#121

RE: Homosexuelle in Russland

in Themen vom Tage 21.02.2013 14:59
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #116
Und was machen wir mit denen, die im tobenden Ozean der Gefühle, auf kleine Kinder stehen? Wie den Marc Dutroux und seinen ehrenwerten Kollegen? Mit denen, die ihre Leidenschaft und ihre Liebe mit Leichen ausleben wollen? Mit denen die ihre Liebe für Hühner entdeckt haben? Und so weiter. Wo ist die Grenze der all umfassenden Liebe? Wo ziehen wir denn die Grenze?
Vor Gericht stellen - ist aber kein Homosexuellen-Problem

Soviel Liebe macht mir richtig Zukunftsangst, nicht persönlich, aber für die Zukunft der Menschheit, sehe ich da schon Probleme . Willst Du denn vor lauter Liebe alles Perverse, was in den kranken Hirnen einiger Zeitgenossen reift, tolerieren im Namen von Liebe und Toleranz? Da sehe ich eher Sodom und Gomorrha als Zukunftsversion auf uns zukommen . Dekadenz ist das Endstadium einer Gesellschaft , aber kein gesellschaftlicher Fortschritt.



Für diese Sätz, Eisenacher, bist du viel zu intelligent....
Perversion und Dekadenz ist kein "Homosexuellen-Problem"!
Reicht als Antwort, was ich im Folgenden Beitrag schrieb?


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#122

RE: Homosexuelle in Russland

in Themen vom Tage 21.02.2013 15:02
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #120
Mein lieber Eisenacher, zum Einen geht es hier um Homosexuelle und zum Anderen um Liebe. Wenn du Hartmuts und Barbaras Kommis schon aus dem Kontext reißt, vergleiche bitte Liebe nicht mit sexuellen Praktiken. Es sei denn du nennst mir Fälle, wo ein Huhn oder ein Verblichener eine(n) Frau/Mann liebte. :-))))))))))))))))))))))))))))))
Grenzwolf hat es auf den Punkt gebracht. Wenn zwei Erwachsene im beiderseitigen Einverständnis sich lieben und bestimmten sexuellen Handlungen zutan sind, geht das Niemanden was an und niemand hat das Recht, seinen moralischen Zeigefinger zu erheben oder diese Menschen zu verfolgen...Punktum (!).


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#123

RE: Homosexuelle in Russland

in Themen vom Tage 21.02.2013 15:04
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #114
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #113
Unnatürlich = abnormal = krankhaft??
Schlimm, und das im 21. Jahrhundert!!



Naja, vielleicht haben da manche einen Zahlendreher im Gehirn, mit dem 21. Jahrhundert. 12. Jahrhundert war da wohl eher zutreffend, aber ich glaube, damals war das überhaupt kein Thema.


Homosexualität war schon immer Thema. Der Begriff "Homosexualität" ist nur relativ neu und stammt aus dem 19.Jh. Vorher war Sodomie der Überbegriff für alle sexuellen Praktiken, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprachen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sodomiterverfolgung


zuletzt bearbeitet 21.02.2013 17:36 | nach oben springen

#124

Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 15:20
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Den späten Zustand der Zivilisation charakterisiert Spengler:

das Greisenhafte statt des Jugendlichen, Geschichtslosigkeit,
Künstlichkeit und Erstarrung aller Lebensbereiche,
Herrschaft der anorganischen Weltstadt anstelle des lebensvollen bäuerlich geprägten Landes,
kühler Tatsachensinn anstelle der Ehrfurcht vor dem Überlieferten,
Materialismus und Irreligiosität,
anarchische Sinnlichkeit, panem et circenses, Unterhaltungsindustrien,
Zusammenbruch der Moral und Tod der Kunst,
Zivilisationskriege und Vernichtungskämpfe,
Imperialismus und die Heraufkunft formloser Gewalten.

Jede Kultur durchläuft eine Phase umfassender Weltkriege, barbarischer Gewaltorgien und Kämpfe um die Endherrschaft. Spengler nennt sie die Zeit der kämpfenden Staaten, in Anlehnung an die chinesische Periode der Zivilisationsbildung.

Nach dem Übergang der Kultur in Zivilisation verschwindet allmählich die gesamte kulturfähige Bevölkerung, indem sie in den Vernichtungskriegen der Zivilisationskrise sich selbst zerstört bzw. durch einen Drang, nur noch als Individuum zu existieren, die Produktion von Nachkommen vernachlässigt. Das ehemalige Kulturgebiet bewohnen am Ende primitive (in Spenglers Verständnis: nicht entwicklungsfähige) Volksmassen, die Fellachen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_Abendlandes


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#125

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 15:29
von Barbara (gelöscht)
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... und daran sind die Homosexuellen schuld??

Was du da schreibst gehört irgendwie in das "Weltuntergangsthema."

Ich kenne Spengler nicht, und will das jetzt auch nicht nachlesen.
Die "explosive" Mischung in einer "Gesellschaft" wird m.M. immer dann brisant, wenn Sachen nicht ans Tageslicht dürfen, in dunkle Ecken gedrängt werden, TABUISIERT werden.

Den Untergang des "christlichen Abendlandes" sage ich eher dahin gehend voraus, dass Heteros keine Kinder mehr kriegen (wollen)..........


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#126

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 15:30
von Barbara (gelöscht)
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.... entschuldige bitte, ich habe den Thread durcheinander gebracht......


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#127

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 15:31
von Barbara (gelöscht)
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... habt ihr den jetzt umbenannt? ich komme jetzt ganz durcheinander....


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#128

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 15:36
von Moskwitschka (gelöscht)
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Hallo Eisenacher,

was willst du damit sgen? Homosexualität bedroht die Menschheit? Kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann Dich nur trösten. Du wirst diesen Untergang nicht erleben, denn Homosexualität gibt es seit dem es Menschen gibt. Nachweislich seit der Antike. Seit dem sind tausende Jahre vergangen und die Menscheheit gibt es immer noch.

LG von der grenzgaengerin


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#129

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 16:29
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #128
Hallo Eisenacher,

was willst du damit sgen? Homosexualität bedroht die Menschheit? Kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann Dich nur trösten. Du wirst diesen Untergang nicht erleben, denn Homosexualität gibt es seit dem es Menschen gibt. Nachweislich seit der Antike. Seit dem sind tausende Jahre vergangen und die Menscheheit gibt es immer noch.

LG von der grenzgaengerin








Ja, das stimmt wohl. Allerdings scheinen wir an einem Punkt angekommen zu sein, an dem es mehr und mehr ein Problem wird wenn man diese Art der Lebenspartnerschaft nicht frönt.
Das diese Art der zwischenmenschlichen Partnerschaft nicht normal ist, erschließt sich mir schon daraus das eine solche Gemeinschaft nicht fortpflanzungsfähig zu sein scheint. Das ist zwar kein Grund diese zu verteufeln, aber als erstrebenswert sehe ich es eben auch nicht an. Für mich ist es wohl mehr eine große zivilisatorische Krankheit. Schön der Verweis auf die Antike, offenbar war es meist in Staaten mit "höheren" Zivilisationen so verbreitet das sie auch in der Kunst und im öffentlichen Leben ihren Niederschlag fanden. Hier wäre mal zu klären was in den Zwischenperioden der menschlichen Hochentwicklung aus solchen Erscheinungen wurde.


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#130

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 16:58
von Moskwitschka (gelöscht)
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Hallo Mike59,

die Geschichte der Sodomie und der Umgang mit ihr ist so lang und facettenreich wie die gesamte Menschheitsgeschichte. Hier nur ein Auszug aus wiki.

"Bis zum 13. Jahrhundert war Sodomie in den meisten Ländern Europas nicht strafbar, sondern lediglich eine von vielen Sünden in den kirchlichen Bußbüchern. Das änderte sich jedoch im Rahmen der Kreuzzugspropaganda gegen den Islam, die den Begriff der Sodomie politisierte. Mohammed, der „Feind der Natur“, habe die Sünde der Sodomiter unter seinen Leuten popularisiert, hieß es in den zeitgenössischen Pamphleten. Die Sarazenen würden Bischöfe vergewaltigen und christliche Knaben für ihre fleischlichen Begierden missbrauchen. Nur wenig später gehörte die Sodomie auch zu den Standardvorwürfen gegen die Häretiker, so dass ketzern im Mittelhochdeutschen zum Synonym für „sodomitisch verkehren“ wurde. (Gleiches geschah in Frankreich mit bougrerie und in England mit buggery, die sich beide vom Namen der Bogomilensekte ableiten.)

Im Rahmen dieser Hetze wandelte sich zwischen 1250 und 1300 die Sodomie von einer zwar sündigen, aber meist völlig legalen Praxis zu einer Handlung, die fast überall in Europa mit der Todesstrafe belegt wurde. Sie war jedoch weiterhin vor allem ein Mittel der Denunziation und der politischen Intrige, wie im Fall der Ermordung von König Eduard II. oder der Zerschlagung des Templerordens. Darüber hinaus wurde sie in der Regel nur geahndet, wenn eine Handlung den sozialen Frieden empfindlich gestört hatte, z. B. bei einer Vergewaltigung oder der Sodomitisierung von Kindern. Die Gerichte beschäftigten sich in der Realität viel öfter mit Fällen von außerehelichem Geschlechtsverkehr zwischen einem Mann und einer Frau als mit gleichgeschlechtlichen Handlungen unter Männern, bargen Letztere doch wenigstens nicht die Gefahr des illegitimen Nachwuchses."

Einfach mal googlen. Für den Anfang hier nochmal der link: http://de.wikipedia.org/wiki/Sodomiterverfolgung

Lg von der grenzgaengerin


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#131

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 17:59
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #130
Hallo Mike59,

die Geschichte der Sodomie und der Umgang mit ihr ist so lang und facettenreich wie die gesamte Menschheitsgeschichte. Hier nur ein Auszug aus wiki.

"Bis zum 13. Jahrhundert war Sodomie in den meisten Ländern Europas nicht strafbar, sondern lediglich eine von vielen Sünden in den kirchlichen Bußbüchern. Das änderte sich jedoch im Rahmen der Kreuzzugspropaganda gegen den Islam, die den Begriff der Sodomie politisierte. Mohammed, der „Feind der Natur“, habe die Sünde der Sodomiter unter seinen Leuten popularisiert, hieß es in den zeitgenössischen Pamphleten. Die Sarazenen würden Bischöfe vergewaltigen und christliche Knaben für ihre fleischlichen Begierden missbrauchen. Nur wenig später gehörte die Sodomie auch zu den Standardvorwürfen gegen die Häretiker, so dass ketzern im Mittelhochdeutschen zum Synonym für „sodomitisch verkehren“ wurde. (Gleiches geschah in Frankreich mit bougrerie und in England mit buggery, die sich beide vom Namen der Bogomilensekte ableiten.)

Im Rahmen dieser Hetze wandelte sich zwischen 1250 und 1300 die Sodomie von einer zwar sündigen, aber meist völlig legalen Praxis zu einer Handlung, die fast überall in Europa mit der Todesstrafe belegt wurde. Sie war jedoch weiterhin vor allem ein Mittel der Denunziation und der politischen Intrige, wie im Fall der Ermordung von König Eduard II. oder der Zerschlagung des Templerordens. Darüber hinaus wurde sie in der Regel nur geahndet, wenn eine Handlung den sozialen Frieden empfindlich gestört hatte, z. B. bei einer Vergewaltigung oder der Sodomitisierung von Kindern. Die Gerichte beschäftigten sich in der Realität viel öfter mit Fällen von außerehelichem Geschlechtsverkehr zwischen einem Mann und einer Frau als mit gleichgeschlechtlichen Handlungen unter Männern, bargen Letztere doch wenigstens nicht die Gefahr des illegitimen Nachwuchses."

Einfach mal googlen. Für den Anfang hier nochmal der link: http://de.wikipedia.org/wiki/Sodomiterverfolgung

Lg von der grenzgaengerin



Ja - ist mir ja nun nicht neu was du hier aufzählst und zitierst. Ändert jedoch nichts an meinem Beitrag und meiner Meinung zu diesem Thema.
Das Gleichgeschlechtliche in den unterschiedlichen Kulturkreisen und eine eventuelle politische Hetze durch den Gegner - ist ja nun auch nicht neu.


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#132

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 21:24
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #129
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #128
Hallo Eisenacher,

was willst du damit sgen? Homosexualität bedroht die Menschheit? Kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann Dich nur trösten. Du wirst diesen Untergang nicht erleben, denn Homosexualität gibt es seit dem es Menschen gibt. Nachweislich seit der Antike. Seit dem sind tausende Jahre vergangen und die Menscheheit gibt es immer noch.

LG von der grenzgaengerin








Ja, das stimmt wohl. Allerdings scheinen wir an einem Punkt angekommen zu sein, an dem es mehr und mehr ein Problem wird wenn man diese Art der Lebenspartnerschaft nicht frönt.
Das diese Art der zwischenmenschlichen Partnerschaft nicht normal ist, erschließt sich mir schon daraus das eine solche Gemeinschaft nicht fortpflanzungsfähig zu sein scheint. Das ist zwar kein Grund diese zu verteufeln, aber als erstrebenswert sehe ich es eben auch nicht an. Für mich ist es wohl mehr eine große zivilisatorische Krankheit. Schön der Verweis auf die Antike, offenbar war es meist in Staaten mit "höheren" Zivilisationen so verbreitet das sie auch in der Kunst und im öffentlichen Leben ihren Niederschlag fanden. Hier wäre mal zu klären was in den Zwischenperioden der menschlichen Hochentwicklung aus solchen Erscheinungen wurde.



Da muß ich Dir gleich in mehreren Punkten widersprechen.
1. Was ist schon normal ? Homosexualität ist nur eine von vielen, mit fliesenden Übergängen verbundene Paraphilie (Vorlieben), die angeboren sind und für die der Betroffene nichts kann. Hatte es schon mal so geschrieben. Daß Homosexualität nicht der Fortpflanzung und Erhaltung der Art dient, ist hierbei erst mal nur eine Nebensächlichkeit. Erstrebenswert ist sie natürlich nicht und die Betroffenen sind sicher insofern nicht glücklich damit, weil ihre Veranlagung auf Schwierigkeiten trifft, was aber ihrem Liebesempfinden ihrem Partner/Partnerin keinen Abbruch tut, vermute ich. Ich gehe, wenn ich von "Fließenden Übergängen" spreche davon aus, daß wohl sehr, sehr viele Menschen in irgendeiner Art intime Geheimnisse mit sich rumschleppen, eben solche Vorlieben, von denen sie meinen, daß sie damit zumindest geringfügig nicht in´s öffentliche und offizielle Normschema passen und es sich entweder frustvoll verkneifen oder eben im stillen Kämmerlein ausleben. Da sind z.B. SadoMacho u.ä. nur die Spitzen der bekannten Spezialitäten.
2. Zivilisatorische Ursachen ? Sowas gibt es nicht nur seit der Antike, also seit schriftliche oder zeichnerische Überlieferungen vorliegen, sondern nach meiner Überzeugung seit es überhaupt eine Differenzierung in männliche und weibliche Lebewesen gibt. Es ist seit geraumer Zeit bekannt, daß selbst unter Tieren sowas verbreitet ist und bei denen stört sich kein anderes Tier der Gattung daran. Hier sorgt schon die natürliche Auslese dafür, daß dieses Erbgut eben nicht weitergegeben wird, ebenso wie beim Menschen, deshalb auch der niedrige Prozentsatz. Und eine Krankheit ist es schon gar nicht. Dann könntest Du es auch als Krankheit bezeichnen, wenn jemand schon mit 30 eine Vollglatze hat, dicke Menschen bevorzugt (Verzeihung, ist nur als Beispiel), Phobien hat oder wie oben beschrieben andere besondere Vorlieben, über die er besser schweigt oder Charaktereigenschaften, die sich nach Beobachtungen der Eltern seit der Geburt wie ein roter Faden durchziehen.
Das mit den scheinbaren Ursachen in "höheren Zivilisationen" hat nur damit zu tun, daß hier mehr überliefert wurde.
Entscheidend ist aber immer wieder die Frage: Schadet es anderen Menschen, die es nicht wollen oder schadet es ihnen nicht ? "Schaden" kann man natürlich eng fassen oder auch großzügig auslegen. Wenn in der Wohnung über mir ein homosexuelles oder lesbisches Paar lebt, sich aber sonst ganz normal in der Hausgemeinschaft verhält, finde ich schon allein die Existens derer im gleichen Haus als Schaden für mich oder erst, wenn sie mich anmachen ?



zuletzt bearbeitet 21.02.2013 21:26 | nach oben springen

#133

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 21.02.2013 23:21
von Gelöschtes Mitglied
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Muß man sich als Hetero langsam Sorgen machen?
Ich hoffe nicht!
Ansonsten erläuterte ich meine Erfahrungen und Ansichten zu diesem Thema.

Wie steht ihr dazu,wenn sich z.B. homosexuelle Männerpaare kleine Knaben adoptieren?
Wie empfinden das später die Kinder?
In die kann niemand von uns reinschauen......


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#134

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 22.02.2013 00:33
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #132
Zitat von Mike59 im Beitrag #129
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #128
Hallo Eisenacher,

was willst du damit sgen? Homosexualität bedroht die Menschheit? Kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann Dich nur trösten. Du wirst diesen Untergang nicht erleben, denn Homosexualität gibt es seit dem es Menschen gibt. Nachweislich seit der Antike. Seit dem sind tausende Jahre vergangen und die Menscheheit gibt es immer noch.

LG von der grenzgaengerin








Ja, das stimmt wohl. Allerdings scheinen wir an einem Punkt angekommen zu sein, an dem es mehr und mehr ein Problem wird wenn man diese Art der Lebenspartnerschaft nicht frönt.
Das diese Art der zwischenmenschlichen Partnerschaft nicht normal ist, erschließt sich mir schon daraus das eine solche Gemeinschaft nicht fortpflanzungsfähig zu sein scheint. Das ist zwar kein Grund diese zu verteufeln, aber als erstrebenswert sehe ich es eben auch nicht an. Für mich ist es wohl mehr eine große zivilisatorische Krankheit. Schön der Verweis auf die Antike, offenbar war es meist in Staaten mit "höheren" Zivilisationen so verbreitet das sie auch in der Kunst und im öffentlichen Leben ihren Niederschlag fanden. Hier wäre mal zu klären was in den Zwischenperioden der menschlichen Hochentwicklung aus solchen Erscheinungen wurde.



Da muß ich Dir gleich in mehreren Punkten widersprechen.
1. Was ist schon normal ? Homosexualität ist nur eine von vielen, mit fliesenden Übergängen verbundene Paraphilie (Vorlieben), die angeboren sind und für die der Betroffene nichts kann. Hatte es schon mal so geschrieben. Daß Homosexualität nicht der Fortpflanzung und Erhaltung der Art dient, ist hierbei erst mal nur eine Nebensächlichkeit. Erstrebenswert ist sie natürlich nicht und die Betroffenen sind sicher insofern nicht glücklich damit, weil ihre Veranlagung auf Schwierigkeiten trifft, was aber ihrem Liebesempfinden ihrem Partner/Partnerin keinen Abbruch tut, vermute ich. Ich gehe, wenn ich von "Fließenden Übergängen" spreche davon aus, daß wohl sehr, sehr viele Menschen in irgendeiner Art intime Geheimnisse mit sich rumschleppen, eben solche Vorlieben, von denen sie meinen, daß sie damit zumindest geringfügig nicht in´s öffentliche und offizielle Normschema passen und es sich entweder frustvoll verkneifen oder eben im stillen Kämmerlein ausleben. Da sind z.B. SadoMacho u.ä. nur die Spitzen der bekannten Spezialitäten.
2. Zivilisatorische Ursachen ? Sowas gibt es nicht nur seit der Antike, also seit schriftliche oder zeichnerische Überlieferungen vorliegen, sondern nach meiner Überzeugung seit es überhaupt eine Differenzierung in männliche und weibliche Lebewesen gibt. Es ist seit geraumer Zeit bekannt, daß selbst unter Tieren sowas verbreitet ist und bei denen stört sich kein anderes Tier der Gattung daran. Hier sorgt schon die natürliche Auslese dafür, daß dieses Erbgut eben nicht weitergegeben wird, ebenso wie beim Menschen, deshalb auch der niedrige Prozentsatz. Und eine Krankheit ist es schon gar nicht. Dann könntest Du es auch als Krankheit bezeichnen, wenn jemand schon mit 30 eine Vollglatze hat, dicke Menschen bevorzugt (Verzeihung, ist nur als Beispiel), Phobien hat oder wie oben beschrieben andere besondere Vorlieben, über die er besser schweigt oder Charaktereigenschaften, die sich nach Beobachtungen der Eltern seit der Geburt wie ein roter Faden durchziehen.
Das mit den scheinbaren Ursachen in "höheren Zivilisationen" hat nur damit zu tun, daß hier mehr überliefert wurde.
Entscheidend ist aber immer wieder die Frage: Schadet es anderen Menschen, die es nicht wollen oder schadet es ihnen nicht ? "Schaden" kann man natürlich eng fassen oder auch großzügig auslegen. Wenn in der Wohnung über mir ein homosexuelles oder lesbisches Paar lebt, sich aber sonst ganz normal in der Hausgemeinschaft verhält, finde ich schon allein die Existens derer im gleichen Haus als Schaden für mich oder erst, wenn sie mich anmachen ?


Ich bin ja froh, das jetzt nicht auch noch das Verhalten der Bonobos zitiert wird um mir erklären zu wollen wie natürlich das doch alles ist. Bei diesem Thema pflege ich eine gewisse Intolleranz und diese werde ich auch beibehalten.


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#135

RE: Der Untergang des Abendlandes

in Themen vom Tage 22.02.2013 00:37
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #133
Muß man sich als Hetero langsam Sorgen machen?
Ich hoffe nicht!
Ansonsten erläuterte ich meine Erfahrungen und Ansichten zu diesem Thema.

Wie steht ihr dazu,wenn sich z.B. homosexuelle Männerpaare kleine Knaben adoptieren?
Wie empfinden das später die Kinder?
In die kann niemand von uns reinschauen......



Dieser bzw. diese Gedanken beschäftigen mich auch. Die Kinder sind schon geprägt weil sie zur Adoption frei gegeben wurden. Sind ja in den wenigsten Fällen Säuglinge. Und später in der Schule? Ist sicher kein Zuckerschlecken.


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#136

RE: Homsexuelle in Russland

in Themen vom Tage 22.02.2013 01:33
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die Natur ist auf Überleben ausgelegt. Dazu sagt man auch Lebenserhaltungstrieb. Bei Tieren ist das noch normal. Die sind auch relativ schlecht mental zu beeinflussen. Die folgen einfach ihrem natürlichen Trieb. Das Schwulen-Gen hat man leider noch nicht gefunden. Da bleibt nur der Geist.
Normen sind von Menschen festgelegt. Heute so, morgen so. Also sind Normen subjektiv und abhängig vom Zeitgeist. Krankheitsdefinition ist auch subjektiv. Bis 1973 war Homosexualismus als Krankheit definiert. Heute eben nicht mehr. Dafür gibt es heute 1000 andere Krankheitsdefinitionen, die dem Zeitgeist entsprechen. Die lieben Kinderchen, haben heute alle einen an der Waffel und brauchen Psychopharmaka für ihre Syndrome.
Für den Einzelnen ist Homosexualismus sicher in der Regel kein Problem. Für den Erhalt der Gattung Mensch , könnte es in Zukunft Probleme geben. Deswegen sollten wir uns in dem Zusammenhang, die Ziele der Repräsentanten der NWO einfach mal auf der Zunge zergehen lassen. Der geschätzte Herr Rothschild und Kollegen definierten als Ziel 500Millionen Sklaven, als ausreichend auf dem blauen Planeten.
Propagierung von Homosexualismus, Identitätszerstörung durch Genderwahn, Zerstörung von Traditionen, Religionen und Familien, Angstmacherei durch Klimakatastrophen, Zukunftsängste erzeugen, angeblicher Wassermangel, Terrorismus, Rohstoffmangel usw. ,das steht eben alles miteinander in Verbindung. Das was für den Laien so schön klingt, der "Ruf zurück zur Natur" Schutz der Natur und der Mutter Erde, ist in der Praxis, ein faschistisches Eugenikprogramm zur Ausrottung und Euthanisie eines großen Teils der Menschheit. Nicht überall wo grün und Freiheit daraufsteht, ist auch grün und frei drin. Da kann auch schnell das Braune hervorquellen.
Ansonsten gehe ich natürlich konform mit den anderen Meinungen hier, das jeder erwachsene Mensch in seiner Wohnung machen kann, was ihm Spaß macht ,so er niemandem damit schädigt und er im Einverständnis mit dem Partner handelt.
Abweichungen von Normen kann die Gesellschaft bis zu bestimmten Grenzen tolerieren, aber wenn damit der Fortbestand der eigenen Art gefährdet wird, sollte meiner Meinung nach, Schluß mit lustig sein und den Propagandisten destruktiver Gesellschaftsentwicklungen Einhalt geboten werden.
Oder in der Kurzform: Homosexualismus straffrei tolerieren-Reklame verboten (wie bei Alkohol und Zigaretten) Das ist genau das was in Russland gemacht wird und da hat Putin meinen vollen Beistand, um mal zum Urthema zurück zu kommen.


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#137

RE: Homsexuelle in Russland

in Themen vom Tage 22.02.2013 02:06
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Hallo Eisenacher,

hmm, kann man so sehen. Was machen wir dann aber mit den destruktiven Sexualpraktiken der Heterosexualität? Orale Fixierung, anale Fixierung, manuelle Fixierung, Feteschismus aller Art, Sado-Masochistische Praktiken und und und ... ganz zu schweigen von allen Formen zwar heterosexuell intendierter, aber letztlich autoerotischer Praktiken. Die Kirche hat mal im Mittelalter eine Stellung für alle (Missionarsstellung) in Heterosexualität und nur zum Zwecke der Zeugung gepredigt und alles andere verdammt. Hat schon damals nur die naiven Seelen bewegt, würde ich sagen.

Aber: Wenn eine menschliche Gesellschaft den Drang erzeugt, keine Kinder mehr haben zu wollen, dann liegt das nicht an den Sexualpraktiken, sondern an der Gesellschaft. Wenn diese Gesellschaft nicht überwunden werden kann, dann ist die menschliche Gesellschaft zum Untergang verurteilt. Würdest Du Dir nur eine Stellung und eine Art der "Ausübung der Sexualität" vorschreiben lassen? Dann hätte den Geist der Libertät in Dir aber grundsätzlich bisher falsch eingeschätzt. In Fragen der politischen Freiheit darf kein Diktat sein, aber beim Sex hört im Ernstfall der Spaß auf?! Naja, wer diktiert dann, was Norm ist? Und die wichtigste Frage, in Kenntnis der menschlichen Natur zumindest: Wer will das wie durchsetzen?

Mit den besten Wünschen für ein entspanntes Liebesleben!
ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#138

RE: Homsexuelle in Russland

in Themen vom Tage 22.02.2013 02:22
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Hallo Eisenacher,

Du schreibst: "Abweichungen von Normen kann die Gesellschaft bis zu bestimmten Grenzen tolerieren, aber wenn damit der Fortbestand der eigenen Art gefährdet wird, sollte meiner Meinung nach, Schluß mit lustig sein und den Propagandisten destruktiver Gesellschaftsentwicklungen Einhalt geboten werden."

Wir haben eben unterschiedliche Meinungen und sollten es dabei belassen.

Daher nur einige Worte zu Putins Russland. Schwule und Lesben werden in Russland seit jeher verfolgt und drangsaliert. Dreiviertel der Bevölkerung halten sie laut Umfragen für pervers und psychisch krank. Die Verschärfung der Gesetze wird die Lage der Homosexuellen in Russland weiter verschärfen.

Unter Schwulen und Lesben in Russland herrscht regelrechte Panik, viele denken daran, das Land zu verlassen. Und was meinst Du, wohin werden sie gehen wollen? Ich denke in das, was die Homosexualität betrifft, sehr liberale Deutschland. Und ich nehme an und hoffe sehr, dass unter Menschenrechtsgesichtspunkten jede deutsche Regierung diese Menschen nicht abweisen wird.

Und damit lagert Putin sein Problem aus und setzt es Dir vor Nase.

Lg von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 22.02.2013 02:27 | nach oben springen

#139

RE: Homsexuelle in Russland

in Themen vom Tage 22.02.2013 07:45
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #136

Für den Einzelnen ist Homosexualismus sicher in der Regel kein Problem. Für den Erhalt der Gattung Mensch , könnte es in Zukunft Probleme geben.



Wenn ich das richtig sehe, haben wir aber eigentlich eher das gegenteilige Problem. Soweit ich weiss (schon lange nicht mehr auf das hannoversche Menschenzählwerk geschaut) leben momentan 7.2 Milliarden Menschen auf der Welt - und täglich kommen ein paar hunderttausend dazu.

Ich hoffe doch nicht, dass jemand der Meinung ist, der Fortbestand der Menschheit wäre erst bei 70 Milliarden gesichert - eher ist wohl das Gegenteil der Fall.

Gruss

icke



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#140

RE: Homsexuelle in Russland

in Themen vom Tage 22.02.2013 07:48
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Die Meerschweinchen sind auch schwul und nicht vom Aussterben bedroht


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