#61

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 27.03.2014 18:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #55
Hallo Gerd,
ich habe Schriftsetzer gekernt, dann ging es aus bestimmten Gründen nicht mehr und ich fing als Lagerist und als Galvanikarbeiter, wieder von vorne an, zu arbeiten. War dann 2 Jahre in der Betriebsakademie (wie Volkshochschule), um Industriekaufmann zu werden. Die Prüfung mit 2 abgeschlossen. Dann kam das Erwachen. Ich hätte weniger als ein Arbeiter verdient



ja, da warst du im falschen Staat, denn dort galten nur Arbeiter als wertvoll. Bei mir war es genau umgekehrt, ich verdiente deutlich über dem, was ein Facharbeiter in der chemischen Industrie verdiente. Allerdings hatte ich auch den Leistungsdruck, dass ich die "mittelmäßige Qualität"unserer Produkte zu "höchstmöglichen Preisen" verkaufen musste


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#62

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 27.03.2014 18:54
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #61
Zitat von thomas 48 im Beitrag #55
Hallo Gerd,
ich habe Schriftsetzer gekernt, dann ging es aus bestimmten Gründen nicht mehr und ich fing als Lagerist und als Galvanikarbeiter, wieder von vorne an, zu arbeiten. War dann 2 Jahre in der Betriebsakademie (wie Volkshochschule), um Industriekaufmann zu werden. Die Prüfung mit 2 abgeschlossen. Dann kam das Erwachen. Ich hätte weniger als ein Arbeiter verdient



ja, da warst du im falschen Staat, denn dort galten nur Arbeiter als wertvoll. Bei mir war es genau umgekehrt, ich verdiente deutlich über dem, was ein Facharbeiter in der chemischen Industrie verdiente. Allerdings hatte ich auch den Leistungsdruck, dass ich die "mittelmäßige Qualität"unserer Produkte zu "höchstmöglichen Preisen" verkaufen musste



schön für dich,das du so rumtröten kannst
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#63

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 27.03.2014 20:47
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,

angefangen hat es als ich 2005 als Zeitarbeiter durch Deutschland zog,vorwiegend Süddeutschland.
Stationen im Süden waren Friedrichshafen Biberach Reutlingen und zu Schluß Laichingen auf der Schwäbischen Alb.
Dort war ich fast 2 Jahre als Zeitarbeiter in einer Druckerei.
Mal Samstags Abends in Ulm weggegangen und meine spätere Frau kennen gelernt.
Sie zog dann nach einiger Zeit zu mir auf die Alb.
So nach einem Jahr sagte sie mir das sie Heimweh nach Bayern und ihrer Familie hat ( obwohl keine 100 km weg von ihrer Heimat)
und ob ich mir vorstellen könnte nach Bayern zu ziehen.
Ich willigte ein und da es mir eigentlich egal ist wo ich wohne ob nun BaWü oder Bayern der Ossi bleibe ich in beiden Bundesländern
suchten wir uns eine Wohnung in ihrer alten Heimat und ich zog mit ihr 2007 nach Bayern in die Nähe von Augsburg.
Arbeit dort fand ich auch nach 3Monaten wo ich heute noch beschäftigt bin.
Im nach hinein muss ich sagen das die BaWü Schwaben aufgeschlossener sind als die Bayrisch-Schwaben.Manchmal ein komisches Volk.
Aber trozdem fühle ich mich hier recht wohl. Und bei mir in der Firma arbeiten auch viele "Ossis". Da ist man nicht ganz so allein.
So jetzt wisst ihr auch wie ich nach Bayern gekommen bin.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: Wie seid ihr da gelandet, wo ihr heute lebt?

in Leben in der DDR 27.03.2014 23:18
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #62
Zitat von Gert im Beitrag #61
Zitat von thomas 48 im Beitrag #55
Hallo Gerd,
ich habe Schriftsetzer gekernt, dann ging es aus bestimmten Gründen nicht mehr und ich fing als Lagerist und als Galvanikarbeiter, wieder von vorne an, zu arbeiten. War dann 2 Jahre in der Betriebsakademie (wie Volkshochschule), um Industriekaufmann zu werden. Die Prüfung mit 2 abgeschlossen. Dann kam das Erwachen. Ich hätte weniger als ein Arbeiter verdient



ja, da warst du im falschen Staat, denn dort galten nur Arbeiter als wertvoll. Bei mir war es genau umgekehrt, ich verdiente deutlich über dem, was ein Facharbeiter in der chemischen Industrie verdiente. Allerdings hatte ich auch den Leistungsdruck, dass ich die "mittelmäßige Qualität"unserer Produkte zu "höchstmöglichen Preisen" verkaufen musste



schön für dich,das du so rumtröten kannst
Lutze


@Lutze weisst du eigentlich wovon du redest ?


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