#21

RE: Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 02.04.2013 07:48
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Hört hört 82 siehe :

"kann natürlich auch daran gelegen haben das wir fast alle verheiratet
waren und ihre Mädels in Ruhe gelassen haben!"

Das nenn ich edel bis fast unvorstellbar...ne besser undurchführbar mit dem "in Ruhe gelassen". Wie habt ihr das nur ausgehalten, nicht schwach zu werden ? Wenn ich mich so an unsere Zeit auf der Stube erinnere gingen alle guten Vorsätze schon im ersten Ausgang sinngemäß in der Elbe unter.
Endete fast in einer Keilerei mit deren Jungs (die in Wirklichkeit auch nur mit aber bestimmt nicht "der Mädels Freunde " waren) im Klubhaus von Boizenburg.

Lebensläufer


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#22

RE: Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 03.04.2013 08:16
von hardi24a | 331 Beiträge

Kaltenwestheim 1975

Tja, in den beid Grenzdörfern Ober- u. Unterweid: Kontakt gleich Null !

Ausgang : die Anzahl kannst Du mit einer Hand abzählen , auch nur in Kaltenwestheim.,
Ablauf: Rauf auf'm Ello, vor der Kneipe abgesetzt, rein, bestellt, gefressen, gesoffen, geko....., rauf auf'm Ello und zurück,

das war's..........

Unterwegsanmache: negativ


maxhelmut und utkieker haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.04.2013 08:18 | nach oben springen

#23

RE: Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 03.04.2013 08:47
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von hardi24a im Beitrag #22
Kaltenwestheim 1975

Tja, in den beid Grenzdörfern Ober- u. Unterweid: Kontakt gleich Null !

Ausgang : die Anzahl kannst Du mit einer Hand abzählen , auch nur in Kaltenwestheim.,
Ablauf: Rauf auf'm Ello, vor der Kneipe abgesetzt, rein, bestellt, gefressen, gesoffen, geko....., rauf auf'm Ello und zurück,

das war's..........

Unterwegsanmache: negativ



Sehr drastisch beschrieben - wenn das jedes mal so war, hatte es wenigstens etwas von Kontinuität. Kommt aber der Wahrheit sehr nah. Ich durfte mal als Streifenführer (Standortstreife) die beiden Ausgängerzüge der GK Buttlar "begleiten". Dumm war nur, das es ein Montag war und so ziemlich jede Kneipe in der DDR geschlossen hatte. Nur die Dorfkneipe in Borsch oder war es Bremen? - keine Ahnung mehr - hatte offen. Also alle rauf auf LO und weiter wie oben beschrieben. Meinen beiden Streifenposten und ich haben neben der Ausgangstür gesessen und habe schön darauf geachtet das alle Ihre Rechnung beglichen haben. Danach ging es wieder zurück nach Buttlar. Zumindest an diesen Abend hat keiner von den Jungs gekotzt, jedenfalls nicht in meinem Beisein.


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#24

RE: Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 03.04.2013 09:08
von hardi24a | 331 Beiträge

Vielleicht lag es auch am zuviel vom "Blauen Würger", oder was es da noch an "Maikäferbenzin" gab ???


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#25

RE: Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 03.04.2013 09:29
von utkieker | 2.925 Beiträge

Als UaZ, hätte ich theoretisch Ausgang bis morgens um 6°° Uhr nehmen können - theoretisch! Aber wo soll man hin? Mädels? Fehlanzeige! Um 22°° Uhr wurde der Bierhahn abgedreht. Im Wirtshaus saßen die üblichen verdächtigen Trunkenbolde und Grenzsoldaten einträchtig nebeneinander zu dem war der Wirt auch noch der Bruder vom Spieß. Selten, daß wir auch Ausgang nach Arendsee bekamen aber auch hier wurden wir 22°° Uhr zum Zapfenstreich aufgefordert.
Wer Gollensdorf nicht kennt hat wirklich nichts versäumt. So war die Armeezeit geprägt von sexueller Enthaltsamkeit, man hätte uns auch ins Kloster stecken können.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.04.2013 09:30 | nach oben springen

#26

RE: Grenzsoldaten

in Grenztruppen der DDR 03.04.2013 11:15
von stutz | 568 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #10
es stimmt wir grenzer waren in berlin nicht gerade beliebt aber wen man sich ordentich verhielt wurde man wurde man in ruhe gelassen. in einer tabu kneipe traff ich sogar unseren hauptfeld hat aber nur mit der faust getroht und gegrinst


Da muss ich dir aber mal Recht geben, denn wie man in den Wald hineinruft, so schallt es bekanntlich heraus.
Das habe ich mir bei meinen Ausgängen immer zum Maxim gemacht und bin nicht ein einziges mal angepöpelt worden.
1970 mussten wir einen Zettel mitführen, auf dem die Tabukneipen notiert waren, die wir unter keinen Umständen besuchen sollten.
War eigendlich auch kein Problem, in Berlin gab's ja genug andere.


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
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