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#1

Ausreiseantrag verpennt

in DDR Zeiten 09.02.2013 11:40
von Lutze | 8.216 Beiträge | 429 Punkte
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wer einen Ausreiseantrag bewilligt bekommen hatte,musste ja die DDR in einer
bestimmten Zeit verlassen, wie wurde der Antragsteller informiert wann er ausreisen kann?
kam das per Einschreiben oder mit der normalen Hauspost?und wenn der Antragsteller
zu Hause nicht erreichbar ist hätte man gar nicht die Möglichkeit gehabt die DDR
rechtzeitig zu verlassen
gruss Lutze


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#2

RE: Ausreiseantrag verpennt

in DDR Zeiten 09.02.2013 15:52
von Major Tom | 958 Beiträge | 250 Punkte
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Bei meiner Mutter war das wohl so dass sie Abends eine Karte im Briefkasten vorfand in welcher stand dass sie in den naechsten xx-Stunden auszureisen hat, die Zeitspanne war wohl extrem kurz. War wohl ein Teil der ueblichen Schikane gegen Ausreisewillige.


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#3

RE: Ausreiseantrag verpennt

in DDR Zeiten 09.02.2013 16:16
von Lutze | 8.216 Beiträge | 429 Punkte
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Zitat von Major Tom im Beitrag #2
Bei meiner Mutter war das wohl so dass sie Abends eine Karte im Briefkasten vorfand in welcher stand dass sie in den naechsten xx-Stunden auszureisen hat, die Zeitspanne war wohl extrem kurz. War wohl ein Teil der ueblichen Schikane gegen Ausreisewillige.

für mich stellt sich die Frage,wenn deine Mutter zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause war z.B.für paar Tage verreist ist,
dann hätte sie ja nicht rechtzeitig ausreisen können
gruss Lutze


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#4

RE: Ausreiseantrag verpennt

in DDR Zeiten 10.02.2013 03:07
von Major Tom | 958 Beiträge | 250 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #3
Zitat von Major Tom im Beitrag #2
Bei meiner Mutter war das wohl so dass sie Abends eine Karte im Briefkasten vorfand in welcher stand dass sie in den naechsten xx-Stunden auszureisen hat, die Zeitspanne war wohl extrem kurz. War wohl ein Teil der ueblichen Schikane gegen Ausreisewillige.

für mich stellt sich die Frage,wenn deine Mutter zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause war z.B.für paar Tage verreist ist,
dann hätte sie ja nicht rechtzeitig ausreisen können
gruss Lutze


Ich kann mich noch gut dran erinnern wie meine Mutter damals sagte ''...ja gut dass ich den Muell noch runter gebracht habe sonst haette ich die Karte garnicht bemerkt...'' Aber das war ja ziemlich vielen bekannt dass es solche Ueberraschungskarten gab, meine Mutter war da jedenfalls drauf vorbereitet. Ausserdem erhielt ich ja schon in Giessen vom BND die Mitteilung dass meine Mutter und Schwester innerhalb von 2 Monaten nach meinem Freikauf ausreisen duerfen, die sassen also schon seit Tagen auf gepackten Koffern. Die Schadenfreuede ''Tja Buergerin, da haben Sie wohl den Termin verpasst...'' wollte meine Mutter den strammen Genossen im Rat der Stadt nicht goennen,


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