#61

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 11.02.2013 13:03
von Markusies | 5 Beiträge

Heute geht es mehr darum, wie wird man beeinflusst um dann zu glauben etwas haben zu müssen, statt wirklich etwas zu brauchen. :/



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#62

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 11.02.2013 13:47
von ddr-bürger (gelöscht)
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Wie war das mit der "Bedürfnisspyramide", ganz unten als Basis waren doch solche Dinge wie Lebenssicherung und Sicherheit erst weiter oben kam dann der Konsum.
Heute habe ich das Gefühl da wird was auf den Kopf gestellt. Die Dinge aus der Basis, mat. Sicherung und auch die Absicherung im Alter bzw. bei Arbeitsunfähigkeit werden zurück gedrängt. Immer mehr im Fokus steht das befriedigen der Konsumbedürfnisse. Durch Werbung werden viele Bedürfnisse erst geweckt um später dann befriedigt zu werden.
Die Fernsehwerbung in den 70er jahren hat noch ein Produkt beschrieben bzw. dessen Vorzüge angepriesen, heute besteht Werbung nur noch aus dem Verkauf von Lebensgefühl. Damit werden neue Produkte nicht mehr an sachliche Kaufentscheidungen gebunden sondern an rein emotionale.

Das ist ein Unterschied zwischen der Zeit der 70er Jahre und heute, muß da wohl DDR raus lassen in den 70er jahren wurde dort ja auf z.B. Fernsehwerbung "tausend tele tipps" verzichtet. Gut was sollte man da auch anheizen....., die Decke der Konsumproukte war ja wirklich sehr dünn.....


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#63

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 11.02.2013 13:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #62
Wie war das mit der "Bedürfnisspyramide", ganz unten als Basis waren doch solche Dinge wie Lebenssicherung und Sicherheit erst weiter oben kam dann der Konsum.
Heute habe ich das Gefühl da wird was auf den Kopf gestellt. Die Dinge aus der Basis, mat. Sicherung und auch die Absicherung im Alter bzw. bei Arbeitsunfähigkeit werden zurück gedrängt. Immer mehr im Fokus steht das befriedigen der Konsumbedürfnisse. Durch Werbung werden viele Bedürfnisse erst geweckt um später dann befriedigt zu werden.
Die Fernsehwerbung in den 70er jahren hat noch ein Produkt beschrieben bzw. dessen Vorzüge angepriesen, heute besteht Werbung nur noch aus dem Verkauf von Lebensgefühl. Damit werden neue Produkte nicht mehr an sachliche Kaufentscheidungen gebunden sondern an rein emotionale.

Das ist ein Unterschied zwischen der Zeit der 70er Jahre und heute, muß da wohl DDR raus lassen in den 70er jahren wurde dort ja auf z.B. Fernsehwerbung "tausend tele tipps" verzichtet. Gut was sollte man da auch anheizen....., die Decke der Konsumproukte war ja wirklich sehr dünn.....


Es soll ihn vereinzelt noch geben, den mündigen Käufer
GW der die HO bitte nicht zurück möchte auch wenn sie so schön war.


zuletzt bearbeitet 11.02.2013 15:13 | nach oben springen

#64

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 11.02.2013 15:38
von ddr-bürger (gelöscht)
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Ja er wurde auf der Wildbahn noch gesichtet, der mündige Käufer. Ich habe ja auch der Gerechtigkeit zur genüge die dünne Warendecke erwähnt.

Es war für mich ein mehr ein Symbol des Wandels in den Konsumgegebenheiten. In den 70er Jahren war das in der BRD auch noch anders mit der Werbung (gibt da noch so ein paar Erinnerungen). Wollte diesmal keine Vorzüge des Sozialismus aufwärmen ....


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#65

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 11.02.2013 19:54
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #54
Zitat von Vierkrug im Beitrag #49
Das sind die Scheine von 1964 - die wurden so im Juli / August 64 herausgegeben. Die Du meinst Mutz, sind die "Nachfolger" !!! Die hier





Vierkrug


Wann wurden die ausgegeben, Anfang der 70er?
Im Gegensatz zu den Vorgängern hatten die ja fast ein Spielgeld-Feeling.



Eine prächtige Galerie, ich habe ein paar Scheine immer noch dabei und als ich sie neulich mal einem türkisch stämmigen Arbeitskollegen zeigte, um ihn zu fragen ob er auch nur einen davon kennt.....Fehlanzeige, wie deprimierend und das frisch nach dem bestandenen Einbürgerungstest.
Thomas Müntzer ( 5- Mark- Schein) beispielsweise aus dem (heutigen) Nachbarkreis von Luther ist heute vollkommen im Schatten des allmächtigen Reformators verschwunden, schließlich sind Klassenkämpfer heutzutage verpönt (Müntzer stellte das Unrecht auch auf Basis weltlicher Werte an den Pranger, während Luther im Prinzip nur predigte...so wie Merkel heute...ohne das Übel an der Wurzel zu packen).
Natürlich kann man über alles streiten, aber aktuell wird an nahezu allen Schnittstellen, wo man mit dem Wirken M. Luthers hier in der Lutherstadt Eisleben konfrontiert wird, das Wirken seines späteren Widersachers und Bauernkriegers T. Müntzer ignoriert und das macht zumindest mißtrauisch.



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#66

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 02:05
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich habe eben alle Beiträge gelesen und will noch mal auf den Ausgangspunkt zurückkommen.

Erst kam das Kopfrechnen - ziemlich mühsam beim Lernen.

Dann kam der Rechenschieber - wenn man das Ding beherrscht hat, waren die Ergebnisse eindeutig.

Der Rechenschieber wurde vom Taschenrechner abgelöst - die Fehlerquote hat sich erhöht, weil die Eingabe schon fehlerhaft sein konnte.

Jetzt haben wir iPad und Co - und verbringen ziemlich viel Zeit damit und ggf. Geld, um Hard- oder Software so einzustellen, damit das Ergebnis stimmt.

In der DDR hat man länger mit dem Kopf gerechnet. Ist das nicht ein Unterschied und ein ungeheurer Vorteil?


zuletzt bearbeitet 13.02.2013 03:02 | nach oben springen

#67

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 03:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zur Bedürfnispyramide nur soviel.

Als Mensch hat man nur wenige Grundbedürfnisse: Essen, Schlafen, Kacken (tschuldigung). Aber selbst diese sind heute von der Werbung so vereinnahmt mit Bio, Wohlfühlmatratze und Abführmitteln um vom Wesentlichen abzulenken: dem Wohnen in Wärme mit Licht und sauberen Wasser. Und viele stossen schon da an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Und da spielt es keine Rolle, wo man lebt in diesem schönen Land.


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#68

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 09:49
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #66
...
In der DDR hat man länger mit dem Kopf gerechnet. Ist das nicht ein Unterschied und ein ungeheurer Vorteil?

Hmm, das lag jetzt aber nicht an der DDR, odär. Immerhin war's eines der ersten Länder mit flächendeckend (nein, nicht das pöhse Mephis) Taschenrechnern in der Schule. Such mal nach MR-609. Also das Teil nannte sich eigentlich SR-1, nur dann verstehst Du u.U. nur Moped oder Radio *grins*
Und das erste was man auch heute noch beim mechanisierten Rechner lernt (oder zumindest lernen sollte !) ist eine Überschlagsrechnung auch Größenabschätzung genannt im Kopf! Übrigens sind auch beim Taschenrechner die Ergebnisse eindeutig, also falls man dieses Teil beherrscht. Sehr gut übrigens kann man Kopfrechnen übrigens beim Golfspiel oder beim Scheibenschießen üben. Wobei, die ersten smarten Fones sollen auch schon aufm Fairway und sogar aufm Stand gesichtet (und belächelt) worden sein.

P.S. Hier mal ein paar Weiterleitungen, also ich meine, die finde ich ganz gut ...
http://www.christophlorenz.de/calc/ddr/mr_609.php
http://www.tradebit.de/filedetail.php/90...enungsanleitung
http://www.tradebit.de/filedetail.php/90...hner-mr-609-412
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....pic=16877&st=65


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 13.02.2013 10:14 | nach oben springen

#69

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 09:53
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #68
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #66
...
In der DDR hat man länger mit dem Kopf gerechnet. Ist das nicht ein Unterschied und ein ungeheurer Vorteil?

Hmm, das lag jetzt aber nicht an der DDR, odär. Immerhin war's eines der ersten Länder mit flächendeckend (nein, nicht das pöhse Mephis) Taschenrechnern in der Schule. Such mal nach MR-609. Also das Teil nannte sich eigentlich SR-1, nur dann verstehst Du u.U. nur Moped oder Radio *grins*
Und das erste was man auch heute noch beim mechanisierten Rechner lernt (oder zumindest lernen sollte !) ist eine Überschlagsrechnung auch Größenabschätzung genannt im Kopf! Übrigens sind auch beim Taschenrechner die Ergebnisse eindeutig, also falls man dieses Teil beherrscht. Sehr gut übrigens kann man Kopfrechnen übrigens beim Golfspiel oder beim Scheibenschießen üben. Wobei, die ersten smarten Fones sollen auch schon aufm Fairway und sogar aufm Stand gesichtet (und belächelt) worden sein.

Mal eine kurze Frage 94 ab wann soll das dann gewesen sein mit der flächendeckenden Taschenrechnerversorgung an den Schulen??


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#70

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 09:56
von exgakl | 7.229 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #69
Zitat von 94 im Beitrag #68
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #66
...
In der DDR hat man länger mit dem Kopf gerechnet. Ist das nicht ein Unterschied und ein ungeheurer Vorteil?

Hmm, das lag jetzt aber nicht an der DDR, odär. Immerhin war's eines der ersten Länder mit flächendeckend (nein, nicht das pöhse Mephis) Taschenrechnern in der Schule. Such mal nach MR-609. Also das Teil nannte sich eigentlich SR-1, nur dann verstehst Du u.U. nur Moped oder Radio *grins*
Und das erste was man auch heute noch beim mechanisierten Rechner lernt (oder zumindest lernen sollte !) ist eine Überschlagsrechnung auch Größenabschätzung genannt im Kopf! Übrigens sind auch beim Taschenrechner die Ergebnisse eindeutig, also falls man dieses Teil beherrscht. Sehr gut übrigens kann man Kopfrechnen übrigens beim Golfspiel oder beim Scheibenschießen üben. Wobei, die ersten smarten Fones sollen auch schon aufm Fairway und sogar aufm Stand gesichtet (und belächelt) worden sein.

Mal eine kurze Frage 94 ab wann soll das dann gewesen sein mit der flächendeckenden Taschenrechnerversorgung an den Schulen??


http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_%28Taschenrechner%29


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#71

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 10:01
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #70
Zitat von Duck im Beitrag #69
Zitat von 94 im Beitrag #68
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #66
...
In der DDR hat man länger mit dem Kopf gerechnet. Ist das nicht ein Unterschied und ein ungeheurer Vorteil?

Hmm, das lag jetzt aber nicht an der DDR, odär. Immerhin war's eines der ersten Länder mit flächendeckend (nein, nicht das pöhse Mephis) Taschenrechnern in der Schule. Such mal nach MR-609. Also das Teil nannte sich eigentlich SR-1, nur dann verstehst Du u.U. nur Moped oder Radio *grins*
Und das erste was man auch heute noch beim mechanisierten Rechner lernt (oder zumindest lernen sollte !) ist eine Überschlagsrechnung auch Größenabschätzung genannt im Kopf! Übrigens sind auch beim Taschenrechner die Ergebnisse eindeutig, also falls man dieses Teil beherrscht. Sehr gut übrigens kann man Kopfrechnen übrigens beim Golfspiel oder beim Scheibenschießen üben. Wobei, die ersten smarten Fones sollen auch schon aufm Fairway und sogar aufm Stand gesichtet (und belächelt) worden sein.

Mal eine kurze Frage 94 ab wann soll das dann gewesen sein mit der flächendeckenden Taschenrechnerversorgung an den Schulen??


http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_%28Taschenrechner%29




Danke Dir das erklärt zumindestens warum ich (Schulabgänger 1981) diesen Luxus nicht mehr kennengelernt habe, weder in der Schule und in der Ausbildung durften wir Ihn nur heimlich verwenden, weil noch nicht alle einen Taschenrechner hatten.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#72

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 10:01
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #70
Zitat von Duck im Beitrag #69
Zitat von 94 im Beitrag #68
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #66
...
In der DDR hat man länger mit dem Kopf gerechnet. Ist das nicht ein Unterschied und ein ungeheurer Vorteil?

Hmm, das lag jetzt aber nicht an der DDR, odär. Immerhin war's eines der ersten Länder mit flächendeckend (nein, nicht das pöhse Mephis) Taschenrechnern in der Schule. Such mal nach MR-609. Also das Teil nannte sich eigentlich SR-1, nur dann verstehst Du u.U. nur Moped oder Radio *grins*
Und das erste was man auch heute noch beim mechanisierten Rechner lernt (oder zumindest lernen sollte !) ist eine Überschlagsrechnung auch Größenabschätzung genannt im Kopf! Übrigens sind auch beim Taschenrechner die Ergebnisse eindeutig, also falls man dieses Teil beherrscht. Sehr gut übrigens kann man Kopfrechnen übrigens beim Golfspiel oder beim Scheibenschießen üben. Wobei, die ersten smarten Fones sollen auch schon aufm Fairway und sogar aufm Stand gesichtet (und belächelt) worden sein.

Mal eine kurze Frage 94 ab wann soll das dann gewesen sein mit der flächendeckenden Taschenrechnerversorgung an den Schulen??


http://de.wikipedia.org/wiki/SR1_%28Taschenrechner%29




Danke Dir das erklärt zumindestens warum ich (Schulabgänger 1981) diesen Luxus nicht mehr kennengelernt habe, weder in der Schule und in der Ausbildung durften wir Ihn nur heimlich verwenden, weil noch nicht alle einen Taschenrechner hatten.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#73

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 10:28
von Gelöschtes Mitglied
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Ich hatte 1978 auch schon einen Taschenrechner aus dem pööösen Westen,in der Schule und in der Lehre durfte ich ihn ebenfalls nicht benutzen............


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#74

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.02.2013 11:13
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #73
Ich hatte 1978 auch schon einen Taschenrechner aus dem pööösen Westen,in der Schule und in der Lehre durfte ich ihn ebenfalls nicht benutzen............


Wie das an den Schulen war kann ich nicht beurteilen da ich '78 schon raus war.....

An der Hochschule "durften" zu der Zeit bereits Taschenrechner im Unterricht (Seminare, etc.) benutzt werden. Egal ob es "Ost" oder "West" Rechner waren ........
Einzig bei Klausuren gab es eine Einschränkung.
Wer einen Taschenrechner benutzen wollte mußte dies ankündigen und ihm wurde dann die Klausurzeit gekürzt.

Zum Verständnis ein Beispiel:
Klausurdauer in Statik 90min. mit den üblichen Hilfsmitteln wie Tafelwerk, Rechenschieber ....
Mit Taschenrechner, egal welche mathematischen Funktionen er hatte, war die Klausurdauer dann nur 60min.
Damit wurde der Vorteil der Rechnerbesitzer teilweise aufgehoben.....
Pech für sie wenn sie so ein ding benutzten und es hatte nur die Grundrechenarten und minimale mathematische Funktionen ......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#75

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 14.02.2013 15:48
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #74
Wie das an den Schulen war kann ich nicht beurteilen da ich '78 schon raus war.....

An der Hochschule "durften" zu der Zeit bereits Taschenrechner ...
Meine lieber Nostalgiker,

justament 1978 verkaufte mir mein ehemaliger Deutschlehrer, Gott sei seiner Seele gnädig, einen Taschenrechner "Sanyo" für 650 Mark. Hat sich für mich ausgezahlt.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#76

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 21.02.2013 01:05
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Ecki im Beitrag #75
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #74
Wie das an den Schulen war kann ich nicht beurteilen da ich '78 schon raus war.....

An der Hochschule "durften" zu der Zeit bereits Taschenrechner ...
Meine lieber Nostalgiker,

justament 1978 verkaufte mir mein ehemaliger Deutschlehrer, Gott sei seiner Seele gnädig, einen Taschenrechner "Sanyo" für 650 Mark. Hat sich für mich ausgezahlt.

Liebe Grüße

Ecki



Was wollte denn der Deutschlehrer mit einem Taschenrechner? Nicht etwa die Rechtschreibfehler addieren? 1+1+1+1+.....

Aber da fällt mir ein nicht unwesentlicher Unterschied ein: die Schulausgangsschrift der DDR

http://de.wikipedia.org/wiki/Schulausgangsschrift

Aufgefallen ist mir das Mitte der 70-iger, als ich meinen ersten Liebesbrief aus Hamburg bekam


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#77

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 04.03.2013 21:22
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #54
Zitat von Vierkrug im Beitrag #49
Das sind die Scheine von 1964 - die wurden so im Juli / August 64 herausgegeben. Die Du meinst Mutz, sind die "Nachfolger" !!! Die hier





Vierkrug


Wann wurden die ausgegeben, Anfang der 70er?
Im Gegensatz zu den Vorgängern hatten die ja fast ein Spielgeld-Feeling.



Für alle, die das noch interessiert, die Preise von heute.
Also in Aachen, Eupener Straße waren die Scheine, egal welchen Nominalwertes zu 5 Euro pro Stück in ordentlicher Qualität zu haben, bis zum 500er.
Gängige Münzen 5/10/20er mit unterschiedlichen Motiven- Thälmann, Pieck, 25 Jahre NVA, Warschauer Pakt u.a. in Mannheim zum Stückpreis von einem Euro aus der Ramschkiste.
Ob es ein guter Kauf war, weiß ich nicht, es ist auch nur als Erinnerung gedacht und trotzdem bemerkenswert, daß Aufheben angesichts der späteren Umtauschkurse offensichtlich weniger clever war als der Nachkauf.



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#78

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 06.03.2013 09:06
von ddr-bürger (gelöscht)
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Noch ein wichtiger Unterschied, in der DDR wurden die Erfolgsmeldungen geschönt, alle Pläne erfüllt und mit 120% übererfüllt.....
Noch heute entrüsten sich viele über diese Art der Manipulation.
In der BRD werden Armutsberichte geschönt und zensiert, wo bleibt da die Entrüstung?


DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#79

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 06.03.2013 09:09
von DoreHolm | 7.690 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #78
Noch ein wichtiger Unterschied, in der DDR wurden die Erfolgsmeldungen geschönt, alle Pläne erfüllt und mit 120% übererfüllt.....
Noch heute entrüsten sich viele über diese Art der Manipulation.
In der BRD werden Armutsberichte geschönt und zensiert, wo bleibt da die Entrüstung?




Ja, wie das so ist: Wenn Zwei das Gleiche tun, ist es eben noch nicht Dasselbe. Die Einen dürfen es eben, weils es DIE sind, den Anderen wird es übel genommen, weil es JENE sind.



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#80

RE: Ein wichtiger Unterschied zwischen der DDR und der BRD

in Leben in der DDR 13.03.2013 23:39
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag RE: Gute Grüsse aus Japan
Zitat von werner im Beitrag RE: Gute Grüsse aus Japan
. . .

Belehrendes Verhalten ist in Deutschland durchaus üblich, wenn auch für den Betroffenen immer unangenehm. Dagegen gilt es in Deutschland klassisch] nicht als Schwäche, einen Fehler einzugestehen. Das Ausweichen bei Kritik und Herumdrehen ohne Eingeständnis ist - in meiner Wahrnehmung - hauptsächlich westlich der Elbe anzutreffen, ich führe das auf eine starke Einflussnahme nach dem 2.WK aus dem angelsächsischen Raum zurück

. . .





Hallo Werner, ausgerechnet von DIR hätte ich so einen Satz nicht erwartet.
Nehme ich zur Kenntnis.
Barbara



Ich glaube, das ist hier besser aufgehoben.
Was meinst Du?

Ich lebe arbeite seit 1991 für Firmen, die westlich der Elbe angesiedelt sind, nicht am Band. Seit gut 14 Jahren habe ich meinen ständigen Wohnsitz hier, meine beiden Kinder sind hier geboren und gehen beide hier zur Schule. Ich bin nicht schlecht verdrahtet, bilde mir daher ein, auch über Mentalitäten ein wenig was sagen zu können. Möglicherweise sind meine Wahrnehmungen wesentlich meinem beruflichen Umfeld geschuldet, insbesondere hier habe ich den Umgang mit Fehlern anderer beobachtet und festgestellt, dass man "Fehler" oder "Schwäche" nicht zeigt. Allerdings ist mir solches Verhalten gar nicht selten auch privat begegnet. Für mich eine neue Erfahrung, war ich es vorher doch gewohnt, dass Fehler nicht nur in Allgemeinplätzen angesprochen werden, sondern konkret addressiert werden, mit Ross und Reiter, dass es ein Zeichen persönlicher Stärke gewertet wird, auch eigene Fehler offen einzugestehen.

Und hier habe ich gelernt: Wenn du einen Fehler offensiv zugibst, bekommst du fast immer eine erstaunte Reaktion. Ich habe so etwas gezielt durchgespielt und das Verhalten der Beteiligten studiert. Bei einem Führungskräftetraining nahm das Thema Führung von Führungskräften, Konfliktbewältigung, Mitarbeiterführung fast eine Woche ein. Was hier an Verhaltensregeln vermittelt wurde, hat mich, vorsichtig ausgedrückt, verblüfft.

Ich habe sehr eng mit Unternehmensberatern eines Unternehmens mit angelsächsischen Wurzeln zusammengearbeitet. Hier war das von mir geschilderte Verhalten dieser deutschen Mitarbeiter am klarsten zu beobachten. Sie haben mir auch vermittelt, wie man sich "polite" verhält.

Mein Sohn, hier am Gymnasium, hat extra Projektwochen, die stark geprägt sind von Rollenspielen zur Argumentation. Ich habe das beobachtet, es geht u.a. auch darum, gezielt bei Fehlern so zu argumentieren, dass mindestens rauskommt, dass man selbst auf jeden Fall richtig gehandelt hat und entweder jemand anderes das Problem verursacht hat, die äußeren Umstände kein anderes Verhalten zuließen oder wenn gar nichts hilft, das Problem ja gar nicht so schlimm ist. Ich habe hier regelmäßig mit ihm zu kämpfen, dass es überhaupt keine Schwäche ist, wenn man einen tatsächlich begangenen Fehler zugibt, dass Verantwortung übernehmen nicht nur heißt, sich bei Erfolgen zu präsentieren, sondern auch zu den eigenen Fehlern zu stehen.

Selbst hier im Forum habe ich Menschen mit Menschen diskutiert, die, obwohl sie klar und für jeden sichtbar falsch lagen, letzten Endes sich noch entblödeten, ein Patt anzubieten.

Solche Erfahrungen prägen das Bild.

Im wesentlichen sehe ich das so, dass der Mensch sich hier so teuer wie möglich verkaufen muss, sich gegen den Kollegen, gegen ehrgeizige Mitarbeiter durchsetzen muss. Solchen Vorgaben steht natürlich Einordnung in das Kollektiv, Bescheidenheit und Zurückhaltung entgegen und zu letzterem wurde ich erzogen, was mir zugegebenermaßen das Bewegen in dieser hiesigen Welt nicht gerade einfach gemacht hat.

Allerdings gebe ich mich keinen Illusionen hin, auch im Anschlussgebiet wird es in ein paar Generationen nicht anders aussehen.

Zur Ehrenrettung der Rheinländer möchte ich meinen ersten Chef und einen Kollegen hier erwähnen erwähnen, ein Polterkopf aus Mühlheim an der Ruhr und der andere ein Kölner Urgestein. Beide hatten/haben kein Problem gehabt, mal zu sagen "Das ist mir daneben gegangen."
Das war es dann aber auch schon - leider.

Mein Satz ist natürlich keine Verallgemeinerung und ich denke, das ist auch so herauszulesen. Ich weiß, dass man sich mit meinen Sätzen zuweilen schon Wort für Wort beschäftigen muss - aber einfach könnte jeder.

edit: Ergänzungen vorgenommen


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.03.2013 06:46 | nach oben springen


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