#41

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 08.01.2013 20:34
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #27

Übrigens, wenn ein GV sich im Vorfeld bewaffnet (egal ob mit tauglichen oder untauglichen Waffen), kann man nicht mehr von Notwehr ausgehen. Es ist eine planvolle vorbereitende Handlung, möglicherweise um den Grenzposten zu liquidieren und wäre bei der Strafzumessung strafveschärfend ausgelegt worden.

Gruß Hartmut!


Oder eine Handlung des Selbsschutzes / Selbstverteidigung gegen einen moeglichen Angriff. Sich zu bewaffnen heisst nicht das man plant jemanden mit einer Waffe grundlos anzugreifen.


nach oben springen

#42

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 08.01.2013 22:46
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #41
Zitat von utkieker im Beitrag #27

Übrigens, wenn ein GV sich im Vorfeld bewaffnet (egal ob mit tauglichen oder untauglichen Waffen), kann man nicht mehr von Notwehr ausgehen. Es ist eine planvolle vorbereitende Handlung, möglicherweise um den Grenzposten zu liquidieren und wäre bei der Strafzumessung strafveschärfend ausgelegt worden.

Gruß Hartmut!


Oder eine Handlung des Selbsschutzes / Selbstverteidigung gegen einen moeglichen Angriff. Sich zu bewaffnen heisst nicht das man plant jemanden mit einer Waffe grundlos anzugreifen.



Damit liegst Du voll in der Richterentscheidung, als der erste Prozess in der BRD gegen Weinhold stattfand. Da wurde auch so ähnlich argumentiert, daß es legitim wäre, auch unter Gewaltanwendung mit Todesfolge für den Grenzer sein "Recht auf Freizügigkeit" durchzusetzen. Bekanntlich wurde diese Entscheidung vom Berufungsgericht kassiert. Das unerlaubte Betreten des Grenzgebietes und Verlassen des Territorium war nun mal verboten und wurde bestraft, ob man da einverstanden war oder nicht. Seht mal, wie kontrovers z.B. die Frage des privaten Waffenbesitzes hier diskutiert wird.
Nach Deiner These wäre es ebenso legitim, wenn sich ein Krimineller mit Waffengewalt der Verhaftung entzieht. Bitte jetzt nicht gleich mir wieder unterstellen, daß ich GV mit Kriminellen gleichsetze, da manche hier sehr schnell dabei sind, in eine Aussage etwas hineinzuinterpretieren.



nach oben springen

#43

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 08.01.2013 22:47
von utkieker | 2.915 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #41
Zitat von utkieker im Beitrag #27

Übrigens, wenn ein GV sich im Vorfeld bewaffnet (egal ob mit tauglichen oder untauglichen Waffen), kann man nicht mehr von Notwehr ausgehen. Es ist eine planvolle vorbereitende Handlung, möglicherweise um den Grenzposten zu liquidieren und wäre bei der Strafzumessung strafveschärfend ausgelegt worden.

Gruß Hartmut!


Oder eine Handlung des Selbsschutzes / Selbstverteidigung gegen einen moeglichen Angriff. Sich zu bewaffnen heisst nicht das man plant jemanden mit einer Waffe grundlos anzugreifen.

Tja da haste wohl Recht Wandersmann, trotzdem wurde es strafverschärfend geahndet!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
nach oben springen

#44

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 08.01.2013 23:30
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von GeMi im Beitrag #30
[quote=Rainman2|
...Klumpenstrunk aus Großkorbetha ist. ...
ciao Rainman



Hallo Rainman2,

ich bin begeistert.
Großkorbetha ist einer der letzten Orte auf dieser Welt, wo ich leben möchte.
Woher zum Teufel kennst Du dieses Kaff?

P.S. Großkorbetha liegt nur wenige Hundehaufen südlich von Leuna und hatte zu DDR-Zeiten einen gewaltigen Güterbahnhof.

[/quote]
Nun wissen wir auch,warum Olaf Klumpenstrunk weg wollte.......über die Grenze...

Zum Thema,ich kann mich beim besten Willen auch nicht an solche Bilder von Mordwaffen erinnern.
Vielleicht ist es aber auch nur nach so langer Zeit von meiner Festplatte gelöscht,wer weiß.
Auf jedenfall hatten wir aber Bilder von HubschrauBärn&Fahrzeugen, des BGS,GZD und der Briten bekommen.
Eigentlich hatte ich welche nach der Dienstzeit mit nach Haus genommen,nur leider kann ich sie nicht finden.

Gruß ek40


nach oben springen

#45

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 07:38
von GeMi | 556 Beiträge

Guten Morgen,
während der Ausbildung in Halberstadt (1976) wurde uns die Festnahme eines Fleischers sehr eindrucksvoll geschildert. Dieser führte ein großes Schlachtermesser bei sich.
Auf die Frage, was er denn damit vorhätte, kam Folgendes raus. Er wollte keine Grenzer töten, aber ihnen im Notfall die Sehnen an den Beinen durchschneiden.
Wie hätte er das bewerkstelligen können? Da hätte er wie Rambo die (schlafenden) Posten überwältigen müssen. Kein Grenzer, der noch eine Kugel im Lauf hat, lässt sich die Sehnen durchschneiden.
Ich denke, dass sich die meisten GV mit ihrem Fluchtwerkzeug zur Wehr gesetzt hätten, wenn sie eine Chance dazu gesehen hätten. Aber 2 Posten, die da rumbrüllen und durchladen, vielleicht noch ein Warnschuss - das alles nimmt doch die Luft aus den Segeln.
Da mein Schwiegervater auch Fleischer war, konnte ich sehen, wie geschickt diese Leute mit dem Messer umgehen können. Irgendetwas Wahres könnte also an dieser Geschichte dran seien.


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
nach oben springen

#46

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 07:46
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von GeMi im Beitrag #45
Guten Morgen,
während der Ausbildung in Halberstadt (1976) wurde uns die Festnahme eines Fleischers sehr eindrucksvoll geschildert. Dieser führte ein großes Schlachtermesser bei sich.
Auf die Frage, was er denn damit vorhätte, kam Folgendes raus. Er wollte keine Grenzer töten, aber ihnen im Notfall die Sehnen an den Beinen durchschneiden.
Wie hätte er das bewerkstelligen können? Da hätte er wie Rambo die (schlafenden) Posten überwältigen müssen. Kein Grenzer, der noch eine Kugel im Lauf hat, lässt sich die Sehnen durchschneiden.
Ich denke, dass sich die meisten GV mit ihrem Fluchtwerkzeug zur Wehr gesetzt hätten, wenn sie eine Chance dazu gesehen hätten. Aber 2 Posten, die da rumbrüllen und durchladen, vielleicht noch ein Warnschuss - das alles nimmt doch die Luft aus den Segeln.
Da mein Schwiegervater auch Fleischer war, konnte ich sehen, wie geschickt diese Leute mit dem Messer umgehen können. Irgendetwas Wahres könnte also an dieser Geschichte dran seien.




Hallo GeMi,
genau so wurde diese Geschichte auch 6 Jahre später noch erzählt, daran erinnere ich mich gut.
Also schleicht doch nicht langsam die Senilität an mich heran.


zuletzt bearbeitet 09.01.2013 07:47 | nach oben springen

#47

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 08:54
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

so langsam kommen die Erinnerungen zu dem Thema wieder hoch...

In der Ausbildung in Eisenach haben wir die Durchsuchung und Entwaffnung von Festgenommenen geübt.
Solche Geschicten wie "grosses Messer dabei.." etc. kursierten auch gelegentlich.
Ich hatte damals nur den Gedanken (auch später in der Grenzkompanie):

Wenn ich mal in so eine verflixte Situation eine Festnahme komme, werde ich einen Teufel tun, allein (bzw allein zu zweit) auf weiter Flur allzudicht an einen solchen Kerl heranzugehen.
Und ich hätte es auch nicht vom meinem Posten verlangt....Wozu sich unnötig in Gefahr begeben ?

Ich hätte aus sicherer Distanz von einigen Metern den Festgenommenen aufgefordert, alles erkennbar waffenähnliche abzulegen und ihn dann aufgefordert sich selbst in die bekannte unbequeme Stellung (breitbeinig mit Händen am Baum bzw am Boden mit Gesicht nach unten) zu begeben.
Und dann zugesehen, dass wir Verstärkung (Kontrollstreife, A-Gruppe) bekommen. Mit deutlicher Übermacht wäre ich dann auch zu einer Durchsuchung bereit gewesen.

Auch wenn die Vorschriften - nach meiner Erinnerung - etwas anders lauteten...
Aber lieber mal gegen eine Vorschrift gehandelt und dafür kein toter Held.


Gruss HArtmut


u3644_Jobnomade.html
josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#48

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 09:14
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #42
Bitte jetzt nicht gleich mir wieder unterstellen, daß ich GV mit Kriminellen gleichsetze, da manche hier sehr schnell dabei sind, in eine Aussage etwas hineinzuinterpretieren.
Warum nicht?

Na gut, dann mach ich's. Denn genau an diesem Punkt liegt (für mich) der Hase im Pfeffer. Natürlich war der GV kriminell. Was heißt den 'kriminell' eigentlich? Ein Wörterbuch (http://de.thefreedictionary.com/kriminell) sagt hier bereit, Verbrechen zu begehen. Und als genau ein Solches war die Grenzverletzung (wen auch mit keinem Wort erwähnt, hier eine Quelle ... http://www.ossiforum.de/t4327f71-Gegen-d...html#msg9862288) im §213(1) definiert.
Das wiederum führte bei einigen (ich betone einigen!) GVs zu der Bereitschaft, auch andere diesem Umstand (verbrecherisch zu handeln) angemesene Mittel und Methoden anzuwenden.
Das diese wenigen Ereignisse dann zu Schulungs- und Motivationszwecken (über Gebühr?) ausgeschlachtet wurden, nun ... ja.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#49

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 09:58
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Jobnomade im Beitrag #47
so langsam kommen die Erinnerungen zu dem Thema wieder hoch...

In der Ausbildung in Eisenach haben wir die Durchsuchung und Entwaffnung von Festgenommenen geübt.
Solche Geschicten wie "grosses Messer dabei.." etc. kursierten auch gelegentlich.
Ich hatte damals nur den Gedanken (auch später in der Grenzkompanie):

Wenn ich mal in so eine verflixte Situation eine Festnahme komme, werde ich einen Teufel tun, allein (bzw allein zu zweit) auf weiter Flur allzudicht an einen solchen Kerl heranzugehen.
Und ich hätte es auch nicht vom meinem Posten verlangt....Wozu sich unnötig in Gefahr begeben ?


Ich hätte aus sicherer Distanz von einigen Metern den Festgenommenen aufgefordert, alles erkennbar waffenähnliche abzulegen und ihn dann aufgefordert sich selbst in die bekannte unbequeme Stellung (breitbeinig mit Händen am Baum bzw am Boden mit Gesicht nach unten) zu begeben.
Und dann zugesehen, dass wir Verstärkung (Kontrollstreife, A-Gruppe) bekommen. Mit deutlicher Übermacht wäre ich dann auch zu einer Durchsuchung bereit gewesen.

Auch wenn die Vorschriften - nach meiner Erinnerung - etwas anders lauteten...
Aber lieber mal gegen eine Vorschrift gehandelt und dafür kein toter Held.


Gruss HArtmut



Man konnte aber in die Gelegenheit des körperlichen Kontaktes kommen, wenn nach Anruf und Warnschuss auf kurzer Distanz keine Aufgabe erfolgte und wie man einen vor dir herrennenden Flüchtenden stoppt wissen bestimmt noch alle, vielleicht auch schmerzlich wenn du z.B. bei der Ausbildung den Flüchtenden geben musstest.


zuletzt bearbeitet 09.01.2013 10:16 | nach oben springen

#50

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 10:40
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Kimble im Beitrag #40
Turtle, der Satz am Schluss gefällt mir besonders.

Ich denke kein angehender GV hatte einen Mord auf dem Zettel.
Auch nicht ein Weinhold, ein Müller oder der viel zitierte Kolja.

Es liegt in der Natur der Sache, dass GV alles an Ausrüstung mitnehmen was nützen könnte.
Der Verweis auf Recht und Gesetz oder die Aufzählung der relevanten § ist hier zweitrangig.
Das interessiert einen GV in dieser Situation nen Sch.... und ich denke das war allen Grenzern bewust.

Wenn Mordinstrumente im Rahmen der Fortbildung rumgezeigt wurden, so ist das nicht zu beanstanden.
Jede grössere JVA hat eine kleine Sammlung mit sichergestellten Objekten, auch Waffen Marke Eigenbau.

Etwas übertreiben gehörte bestimmt damals dazu, zu willenlosen Robotern wurden die Grenzer
aber hierdurch nicht automatisch, so meine Meinung.







@Kimble, ich möchte mich mal ganz speziell auf Deinen letzten Satz einlassen.

Es gab diese, nennen wir sie mal "Kader", so wie es im DDR- Jargon auch hieß, die gerne übertrieben und sich dadurch die Bezeichnung Einpeitscher gefallen lassen müssen. Und es waren nicht gerade wenige, auch wenn das heute gern geleugnet, das Gegenteil behauptet wird. Von einer gut ausgeklügelten Maschenerie gewollt politisch- ideologisch verblendete Menschen, die im Idealfall einen blinden Gehorsam entwickelten. Motto wie das gleichnamige Lied: "Die Partei hat immer recht...!"
Wovon wieder ein nicht geringer Prozentsatz dies nur aus eigenem Vorteilsdenken tat.
Dabei unterstelle ich mal, das sich ein gesunder Mensch mit einem gewissen IQ plus Gewissen und Bildung für soetwas selten oder gar nicht mißbrauchen läßt.

Es gab aber auch die, die zu genau wußten, was Phase war, die wußten, wie sie damit umzugehen und diesem Ungemach einigermaßen geschickt aus dem Wege zu gehen haben. Angefangen vom Offizier aller Dienstgrade bis hin zum kleinen Grenzsoldaten. Die sich trotz massiven Druckes haben nicht zu Robotern machen lassen. Und das war Gott sei Dank eine Mehrheit jenseits der 50 % wobei ich aber auch nicht behaupten möchte, das sie weit über 60 % lag...! Vermutlich haben da auch eigene Erfahrungen und Erfahrungen vorhergehender Generationen aus der jüngsten Kriegs- und Nachkriegsgeschichte Deutschlands eine nicht ungewichtige Rolle mit gespielt, was von Kindheitsbeinen ideologisch eingepeitscht- anerzogener blinder, auch als Kadavergeorsam bezeichnete Unterwürfigkeit anrichten kann.

Und das ist auch mit ein gewichtiger Umstand, das 40 Jahre DDR, dass über 40 Jahre Trennung Deutschlands mit diese Grenze zweier erzverfeindeter Machtblöcke mitten im Herzen Deutsachlands nicht noch mehr sinnlose Opfer gefordert hat, diese Wende, der Zusammenbruch fast historisch einmalig so friedlich über die Bühne gegangen ist!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 09.01.2013 10:42 | nach oben springen

#51

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:15
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #47
so langsam kommen die Erinnerungen zu dem Thema wieder hoch...

In der Ausbildung in Eisenach haben wir die Durchsuchung und Entwaffnung von Festgenommenen geübt.
Solche Geschicten wie "grosses Messer dabei.." etc. kursierten auch gelegentlich.
Ich hatte damals nur den Gedanken (auch später in der Grenzkompanie):

Wenn ich mal in so eine verflixte Situation eine Festnahme komme, werde ich einen Teufel tun, allein (bzw allein zu zweit) auf weiter Flur allzudicht an einen solchen Kerl heranzugehen.
Und ich hätte es auch nicht vom meinem Posten verlangt....Wozu sich unnötig in Gefahr begeben ?

Ich hätte aus sicherer Distanz von einigen Metern den Festgenommenen aufgefordert, alles erkennbar waffenähnliche abzulegen und ihn dann aufgefordert sich selbst in die bekannte unbequeme Stellung (breitbeinig mit Händen am Baum bzw am Boden mit Gesicht nach unten) zu begeben.
Und dann zugesehen, dass wir Verstärkung (Kontrollstreife, A-Gruppe) bekommen. Mit deutlicher Übermacht wäre ich dann auch zu einer Durchsuchung bereit gewesen.

Auch wenn die Vorschriften - nach meiner Erinnerung - etwas anders lauteten...
Aber lieber mal gegen eine Vorschrift gehandelt und dafür kein toter Held.


Gruss HArtmut



So ähnlich ?



nach oben springen

#52

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:21
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #49

Man konnte aber in die Gelegenheit des körperlichen Kontaktes kommen, wenn nach Anruf und Warnschuss auf kurzer Distanz keine Aufgabe erfolgte und wie man einen vor dir herrennenden Flüchtenden stoppt wissen bestimmt noch alle, vielleicht auch schmerzlich wenn du z.B. bei der Ausbildung den Flüchtenden geben musstest.



Ach, Grenzwolf62,

wir können blos froh sein, dass dieses blöde "Räuber-und-Gendarm-Spiel" Geschichte ist.
Ich war nie ein guter Sprinter, also wären mein Chancen, einen sportlichen Flüchtenden einzuholen, recht gering gewesen.
K6 und vorderer Zaun waren ja auch noch da, um das Ganze aufzuhalten - und ich gehe davon aus, das mein Posten/Postenführer mitrennt.
Was man da wirklich sinnvollerweise getan hätte, hängt doch sicher von der konkreten Situation, der Entfernungen usw. ab.
Aber, zum Glück, alles alles theoretische Geschichtsbetrachtung für uns -
oder bist Du jemals in so eine heikle Festnahme-Situation während Deiner Dienstzeit bei den GT gekommen ?

Gruss HArtmut


u3644_Jobnomade.html
nach oben springen

#53

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:22
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #43
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #41
Zitat von utkieker im Beitrag #27

Übrigens, wenn ein GV sich im Vorfeld bewaffnet (egal ob mit tauglichen oder untauglichen Waffen), kann man nicht mehr von Notwehr ausgehen. Es ist eine planvolle vorbereitende Handlung, möglicherweise um den Grenzposten zu liquidieren und wäre bei der Strafzumessung strafveschärfend ausgelegt worden.

Gruß Hartmut!


Oder eine Handlung des Selbsschutzes / Selbstverteidigung gegen einen moeglichen Angriff. Sich zu bewaffnen heisst nicht das man plant jemanden mit einer Waffe grundlos anzugreifen.

Tja da haste wohl Recht Wandersmann, trotzdem wurde es strafverschärfend geahndet!




@Utkieker, und weil das viele (GV) wußten, die die DDR auf dem illegalen Wege verlassen wollten, dies planten und auch umsetzten, haben die Wenigsten eine Waffe im Sinne der Definition einer Waffe bei sich geführt. Wohl wissentlich im Falle des Erwischtwerdens nicht noch zusätzlich dafür (bewaffneter Versuch Grenzdurchbruch) bestraft zu werden, was ja wiederum das schon nicht gerade geringe Strafmaß für dieses Delikt noch erheblich erhöht hätte, Und wie @turtle schon richtig festgestellt hat, wenn man will, kann man auch eine Kombi- oder Kneifzange als Waffe ansehen, die mit Sicherheit nur zu dem Zweck durch den GV mitgeführt wurde, Stacheldraht o. ä. Sperrelemente zu durchtrennen. Das dann solch ein Gegenstand im E- Fall einer Festnahme des GV durch diesen als Schlagwaffe eingesetzt werden konnte, naja, dann kann man auch umherliegende Steine oder Knüppel als Waffen ansehen, bezeichnen.
Ich glaube jedem Grenzer, das eine gewisse Angst um das eigene Leben, die eigene Gesundheit immer eine erhebliche Rolle mit gespielt hat. Jeder heil- froh war, wenn er ohne Vorkommnisse vom Grenzdienst zurückkam, die Angst aufs Neue vor dem nächsten Dienst wieder da war. Das wäre mir als AGT nicht anders ergangen! Es liegt aber in der Natur der Sache, bestimmte Risiken im Leben nicht vollständig ausschließen zu können. Und gerade was die Musterung zu den GT anbelangte, es wurde vielfach glaubhaft dargelegt, das bei dem Musterungsgespräch schon diese Lage, diese erhöhte Gefahrensituation und die Eignung des Einzelnen dafür erörtert wurde. Und wer sagte, er fählt sich damit überfordert, dazu nicht in der Lage wird m. Ea. kaum an die Grenze gekommen sein. Wenn überhaupt zu den GT dann allenfalls zu den RD...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.01.2013 11:24 | nach oben springen

#54

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:24
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #51


So ähnlich ?





so ähnlich, DoreHolm......
Ist das Foto gestellt (Ausbildung ?) oder ein "echter Fall" ?

Naja, ich würde es vorziehen, zumindest als Sichernder noch 2 Schritte zurückzutreten.


Gruss HArtmut


u3644_Jobnomade.html
nach oben springen

#55

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:39
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #53
Zitat von utkieker im Beitrag #43
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #41
Zitat von utkieker im Beitrag #27

Übrigens, wenn ein GV sich im Vorfeld bewaffnet (egal ob mit tauglichen oder untauglichen Waffen), kann man nicht mehr von Notwehr ausgehen. Es ist eine planvolle vorbereitende Handlung, möglicherweise um den Grenzposten zu liquidieren und wäre bei der Strafzumessung strafveschärfend ausgelegt worden.

Gruß Hartmut!


Oder eine Handlung des Selbsschutzes / Selbstverteidigung gegen einen moeglichen Angriff. Sich zu bewaffnen heisst nicht das man plant jemanden mit einer Waffe grundlos anzugreifen.

Tja da haste wohl Recht Wandersmann, trotzdem wurde es strafverschärfend geahndet!




@Utkieker, und weil das viele (GV) wußten, die die DDR auf dem illegalen Wege verlassen wollten, dies planten und auch umsetzten, haben die Wenigsten eine Waffe im Sinne der Definition einer Waffe bei sich geführt. Wohl wissentlich im Falle des Erwischtwerdens nicht noch zusätzlich dafür (bewaffneter Versuch Grenzdurchbruch) bestraft zu werden, was ja wiederum das schon nicht gerade geringe Strafmaß für dieses Delikt noch erheblich erhöht hätte, Und wie @turtle schon richtig festgestellt hat, wenn man will, kann man auch eine Kombi- oder Kneifzange als Waffe ansehen, die mit Sicherheit nur zu dem Zweck durch den GV mitgeführt wurde, Stacheldraht o. ä. Sperrelemente zu durchtrennen. Das dann solch ein Gegenstand im E- Fall einer Festnahme des GV durch diesen als Schlagwaffe eingesetzt werden konnte, naja, dann kann man auch umherliegende Steine oder Knüppel als Waffen ansehen, bezeichnen.
Ich glaube jedem Grenzer, das eine gewisse Angst um das eigene Leben, die eigene Gesundheit immer eine erhebliche Rolle mit gespielt hat. Jeder heil- froh war, wenn er ohne Vorkommnisse vom Grenzdienst zurückkam, die Angst aufs Neue vor dem nächsten Dienst wieder da war. Das wäre mir als AGT nicht anders ergangen! Es liegt aber in der Natur der Sache, bestimmte Risiken im Leben nicht vollständig ausschließen zu können. Und gerade was die Musterung zu den GT anbelangte, es wurde vielfach glaubhaft dargelegt, das bei dem Musterungsgespräch schon diese Lage, diese erhöhte Gefahrensituation und die Eignung des Einzelnen dafür erörtert wurde. Und wer sagte, er fählt sich damit überfordert, dazu nicht in der Lage wird m. Ea. kaum an die Grenze gekommen sein. Wenn überhaupt zu den GT dann allenfalls zu den RD...


josy95


dann hattest Du ein vorbildliches Musterungsgespräch, Josy.
In meinem wurden keine Situationen erörtert, in die man vielleicht kommen könnte.
Es wurde einfach festgelegt, dass ich zu den GT komme - fertig und aus.
Im 1. Musterungsbespräch, so mit 17 oder 18, war ich für die Nachrichtentruppen vorgesehen (ich war ja auch begeisterter Funker bei der GST)
Im 2.Gespräch, mit 24 wurde mir nur kurz mitgeteilt, dass ich zu den GT komme - punkt.
Ich hatte ja auch die besten "kaderpolitischen" Voraussetzungen:
Wohnort Ostgrenze ("Tal der Ahnungslosen"), Studium abgeschlossen (Nachrichtentechnik übrigens), verheiratet, SED-Mitglied.
Alles klar ?
Hab trotzdem wohl etwas blöd aus der Wäsche geschaut ob der Mitteilung und dachte in meiner Naivität: "Warum wollt ihr einen ausgebildeten Nachrichten-Dipl.-Ing. ncht bei den Nachrichtentruppen haben ?"
Heute verstehe ich das alles viel besser

Gruss HArtmut


u3644_Jobnomade.html
nach oben springen

#56

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:43
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Jobnomade im Beitrag #52
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #49

Man konnte aber in die Gelegenheit des körperlichen Kontaktes kommen, wenn nach Anruf und Warnschuss auf kurzer Distanz keine Aufgabe erfolgte und wie man einen vor dir herrennenden Flüchtenden stoppt wissen bestimmt noch alle, vielleicht auch schmerzlich wenn du z.B. bei der Ausbildung den Flüchtenden geben musstest.



Ach, Grenzwolf62,

wir können blos froh sein, dass dieses blöde "Räuber-und-Gendarm-Spiel" Geschichte ist.
Ich war nie ein guter Sprinter, also wären mein Chancen, einen sportlichen Flüchtenden einzuholen, recht gering gewesen.
K6 und vorderer Zaun waren ja auch noch da, um das Ganze aufzuhalten - und ich gehe davon aus, das mein Posten/Postenführer mitrennt.
Was man da wirklich sinnvollerweise getan hätte, hängt doch sicher von der konkreten Situation, der Entfernungen usw. ab.
Aber, zum Glück, alles alles theoretische Geschichtsbetrachtung für uns -
oder bist Du jemals in so eine heikle Festnahme-Situation während Deiner Dienstzeit bei den GT gekommen ?

Gruss HArtmut



Nein Hartmut, zum Glück nicht.
Der einzige gegenständliche Kontakt zu GV war das Bewachen von zweien bis zum Eintreffen der Untersuchungsorgane in der GK.


nach oben springen

#57

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:48
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #54
Zitat von DoreHolm im Beitrag #51


So ähnlich ?





so ähnlich, DoreHolm......
Ist das Foto gestellt (Ausbildung ?) oder ein "echter Fall" ?

Naja, ich würde es vorziehen, zumindest als Sichernder noch 2 Schritte zurückzutreten.


Gruss HArtmut



Das Foto ist gestellt, aber nicht im Rahmen der Ausbildung, sondern so, wie man als Grenzer eben mal ein paar richtige Andenkenfotos mit privater Kamera schießt. Es muß so kurz nach Winterende 1968 gewesen sein. An einem Endpunkt des Kontrollweges zum Nachbarpostenpaar, daher auch vier Personen (drei auf dem Foto, einer fotographierte). Der Durchsuchende bin ich. Irgendwo bei Hohen Neuendorf (Berlin).



nach oben springen

#58

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 11:50
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Jobnomade im Beitrag #55
Zitat von josy95 im Beitrag #53
Zitat von utkieker im Beitrag #43
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #41
Zitat von utkieker im Beitrag #27

Übrigens, wenn ein GV sich im Vorfeld bewaffnet (egal ob mit tauglichen oder untauglichen Waffen), kann man nicht mehr von Notwehr ausgehen. Es ist eine planvolle vorbereitende Handlung, möglicherweise um den Grenzposten zu liquidieren und wäre bei der Strafzumessung strafveschärfend ausgelegt worden.

Gruß Hartmut!


Oder eine Handlung des Selbsschutzes / Selbstverteidigung gegen einen moeglichen Angriff. Sich zu bewaffnen heisst nicht das man plant jemanden mit einer Waffe grundlos anzugreifen.

Tja da haste wohl Recht Wandersmann, trotzdem wurde es strafverschärfend geahndet!




@Utkieker, und weil das viele (GV) wußten, die die DDR auf dem illegalen Wege verlassen wollten, dies planten und auch umsetzten, haben die Wenigsten eine Waffe im Sinne der Definition einer Waffe bei sich geführt. Wohl wissentlich im Falle des Erwischtwerdens nicht noch zusätzlich dafür (bewaffneter Versuch Grenzdurchbruch) bestraft zu werden, was ja wiederum das schon nicht gerade geringe Strafmaß für dieses Delikt noch erheblich erhöht hätte, Und wie @turtle schon richtig festgestellt hat, wenn man will, kann man auch eine Kombi- oder Kneifzange als Waffe ansehen, die mit Sicherheit nur zu dem Zweck durch den GV mitgeführt wurde, Stacheldraht o. ä. Sperrelemente zu durchtrennen. Das dann solch ein Gegenstand im E- Fall einer Festnahme des GV durch diesen als Schlagwaffe eingesetzt werden konnte, naja, dann kann man auch umherliegende Steine oder Knüppel als Waffen ansehen, bezeichnen.
Ich glaube jedem Grenzer, das eine gewisse Angst um das eigene Leben, die eigene Gesundheit immer eine erhebliche Rolle mit gespielt hat. Jeder heil- froh war, wenn er ohne Vorkommnisse vom Grenzdienst zurückkam, die Angst aufs Neue vor dem nächsten Dienst wieder da war. Das wäre mir als AGT nicht anders ergangen! Es liegt aber in der Natur der Sache, bestimmte Risiken im Leben nicht vollständig ausschließen zu können. Und gerade was die Musterung zu den GT anbelangte, es wurde vielfach glaubhaft dargelegt, das bei dem Musterungsgespräch schon diese Lage, diese erhöhte Gefahrensituation und die Eignung des Einzelnen dafür erörtert wurde. Und wer sagte, er fählt sich damit überfordert, dazu nicht in der Lage wird m. Ea. kaum an die Grenze gekommen sein. Wenn überhaupt zu den GT dann allenfalls zu den RD...


josy95


dann hattest Du ein vorbildliches Musterungsgespräch, Josy.
In meinem wurden keine Situationen erörtert, in die man vielleicht kommen könnte.
Es wurde einfach festgelegt, dass ich zu den GT komme - fertig und aus.
Im 1. Musterungsbespräch, so mit 17 oder 18, war ich für die Nachrichtentruppen vorgesehen (ich war ja auch begeisterter Funker bei der GST)
Im 2.Gespräch, mit 24 wurde mir nur kurz mitgeteilt, dass ich zu den GT komme - punkt.
Ich hatte ja auch die besten "kaderpolitischen" Voraussetzungen:
Wohnort Ostgrenze ("Tal der Ahnungslosen"), Studium abgeschlossen (Nachrichtentechnik übrigens), verheiratet, SED-Mitglied.
Alles klar ?
Hab trotzdem wohl etwas blöd aus der Wäsche geschaut ob der Mitteilung und dachte in meiner Naivität: "Warum wollt ihr einen ausgebildeten Nachrichten-Dipl.-Ing. ncht bei den Nachrichtentruppen haben ?"
Heute verstehe ich das alles viel besser

Gruss HArtmut










Ich wurde nicht speziell für die GT gemustert, also fanden da auch keine Gespräche oder Informationen vorab statt, kann mich auch an eine zweite Einladung ins Wehrkreiskommando nicht erinnern.
Musterung 80 und 82 ging es ab.
Als die Einberufung im Briefkasten lag stand halt einfach Grenztruppen drauf.


zuletzt bearbeitet 09.01.2013 11:53 | nach oben springen

#59

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 12:02
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #57
Zitat von Jobnomade im Beitrag #54
Zitat von DoreHolm im Beitrag #51


So ähnlich ?





so ähnlich, DoreHolm......
Ist das Foto gestellt (Ausbildung ?) oder ein "echter Fall" ?

Naja, ich würde es vorziehen, zumindest als Sichernder noch 2 Schritte zurückzutreten.


Gruss HArtmut



Das Foto ist gestellt, aber nicht im Rahmen der Ausbildung, sondern so, wie man als Grenzer eben mal ein paar richtige Andenkenfotos mit privater Kamera schießt. Es muß so kurz nach Winterende 1968 gewesen sein. An einem Endpunkt des Kontrollweges zum Nachbarpostenpaar, daher auch vier Personen (drei auf dem Foto, einer fotographierte). Der Durchsuchende bin ich. Irgendwo bei Hohen Neuendorf (Berlin).

Hallo DoreHolm,

danke für die Klarstellung. Ein Ausbildungsfoto konnte es nun wirklich nicht sein. Nicht nur, dass der Sichernde, wie Jobnomade schon richtig schreibt, zu nahe dran steht und auch noch die Waffe sowie eines seiner Beine im Bereich des Festgenommenen hat, auch der Durchsuchende hat die Waffe in der falschen Haltung. Richtig wäre sie auf dem Rücken schräg, Kolben an der linken Schulter, Lauf an der rechten Hüfte. So konnte die Waffe noch unter der Achsel nach vorn gedreht werden in einer Art hohem Hüftanschlag, wenn es notwendig geworden wäre. Ich sage es mal mit dem "Fleischerbeispiel" und rein hypothetisch: Der hätte hier mit seinem Messer eine Chance gehabt.

Aber ich muss es auch ehrlich gestehen, mit dem zeitlichen Abstand und der Tatsache, welche Gedanke sich unmittelbar dazu einstellen, da wird mir selbst schon wieder ein bisschen gruselig bei diesem Bild.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


nach oben springen

#60

RE: Mordinstrumente

in Grenztruppen der DDR 09.01.2013 16:26
von josy95 | 4.915 Beiträge

@Jobnomade und @Grenzwolf62, da sieht und ließt man es mal wieder life!

Bisher hatte ich es von einigen Usern, die einst Dienstgrade ab Ltn. aufwärts bekleideten, hier so gelesen und verstanden, auch geglaubt (weil es eben sehr glaubhaft erschien!!!), das speziell für den Gwd bei den GT doch sehr akriebisch gemustert und gefltert wurde. Wer auf bestimmte Fragen zu erkennen gab, das er sich dafür nicht geeignet fühlte kam eben nicht zu den GT, sondern zur NVA, Bepo usw. .

Bei mir lag ja nun der Fall umgekehrt, hatte dies in ánderen Thread`s schon geschildert, ich wollte 3 Jahre zu den Grenzpionieren und wurde nicht genommen. Da nutze auch kein Lockangebot, 18 Monate freiwillig länger zu dienen, es ging einfach nicht! Nur für 10 Jahre wollte man mich dort nehmen. Das wollte ich aber nicht...

Das nächste Kuriosum. Meine 4. und nun vermutlich auch letzte Nachfrage nach Bestehen einer Akte des MfS zu meiner Person ist wieder negativ verlaufen..., komisch!

Auch vor dem Hintergrund meines damals vielleicht eher auffälligen Wunsches freiwillig zu den GT zu wollen..., hätte doch einen Grund (Vorbereitung einer vRepublikflucht) haben können, das ich da unbedingt hinwollte...


@Jobnomade, was mich mal interessiert, Du bist mit 24 zu den GT ohne weiteren verbalen Eignungstest, Befragung einberufen wurden. Warst Du zu dem Zeitpunkt schon verheiratet?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 09.01.2013 16:29 | nach oben springen


Besucher
27 Mitglieder und 91 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 3264 Gäste und 182 Mitglieder, gestern 3414 Gäste und 170 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14361 Themen und 557389 Beiträge.

Heute waren 182 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen