#1

Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 13:53
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo,

mir ist vor einigen Wochen auf einem Trödelmarkt ein altes 20-Mark-Stück der DDR in die Hände gefallen und mir fiel dazu gleich eine Geschichte ein, welche man damals oft sehen konnte.

Wenn man das Geldstück mit dem Portrait von E. Thälmann um 180° drehte und dann an einer bestimmten Stelle abdeckte, sah man den Braven Soldaten Schwejk. So etwas war auch mit dem späteren 20-Mark-Stück zum 500. Geburtstag von Thomas Müntzer möglich. Auch hier verwandelte sich der Hemdkragen in die Mütze von Schwejk.

Es gibt noch viele Geschichten, die das Volk in Banknoten- und Münzbilder hineingedeutet hat und Spass war immer dabei.

Wer von Euch kennt noch mehr solche Dinge?






Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 14:11
von 94 | 10.792 Beiträge

Na die Nackte auf dem Zehnmarkschein kennste ja als Numismatiker bestimmt schon?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#3

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 14:19
von der glatte | 1.356 Beiträge

Du meinst sicher die Kombination von Clara Zetkin auf der Vorderseite und die Tante am Pult. Ja, die kenne ich. Wie ist es mit der Schulgruppe auf dem 20-Mark-Schein?

Übrigens, die Frau am Pult auf dem 10er gab es wirklich. Das war ursprünglich ein Foto.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#4

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 14:40
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #3
Du meinst sicher die Kombination von Clara Zetkin auf der Vorderseite und die Tante am Pult. Ja, die kenne ich. Wie ist es mit der Schulgruppe auf dem 20-Mark-Schein?

Übrigens, die Frau am Pult auf dem 10er gab es wirklich. Das war ursprünglich ein Foto.

Gruß Reiner

hallo reiner,
die Frau am Pult hatte nur die Bestellung für einen Trabbi gemacht,
als sie den Trabbi bekam sah man wie alt sie ist auf der Rückseite,
Gruss Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#5

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 14:52
von der glatte | 1.356 Beiträge

Das mit dem Alter kannte ich vom 20er. Bestellung im Kindesalter (Rückseite). Auslieferung im Alter (Goethe).

Ja, wir konnten eben noch über uns selbst lachen.

Auf einer 5-Mark-Münze der DDR zum 75. Todestag von Johannes Brahms aus dem Jahre 1972, hatte sich doch auf demdargestellten Musikstück eine falsche Note eingeschmuggelt. Trotzdem wurde so die Münze ausgegeben und nichts verändert.

Gruß Reiner


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#6

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 14:53
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Bei der Verkleidung des Berliner Fernsehturmes hatten die Konstrukteure auch nicht mit der Sonnenreflexion gerechnet. Es erschien ein strahlendes Kreuz. Der Turm wurde dann folgerichtig auch "St. Walter" genannt.
Ich kann mich noch an eine briefmarke erinnern, die dann schnell aus dem Verkehr gezogen wurde. Sie sollte einen Soldaten der NVA mit Stahlhelm darstellen. Der Soldat sah aber aus wie ein Asiate. So habe ich es in Erinnerung. Die Marke als Fehldruck soll dann einigen Wert bekommen zu haben.



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#7

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 15:05
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #6
Bei der Verkleidung des Berliner Fernsehturmes hatten die Konstrukteure auch nicht mit der Sonnenreflexion gerechnet. Es erschien ein strahlendes Kreuz. Der Turm wurde dann folgerichtig auch "St. Walter" genannt.
Ich kann mich noch an eine briefmarke erinnern, die dann schnell aus dem Verkehr gezogen wurde. Sie sollte einen Soldaten der NVA mit Stahlhelm darstellen. Der Soldat sah aber aus wie ein Asiate. So habe ich es in Erinnerung. Die Marke als Fehldruck soll dann einigen Wert bekommen zu haben.


Ja da hast Du Recht mit der Sonnenreflexion an der Kugel. In Berlin sprach man auch über "Die Rache des Papstes"

Die Briefmarke war vom 7. November 1958 "40. Jahrestag der Novemberrevolution in Deutschland". Dargestellt war im Hintergrund ein Arbeiter mit einem Gewehr und im Vordergrund der Kopf eines NVA-Soldaten mit Helm. Die Marke wurde noch am Ausgabetag zurückgezogen, dann wieder vom 11.- 21.11.1958 zugelassen. Also "Echt gelaufen" ist die Marke auch heute einige Euronen wert.

Grüße von Reiner


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#8

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 15:11
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Bezüglich der Frau auf dem 20 Mark Schein gab es damals ja auch eine unanständige Frage


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#9

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 15:14
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #8
Bezüglich der Frau auf dem 20 Mark Schein gab es damals ja auch eine unanständige Frage


Auf dem 20-Mark-Schein eine Frau??? Wo denn?

Gruß Reiner


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#10

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 15:16
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von der glatte im Beitrag #9
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #8
Bezüglich der Frau auf dem 20 Mark Schein gab es damals ja auch eine unanständige Frage


Auf dem 20-Mark-Schein eine Frau??? Wo denn?

Gruß Reiner

Auf dem 10er


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#11

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 15:19
von Gelöschtes Mitglied
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An "St. Walter" bzw. "Ulbricht - Kathredale" kann ich mich beim Berliner Fernsehturm auch erinnern. Das Kreuz erscheint heute immer noch - damit hat sich Walterchen ein bleibendes Denkmal geschaffen.
Die Briefmarke war, glaube ich die 20 Pfennig - Marke 40 Jahre Novemberrevolution. Meine Mutter hatte damals zwei Ganzbögen gekauft und nicht geahnt, welche spätere philatelistische Kostbarkeit sie erworben hatte. Ein Ganzbogen und die Reste des Zweitbogens halfen mir aber später auf Tauschbörsen, Fehlstellen - besonders Sperrwerte- meiner Sammlung aufzufüllen. Diese Marke wird noch heute bei Philex und Michel mit hohen Werten ausgewiesen.



Vierkrug


zuletzt bearbeitet 15.01.2013 15:20 | nach oben springen

#12

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 15:27
von 94 | 10.792 Beiträge

Na so teuer wie im Katalog aufgerufen, wird der Pappchinesen dann aber doch nicht gehandelt. In der Bucht lief einer vor paar Tagen für reichlich 20 Euronen (http://www.ebay.de/itm/300839300733). Allerdings sollten gestempelte Exemplare etwas genauer die Lupe nehmen (http://www.philaforum.com/forum/thread.php?postid=265787).



Auch etwas merkwürdig die Story zu Titow mit den Hakenkreuzfingern ... http://einestages.spiegel.de/external/Sh...59/l1/l0/F.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 15.01.2013 15:31 | nach oben springen

#13

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 15:35
von Pzella 82 | 356 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #8
Bezüglich der Frau auf dem 20 Mark Schein gab es damals ja auch eine unanständige Frage


...die Frage bezog sich uff n Schlüpper, ob oder ob nicht.......so war dit , gloobe ick....

Grüßung

Pzella 82


...poor man wanna be rich, rich man wanna be king
and a king ain´t satisfied ´til he rules everything....Bruce Springsteen
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#14

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 16:10
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Pzella 82 im Beitrag #13
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #8
Bezüglich der Frau auf dem 20 Mark Schein gab es damals ja auch eine unanständige Frage


...die Frage bezog sich uff n Schlüpper, ob oder ob nicht.......so war dit , gloobe ick....

Grüßung

Pzella 82





Nö, warum sie vor dem Bildschirm sitzt


zuletzt bearbeitet 15.01.2013 16:10 | nach oben springen

#15

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 16:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #12
Na so teuer wie im Katalog aufgerufen, wird der Pappchinesen dann aber doch nicht gehandelt. In der Bucht lief einer vor paar Tagen für reichlich 20 Euronen (http://www.ebay.de/itm/300839300733). Allerdings sollten gestempelte Exemplare etwas genauer die Lupe nehmen (http://www.philaforum.com/forum/thread.php?postid=265787).



Auch etwas merkwürdig die Story zu Titow mit den Hakenkreuzfingern ... http://einestages.spiegel.de/external/Sh...59/l1/l0/F.html




Für mich war es maßgebend, dass ich sie hatte und als Tauschobjekt nutzen konnte. Ersttagsbriefe gehörten nicht zum Sammelumfang. Die dienten auch zum Tausch.


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#16

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 16:42
von Schmiernippel | 244 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #11
An "St. Walter" bzw. "Ulbricht - Kathredale" kann ich mich beim Berliner Fernsehturm auch erinnern. Das Kreuz erscheint heute immer noch - damit hat sich Walterchen ein bleibendes Denkmal geschaffen.
Die Briefmarke war, glaube ich die 20 Pfennig - Marke 40 Jahre Novemberrevolution. Meine Mutter hatte damals zwei Ganzbögen gekauft und nicht geahnt, welche spätere philatelistische Kostbarkeit sie erworben hatte. Ein Ganzbogen und die Reste des Zweitbogens halfen mir aber später auf Tauschbörsen, Fehlstellen - besonders Sperrwerte- meiner Sammlung aufzufüllen. Diese Marke wird noch heute bei Philex und Michel mit hohen Werten ausgewiesen.



Vierkrug


Da hat deine Mutter aber Glück bzw. einen sehr guten Bekannten bei der Post gehabt. Ganze Bögen durften keinesfalls verkauft werden. Zuwiderhandlungen durch Postler wurden sogar mit Entlassung geahndet! Auch wir als Sammler in der Sektion Philatelie des Kulturbundes der DDR erhielten auf Anfrage nur handelsübliche Mengen, ansonsten nur 3 Sätze auf Sammlerausweis (war wichtig wegen Erhalt der Sperrwerte, die so nicht verkauft werden durften).
Zu DDR-Zeiten war der Pappsoldat sehr begehrt. Es war schwierig , auch von Sammlern einen zu erhalten. Er war ja morgens 08.00 Uhr in den Verkauf gekommen und wurde bereits um 10.00 Uhr wieder eingezogen. Wer ihn hatte, war also glücklich. Ich war damals mit 8 Jahren schon Sammler, durfte aber noch keinen Ausweis haben. Den hatte ein Onkel für mich und er besorgte mir immer die 3 Sätze. Aus irgendeinem Grund holte er an diesem Tage, den 07. November 1998 schon gegen 09.00 die Marken ab. Diese drei Marken habe ich heute noch. Damit wurde, wie gesagt, viel Kult getrieben. Nach der Wende tauchten plötzlich bei westdeutschen Händlern jede Menge Pappsoldaten auf. Da hatte doch wahrscheinlich die DDR wie bei vielen Marken den größten Teil ins Ausland verkauft und die Auflagenhöhe nicht richtig angegeben. Die Marken wurden in den 90er Jahren immer billiger und heute stehen sie im Michelkatalog ausgepreist postfrisch bei 11,00€. Unter Sammlern kann man sie für etwa 7,00€ erwerben. Wie bei vielen Marken, die nach der Wende den Markt überschwemmten, sollte man aber wegen Fälschungen vorsichtig sein. Vor allem Marken auf Briefen und dann noch mit dem Poststempel des Ausgabetages.
Gruß schmiernippel



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#17

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 16:42
von 94 | 10.792 Beiträge

Wo sitzt uffm Zwanziger Eine rum? Auf dem 40-Quark-Schein war auch nur Väterchen Koba und im Revers der Kahleberg, der dank sozialistischer Hilfe des tschechoslowakischen Nacktbarvolkes seine Namen ab Mitte 80igern volle Ehre machte ...


Quelle: jugendopposition.de


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#18

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 16:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Naja, heute wird schnell mal etwas gefälscht und wenn es eine Stempelung ist. Es sind ja ganze Post-Tagesstempel geklaut worden.

Aber da wir bei Briefmarken der DDR sind, es gibt da noch mehr Exoten auf den Marken zu finden.

Was Münzen angeht, da gibt es ja sogar heute noch komische Sachen auf den 10- und 20-Cent-Stücken (Brandenburger Tor) zu beobachten. Die Beinstellung der Pferde ist ab 2007 falsch. Voher (2002-2006) war sie noch wie beim Original und richtig. Aber das gehöhrt wohl nicht hierher.

Gruß Reiner


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#19

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 17:14
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #11
An "St. Walter" bzw. "Ulbricht - Kathredale" kann ich mich beim Berliner Fernsehturm auch erinnern. Das Kreuz erscheint heute immer noch - damit hat sich Walterchen ein bleibendes Denkmal geschaffen.
Die Briefmarke war, glaube ich die 20 Pfennig - Marke 40 Jahre Novemberrevolution. Meine Mutter hatte damals zwei Ganzbögen gekauft und nicht geahnt, welche spätere philatelistische Kostbarkeit sie erworben hatte. Ein Ganzbogen und die Reste des Zweitbogens halfen mir aber später auf Tauschbörsen, Fehlstellen - besonders Sperrwerte- meiner Sammlung aufzufüllen. Diese Marke wird noch heute bei Philex und Michel mit hohen Werten ausgewiesen.



Vierkrug


Also ich bin kein Briefmarkensammler,habe aber von jemanden der verstorben ist so ein halbes Briefmarkenalbum bekommen.Die Verwandschaft von diesen Verstorbenen wollten es entsorgen.Ich sagte,ne lasse sie mal ich nehme es.Nun sah ich diese Briefmarke hier mit den Soldaten--und schaute mal nach.Und was hab ich festgestellt--die Marke befindet sich nun auch in meinen Besitz:


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#20

RE: Aus Thälmann wurde schnell Schwejk

in DDR Zeiten 15.01.2013 18:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schmiernippel im Beitrag #16
Zitat von Vierkrug im Beitrag #11
An "St. Walter" bzw. "Ulbricht - Kathredale" kann ich mich beim Berliner Fernsehturm auch erinnern. Das Kreuz erscheint heute immer noch - damit hat sich Walterchen ein bleibendes Denkmal geschaffen.
Die Briefmarke war, glaube ich die 20 Pfennig - Marke 40 Jahre Novemberrevolution. Meine Mutter hatte damals zwei Ganzbögen gekauft und nicht geahnt, welche spätere philatelistische Kostbarkeit sie erworben hatte. Ein Ganzbogen und die Reste des Zweitbogens halfen mir aber später auf Tauschbörsen, Fehlstellen - besonders Sperrwerte- meiner Sammlung aufzufüllen. Diese Marke wird noch heute bei Philex und Michel mit hohen Werten ausgewiesen.



Vierkrug


Da hat deine Mutter aber Glück bzw. einen sehr guten Bekannten bei der Post gehabt. Ganze Bögen durften keinesfalls verkauft werden. Zuwiderhandlungen durch Postler wurden sogar mit Entlassung geahndet! Auch wir als Sammler in der Sektion Philatelie des Kulturbundes der DDR erhielten auf Anfrage nur handelsübliche Mengen, ansonsten nur 3 Sätze auf Sammlerausweis (war wichtig wegen Erhalt der Sperrwerte, die so nicht verkauft werden durften).
Zu DDR-Zeiten war der Pappsoldat sehr begehrt. Es war schwierig , auch von Sammlern einen zu erhalten. Er war ja morgens 08.00 Uhr in den Verkauf gekommen und wurde bereits um 10.00 Uhr wieder eingezogen. Wer ihn hatte, war also glücklich. Ich war damals mit 8 Jahren schon Sammler, durfte aber noch keinen Ausweis haben. Den hatte ein Onkel für mich und er besorgte mir immer die 3 Sätze. Aus irgendeinem Grund holte er an diesem Tage, den 07. November 1998 schon gegen 09.00 die Marken ab. Diese drei Marken habe ich heute noch. Damit wurde, wie gesagt, viel Kult getrieben. Nach der Wende tauchten plötzlich bei westdeutschen Händlern jede Menge Pappsoldaten auf. Da hatte doch wahrscheinlich die DDR wie bei vielen Marken den größten Teil ins Ausland verkauft und die Auflagenhöhe nicht richtig angegeben. Die Marken wurden in den 90er Jahren immer billiger und heute stehen sie im Michelkatalog ausgepreist postfrisch bei 11,00€. Unter Sammlern kann man sie für etwa 7,00€ erwerben. Wie bei vielen Marken, die nach der Wende den Markt überschwemmten, sollte man aber wegen Fälschungen vorsichtig sein. Vor allem Marken auf Briefen und dann noch mit dem Poststempel des Ausgabetages.
Gruß schmiernippel


Meine Mutter war zum damaligem Zeitpunkt selbstständig und führte als Damen-und Herrenschneidermeisterin einen kleinen Handwerksbetrieb. Leider kann ich sie nicht mehr befragen, da sie 2004 verstorben ist. Ich vermute mal, dass sie die Ganzbögen damals zwecks Frankierung von Geschäftspost gekauft hat.
Ich war dann später auch im Kulturbund und habe auch über den Sammlerausweis meine 3 Sätze erworben.
Zur Jugendweihe 1963 erhielt ich von meinem Onkel damals den Goetheblock, den ich bis heute wie ein heiliges Relikt bewahre, wie auch die Mao Tse-tung-Marken. Alle postfrisch !!!

Vierkrug


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