#1

Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 13:43
von andy | 1.199 Beiträge

Wenn ich mir die AI der einzelnen Nutzer, insbesondere die ehemaliger Grenzer anschaue frage ich mich häufig: Was hat ihn wohl da oder da hingeführt?
Da wohnen ehemalige Grenzer heute in BWB, NRW oder NDS und andererseits sind Andere aus eben diesen Ländern nach MeckPom, Berlin oder Sachsen gezogen.

Da stecken doch bestimmt interessante Geschichten dahinter oder war es wirklich nur der Job, der zu den Wanderungen führte?


Meine ist ganz simpel: Nachdem das Haus in Potsdam, in dem meine Familie und ich 25 Jahre wohnten verkauft wurde und die Neuen Eigentümer Eigenbedarf anmeldeten, mussten wir raus. Dabei hatten wir unsere Altbau-Wohnung gerade mal 2 Jahre vorher weitgehend auf eigene Kosten saniert. Durch einen der Umstände, die man im Leben immer mal wieder braucht hatten wir im Mai 2010 von einer Minute auf die andere die Möglichkeit, in eine Wohnanlage mit Seeblick und -zugang direkt am Zeuthener See zu ziehen. Da Zeuthen S-Bahnanschluss hat war es für meine Frau kein Problem und bei mir ist es egal, von wo aus ich zum Kunden fahre.

Ich kannte die Gegend schon aus DDR-Zeiten und habe schon damals immer bei Fahrten von Königswusterhausen nach Berlin zu mir gesagt: man ist das ne geile Gegend! Nur, damals war an die Villen-Wohnungen kein rankommen. Auch heute gibt es für die „guten“ (mit direktem Seeblick) Wohnungen z.T. schon Wartelisten, lediglich die DG-Wohnungen liegen z.T. wie Blei in den Auslagen (Sommer bis 40° in der Wohnung)

Das die Gegend reizt hat dann auch Frau Merkel entdeckt und sich 3 Grundstücke weiter in den letzten 2 Jahren einen Kanzlerbungalow bauen lassen, direkt neben dem Schauspiel-Urgestein Herbert Köfer.

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#2

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 17:34
von Rainman2 | 5.757 Beiträge

Hallo Andy,

danke für die Fragestellung. Dann mal meine Saga dazu.

Ich wurde 1988 zum Studium nach Berlin versetzt. Wow, Berlin! Für mich bestand überhaupt kein Gedanke, in Berlin bleiben zu wollen. Aber selbst wenn ich das von Anfang an gewollt hätte, wäre es schwer geworden. Seitens der Militärpolitischen Hochschule wurde ein Umzug nach Berlin, selbst mit Frau und Kindern, nicht unterstützt. Ein Studienfreund von mir bekam seine Wohnung auch nur über seine Frau, die als ausgebildete Kindergärtnerin in Hellersdorf mit Kusshand genommen wurde. Unter solchen Voraussetzungen war ich als Lediger und Kinderloser meilenweit aus dem Rennen und richtete mich gemütlich im Objekt bzw. später im Wohnheim ein. Im Lehrstuhl unseres Studienganges (Kulturtheorie und Ästhetik) unterrichtete eine junge Hochschullehrerin, so eine kleine, nette mit großer Brille. Sie hatte schnell unser aller Mitgefühl. Während eher durch fernen Zuruf in die Materie eingewiesene Hochschullehrer im Dienstgrad Oberstleutnant oder Oberst sich in den Grundlagenvorlesungen austobten, durfte sie, die promovierte Ästhetikerin, sich solcher Themen annehmen wie: Die Organisation der kulturpolitischen Arbeit in einer Kompanie. Irgendwann erfuhren wir über sie, dass sie Anfang 30 und geschieden ist und zwei Kinder hat. Über den Gesang, gemeinsame Probe, kam ich mit ihr etwas näher zusammen und 1990 erweiterten wir die Dozentinnen-Studenten-Beziehung recht umfassend, quasi allumfassend. 1991 zog ich dann zu ihr nach Berlin in den Prenzlauer Berg. Die Kinder, zu dieser Zeit 11 und 7, akzeptierten mich, die Hochzeit war schön, die Trennung 1995 und die Scheidung 1998 überstanden wir halbwegs und können heute immer noch miteinander reden. Ich bekam nach der Trennung auf die Schnelle eine Wohnung in Berlin Marzahn. Natürlich sollte mir NIE WIEDER eine Frau ins Haus kommen. 5 Wochen nach meinem Auszug aus der noch ehelichen Wohnung bahnte sich meine nächste Beziehung an, die nun schon im 18. Jahr besteht. Und da das Mädel auch Berlinerin war und auch noch ist, nutzte ich halt die Chance und blieb hier.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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zuletzt bearbeitet 14.01.2013 17:37 | nach oben springen

#3

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 19:34
von jecki09 | 422 Beiträge

Bereits aus meiner Vorstellung geht hervor, dass ich mich - wg. meiner ersten Frau - nach Oranienburg versetzen ließ. Der Wunsch zum GR Hennigsdorf blieb ein Wunsch. Aber auf Grund der Erkrankung meiner Frau ließen sie mich aus dem GR-1 gehen.

Juni 1990,nach dem Ausscheiden, fing ich im Oranienburger Metallwerk, später ORPU-GmbH, wieder in meinem Metallberuf an. Auch als ich 1992 in Potsdam eine artfremde Tätigkeit annahm, blieb ich in O-Burg. Beruflich und wohnungsmäßig ging es für 6 Jahre nach Neuruppin und seid 2000 bin ich wieder in Potsdam.

Ich kann sagen: Zurück zu den Wurzeln - da ich im Bezirk Potsdam geboren und aufgewachsen bin. Jetzt kann ich sagen: Thüringen war ein Abstecher von fast 6 Jahren wert.


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#4

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 20:19
von Annakin | 526 Beiträge

Im Prinzip bin ich meiner Heimat geblieben, habe lediglich meinen Wohnsitz um 12 km in die Kreisstadt verlegt. Grund dafür war das wir eine grössere Wohnung brauchten und hier das Angebot einfach grösser ist,als in meinem ehemaligen Wohnort.

Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#5

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 21:02
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #2
.

Ich wurde 1988 zum Studium nach Berlin versetzt.
ciao Rainman




Hallo Rainman,

was mich schon immer an den Politoffizieren interessiert hat ist die Frage, ob Ihr Euch diese Richtung ausgesucht habt oder ob das die Kaderleute von sich aus festgelegt haben. Nichts gegen Polit's, ich fand aber den Politunterricht sowohl an der US VI als auch in Stintenburg und den nachfolgenden DE, einschließlich dem M/L währen des Studiums eher dröge.
Wenn es Dein explizieter Wunsch war, würden mich ehrlich Deine Motive interessieren.

War während Deines Studiums in Suhl der Oberst Rudi Bei... Polit der Schule?

andy


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#6

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 21:23
von Rainman2 | 5.757 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #5
Zitat von Rainman2 im Beitrag #2
.

Ich wurde 1988 zum Studium nach Berlin versetzt.
ciao Rainman




Hallo Rainman,

was mich schon immer an den Politoffizieren interessiert hat ist die Frage, ob Ihr Euch diese Richtung ausgesucht habt oder ob das die Kaderleute von sich aus festgelegt haben. Nichts gegen Polit's, ich fand aber den Politunterricht sowohl an der US VI als auch in Stintenburg und den nachfolgenden DE, einschließlich dem M/L währen des Studiums eher dröge.
Wenn es Dein explizieter Wunsch war, würden mich ehrlich Deine Motive interessieren.

War während Deines Studiums in Suhl der Oberst Rudi Bei... Polit der Schule?

andy

Hallo Andy,

naja, ich war da ein wenig anders als die anderen. Wenn man Offizier wird träumt man davon, dass man General wird. Und das war in der Politlaufbahn extrem schwer, dazu musste man Kommandeurskader sein. Also schlossen sich diese beiden Motivationen, General und Polit, gegenseitig fast schon aus. Im zweiten Studienjahr an der Offiziershochschule hieß es irgendwann die und die und der und der - raustreten, wegtreten in einen Vorlesungsraum - und dort erfuhren wir, dass wir jetzt die Parteipolitkader waren. Bei einigen traf das den Nerv, ich sah eher einen Traum zerstört, wobei zu dieser Zeit bei mir auch schon der Realismus gesiegt hatte, dass ich viel zu faul für eine Generalslaufbahn war. Man sagte mir: Du bist ab jetzt Politkader. Und also war ich es. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon Parteimitglied und es galt der Grundsatz: Ein Genosse erfüllt seine Aufgabe da, wo ihn die Partei hinstellt. Erst 1990 im Rahmen der Bereinigung unserer Kaderunterlagen stellte ich fest, dass es bereits zu Beginn meines Studiums an der OHS die Festlegung gegeben hatte, mich zum Kulturoffizier zu entwickeln. Und diese Richtung gehörte zur Politlaufbahn. So einfach war das. War ich deswegen sauer? Nein. Ich akzeptierte die an der OHS getroffene Entscheidung und stand hinter meiner neuen Aufgabe. Ich war der Meinung, das gehöre zu einem bewusst handelnden Genossen.

Dass der Politunterricht dröge war - tja, standen wir denn mitten im Leben, dass wir ihn hätten lebendig machen können? Nein, da war einfach hinter den agitatorischen und propagandistischen Sätzen viel zuwenig Substanz. Die eingesaugte Theorie bestand auch in der Masse aus Zitatensammlungen und Parteibeschlüssen. Damit kann man niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Ich weiß noch, wie wir selbst gierig nach lebendigen Nachrichten waren. Der Erste Kreissekretär von Bad Salzungen war da immer ein willkommener Gast bei Veranstaltungen. Der redete Tacheles und man bekam wieder ein Stück Nähe zum Leben.

Mit der Frage nach dem Polit der Schule bin ich überfordert. Ich war ja noch in Plauen. Da kann ich mich noch daran erinnern, dass die Sektion Grenzoffiziere einen eigenen Politstellvertreter hatte (Major oder OSL Do***). Er war Stellvertreter des Chefs der Sektion, Oberst Panke )*, und hatte den netten Spitznamen PSH = "Panke sein Hund". Aber der Leiter der Politabteilung - nee, tote Hose, da klingelt bei mir nichts mehr.

ciao Rainman

)* in den 80er Jahren verstorben - Nennung des Klarnamens also kein Problem.


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#7

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 23:19
von andy | 1.199 Beiträge

Hallo Andy,

War ich deswegen sauer? Nein. Ich akzeptierte die an der OHS getroffene Entscheidung und stand hinter meiner neuen Aufgabe. Ich war der Meinung, das gehöre zu einem bewusst handelnden Genossen.

Ich weiß noch, wie wir selbst gierig nach lebendigen Nachrichten waren. Der Erste Kreissekretär von Bad Salzungen war da immer ein willkommener Gast bei Veranstaltungen. Der redete Tacheles und man bekam wieder ein Stück Nähe zum Leben.

ciao Rainman

)* in den 80er Jahren verstorben - Nennung des Klarnamens also kein Problem.[/quote]

Hallo Rainman,

mir ging es ähnlich, ich wollte unmittelbar nach meinen 36 Monaten Jura studieren und hatte auch schon eine Deligierung vom Kreisgericht KWH in der Tasche. Die Partei, respektive das MfS haben verhindert, dass es auf direktem Weg dazu kam und ich habe es akzeptiert, aus reiner Disziplin.

Es hat mit dem Studium zwar trotzdem geklappt, ich war aber von anderen abhängig und im nachhinein ärgert es mich doch ziehmlich stark, dass (ofensichtlich nicht nur) ich so blauäugig war, z.T. leeren Versprechungen Glauben zu schenken - auch das war Ausdruck anerzogener Disziplin.

Rainman, die Nähe zum Leben konnte man doch in Berlin eigentlich nicht verlieren - brauchte es da wirklich eines Tachelis redenden Kreissekretärs?

Während meiner HIM-Zeit war ich ganz nah an der Wirklichkeit dran, ich habe die Widersprüche gesehen und hatte mit meinem alten Herrn, der vom Elbkantenregimenter 1980 ins KGT gewechselt war nächtelange Diskussionen darüber, ob die Probleme des täglichen Lebens in der Republik ausserhalb Berlins noch händelbar wären.
Diese Diskussionen eskalierten fast, als ich als diensthabender Offizier der HA I in Potsdam häufiger die Erstbefragungen von Personen durchführte, die die Grenze nach WB überwinden wollten. Es waren oft junge Menschen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren und die Motive waren meistens rein privater Natur - Ärger in der Schule und zu Hause, vom Freund verlassen usw.
Auf ein rein politisches Motiv bin ich in den 7 Jahren meiner Tätigkeit als diensthabender Aufklärungsoffizier nur ein einziges mal gestossen - das war der LKW-Durchbruch an der Glienicker Brücke, allerdings war ich in die damalige Bearbeitung nicht involviert - die Nachhaltigkeit des Versuches (Gasflaschen auf dem LKW) lässt in meinen Augen aber auf die Nachhaltigkeit des Willens schliessen.

Trotzdem wurden nach meinem damaligen Empfinden alle diese Vorkommnisse nach § 213 in die gleiche Kategorie eingeordnet - die wollten abhauen und sind darum Feinde - eine deutlichere Fehleinschätzung war in meinen Augen gar nicht möglich.

andy


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#8

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 14.01.2013 23:53
von Rainman2 | 5.757 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #7
... Rainman, die Nähe zum Leben konnte man doch in Berlin eigentlich nicht verlieren - brauchte es da wirklich eines Tachelis redenden Kreissekretärs? ...

Hallo Andy,

ich war von 1983 bis 1988 in der Rhön - Grenzregimet 3. Ja, da brauchte man einen Ersten Kreissekretär, der einem was über das richtige Leben erzählte. Über den Mann gibt es ja auch ein Buch (Landolf Scherzer "Der Erste" - ISBN 3746612411). Ein paar Sachen kamen auch über den Patenbetrieb, aber da hielt man sich zurück, wahrscheinlich weil die auch nicht wussten, an wen wir alles berichten ...

ciao Rainman


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#9

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 00:03
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #8
Zitat von andy im Beitrag #7
... Rainman, die Nähe zum Leben konnte man doch in Berlin eigentlich nicht verlieren - brauchte es da wirklich eines Tachelis redenden Kreissekretärs? ...

Hallo Andy,

ich war von 1983 bis 1988 in der Rhön - Grenzregimet 3. J
ciao Rainman


Okay, ich sehe alles ein! War einmal auf dem Katzenstein im Urlaub mit Frau und Kind, das war 1987 oder so. Ich kann mir vorstellen, dass die Nähe zum Leben in der Röhn damals nur begrenzt warnehmbar war.

andy


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#10

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 01:08
von Fritze (gelöscht)
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Ich war 1994 arbeitslos und hatte auch leichte gesundheitliche Probleme (nee kein Alkproblem ) es waren Nierensteine. Da sagte mir der behandelnde Chefarzt ,in Bayern und im Rheinland gibt es die wenigsten Nierensteine,weil da noch richtig obergäriges Bier getrunken wird.
Nun hatte ich einen Freund im Rheinland, den ich durch zwei befreundete Mädchen kennengelernt hatte. Nach tel.Konsultation bot er mir an eine Wohnung im grossen Hause seiner Eltern an. Nach ca drei Jahren mietete ich mir ein winziges Häuschen und lernte die Nachbarin von gegenüber kennen.Weil ich immer saubere Gläser hatte ,klappte es mit uns zwei .Nun lebe ich schon mehr als 18 Jahre im Rheinland.
Mit Nierensteinen hatte ich Kölsch sei Dank (auch Weizen )nie wieder Probleme.

Ein bisschen Heimweh nach dem Osten ist immer noch geblieben.


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#11

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 09:41
von erkoe | 301 Beiträge

Hallo ins Forum,

ich habe 2 Wochen vor der Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit gekündigt. Laut Aussage meines ehemaligen Kom-Leiters war ich seit 30 Jahren der Erste, der sowas durchgezogen hat. Das hat doch was... Mit der Dame meines Herzens, die mich zu diesem Schritt animierte, bin ich nach wie vor zusammen. Und das seit knapp 20 Jahren, mit Begeisterung. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich in der "freien Wirtschaft" nie so richtig zurechtgefunden habe. Ich war mit Leib und Seele Polizist und irgendwie bin ich das immer noch. Leider gab's im Thüringer Land keine Möglichkeit, wieder als Ordnungshüter tätig zu werden und so verbringe ich meine Zeit mit dem Schreiben von Computerprogrammen... Die "rechte Lust" hat sich allerdings nie eingestellt.

Kennt ihr so eine Situation vielleicht auch? Traumjob im Eimer und man geht halt Geld verdienen, weil es so sein muss...

VG
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


zuletzt bearbeitet 15.01.2013 09:42 | nach oben springen

#12

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 09:44
von erkoe | 301 Beiträge

Nachtrag: Könnte einen Buchtitel geben: Vom LKA Berlin ins Niemandsland...


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#13

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 10:04
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #6
Zitat von andy im Beitrag #5
Zitat von Rainman2 im Beitrag #2
.

Ich wurde 1988 zum Studium nach Berlin versetzt.
ciao Rainman




Hallo Rainman,

was mich schon immer an den Politoffizieren interessiert hat ist die Frage, ob Ihr Euch diese Richtung ausgesucht habt oder ob das die Kaderleute von sich aus festgelegt haben. Nichts gegen Polit's, ich fand aber den Politunterricht sowohl an der US VI als auch in Stintenburg und den nachfolgenden DE, einschließlich dem M/L währen des Studiums eher dröge.
Wenn es Dein explizieter Wunsch war, würden mich ehrlich Deine Motive interessieren.

War während Deines Studiums in Suhl der Oberst Rudi Bei... Polit der Schule?

andy

Hallo Andy,

naja, ich war da ein wenig anders als die anderen. Wenn man Offizier wird träumt man davon, dass man General wird. Und das war in der Politlaufbahn extrem schwer, dazu musste man Kommandeurskader sein. Also schlossen sich diese beiden Motivationen, General und Polit, gegenseitig fast schon aus. Im zweiten Studienjahr an der Offiziershochschule hieß es irgendwann die und die und der und der - raustreten, wegtreten in einen Vorlesungsraum - und dort erfuhren wir, dass wir jetzt die Parteipolitkader waren. Bei einigen traf das den Nerv, ich sah eher einen Traum zerstört, wobei zu dieser Zeit bei mir auch schon der Realismus gesiegt hatte, dass ich viel zu faul für eine Generalslaufbahn war. Man sagte mir: Du bist ab jetzt Politkader. Und also war ich es. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon Parteimitglied und es galt der Grundsatz: Ein Genosse erfüllt seine Aufgabe da, wo ihn die Partei hinstellt. Erst 1990 im Rahmen der Bereinigung unserer Kaderunterlagen stellte ich fest, dass es bereits zu Beginn meines Studiums an der OHS die Festlegung gegeben hatte, mich zum Kulturoffizier zu entwickeln. Und diese Richtung gehörte zur Politlaufbahn. So einfach war das. War ich deswegen sauer? Nein. Ich akzeptierte die an der OHS getroffene Entscheidung und stand hinter meiner neuen Aufgabe. Ich war der Meinung, das gehöre zu einem bewusst handelnden Genossen.

Dass der Politunterricht dröge war - tja, standen wir denn mitten im Leben, dass wir ihn hätten lebendig machen können? Nein, da war einfach hinter den agitatorischen und propagandistischen Sätzen viel zuwenig Substanz. Die eingesaugte Theorie bestand auch in der Masse aus Zitatensammlungen und Parteibeschlüssen. Damit kann man niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Ich weiß noch, wie wir selbst gierig nach lebendigen Nachrichten waren. Der Erste Kreissekretär von Bad Salzungen war da immer ein willkommener Gast bei Veranstaltungen. Der redete Tacheles und man bekam wieder ein Stück Nähe zum Leben.

Mit der Frage nach dem Polit der Schule bin ich überfordert. Ich war ja noch in Plauen. Da kann ich mich noch daran erinnern, dass die Sektion Grenzoffiziere einen eigenen Politstellvertreter hatte (Major oder OSL Do***). Er war Stellvertreter des Chefs der Sektion, Oberst Panke )*, und hatte den netten Spitznamen PSH = "Panke sein Hund". Aber der Leiter der Politabteilung - nee, tote Hose, da klingelt bei mir nichts mehr.

ciao Rainman

Da muß ich an meinen damals besten Kumpel denken, mit dem mich die Liebe zum gemeinsamen Hobby verband (Mineralien). Er war in Erfurt (frag mich nicht, in welcher Kaserne, aber war wohl in EF der am höchsten dafür eingesetzte Offz.) für die ganze Kultur verantwortlich. Kurz vor der Wende noch zum Major befördert. Wir verbrachten viele Abende bei einer Flasche Whisky (meist Glenfiddich aus dem Deli) und diskutierten. Ich war nebenamtlich PS in einem Betrieb mit 200 beschäftigten und er eben Offizier der NVA. Für mich war es sehr interessant, Näheres über militärische Fragen zu erfahren. Z.B.kann ich mich daran erinnern, als er erzählte, daß sie den Funkverkehr eines Manövers der BW abgehört hatten und es beruhigend war zu erfahren, daß das genauso z.T. chaotisch zugeht wie bei uns. Da haben sich ganze Panzerabteilungen im Busch verfranzt, erzählte er. Andererseits war es für ihn, wie er mir sagte, auch interessant, über Probleme und Fragen aus der Wirtschaft und Industrie Kenntnisse zu erlangen und somit die Theorie seiner Politausbildung in einem anderen Licht zu sehen.
)* in den 80er Jahren verstorben - Nennung des Klarnamens also kein Problem.



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#14

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 11:01
von ddr-bürger (gelöscht)
avatar

Bin in Eisenach geboren und dort aufgewachsen. Dann hat es mich in ein kleines Dorf in der Nähe von Eisenach verschlagen. Der Grund: Wollte nicht in einem Wohnsilo leben. Heute erscheint es mir manchmal als Fehlentscheidung..., aber es hat auch Vorteile.


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#15

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 11:46
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von erkoe im Beitrag #11
Hallo ins Forum,

ich habe 2 Wochen vor der Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit gekündigt. Laut Aussage meines ehemaligen Kom-Leiters war ich seit 30 Jahren der Erste, der sowas durchgezogen hat. Das hat doch was... Mit der Dame meines Herzens, die mich zu diesem Schritt animierte, bin ich nach wie vor zusammen. Und das seit knapp 20 Jahren, mit Begeisterung. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich in der "freien Wirtschaft" nie so richtig zurechtgefunden habe. Ich war mit Leib und Seele Polizist und irgendwie bin ich das immer noch. Leider gab's im Thüringer Land keine Möglichkeit, wieder als Ordnungshüter tätig zu werden und so verbringe ich meine Zeit mit dem Schreiben von Computerprogrammen... Die "rechte Lust" hat sich allerdings nie eingestellt.

Kennt ihr so eine Situation vielleicht auch? Traumjob im Eimer und man geht halt Geld verdienen, weil es so sein muss...

VG
Erik


Warum kündigt man 2 Wochen vor der Verbeamtung wenn man nicht seinen absoluten Traumjob gefunden hat?

Würdest Du diesen Schritt aus heutiger Sicht als Fehlentscheidung bezeichnen?

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#16

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 12:04
von erkoe | 301 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #15
Zitat von erkoe im Beitrag #11
Hallo ins Forum,

ich habe 2 Wochen vor der Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit gekündigt. Laut Aussage meines ehemaligen Kom-Leiters war ich seit 30 Jahren der Erste, der sowas durchgezogen hat. Das hat doch was... Mit der Dame meines Herzens, die mich zu diesem Schritt animierte, bin ich nach wie vor zusammen. Und das seit knapp 20 Jahren, mit Begeisterung. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich in der "freien Wirtschaft" nie so richtig zurechtgefunden habe. Ich war mit Leib und Seele Polizist und irgendwie bin ich das immer noch. Leider gab's im Thüringer Land keine Möglichkeit, wieder als Ordnungshüter tätig zu werden und so verbringe ich meine Zeit mit dem Schreiben von Computerprogrammen... Die "rechte Lust" hat sich allerdings nie eingestellt.

Kennt ihr so eine Situation vielleicht auch? Traumjob im Eimer und man geht halt Geld verdienen, weil es so sein muss...

VG
Erik


Warum kündigt man 2 Wochen vor der Verbeamtung wenn man nicht seinen absoluten Traumjob gefunden hat?

Würdest Du diesen Schritt aus heutiger Sicht als Fehlentscheidung bezeichnen?

andy


Hallo Andy,

es stand die Frage im Raum, ob meine Frau als Lehrerin nach Berlin kommt, oder ich nach Thüringen gehe. Da Haus und Mutter in Thüringen war die Entscheidung ziemlich schnell (nach 2 Jahren Pendelei) gefallen, zumal ich die Frau nicht verlieren wollte. Aus heutiger Sicht würde ich allerdings sagen, dass ich mir mit der Geschichte keinen Gefallen getan habe und vielleicht noch 2 Jahre Pendelei dranhängen hätte können/sollen. Bemerke den Konjunktiv. Hätte, wäre, wenn usw.

Beim Präsidenten des LKA Thüringen hatte ich schon vorgesprochen, leider stolperte der über eine Rotlicht-Affäre und unser Agreement war für'n A*****. Naja.

Und ja, die persönlichen Umstände mal außen vor gelassen: Beruflich war es war eine Fehlentscheidung. Eigentlich mein persönliches Fiasko.

VG
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#17

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 12:06
von Lutze | 8.033 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #15
Zitat von erkoe im Beitrag #11
Hallo ins Forum,

ich habe 2 Wochen vor der Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit gekündigt. Laut Aussage meines ehemaligen Kom-Leiters war ich seit 30 Jahren der Erste, der sowas durchgezogen hat. Das hat doch was... Mit der Dame meines Herzens, die mich zu diesem Schritt animierte, bin ich nach wie vor zusammen. Und das seit knapp 20 Jahren, mit Begeisterung. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich in der "freien Wirtschaft" nie so richtig zurechtgefunden habe. Ich war mit Leib und Seele Polizist und irgendwie bin ich das immer noch. Leider gab's im Thüringer Land keine Möglichkeit, wieder als Ordnungshüter tätig zu werden und so verbringe ich meine Zeit mit dem Schreiben von Computerprogrammen... Die "rechte Lust" hat sich allerdings nie eingestellt.

Kennt ihr so eine Situation vielleicht auch? Traumjob im Eimer und man geht halt Geld verdienen, weil es so sein muss...

VG
Erik


Warum kündigt man 2 Wochen vor der Verbeamtung wenn man nicht seinen absoluten Traumjob gefunden hat?

Würdest Du diesen Schritt aus heutiger Sicht als Fehlentscheidung bezeichnen?

andy

also das würde mich auch interessieren,denn ich hätte niemals gekündigt,
ständige Lohnerhöhungen,unkündbar sowieso.......usw,
ich arbeite in einer kfz-werkstatt,letztes Jahr mal nach etwas mehr Geld gefragt,
von wegen,letzte Lohnerhöhung 2005,aber auch nur weil die Firma damals noch im
Tarifverband war,seitdem nix mehr Geld......und was ist seitdem alles teurer geworden,
aber mutige Entscheidung
gruss Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#18

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 12:19
von Lutze | 8.033 Beiträge

Zitat von erkoe im Beitrag #16
Zitat von andy im Beitrag #15
Zitat von erkoe im Beitrag #11
Hallo ins Forum,

ich habe 2 Wochen vor der Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit gekündigt. Laut Aussage meines ehemaligen Kom-Leiters war ich seit 30 Jahren der Erste, der sowas durchgezogen hat. Das hat doch was... Mit der Dame meines Herzens, die mich zu diesem Schritt animierte, bin ich nach wie vor zusammen. Und das seit knapp 20 Jahren, mit Begeisterung. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich in der "freien Wirtschaft" nie so richtig zurechtgefunden habe. Ich war mit Leib und Seele Polizist und irgendwie bin ich das immer noch. Leider gab's im Thüringer Land keine Möglichkeit, wieder als Ordnungshüter tätig zu werden und so verbringe ich meine Zeit mit dem Schreiben von Computerprogrammen... Die "rechte Lust" hat sich allerdings nie eingestellt.

Kennt ihr so eine Situation vielleicht auch? Traumjob im Eimer und man geht halt Geld verdienen, weil es so sein muss...

VG
Erik


Warum kündigt man 2 Wochen vor der Verbeamtung wenn man nicht seinen absoluten Traumjob gefunden hat?

Würdest Du diesen Schritt aus heutiger Sicht als Fehlentscheidung bezeichnen?

andy


Hallo Andy,

es stand die Frage im Raum, ob meine Frau als Lehrerin nach Berlin kommt, oder ich nach Thüringen gehe. Da Haus und Mutter in Thüringen war die Entscheidung ziemlich schnell (nach 2 Jahren Pendelei) gefallen, zumal ich die Frau nicht verlieren wollte. Aus heutiger Sicht würde ich allerdings sagen, dass ich mir mit der Geschichte keinen Gefallen getan habe und vielleicht noch 2 Jahre Pendelei dranhängen hätte können/sollen. Bemerke den Konjunktiv. Hätte, wäre, wenn usw.

Beim Präsidenten des LKA Thüringen hatte ich schon vorgesprochen, leider stolperte der über eine Rotlicht-Affäre und unser Agreement war für'n A*****. Naja.

Und ja, die persönlichen Umstände mal außen vor gelassen: Beruflich war es war eine Fehlentscheidung. Eigentlich mein persönliches Fiasko.

VG
Erik


hallo Erik,das wird jeder von uns kennen,
hinterher ist man immer schlauer,
trotzdem Hochachtung,das bringt nicht jeder
gruss Lutze


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#19

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 13:01
von erkoe | 301 Beiträge

Hallo Lutze,

wenn man sich vor Augen führt, was man als Polizist (Ost) für Kopfstände machen musste, um in den Polizeidienst (West) übernommen zu werden, ist meine Entscheidung heute nicht mehr nachvollziehbar. Wir haben die Gesetzeslage neu gelernt, uns von "Ausbildern" Demokratie beibringen lassen, sind argwöhnisch beäugt und aus manchem Kommissariat weggelobt worden... Trotzdem gab's den Ritterschlag und für mich und die Kripo-Marke + Dienstwaffe am Platz der Luftbrücke. Und aus dem gelben Behelfsausweis wurde sogar noch ein richtiger Dienstausweis der Berliner Polizei. Was war ich stolz auf meinen Job. Egal in welchem Kommissariat... Und ich hab so einige durch...

Was wäre allerdings aus der Beziehung geworden? Ich finde, dies ist ein 2-schneidiges Schwert. Meine Frau ist immer noch Lehrerin und kann "ihren" Traumberuf am Ort "ihrer" Wahl ausüben. Ich kann das nicht mehr, weil ich eine Entscheidung getroffen habe, die mir so richtig auf die Füße gefallen ist. Und je mehr ich darüber nachdenke, trete ich mich gepflegt selbst in den A****.

Bitte nicht falsch verstehen: Die Frau war und ist es wert!!!!

VG
Erik


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#20

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 15.01.2013 13:13
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von erkoe im Beitrag #19


Was wäre allerdings aus der Beziehung geworden? Ich finde, dies ist ein 2-schneidiges Schwert. Meine Frau ist immer noch Lehrerin und kann "ihren" Traumberuf am Ort "ihrer" Wahl ausüben. Ich kann das nicht mehr, weil ich eine Entscheidung getroffen habe, die mir so richtig auf die Füße gefallen ist. Und je mehr ich darüber nachdenke, trete ich mich gepflegt selbst in den A****.

Bitte nicht falsch verstehen: Die Frau war und ist es wert!!!!

VG
Erik



Naja Erik,

klar ist das mit der Pendelei blöd, andererseits habe ich Dich so verstanden, dass die Kripo, nach der Fliegerei schon so etwas wie ein Traumjob war. Wenn beide Partner ihren Traumjob haben, sollte eine Beziehung an der wöchentlichen Pendelei, sofern diese zeitlich begrenzt ist nicht zerbrechen.

Jetzt ist aber passiert, was passiert ist und in Deinem Fall ist es wohl das beste, wenn Du bzgl. Deiner verpassten Verbeamtung nach folgendem Grundsatz lebst: Beachtung (Nachdenken) bringt Verstärkung, Nichtbeachtung (nicht drüber nachdenken) bringt Befreiung.

Das mache ich auch immer, wenn ich etwas nicht mehr ändern kann.
Und es hilft mir.

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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