#61

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.03.2013 06:40
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Da waren wir ja fast im selben Alter Olsen an diesem Kanten aber wie geschrieben, wo wollte man denn die "Schenkelbürsten" zum wollüstigen Einsatz bringen? Im Ausgang Fehlanzeige, im VKU oder KU, die waren einfach zu kurz dazu. Es war schon ein Trauerspiel mit dem Testosteronso oder wie das Zeugs geschrieben wird.

Lebensläufer....der sich gerade einen Bart wachsen lässt.

Einen guten Tag allen ins Forum


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#62

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.03.2013 14:01
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #61
Da waren wir ja fast im selben Alter Olsen an diesem Kanten aber wie geschrieben, wo wollte man denn die "Schenkelbürsten" zum wollüstigen Einsatz bringen? Im Ausgang Fehlanzeige, im VKU oder KU, die waren einfach zu kurz dazu. Es war schon ein Trauerspiel mit dem Testosteronso oder wie das Zeugs geschrieben wird.

Lebensläufer....der sich gerade einen Bart wachsen lässt.

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Nun ja, in Silkerode gab es schon ein Mädel (der Name ist mir noch gut bekannt), die sehr große Zuneigung zu Uniformträgern aller Dienstalter zeigte.
Vielleicht war eine gute Rasur auch notwendig, damit die zarte Schenkelhaut nicht zu sehr strapaziert wurde...
Leider war ich viel zu selten in Silkerode!

HG 82/I
Olsen


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#63

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.03.2013 19:52
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von OlsenWeilrode im Beitrag #62
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #61
Da waren wir ja fast im selben Alter Olsen an diesem Kanten aber wie geschrieben, wo wollte man denn die "Schenkelbürsten" zum wollüstigen Einsatz bringen? Im Ausgang Fehlanzeige, im VKU oder KU, die waren einfach zu kurz dazu. Es war schon ein Trauerspiel mit dem Testosteronso oder wie das Zeugs geschrieben wird.

Lebensläufer....der sich gerade einen Bart wachsen lässt.

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Nun ja, in Silkerode gab es schon ein Mädel (der Name ist mir noch gut bekannt), die sehr große Zuneigung zu Uniformträgern aller Dienstalter zeigte.
Vielleicht war eine gute Rasur auch notwendig, damit die zarte Schenkelhaut nicht zu sehr strapaziert wurde...
Leider war ich viel zu selten in Silkerode!

HG 82/I
Olsen


Sei froh, da ist Dir vielleicht die Erfahrung mit dem Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten erspart geblieben.
Meine Vater erzählte, damals, im WK II, mußten die Soldaten beim Ausgang immer das Päckchen mit den Luftballons vorgezeigen. Sich was holen wurde als Wehrkraftschädigung angesehen.



zuletzt bearbeitet 09.03.2013 19:53 | nach oben springen

#64

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.03.2013 22:46
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Hallo DoreHolm,

klar bin ich froh, daß mir derlei Zeugs erspart geblieben ist.
Allerdings möchte ich auch auf gewisse Unterschiede zwischen den Damen des horizontalen Gewerbes in früherer Zeit und einsamen Landmädchen in den 80er DDR-Jahren hinweisen. Meiner Meinung nach hatten die Grenzer schon aus Selbstschutz (wer wollte schon ein Kind im Grenzgebiet mit all seinen Konsequenzen) immer einzweidrei MONDOS dabei. Trotz Pille und beiderseitigem "gutem Willen" zum "Aufpassen".
Ich denke, das Geschlechtskrankheitenproblem in der DDR wäre ein eigenes Forenthema wert... Die BRD-Mitstreiter möchte ich natürlich nicht ausgrenzen.

HG 82/I
Olsen


zuletzt bearbeitet 09.03.2013 22:47 | nach oben springen

#65

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.03.2013 23:07
von BSG Chemie | 17 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #13
Mal ne bescheidene Frage: Hattet ihr durch die Frisuren Nachteile bei den Mädchen? Menno, ihr wart ja schließlich och alle jung und bestimmt noch nicht so festgebunden...

Wir waren 12 Wochen regelmäßig auf RÜGEN eingesperrt hatten ,eine figur wie Schwarzenegger und sahen aus wie Jungpioniere, vorher hatte ich eine Matte wie der Sänger von Deep Purple. Foto kommt bestimmt noch ,wenn es hier ordentlich zugeht mit Verwirrten, die aus intakten Flugzeugen springen.
Es war aber schon schwer als längerdienender Fj., 1975 gab es auch weniger fette Gleichaltrige in leipzig als heute.Die Jugend ist doch total falsch
ernährt,also übergewichtigt.


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#66

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.03.2013 23:21
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

In meiner Fotogalerie (Reiseleiter) ist das Bild mit der ganzen Lockenpracht, die ich vor der Einberufung (freiwillig) geopfert habe.
Da die Mädels um das Problem des ordentlichen Haarschnittes bei der Armee (die hatten keine Ahnung vom Unterschied NVA, GT, Marine...) wußten und wir in den 18 Monaten sowieso nur 18 Tage Urlaub hatten konnte ich leider nicht feststellen, ob sie da Unterschiede gemacht haben. Ich weiß ja nicht, wieviele mir nachgelaufen wären, wenn ich die Matte noch drauf gehabt hätte.
Und Mädels, die nur nach der Haartracht entscheiden, wem sie ihre Gunst gewähren wären mir sowieso suspekt gewesen.
Mein Mädel hat mich jedenfalls eine Woche nach der Vereidigung "verlassen" und ich glaub nicht, daß es wegen der fehlenden Lockenpracht war.
Zum Urlaub war es schon ein großer Erfolg, wenn man überhaupt Zivilerlaubnis bekam, da spielten die Haare eher eine untergeordnete Rolle.

Vielleicht kann mal einer der Auskenner, ich meine die früheren Vorgesetzten, was dazu beitragen, unter welchen Umständen im ersten DHJ Zivilerlaubnis erteilt wurde! War das eine Ermessensfrage vom Spieß oder KC oder wie war das? Im ersten DHJ hatte ich meines Wissens nur einmal Z-Erlaubnis für den regulären KU, und dreimal S ohne Zivilerlaubnis.

HG 82/I
Olsen


zuletzt bearbeitet 09.03.2013 23:23 | nach oben springen

#67

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 10.03.2013 02:12
von schulzi | 1.766 Beiträge

hallo olsen ich kann nur sagen im vku und im grossen urlaub(5 tage +)bekannen wir automatisch zivil erlaubnis


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#68

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 10.03.2013 09:03
von utkieker | 2.929 Beiträge

Zitat von OlsenWeilrode im Beitrag #66
In meiner Fotogalerie (Reiseleiter) ist das Bild mit der ganzen Lockenpracht, die ich vor der Einberufung (freiwillig) geopfert habe.
Da die Mädels um das Problem des ordentlichen Haarschnittes bei der Armee (die hatten keine Ahnung vom Unterschied NVA, GT, Marine...) wußten und wir in den 18 Monaten sowieso nur 18 Tage Urlaub hatten konnte ich leider nicht feststellen, ob sie da Unterschiede gemacht haben. Ich weiß ja nicht, wieviele mir nachgelaufen wären, wenn ich die Matte noch drauf gehabt hätte.
Und Mädels, die nur nach der Haartracht entscheiden, wem sie ihre Gunst gewähren wären mir sowieso suspekt gewesen.
Mein Mädel hat mich jedenfalls eine Woche nach der Vereidigung "verlassen" und ich glaub nicht, daß es wegen der fehlenden Lockenpracht war.
Zum Urlaub war es schon ein großer Erfolg, wenn man überhaupt Zivilerlaubnis bekam, da spielten die Haare eher eine untergeordnete Rolle.

Vielleicht kann mal einer der Auskenner, ich meine die früheren Vorgesetzten, was dazu beitragen, unter welchen Umständen im ersten DHJ Zivilerlaubnis erteilt wurde! War das eine Ermessensfrage vom Spieß oder KC oder wie war das? Im ersten DHJ hatte ich meines Wissens nur einmal Z-Erlaubnis für den regulären KU, und dreimal S ohne Zivilerlaubnis.

HG 82/I
Olsen

Hallo Olsen,

meine große Schwester wußte so wie so, daß die jungen Männer irgend wann zum Militärdienst kamen. Sie hat sich ja bewußt einen jungen Maaten geangelt, weil sie Matrosenuniformen so sexy fand. Und bei meiner kleinen Schwester zählte Geist und Humor mehr, als das äußere Erscheinungsbild.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#69

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 10.03.2013 09:28
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Mit Mädchen sah es bei uns (Hennigsdorf, 66-68) eher mau aus. Mit den Grenzern ("Ihr grüne SS, wieviel habt ihr schon erschossen ?") wollten die Wenigsten zu tun haben und für die paar Nutten in den Kneipen mußte man sich die erst mal "schöntrinken" und dann war man sowieso nicht mehr in der Lage, mit einer von denen was anzustellen.
Am ehesten hatten noch die Havelenten (Bootskompanie) wegen ihrer Matrosenuniformen eine Chance.



zuletzt bearbeitet 10.03.2013 09:29 | nach oben springen

#70

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 10.03.2013 10:00
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Bei uns in Hanum war es ganz einfach, es gab da gar keine Mädchen
Also blieb nur Bier.
In der nächsten menschlichen Ansiedlung die den Namen verdiente und wo man im Ausgang hin durfte, gab es eigentlich nur eine ganz heiße "Braut" und das war ausgerechnet die Tochter des Hauptfelds
Also lieber Fingerchen weg.


zuletzt bearbeitet 10.03.2013 10:01 | nach oben springen

#71

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 10.03.2013 10:30
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Danke für die Antworten an schulzi, utkieker, DoreHolm und Grenzwolf62,

ich kann mich nicht erinnern, in den ganzen 18 Monaten jemals zusammenhängend 5+ Tage zu Hause gewesen zu sein.
In Weilrode gab es auch nicht die Masse Mädels oder sie haben sich gut gedeckt und getarnt gehalten. Es wurde gemunkelt, daß der Ort Weilrode zum Aussterben verdammt sei, weil es wegen der unmittelbaren Grenznähe keine Zuzugsgenehmigungen gibt und die Einwohner im eigenen Saft "ver-"schmoren sollten. Das war sicherlich auch staatlicherseits so gewollt!
Im ersten DHJ in Stockhausen ging es noch mit den Kontakten zu Mädels, da gab es schon mal richtigen Ausgang und außerdem hatten wir irgendwie Patenschaftsbeziehungen zu einer ortsansässigen Schule mit einer sehr netten Pionierleiterin, da lief aber nix. Aber schon der Kontakt mit ihr war angenehm.
Im zweiten DHJ in Weilrode gab es Ausgang ab und zu mal zu Tante Erna, einer Kneipe direkt am GSZ. Da war gar nix mit Mädels. Also nicht nur in der Kneipe, sondern im ganzen Ort.
Im dritten DHJ, nach Umstellung des Sicherungssystems, gab es schon ab und zu mal Ausgang (besser gesagt "Ausfahrt mit LO") in den nächsten größeren Nachbarort Bockelnhagen. Dort hatte ich dann auch eine gute Bekannte (da hätte sich auch was entwickeln können, wenn mehr Zeit gewesen wäre), aber wir sind immer noch gut befreundet!
In Silkerode (mit Grenzwache) gab es eher mal Kontakt zum anderen Geschlecht, das war aber leider nicht unser Ausgangs-Einzugs-Gebiet. Aber wenn wir dort Wache machen "durften" konnte man als Fuchs der Einheit schon mal Blicke auf jüngere Mädels werfen. Die liefen da frei rum, zwar nicht in Massen, aber doch immer mal. Wenigstens so, daß man die Erinnerungen auffrischen konnte.
Einmal hab ich auf der Heimfahrt auf dem leipziger Hbf ein nettes Mädel kennengelernt, die in meine Richtung weiter wollte. Und von Zwickau aus noch weiter, da fuhr abends aber kein Zug mehr. Also hab ich ihr Übernachtung bei mir (also in der Wohnung bei meinen Eltern) angeboten und sie hat es auch dankbar angenommen und ist dann früh weitergefahren. Sie hat sich jedenfalls nicht am Haarschnitt gestört, vielleicht auch nur notgedrungen, weil sie sonst auf dem kalten Bahnhof hätte sieben Stunden warten müssen. Wir haben uns noch einige Jahre geschrieben...

HG 82/I
Olsen


zuletzt bearbeitet 10.03.2013 10:34 | nach oben springen

#72

RE: "Gepflegter" Haarschnitt

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 10.09.2013 19:00
von Havelente | 15 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #69
Mit Mädchen sah es bei uns (Hennigsdorf, 66-68) eher mau aus. Mit den Grenzern ("Ihr grüne SS, wieviel habt ihr schon erschossen ?") wollten die Wenigsten zu tun haben und für die paar Nutten in den Kneipen mußte man sich die erst mal "schöntrinken" und dann war man sowieso nicht mehr in der Lage, mit einer von denen was anzustellen.
Am ehesten hatten noch die Havelenten (Bootskompanie) wegen ihrer Matrosenuniformen eine Chance.


Na ja, also ne wirkliche Chance hatten wir "Blau- Weißen" auch nicht wirklich im Ausgang bei den Hennigsdorfer Mädels. Die meisten von denen wußten ganz genau, aus welchem "Stall" wir kommen und haben auch uns einfach stehen lassen. Jedenfalls war das bei uns in der BK schon ein Thema und viele unserer Kameraden stellten sich ernsthaft die Frage, ob die Mädchen da draussen alle frigide seien ......
Wenn ich allerdings auf Urlaub bei mir zu Hause ankam, kriegte ich ich des öfteren schon mal ein eindeutiges Angebot .....
Mit freundlichen Grüßen
Havelente


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