#141

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 01.10.2014 19:27
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von josy95 im Beitrag #128
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #127
Man wird sich doch noch wundern dürfen, warum aus Thälmann-Pionieren und FDJlern , randalierende und brandschatzende Irre werden und deren Kinder mordend durch Deutschland ziehen.




...und jetzt frage ich DICH, @schnatterinchen mal ganz direkt nach dem Model @Alfred :

Hast Du konkrtete Zahlen, Quellen, wieviel der ehem. Mitglieder von DDR- Jungpionieren, späteren Thälmannpionieren und (noch) späteren FDJ- lern konkrtet und real zu diesem braunen Klientel dazugezählt werden können?

(Gegen-) Frage an die Allgemeinheit:

Wer hat konkrtete Zahlen, wieviel junge Altbundis aus begüterten oder den s. g. "guten" Elternhäusern abstammten und der linksradikalen Front der Weltverbesserer, der 68-er- Revoluzzergeneration oder gar der linksradikalen und terroristischen RAF- Fraktion einschl. ihrer Symphatisanten angehörten?

Wäre m. Ea. mal die gegenpolarisierende, aber doch irgendwie interessante Frage nach 25 Jahre Wende und zu dieser einfach nur ekelhaften und uralten Ost- West- Polemik...., dieser ewigen Schei*hausparole...sorry!

Leider gibt es den Kotz- Smily nicht mehr..., neben (wir) dafür Diesen, o. k. ?

josy95




Dazu gibt es Untersuchungen, die belegen ,daß die Anzahl der Straftaten in diesem Bereich auf die Bevölkerungszahl bezogen in den neuen Ländern fast um das Fünfache höher ist als in den alten Bundesländern.
Speziell nach der Wende waren sicher auch die meisten dieser Täter ehemalige Thälmann-Pioniere und Mitglieder der FDJ und haben das "Erfolgsmodel" antifaschistische Erziehung in der DDR genossen.
Es ging hier um die antifaschistische Erziehung in der DDR und besonders nach der Wende wurde die auf den Prüfstand gestellt mit bekannten Ergebnissen.
Abgefackelte Wohnheime und totgeprügelte Menschen.


zuletzt bearbeitet 01.10.2014 19:57 | nach oben springen

#142

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 01.10.2014 20:37
von FRITZE (gelöscht)
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Diese Zwei kamen beide aus dem Rheinland ! Bestimmt n Zufall !

http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Past%C3%B6rs

http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels


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#143

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 01.10.2014 21:02
von damals wars | 12.206 Beiträge

Die Eltern von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos haben sich ja schon mehrfach im Fernsehen geäußert.Sie machten nicht den Eindruck, als hätten sie ihre Kinder zu mörderischen Nazis erzogen. sie würden Schnattchen sicher gern die Levitten lesen angesichts seiner Entäußerungen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#144

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 01.10.2014 22:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #141
Zitat von josy95 im Beitrag #128
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #127
Man wird sich doch noch wundern dürfen, warum aus Thälmann-Pionieren und FDJlern , randalierende und brandschatzende Irre werden und deren Kinder mordend durch Deutschland ziehen.




...und jetzt frage ich DICH, @schnatterinchen mal ganz direkt nach dem Model @Alfred :

Hast Du konkrtete Zahlen, Quellen, wieviel der ehem. Mitglieder von DDR- Jungpionieren, späteren Thälmannpionieren und (noch) späteren FDJ- lern konkrtet und real zu diesem braunen Klientel dazugezählt werden können?

(Gegen-) Frage an die Allgemeinheit:

Wer hat konkrtete Zahlen, wieviel junge Altbundis aus begüterten oder den s. g. "guten" Elternhäusern abstammten und der linksradikalen Front der Weltverbesserer, der 68-er- Revoluzzergeneration oder gar der linksradikalen und terroristischen RAF- Fraktion einschl. ihrer Symphatisanten angehörten?

Wäre m. Ea. mal die gegenpolarisierende, aber doch irgendwie interessante Frage nach 25 Jahre Wende und zu dieser einfach nur ekelhaften und uralten Ost- West- Polemik...., dieser ewigen Schei*hausparole...sorry!

Leider gibt es den Kotz- Smily nicht mehr..., neben (wir) dafür Diesen, o. k. ?

josy95




Dazu gibt es Untersuchungen, die belegen ,daß die Anzahl der Straftaten in diesem Bereich auf die Bevölkerungszahl bezogen in den neuen Ländern fast um das Fünfache höher ist als in den alten Bundesländern.
Speziell nach der Wende waren sicher auch die meisten dieser Täter ehemalige Thälmann-Pioniere und Mitglieder der FDJ und haben das "Erfolgsmodel" antifaschistische Erziehung in der DDR genossen.
Es ging hier um die antifaschistische Erziehung in der DDR und besonders nach der Wende wurde die auf den Prüfstand gestellt mit bekannten Ergebnissen.
Abgefackelte Wohnheime und totgeprügelte Menschen.


@schnatterinchen ,

hast Du das und vor allem die Einzeltäter auch mal prozentual in das Verhältnis von ca. 17 Millionen ehem. DDR- Bürgern zu ca. 80 Millionen Altbundesbürgern so um Anno 1990 gesetzt???

Ich glaub wohl, eher nicht!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#145

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 01.10.2014 23:04
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #143
Die Eltern von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos haben sich ja schon mehrfach im Fernsehen geäußert.Sie machten nicht den Eindruck, als hätten sie ihre Kinder zu mörderischen Nazis erzogen. sie würden Schnattchen sicher gern die Levitten lesen angesichts seiner Entäußerungen.


...und niemand, aber auch wirklich NIEMAND sollte sagen, behaupten, das passiert mir mit meinen Kind (ern) nicht!

Denn es ist mehr und mehr die Gesellschaft, diese verdammte und von lautstarken Minderheiten gepredigt und als Allheilmittel gepriesene (Über-) Toleranz, die solche rechten und nicht zu vergessen auch linken und religiöse Auswüchse duldet, fördert . Den Nährboden dafür bereitet. Und die fehlende Mehrheit, die dagegen aufbegehrt, und sei es nur mal mit einer eindrucksvollen Demo und dem vor 25 Jahren so spektakulären Schlachtruf:

"WIR SIND DAS VOLK!"

...und nicht irgendwelche Pappnasen und diätenfressenden Weltverbesserer aus dunkelrotem und dunkelgrünnen oder lobbyismusverseuchten Parteienlandschaften...., die sich dann selbstherlich noch Volksparteien nennen wollen - schönen Gruß von der untergegangenen totalitären SED dazu. Es wird immer mehr die selbe Suppe...

In diesem Sinne, gute Nacht!
Nicht und nicht speziell für heute, eher für die Zukunft und die eigentlich wertvolle Freiheit und Demokratie der Mehrheit, auch wenn die Mehrheit nur der kleine Bürger ist...

josy95


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zuletzt bearbeitet 01.10.2014 23:04 | nach oben springen

#146

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 07:13
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von josy95 im Beitrag #144
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #141
[


Dazu gibt es Untersuchungen, die belegen ,daß die Anzahl der Straftaten in diesem Bereich auf die Bevölkerungszahl bezogen in den neuen Ländern fast um das Fünfache höher ist als in den alten Bundesländern.
Speziell nach der Wende waren sicher auch die meisten dieser Täter ehemalige Thälmann-Pioniere und Mitglieder der FDJ und haben das "Erfolgsmodel" antifaschistische Erziehung in der DDR genossen.
Es ging hier um die antifaschistische Erziehung in der DDR und besonders nach der Wende wurde die auf den Prüfstand gestellt mit bekannten Ergebnissen.
Abgefackelte Wohnheime und totgeprügelte Menschen.


@schnatterinchen ,

hast Du das und vor allem die Einzeltäter auch mal prozentual in das Verhältnis von ca. 17 Millionen ehem. DDR- Bürgern zu ca. 80 Millionen Altbundesbürgern so um Anno 1990 gesetzt???

Ich glaub wohl, eher nicht!

josy95




Ich kenne Deinen Glauben nicht, aber er zeigt , daß du über die Sache nicht umfassend informiert bist.
Christian Pfeiffer hat sich eingehend mit dem Erziehungssystem der DDR auseinandergesetzt.


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#147

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 07:44
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Ist Christian Pfeiffer nicht diese Koryphäe welche Herausgefunden haben will das die Wurzel für das überproportionale Abgleiten ehemaliger DDR Kinder/Jugendlicher in die NeoNaziSzene am kollektiven Topfgang in der Kinderkrippe liegt?

Hier solch ein erschütternder Fotobeweis:



Die linke Kleinkinderreihe auf den Töpfen; alles potenzielle Neonazis

Mal im Ernst Schnattens, solchen Leuten die zu solchen "Erkenntnissen" über das Erziehungssystem in der DDR kommen sollte man sich mit einer gehörigen Portion Vorsicht und Skepsis nähern.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

josy95 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 07:49
von Alfred | 6.856 Beiträge

Pfeiffer hat ja mehrere "Bolzen geschossen".

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer


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#149

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 08:07
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde.......
Hi, Peter, Du beziehst dich sicher auf den Kriminologen Christian Pfeiffer. Diesen :http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-10245923.html .
Ein paar persönliche Eindrücke dazu. Ich hatte -so etwa 2005 - mal ein Seminar mit Hr. Pfeiffer, beruflich, FH f.Verwaltung und Recht.. Ganz ehrlich, bei den teilnehmenden Pol.-Beamten kam er nicht an, da er recht abstruse Theorien vertrat. Hochwissenschaftlich sozusagen. Den meisten Gegenwind bekam er übrigens von Kollegen, die ex-Westberliner Pol.-Beamte waren/sind. Herr P. vertritt Theorien, die einfach nicht zu halten sind. Und seine Fachlichen Einschätzungen zu einigen ,konkreten Kriminalfällen - Sebnitz-der Joshep-Fall, als öffentlich bekanntes Beispiel mal, waren echt Müll.Es gibt noch mehr davon. Und seine "Kleinkind und Medien" -These - na ja.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#150

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 08:44
von josy95 | 4.915 Beiträge

...danke für die Linktips!

Meine spontane Reaktion..., ooooh, was muß man sich nicht für einen einseitigen Müll und Schwachsinn anhören, ansehen, was bekommt man für einen Müll zu lesen, 25 Jahre nach Mauerfall!

josy95


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#151

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 08:46
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ich kenne nicht sämtliche Thesen von Herrn Pfeiffer , und kann mich aber sehr gut an den Aufschrei erinnern der unter manchem ehemaligen DDR Bürger ausbrach als er seine Studie über das Erziehungssystem der DDR veröffentlichte.
Ich habe in der DDR Leute die rassistische und rechte Meinungen vertraten kennengelernt ohne in deren Kreisen zu verkehren und ich habe es damals nicht erkannt was sich da entwickelte. Es war in der DDR kein Thema und wurde rechtlich lediglich als Rowdytum behandelt, was diese Leute in ihrer Überzeugung sicher noch bestärkt hat.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-10245923.html


In der DDR fand keine Auseinandersetzung mit dem rechten Nachwuchs statt.
Man kann das alles auch mit dem kollektiven aufs Töpfchen gehen ins Lächerliche ziehen, aber die Zahlen der rechten Gewalttaten in den "neuen" Bundesländern besonders in den 90ern sprechen wohl für sich.
Als ich eine Reportage über das NSU Mördertrio und deren Umfeld in Ost-Deutschland sah , dachte ich sofort , hoffentlich sieht das keiner von meinen Bekannten, so schämte ich mich dafür. Weil ich ansonsten immer bei ihnen meine alte Heimat Thüringen als Urlaubsziel oder Altersruhesitz mit ihren freundlichen Menschen angepriesen habe.


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#152

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 09:09
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Noch einen Nachtrag.
Rechtsextremismus ist zweifellos ein gesamtdeutsches Phänomen.
Sollte die antifaschistische Erziehung der DDR ein Erfolgsmodel gewesen sein , dann hätte es speziell in den neunzigern nicht zu einer so starken Zunahme von rechten Gewalttaten kommen dürfen, da ja die Erziehung der DDR für stabile Persönlichkeiten gesorgt hat , die einen schwachen wehrlosen Menschen nicht totprügeln.


zuletzt bearbeitet 02.10.2014 09:10 | nach oben springen

#153

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 09:29
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi.
Zum Teil eins : Da hast Du insofern recht, die meisten der angesprochenen Straftaten fielen unter Rowdytum. Das Wort "lediglich" würde ich da allerdings nicht gebrauchen. ( Schau dir mal den § 215 an ,der erfasst sowas tatsächlich,- und die heutigen "Kommentare a la Rowdytum aus politischer Unterdrückungs-§., da merkst Du sicher , wie ich`s meine)
Und Zwei : Das mit dem Töpchen gehen als Ursache - a la Pfeiffer- ist Lächerlich. Das kann man gar nicht mehr lächerlich machen. Meine Meinung..
Auf so was kommen nur Wissenschaftler. Übrigens - eine kleine Rolle hat das Töpchen auch in dem angesprochenen Seminar gespielt. Meine Gegenthese war da : Ich kann 100 % beweisen, das alle Bahnunfälle auf Eisenbahnschienen stattfanden - nach ihrer These muß ich jetzt annehmen, das Schienen eine wesentliche Ursache von Unfällen sind? - o.K. nicht sehr wissenschaftlich- aber immerhin. . Der Hauptstreitpunkt war damals aber die Rolle der Krimonologischen Thesen P.s bei konkreten Fällen. Die gegen den Baum gegangen sind.Ich kann da allerdings nur auf die "öffentlichen" verweisen. S.O. Jetzt verständlich, warum bei mir Skepsis hochkommt ?
Hm , und der NSU . Sry, aber ich als Beamter , der ich ja nun mal bin, halte mich da an das Ergebniss des Thüringer Landtages (Untersuchungsausschuss) . Und glaub mir bitte , das ich damit nicht gerade Happy bin. Mach dir mal die Mühe, da steht auch was zu den Ursachen.
73 Hans
Übrigens - dein nächster Beitrag : Erfolgsmodell - na da sind wir uns doch alle einig, oder? Nur die -deine Schlußfolgerungen .... Das ist da wohl der Knackpunkt. Wenn die 100%ig wahren, müßte es ja jetzt rnd. 16 Mio Rechtsradikale in der verflossenen geben, oder auf dem entsprechenden Gelände eben. H.
ed. Rächsreiberei


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zuletzt bearbeitet 02.10.2014 10:00 | nach oben springen

#154

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 10:31
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #152
Noch einen Nachtrag.
Rechtsextremismus ist zweifellos ein gesamtdeutsches Phänomen.
Sollte die antifaschistische Erziehung der DDR ein Erfolgsmodel gewesen sein , dann hätte es speziell in den neunzigern nicht zu einer so starken Zunahme von rechten Gewalttaten kommen dürfen, da ja die Erziehung der DDR für stabile Persönlichkeiten gesorgt hat , die einen schwachen wehrlosen Menschen nicht totprügeln.




@schnatterinchen , mit der fett markierten Feststellung (gesammtdeutsches Problem) von Dir gehe ich sofort mit!

Das die antifaschistische Erziehung in der DDR nun unbedingt ein Erfolgsmodel gewesen sein soll..., das bezweifele ich allerdings auch...

Einseitige Pauschalurteile, Polemik helfen bei der Beurteilung dieses gesellschaftlichen Problems glaub ich gar nicht weiter.
Das ist nix anderes wie mit Linksextremismus, Salafismus & Co.

Für mich steht zu dem ganz deutlich fest, das diese gefährlichen Auswüchse ihren Ursachen in einer oft erschreckenden Übertoleranz und dem nicht mehr Aufzeigen von klaren Regeln und Grenzen durch unsere Gesellschaft, unsere Politik und letztendlich auch die Duldung des Bürgers und durch sein Wegschauen haben.

Denn selbst kleine Kinder sollen, müssen sich an feste Regeln gewöhnen, dies erzieherisch erlernen.
Und da denke ich mal, gab es einst in Kindereinrichtungn von DDR und BRD bis auf die Politisierung in der DDR nur noch einen Unterschied:
In den alten Bundesländern warf man ganz lang bewährte Strategien der Kindererziehung durch den Negativeinfluß der 68-er Revoluzzer spätestens Ende der 70-er mit den s. g. antiautoritären und gescheiterten(!) Erziehungsmethoden damals schon über Bord, in der ehem. DDR geschah dies erst mit dem Beitritt der DDR zur BRD.

Hab es selbst hautnah bei meinen Kindern (Jahrgänge 1986 und 1988) erlebt, in Teils erschreckender Weise erloeben müssen. Wie ab etwa Mitte der 90-er gute ältere Erzieherinnen in Kitas und Hort über Frühverrentungen usw. gehen mussten und dafür unerfahrene Schlauberger ihre Stellen übernahmen. Alles Bewährte in Frage oder auf den Kopf stellten. Höre noch dieses Parolen: "...nach neusten pädagogischen Erkenntnissen..."
Und damit die große Mehrheit an Eltern und Kindern außer Rand und Band brachten. Die Leidtragenden waren nur die Kinder, die oftmals eine große Menge an Orientierung einbüßten...

Und leider gibt es trotz des Scheiterns dieser "antiautoritären Erziehungsmodelle" (wenn ich diese abstruse Wortwahl schon höre, lese...) immer noch Weltverbesserer, die davon nicht abrücken wollen. Gerade gestern erst wieder von einer jüngeren Kollegin so etwas gehört, die ihr Kind (5 Jahre) aus einer dieser Kitas "ohne Grenzen" rausgenommen hat..., rausnehmen mußte.

Mal sehen, was die nächsten Jahre in dieser Richtung bringen. Wieviel radikalisierter rechter und linker, religiöser Dünnschiß in Form von Extremisten, denen schon in jungen Jahren nie richtige Grenzen aufgezeigt wurden, auf der Bildfläche erscheinen wird.

Und für die ganz Schlauen, wie einen Herrn Pfeiffer zur Erinnerung: Eine DDR und ihre Kinderererziehung gibt es dann schon seit mehr als 25 Jahren nicht mehr...

josy95


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#155

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 11:14
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #154
Und für die ganz Schlauen, wie einen Herrn Pfeiffer zur Erinnerung: Eine DDR und ihre Kinderererziehung gibt es dann schon seit mehr als 25 Jahren nicht mehr...

Fremdenfeindliche Gewalt im Osten hat er ja schon vor 15 Jahren verzapft, damals ham einige der Neonazis als Kleinkinder schon noch auf Krippen-Töpfchen der DDR gesessen. Hier mal einige damaligen Reaktionen dazu ...
www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_ta...xtremismus.html

Zur Zeit sieht der Direktor des KFN bestimmt andere Schwerpunkt in seiner Tätigkeit, hat er doch eigenhändig erst vor kurzem ein Drittmittelprojekt der katholischen Kirche an die Wand gefahren ...
www.kath.net/news/39597


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.10.2014 11:16 | nach oben springen

#156

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 11:24
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

.....na ja "an die Wand gefahren".
Da sollte man vielleicht auch die andere Seite betrachten. Die Herren der kath. Kirche waren letztlich die Auslöser für das Zerwürfnis.


zuletzt bearbeitet 02.10.2014 11:42 | nach oben springen

#157

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 11:55
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #156
.....na ja "an die Wand gefahren".
Da sollte man vielleicht auch die andere Seite betrachten. Die Herren der kath. Kirche waren letztlich die Auslöser für das Zerwürfnis.




...und auch die Seite:

Es kristallisiert sich immer mehr heraus, das dieser "nette" Herr *feiffer mir drei f eine riesengroße populistische Flach*feife ist...

Interessant wäre auch mal zu erfahren, wer diese Flachpfeife immer wieder hofiert, bezahlt, vergiftete Parolen verbreiten läßt...?

josy95


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#158

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 12:42
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit,......
Wir solltens, glaub ich mal, nicht an Prof. Pfeiffer festmachen. Gewiss, er ist umstritten und "beliebt" -genauso gewiss aber - er hat auch ganz gute Theorien ins Laufen gebracht. Zumindest angeschoben. (Täter - Opfer-Ausgleich z.B., da sind ein paar recht gute Ansätze drin. -Meiner Meinung nach- aber das ist wirklich O.T. )
Interesant -für mich -ist eher das Warum - ohne Töpfchentheorie.
73, Hans


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#159

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 13:13
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #143
Die Eltern von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos haben sich ja schon mehrfach im Fernsehen geäußert.Sie machten nicht den Eindruck, als hätten sie ihre Kinder zu mörderischen Nazis erzogen. sie würden Schnattchen sicher gern die Levitten lesen angesichts seiner Entäußerungen.



Das behauptet auch niemand Hubert,
die Erziehung um die es hier geht fand auch nicht im Elternhaus statt.
Zumindest haben sie aber zugesehen und Kuchen gebacken für ihre untergetauchten Kinder.


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#160

RE: Antifaschismus/antifaschistische Erziehung in der DDR---ein Erfolgsmodell?

in DDR Staat und Regime 02.10.2014 13:35
von Hans | 2.166 Beiträge

Eventuell ein wenig zu kurz gedacht. Weiß ich aber nicht genau -da logischerweise - meine Kenntnis da nur auf Medienberichten basiert. Mal Diesen - als Darstellung von (Schul)Freunden des Mundlos über dessen Entwicklung. http://www.spiegel.de/panorama/uwe-mundl...u-a-865969.html
Wobei - da geistern sicher 100 000 andere Berichte,Reportagen und so im Netz rum, sicher auch welche mit dem Gegenteil.
73, Hans


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