damit keine Abtragung und keine Biosphäre hätte. Und hat sich das Leben trotzdem entwickelt ? Gegenwärtig sind auf der festen Erdoberfläche knapp einhundert ehem. Einschlagkrater bekannt. Die meisten morphologisch, also am ehesten aus der Luft oder dem All, erkennbar, andere wiederum nur durch die geologischen Strukturen im Untergrund. Wenn man die Meeresoberfläche mit einbezieht, könnten es etwa 300 sein, statistisch gesehen. Es wird weit mehr gegeben haben, die aber heute nicht mehr feststellbar sind.
Die größeren Objekte, die sich gegenwärtig auf einer Umlaufbahn befinden, wo sie der Erde nahekommen können und eine Größe haben, bei der sie durchaus eine Region verwüsten können, sind mit den heutigen Geräten erkenn- und auch berechenbar. Die heute unter uns Weilenden werden nicht in die Verlegenheiten kommen, Raketen losschicken zu müssen, die einen größeren Himmelskörper entweder zerkleinern oder aus seiner Bahn drängen müssen. Wie lange gibt es schon die schriftlichen oder mündlichen Überlieferungen der Menschheit ? Und was war in dieser Zeit bezüglich Einschläge passiert, was entscheidenden Einfluss auf die Existenz unserer Gattung gehabt hätte ? Und auch aus der Frühzeit des Menschen ist nichts bekannt, wo dessen Existenz durch ein derartiges Ereignis auf der Kippe stand. Das würde man heute mit verschiedenen Methoden (z.B. Paläo-Klimatologie u.a.) feststellen können. Geh mal ein bischen von der Wahrscheinlichkeit aus aus.
Selbst der Einschlag des Ries-Meteoriten vor ca. 15 Mio Jahren war trotz der immensen Größe (geschätzt 1,5 km Durchmesser, 15 - 50 Km/s und einer Sprengkraft von ca. 100.000 Hiroshimabomben) nur ein Nadelpikser für die Erde, auch wenn im Umkreis von 100 km sofort alles höhere Leben vernichtet wurde und sich das globale Klima für die nächsten Jahre ganz sicher etwas abgekühlt hätte. . Was sind 100 km ? Oder selbst 1.000 km, schau Dir diesen Vergleich mal auf dem Globus an.
Ebenso wenn von einer Gefährdung durch Strahlung aus dem All ausgegangen wird. Da müßte schon eine Supernova in relativer Nähe, also maximal einige Dutzend Lichtjahre, entstehen. Da gibt es keine Sterne, bei denen dieses Entwicklungsstadium für die nächsten Millionen Jahre befürchtet wird. Unsere Sonne hat noch ein paar Mrd. Jahre Zeit dafür (siehe Herzsprung-Russel-Diagramm). Also lehnt Euch zurück, atmet tief durch und genießt Eure Existenz.
Zum Abschluss des kleines Exkurs ( bin kein Astrophysiker, sondern nur ein interessierter Laie) noch ein Foto von beim Gardnos-Einschlag vor ca. 650 Mio Jahren im heutigen Norwegen entstandenen Gestein. Links leicht zertrümmerter Gneis in etwas größerer Entfernung, rechts total zertrümmertes Material, verkittet durch Gesteinsmehl und mobilisierte Minerale, wei z.B. Quarz. Die Muster haben jeweils eine Größe von 9 x 12 cm.





Immerhin ein faszinierendes Thema trotzdem teile ich Deinen Optimismus bezüglich der Unfehlbarkeit der Voraussagen kosmischer Großereignisse auf keinem Fall, da noch nicht mal alle Mitwirkenden bekannt sind, Schwarze Löcher sind nur eines dieser Themen.
Allerdings lasse ich mich auch zu keiner Zeit davon verrückt machen, zu viele irdische Katastrophen sind erheblich wahrscheinlicher, auch glaube ich nicht, daß unsere Wissenschaftler gewisse Befürchtungen laut formulieren würden, selbst wenn die Gefahr konkret werden würde.
Erinnert sei nur an das menschliche Phenomän aus der Folgezeit der WTC- Anschläge 2001, damals fuhren sich viel mehr Personen mit ihren Autos zu Tode aus Angst vor weiteren Flugzeugattentaten anstatt dem tatsächlich viel sicheren Flugzeug treu zu bleiben.
In der vermeintlichen Gefahr wäre man sicherer gewesen und genau deshalb würden Astroforscher möglicherweise erst im absolut sicheren Moment und damit zu spät auf Kometeneinschläge hinweisen um Opfer durch eine Massenpanik im Vorfeld zu verhindern.
Mit meinem Laienwissen sehe ich als nächstgrößte Gefahr eine Eiszeit durch das Abschmelzen der Polkappen und den dadurch veränderten Golfstromverlauf auf uns zukommen, aber auch dafür kann es schon unmittelbar darauf Entwarnung geben.
Ich sehe es aber nicht als verlorene Zeit an, sich damit zu beschäftigen, es sollte aber nicht den Alltag bestimmen.



amigaguru hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#91

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 18.02.2013 22:24
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #90
Zitat von DoreHolm im Beitrag #85
Zitat von Hackel39 im Beitrag #84
Zitat von DoreHolm im Beitrag #38
Zitat von Schmiernippel im Beitrag #36
Es ist doch sagenhaft, was man in so ein Thema alles hinein interpretieren kann!
Ich möchte dazu nur soviel sagen, dass wir mit der weiteren Rüstung, den Kriegen, Atombombentesten und der weiteren Betreibung der Atommeiler schon selbst viel dazu beitragen, unsere Erde zu zerstören. Das alles aber könnte zum positiven verändert werden.
Wie schnell aber kann unser blauer Planet von außen zerstört werden, dem wir noch nichts entgegenzusetzen oder jemals haben. Siehe die Bedrohung durch Gesteinstrümmer, Meteoriten, Gammastrahlung oder was auch immer.
Gruß Schmiernippel

Jetzt denkst Du bestimmt an den Brocken,der innerhalb der Mondbahn gerade an uns vorbeisaust. Finde ich unheimlich spannend. Schade, daß ich rein nach der Wahrscheinlichkeit den Größeren um 2030 nicht mehr erlebe, oder höchstens als Dementer im Pflegeheim. Nee, Schmiernippel, da vertraue ich doch schon auf die Astronomen, die jedes Stück ab Koffergröße inzwischen erkannt haben. Sollte von ganz weit weg was kommen, eine völlig abwegige Flugbahn, müßte dann von außerhalb des Sonnensystems kommen, wäre der auch rechtzeitig erkennbar bei einer gefährlichen Größe. Schau mal, wie lange gibt es die Erde schon, wie lange die Menschheit mit ihren historischen Überlieferungen ? Und da soll es ausgerechnet in diesem Mini-Zeitraum dieser gegenwärtigen Jahrhunderte passieren ? Da knackst Du eher den Jackpot. Nach heutigen Erkenntnissen wurde die Population, aus der wir hervorgegangen sind, schon mal vor sehr, sehr langer Zeit durch eine globale Katastrophe so weit dezimiert, daß es schon ein beachtlicher Glücksfall war, daß es uns noch gibt. Derer hat es in der Geschichte der Erde schon mehrere gegeben, die großen Massensterben vor soundsoviel hundert Millionen Jahren oder die letzte große zum Ende der Kreidezeit vor ca. 65Mio Jahren.
Aber was die Entwicklung auf der Erde im Falle des völligen Aussterbens unserer Art betrifft, gibt es interessante ernsthafte Untersuchungen. Tschernobyl ist in dieser Hinsicht ein Glücksfall für die Wissenschaft. Habe mal ein Buch dazu gelesen (es gab auch Dokumentarfilme dazu im TV), sehr intzeressant (Alan Weisman "Die Welt ohne uns"). Beobachte mal, wie schnell sich die Natur ihr Gelände zurückholt. Brauchst nur mal auf dem gepflasterten Hof zusehen, wo es zwischen den Pflastersteinen grünt und wie die Birken, trotz wochenlanger Trockenheit, sich in Mauerwerk behaupten. Die Kegelhalden im Erzgebirge, wie schnell sich die Nordseite selbst aufforstet (Ronneburg a.d.Autobahn war ein schönes Beispiel).
Was Meteoriten betrifft: Ich wünschte, so ein Brocken von ca. 10 kg würde bei mir im Garten einschlagen. Möglichst noch ein Palasit, die sind am wertvollsten. Was meinst Du, wie schnell ich Spitzhacke und Schaufel bei der Hand hätte.



So hoffe ich jedoch, daß Du gegen diesen Meteoritenbrocken auch versichert bist.....
Bezüglich der zukünftigen Kometeneinschläge kann man wohl nur feststellen, daß jeder Tag, den wir hier länger herumkaspern dürfen reiner Zufall ist.
Die Sicherheit, die unsere Experten bezüglich ihrer Vorhersagemöglichkeiten ausstrahlen, scheint mir schon recht anmaßend, da niemand wissen kann welches Material mit welcher Geschwindigkeit aus welcher Entfernung hier irgendwann mal eintrifft.
Wir tun gut daran, uns unserer Mikrorelevanz für die Kategorien des Kosmos Tag für Tag bewußt zu sein.


rot: Da habe ich schon einiges Vertrauen in unsere Wissenschaftler. Klar kann man nicht voraussagen, wenn so ein Mini-Stückchen wie der über Russland niedergegangene kommt. Die sind zu klein, um sie rechtzeitig zu erkennen, aber auch viel zu klein, um global deutlich messbare Schäden zu verursachen. Logisch, dort wo er einschlägt, ist es natürlich verheerend, aber das ist eben das sog. "Restrisiko", welches mit dem Leben ansich verbunden ist. Wenn Dir ein Eisbrocken von einem Flugzeug aus 10.000 m Höhe auf den Kopf fällt, hast Du eben Pech gehabt. Oder wenn Du in einer Gegend mit Altbergbau oder Gips/Kalk im Untergrund unterwegs bist und wenige Meter vor Dir tut sich auf der Straße ein Loch auf, ebenso Pech, aber die Welt geht davon nicht unter. Nach dem Einschlag des Tunguska-Brockens (d.h., es war kein Einschlag, sondern es war die Druckwelle) wurde noch mehrere Jahre Veränderungen in der Atmosphäre und dem Weltklima durch den Staub registriert. Und ? Leben wir noch ? Hat es die menschliche Entwicklung nennenswert beeinflusst ? Schau Dir die Oberflächen der Planeten einschl. des Mondes an, auf denen so gut wie keine Verwitterung stattfindet. Die sind übersät mit kleinen und Riesenkratern. So sähe auch die Erde aus, wenn sie kein Wasser, damit keine Abtragung und keine Biosphäre hätte. Und hat sich das Leben trotzdem entwickelt ? Gegenwärtig sind auf der festen Erdoberfläche knapp einhundert ehem. Einschlagkrater bekannt. Die meisten morphologisch, also am ehesten aus der Luft oder dem All, erkennbar, andere wiederum nur durch die geologischen Strukturen im Untergrund. Wenn man die Meeresoberfläche mit einbezieht, könnten es etwa 300 sein, statistisch gesehen. Es wird weit mehr gegeben haben, die aber heute nicht mehr feststellbar sind.
Die größeren Objekte, die sich gegenwärtig auf einer Umlaufbahn befinden, wo sie der Erde nahekommen können und eine Größe haben, bei der sie durchaus eine Region verwüsten können, sind mit den heutigen Geräten erkenn- und auch berechenbar. Die heute unter uns Weilenden werden nicht in die Verlegenheiten kommen, Raketen losschicken zu müssen, die einen größeren Himmelskörper entweder zerkleinern oder aus seiner Bahn drängen müssen. Wie lange gibt es schon die schriftlichen oder mündlichen Überlieferungen der Menschheit ? Und was war in dieser Zeit bezüglich Einschläge passiert, was entscheidenden Einfluss auf die Existenz unserer Gattung gehabt hätte ? Und auch aus der Frühzeit des Menschen ist nichts bekannt, wo dessen Existenz durch ein derartiges Ereignis auf der Kippe stand. Das würde man heute mit verschiedenen Methoden (z.B. Paläo-Klimatologie u.a.) feststellen können. Geh mal ein bischen von der Wahrscheinlichkeit aus aus.
Selbst der Einschlag des Ries-Meteoriten vor ca. 15 Mio Jahren war trotz der immensen Größe (geschätzt 1,5 km Durchmesser, 15 - 50 Km/s und einer Sprengkraft von ca. 100.000 Hiroshimabomben) nur ein Nadelpikser für die Erde, auch wenn im Umkreis von 100 km sofort alles höhere Leben vernichtet wurde und sich das globale Klima für die nächsten Jahre ganz sicher etwas abgekühlt hätte. . Was sind 100 km ? Oder selbst 1.000 km, schau Dir diesen Vergleich mal auf dem Globus an.
Ebenso wenn von einer Gefährdung durch Strahlung aus dem All ausgegangen wird. Da müßte schon eine Supernova in relativer Nähe, also maximal einige Dutzend Lichtjahre, entstehen. Da gibt es keine Sterne, bei denen dieses Entwicklungsstadium für die nächsten Millionen Jahre befürchtet wird. Unsere Sonne hat noch ein paar Mrd. Jahre Zeit dafür (siehe Herzsprung-Russel-Diagramm). Also lehnt Euch zurück, atmet tief durch und genießt Eure Existenz.
Zum Abschluss des kleines Exkurs ( bin kein Astrophysiker, sondern nur ein interessierter Laie) noch ein Foto von beim Gardnos-Einschlag vor ca. 650 Mio Jahren im heutigen Norwegen entstandenen Gestein. Links leicht zertrümmerter Gneis in etwas größerer Entfernung, rechts total zertrümmertes Material, verkittet durch Gesteinsmehl und mobilisierte Minerale, wei z.B. Quarz. Die Muster haben jeweils eine Größe von 9 x 12 cm.





Immerhin ein faszinierendes Thema trotzdem teile ich Deinen Optimismus bezüglich der Unfehlbarkeit der Voraussagen kosmischer Großereignisse auf keinem Fall, da noch nicht mal alle Mitwirkenden bekannt sind, Schwarze Löcher sind nur eines dieser Themen.
Allerdings lasse ich mich auch zu keiner Zeit davon verrückt machen, zu viele irdische Katastrophen sind erheblich wahrscheinlicher, auch glaube ich nicht, daß unsere Wissenschaftler gewisse Befürchtungen laut formulieren würden, selbst wenn die Gefahr konkret werden würde.
Erinnert sei nur an das menschliche Phenomän aus der Folgezeit der WTC- Anschläge 2001, damals fuhren sich viel mehr Personen mit ihren Autos zu Tode aus Angst vor weiteren Flugzeugattentaten anstatt dem tatsächlich viel sicheren Flugzeug treu zu bleiben.
In der vermeintlichen Gefahr wäre man sicherer gewesen und genau deshalb würden Astroforscher möglicherweise erst im absolut sicheren Moment und damit zu spät auf Kometeneinschläge hinweisen um Opfer durch eine Massenpanik im Vorfeld zu verhindern.
Mit meinem Laienwissen sehe ich als nächstgrößte Gefahr eine Eiszeit durch das Abschmelzen der Polkappen und den dadurch veränderten Golfstromverlauf auf uns zukommen, aber auch dafür kann es schon unmittelbar darauf Entwarnung geben.
Ich sehe es aber nicht als verlorene Zeit an, sich damit zu beschäftigen, es sollte aber nicht den Alltag bestimmen.


grün: Genau so ist es, egal wie man zu der Wissenschaft steht. Man kann davon ausgehen, daß auch Wissenschaftler über einen Selbsterhaltungstrieb verfügen und auch wissen, was voreilige Panikmache bewirken kann. Wobei beim heutigen Stand des investigativen Journalismus eine wirkliche Gefahr nicht lange geheim bleiben würde, aber dann würde durch die Medienleute die ganze Sache erst tatsächlich gefährlich. Sieht man doch schon beim geringsten Skandal der öffentlich wird, wie hysterisch Menschen ragieren können. Nach Tschernobyl habe ich auch weiterhin mein Kraut gegessen und Pilze gesammelt.
Was das "Schwarze Loch" betrifft: Sicher werden wir irgendwann mal davon gefressen. Das nächste befindet sich aller Wahrscheinlichkeit nach in unserer Milchstarße, denn dort muß sich ein Gravitationszentrum befinden, sonst würde es keine spiralförmige Milchstarße geben. Wir benötige etwa 200 Mio Jahre, bis wir einmal rum sind. Rechne also mal mit 1 Mrd + X Jahren. Dann kommt noch die Andromeda-Galaxis auf uns zugeflogen. Wenn es so weit ist, wiederum in soundsoviel hundert oder mehr Mio Jahren, werden sich beide Galaxien zwar verformen, aber so sehr viel mehr passiert nicht. Also, beschäftigen wir uns eher mit den wirklich realen Übeln der Gegenwart und näheren (einige hundert Jahre) Zukunft.
Übrigens, Abschmelzen der Polkappen und Eiszeit, das beißt sich etwas. Diese Massenbewegungen an Meerwasser kommen nicht von heute auf morgen zum Stillstand, das ist wie ein riesiges Schwungrad und die nicht menschengemachten Ursachen können wir eh kaum beeinflussen. Da müßten die Briten ja auch in Panik verfallen, denn im Rahmen der Kontinentaldrift wandert UK stramm in Richtung Nordpol (soundsoviel Millimeter/Jahr).



zuletzt bearbeitet 18.02.2013 22:25 | nach oben springen

#92

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 19.02.2013 11:53
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #91
Zitat von Hackel39 im Beitrag #90
Zitat von DoreHolm im Beitrag #85
Zitat von Hackel39 im Beitrag #84
Zitat von DoreHolm im Beitrag #38
Zitat von Schmiernippel im Beitrag #36
Es ist doch sagenhaft, was man in so ein Thema alles hinein interpretieren kann!
Ich möchte dazu nur soviel sagen, dass wir mit der weiteren Rüstung, den Kriegen, Atombombentesten und der weiteren Betreibung der Atommeiler schon selbst viel dazu beitragen, unsere Erde zu zerstören. Das alles aber könnte zum positiven verändert werden.
Wie schnell aber kann unser blauer Planet von außen zerstört werden, dem wir noch nichts entgegenzusetzen oder jemals haben. Siehe die Bedrohung durch Gesteinstrümmer, Meteoriten, Gammastrahlung oder was auch immer.
Gruß Schmiernippel

Jetzt denkst Du bestimmt an den Brocken,der innerhalb der Mondbahn gerade an uns vorbeisaust. Finde ich unheimlich spannend. Schade, daß ich rein nach der Wahrscheinlichkeit den Größeren um 2030 nicht mehr erlebe, oder höchstens als Dementer im Pflegeheim. Nee, Schmiernippel, da vertraue ich doch schon auf die Astronomen, die jedes Stück ab Koffergröße inzwischen erkannt haben. Sollte von ganz weit weg was kommen, eine völlig abwegige Flugbahn, müßte dann von außerhalb des Sonnensystems kommen, wäre der auch rechtzeitig erkennbar bei einer gefährlichen Größe. Schau mal, wie lange gibt es die Erde schon, wie lange die Menschheit mit ihren historischen Überlieferungen ? Und da soll es ausgerechnet in diesem Mini-Zeitraum dieser gegenwärtigen Jahrhunderte passieren ? Da knackst Du eher den Jackpot. Nach heutigen Erkenntnissen wurde die Population, aus der wir hervorgegangen sind, schon mal vor sehr, sehr langer Zeit durch eine globale Katastrophe so weit dezimiert, daß es schon ein beachtlicher Glücksfall war, daß es uns noch gibt. Derer hat es in der Geschichte der Erde schon mehrere gegeben, die großen Massensterben vor soundsoviel hundert Millionen Jahren oder die letzte große zum Ende der Kreidezeit vor ca. 65Mio Jahren.
Aber was die Entwicklung auf der Erde im Falle des völligen Aussterbens unserer Art betrifft, gibt es interessante ernsthafte Untersuchungen. Tschernobyl ist in dieser Hinsicht ein Glücksfall für die Wissenschaft. Habe mal ein Buch dazu gelesen (es gab auch Dokumentarfilme dazu im TV), sehr intzeressant (Alan Weisman "Die Welt ohne uns"). Beobachte mal, wie schnell sich die Natur ihr Gelände zurückholt. Brauchst nur mal auf dem gepflasterten Hof zusehen, wo es zwischen den Pflastersteinen grünt und wie die Birken, trotz wochenlanger Trockenheit, sich in Mauerwerk behaupten. Die Kegelhalden im Erzgebirge, wie schnell sich die Nordseite selbst aufforstet (Ronneburg a.d.Autobahn war ein schönes Beispiel).
Was Meteoriten betrifft: Ich wünschte, so ein Brocken von ca. 10 kg würde bei mir im Garten einschlagen. Möglichst noch ein Palasit, die sind am wertvollsten. Was meinst Du, wie schnell ich Spitzhacke und Schaufel bei der Hand hätte.



So hoffe ich jedoch, daß Du gegen diesen Meteoritenbrocken auch versichert bist.....
Bezüglich der zukünftigen Kometeneinschläge kann man wohl nur feststellen, daß jeder Tag, den wir hier länger herumkaspern dürfen reiner Zufall ist.
Die Sicherheit, die unsere Experten bezüglich ihrer Vorhersagemöglichkeiten ausstrahlen, scheint mir schon recht anmaßend, da niemand wissen kann welches Material mit welcher Geschwindigkeit aus welcher Entfernung hier irgendwann mal eintrifft.
Wir tun gut daran, uns unserer Mikrorelevanz für die Kategorien des Kosmos Tag für Tag bewußt zu sein.


rot: Da habe ich schon einiges Vertrauen in unsere Wissenschaftler. Klar kann man nicht voraussagen, wenn so ein Mini-Stückchen wie der über Russland niedergegangene kommt. Die sind zu klein, um sie rechtzeitig zu erkennen, aber auch viel zu klein, um global deutlich messbare Schäden zu verursachen. Logisch, dort wo er einschlägt, ist es natürlich verheerend, aber das ist eben das sog. "Restrisiko", welches mit dem Leben ansich verbunden ist. Wenn Dir ein Eisbrocken von einem Flugzeug aus 10.000 m Höhe auf den Kopf fällt, hast Du eben Pech gehabt. Oder wenn Du in einer Gegend mit Altbergbau oder Gips/Kalk im Untergrund unterwegs bist und wenige Meter vor Dir tut sich auf der Straße ein Loch auf, ebenso Pech, aber die Welt geht davon nicht unter. Nach dem Einschlag des Tunguska-Brockens (d.h., es war kein Einschlag, sondern es war die Druckwelle) wurde noch mehrere Jahre Veränderungen in der Atmosphäre und dem Weltklima durch den Staub registriert. Und ? Leben wir noch ? Hat es die menschliche Entwicklung nennenswert beeinflusst ? Schau Dir die Oberflächen der Planeten einschl. des Mondes an, auf denen so gut wie keine Verwitterung stattfindet. Die sind übersät mit kleinen und Riesenkratern. So sähe auch die Erde aus, wenn sie kein Wasser, damit keine Abtragung und keine Biosphäre hätte. Und hat sich das Leben trotzdem entwickelt ? Gegenwärtig sind auf der festen Erdoberfläche knapp einhundert ehem. Einschlagkrater bekannt. Die meisten morphologisch, also am ehesten aus der Luft oder dem All, erkennbar, andere wiederum nur durch die geologischen Strukturen im Untergrund. Wenn man die Meeresoberfläche mit einbezieht, könnten es etwa 300 sein, statistisch gesehen. Es wird weit mehr gegeben haben, die aber heute nicht mehr feststellbar sind.
Die größeren Objekte, die sich gegenwärtig auf einer Umlaufbahn befinden, wo sie der Erde nahekommen können und eine Größe haben, bei der sie durchaus eine Region verwüsten können, sind mit den heutigen Geräten erkenn- und auch berechenbar. Die heute unter uns Weilenden werden nicht in die Verlegenheiten kommen, Raketen losschicken zu müssen, die einen größeren Himmelskörper entweder zerkleinern oder aus seiner Bahn drängen müssen. Wie lange gibt es schon die schriftlichen oder mündlichen Überlieferungen der Menschheit ? Und was war in dieser Zeit bezüglich Einschläge passiert, was entscheidenden Einfluss auf die Existenz unserer Gattung gehabt hätte ? Und auch aus der Frühzeit des Menschen ist nichts bekannt, wo dessen Existenz durch ein derartiges Ereignis auf der Kippe stand. Das würde man heute mit verschiedenen Methoden (z.B. Paläo-Klimatologie u.a.) feststellen können. Geh mal ein bischen von der Wahrscheinlichkeit aus aus.
Selbst der Einschlag des Ries-Meteoriten vor ca. 15 Mio Jahren war trotz der immensen Größe (geschätzt 1,5 km Durchmesser, 15 - 50 Km/s und einer Sprengkraft von ca. 100.000 Hiroshimabomben) nur ein Nadelpikser für die Erde, auch wenn im Umkreis von 100 km sofort alles höhere Leben vernichtet wurde und sich das globale Klima für die nächsten Jahre ganz sicher etwas abgekühlt hätte. . Was sind 100 km ? Oder selbst 1.000 km, schau Dir diesen Vergleich mal auf dem Globus an.
Ebenso wenn von einer Gefährdung durch Strahlung aus dem All ausgegangen wird. Da müßte schon eine Supernova in relativer Nähe, also maximal einige Dutzend Lichtjahre, entstehen. Da gibt es keine Sterne, bei denen dieses Entwicklungsstadium für die nächsten Millionen Jahre befürchtet wird. Unsere Sonne hat noch ein paar Mrd. Jahre Zeit dafür (siehe Herzsprung-Russel-Diagramm). Also lehnt Euch zurück, atmet tief durch und genießt Eure Existenz.
Zum Abschluss des kleines Exkurs ( bin kein Astrophysiker, sondern nur ein interessierter Laie) noch ein Foto von beim Gardnos-Einschlag vor ca. 650 Mio Jahren im heutigen Norwegen entstandenen Gestein. Links leicht zertrümmerter Gneis in etwas größerer Entfernung, rechts total zertrümmertes Material, verkittet durch Gesteinsmehl und mobilisierte Minerale, wei z.B. Quarz. Die Muster haben jeweils eine Größe von 9 x 12 cm.





Immerhin ein faszinierendes Thema trotzdem teile ich Deinen Optimismus bezüglich der Unfehlbarkeit der Voraussagen kosmischer Großereignisse auf keinem Fall, da noch nicht mal alle Mitwirkenden bekannt sind, Schwarze Löcher sind nur eines dieser Themen.
Allerdings lasse ich mich auch zu keiner Zeit davon verrückt machen, zu viele irdische Katastrophen sind erheblich wahrscheinlicher, auch glaube ich nicht, daß unsere Wissenschaftler gewisse Befürchtungen laut formulieren würden, selbst wenn die Gefahr konkret werden würde.
Erinnert sei nur an das menschliche Phenomän aus der Folgezeit der WTC- Anschläge 2001, damals fuhren sich viel mehr Personen mit ihren Autos zu Tode aus Angst vor weiteren Flugzeugattentaten anstatt dem tatsächlich viel sicheren Flugzeug treu zu bleiben.
In der vermeintlichen Gefahr wäre man sicherer gewesen und genau deshalb würden Astroforscher möglicherweise erst im absolut sicheren Moment und damit zu spät auf Kometeneinschläge hinweisen um Opfer durch eine Massenpanik im Vorfeld zu verhindern.
Mit meinem Laienwissen sehe ich als nächstgrößte Gefahr eine Eiszeit durch das Abschmelzen der Polkappen und den dadurch veränderten Golfstromverlauf auf uns zukommen, aber auch dafür kann es schon unmittelbar darauf Entwarnung geben.
Ich sehe es aber nicht als verlorene Zeit an, sich damit zu beschäftigen, es sollte aber nicht den Alltag bestimmen.


grün: Genau so ist es, egal wie man zu der Wissenschaft steht. Man kann davon ausgehen, daß auch Wissenschaftler über einen Selbsterhaltungstrieb verfügen und auch wissen, was voreilige Panikmache bewirken kann. Wobei beim heutigen Stand des investigativen Journalismus eine wirkliche Gefahr nicht lange geheim bleiben würde, aber dann würde durch die Medienleute die ganze Sache erst tatsächlich gefährlich. Sieht man doch schon beim geringsten Skandal der öffentlich wird, wie hysterisch Menschen ragieren können. Nach Tschernobyl habe ich auch weiterhin mein Kraut gegessen und Pilze gesammelt.
Was das "Schwarze Loch" betrifft: Sicher werden wir irgendwann mal davon gefressen. Das nächste befindet sich aller Wahrscheinlichkeit nach in unserer Milchstarße, denn dort muß sich ein Gravitationszentrum befinden, sonst würde es keine spiralförmige Milchstarße geben. Wir benötige etwa 200 Mio Jahre, bis wir einmal rum sind. Rechne also mal mit 1 Mrd + X Jahren. Dann kommt noch die Andromeda-Galaxis auf uns zugeflogen. Wenn es so weit ist, wiederum in soundsoviel hundert oder mehr Mio Jahren, werden sich beide Galaxien zwar verformen, aber so sehr viel mehr passiert nicht. Also, beschäftigen wir uns eher mit den wirklich realen Übeln der Gegenwart und näheren (einige hundert Jahre) Zukunft.
Übrigens, Abschmelzen der Polkappen und Eiszeit, das beißt sich etwas. Diese Massenbewegungen an Meerwasser kommen nicht von heute auf morgen zum Stillstand, das ist wie ein riesiges Schwungrad und die nicht menschengemachten Ursachen können wir eh kaum beeinflussen. Da müßten die Briten ja auch in Panik verfallen, denn im Rahmen der Kontinentaldrift wandert UK stramm in Richtung Nordpol (soundsoviel Millimeter/Jahr).



Offenbar eint das aber Naturwissenschaftler mit Gesellschaftswissenschaftlern, man ist verliebt in einfache und schlüssige Erklärungen, Zweifler, Unbequeme und Eigensinnige werden zu gerne weggebissen, weil sie den Frieden stören, allzu groß ist der Drang nach Bequemlichkeit.
Genie und Scharlatan sind Nachbarn im Geiste, denken wir nur an Samuel Hahnemann (Erfinder der Homöopatie), Thomas Müntzer oder Fritz Haber mit seinen Giftgasexperimenten- alles hat eben zwei Seiten und genauso könnte es auch in der Astroforschung Andersdenkende geben, von denen erst mal keiner was wissen will, um nicht auch als Spinner dazu stehen.
Die Katastrophen von Morgen sind in Arbeit, darüber sind wir uns ja einig, aber Deine komfortable Zeitplanung sehe ich anders, da sind wir uns nicht einig, macht aber nichts, da wir sowieso nichts dran ändern können.
Denk nur mal an die Challanger- Katastrophe, da hat man auch alles durchkalkuliert und abgewägt und dann führt ein kleiner Konstruktionsmangel zum größten Unfall der Raumfahrtgeschichte, zugegeben von Menschen gemacht aber eben auch streng genommen eine Selbstüberschätzung der Materialforscher, Mathematiker, Physiker usw.... wären die fehlerlos, wären die Astronauten auch zurück gekommen.
Da ist man sich nicht mal zu schade, Sabotage dort reinzuinterpretieren, wenn ich das richtig mitgekriegt habe, nur um solche Fehler nicht zugeben zu müssen.
Aber gleichwohl bin ich froh, daß sich Forscher mit dem Thema befassen, woher sonst hätten wir die atemberaubenden Sendungen von Joachim Bublath herbekommen sollen ?



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#93

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 19.02.2013 13:19
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Hallo Hackel39, will nicht den ganzen Text wieder vorkramen, deshalb mal so. Es wird keiner weggebissen. Ich lasse nur nicht Behauptungen unwidersprochen im Raum stehen, wo ich deutlich anderer Meinung bin und mich da auch auf weltweit unter ernstzunehmenden Wissenschaftlern anerkannte physikalische und mathematische Erkenntnisse und Messungen stützen kann. Von wegen Zufriedenheit und Friede, Freude, Eierkuchen unter Wissenschaftlern. Was meinst Du, wie lange sich gängige Lehrmeinungen halten, bis genug andere Wissenschaftler eine neue Theorie allgemein anerkannt haben. Und dazwischen ist Hauen und Stechen angesagt, wenn ein Prof. seine bislang weltweit akzeptierte Erklärung der Dinge in Gefahr sieht. Gute Unis lehren dann beides, das bisher Gültige und auch andere Überlegungen und Theorien werden zumindest nicht verschwiegen. Seriöse Wissenschaftler sehen gegenwärtige Erkenntnisse nie als Dogma. Brauch da nur das Beispiel Neptunisten und Plutonisten zu nennen, oder jüngere, wie lange z.B. Wegeners Kontinentaldrifttheorie gebraucht hat, um sich allgemeingültig durchzusetzen und auch die ist seit einigen Jahrzehnten zwar nicht als Solche widerlegt, aber durch die Plattentektonik ergänzt worden. Denk mal an die Genforschung. Heute weiß (oder sollte) jedes Kind, daß z.B. Homosexualität keine Krankheit, sondern eine andere Verknüpfung im Gehirn darstellt, für die der Betroffene nichts kann und was auch nicht heil- oder behandelbar ist und auch sog. "Genies", die in sekundenschnelle komplizierte mathematische Aufgaben lösen, sind eigentlich "unnormal".
Was meine komfortable Zeitplanung angeht, die ist nunmal so. Es sei denn, man zählt zum Kreis der Kreationisten und Intelligent Designer, für die die Welt erst 6.000 oder 10.000 Jahre alt ist. Aber mit denen kann man nun wirklich nicht diskutieren, denn Behauptungen kann man nunmal nicht widerlegen.
Was Unfälle wie mit der Challanger betrifft, klar, eine Katastrophe, aber davon geht nicht nur die Welt nicht unter und außer den unmittel Betroffenen hatte es keine Auswirkungen auf den Landstrich und die dort Lebenden.



zuletzt bearbeitet 19.02.2013 13:22 | nach oben springen

#94

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 19.02.2013 17:58
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #93
Hallo Hackel39, will nicht den ganzen Text wieder vorkramen, deshalb mal so. Es wird keiner weggebissen. Ich lasse nur nicht Behauptungen unwidersprochen im Raum stehen, wo ich deutlich anderer Meinung bin und mich da auch auf weltweit unter ernstzunehmenden Wissenschaftlern anerkannte physikalische und mathematische Erkenntnisse und Messungen stützen kann. Von wegen Zufriedenheit und Friede, Freude, Eierkuchen unter Wissenschaftlern. Was meinst Du, wie lange sich gängige Lehrmeinungen halten, bis genug andere Wissenschaftler eine neue Theorie allgemein anerkannt haben. Und dazwischen ist Hauen und Stechen angesagt, wenn ein Prof. seine bislang weltweit akzeptierte Erklärung der Dinge in Gefahr sieht. Gute Unis lehren dann beides, das bisher Gültige und auch andere Überlegungen und Theorien werden zumindest nicht verschwiegen. Seriöse Wissenschaftler sehen gegenwärtige Erkenntnisse nie als Dogma. Brauch da nur das Beispiel Neptunisten und Plutonisten zu nennen, oder jüngere, wie lange z.B. Wegeners Kontinentaldrifttheorie gebraucht hat, um sich allgemeingültig durchzusetzen und auch die ist seit einigen Jahrzehnten zwar nicht als Solche widerlegt, aber durch die Plattentektonik ergänzt worden. Denk mal an die Genforschung. Heute weiß (oder sollte) jedes Kind, daß z.B. Homosexualität keine Krankheit, sondern eine andere Verknüpfung im Gehirn darstellt, für die der Betroffene nichts kann und was auch nicht heil- oder behandelbar ist und auch sog. "Genies", die in sekundenschnelle komplizierte mathematische Aufgaben lösen, sind eigentlich "unnormal".
Was meine komfortable Zeitplanung angeht, die ist nunmal so. Es sei denn, man zählt zum Kreis der Kreationisten und Intelligent Designer, für die die Welt erst 6.000 oder 10.000 Jahre alt ist. Aber mit denen kann man nun wirklich nicht diskutieren, denn Behauptungen kann man nunmal nicht widerlegen.
Was Unfälle wie mit der Challanger betrifft, klar, eine Katastrophe, aber davon geht nicht nur die Welt nicht unter und außer den unmittel Betroffenen hatte es keine Auswirkungen auf den Landstrich und die dort Lebenden.


Dann sind die ja doch weggebissen worden, weil sie Unrecht hatten sofern sie nicht freiwillig von ihren Theorien abgerückt sind.
Es gibt dermaßen viele Unstimmigkeiten unter den Wissenschaftlern, die dann sogar möglicherweise in der Politik maßgebliche Befürworter suchen, um dann doch noch Recht zu bekommen, siehe Theorien zur Klimakatastrophe.....Erneuerbares Energiegesetz, die Behauptung von Merkel, daß mit der Begrenzung der Erderwärmung (die sich sogar planen läßt !!!) alles wieder gut ist, gepaart mit einer Kultur des ewigen Hinterfragens von Tatsachen...was, wenn nun wirklich irgendwas schneller ist als das Licht....?
Ich bin davon überzeugt, daß die Erforschung des Kosmos bei weitem noch nicht so weit abgeschlossen ist, als daß man sich bezüglich der großen Zusammenhänge sicher sein kann.
Was ist mit den Neutrinos, dem Kosmos im Kleinen sozusagen ?
Darüber weiß man nichts, was Wert hat, es ist so als wenn man sich sicher durch seine Heimatstadt bewegt, alles mit verbundenen Augen zu finden glaubt und dann doch vor den nie für voll genommenen Laternenmast läuft ?
Mir geht es weniger um die Erforschung der Vergangenheit, da finde ich es schon genial wie man das Alter von Gestein, die Entstehungszeit unserer Rohstoffe und anderer Materie zurück verfolgen kann, bezogen auf die Zukunft müßten wir uns noch darüber einigen, was denn nun bezogen auf die Erde eine Katastrophe ist- die Vernichtung des gesamten Lebens oder eben nur die erhebliche Dezimierung oder Vernichtung der Menschheit, denn für letzteres reicht ein Supervulkan schon mal aus, und als Eyjafjallajökull in Island ausgebrochen war, mußte man sogar konstatieren, daß Magmakammern entgegen der landläufigen Meinung nicht unbedingt nur aus einer Quelle gespeist werden, sondern weitere dazukommen, solche feinen Unterschiede hat man auch erst erkannt, als es schon gerummst hatte, und das, obwohl man diese Aktivitäten schon 20 Jahre lang im Vorfeld erforscht hatte.
Es bleibt also spannend.....und unsicher.



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#95

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 19.02.2013 18:09
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #94
Zitat von DoreHolm im Beitrag #93
Hallo Hackel39, will nicht den ganzen Text wieder vorkramen, deshalb mal so. Es wird keiner weggebissen. Ich lasse nur nicht Behauptungen unwidersprochen im Raum stehen, wo ich deutlich anderer Meinung bin und mich da auch auf weltweit unter ernstzunehmenden Wissenschaftlern anerkannte physikalische und mathematische Erkenntnisse und Messungen stützen kann. Von wegen Zufriedenheit und Friede, Freude, Eierkuchen unter Wissenschaftlern. Was meinst Du, wie lange sich gängige Lehrmeinungen halten, bis genug andere Wissenschaftler eine neue Theorie allgemein anerkannt haben. Und dazwischen ist Hauen und Stechen angesagt, wenn ein Prof. seine bislang weltweit akzeptierte Erklärung der Dinge in Gefahr sieht. Gute Unis lehren dann beides, das bisher Gültige und auch andere Überlegungen und Theorien werden zumindest nicht verschwiegen. Seriöse Wissenschaftler sehen gegenwärtige Erkenntnisse nie als Dogma. Brauch da nur das Beispiel Neptunisten und Plutonisten zu nennen, oder jüngere, wie lange z.B. Wegeners Kontinentaldrifttheorie gebraucht hat, um sich allgemeingültig durchzusetzen und auch die ist seit einigen Jahrzehnten zwar nicht als Solche widerlegt, aber durch die Plattentektonik ergänzt worden. Denk mal an die Genforschung. Heute weiß (oder sollte) jedes Kind, daß z.B. Homosexualität keine Krankheit, sondern eine andere Verknüpfung im Gehirn darstellt, für die der Betroffene nichts kann und was auch nicht heil- oder behandelbar ist und auch sog. "Genies", die in sekundenschnelle komplizierte mathematische Aufgaben lösen, sind eigentlich "unnormal".
Was meine komfortable Zeitplanung angeht, die ist nunmal so. Es sei denn, man zählt zum Kreis der Kreationisten und Intelligent Designer, für die die Welt erst 6.000 oder 10.000 Jahre alt ist. Aber mit denen kann man nun wirklich nicht diskutieren, denn Behauptungen kann man nunmal nicht widerlegen.
Was Unfälle wie mit der Challanger betrifft, klar, eine Katastrophe, aber davon geht nicht nur die Welt nicht unter und außer den unmittel Betroffenen hatte es keine Auswirkungen auf den Landstrich und die dort Lebenden.


Dann sind die ja doch weggebissen worden, weil sie Unrecht hatten sofern sie nicht freiwillig von ihren Theorien abgerückt sind.
Es gibt dermaßen viele Unstimmigkeiten unter den Wissenschaftlern, die dann sogar möglicherweise in der Politik maßgebliche Befürworter suchen, um dann doch noch Recht zu bekommen, siehe Theorien zur Klimakatastrophe.....Erneuerbares Energiegesetz, die Behauptung von Merkel, daß mit der Begrenzung der Erderwärmung (die sich sogar planen läßt !!!) alles wieder gut ist, gepaart mit einer Kultur des ewigen Hinterfragens von Tatsachen...was, wenn nun wirklich irgendwas schneller ist als das Licht....?
Ich bin davon überzeugt, daß die Erforschung des Kosmos bei weitem noch nicht so weit abgeschlossen ist, als daß man sich bezüglich der großen Zusammenhänge sicher sein kann.
Was ist mit den Neutrinos, dem Kosmos im Kleinen sozusagen ?
Darüber weiß man nichts, was Wert hat, es ist so als wenn man sich sicher durch seine Heimatstadt bewegt, alles mit verbundenen Augen zu finden glaubt und dann doch vor den nie für voll genommenen Laternenmast läuft ?
Mir geht es weniger um die Erforschung der Vergangenheit, da finde ich es schon genial wie man das Alter von Gestein, die Entstehungszeit unserer Rohstoffe und anderer Materie zurück verfolgen kann, bezogen auf die Zukunft müßten wir uns noch darüber einigen, was denn nun bezogen auf die Erde eine Katastrophe ist- die Vernichtung des gesamten Lebens oder eben nur die erhebliche Dezimierung oder Vernichtung der Menschheit, denn für letzteres reicht ein Supervulkan schon mal aus, und als Eyjafjallajökull in Island ausgebrochen war, mußte man sogar konstatieren, daß Magmakammern entgegen der landläufigen Meinung nicht unbedingt nur aus einer Quelle gespeist werden, sondern weitere dazukommen, solche feinen Unterschiede hat man auch erst erkannt, als es schon gerummst hatte, und das, obwohl man diese Aktivitäten schon 20 Jahre lang im Vorfeld erforscht hatte.
Es bleibt also spannend.....und unsicher.


grün: Nenne es eben wegbeißen. Es haben sich dann eben nahezu alle Wissenschaftler der Theorie zugewandt, die ihnen am schlüssigsten erschien oder wenn es sich um Erkenntnisse aus Experimenten handelt, diese Ergenisse im eigenen Labor auch reproduzieren konnten.
Ansonsten hast Du ja Recht, die Erkenntnisse entwickeln sich und mit fortschreitender technik wird Neues gefunden. Sieh mal die Erkundung von extzrterrestrischen Planeten. Was hat man da vor wenigen Jahrzehnten gewußt ? So gut wie nichts. Klar gibt es auch immer wieder Akademiker, die sich des eigenen Ruhms wegen den regierenden Politikern andienen, ebenso wie es auch sog. Gefälligkeitsgutachten gibt. Aber das kommt früher oder später raus. Leider natürlich, wenn vorher schon falsche Weichen gestellt wurden und eine Korrektur dann problematisch wird.



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#96

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 20.02.2013 12:04
von Barbara (gelöscht)
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Hallo zusammen,

in all den Beiträgen wird ja das ganze Spektrum an Problemen und möglichen Bedrohungsszenarien abgebildet, von Natur, Ressourcen, Wirtschaft und sogar der Kosmos. Der Vollständigkeit kann man noch die bis jetzt nicht nachweisbare dunkle Materie hinzufügen, aus der ja wohl das Universum und damit wir selbst überwiegend bestehen (spannende Vorstellung!) und vielleicht knipst die uns morgen das Licht aus. Jeder zieht eigene Schlüsse und es gibt viele angegebene Gründe, warum was nicht funktioniert. Unter anderem auch der Verweis auf die versagende oder unfähige "Politik".
Deshalb mal ein Versuch:
Was würde ich tun wäre ich
1 Tag lang Bundeskanzler

?


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#97

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 20.02.2013 12:15
von Gelöschtes Mitglied
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Wer sich u.a. mit "dunklen Löchern" u.ä. wissenschaftlichen Problemen beschäftigen möchte, dem empfehle ich

Michio Kaku
Im Paralleluniversum
Eine kosmologische Reise vom Big Bang in die 11. Dimension


Ebenfalls zur Thematik "Bevor die Welt untergeht" passend

Hans Heinz Holz
Weltentwurf und Reflexion
Versuch einer Grundlegung der Dialektik


Vierkrug


amigaguru hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#98

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 20.02.2013 12:21
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Barbara im Beitrag #96
Hallo zusammen,

in all den Beiträgen wird ja das ganze Spektrum an Problemen und möglichen Bedrohungsszenarien abgebildet, von Natur, Ressourcen, Wirtschaft und sogar der Kosmos. Der Vollständigkeit kann man noch die bis jetzt nicht nachweisbare dunkle Materie hinzufügen, aus der ja wohl das Universum und damit wir selbst überwiegend bestehen (spannende Vorstellung!) und vielleicht knipst die uns morgen das Licht aus. Jeder zieht eigene Schlüsse und es gibt viele angegebene Gründe, warum was nicht funktioniert. Unter anderem auch der Verweis auf die versagende oder unfähige "Politik".
Deshalb mal ein Versuch:
Was würde ich tun wäre ich
1 Tag lang Bundeskanzler


?


Auf jeden Fall diesen fürchterlichen Energie-Stümper feuern um dort endlich einmal einen wirklichen Fachmann ranzusetzen, wenn möglich auch gerne ohne Parteibuch.


zuletzt bearbeitet 20.02.2013 12:22 | nach oben springen

#99

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 20.02.2013 13:05
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Staatsbankrott erklären, Gläubiger an die BRD Finanzagentur GmbH mit 25000Euro Eigenkapital verweisen
Souveränitätserklärung
Volksabstimmung über Verfassung
Besatzungstruppen unverzüglich ausweisen
Austritt aus Nato,EU und Eurozone
Einführung einer eigenen Währung (z.B. DM)
BW-Soldaten aus dem Ausland zurückordern

Das reicht erst mal, für nur einen Tag Bundeskanzler


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#100

RE: Bevor die Welt untergeht ...

in Themen vom Tage 23.02.2013 22:38
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #98
Zitat von Barbara im Beitrag #96
Hallo zusammen,

in all den Beiträgen wird ja das ganze Spektrum an Problemen und möglichen Bedrohungsszenarien abgebildet, von Natur, Ressourcen, Wirtschaft und sogar der Kosmos. Der Vollständigkeit kann man noch die bis jetzt nicht nachweisbare dunkle Materie hinzufügen, aus der ja wohl das Universum und damit wir selbst überwiegend bestehen (spannende Vorstellung!) und vielleicht knipst die uns morgen das Licht aus. Jeder zieht eigene Schlüsse und es gibt viele angegebene Gründe, warum was nicht funktioniert. Unter anderem auch der Verweis auf die versagende oder unfähige "Politik".
Deshalb mal ein Versuch:
Was würde ich tun wäre ich
1 Tag lang Bundeskanzler


?


Auf jeden Fall diesen fürchterlichen Energie-Stümper feuern um dort endlich einmal einen wirklichen Fachmann ranzusetzen, wenn möglich auch gerne ohne Parteibuch.





.... ist das vielleicht überhaupt die Lösung? Alle Minister-Posten mit überparteilichen Experten?


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