#101

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 08.01.2013 22:02
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Nur mal eine Zahl: 60 % der bis Ende 1941 in deutsche Gefangenschaft geratenen über 3,3 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen kamen ums Leben. Die meisten davon hat man einfach verhungern lassen.........


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#102

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 08.01.2013 22:20
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ich möchte es nicht beschönigen, habe aber gehört dass es nicht mit Absicht zu diesen schrecklichen Verhältnissen kam, sondern durch dilletantische Organisation und sicher auch ein gewisses Desinteressse.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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Geld ist geprägte Freiheit!
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#103

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 08.01.2013 22:28
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?


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#104

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 08.01.2013 22:31
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?





Gert, die Durchhaltebefehle kamen aus dem FHQ..........


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#105

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 08.01.2013 22:34
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #104
Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?





Gert, die Durchhaltebefehle kamen aus dem FHQ..........



ja, ja, ich weiss schon, aber er musste sie vor Ort umsetzen. Da er letztlich sowieso kapitulieren musste, hätte er auch anders entscheiden können und sinnloses Sterben verhindern können.


.
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#106

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 08.01.2013 23:00
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Nu kommen wir aber wirklich vom Saulus zum Paulus bzw. weit ab von der Befreiung in Gestalt einer bedingungslosen Kapitulation und Besatzung Deutschlands durch die siegreichen Besatzungsmächte.

Ari

PS: Paulus hat nicht kapituliert. Das hatten wir hier aber schonmal woanders diskutiert.


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#107

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 10:39
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #102
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ich möchte es nicht beschönigen, habe aber gehört dass es nicht mit Absicht zu diesen schrecklichen Verhältnissen kam, sondern durch dilletantische Organisation und sicher auch ein gewisses Desinteressse.



Dazu folgendes:

Die Alliierten waren sich bereits vor Kriegsende über die gewaltigen Gefangenenströme bewußt. Bereits 1943 begannen sie mit ernsthaften Überlegungen, wie mit den Kriegsgefangenen zu verfahren sei und wie sie versorgt werden sollten.
Strittig war die Frage, wie die deutschen Soldaten behandelt werden sollten.
Die UdSSR, welche die Genfer Konvention nicht unterzeichnet hatte, im Gegensatz zu den Amerikanern, Briten und Franzosen, wollten den Terminus des Kriegsgefangenen in die Urkunde(bedingungslose Kapitulation) aufnehmen, um den Soldaten das Waffenstrecken zu erleichtern. Diese sollten annehmen, nach der Genfer Konvention behandelt zu werden.

Der Vorschlag ,die Angehörigen der deutschen Streitkräfte zu Kriegsgefangenen zu erklären, paßte nicht ins amerikanische und britische Konzept. Denn der Begriff „des Kriegsgefangenen“ besaß einen konkreten Inhalt, dem die Unterzeichner der Genfer Konvention hätten nachkommen müssen. Es wurde nun versucht, den Widerspruch zwischen den völkerrechtlichen Pflichten und den politischen Zielen der Alliierten dadurch zu umgehen, indem man die deutschen Truppen gar nicht als Kriegsgefangenen „erklärte“.


Die Alliierten einigten sich auf eine gemeinsame Kriegsgefangenenklausel, welche keine Verpflichtung enthielt, deutsche Soldaten als Kriegsgefangene zu erklären.
Das zeigt also, daß der politischen und wirtschaftlichen Zweckmäßigkeit Vorrang vor der völkerrechtlichen Rechtmäßigkeit eingeräumt wurde.

Auf dieser Grundlage nutzte nun der alliierte Oberbefehlshaber in Europa, General Eisenhower, diese Klausel .....,(es sollte) damit auch dem gemeinen Soldaten die Entmilitarisierung Deutschlands deutlich vor Augen geführt werden. Es sollte das Bewußtsein vermittelt werden, an der Lage mitverantwortlich zu sein, in der er sich befand.

Bereits am 4. Mai 1945, also noch vor der Kapitulation der Wehrmacht, erließ Eisenhower einen Befehl, in dem er anordnete, daß die deutsche Soldaten, die auf deutschem Boden gefangengehalten wurden, sowie jene, die sich gegenwärtig ergaben, als „Disarmed Enemy Forces“ (DEF) zu bezeichnen seien und nicht länger als „Prisoner of War (POW) ..


Auszüge sind aus folgendem Text: Deutsche Kriegsgefangene auf den Rheinwiesen
Weitere, umfassende Informationen zu den "Rheinwiesenlagern" sind hier zu finden: Die Rheinwiesenlager

Ich hoffe das speziell @Gert, nachdem er die Links aufmerksam gelesen hat, dann immer noch der irrigen Auffassung ist das die Behandlung der Deutschen Gefangenen, speziell in den Rheinwiesenlagern, nur einer "dilettantischen Organisation" und eines "gewissen Desinteresses" der Amerikaner und Briten bei der Behandlung von Gefangenen, geschuldet ist.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#108

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 12:25
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #80
Ich werde das Thema mal zum Anlaß nehem, meinen Vater und meine Mutter fragen, ob sie der Meinung sind, befreit worden zu sein. Gut, sie waren 1945 erst 11 Jahre alt, ich weiß nicht, ob man da über solch eine Frage nachdenkt. Da bin ich mal selber gespannt..........


Dann frag lieber deine Großeltern, falls sie noch leben sollten.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#109

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 12:30
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #101
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Nur mal eine Zahl: 60 % der bis Ende 1941 in deutsche Gefangenschaft geratenen über 3,3 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen kamen ums Leben. Die meisten davon hat man einfach verhungern lassen.........


Das ist grausam, du weist aber schon das für Stalin jeder russische Soldat der in Kriegsgefangenschaft gekommen ist ein Verräter war, d.h. selbst wenn sie die deutsche Kriegsgefangenschaft überlebt hätten und einigermaßen gesund in ihr Land heimgekehrt wären, hätte es Ihnen passieren können das sie wieder in ein Lager gesteckt worden wären.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


zuletzt bearbeitet 09.01.2013 12:37 | nach oben springen

#110

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 12:35
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?




Warum wohl Gert, doch nur aus Propagandazwecken, seht her hier steht ein geläuteter Generalfeldmarschal, der sein Unrecht eingesehen hat.


08/88 - 10/88 Eisenach
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#111

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 12:54
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #109
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #101
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Nur mal eine Zahl: 60 % der bis Ende 1941 in deutsche Gefangenschaft geratenen über 3,3 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen kamen ums Leben. Die meisten davon hat man einfach verhungern lassen.........


Das ist grausam, du weist aber schon das für Stalin jeder russische Soldat der in Kriegsgefangenschaft gekommen ist ein Verräter war, d.h. selbst wenn sie die deutsche Kriegsgefangenschaft überlebt hätten und einigermaßen gesund in ihr Land heimgekehrt wären, hätte es Ihnen passieren können das sie wieder in ein Lager gesteckt worden wären.



Duck--Mal ne Frage.Soll das nun eine Rechtfertigung sein? Auf die zehntausenden ermordeten russischen Kriegsgefangenen--so nach den Motto,wenn sie die deutsche Kriegsgefangenschaft überlebt hätten.Dann wären sie ja sowieso wieder ins Lager gesteckt worden! Aber wie gesagt--nur mal ne Frage.


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#112

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 12:56
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #110
Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?




Warum wohl Gert, doch nur aus Propagandazwecken, seht her hier steht ein geläuteter Generalfeldmarschal, der sein Unrecht eingesehen hat.




rot mark. Duck genau das wollte ich hören. Schütze Arsch, der mit erfrorenen Füßen und halbverhungert aus der russischen Steppe in die Gefangenenlager Workuta , Karaganda usw. marschierte, wo er in Kohlegruben oder in Steinbrüchen " Wiedergutmachung" leisten durfte. Wenn er nicht vorher verreckt ist, dann bis maximal 1955 also 12 Jahre seines Lebens wenn er die Arschkarte gezogen hatte.
Und dieser Verbrecher General Paulus ging mit einem unbeschreiblichen Stolz im Gesicht, im dicken Pelzmantel gut geschützt gegen die Kälte,, begleitet von russischen Offizieren, die mir wie sein Lakaien und Speichellecker vorkamen, in die Gefangenschaft. Später nach Rückkehr in die DDR belohnt mit einer Villa, Ordonnanzoffizier der KVP, der ihm jeden Wunsch erfüllen sollte, mit einem Auto aus westdeutscher Produktion ausgestattet. Also ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen müsste angesichts dieser Verlogenheit der russischen Propaganda in dieser Zeit.
Übrigens habe ich davon gehört, das sämtliche gefangen genommen Generäle aus dem Stalingradkessel lebend zurückkamen. Toller Arbeiter und Bauernstaat, der sich mit den schlimmsten Figuren der Gegenseite gemein machte gleichzeitig die Arbeiter und Bauern die per Wehrpflicht in diesen Krieg gezwungen wurden, jämmerlich verrecken liessen in den sibirischen Lagern.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Wanderer zwischen 2 Welten hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#113

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 12:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Hallo @Gert, Stalin [hat ihn] in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Soso, persönlich?
Als der GFM nach 10 Jahren Gefangenschaft am 24.10.1953 auf dem Hirsch Quartier bezog, war der Generallismus schon ein halbes Jahr neben Lenin aufgebahrt. Übrigens zahlte Paulus für seine Kolaboration mit dem NKFD und dem BDO persönlich einen hohen Preis ... http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeuts...c-8beef542.html

@Duck, der 'Geläuterte' war doch wohl eher Vincenz Müller?

P.S.
http://www.deutschefotothek.de/obj80443770.html
http://wikimapia.org/13537164/de/Villa-Paulus


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 09.01.2013 14:58 | nach oben springen

#114

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 13:05
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #113
Hallo @Gert, Stalin [hat ihn] in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Soso, persönlich?
Als der GFM nach 10 Jahren Gefangenschaft am 24.10.1953 auf dem Hirsch Quartier bezog, war der Generallismus schon ein halbes Jahr neben Lenin aufgebahrt. Übrigens zahlte Paulus für seine Kolaboration mit dem NKFD und dem BDO persönlich einen hohen Preis ... http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeuts...c-8beef542.html

@Duck, der 'Geläuterte' war doch wohl eher Vincenz Müller?

Ich denke Paulus sollte ja auch "nur" als Gallionsfigur für Stalin herhalten, schließlich hat er ja in Stalingrad mit seiner Aufgabe den Untergang des Dritten Reiches eingeläutet.


08/88 - 10/88 Eisenach
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#115

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 13:12
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat


....Übrigens habe ich davon gehört, das sämtliche gefangen genommen Generäle aus dem Stalingradkessel lebend zurückkamen....




Stimmt @Gert, hat mir die Kassiererin bei A.di neulich auch erzählt.


zuletzt bearbeitet 09.01.2013 13:20 | nach oben springen

#116

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 13:16
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #112
Zitat von Duck im Beitrag #110
Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?




Warum wohl Gert, doch nur aus Propagandazwecken, seht her hier steht ein geläuteter Generalfeldmarschal, der sein Unrecht eingesehen hat.




rot mark. Duck genau das wollte ich hören. Schütze Arsch, der mit erfrorenen Füßen und halbverhungert aus der russischen Steppe in die Gefangenenlager Workuta , Karaganda usw. marschierte, wo er in Kohlegruben oder in Steinbrüchen " Wiedergutmachung" leisten durfte. Wenn er nicht vorher verreckt ist, dann bis maximal 1955 also 12 Jahre seines Lebens wenn er die Arschkarte gezogen hatte.
Und dieser Verbrecher General Paulus ging mit einem unbeschreiblichen Stolz im Gesicht, im dicken Pelzmantel gut geschützt gegen die Kälte,, begleitet von russischen Offizieren, die mir wie sein Lakaien und Speichellecker vorkamen, in die Gefangenschaft. Später nach Rückkehr in die DDR belohnt mit einer Villa, Ordonnanzoffizier der KVP, der ihm jeden Wunsch erfüllen sollte, mit einem Auto aus westdeutscher Produktion ausgestattet. Also ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen müsste angesichts dieser Verlogenheit der russischen Propaganda in dieser Zeit.
Übrigens habe ich davon gehört, das sämtliche gefangen genommen Generäle aus dem Stalingradkessel lebend zurückkamen. Toller Arbeiter und Bauernstaat, der sich mit den schlimmsten Figuren der Gegenseite gemein machte gleichzeitig die Arbeiter und Bauern die per Wehrpflicht in diesen Krieg gezwungen wurden, jämmerlich verrecken liessen in den sibirischen Lagern.




Das stimmt schon Gert aber ich glaube Paulus war so das Vöglein im Goldenen Käfig, seine "Bewegungsfreiheit" im Arbeiter und Bauernstaat war wohl ziemlich eingeschränkt. War er nicht sogar "Kronzeuge" in Nürnberg gewesen? Ich denke so richtig wohl hat er sich in seiner Haut nicht gefühlt. Er galt doch bei den meisten Deutschen als Verräter der seine "Soldaten" in Stich gelassen hat. Es wird doch heute noch darüber disskutiert ob er damals einfach unfähig war zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die gewisse Frage, was wäre passiert wenn er sich den Befehl Hitlers wiedersetzt hätte und versucht hätte aus den Kessel auszubrechen, zu einer Zeit wo es noch möglich gewesen wäre aber ich glaube ich schweife zu sehr jetzt vom Thema ab.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
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zuletzt bearbeitet 09.01.2013 13:39 | nach oben springen

#117

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 13:22
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #112
Zitat von Duck im Beitrag #110
Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?




Warum wohl Gert, doch nur aus Propagandazwecken, seht her hier steht ein geläuteter Generalfeldmarschal, der sein Unrecht eingesehen hat.




rot mark. Duck genau das wollte ich hören. Schütze Arsch, der mit erfrorenen Füßen und halbverhungert aus der russischen Steppe in die Gefangenenlager Workuta , Karaganda usw. marschierte, wo er in Kohlegruben oder in Steinbrüchen " Wiedergutmachung" leisten durfte. Wenn er nicht vorher verreckt ist, dann bis maximal 1955 also 12 Jahre seines Lebens wenn er die Arschkarte gezogen hatte.
Und dieser Verbrecher General Paulus ging mit einem unbeschreiblichen Stolz im Gesicht, im dicken Pelzmantel gut geschützt gegen die Kälte,, begleitet von russischen Offizieren, die mir wie sein Lakaien und Speichellecker vorkamen, in die Gefangenschaft. Später nach Rückkehr in die DDR belohnt mit einer Villa, Ordonnanzoffizier der KVP, der ihm jeden Wunsch erfüllen sollte, mit einem Auto aus westdeutscher Produktion ausgestattet. Also ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen müsste angesichts dieser Verlogenheit der russischen Propaganda in dieser Zeit.
Übrigens habe ich davon gehört, das sämtliche gefangen genommen Generäle aus dem Stalingradkessel lebend zurückkamen. Toller Arbeiter und Bauernstaat, der sich mit den schlimmsten Figuren der Gegenseite gemein machte gleichzeitig die Arbeiter und Bauern die per Wehrpflicht in diesen Krieg gezwungen wurden, jämmerlich verrecken liessen in den sibirischen Lagern.




Ja Gert--die Bundeswehr soll ja in den Anfangsjahren auch so ein paar Nazigeneräle weiter beschäftigt haben.Da hättest Dir zu Kotzen doch die doppelte Portion geben lassen sollen.Auf die demokratische Propaganda dieser Zeit.


glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#118

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 13:44
von DoreHolm | 7.683 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #112
Zitat von Duck im Beitrag #110
Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Ja, die russische Kriegsgefangenen wurden unmenschlich behandelt. Die Wehrmacht hat da wohl große Unterschiede zwischen den Gefangenen der westlichen Mächte und den Russen gemacht.
Aber Rostocker, wieviel der Gefangenen aus dem Kessel von Stalingrad kamen nicht mehr nach Hause ? Von 90.000 Soldaten bei der Gefangennahme haben ca. 6000 die Heimat wieder gesehen. Ist auch 'ne dramatisch schlechte Quote oder ?
Was mir vor allem aufstösst, der General Paulus, der die 6.Armee befehligte und die unmenschlichen Durchhaltebefehle gabe, die Tausenden auf beiden Seiten das Leben kostete, den hat Stalin in einer Villa gehätschelt und gepflegt und später in die DDR zurückgeschickt. Das ist doch sehr bemerkenswert, findest du nicht auch ?




Warum wohl Gert, doch nur aus Propagandazwecken, seht her hier steht ein geläuteter Generalfeldmarschal, der sein Unrecht eingesehen hat.




rot mark. Duck genau das wollte ich hören. Schütze Arsch, der mit erfrorenen Füßen und halbverhungert aus der russischen Steppe in die Gefangenenlager Workuta , Karaganda usw. marschierte, wo er in Kohlegruben oder in Steinbrüchen " Wiedergutmachung" leisten durfte. Wenn er nicht vorher verreckt ist, dann bis maximal 1955 also 12 Jahre seines Lebens wenn er die Arschkarte gezogen hatte.
Und dieser Verbrecher General Paulus ging mit einem unbeschreiblichen Stolz im Gesicht, im dicken Pelzmantel gut geschützt gegen die Kälte,, begleitet von russischen Offizieren, die mir wie sein Lakaien und Speichellecker vorkamen, in die Gefangenschaft. Später nach Rückkehr in die DDR belohnt mit einer Villa, Ordonnanzoffizier der KVP, der ihm jeden Wunsch erfüllen sollte, mit einem Auto aus westdeutscher Produktion ausgestattet. Also ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen müsste angesichts dieser Verlogenheit der russischen Propaganda in dieser Zeit.
Übrigens habe ich davon gehört, das sämtliche gefangen genommen Generäle aus dem Stalingradkessel lebend zurückkamen. Toller Arbeiter und Bauernstaat, der sich mit den schlimmsten Figuren der Gegenseite gemein machte gleichzeitig die Arbeiter und Bauern die per Wehrpflicht in diesen Krieg gezwungen wurden, jämmerlich verrecken liessen in den sibirischen Lagern.




Gert, wie allgemein bekannt, wurden Kriegsgefangene um so besser behandelt, je höher ihr Dienstgrad war. Wenn hohe Offiziere nicht sofort erschossen wurden, konnten sie mit einer Behandlung einschl. Unterkunft und Verpflegung mehr oder weniger über dem Niveau der niederen Chargen rechnen. Meine Vater wurde auch eine Woche vor der Kapitulation zum Feldwebel befördert, eben aus diesem Grund, wie er uns erzählte. Er war in Norwegen in britischer Gefangenschaft, war Fahrer des Lagerkomandanten, durfte anfangs noch seine Pistole für Selbstverteidigungszwecke tragen und seine norwegische Freundin besuchen. Ich schließe immer noch nicht aus, daß dort ein etwas älterer Halbbruder/schwester von mir rumläuft. Leiderwar mein alter Herr nicht dazu zu bewegen, nach der Wende mit mir nach N zu fahren, um seine alten "Wirkungsstätten" wiederzusehen. Er hatte Angst davor, seine ehem. Freundin als altes verschrumpeltes Weib zu sehen und wollte sie lieber in guter Erinnerung behalten. fand ich sehr, sehr schade.



Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#119

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 13:50
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #111
Zitat von Duck im Beitrag #109
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #101
Zitat von Rostocker im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #98
@ Gert

Bis zu 10 000 Kriegsgefangene starben in den Rheinwiesenlagern. Viele verhungerten. Die Amis weigerten sich sogar dort Zelte aus erbeuteten Wehrmachtsbestaenden fuer die Gefangenen zu errichten. Das war schon eine Sauerei was die dort machten und beschoenigen sollte man das nicht.


Ja,JA--Wanderer,eine Sauerei--Aber nun mal ne ganz naive Frage.Wie ging eigentlich das deutsche Kulturvolk mit den Mill.russischen Kriegsgefangenen um.? Man hört davon hier so selten was.Habe mal gehört,von denen haben hunderttausende nicht mehr ihre Heimat wieder gesehen.Wo sind die eigentlich geblieben.Waren doch in deutscher Kriegsgefangenschaft.



Nur mal eine Zahl: 60 % der bis Ende 1941 in deutsche Gefangenschaft geratenen über 3,3 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen kamen ums Leben. Die meisten davon hat man einfach verhungern lassen.........


Das ist grausam, du weist aber schon das für Stalin jeder russische Soldat der in Kriegsgefangenschaft gekommen ist ein Verräter war, d.h. selbst wenn sie die deutsche Kriegsgefangenschaft überlebt hätten und einigermaßen gesund in ihr Land heimgekehrt wären, hätte es Ihnen passieren können das sie wieder in ein Lager gesteckt worden wären.



Duck--Mal ne Frage.Soll das nun eine Rechtfertigung sein? Auf die zehntausenden ermordeten russischen Kriegsgefangenen--so nach den Motto,wenn sie die deutsche Kriegsgefangenschaft überlebt hätten.Dann wären sie ja sowieso wieder ins Lager gesteckt worden! Aber wie gesagt--nur mal ne Frage.

Nein Rostocker keine Rechtfertigung einfach nur eine traurige Tatsache das der russische Kriegsgefangene doppelt leiden musste.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#120

RE: 8. Mai 45 - War es wirklich ein Tag der Befreiung?

in Leben in der DDR 09.01.2013 13:59
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

sehr, sehr schade, daß jeder "Russenthread" immer in die allerunterste Schublade entgleiten muß.
Immerhin blieb uns diesmal das Wiedererwärmen der Goebbels'schen Präventivkriegsthese erspart.

Grüße aus Hessen


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