#81

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 11:56
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #79
Die Reihe der Beteiligungen an Kriegsschauplätzen wächst...., da macht es wohl sinn zu hinterfragen warum?

Bei den ersten Beteiligungen, da gab es noch ellenlange Diskussionen über die Richtigkeit solcher Einsätze, heute genügt ein kurzer Kommentar und das Thema ist gegessen.
Ich denke das hier ist der "Sturm im Wasserglas", für die meisten gibt es wichtigere und nähere Sorgen um die berufliche Zukunft, um das erhalten des Lebensstandart.
Ob mit solchen Hilfseinsätzen die Situation in der Region entspannt wird, das wage ich zu bezweifeln.

Was zählt sind doch nur die wirtschaftlichen Interessen...

Und die Feststellung das alle Systeme ihre Interessen auf ähnliche Art vertreten haben, ist mir da auch egal. Nur richtig finden muss ich das wohl nicht.

Zum Glück gibt es ja nun die Wehrpflicht nicht mehr....

Warum ist eigentlich der religiöse Fanatismus so im Vormarsch, das wäre jetzt für mich die Frage, denn daraus könnte man das handeln ableiten.


Ich drücke es mal drastisch aus, manche Frau und mancher Mann in der Ferne, denen irgendwelche Steinzeithonks ihren Töchtern Säure ins Gesicht schütten oder in den Kopf schießen nur weil sie zur Schule gehen wollen, werden sicherlich oft Gebete in den Himmel schicken mit dem Wunsch Gott (egal welcher) sende uns die Fremdenlegion.



Na,ob die solche Gebete ausgestoßen haben--das bezweifle ich.Man kann nicht einfach andere Kulturen einfach mal so versuchen irgend so eine Demokratie aufzuschwatzen.Das ist im Irak gegen den Baum gegangen und wird auch in Afganistan geschehen. Und weil man hier wieder beim Vergleichen ist.Da möchte ich mal Anfügen.Als ein 14 jähriges Mädchen im Irak von US Soldaten vergewaltigt wurde und anschließend mit samt Familie erschossen wurde.Wie könnten da die Gebete gewesen sein.Sicher nicht nach einen Ruf,nach der Fremdenlegion.
Man sollte sich doch eher,die Frage stellen.Warum ist der Terrorismus so,wie er sich heute darstellt.Und was sind die Ursachen.


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#82

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 11:56
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die Probleme des afrikanischen Kontinents sind Spätfolgen des Kolonialsystems. Ohne Rücksicht auf traditionelle Stammesgebiete wurden willkürlich Grenzen gezogen und neue Staaten gegründet. Die reichlich vorhandenen Rohstoffe werden von ausländischen Konzernen ausgebeutet und für die Afrikaner gibt es Waffen, damit sie sich gegenseitig dezimieren. Die Konflikte werden von westlichen Geheimdiensten auch immer schön am Köcheln gehalten. Teile und Herrsche und als Nebeneffekt ergibt sich ein stabiler Absatzmarkt für Waffen. Für den Waffenankauf werden Kredite aufgenommen und die Banken machen auch noch ihren Reibach. Bezahlt wird dann in Rohstoffen und die Menschen bleiben arm wie Kirchenmäuse. Das treibt die Menschen, die nichts zu verlieren haben, wieder in die Arme von religiösen Extremisten die Erlösung versprechen.
So in etwa stelle ich mir das vor.


Freundschaft und Stuelpner haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#83

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 12:38
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #82
Die Probleme des afrikanischen Kontinents sind Spätfolgen des Kolonialsystems. Ohne Rücksicht auf traditionelle Stammesgebiete wurden willkürlich Grenzen gezogen und neue Staaten gegründet. Die reichlich vorhandenen Rohstoffe werden von ausländischen Konzernen ausgebeutet und für die Afrikaner gibt es Waffen, damit sie sich gegenseitig dezimieren. Die Konflikte werden von westlichen Geheimdiensten auch immer schön am Köcheln gehalten. Teile und Herrsche und als Nebeneffekt ergibt sich ein stabiler Absatzmarkt für Waffen. Für den Waffenankauf werden Kredite aufgenommen und die Banken machen auch noch ihren Reibach. Bezahlt wird dann in Rohstoffen und die Menschen bleiben arm wie Kirchenmäuse. Das treibt die Menschen, die nichts zu verlieren haben, wieder in die Arme von religiösen Extremisten die Erlösung versprechen.
So in etwa stelle ich mir das vor.


Es geht aber auch um die Einmischung Deutschlands in solche Konflikte, es geht um nicht mehr und nicht weniger als darum, daß auch mit unseren gemeinsam erwirtschafteten Steuergeldern solche Kriege unterstützt werden.
Genauso wie sich die Menschen, die in Afrika nichts zu verlieren haben religiösen Extremisten in die Arme laufen, so entkommen auch die Niedriglohnflüchtlinge unseres angeblich wohlhabenden Landes ihrem Elend durch Einreihung in eine recht gut bezahlte Unterschichtenarmee mit all ihren Risiken für das Leben und die Gesundheit des jeweiligen Teilnehmers, der in der regulären Arbeitswelt entweder nicht mehr zurecht kommt oder sich ausgerechnet hat , daß er als Legionär viel schneller sein ansonsten unerreichbares Traumauto verdient hat.
Besonders die Kolonie Ostdeutschland hat neben reichlich Braunkohle auch jede Menge solcher kriegsbereiten Jobnomaden, ohne die unsere Bundeswehr gar kein ausreichendes Personal für solche Kampfeinsätze finden würde.
Eine weitere Kategorie sind die Abenteurer, die sich bei diesen Auslandseinsätzen Nervenkitzel und Kamaradschaft erhoffen, die sie im Alltag nicht mehr erfahren, auch das ist fragwürdig und hat nichts mit Patriotismus oder gar Hilfsbereitschaft zu tun.



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#84

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 12:40
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #81
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #79
Die Reihe der Beteiligungen an Kriegsschauplätzen wächst...., da macht es wohl sinn zu hinterfragen warum?

Bei den ersten Beteiligungen, da gab es noch ellenlange Diskussionen über die Richtigkeit solcher Einsätze, heute genügt ein kurzer Kommentar und das Thema ist gegessen.
Ich denke das hier ist der "Sturm im Wasserglas", für die meisten gibt es wichtigere und nähere Sorgen um die berufliche Zukunft, um das erhalten des Lebensstandart.
Ob mit solchen Hilfseinsätzen die Situation in der Region entspannt wird, das wage ich zu bezweifeln.

Was zählt sind doch nur die wirtschaftlichen Interessen...

Und die Feststellung das alle Systeme ihre Interessen auf ähnliche Art vertreten haben, ist mir da auch egal. Nur richtig finden muss ich das wohl nicht.

Zum Glück gibt es ja nun die Wehrpflicht nicht mehr....

Warum ist eigentlich der religiöse Fanatismus so im Vormarsch, das wäre jetzt für mich die Frage, denn daraus könnte man das handeln ableiten.


Ich drücke es mal drastisch aus, manche Frau und mancher Mann in der Ferne, denen irgendwelche Steinzeithonks ihren Töchtern Säure ins Gesicht schütten oder in den Kopf schießen nur weil sie zur Schule gehen wollen, werden sicherlich oft Gebete in den Himmel schicken mit dem Wunsch Gott (egal welcher) sende uns die Fremdenlegion.



Na,ob die solche Gebete ausgestoßen haben--das bezweifle ich.Man kann nicht einfach andere Kulturen einfach mal so versuchen irgend so eine Demokratie aufzuschwatzen.Das ist im Irak gegen den Baum gegangen und wird auch in Afganistan geschehen. Und weil man hier wieder beim Vergleichen ist.Da möchte ich mal Anfügen.Als ein 14 jähriges Mädchen im Irak von US Soldaten vergewaltigt wurde und anschließend mit samt Familie erschossen wurde.Wie könnten da die Gebete gewesen sein.Sicher nicht nach einen Ruf,nach der Fremdenlegion.
Man sollte sich doch eher,die Frage stellen.Warum ist der Terrorismus so,wie er sich heute darstellt.Und was sind die Ursachen.


Ich glaube schon es geht nicht immer darum anderen Völkern eine Kultur aufzuschwatzen.
Viele Menschen sind einfach einer ausufernden Gewalt ausgesetzt und haben dagegen ein Schutzbedürfnis.
Ihre Regierungen sind meist nicht in der Lage ihnen diesen Schutz zu geben und daher ist es richtig das die Staatengemeinschaft das im Notfall übernimmt.
Ist nicht immer Neokolonialismus und sichern von Einflussphären, manchmal auch einfach ein Akt von Humanismus.


zuletzt bearbeitet 18.01.2013 13:49 | nach oben springen

#85

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 12:41
von Freundschaft | 81 Beiträge

Wir verdienen nicht nur an den Waffen, Bodenschätzen, Arzneimitteln sondern auch an den Prothesen siehe Link:
http://www.dsidata.com/uploads/waffenprothetik.pdf

und zur besseren Erklärung dieser Link: ab 1:45 http://www.youtube.com/watch?v=MpOBizzuFOc


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#86

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 13:02
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Du meinst die kugelschreiberverteilenden , Schulen und straßenbauenden, demokratieverteidigenden Friedenskämpfer die Deutschland in der Vorneverteidigung am Hindukusch ruhmreich vertreten und den afghanischen Mädels die Schulbildung ermöglichen.

Diesen Akt von Humanismus sieht anscheinend ein großer Teil der afghanischen Bevölkerung mit anderen Augen, sonst wäre das Land sicher schon längst befriedet und die Gauckler, Koehler, Wulffe und Merkler brauchten nicht so oft, bei den Trauerfeierlichkeiten so tun als ob.

Ich bin da anderer Meinung. Kriege werden immer nur geführt, wegen geostrategischer Interessen und den Kampf um Rohstoffe und Absatzmärkte. Zwar hat man uns in der DDR recht oft belogen , aber das wurde uns schon richtig im Staatsbürgerkundeunterricht beigebracht.


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#87

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 13:29
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #84
Zitat von Rostocker im Beitrag #81
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #79
Die Reihe der Beteiligungen an Kriegsschauplätzen wächst...., da macht es wohl sinn zu hinterfragen warum?

Bei den ersten Beteiligungen, da gab es noch ellenlange Diskussionen über die Richtigkeit solcher Einsätze, heute genügt ein kurzer Kommentar und das Thema ist gegessen.
Ich denke das hier ist der "Sturm im Wasserglas", für die meisten gibt es wichtigere und nähere Sorgen um die berufliche Zukunft, um das erhalten des Lebensstandart.
Ob mit solchen Hilfseinsätzen die Situation in der Region entspannt wird, das wage ich zu bezweifeln.

Was zählt sind doch nur die wirtschaftlichen Interessen...

Und die Feststellung das alle Systeme ihre Interessen auf ähnliche Art vertreten haben, ist mir da auch egal. Nur richtig finden muss ich das wohl nicht.

Zum Glück gibt es ja nun die Wehrpflicht nicht mehr....

Warum ist eigentlich der religiöse Fanatismus so im Vormarsch, das wäre jetzt für mich die Frage, denn daraus könnte man das handeln ableiten.


Ich drücke es mal drastisch aus, manche Frau und mancher Mann in der Ferne, denen irgendwelche Steinzeithonks ihren Töchtern Säure ins Gesicht schütten oder in den Kopf schießen nur weil sie zur Schule gehen wollen, werden sicherlich oft Gebete in den Himmel schicken mit dem Wunsch Gott (egal welcher) sende uns die Fremdenlegion.



Na,ob die solche Gebete ausgestoßen haben--das bezweifle ich.Man kann nicht einfach andere Kulturen einfach mal so versuchen irgend so eine Demokratie aufzuschwatzen.Das ist im Irak gegen den Baum gegangen und wird auch in Afganistan geschehen. Und weil man hier wieder beim Vergleichen ist.Da möchte ich mal Anfügen.Als ein 14 jähriges Mädchen im Irak von US Soldaten vergewaltigt wurde und anschließend mit samt Familie erschossen wurde.Wie könnten da die Gebete gewesen sein.Sicher nicht nach einen Ruf,nach der Fremdenlegion.
Man sollte sich doch eher,die Frage stellen.Warum ist der Terrorismus so,wie er sich heute darstellt.Und was sind die Ursachen.


Ich glaube schon es geht nicht immer darum anderen Völkern eine Kultur aufzuschwatzen.
Viele Menschen sind einfach einer ausufernden Gewalt ausgesetzt und haben dagegen ein Schutzbedürfnis.
Ihre Regierungen sind meist nicht in der Lage ihnen diesen Schutz zu geben und daher ist es richtig das die Staatengemeinschaft das im Notfall übernimmt.
Ist nicht immer Neokolonialismus und sichern von Einflussphären, manchmal auch einfach ein Akt von Humanismus.



Sicher hast Du Recht-Grenzwolf.Aber geht es in diesen Regionen wirklich noch um den Menschen,was zu bezweifeln ist.Gehen wir doch nur mal als Beispiel nach Lybien.Dort stellte sich die Nato nachdem sie eine Flugverbotszone einrichten sollten,plötzlich auf die Seite der Rebellen zu denen auch die radikalen Islamisten gehörten.Und was war vorher,da haben europäische und US Politiker noch kräftig mit Gadafi und Co gespeist sowie Partys gefeiert.(Naturlich will man davon heute nichts mehr Wissen)Die Regierungen sind schon in der Lage--dort ihre Menschen zu schützen,denn aufgerüstet sind sie ja genug worden.Von demokratischen Staaten.Nur wenn dort Regierungen nicht mehr so mitspielen,wie es Staaten wollen die dort auf Einfluss pochen.Dann wird die Lage ernst.In Prinzip,geht es dort um Einfluss,Macht und sehr,sehr viel Geld.Und wenn man hört,die Staatengemeinschaft--dann kommt so ein leichtes Schmunzeln.Da hätte diese sogannte Staatengemeinschaft schon vor Jahren im Sudan oder Somalia eingreifen müssen.Ach ja,in Somalia hat man ja schon ne tracht Prügel bekommen.Von daher steht das nicht im Intresse.


zuletzt bearbeitet 18.01.2013 13:33 | nach oben springen

#88

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 13:55
von turtle | 6.961 Beiträge

Es war doch schon immer so das an jeden Krieg gut verdient wird. Waffen werden an Freund und Feind geliefert. Manchmal über einen Umweg ,da kann man so schön die Hände in Unschuld waschen. Dabei ist dieses Wasser schon vorher schwarz.Erst wird zerstört ,danach verdient man am Aufbau wieder mit.. Als Hollande im Fernsehen sagte wir haben keine wirtschaftlichen Interessen fiel mir fast die Flasche Bier aus der Hand. Werde nun genauer auf seine Nase schauen .aber alle Politiker haben bestimmt ein Gegenmittel damit es ihnen nicht wie Pinocchio ergeht.Waffen werden immer auch mit Elend,Not und Tod bezahlt.Wie es wirklich in Mali aussieht darüber könnte ich nur spekulieren. Ich denke aber in Euren Beiträgen wurde sehr viel nützliches geschrieben,was der Wahrheit und den Tatsachen entspricht. Wie auch immer kein Krieg ist seinen Preis wert. Ich wünsche es den Menschen in Mali das dieser Krieg nicht ganz sinnlos sein wird.. Ihr Preis dafür ist sehr sehr hoch.


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Rostocker im Beitrag #87
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #84
Zitat von Rostocker im Beitrag #81
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #79
Die Reihe der Beteiligungen an Kriegsschauplätzen wächst...., da macht es wohl sinn zu hinterfragen warum?

Bei den ersten Beteiligungen, da gab es noch ellenlange Diskussionen über die Richtigkeit solcher Einsätze, heute genügt ein kurzer Kommentar und das Thema ist gegessen.
Ich denke das hier ist der "Sturm im Wasserglas", für die meisten gibt es wichtigere und nähere Sorgen um die berufliche Zukunft, um das erhalten des Lebensstandart.
Ob mit solchen Hilfseinsätzen die Situation in der Region entspannt wird, das wage ich zu bezweifeln.

Was zählt sind doch nur die wirtschaftlichen Interessen...

Und die Feststellung das alle Systeme ihre Interessen auf ähnliche Art vertreten haben, ist mir da auch egal. Nur richtig finden muss ich das wohl nicht.

Zum Glück gibt es ja nun die Wehrpflicht nicht mehr....

Warum ist eigentlich der religiöse Fanatismus so im Vormarsch, das wäre jetzt für mich die Frage, denn daraus könnte man das handeln ableiten.


Ich drücke es mal drastisch aus, manche Frau und mancher Mann in der Ferne, denen irgendwelche Steinzeithonks ihren Töchtern Säure ins Gesicht schütten oder in den Kopf schießen nur weil sie zur Schule gehen wollen, werden sicherlich oft Gebete in den Himmel schicken mit dem Wunsch Gott (egal welcher) sende uns die Fremdenlegion.



Na,ob die solche Gebete ausgestoßen haben--das bezweifle ich.Man kann nicht einfach andere Kulturen einfach mal so versuchen irgend so eine Demokratie aufzuschwatzen.Das ist im Irak gegen den Baum gegangen und wird auch in Afganistan geschehen. Und weil man hier wieder beim Vergleichen ist.Da möchte ich mal Anfügen.Als ein 14 jähriges Mädchen im Irak von US Soldaten vergewaltigt wurde und anschließend mit samt Familie erschossen wurde.Wie könnten da die Gebete gewesen sein.Sicher nicht nach einen Ruf,nach der Fremdenlegion.
Man sollte sich doch eher,die Frage stellen.Warum ist der Terrorismus so,wie er sich heute darstellt.Und was sind die Ursachen.


Ich glaube schon es geht nicht immer darum anderen Völkern eine Kultur aufzuschwatzen.
Viele Menschen sind einfach einer ausufernden Gewalt ausgesetzt und haben dagegen ein Schutzbedürfnis.
Ihre Regierungen sind meist nicht in der Lage ihnen diesen Schutz zu geben und daher ist es richtig das die Staatengemeinschaft das im Notfall übernimmt.
Ist nicht immer Neokolonialismus und sichern von Einflussphären, manchmal auch einfach ein Akt von Humanismus.



Sicher hast Du Recht-Grenzwolf.Aber geht es in diesen Regionen wirklich noch um den Menschen,was zu bezweifeln ist.Gehen wir doch nur mal als Beispiel nach Lybien.Dort stellte sich die Nato nachdem sie eine Flugverbotszone einrichten sollten,plötzlich auf die Seite der Rebellen zu denen auch die radikalen Islamisten gehörten.Und was war vorher,da haben europäische und US Politiker noch kräftig mit Gadafi und Co gespeist sowie Partys gefeiert.(Naturlich will man davon heute nichts mehr Wissen)Die Regierungen sind schon in der Lage--dort ihre Menschen zu schützen,denn aufgerüstet sind sie ja genug worden.Von demokratischen Staaten.Nur wenn dort Regierungen nicht mehr so mitspielen,wie es Staaten wollen die dort auf Einfluss pochen.Dann wird die Lage ernst.In Prinzip,geht es dort um Einfluss,Macht und sehr,sehr viel Geld.Und wenn man hört,die Staatengemeinschaft--dann kommt so ein leichtes Schmunzeln.Da hätte diese sogannte Staatengemeinschaft schon vor Jahren im Sudan oder Somalia eingreifen müssen.Ach ja,in Somalia hat man ja schon ne tracht Prügel bekommen.Von daher steht das nicht im Intresse.



Natürlich bleibt immer ein gewisses "Geschmäckle", Politik ist halt eine Hure und die Welt wird immer kleiner.


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#90

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:03
von Lutze | 8.042 Beiträge

am Montag kommt noch mal der Film"Das Leben der anderen",
sollte Pflicht sein den zu sehen wer ihn noch nicht kennt,
auf Arte 21.Januar 2013 um 20 Uhr 15
gruss Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#91

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:07
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #90
am Montag kommt noch mal der Film"Das Leben der anderen",
sollte Pflicht sein den zu sehen wer ihn noch nicht kennt,
auf Arte 21.Januar 2013 um 20 Uhr 15
gruss Lutze


Stell doch gleich die ganze Fernsehzeitung hier ein.
Passt so toll zum Thema.


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#92

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:08
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

In französischen Medien wurde gerade berichtet, das noch mehr als hundert Geiseln in Algerien in der Hand der Islamisten sind. Da in einem Gaslager , kann es eigentlich nur in Strömen von Blut enden. Da hilft auch keine Legion und kein KSK. Also ist eine blutige lange Eskalation in dem ganzen Raum vorprogrammiert.


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#93

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:25
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #84
Zitat von Rostocker im Beitrag #81
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #80
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #79
Die Reihe der Beteiligungen an Kriegsschauplätzen wächst...., da macht es wohl sinn zu hinterfragen warum?

Bei den ersten Beteiligungen, da gab es noch ellenlange Diskussionen über die Richtigkeit solcher Einsätze, heute genügt ein kurzer Kommentar und das Thema ist gegessen.
Ich denke das hier ist der "Sturm im Wasserglas", für die meisten gibt es wichtigere und nähere Sorgen um die berufliche Zukunft, um das erhalten des Lebensstandart.
Ob mit solchen Hilfseinsätzen die Situation in der Region entspannt wird, das wage ich zu bezweifeln.

Was zählt sind doch nur die wirtschaftlichen Interessen...

Und die Feststellung das alle Systeme ihre Interessen auf ähnliche Art vertreten haben, ist mir da auch egal. Nur richtig finden muss ich das wohl nicht.

Zum Glück gibt es ja nun die Wehrpflicht nicht mehr....

Warum ist eigentlich der religiöse Fanatismus so im Vormarsch, das wäre jetzt für mich die Frage, denn daraus könnte man das handeln ableiten.


Ich drücke es mal drastisch aus, manche Frau und mancher Mann in der Ferne, denen irgendwelche Steinzeithonks ihren Töchtern Säure ins Gesicht schütten oder in den Kopf schießen nur weil sie zur Schule gehen wollen, werden sicherlich oft Gebete in den Himmel schicken mit dem Wunsch Gott (egal welcher) sende uns die Fremdenlegion.



Na,ob die solche Gebete ausgestoßen haben--das bezweifle ich.Man kann nicht einfach andere Kulturen einfach mal so versuchen irgend so eine Demokratie aufzuschwatzen.Das ist im Irak gegen den Baum gegangen und wird auch in Afganistan geschehen. Und weil man hier wieder beim Vergleichen ist.Da möchte ich mal Anfügen.Als ein 14 jähriges Mädchen im Irak von US Soldaten vergewaltigt wurde und anschließend mit samt Familie erschossen wurde.Wie könnten da die Gebete gewesen sein.Sicher nicht nach einen Ruf,nach der Fremdenlegion.
Man sollte sich doch eher,die Frage stellen.Warum ist der Terrorismus so,wie er sich heute darstellt.Und was sind die Ursachen.


Ich glaube schon es geht nicht immer darum anderen Völkern eine Kultur aufzuschwatzen.
Viele Menschen sind einfach einer ausufernden Gewalt ausgesetzt und haben dagegen ein Schutzbedürfnis.
Ihre Regierungen sind meist nicht in der Lage ihnen diesen Schutz zu geben und daher ist es richtig das die Staatengemeinschaft das im Notfall übernimmt.
Ist nicht immer Neokolonialismus und sichern von Einflussphären, manchmal auch einfach ein Akt von Humanismus.




Man könnte den Humanismus aber auch dorthin lenken, wo es Sinn machen würde.
Man könnte z.B. mit den Steuern, die sich in Waffen verwandeln steuerfreie Fair Trade- Produkte in Deutschland verkaufen , das wäre mal ein kleiner Anfang und praktisch gelebte Politik, die per Saldo kostenneutral und weniger blutig wäre.
Das wäre mal eine Ansage, zum Wohle der gefährdeten Völker und eine Absage an profitmotivierte Kriegseinsätze.
Kriege entstehen hauptsächlich dort, wo Wohlstand vergeht und der faire Handel wäre eine mögliche Quelle für Wohlstand, ein Anfang eben.



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#94

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:27
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #84


Ich glaube schon es geht nicht immer darum anderen Völkern eine Kultur aufzuschwatzen.





Anderen Voelkern westliche Kultur aufzuschwatzen gibt es schon lange nicht mehr. Jetzt geht es den Globalisten darum anderen Voelkern die 'Eine Welt' Diktatur aufzuzwingen.


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#95

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:32
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #93


Man könnte den Humanismus aber auch dorthin lenken, wo es Sinn machen würde.
Man könnte z.B. mit den Steuern, die sich in Waffen verwandeln steuerfreie Fair Trade- Produkte in Deutschland verkaufen , das wäre mal ein kleiner Anfang und praktisch gelebte Politik, die per Saldo kostenneutral und weniger blutig wäre.
Das wäre mal eine Ansage, zum Wohle der gefährdeten Völker und eine Absage an profitmotivierte Kriegseinsätze.
Kriege entstehen hauptsächlich dort, wo Wohlstand vergeht und der faire Handel wäre eine mögliche Quelle für Wohlstand, ein Anfang eben.



Das waere jedoch eine Einmischung der Regierung in den Handel. Die Regierung soll sich da ganz raushalten.


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#96

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:38
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #92
In französischen Medien wurde gerade berichtet, das noch mehr als hundert Geiseln in Algerien in der Hand der Islamisten sind. Da in einem Gaslager , kann es eigentlich nur in Strömen von Blut enden. Da hilft auch keine Legion und kein KSK. Also ist eine blutige lange Eskalation in dem ganzen Raum vorprogrammiert.


Nun gibt es aber Reisewarnungen in solche Krisenstaaten http://www.auswaertiges-amt.de/sid_7E258...rheit_node.html aber Deutsche sollen dort nicht dabei sein, wobei zu vermuten ist, daß auch ausländische Ämter vor solchen Gefahren gewarnt haben.
Wer sich als Urlauber in solche Gefahren begibt ist selber schuld, um die Geiseln, die dort zu arbeiten hatten, tut es mir leid.



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#97

RE: Und wieder macht Deutschland in einem Krieg mit!

in Themen vom Tage 18.01.2013 14:47
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #95
Zitat von Hackel39 im Beitrag #93


Man könnte den Humanismus aber auch dorthin lenken, wo es Sinn machen würde.
Man könnte z.B. mit den Steuern, die sich in Waffen verwandeln steuerfreie Fair Trade- Produkte in Deutschland verkaufen , das wäre mal ein kleiner Anfang und praktisch gelebte Politik, die per Saldo kostenneutral und weniger blutig wäre.
Das wäre mal eine Ansage, zum Wohle der gefährdeten Völker und eine Absage an profitmotivierte Kriegseinsätze.
Kriege entstehen hauptsächlich dort, wo Wohlstand vergeht und der faire Handel wäre eine mögliche Quelle für Wohlstand, ein Anfang eben.



Das waere jedoch eine Einmischung der Regierung in den Handel. Die Regierung soll sich da ganz raushalten.



Die Regierungen haben aber mit dem unfairen Subventionsirrsinn der EU- Landwirtschaft solchen Anbaustaaten und Agrarexporteuren die heute oft Kriegsgebiete sind, die Handelswege immer mehr verbaut und damit eine Mitschuld an solchen Kriegen und das ist zu korrigieren.
Aber freuen wir uns dann eben darüber, daß Waren überhaupt so deklariert sind, so daß jeder Supermarktkunde sich einmischen kann und damit die Schuld seiner Regierung etwas mindern kann.
Über die Laufbänder im Supermarkt geht allerdings recht wenig Humanismus http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fairerhandel100.html, wenngleich solche Berichte uns etwas anderes einreden wollen, vor allem ein reines Gewissen.
Diese Bilanzen sind lächerlich, aber es kann auch ein Anfang sein.



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