#41

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 20:05
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #36
Zitat von vogtlaenderjoe im Beitrag #35
„Kommt halt drauf an, was du sagst. " Wenn das immer noch Gültigkeit hat, dann hat sich doch nichts geändert, oder ? Man muß aufpassen, was man sagt, und wenn man etwas "falsches" sagt, dann muß man mit den Konsequenzen leben. Ich glaube, vogtlaenderjoe hat erfolgreich das getan, was heute ebenso typisch für viele ist wie in der DDR: Er hat sich in den Verhältnissen eingerichtet, und daß sie sich geändert haben, da wird er bei seinem Grundsatz, man müsse aufpassen, was man sagt, sicher wenig bis garnichts beigetragen haben.“


Also mein l. Student stell dich mal nicht so an. Du weißt genau dass ich etwas anderes gemeint habe. Wenn du zu deinem Chef sagst du Blödmann oder ähnliches oder du hast genug Geld gib mir auch was ab, das du dann rausfliegst ist doch Fakt. Da habe ich schon zu DDR Zeiten einen Mitarbeiter nee Kollektivmitglied fristlos entlassen. (Handgreiflichkeiten angedroht, gegen den Vorgesetzten. Du weißt doch worum es in einer Firma geht. Da kann keiner einen Nöler oder Nörgler gebrauchen, geschweig den durchfüttern.
Stabsfeldkönig du solltest dich mal mit dem Begriff Diktatur auseinandersetzen. Es gibt noch einige Diktaturen auf der Welt, aber da willst du sicher nicht hin.
Gruß





Im Bezug auf Wirtschaft und Arbeit war der Sozialismus demokratischer, als der Kapitalismus. Und die große Politik ist im Alltag uninteressant, wenn die Dinge des täglichen Lebens einigermaßen funktionieren. Frage doch mal H.IV-Empfänger nach ihrer Reisefreiheit, die endet an der Stadtgrenze (mit Fahrrad evtl. 10-20 km weiter). Von der DDR aus bin ich mit Jugendtourist bis nach Moskau und Baku gekommen.



Hallo@Stabsfeld, Verzeihung wenn ich mich einmische, deine persönliche Einstellung kannst Du aber nicht verallgemeinern. Die Arbeitsweise im Sozialismus war lustig und cool. Ich durfte es einige Zeit auch mitmachen. Man hatte vielmehr Spaß mit den Kollegen als heute, es war so viel Zeit und zu wenig Arbeit. Dank dem Aspekt weil die Ersatzteile fehlten.
Mit deinem Beispiel Hartz IV, kannst du auch nicht verallgemeinern. Brandenburg ist eine sehr schöne Gegend vor allem Berlin. Ich hatte es schon mal geschrieben, doch leider auch mit einer sehr hohen Rate, ca. 25 % Sozialhilfeempfänger. Dies zu deiner Argumentation der Reisefreiheit.
Ich habe in deinem Profil geschaut, habe auch gesehen was du gelernt hast und wo du gearbeitet hast. Wenn du deinem Beruf heute in deinem Alter mit deiner mehrjährigen Erfahrung hier in Süddeutschland einbringen könntest, würdest du von der Gesamtheit diesem Systems eine ganz andere Meinung haben.
Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra


vogtlaenderjoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#42

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 20:26
von Gelöschtes Mitglied
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Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra
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So schlimm ist das in Osten Deutschlands? Nu da, aber, auf der anderen Seite duerfte das einfacher werden in den naechsten wenigen Jahren und nicht so lange dauern, weil die Bedurfnisse der Westdeutschen bereits auf der Rutsche sind durch sog. Kapitalismus und Ausbeutung . So geht dann das Angleichen ganz automatisch vor sich. Gruesse, Larissa

ach so, heute wieder eine Bank pleite, UBS milliardenschwer in der Kreide - nur weiter so.


zuletzt bearbeitet 05.02.2013 20:27 | nach oben springen

#43

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 20:34
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #42



Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra
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So schlimm ist das in Osten Deutschlands? Nu da, aber, auf der anderen Seite duerfte das einfacher werden in den naechsten wenigen Jahren und nicht so lange dauern, weil die Bedurfnisse der Westdeutschen bereits auf der Rutsche sind durch sog. Kapitalismus und Ausbeutung . So geht dann das Angleichen ganz automatisch vor sich. Gruesse, Larissa

ach so, heute wieder eine Bank pleite, UBS milliardenschwer in der Kreide - nur weiter so.[/quote]


ach ja liebe @Larissa das hat sich schon überall herumgesprochen, na wenn du auch Bescheid weißt wird es nicht mehr lange dauern und der Wohlstandist ist überall auf der Welt, selbst in der Dritten.

Gruß Harra 318


zuletzt bearbeitet 05.02.2013 20:35 | nach oben springen

#44

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 20:43
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

als "gelernter DDR-Bürger" habe ich über das Betreffthema nachgedacht. In der DDR wohnte ich in einem großen Neubaugebiet, war glücklicher Besitzer einer Plattenbauwohnung mit Balkon, Fernheizung, Bad und warmen Wasser aus dem Wasserhahn. Meine Nachbarn waren Professoren, Straßenfeger usw. usf.. Wir haben gemeinsam Hausfeste u. a. organisiert, eigentlich, so mein Gefühl im Nachhinein, waren wir alle mehr oder weniger glücklich.

Dann kam die Wende. Die Solidarität war immer noch da. Dies zeigte sich z. B. darin, dass in den Geschäften unmittelbar nach der Einführung der D-Mark bei bestimmten Waren Zettel von Mitbürgern angebracht wurden, die darauf hinwiesen, dass es das angebotene Produkt woanders preiswerter zu haben war.

Aber diese Solidarität währte nicht lange. Die Professoren und andere, welche es sich leisten konnten, zogen weg. Zurück blieben die Straßenfeger und anderen Geringverdienenden. Aus dieser gesellschaftlichen Gruppe kam auch der Neuzuzug, ergänzt um Hartz-IV-Empfänger.

Es ist nicht mein Ansinnen, über diesen Prozess zu richten. Ich will nur sagen, dass es so und die Wiedervereinigung für die "Ossis" auch ein Schritt vom WIR zum ICH war.

Liebe Grüße

Ecki


Wenn ich mal meine Wohnsituation, die von der Mikrolage her seit 1966 unverändert ist isoliert von den gesellschaftlichen Veränderungen betrachte, so war am augenfälligsten die gegenseitige Abschottung zahlreicher Nachbarn voneinander mittels Hecken aus Räuberthuja und Sichtschutzmatten, das war schon phenomänal was da in der Bergarbeitsersiedlung mit seinen wunderbar großen Gärten vonstatten ging.
Die Abschottung setzte sich fort, indem selbst Eisenbahner mit kostenlosem Jobticket lieber das Auto benutzten, um nicht dem verhaßten Arbeitskollegen mit der besseren Planstelle im DB Konzern am Bahnsteig zu begegnen.
Plötzlich haute man sich auch bei den Anglerversammlungen Satzungen und Paragrafen um die Ohren, wo man früher erst mal pragmatisch heranging und gar nicht daran dachte, jahrzehntelang funktionierende Strukturen nun unbedingt auf den Prüfstand zu stellen.
Das mit den Kredithügelseparatisten ist eine Geschichte für sich, viele von denen, die seit Jahrzehnten ihre überteuerten Eigenheime fernab von Bahnanschlüssen und Kulturstätten abzahlen fragen sich inzwischen, wer sie geritten hat, solche Wagnisse einzugehen und vermißten bereits nach wenigen Monaten schon ihren angestammten Kietz, den sie nun ja auch kaum noch aufsuchen, weil sie ja die Aufsteiger sind.
Viele der Grundstücke sind mit Garagen für die Zweit- und Drittwagen zugebaut, dort wo man einst vielseitige Zier- und Nutzpflanzen anbaute, gibt es nur noch langweilige Grasflächen mit den ewig gleichen Baumarktallerweltsgehölzen, einfach nur noch Monokulturen, schlimmer noch, der Inbegriff einer uniformierten Gesellschaft, den ich dort mal kühn hineininterpretiere.
Es ist keinesfalls so, daß mich solche Veränderungen deprimieren aber diese Vereinzelungstendenzen destabilisieren das Gemeinwesen auf eine schleichende Art und Weise und wenn man erst ein Hochwasser, Tornado oder Dammbruch als Anregung für eine solidarische Nachbarschaft braucht, wo man früher noch spontane Wohngebietsfeiern unter Gleichen oder kommerzfreie Festumzüge und Betriebssportfeste ohne nervige Etatverhandlungen organisieren konnte dann sage ich schon mal Gute Nacht.
Die Zeit der offenen Türen ist leider vorbei, im Kleinen wie im Großen, fürwahr keine schöne Gute- Nacht- Geschichte aber ich bin ja auch nicht das Sandmännchen.



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#45

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 20:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harra318 im Beitrag #43
Zitat von Larissa im Beitrag #42



Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra



So schlimm ist das in Osten Deutschlands? Nu da, aber, auf der anderen Seite duerfte das einfacher werden in den naechsten wenigen Jahren und nicht so lange dauern, weil die Bedurfnisse der Westdeutschen bereits auf der Rutsche sind durch sog. Kapitalismus und Ausbeutung . So geht dann das Angleichen ganz automatisch vor sich. Gruesse, Larissa

ach so, heute wieder eine Bank pleite, UBS milliardenschwer in der Kreide - nur weiter so.[/quote]


ach ja liebe @Larissa das hat sich schon überall herumgesprochen, na wenn du auch Bescheid weißt wird es nicht mehr lange dauern und der Wohlstandist über all auf der Welt, selbst in der Dritten.

Gruß Harra 318[/quote]


Ich weiss nicht mehr wie Du! Nichts fur Ungut lieber Harra318. So schwer trage nicht an meinen Worten. Ich darf so denken. Du bist da und Du weisst, wo stehe ich, nach wie vor. Ich wuerde sagen eher, wir sind die neue dritte Welt dann. Zumal die Klimaverhaltnisse dazukommen. Wir schaffen es nicht, seit Jahren in der dritten Welt nur einen Schritte voranzukommen. Milliarden hungern und dursten weiterhin. Taeglich.
Geld werden wir spaeter nicht essen koennen. Aber so weit sind wir vielleicht nicht auseinander, wie Du annimmst. Wir alle hoffen auf Besserung. In Spanien, in Griechenland gab es die Kommunisten nicht, etc. etc. aber diesen Landern geht es blendend ja?
Mit Sicherheit hat Deutschland eine der groessten Chancen der Menschheit verpasst, zwei Systeme zu der Vereinigung zu fuehren. Denn ich glaube, weder noch, wird in der Zukunft Besserung schaffen. Schade um verpasste Chancen.
Ich gruesse Dich, Larissa


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#46

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 20:50
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #45
Zitat von Harra318 im Beitrag #43
Zitat von Larissa im Beitrag #42



Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra



So schlimm ist das in Osten Deutschlands? Nu da, aber, auf der anderen Seite duerfte das einfacher werden in den naechsten wenigen Jahren und nicht so lange dauern, weil die Bedurfnisse der Westdeutschen bereits auf der Rutsche sind durch sog. Kapitalismus und Ausbeutung . So geht dann das Angleichen ganz automatisch vor sich. Gruesse, Larissa

ach so, heute wieder eine Bank pleite, UBS milliardenschwer in der Kreide - nur weiter so.



ach ja liebe @Larissa das hat sich schon überall herumgesprochen, na wenn du auch Bescheid weißt wird es nicht mehr lange dauern und der Wohlstandist über all auf der Welt, selbst in der Dritten.

Gruß Harra 318[/quote]


Ich weiss nicht mehr wie Du! Nichts fur Ungut lieber Harra318. So schwer trage nicht an meinen Worten. Ich darf so denken. Du bist da und Du weisst, wo stehe ich, nach wie vor. Ich wuerde sagen eher, wir sind die neue dritte Welt dann. Zumal die Klimaverhaltnisse dazukommen. Wir schaffen es nicht, seit Jahren in der dritten Welt nur einen Schritte voranzukommen. Milliarden hungern und dursten weiterhin. Taeglich.
Geld werden wir spaeter nicht essen koennen. Aber so weit sind wir vielleicht nicht auseinander, wie Du annimmst. Wir alle hoffen auf Besserung. In Spanien, in Griechenland gab es die Kommunisten nicht, etc. etc. aber diesen Landern geht es blendend ja?
Mit Sicherheit hat Deutschland eine der groessten Chancen der Menschheit verpasst, zwei Systeme zu der Vereinigung zu fuehren. Denn ich glaube, weder noch, wird in der Zukunft Besserung schaffen. Schade um verpasste Chancen.
Ich gruesse Dich, Larissa[/quote]


Staatenkennzeichen!!!! SP , EP


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#47

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 20:56
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #41
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #36
Zitat von vogtlaenderjoe im Beitrag #35
„Kommt halt drauf an, was du sagst. " Wenn das immer noch Gültigkeit hat, dann hat sich doch nichts geändert, oder ? Man muß aufpassen, was man sagt, und wenn man etwas "falsches" sagt, dann muß man mit den Konsequenzen leben. Ich glaube, vogtlaenderjoe hat erfolgreich das getan, was heute ebenso typisch für viele ist wie in der DDR: Er hat sich in den Verhältnissen eingerichtet, und daß sie sich geändert haben, da wird er bei seinem Grundsatz, man müsse aufpassen, was man sagt, sicher wenig bis garnichts beigetragen haben.“


Also mein l. Student stell dich mal nicht so an. Du weißt genau dass ich etwas anderes gemeint habe. Wenn du zu deinem Chef sagst du Blödmann oder ähnliches oder du hast genug Geld gib mir auch was ab, das du dann rausfliegst ist doch Fakt. Da habe ich schon zu DDR Zeiten einen Mitarbeiter nee Kollektivmitglied fristlos entlassen. (Handgreiflichkeiten angedroht, gegen den Vorgesetzten. Du weißt doch worum es in einer Firma geht. Da kann keiner einen Nöler oder Nörgler gebrauchen, geschweig den durchfüttern.
Stabsfeldkönig du solltest dich mal mit dem Begriff Diktatur auseinandersetzen. Es gibt noch einige Diktaturen auf der Welt, aber da willst du sicher nicht hin.
Gruß





Im Bezug auf Wirtschaft und Arbeit war der Sozialismus demokratischer, als der Kapitalismus. Und die große Politik ist im Alltag uninteressant, wenn die Dinge des täglichen Lebens einigermaßen funktionieren. Frage doch mal H.IV-Empfänger nach ihrer Reisefreiheit, die endet an der Stadtgrenze (mit Fahrrad evtl. 10-20 km weiter). Von der DDR aus bin ich mit Jugendtourist bis nach Moskau und Baku gekommen.



Hallo@Stabsfeld, Verzeihung wenn ich mich einmische, deine persönliche Einstellung kannst Du aber nicht verallgemeinern. Die Arbeitsweise im Sozialismus war lustig und cool. Ich durfte es einige Zeit auch mitmachen. Man hatte vielmehr Spaß mit den Kollegen als heute, es war so viel Zeit und zu wenig Arbeit. Dank dem Aspekt weil die Ersatzteile fehlten.
Mit deinem Beispiel Hartz IV, kannst du auch nicht verallgemeinern. Brandenburg ist eine sehr schöne Gegend vor allem Berlin. Ich hatte es schon mal geschrieben, doch leider auch mit einer sehr hohen Rate, ca. 25 % Sozialhilfeempfänger. Dies zu deiner Argumentation der Reisefreiheit.
Ich habe in deinem Profil geschaut, habe auch gesehen was du gelernt hast und wo du gearbeitet hast. Wenn du deinem Beruf heute in deinem Alter mit deiner mehrjährigen Erfahrung hier in Süddeutschland einbringen könntest, würdest du von der Gesamtheit diesem Systems eine ganz andere Meinung haben.
Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra



Harra 318--auch Du selbst solltest Deine eigenen Worte nicht verallgemeinern.Ich nenne Dir mal ein Beispiel.Ich habe lange genug im Schiffbau gearbeitet.Und so lustig und cool,so wie Du es ausdrückst war es im Sozialismus nicht.Selbst der Schiffbau im damaligen kapitalistischen Hamburg bei Blohm & Voss war kein Zuckerlecken.Und so gab es mit Sicherheit auch andere Berufe in der DDR--Wo man hart für sein Geld arbeiten musste.Aber noch einen guten Tip--Schuster bleib bei Deinen eigenen Leisten.Ach ja zu den Sozialhilfeempfängern---die gibt es ja in den alten Bundesländern zu genüge und mit Sicherheit brauch man in Ostdeutschland keine 20 Jahre mehr um sich diesen Bedürfnissen anzupassen.Denn auf diesen Gebiet ist es schon geschehen und die Rate steigt.


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#48

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 21:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harra318 im Beitrag #46
Zitat von Larissa im Beitrag #45
Zitat von Harra318 im Beitrag #43
Zitat von Larissa im Beitrag #42



Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra



So schlimm ist das in Osten Deutschlands? Nu da, aber, auf der anderen Seite duerfte das einfacher werden in den naechsten wenigen Jahren und nicht so lange dauern, weil die Bedurfnisse der Westdeutschen bereits auf der Rutsche sind durch sog. Kapitalismus und Ausbeutung . So geht dann das Angleichen ganz automatisch vor sich. Gruesse, Larissa

ach so, heute wieder eine Bank pleite, UBS milliardenschwer in der Kreide - nur weiter so.



ach ja liebe @Larissa das hat sich schon überall herumgesprochen, na wenn du auch Bescheid weißt wird es nicht mehr lange dauern und der Wohlstandist über all auf der Welt, selbst in der Dritten.

Gruß Harra 318


Ich weiss nicht mehr wie Du! Nichts fur Ungut lieber Harra318. So schwer trage nicht an meinen Worten. Ich darf so denken. Du bist da und Du weisst, wo stehe ich, nach wie vor. Ich wuerde sagen eher, wir sind die neue dritte Welt dann. Zumal die Klimaverhaltnisse dazukommen. Wir schaffen es nicht, seit Jahren in der dritten Welt nur einen Schritte voranzukommen. Milliarden hungern und dursten weiterhin. Taeglich.
Geld werden wir spaeter nicht essen koennen. Aber so weit sind wir vielleicht nicht auseinander, wie Du annimmst. Wir alle hoffen auf Besserung. In Spanien, in Griechenland gab es die Kommunisten nicht, etc. etc. aber diesen Landern geht es blendend ja?
Mit Sicherheit hat Deutschland eine der groessten Chancen der Menschheit verpasst, zwei Systeme zu der Vereinigung zu fuehren. Denn ich glaube, weder noch, wird in der Zukunft Besserung schaffen. Schade um verpasste Chancen.
Ich gruesse Dich, Larissa[/quote]

Staatenkennzeichen!!!! SP , EP[/quote]

Dann sagst Du mir was Du meinst damit und was es mit zu tun hat, was ich schrieb. Wenn ich das so verstehe wie ich es verstehe, dann gehst Du mit mir konform? kann wohl nicht sein. Aber ein bisschen waere schoen.
Ich bedanke mich im voraus, Larissa


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#49

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 21:02
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #47
Zitat von Harra318 im Beitrag #41
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #36
Zitat von vogtlaenderjoe im Beitrag #35
„Kommt halt drauf an, was du sagst. " Wenn das immer noch Gültigkeit hat, dann hat sich doch nichts geändert, oder ? Man muß aufpassen, was man sagt, und wenn man etwas "falsches" sagt, dann muß man mit den Konsequenzen leben. Ich glaube, vogtlaenderjoe hat erfolgreich das getan, was heute ebenso typisch für viele ist wie in der DDR: Er hat sich in den Verhältnissen eingerichtet, und daß sie sich geändert haben, da wird er bei seinem Grundsatz, man müsse aufpassen, was man sagt, sicher wenig bis garnichts beigetragen haben.“


Also mein l. Student stell dich mal nicht so an. Du weißt genau dass ich etwas anderes gemeint habe. Wenn du zu deinem Chef sagst du Blödmann oder ähnliches oder du hast genug Geld gib mir auch was ab, das du dann rausfliegst ist doch Fakt. Da habe ich schon zu DDR Zeiten einen Mitarbeiter nee Kollektivmitglied fristlos entlassen. (Handgreiflichkeiten angedroht, gegen den Vorgesetzten. Du weißt doch worum es in einer Firma geht. Da kann keiner einen Nöler oder Nörgler gebrauchen, geschweig den durchfüttern.
Stabsfeldkönig du solltest dich mal mit dem Begriff Diktatur auseinandersetzen. Es gibt noch einige Diktaturen auf der Welt, aber da willst du sicher nicht hin.
Gruß





Im Bezug auf Wirtschaft und Arbeit war der Sozialismus demokratischer, als der Kapitalismus. Und die große Politik ist im Alltag uninteressant, wenn die Dinge des täglichen Lebens einigermaßen funktionieren. Frage doch mal H.IV-Empfänger nach ihrer Reisefreiheit, die endet an der Stadtgrenze (mit Fahrrad evtl. 10-20 km weiter). Von der DDR aus bin ich mit Jugendtourist bis nach Moskau und Baku gekommen.



Hallo@Stabsfeld, Verzeihung wenn ich mich einmische, deine persönliche Einstellung kannst Du aber nicht verallgemeinern. Die Arbeitsweise im Sozialismus war lustig und cool. Ich durfte es einige Zeit auch mitmachen. Man hatte vielmehr Spaß mit den Kollegen als heute, es war so viel Zeit und zu wenig Arbeit. Dank dem Aspekt weil die Ersatzteile fehlten.
Mit deinem Beispiel Hartz IV, kannst du auch nicht verallgemeinern. Brandenburg ist eine sehr schöne Gegend vor allem Berlin. Ich hatte es schon mal geschrieben, doch leider auch mit einer sehr hohen Rate, ca. 25 % Sozialhilfeempfänger. Dies zu deiner Argumentation der Reisefreiheit.
Ich habe in deinem Profil geschaut, habe auch gesehen was du gelernt hast und wo du gearbeitet hast. Wenn du deinem Beruf heute in deinem Alter mit deiner mehrjährigen Erfahrung hier in Süddeutschland einbringen könntest, würdest du von der Gesamtheit diesem Systems eine ganz andere Meinung haben.
Was die Kommunisten in über 40 Jahren verschlammt haben, kann man nicht in 20 Jahren aufbauen. Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Gruß Harra



Harra 318--auch Du selbst solltest Deine eigenen Worte nicht verallgemeinern.Ich nenne Dir mal ein Beispiel.Ich habe lange genug im Schiffbau gearbeitet.Und so lustig und cool,so wie Du es ausdrückst war es im Sozialismus nicht.Selbst der Schiffbau im damaligen kapitalistischen Hamburg bei Blohm & Voss war kein Zuckerlecken.Und so gab es mit Sicherheit auch andere Berufe in der DDR--Wo man hart für sein Geld arbeiten musste.Aber noch einen guten Tip--Schuster bleib bei Deinen eigenen Leisten.Ach ja zu den Sozialhilfeempfängern---die gibt es ja in den alten Bundesländern zu genüge und mit Sicherheit brauch man in Ostdeutschland keine 20 Jahre mehr um sich diesen Bedürfnissen anzupassen.Denn auf diesen Gebiet ist es schon geschehen und die Rate steigt.



ließ,bitte noch mal.Langsam und dann nochmal .Bis du es auch verstanden hast.................,dann nochmal..........@ Rostocker.Danke......
Gruß Harra 318


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#50

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 21:03
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Harra 318, der Wohlstand hat doch auch schon in Russland einzug gehalten . Denke ich an die Zeit der Besetzung durch die Russen hier zurück. Wie arm waren doch die russischen soldaten dran . Alles was eßbar war verschwand von den Bäumen und aus den Gärten wo sie sich aufhielten . Mit den Händen haben sie ihre angelieferten Kohlen aus den Waggonen ausgeladen .
Heute da treiben sie in den beliebtesten Urlaubregionen als Millionäre ihr unwesen . mfG ratata


vogtlaenderjoe und Harra318 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 21:05
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von vogtlaenderjoe im Beitrag #38
Hallo StabsfeldKoenig
Du meinst aus der Sicht der Werktätigen war das Wirtschaftsleben gemütlicher und friedlicher. Warum denkst du dann konnten die DDR -Produkte auf dem Weltmarkt nicht bestehen.
Kein Power in der Entwicklung kein Power in der Produktion. „Kollesche kommt gleich“
Der Alltag lebt nur von der großen Politik und Umgekehrt. Frag mal deinen Chef, wie ihn die Politik
im täglichen Geschäftsleben beeinflusst.
Der Dicke, der im Fernsehen in Leningrad ein Frau sucht, ist auch Hart IV ,musst mal schauen. RTL
An sonsten kenne ich keinen. Aber wo soll einer der den ganzen Tag zuhause sitzt auch hin. Wenn er wohin will oder kann, kann er auch arbeiten. Es sind so viele Stellen frei.
Ich kenne auch junge Leute, die nach dem Studium um die halbe Welt reisen mit wenig Geld.
Gruß



Aber Vogtländerjoe, was hätte uns der Weltmarkt kümmern sollen ?
Ich fahre heute mit meinen Zügen 10x mehr Kilometer pro Schicht, die Loks sind 3x stärker und die ICE zwischen Köln und Frankfurt 3x schneller im Vergleich zum Rennsteigexpress.
Damals mußte man aber auch nicht 600 km zur Arbeit fahren und auch keine Containerladungen voller Teigwaren am Überseehafen Antwerpen auf Züge stellen, die bis nach Brindisi durchlaufen.
Die Frachten waren ausreichend schnell beim Kunden, zuweilen hat man sie per Kühlwagen sogar an Reisezüge angehängt wie z.B. von Halle Hbf 11 km bis Angersdorf und weiter ins Zentrallager nach Halle- Neustadt, jedes Nest hatte Produktionsstätten, die kurze Wege von der Erzeugung bis zum Kunden möglich machten.
So etwas wie mit dem Zitronen- oder Apfeltransport per Kühlwagen würde heute gar nicht mehr gehen, obwohl die Reisezüge im Regionalverkehr unter weitgehend gleichen Bedingungen wie damals unterwegs sind.
Man hat vieles umgeschmissen und meinte, daß alles was neu ist auch gut werden würde und das war im Hinblick auf viele Aspekte der Binnenwirtschaft (nehmen wir mal den Bäcker um die Ecke statt dem Tiefkühlkonzern, der 100 Bäcker ersetzt, die LPG am Ort statt dem 100.000 köpfigen Schweinestall u.v.a.) vollkommen destruktiv, sowohl für die Beschäftigungssituation als auch für die Umwelt.
Die Konzentration von Kapital in den Händen immer weniger Leute hat sowohl das Gemeinwesen als auch eine langfristig gesunde Ökonomie beeinträchtigt, das hat schon lange nichts mehr mit kommunistischer Propaganda zu tun, das ist die Wahrheit von morgen.
Man spricht nicht ohne Grund von der Renaissance der Tante Emma- Läden oder der sich neu formierenden Infrastruktur kommunaler bzw. regionaler Energieerzeuger anstelle der Stromkartelle und das ist nur der Anfang.



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#52

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 21:12
von Gelöschtes Mitglied
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Harra 318--auch Du selbst solltest Deine eigenen Worte nicht verallgemeinern.Ich nenne Dir mal ein Beispiel.Ich habe lange genug im Schiffbau gearbeitet.Und so lustig und cool,so wie Du es ausdrückst war es im Sozialismus nicht.Selbst der Schiffbau im damaligen kapitalistischen Hamburg bei Blohm & Voss war kein Zuckerlecken.Und so gab es mit Sicherheit auch andere Berufe in der DDR--Wo man hart für sein Geld arbeiten musste.Aber noch einen guten Tip--Schuster bleib bei Deinen eigenen Leisten.Ach ja zu den Sozialhilfeempfängern---die gibt es ja in den alten Bundesländern zu genüge und mit Sicherheit brauch man in Ostdeutschland keine 20 Jahre mehr um sich diesen Bedürfnissen anzupassen.Denn auf diesen Gebiet ist es schon geschehen und die Rate steigt.[/quote]


ließ,bitte noch mal.Langsam und dann nochmal .Bis du es auch verstanden hast.................,dann nochmal..........@ Rostocker.Danke......
Gruß Harra 318
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Harra 318 ich glaube Du verstehst nicht. Lies mal nochmal, was ich schrieb. Und dann antwortest Du darauf bitte. Mir wurden eben drei verschiedene Antworten zugeschickt mit PN. Da verstehen Dich wohl einige nicht...... aber sie vermuten zumindest. Aber ist nicht schlimm.


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#53

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 05.02.2013 21:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ratata im Beitrag #50
Hallo Harra 318, der Wohlstand hat doch auch schon in Russland einzug gehalten . Denke ich an die Zeit der Besetzung durch die Russen hier zurück. Wie arm waren doch die russischen soldaten dran . Alles was eßbar war verschwand von den Bäumen und aus den Gärten wo sie sich aufhielten . Mit den Händen haben sie ihre angelieferten Kohlen aus den Waggonen ausgeladen .
Heute da treiben sie in den beliebtesten Urlaubregionen als Millionäre ihr unwesen . mfG ratata



Nein ratata, es gibt noch viel zu tun. Die Millionaere gibt es, wie hier auch. Nur das Fussvolk faehrt auch, verlasse Dich drauf. Auf schoenen neuen Strassen und ueber vielen neuen Bruecken, nicht nur um Moskau. Eine Energiepolitik macht das moeglich. Das Land ist auch etwas groesser weisst Du.............. In 20 Jahren Wohlstand hat sich im winzigen Deutschland noch keiner um die Umgebung der Oststaedte gekuemmert. In Berlin sieht es teilweise, nicht nur im Ostteil, verheerend aus. Vielleicht bin ich auch nur was besseres gewoehnt in Russland. Die Millionaere gibt es, die haben sogar so viele Autos, dass sie nicht mehr wissen wohin damit im grossen Reich. Aber Du weisst es sicher, da Du Dich davon uberzeugen konntest. Rossia wird ueberleben, wie bisher, aber es ist doch einfach nicht zu fassen, dass diese Russen, das Obst von den Baeumen gegessen haben. Irgendwie, steckt doch diese Ueberheblichkeit an........
Gute Nacht, Larissa

oder meintest Du, wie die Englaender und vor allem die Deutschen ihr Unwesen in den Urlaubsorten treiben..................


zuletzt bearbeitet 05.02.2013 21:22 | nach oben springen

#54

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 06.02.2013 14:22
von Gohrbi | 575 Beiträge

...das ist das Problem @Larissa, in Funk und Fernsehen zeigen sie das ausschweifende Leben der "Russen"
im Urlaub oder wenn sie mit ihrem Reichtum protzen....ja Geldleute gibt es überall.....wer sieht die Berichte
über das Leben jenseits des Urals? Vor 35 Jahren war ich weiter als der "...." gekommen. Ich war noch weit hinter der Wolga.
Stalingrad besichtigt und da nicht nur die Heldendenkmäler sondern auch die Ecken, wo nie ein Tourist hin kam.
Die DDR Bürger waren gegen das da alles Millionäre. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte....
Und ich bin mir sicher...heute sieht es dort immer noch so aus.


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#55

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 06.02.2013 14:36
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Das du dich da nicht wunderst. Nehme mal den orangen Googleman und schau dir heute mal russische Städte an. Da kann man nur staunen. Ich habe die Sowjetunion auch noch zu DDR-Zeiten bereist und auch abseits der Touristenzentren. Wenn ich da , in dem historisch kurzen Zeitraum von 30Jahren die Bilder vergleiche, sehe ich schon einen gewaltigen Unterschied. Da geht es vorwärts, während in D in vielen Gebieten eher Stagnation oder gar Verfall angesagt ist.


turtle hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#56

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 06.02.2013 16:09
von Gelöschtes Mitglied
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!982 habe ich 2 Wochen das Leben in der nähe von Minsk kennengelernt. Den erste Schock bekam ich als wir die Grenze in Brest passierten . LInks und rechts am Zug standen die russischen Grenzsoldaten mit der Mpi im Anschlag. Dann die Kontrollen während des Auswechseln der Radsätze . So genau erlebte ich Jahre später die Grenzkontrollen hier in Oebisfelde.
Warum labiele Kontrollen als wir durch Polen fuhren .
In Shodino angekommen , war für uns die 4 Etage eines Wohnblockes reserviert . 2 Wohnungen für je 7 Personen .
Gleich am ersten Tag wurden uns die Ausweise abgenommen , warum zum Anmelden ????, diese bekamen wir am letzen Tag unseres Lehrganges wieder . Vogelfrei in der großen UDSSR .
Wir einigten uns ,das wir uns selbst verpflegten , aber es war ein großer Fehler , denn scheinbar war bekannt, das Besucher aus der DDR in diesen Ort eintreffen werden . Im der einzigen großen Verkaufstelle des Ortes gab es lose Butter , oh mal etwas anderes , aber als wir dann nach 3 Tagen wieder einkaufen gingen , gab es nichts mehr an Butter , der Laden waren wie ausgefegt , unsere Selbstversorgung mit Lebensmitteln war dahin . Zum Frühstück gingen wir in die Direktorenkantine des Betriebes essen . Die des Fußvolkes war für uns gesperrt. Der uns zu geteilte junge Dolmetscher hat uns vor dem ansehen der Kantine gewarnt , auch vor dem Benutzen der Toiletten des Betriebes , die Neugier trieb uns zu den Örtlichkeiten , was man da für eine Örtlichkeit zu sehen bekam , Da kam ein alles wieder hoch.
Damit es uns nicht zu langweilig wurde , gingen wir abends in die Gaststätte des Neubaugebietes , es war sauber und angenehm , bis natürlich auf bestimmte starke Getränke und auch an Abendessen mit Fleischeinlagen waren nur auf Bestellung erhältlich .
Die anderen Gastsätten , bitte nicht dort hingehen , wurde uns gesagt . Warum eigentlich nicht. ???
Zu den hochprozentigen Getränken , da gab es in ca 2 km, querfeldein, durch den Schnee außerhalb des Neubaugebietes ein Magazin , da sind wir dann einmal hin um Schnaps zu kaufen . In den Verkaufstellen des Ortes gab es keine alkoholischen Getränke . Nur ein Verkaufstand an einer
Verkaufstelle ,hier gab es eine Biertheke und da standen zig russische Männer zum trinken , bei - 15°C , auch wies ein Schild darauf hin , FOTOGRAFIEREN, verboten .
Erstaunt war ich über die Bevölkerung , ob es die Garderobenfrau , die Busfahrer , auch Gäste der der Gasttstätte , die DDR , war ihnen ein Begriff , aber die BRD , ja die kannten sie alle , mit uns DDR-lern hatten sie nichts im Sinn.
Was hat man uns hier die die Erfolge der Sowjetunion erzählt. In dem Fahrzeugwerk , das wir besuchten , arbeitete man im Winter nur von (8-17 h) im Sommer dann in 2 Schichten .
Was ich alles damals zu sehen und zu hören bekam , ich war so etwas enttäuscht.mfG ratata


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#57

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 06.02.2013 16:11
von GKUS64 | 1.613 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #55
.... Da geht es vorwärts, während in D in vielen Gebieten eher Stagnation oder gar Verfall angesagt ist.


also wenn ich durch unsere Heimat fahre kann ich weder Stagnation noch Verfall ausmachen, im Gegenteil, ich komme immer wieder ins Staunen was in reichlich 20 Jahren alles geschaffen wurde, und das nicht nur im Osten! In vielen Gegenden kann man sogar von "blühenden Landschaften" sprechen.
Eisenacher, wo bleibt das Positive?

MfG

GKUS64


vogtlaenderjoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 06.02.2013 16:24
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #57
Zitat von Eisenacher im Beitrag #55
.... Da geht es vorwärts, während in D in vielen Gebieten eher Stagnation oder gar Verfall angesagt ist.


also wenn ich durch unsere Heimat fahre kann ich weder Stagnation noch Verfall ausmachen, im Gegenteil, ich komme immer wieder ins Staunen was in reichlich 20 Jahren alles geschaffen wurde, und das nicht nur im Osten! In vielen Gegenden kann man sogar von "blühenden Landschaften" sprechen.
Eisenacher, wo bleibt das Positive?

MfG

GKUS64

mir ist positiv aufgefallen,dass die Strassen in Meck/Pomm in einen besseren Zustand sind,
als in Hamburg bzw.S/H
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
vogtlaenderjoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#59

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 06.02.2013 16:49
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #41
....Ich gebe dir Brief und Siegel es wird nochmal 20 Jahre dauern bevor die Bedürfnisse der Ostdeutschen an das der Westdeutschen angeglichen ist.
Mein lieber Harra318,

ich erlaube mir höfllichst mit Verlaub die Anmerkung, dass die Bedürfnisse der Ostdeutschen bereits an die der Westdeutschen angeglichen sind, nicht jedoch die Erfüllung der Bedürfnisse.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#60

RE: Vom WIR zum ICH

in DDR Zeiten 06.02.2013 16:53
von ddr-bürger (gelöscht)
avatar

@ecki
wie auch bei 30% geringeren Verdienst...


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