#141

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 19:23
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #133
Ich habe ja schon einiges hier geschrieben was ich vermisse. ganz ketzerisch könnte ich jetzt schreiben- ich vermisse die Vernunft der Leitung von Einsatzkräften der bewaffneten Organe....
Ich befürworte nicht die Gewalt und Übergriffe, mit der recht gewagten und ketzerischen Bemerkung möchte ich nur ein Denkanstoß geben. Bisher wurde immer wieder die Gewalt und Unterdrückung des eigenen Volkes betont, aber wo ist die Relation bei solchen Polizeieinsätzen?

Um so schlechter es dem Durchschnitt der Bevölkerung geht, je größer die Unzufriedenheit wird um so stärker wird der Drang nach Veränderung. Diese Erkenntnis führt zum Verleugnen der Alternative Soz. und man versucht die Vergangenheit zu deformieren. So auch wenn die alten Filmaufnahmen vom Herbst 1989 ausgegraben werden, um zu zeigen wie brutal die "Schergen" zugeschlagen haben. Diese Dokumente zeigen den Charakter des Staates besser als man glaubt. Da ging es um die Stürzung eines Systems, man vergleiche die Filme mit den Castortransporten, mit Stuttgart 21 wo es um wirtschaftliche Interessen geht und kein System in Gefahr war.
Wie konnte in einem Polizeistaat und Diktatur eine friedliche "Wende" mit Sturz des systems duchgeführt werden? Wenn das system und seine Diener so Menschen verachtend gewesen wäre hätte es die "Wende" nie gegeben.
Ist das nicht auch ein Maßstab der angelegt werden sollte, wenn eine Diktatur und polizeistaat sich freidlich zerschlagen ließ, wie bezeichnet man dann den jetzigen Staat?

Hier wird doch immer wieder erwähnt, wie gut die Polizei, das MfS und NVA ausgebildet und idiologisch auf den Staat eingeschworen war. Warum hat man auf weiteren einsatz von gewalt verzichtet? Entspricht das einer totalitären Diktatur?



Ganz einfach, sie hatten keine Alternative. Der SED-Führung war klar, das sie kurz vor dem Staatsbankrott standen, der große Bruder hatte sich abgewandt und die schützende Hand zurückgezogen, die übrigen Ostblockländer befanden sich auch in der Auflösung, was sollten sie da machen? Nach der Chinesischen Methode alles plattwalzen? Damit hätten sie sich in der Weltöffentlichkeit dermaßen selbst diskreditiert, das der Schaden nicht wieder gutzumachen gewesen wäre. Und der Geldhahn wäre ihnen endgültig zugedreht worden.
Hätten die Russen weiter hinter ihnen gestanden, hätten sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre eigene Bevölkerung zusammengeschossen.


Intellektuelle spielen Telecaster
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#142

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 19:25
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #133
Ich habe ja schon einiges hier geschrieben was ich vermisse. ganz ketzerisch könnte ich jetzt schreiben- ich vermisse die Vernunft der Leitung von Einsatzkräften der bewaffneten Organe....
Ich befürworte nicht die Gewalt und Übergriffe, mit der recht gewagten und ketzerischen Bemerkung möchte ich nur ein Denkanstoß geben. Bisher wurde immer wieder die Gewalt und Unterdrückung des eigenen Volkes betont, aber wo ist die Relation bei solchen Polizeieinsätzen?

Um so schlechter es dem Durchschnitt der Bevölkerung geht, je größer die Unzufriedenheit wird um so stärker wird der Drang nach Veränderung. Diese Erkenntnis führt zum Verleugnen der Alternative Soz. und man versucht die Vergangenheit zu deformieren. So auch wenn die alten Filmaufnahmen vom Herbst 1989 ausgegraben werden, um zu zeigen wie brutal die "Schergen" zugeschlagen haben. Diese Dokumente zeigen den Charakter des Staates besser als man glaubt. Da ging es um die Stürzung eines Systems, man vergleiche die Filme mit den Castortransporten, mit Stuttgart 21 wo es um wirtschaftliche Interessen geht und kein System in Gefahr war.
Wie konnte in einem Polizeistaat und Diktatur eine friedliche "Wende" mit Sturz des systems duchgeführt werden? Wenn das system und seine Diener so Menschen verachtend gewesen wäre hätte es die "Wende" nie gegeben.
Ist das nicht auch ein Maßstab der angelegt werden sollte, wenn eine Diktatur und polizeistaat sich freidlich zerschlagen ließ, wie bezeichnet man dann den jetzigen Staat?

Hier wird doch immer wieder erwähnt, wie gut die Polizei, das MfS und NVA ausgebildet und idiologisch auf den Staat eingeschworen war. Warum hat man auf weiteren einsatz von gewalt verzichtet? Entspricht das einer totalitären Diktatur?



Ich glaube am Anfang stand eine ungeheure Kommunikationspanne Schabowski ./. den Rest der Führung, wobei ich nicht mal glaube dass Schabowski das gewollt herbeigeführt, sondern er hat diese Pressekonferenz schlampig oder unkonzentriert durchgeführt. Damit nahm das Drama seinen Lauf. Ein gewaltsame Schließung der Grenzen hätte zu einem Blutbad geführt. Diesen Fakt konnte die DDR Führung nicht ausser acht lassen, da sie sehr auf ihre Reputation bedacht war.Die chinesische Lösung kam nicht in Betracht. Dies wiederum beschleunigten den Niedergang des Staates sehr. Die Opposition witterte Morgenluft, da sie natürlich registrierte, dass die staatliche Allmacht zerbrochen war und man das SED Regime beseitigen konnte ohne "Flurschaden". Die Sicherheitsorgane erkannten das offenbar auch ganz schnell, denn sie bekamen anscheinend keine eindeutigen Befehle, das Rad der Geschichte gewaltsam zurückzudrehen. So begannen sie sofort zu Schreddern, ein Ausdruck dafür, dass sie den Laden den Bach hinuntergehen sahen und natürlich in erster Linie auch ein Akt der Selbstsicherung. Sie wussten, das das Volk ihnen in Kürze in die Karten schauen wird und das fürchteten viele ( zu recht oder zu unrecht-wer weiss ? )


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#143

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 19:34
von jecki09 | 422 Beiträge

@Gert
Ich glaube am Anfang stand eine ungeheure Kommunikationspanne Schabowski ./. den Rest der Führung, wobei ich nicht mal glaube dass Schabowski das gewollt herbeigeführt, sondern er hat diese Pressekonferenz schlampig oder unkonzentriert durchgeführt.


Weiss denn jemand genau, was zu dieser Kommunikationspanne führte bzw. was war denn durch die DDR-Führung wirklich geplant. Nicht nur den Inhalt 1-2 Tage später bekanntgeben.


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#144

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 19:41
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von jecki09 im Beitrag #143
@Gert
Ich glaube am Anfang stand eine ungeheure Kommunikationspanne Schabowski ./. den Rest der Führung, wobei ich nicht mal glaube dass Schabowski das gewollt herbeigeführt, sondern er hat diese Pressekonferenz schlampig oder unkonzentriert durchgeführt.


Weiss denn jemand genau, was zu dieser Kommunikationspanne führte bzw. was war denn durch die DDR-Führung wirklich geplant. Nicht nur den Inhalt 1-2 Tage später bekanntgeben.



Wenn ich das alles richtig mitbekommen habe, hatten die am selben Tag diese Reiseverordnung im Innenministerium zusammengeschustert und sie sollte vor allem kontrolliert ablaufen d.h. Antrag bei der VP stellen = Visaerteilung = Ausreise. Auch war wohl eine Sperrfrist angegeben, die am frühen Morgen des folgenden Tages auslaufen sollte, also so, dass die DDR Bürger das mit dem Morgenkaffee erfahren sollten. Diese Sperrklause hat Schabowski wohl am Abend zuvor auf der PK übersehen oder sie ist ihm auf dem Notizzettel nicht mitgeteilt worden. Das lief offenbar alles etwas unprofessionell ab.


.
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#145

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 19:52
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #129
Nun, die soziale Marktwirtschaft in den Westzonen entstand bereits vor der Gründung der DDR. Das die Existenz der DDR jemanden in der oder gar "die Bundesrepublik" zum sich Verbiegen gezwungen hat erscheint schon deshalb fraglich, da der westdeutsche Teil der Nation dem östlichen, gerade in den Anfangsjahren, immer einen Schritt voraus war (Währung, Staatsgründung, etc.).

Ari


Da frag mal die westdeutschen Gewerkschaften, wenn es um Verhandlungen mit den Arbeitgebern ging. Die sind da anderer Meinung. Da wurde ganz klar eingeschätzt, daß die DDR da immer mit als unsichtbarerer Verhandlungspartner mit am Tisch saß. Und was meinst Du, warum bei Machtübernahmen durch linke Bewegungen in bisher kapitalistischen Ländern die kapitalistischen Industriestaaten alles unternehmen, bis hin zu Gewalt und Aggression, um das zurückzudrängen ? Ganz sicher nicht, um dort lebende eigene Staatsbürger zu schützen, wie z.B. die USA immer vorgeben. Ganz sicher geht es auch nicht um die angeblich bedrohte Freiheit (was sie darunter verstehen) der Bürger dort. Da geht es auch nicht um eine Gefahr für Nachbarstaaten. Da geht es ganz klar darum, hier die Entstehung einer möglicherweise für Teile der eigenen Bevölkerung anziehenden Alternative im Keim zu unterbinden. Um nur einige Ereignisse zu nennen: Pariser Kummune, Oktoberrevolution, Spanien, Chile, Kuba und die zahlreichen kleineren Kriege, die sich weit weg von hier abgespielt haben. Wenn die USA z.B. könnte, wie sie wollte, gäbe es keine mitte-links-Regierungen in Südamerika. Die zeiten sind zum Glück vorbei, in denen die USA ungestraft den Weltsheriff spielen konnte.



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#146

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 20:06
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Beschluß zur Veränderung der Situation der ständigen Ausreise von DDR-Bürgern nach der BRD über die CSSR. Es wird festgelegt:
1. Die Verordnung vom 30. November 1988 über Reisen von Bürgern der DDR in das Ausland findet bis zur Inkraftsetzung des neuen Reisegesetzes keine Anwendung mehr.
2. Ab sofort treten folgende zeitweilige Übergangsregelungen für Reisen und ständige Ausreisen aus der DDR in das Ausland in Kraft:
a) Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen (Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse) beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Versagungsgründe werden nur in besonderen Ausnahmefällen angewandt.
b) Die zuständigen Abteilungen Paß- und Meldewesen der Volkspolizeikreisämter in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne daß dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen. Die Antragstellung auf ständige Ausreise ist wie bisher auch bei den Abteilungen Innere Angelegenheiten möglich.
c) Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD bzw. zu Berlin (West) erfolgen.
d) Damit entfällt die vorübergehend ermöglichte Erteilung von entsprechenden Genehmigungen in Auslandsvertretungen der DDR bzw. die ständige Ausreise mit dem Personalausweis der DDR über Drittstaaten.
3. Über die zeitweiligen Übergangsregelungen ist die beigefügte Pressemitteilung am 10. November zu veröffentlichen.'
Quelle: http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph.../618085/page/43


Nach der Lektüre des Textes kommt es mir so vor, dass man in zum einen die vielen Ausreisen via BRD "Botschaftsbesetzung" verhindern wollte und andererseits die lautesten und schwierigsten DDR Bürger rasch weghaben wollte: Visa zur ständigen Ausreise hätte man unverzüglich erteilt, aber Reisende mit dem Wunsch nur zur besuchsweisen Ausreise hätten warten müssen: Behandlung des Gesuches nicht unverzüglich sondern "kurzfristig" (was länger ist als "unverzüglich". Wären dann die grössten "Störer" in der BRD gewesen, hätte man die sozialistische Ruhe und Ordnung nach bewährter kubanischer Methode wiederherstellen können.
Theo


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#147

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 20:15
von passport | 2.640 Beiträge

von Schuddelkind

Hätten die Russen weiter hinter ihnen gestanden, hätten sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre eigene Bevölkerung zusammengeschossen


Schuddelkind, Behauptungen aufstellen kann jeder. Woher willst Du das Wissen. Ich kannte damals hunderte MA des MfS. Keiner, aber auch keiner war bereit mit der Waffe gegen das eigene Volk vorzugehen. Darin drückt sich auch das humanistische Gedankengut aus was uns DDR-Bürger auszeichnet.

passport


DoreHolm, eisenringtheo, damals wars, josy95 und frank haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 20:18
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #146
Beschluß zur Veränderung der Situation der ständigen Ausreise von DDR-Bürgern nach der BRD über die CSSR. Es wird festgelegt:
1. Die Verordnung vom 30. November 1988 über Reisen von Bürgern der DDR in das Ausland findet bis zur Inkraftsetzung des neuen Reisegesetzes keine Anwendung mehr.
2. Ab sofort treten folgende zeitweilige Übergangsregelungen für Reisen und ständige Ausreisen aus der DDR in das Ausland in Kraft:
a) Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen (Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse) beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Versagungsgründe werden nur in besonderen Ausnahmefällen angewandt.
b) Die zuständigen Abteilungen Paß- und Meldewesen der Volkspolizeikreisämter in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne daß dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen. Die Antragstellung auf ständige Ausreise ist wie bisher auch bei den Abteilungen Innere Angelegenheiten möglich.
c) Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD bzw. zu Berlin (West) erfolgen.
d) Damit entfällt die vorübergehend ermöglichte Erteilung von entsprechenden Genehmigungen in Auslandsvertretungen der DDR bzw. die ständige Ausreise mit dem Personalausweis der DDR über Drittstaaten.
3. Über die zeitweiligen Übergangsregelungen ist die beigefügte Pressemitteilung am 10. November zu veröffentlichen.'
Quelle: http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph.../618085/page/43


Nach der Lektüre des Textes kommt es mir so vor, dass man in zum einen die vielen Ausreisen via BRD "Botschaftsbesetzung" verhindern wollte und andererseits die lautesten und schwierigsten DDR Bürger rasch weghaben wollte: Visa zur ständigen Ausreise hätte man unverzüglich erteilt, aber Reisende mit dem Wunsch nur zur besuchsweisen Ausreise hätten warten müssen: Behandlung des Gesuches nicht unverzüglich sondern "kurzfristig" (was länger ist als "unverzüglich". Wären dann die grössten "Störer" in der BRD gewesen, hätte man die sozialistische Ruhe und Ordnung nach bewährter kubanischer Methode wiederherstellen können.
Theo


Nach meiner Erinnerung hat Schabowski dann mangels besserem eigen Wissens über den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Gültigkeit dann ja auch gestottert, also unverzüglich, sofort, und das wurde eben von vielen, die diese Sendung sahen, wörtlich genommen.
Und was die schnelle dauerhafte Ausreise von sog. mißliebigen Personen betrifft: Es wollten ja nicht alle dauerhaft weg, die man gern loshaben wollte.



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#149

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 20:30
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge
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#150

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 20:35
von damals wars | 12.205 Beiträge

Schabowski ist jemand, den ich nicht vermisse.
Er saß mit ganz oben am Tisch bei olle Erich. .
Und bestimmte mit seine "Tagung der Berliner Kreissekretäre" die Richtlinien der Politk in der DDR.
Ich habe das, im Gegensatz zu ihm, nicht vergessen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#151

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 20:42
von jecki09 | 422 Beiträge

[quote=Weiss denn jemand genau, was zu dieser Kommunikationspanne führte bzw. was war denn durch die DDR-Führung wirklich geplant. Nicht nur den Inhalt 1-2 Tage später bekanntgeben.[/quote]


Wenn ich das alles richtig mitbekommen habe, hatten die am selben Tag diese Reiseverordnung im Innenministerium zusammengeschustert und sie sollte vor allem kontrolliert ablaufen d.h. Antrag bei der VP stellen = Visaerteilung = Ausreise. Auch war wohl eine Sperrfrist angegeben, die am frühen Morgen des folgenden Tages auslaufen sollte, also so, dass die DDR Bürger das mit dem Morgenkaffee erfahren sollten. Diese Sperrklause hat Schabowski wohl am Abend zuvor auf der PK übersehen oder sie ist ihm auf dem Notizzettel nicht mitgeteilt worden. Das lief offenbar alles etwas unprofessionell ab.
[/quote]

Dass heiß doch nichts anderes, als dass alle die, die in der Nacht vom 09.11 zum 10.11. in W-Berlin waren nicht zur Arbeit, Schule, Dienst, etc. gekommen wären, aber beim VPKA, wie nach Südfrüchte oder Levis, um nach einen Antrag, Schlange gestanden hätten.

Also doch nur hinauszögern, um Stunden oder mittels Sperrfrist für Tage oder Wochen, um die Geschlossenheit der Demonstranten in Lepzig und anderswo zu entzweien -TEILE UND HERRSCHE - und um ein paar Tage/Wochen mehr das gescheiterte System (aus welchen [primitiven] Gründen auch immer) weiter zu erhalten. (Oder gar um militärische Einsätze zu planen ???? - wer weiss-.) Wenigsten war das keine PLANWIRTSCHAFT.


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#152

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 21:12
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von jecki09 im Beitrag #143
@Gert
Ich glaube am Anfang stand eine ungeheure Kommunikationspanne Schabowski ./. den Rest der Führung, wobei ich nicht mal glaube dass Schabowski das gewollt herbeigeführt, sondern er hat diese Pressekonferenz schlampig oder unkonzentriert durchgeführt.


Weiss denn jemand genau, was zu dieser Kommunikationspanne führte bzw. was war denn durch die DDR-Führung wirklich geplant. Nicht nur den Inhalt 1-2 Tage später bekanntgeben.


Auf der Rückseite der von Schabowski verlesenen Pressemitteilung war noch der Vermerk über den Zeitpunkt des Inkrafttretens. Schabowski hätte nur den Zettel umdrehen müssen und schon wäre die Panne nicht passiert. Die Verordnung sollte am 10. November 1989 in Kraft treten und in den Morgenstunden den DDR-Bürgern über die Nachrichten bekannt gegeben werden.
Die Verordnung wurde auch nicht über Nacht im MdI zusammengeschustert. Es existierten bereits entsprechende Arbeitsgrundlagen. Auch seitens des MfS. U.a. legte Mielke im April 1989 den Entwurf eines neuen Reisegesetzes für DDR-Bürger E.H. vor. Er wurde aber im PB nicht behandelt, da andere Ereignisse prägend waren und danach folgte die Zeit der Sprachlosigkeit und unter Mittag die Phase der Handlungsunfähigkeit der Parteiführung.
Die Reiseverordnung vom November 1989 war ein Konstrukt aus bereits bestehenden Entwürfen.

Vierkrug


passport und jecki09 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#153

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 21:23
von passport | 2.640 Beiträge

Hier nochmals eine Einschätzung der Lage am 09.10.11.1989 im Buch "Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS"

"die kopflose Öffnung der Grenzen zur BRD und nach Westberlin am 9.
November 1989.
Damit war zwar kurzfristig ein Ventil geschaffen, aber strategisch zugleich
das Schicksal der DDR besiegelt worden.
Bei der Mitarbeit am längst überfälligen neuen Reisegesetz waren alle
– auch die Verantwortlichen im MfS – davon ausgegangen, daß ab 10. November
1989 eine nur unwesentlich durch Visum beschränkte freizügige, aber
ordnungsgemäße Aus- und Wiedereinreise von DDR-Bürgern unter Beibehaltung
der souveränen Grenze ermöglicht werden sollte. Die Erklärung
des Politbüromitgliedes Günter Schabowski auf der internationalen Pressekonferenz
am 9. November und der dadurch an den Grenzübergangsstellen
entstandene Druck, kam für alle Verantwortlichen in den Grenztruppen,
des MdI, des Zolls und des MfS völlig überraschend.
Daß die Grenzübergänge schließlich unter dem Druck der Massen und
ohne Blutvergießen geöffnet wurden, ist ein Verdienst aller beteiligten
bewaffneten Organe und des Zolls."

passport


Pitti53, DoreHolm, Schmiernippel und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.12.2012 21:24 | nach oben springen

#154

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 22:14
von ddr-bürger (gelöscht)
avatar

Eigentlich meinte ich nicht den 09.11. allein, sondern auch die demos im vorfeld (z.B. Leipzig), aber egal.

Auch sehe ich es ähnlich wie "passport", die Staatsdiener im Lande und an der grenze haben menschlich reagiert und es kam zu keinem Blutvergießen. Wären diese Leute wirklich so "verhetzt" und unmenschlich erzogen wäre es möglicherweise nicht unblutig abgegangen. Das waren aber systemtreue Staatsdiener....

Hier wird ja oft mit Stalinistischen Diktaturen gleichgestellt, wäre es so wäre es auch zum "Platz des Himmlischen Friedens" gekommen.

@gert
Einige Gewerkschafter in BRD haben ja gesagt "sie hätten einen 3. Verhandlungspartner" am Tisch - Gewerkschaft, Arbeitgeberverband und DDR. Ich denke da ist schon etwas dran das man das kap. System als das bessere darstellen wollte.

Heute spricht kein Mensch mehr von soz. Marktwirtschaft. Auch ich habe manchmal gedacht, was bringt es ohne Ausbeutung zu leben, wenn man schlechter lebt als der Ausgebeutete im Kap. Hatte damals auch Besuch aus Hessen und als etwas Alk. geflossen ist hat er auch "gejammert" von drohender Arbeitslosigkeit (war kurz nach der ersten Krise im Automobilbau) und den Raten für das Häuschen. Enteweder hatte er angst das die bucklige verwandtschaft bald vor der Tür steht, oder hat die Wahrheit gesagt.
Für mich kein Problem, war ja damals noch "Linientreu" und hatte nie das Bestreben außer landes zu gehen, aber es hat mich in meiner Denkweise bestärkt.

Wir waren ja Blind für die Vorteile in der DDR, wir kannten es ja nicht anders und was der Mensch im Alltag hat wird oft nicht mehr geschätzt. Viele dachten es ginge so weiter und der Konsumsegen des Westens noch als Sahnehäubchen.

Interessant war das Thema "Vom Saulus zum Paulus", wie der Wunsch zur Flucht in dem Fall entstanden ist.


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#155

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 22:25
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #147
von Schuddelkind

Hätten die Russen weiter hinter ihnen gestanden, hätten sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre eigene Bevölkerung zusammengeschossen


Schuddelkind, Behauptungen aufstellen kann jeder. Woher willst Du das Wissen. Ich kannte damals hunderte MA des MfS. Keiner, aber auch keiner war bereit mit der Waffe gegen das eigene Volk vorzugehen. Darin drückt sich auch das humanistische Gedankengut aus was uns DDR-Bürger auszeichnet.

passport


na das wundert mich aber sehr, welch heere Eigenschaften du deinem früheren AG andichtest. Für mich war das eine Speizaleinheit( heute auch task force genannt) zur Sicherung der Macht der SED und zur Sicherung vor den Unkakulierbarkeiten, die in der Bevölkerung aus Sicht der SED steckten. Denen(der SED) steckte noch der Schock des 17.Juni 1953 in den Knochen und der hielt lange an.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#156

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 22:32
von Rostocker | 7.733 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #155
Zitat von passport im Beitrag #147
von Schuddelkind

Hätten die Russen weiter hinter ihnen gestanden, hätten sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre eigene Bevölkerung zusammengeschossen


Schuddelkind, Behauptungen aufstellen kann jeder. Woher willst Du das Wissen. Ich kannte damals hunderte MA des MfS. Keiner, aber auch keiner war bereit mit der Waffe gegen das eigene Volk vorzugehen. Darin drückt sich auch das humanistische Gedankengut aus was uns DDR-Bürger auszeichnet.

passport


na das wundert mich aber sehr, welch heere Eigenschaften du deinem früheren AG andichtest. Für mich war das eine Speizaleinheit( heute auch task force genannt) zur Sicherung der Macht der SED und zur Sicherung vor den Unkakulierbarkeiten, die in der Bevölkerung aus Sicht der SED steckten. Denen(der SED) steckte noch der Schock des 17.Juni 1953 in den Knochen und der hielt lange an.




Ja heute könnte man auch sagen---BND u. Verfassungsschutz die die Macht der Mächtigen schützt.Natürlich die Parteien mit eingeschlossen


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#157

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 22:36
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #156
Zitat von Gert im Beitrag #155
Zitat von passport im Beitrag #147
von Schuddelkind

Hätten die Russen weiter hinter ihnen gestanden, hätten sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre eigene Bevölkerung zusammengeschossen


Schuddelkind, Behauptungen aufstellen kann jeder. Woher willst Du das Wissen. Ich kannte damals hunderte MA des MfS. Keiner, aber auch keiner war bereit mit der Waffe gegen das eigene Volk vorzugehen. Darin drückt sich auch das humanistische Gedankengut aus was uns DDR-Bürger auszeichnet.

passport


na das wundert mich aber sehr, welch heere Eigenschaften du deinem früheren AG andichtest. Für mich war das eine Speizaleinheit( heute auch task force genannt) zur Sicherung der Macht der SED und zur Sicherung vor den Unkakulierbarkeiten, die in der Bevölkerung aus Sicht der SED steckten. Denen(der SED) steckte noch der Schock des 17.Juni 1953 in den Knochen und der hielt lange an.




Ja heute könnte man auch sagen---BND u. Verfassungsschutz die die Macht der Mächtigen schützt.Natürlich die Parteien mit eingeschlossen



Rostocker, wenn dieser blöde Verfassungsschutz jemanden schützt, dann sind es die Neonazis. Das kann man nach allen Vorkommnissen der letzten Jahre guten Gewissens behaupten ohne sich eine Verleumdungsklage einzuhandeln. Übrigens, ich vermisse deinen obligatorischen Hinweis auf Afghanistan und die Kinderarmut. Fiel dir dazu in diesem Zusammenhang nichts ein?


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#158

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 22:45
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #153
Hier nochmals eine Einschätzung der Lage am 09.10.11.1989 im Buch "Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS"

"die kopflose Öffnung der Grenzen zur BRD und nach Westberlin am 9.
November 1989.
Damit war zwar kurzfristig ein Ventil geschaffen, aber strategisch zugleich
das Schicksal der DDR besiegelt worden.
Bei der Mitarbeit am längst überfälligen neuen Reisegesetz waren alle
– auch die Verantwortlichen im MfS – davon ausgegangen, daß ab 10. November
1989 eine nur unwesentlich durch Visum beschränkte freizügige, aber
ordnungsgemäße Aus- und Wiedereinreise von DDR-Bürgern unter Beibehaltung
der souveränen Grenze ermöglicht werden sollte. Die Erklärung
des Politbüromitgliedes Günter Schabowski auf der internationalen Pressekonferenz
am 9. November und der dadurch an den Grenzübergangsstellen
entstandene Druck, kam für alle Verantwortlichen in den Grenztruppen,
des MdI, des Zolls und des MfS völlig überraschend.
Daß die Grenzübergänge schließlich unter dem Druck der Massen und
ohne Blutvergießen geöffnet wurden, ist ein Verdienst aller beteiligten
bewaffneten Organe und des Zolls."

passport


Ja,ja nach so vielen Jahren kann man schreiben……………., und ihr vom MfS war die Gutmenschen ( ???? )….. .. Aber es war die innerliche Schwäche der Deutschen Demokratischen Republik die zum kapitulieren aufgerufen hat. Es war auch der einzigste Aufstand in der deutschen Geschichte der gelungen ist.
Das Schicksal der DDR war schon viel eher besiegelt, ihr habt es nur nicht gewusst,(wolltet es nicht wahrhaben)ihr Betonköpfe.Aber jetzt jammern.....

Harra 318


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#159

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 22:45
von Rostocker | 7.733 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #157
Zitat von Rostocker im Beitrag #156
Zitat von Gert im Beitrag #155
Zitat von passport im Beitrag #147
von Schuddelkind

Hätten die Russen weiter hinter ihnen gestanden, hätten sie ohne mit der Wimper zu zucken ihre eigene Bevölkerung zusammengeschossen


Schuddelkind, Behauptungen aufstellen kann jeder. Woher willst Du das Wissen. Ich kannte damals hunderte MA des MfS. Keiner, aber auch keiner war bereit mit der Waffe gegen das eigene Volk vorzugehen. Darin drückt sich auch das humanistische Gedankengut aus was uns DDR-Bürger auszeichnet.

passport


na das wundert mich aber sehr, welch heere Eigenschaften du deinem früheren AG andichtest. Für mich war das eine Speizaleinheit( heute auch task force genannt) zur Sicherung der Macht der SED und zur Sicherung vor den Unkakulierbarkeiten, die in der Bevölkerung aus Sicht der SED steckten. Denen(der SED) steckte noch der Schock des 17.Juni 1953 in den Knochen und der hielt lange an.




Ja heute könnte man auch sagen---BND u. Verfassungsschutz die die Macht der Mächtigen schützt.Natürlich die Parteien mit eingeschlossen



Rostocker, wenn dieser blöde Verfassungsschutz jemanden schützt, dann sind es die Neonazis. Das kann man nach allen Vorkommnissen der letzten Jahre guten Gewissens behaupten ohne sich eine Verleumdungsklage einzuhandeln. Übrigens, ich vermisse deinen obligatorischen Hinweis auf Afghanistan und die Kinderarmut. Fiel dir dazu in diesem Zusammenhang nichts ein?


Och Gert--nehme es gelassen--das es Kinderarmut in Deutschland gibt ist doch bekannt.Und das Politiker wieder junge Rekruten in einen Krieg schicken doch auch.Und das Mütter wieder ihre gefallenen Söhne beweinen müssen--ja das gehört halt dazu.Aber Danke--das Du das mal wieder angesprochen hast--bevor es im Volke in Vergessenheit gerät.


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#160

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 28.12.2012 22:49
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #158
[quote=passport|p223224]Hier nochmals eine Einschätzung der Lage am 09.10.11.1989 im Buch "Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS"


Ja,ja nach so vielen Jahren kann man schreiben……………., und ihr vom MfS war die Gutmenschen ( ???? )….. .. Aber es war die innerliche Schwäche der Deutschen Demokratischen Republik die zum kapitulieren aufgerufen hat. Es war auch der einzigste Aufstand in der deutschen Geschichte der gelungen ist.
Das Schicksal der DDR war schon viel eher besiegelt, ihr habt es nur nicht gewusst,(wolltet es nicht wahrhaben)ihr Betonköpfe.Aber jetzt jammern.....

Harra 318




Es gab schon mehrere gelungene Aufstände in der deutschen Geschichte Harra

Les mal gründlich nach,ich meine nicht den Bauernkrieg


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