#21

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.02.2013 21:29
von Hans55 | 763 Beiträge

Ich denke mal ,wer sich im Vorfeld mit der Grenze befaßt hat,hatte auch gewisse Chancen!
Bei uns im Berliner Raum,wäre die 3farbige Taschenlampe ein guter Helfer gewesen!


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#22

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 07:50
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Mann hast du einen Namen gewählt issja...wie wird das geschrieben? Aber Spass beiseite, ich war Ende der 70er Jahre am Elbabschnitt und Teile der Landgrenze zum nachfolgenden Abschnitt (siehe Gartenschlägereck) waren mit der 501 bestückt, auch ganze Strecken nicht. Warum, wieso und weshalb keine Ahnung mehr.
Später so um 1979 gingen Pioniere (eine ganze Pik. von da oben in den Süden...GK Süd, um dort die Anlage zu errichten, soweit ich es noch in Erinnerung habe. Aber weiter im Text für Waterpolo(hoffendlich isser noch da, damit wir hier nicht umsonst texten).

Strickleiter hatten wir schon(sowas war außerdem viel zu schwer zum mitschleppen), Wurfanker auch, jetzt käme dein kurzer Camping-Spaten ins Spiel und zwar zum unterbuddeln von dem Zaun I. Nun hatte man da auch schon vorgesorgt siehe beim Errichten der Zäune wurde eine halbe Streckmetallplatte ca. 60 Zentimeter unterhalb der Lauffläche/Grasnabe eingelassen.Soll heißen man hätte also in kurzer Zeit mächtig tief buddeln müssen um da ein ordentliches Mannloch hinzubekommen.

Dazu noch in einem sehr sensiblen gefährlichen Bereich, wo ne Menge Drähte unterhalb am Zaun selber und Erdkabel für die Anlage verlegt waren, das war in etwa sinngemäß so, als hantierst du mit ner brennenden Fackel im Bereich von offenen Benzinkanistern. Irgendwo in einem Forum schrieb mal Einer, das man die 501 unterkriechen konnte siehe unter den Spanndrähten am Streckmetall hochkrabbeln konnte. Das soll echt Einer versucht haben, so ein Wahnsinn, dazu noch mit nem dicken Wintermantel, ich dachte echt, ich lese nicht richtig?

Man muss natürlich auch die Höhe des alten Zaun I erwähnen, der wohl so bei 3,20 Metern lag, also mit Anlauf und......das klappte schonmal nie. Aber eben mit Hilfsmitteln wenn, ja wenn nicht gerade die 501 am Zaun verlegt war, so wie hier schon von Vorschreibern beschrieben wurde.

Lebensläufer


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#23

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 08:29
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #10
ein paar Bockwürste hätte ich mitgenommen,es gab ja die Hunde an der Grenze,
Lutze


..und die hatten immer großen Hunger


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#24

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 09:10
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #23
Zitat von Lutze im Beitrag #10
ein paar Bockwürste hätte ich mitgenommen,es gab ja die Hunde an der Grenze,
Lutze


..und die hatten immer großen Hunger


Die Bellerei war doch das Problem. Hunde bellen auch, wenn sie sich freuen. Und das hört man sehr weit. Auch die Grenzer. Und die Hunde bellen auch weiter, wenn es beim Grenzsignalzaun einen "Fehlalarm" gab und der GV sich über Stunden zwischen den Zäunen versteckt.
Mödlareuth 1987 (2)
Theo


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#25

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 09:33
von utkieker | 2.920 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #22
Mann hast du einen Namen gewählt issja...wie wird das geschrieben? Aber Spass beiseite, ich war Ende der 70er Jahre am Elbabschnitt und Teile der Landgrenze zum nachfolgenden Abschnitt (siehe Gartenschlägereck) waren mit der 501 bestückt, auch ganze Strecken nicht. Warum, wieso und weshalb keine Ahnung mehr.
Später so um 1979 gingen Pioniere (eine ganze Pik. von da oben in den Süden...GK Süd, um dort die Anlage zu errichten, soweit ich es noch in Erinnerung habe. Aber weiter im Text für Waterpolo(hoffendlich isser noch da, damit wir hier nicht umsonst texten).

Strickleiter hatten wir schon(sowas war außerdem viel zu schwer zum mitschleppen), Wurfanker auch, jetzt käme dein kurzer Camping-Spaten ins Spiel und zwar zum unterbuddeln von dem Zaun I. Nun hatte man da auch schon vorgesorgt siehe beim Errichten der Zäune wurde eine halbe Streckmetallplatte ca. 60 Zentimeter unterhalb der Lauffläche/Grasnabe eingelassen.Soll heißen man hätte also in kurzer Zeit mächtig tief buddeln müssen um da ein ordentliches Mannloch hinzubekommen.

Dazu noch in einem sehr sensiblen gefährlichen Bereich, wo ne Menge Drähte unterhalb am Zaun selber und Erdkabel für die Anlage verlegt waren, das war in etwa sinngemäß so, als hantierst du mit ner brennenden Fackel im Bereich von offenen Benzinkanistern. Irgendwo in einem Forum schrieb mal Einer, das man die 501 unterkriechen konnte siehe unter den Spanndrähten am Streckmetall hochkrabbeln konnte. Das soll echt Einer versucht haben, so ein Wahnsinn, dazu noch mit nem dicken Wintermantel, ich dachte echt, ich lese nicht richtig?

Man muss natürlich auch die Höhe des alten Zaun I erwähnen, der wohl so bei 3,20 Metern lag, also mit Anlauf und......das klappte schonmal nie. Aber eben mit Hilfsmitteln wenn, ja wenn nicht gerade die 501 am Zaun verlegt war, so wie hier schon von Vorschreibern beschrieben wurde.

Lebensläufer

Hallo Rainer,

Natürlich war es möglich den 3- Meter- Zaun zu überwinden, im Batalionsstab hatten wir so einen Zaun zu Übungszwecken. Ich hatte diesen Zaun überwunden (war damals einer meiner leichtesten Übungen) und durfte gleich als "Minenopfer" auf der anderen Seite liegen bleiben, um den Umgang mit der Bergebrücke zu trainieren.
Wir hatten damals zwischen 1978 - 1981 Abschnitte mit 3- Meter- Elemente und drei Reihen "Selbstschußanlagen", aber auch Abschnitte mit 2- Meter- Elementen (zweireihig) mit vorgelagerten Tretminen. Wer sich auskennt nimmt zur Überwindung eine Minengasse (zu erkennen am Gassentor). Zuvor werden die Zaunminen mit einem ca 3 m langen Ast (leicht zu finden in unserem Waldabschnitt bei Gollensdorf) löst diese Minen mit einem lauten Knall aus. Nun ist das gewünschte Vorfeld minenfrei. Für die Überwindung der Minengasse, bleiben mir dann noch etwa eine Minute, wenn die aufgeschreckten Posten schnell genug reagieren. In Wirklichkeit wurde noch viel Zeit am Grenzmeldenetz (GMN) verplempert um Entscheidungen der Führungstelle (FüSt) entgegen zu nehmen.
Natürlich sollte der Flüchtende genügend fitniss mit bringen und sich etwas auskennen, deshalb wäre mein erster Tip für Fluchtwillige "laß es sein"!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#26

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 09:45
von utkieker | 2.920 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #24
Zitat von Duck im Beitrag #23
Zitat von Lutze im Beitrag #10
ein paar Bockwürste hätte ich mitgenommen,es gab ja die Hunde an der Grenze,
Lutze


..und die hatten immer großen Hunger


Die Bellerei war doch das Problem. Hunde bellen auch, wenn sie sich freuen. Und das hört man sehr weit. Auch die Grenzer. Und die Hunde bellen auch weiter, wenn es beim Grenzsignalzaun einen "Fehlalarm" gab und der GV sich über Stunden zwischen den Zäunen versteckt.
Mödlareuth 1987 (2)
Theo


klar, mit Lärm und Licht halten wir die Grenze dicht

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#27

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 09:52
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #24
Zitat von Duck im Beitrag #23
Zitat von Lutze im Beitrag #10
ein paar Bockwürste hätte ich mitgenommen,es gab ja die Hunde an der Grenze,
Lutze


..und die hatten immer großen Hunger


Die Bellerei war doch das Problem. Hunde bellen auch, wenn sie sich freuen. Und das hört man sehr weit. Auch die Grenzer. Und die Hunde bellen auch weiter, wenn es beim Grenzsignalzaun einen "Fehlalarm" gab und der GV sich über Stunden zwischen den Zäunen versteckt.
Mödlareuth 1987 (2)
Theo



Das war ja gerade der Geck,wenn die Hunde auf was anschlugen und bellten.Dadurch zwangen sie einen vermutlichen GV die Hundetrasse zu umgehen oder es zu Riskieren mitten durch zu gehen.Umgeht der GV die Hundetrasse,konnte es passieren--das er auf ein Postenpaar trifft.Ein GV wusste doch nicht wie die Hunde drauf waren,er konnte doch nicht wissen--das man mit den Hunden sogar Gassy gehen konnte.Die waren doch froh,wenn die mal menschlichen Kontakt bekamen.


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#28

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 09:59
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ein 3-Meter-Hindernis ohne Hilfsmittel zu überwinden ist auch für gut trainierte verdamt schwer.
Hatten damals eine 3m Betonmauer und habe trotz fast 10 Jahre intensiv Sporttreibens mehrere Anläufe gebraucht.
Ein durchschnittliches Zimmer ist so hoch, versucht mal mit der Hand an die Decke zu kommen ;-)


zuletzt bearbeitet 08.02.2013 10:08 | nach oben springen

#29

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 10:08
von utkieker | 2.920 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Ein 3-Meter-Hindernis ohne Hilfsmittel zu überwinden ist auch für gut trainierte verdamt schwer.
Hatten damals eine 3m Betonmauer und habe trotz fast 10 Jahre intensiv Sporttreibens mehrere Anläufe gebraucht.

Ja Grenzwolf,

die Mauer war ungleich schwieriger zu überwinden, auf Grund der Röhre obendrauf hat man nie richtig halt gefunden. Am Zaun gab es zumindestens noch herausragende Verbindungsbolzen an denen man Halt findet am Gassentor auch noch die Halterung am Zaun!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#30

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 10:46
von hardi24a | 331 Beiträge

Um das Ganze abzurunden, habe ich heute einen Beitrag geschrieben "Freiheit um jeder Preis"
Wer Lust hat, kann ja mal suchen (Neuvorstellung HAWK)

hardi24a


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#31

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 11:57
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von utkieker im Beitrag #29
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Ein 3-Meter-Hindernis ohne Hilfsmittel zu überwinden ist auch für gut trainierte verdamt schwer.
Hatten damals eine 3m Betonmauer und habe trotz fast 10 Jahre intensiv Sporttreibens mehrere Anläufe gebraucht.

Ja Grenzwolf,

die Mauer war ungleich schwieriger zu überwinden, auf Grund der Röhre obendrauf hat man nie richtig halt gefunden. Am Zaun gab es zumindestens noch herausragende Verbindungsbolzen an denen man Halt findet am Gassentor auch noch die Halterung am Zaun!

Gruß Hartmut!



Es war keine nachgebaute Grenzmauer Hartmut nur eine normale auf dem Übungsplatz, ich glaub über die Grenzmauer wäre keiner drüber.
Wir hatten bis Anfang 83 noch Müllkübel bei den BT stehen, diese prima Übersteighilfen wurden dann eingesammelt nachdem 2 verlustig gegangene Genossen so ein Ding an den Zaun getragen hatten.


zuletzt bearbeitet 08.02.2013 12:00 | nach oben springen

#32

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 13:16
von turtle | 6.961 Beiträge

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten? Mit keinem darüber reden und auf das Glück vertrauen, das Du im Sperrgebiet nicht auffällst, alles und jeden meiden,. Und noch mehr Glück beim Überwinden der Grenzanlagen haben..Eine eventuelle Haftzet sollte man aber auch einplanen ,oder sogar das ein Schuh später nicht mehr gebraucht wird.Da hat man sogar noch Glück gehabt,man konnte auch das verlieren was einem nur enmal wird gegeben im Leben. Das Leben !


94, Eisenacher, utkieker, Rainman2 und silberfuchs60 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.02.2013 13:25 | nach oben springen

#33

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 17:51
von Issjåfør | 6 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #27


Das war ja gerade der Geck,wenn die Hunde auf was anschlugen und bellten.Dadurch zwangen sie einen vermutlichen GV die Hundetrasse zu umgehen oder es zu Riskieren mitten durch zu gehen.Umgeht der GV die Hundetrasse,konnte es passieren--das er auf ein Postenpaar trifft.Ein GV wusste doch nicht wie die Hunde drauf waren,er konnte doch nicht wissen--das man mit den Hunden sogar Gassy gehen konnte.Die waren doch froh,wenn die mal menschlichen Kontakt bekamen.


Auch nicht alle! Es gab da schon noch ein paar Scharfe. Aber viele waren zahm. Sie sahen nur sehr wild aus. Bei uns war eine Hundestaffel mit im Kasernengelände. Wir sprachen viel mit den Hundeführern und hatten auch des öfteren direkten Kontakt zu den Tieren. In der Trasse waren meist nur noch ausgediente Tiere, Polizeihunde, Grenzhunde und so weiter.



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#34

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 18:20
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Issjåfør im Beitrag #33
Zitat von Rostocker im Beitrag #27


Das war ja gerade der Geck,wenn die Hunde auf was anschlugen und bellten.Dadurch zwangen sie einen vermutlichen GV die Hundetrasse zu umgehen oder es zu Riskieren mitten durch zu gehen.Umgeht der GV die Hundetrasse,konnte es passieren--das er auf ein Postenpaar trifft.Ein GV wusste doch nicht wie die Hunde drauf waren,er konnte doch nicht wissen--das man mit den Hunden sogar Gassy gehen konnte.Die waren doch froh,wenn die mal menschlichen Kontakt bekamen.


Auch nicht alle! Es gab da schon noch ein paar Scharfe. Aber viele waren zahm. Sie sahen nur sehr wild aus. Bei uns war eine Hundestaffel mit im Kasernengelände. Wir sprachen viel mit den Hundeführern und hatten auch des öfteren direkten Kontakt zu den Tieren. In der Trasse waren meist nur noch ausgediente Tiere, Polizeihunde, Grenzhunde und so weiter.



Da kann ich noch ne kleine Geschichte erzählen.Wir hatte am Schalsee ne Hundetrasse mit 6 oder 8 Hunden,genau weiß ich das nicht mehr.Auf jeden Fall war einer davon so ein richtiger scharfer.Wenn die Truppe rauskam zum füttern,nahmen die jedes mal einen mit rein zum Waschen und Pflegen.Eines Tages saß ich auf dem B-Turm und beobachtete das mal so durch das DF:An den Tag war wohl der Scharfe dran,den sie mit reinnehmen wollten.Man war das ein Schauspiel,die trieben den mit der Harke in die Hundehütte und vernagelten sie mit zwei Brettern und dann haben sie den mit samt Hütte auf den W 50 verfrachtet und mitgenommen.Das war ein Akt,bin als stiller Beobachter garnicht mehr aus dem Grinsen rausgekommen.


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#35

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 18:51
von jecki09 | 422 Beiträge

#Hartmut
Natürlich war es möglich den 3- Meter- Zaun zu überwinden, im Batalionsstab hatten wir so einen Zaun zu Übungszwecken. Ich hatte diesen Zaun überwunden (war damals einer meiner leichtesten Übungen) und durfte gleich als "Minenopfer" auf der anderen Seite liegen bleiben, um den Umgang mit der Bergebrücke zu trainieren.


Hartmut, aus welcher Richtung und mit welchen Hilfsmitteln war denn dein Versuch?

Von feindwärts konnte man ohne Hilfsmittel über den GZ-I, da stimme ich dir zu, da die Streckmetallplatten überlappend waren.
Von freundwärts jedoch waren sie wie Dachsteine übereinandergelegt. Die Schraubenköpfe waren viel zu flach um sie als Steighilfe zu benutzen.


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#36

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 19:16
von Acki | 169 Beiträge

Zitat von Hans55 im Beitrag #21
Ich denke mal ,wer sich im Vorfeld mit der Grenze befaßt hat,hatte auch gewisse Chancen!
Bei uns im Berliner Raum,wäre die 3farbige Taschenlampe ein guter Helfer gewesen!



darf man fragen in wie fern die 3farbige ein guter Helfer gewesen wäre?

Gruß Mutz


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#37

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 19:40
von RalphT | 877 Beiträge

Also die Hunde hätten mir schon Kopfschmerzen bereitet. Erstens, wie schon gesagt, die Hunden kläffen auch, wenn sie sich freuen. Und das Kläffen konnte kein Flüchtling gebrauchen. Einige schreiben, dass viele von denen zahm waren. Mag sein, aber wenn man durch ihr Territorium rennt, dann reagiert mancher Hund doch anders. Und zum Schluss noch die wirklich scharfen Hunde, die doch vorhanden waren. All das sind Faktoren, die man als Fremder sehr schlecht einschätzen kann.


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#38

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 19:41
von utkieker | 2.920 Beiträge

Zitat von Mutz im Beitrag #36
Zitat von Hans55 im Beitrag #21
Ich denke mal ,wer sich im Vorfeld mit der Grenze befaßt hat,hatte auch gewisse Chancen!
Bei uns im Berliner Raum,wäre die 3farbige Taschenlampe ein guter Helfer gewesen!



darf man fragen in wie fern die 3farbige ein guter Helfer gewesen wäre?

Gruß Mutz

Klar Mutz,

einfach nur mit Grün "Abgang" blinken und auf Reaktionen warten, dann weißt du wo die Posten sind

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#39

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 19:53
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Manche Hunde waren recht brav -> Link

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#40

RE: Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2013 20:02
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Waterpolo im Beitrag #1
Was musste man bei der Planung einer Flucht beachten?[/b]

Die eiserne Regel der Planung (Moltke): "Kein Plan übersteht den ersten Feindkontakt." Die hohe Quote an verhinderten Fluchten zeigt, daß viel Glück dazugehörte.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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