#101

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 21:40
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #99


......... ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.


Mach Dich mal schlau,man nennt es "Nulpen".

Für Dich persönlich:

Mit dem Wort Nulpe, dialektal auch Nülpe wird umgangssprachlich eine Person bezeichnet, die vom Sprecher für einen Dummkopf, Versager , Nichtskönner oder einen energielosen oder wunderlichen Menschen gehalten wird.

Oder genauer,Du bist Deutschland!


zuletzt bearbeitet 27.12.2012 21:47 | nach oben springen

#102

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 21:46
von Ex-Huf (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #101
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #99


......... ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.


Mach Dich mal schlau,
man nennt es "Nulpen".

Oder genauer,Du bist Deutschland!





@seaman, meine Absicht war einen unbesetzten neutralen Begriff zu wählen, ohne zu beleidigen.
Und wo ich wohne, weiß ich selbst, darauf bin ich auch stolz. Ich benötige keine Ratschläge von sonstwo, Hervorhebung sonstwo!

VG Huf


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#103

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 22:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Boy im Beitrag #79

Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden
@Boy,mal ne Frage.
Wie wurde man denn in der Ex-DDR vor 1989 von den gleichgeschalteten Ost-Medien informiert?


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#104

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 22:41
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #99
Da hier fortwährend mein Beitrag zitiert wird, möchte ich folgendes anführen:

Tausende, ja Zehntausende Übersättigte in Deutschland schreien nach sozialer Gerechtigkeit, und meinen in Wirklichkeit, dass sie Geld erhalten für Nichtstun, nicht mehr!
Keine Sorge, Ihr unverbesserlichen Kommunisten, wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich sozial schwache Menschen nicht einfach so ausgrenze.
Ihr aber, die Ihr in Eurem Inneren seit der Revolution Entmachteten Menschenhasser seid, benutzt das Recht der freien Meinungsäußerung hier und anderswo für Schönrederei der DDR, während Ihr selbst alle materiellen Gegenheiten unserer Zeit genüßlich auslebt!
Euch verfluchten Kommunisten geht es nicht um soziale Gerechtigkeit an sich, sondern um Euer verlorengegangenes Monopol der öffentlichen Meinung ohne jedwede Kritik! Eure verlorene Macht über Millionen von Menschen in der ehem. DDR vereint Euch hier und anderenorts, um alles, aber auch alles, was sich freie Menschen in einem zuvor ungeahnten freien Deutschland erschaffen haben, zu bekämpfen, ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.

Es ist bedauernswert, dass dieses Forum Euch verhassten Kommunisten eine derartig breite Plattform bietet.

Ex-Huf (ich rechne im Zuge der freien Meinungsäußerung mit einer Abmahnung durch Admins)


Dann mach Dich erst mal sachkundig, was unter einem Kommunisten im ursächlichen Sinne verstanden wird, bevor Du, nach meiner Auffassung, solchen Müll von Dir gibst. Der Hass vernebelt Dir hier anscheinend den Verstand. Ich behaupte mal, daß hier im Forum kein einziger in seinen Charaktereigenschaften und seinen Handlungen vor und nach der Wende auch nur annähernd diesem Idealzustand eines Menschen entspricht. Da gibt es nämlich, außer dem kleinen aber bedeutendem des an einen Gott Glaubenden oder nicht daran Glaubenden praktisch keinen Unterschied zu einem wahren Christen, der selbstlos für seine Mitmenschen da ist. Diesen Idealzustand wird es auch nur als die ganz große Ausnahme geben und auch die heilig Gesprochenen haben ganz sicher auch nicht immer so gelebt oder gehandelt. Es wurde schon ein paar mal geschrieben: Es hat nie einen Kommunismus gegeben und selbst ein Sozialismus war bestenfalls im Aufbau begriffen. Ergo hat es auch keine "kommunistischen" Staaten gegeben und wenn Kommunismus mit Stalin, Pol Pot und dergleichen gleichgesetzt wird, dann könnte ebenso der Kapitalismus mit dem Dritten Reich, der Franco-Diktatur, mit Mussolinis Italien und den Bananendiktatoren in Mittelamerika gleichgesetzt werden. Auch dort herrschte das kapitalistische Gesellschaftssystem. Oder wie würdet Ihr das sonst bezeichnen. Also bitte schön auf dem Teppich bleiben.



seaman, Schmiernippel, Diskus303, Damals87 und Lefti haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#105

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 22:43
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #85
Zitat von Gert im Beitrag #83
Zitat von frank im Beitrag #67
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



empfehle F...lmann, und immer schön die Gläser putzen.




Da benötigt man nicht F..lmann, um zu sehen, wie die Schere zwischen Arm und Reich auch im diesem Land immer weiter auseinanderklafft. Die Schere zwischen denen, die in das soziale Abseits gestellt werden und den Schmarotzern, die sich auf deren Kosten ein wohlgefälliges Leben leisten.
Alle bisherige Geschichte, war die Geschichte von Klassenkämpfen und auch die künftige Geschichte wird von Klassenkämpfen geschrieben werden, das steht fest, wie das Amen in der Kirche. Und den berühmten Ausspruch von E.H. mal abgewandelt - das Ende des Kapitalismus hält auch weder Ochs und Esel auf !!!
Im diesem Land ist der Einäugige noch der König unter den Blinden, aber wie lange noch !!!

Vierkrug

PS: Hätte nie geglaubt, wieviel Kommunistenhasser es in der ehemaligen DDR gab und es heute wieder in der Bananenrepublik gibt !!!



Ich höhre und lese immer wieder das Wort "Kommunisten", ob nun als Einzelwort, Bezeichnung für einen politisch ausgerichteten Menschen, als zusammengesetztes Substantiv oder, oder, oder...

Fakt ist, weder die SED, noch ihre Führungsriege, ihre Betonköpfe, ihre Mordbuben und Mordmägdeleins, genannt Politbüro waren Kommunisten. Nicht die Spur davon! Auch wenn sie sich zu gerne als das bezeichneten, darstellten, sahen.

Ein echter Kommunist war vielleicht Ernst Thälmann.

Darum kannn es eigentlich auch keine echten Kommunistenhasser geben, weder damals in der DDR, noch heute.

Das Wort Kommunismus ist in seiner Bedeutung durch stalinistische Mordbuben, allem voran ihrem Namensgeber, Joseph Stalin total mißbraucht wurden. Nur hat es sich als Sünonym für alles Böse im Zusammenhang mit besagtem Stalinismus in den Köpfen der Menschen fast weltweit festgesetzt. Vielleicht auch durch die massive Infiltration westlicher Medien besonders zu Zeiten des kalten Krieges.

Wie würde es denn klingen, wenn man das Wort Kommunistenhasser durch Stalinistenhasser, SED- Hasser oder Stalinhasser, Ulbrichthasser, Honneckerhasser ersetzen würde. Ich glaube, irgendwie komisch. Am verwertbarsten wäre m. Ea. immer noch das Wort Stalinistenhasser...!

Aber wer von den jüngeren, auch gebildeten Generationen weiß denn noch echt wer Joseph Stalin war?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#106

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:01
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #103
Zitat von Boy im Beitrag #79

Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden
@Boy,mal ne Frage.
Wie wurde man denn in der Ex-DDR vor 1989 von den gleichgeschalteten Ost-Medien informiert?



Wer nicht unbedingt im Tal der Ahnungslosen wohnte und die Westprogramme in ausreichender Qualität empfangen konnte und nicht nur Blauer Bock und Shilow Ranch geguckt hat, der wußte auf jeden Fall besser über die Verhältnisse in der BRD Bescheid als noch heute viele über das Gebiet der ehemaligen DDR vor- und nach der Wende (Vorwendetouri vielleicht ausgenommen). Man mußte sich nur dafür interessieren, sich mit Leuten verschiedenster Erfahrungsbereiche, sofern die Gelegenheit dazu bestand, unterhalten und sich grundsätzlich nicht auf offizielle Massenmedien verlassen und seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Kann nur sagen, daß für mich der Kapitalismus in den wesentlichen Dingen keine so große Überraschung war. Zu den Kollegen aus meiner Firma, die mich zur Wende übel beschimpften, habe ich heute ein wirklich gutes und freundschaftliches Verhältnis. Warum wohl ? War wohl doch nicht alles erstunken und erlogen, was über das kapitalistische System gesagt wurde.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#107

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:07
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #105


Fakt ist, weder die SED, noch ihre Führungsriege, ihre Betonköpfe, ihre Mordbuben und Mordmägdeleins, genannt Politbüro waren Kommunisten. Nicht die Spur davon! Auch wenn sie sich zu gerne als das bezeichneten, darstellten, sahen.


na dann erklär mir doch mal wo in der DDR die "Mordbuben" und Mordmägdeleins" ihr schreckliches Unwesen trieben? Vor allem wer das gewesen sein soll! mir scheint du hast etwas zuviel Mittelalterfilme und Kostümspektakel in der letzten Zeit konsumiert oder Glühwein......oder beides........?
über so manche Entgleisung kann man sich nur wundern!

Zitat von josy95 im Beitrag #105


Ein echter Kommunist war vielleicht Ernst Thälmann.

josy95


Thälmann war im Gegensatz zu manch anderen aus der späteren SED-Führung durchaus eine Symphatieträger, allerdings war er auch knallharter Stalinist!

SCORN


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#108

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:08
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #106
Zitat von ek40 im Beitrag #103
Zitat von Boy im Beitrag #79

Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden
@Boy,mal ne Frage.
Wie wurde man denn in der Ex-DDR vor 1989 von den gleichgeschalteten Ost-Medien informiert?



Wer nicht unbedingt im Tal der Ahnungslosen wohnte und die Westprogramme in ausreichender Qualität empfangen konnte und nicht nur Blauer Bock und Shilow Ranch geguckt hat, der wußte auf jeden Fall besser über die Verhältnisse in der BRD Bescheid als noch heute viele über das Gebiet der ehemaligen DDR vor- und nach der Wende (Vorwendetouri vielleicht ausgenommen). Man mußte sich nur dafür interessieren, sich mit Leuten verschiedenster Erfahrungsbereiche, sofern die Gelegenheit dazu bestand, unterhalten und sich grundsätzlich nicht auf offizielle Massenmedien verlassen und seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Kann nur sagen, daß für mich der Kapitalismus in den wesentlichen Dingen keine so große Überraschung war. Zu den Kollegen aus meiner Firma, die mich zur Wende übel beschimpften, habe ich heute ein wirklich gutes und freundschaftliches Verhältnis. Warum wohl ? War wohl doch nicht alles erstunken und erlogen, was über das kapitalistische System gesagt wurde.



@Dore, Du hattest wenigstens den zweifachen Vorteil, Du warst s. g. Reisekader und konntest Dir ein wesentlich umfangreicheres und damit reaslistischeres Bild auch vom Kapitalismus machen. Du hattest und hast aber noch den zweiten Vorteil, Du konntest und kannst Dein Gehirn einschalten. Das konnten und können viele heute noch nicht....

Drum gebe ich mal zu Deinem von mir zitiertem Beitrag den Kommentar ab:

Bingo!




josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#109

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:13
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #108
Zitat von DoreHolm im Beitrag #106
Zitat von ek40 im Beitrag #103
Zitat von Boy im Beitrag #79

Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden
@Boy,mal ne Frage.
Wie wurde man denn in der Ex-DDR vor 1989 von den gleichgeschalteten Ost-Medien informiert?



Wer nicht unbedingt im Tal der Ahnungslosen wohnte und die Westprogramme in ausreichender Qualität empfangen konnte und nicht nur Blauer Bock und Shilow Ranch geguckt hat, der wußte auf jeden Fall besser über die Verhältnisse in der BRD Bescheid als noch heute viele über das Gebiet der ehemaligen DDR vor- und nach der Wende (Vorwendetouri vielleicht ausgenommen). Man mußte sich nur dafür interessieren, sich mit Leuten verschiedenster Erfahrungsbereiche, sofern die Gelegenheit dazu bestand, unterhalten und sich grundsätzlich nicht auf offizielle Massenmedien verlassen und seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Kann nur sagen, daß für mich der Kapitalismus in den wesentlichen Dingen keine so große Überraschung war. Zu den Kollegen aus meiner Firma, die mich zur Wende übel beschimpften, habe ich heute ein wirklich gutes und freundschaftliches Verhältnis. Warum wohl ? War wohl doch nicht alles erstunken und erlogen, was über das kapitalistische System gesagt wurde.



@Dore, Du hattest wenigstens den zweifachen Vorteil, Du warst s. g. Reisekader und konntest Dir ein wesentlich umfangreicheres und damit reaslistischeres Bild auch vom Kapitalismus machen. Du hattest und hast aber noch den zweiten Vorteil, Du konntest und kannst Dein Gehirn einschalten. Das konnten und können viele heute noch nicht....

Drum gebe ich mal zu Deinem von mir zitiertem Beitrag den Kommentar ab:

Bingo!




josy95


Wäre schön gewesen. Meine einzigen Westreisen vor der Wende waren als 4-jähriger mit meinen Eltern zu Besuch bei Bekannten in West berlin und als Grenzer illegal mal kurz 20 oder 30 Meter zum gegenseitigen Fotographieren im britschen Sektor (siehe Fotoserie). Im Frühjahr 89 waren Verwandte zum Geburtstag meines Vaters da und luden mich ein, zum 50. einer Tante 1990 im Allgäu diese zu besuchen. Ich habe sie dann Ende der 90er besucht, auf einer Dienstreise.



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#110

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:17
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #107
Zitat von josy95 im Beitrag #105


Fakt ist, weder die SED, noch ihre Führungsriege, ihre Betonköpfe, ihre Mordbuben und Mordmägdeleins, genannt Politbüro waren Kommunisten. Nicht die Spur davon! Auch wenn sie sich zu gerne als das bezeichneten, darstellten, sahen.


na dann erklär mir doch mal wo in der DDR die "Mordbuben" und Mordmägdeleins" ihr schreckliches Unwesen trieben? Vor allem wer das gewesen sein soll! mir scheint du hast etwas zuviel Mittelalterfilme und Kostümspektakel in der letzten Zeit konsumiert oder Glühwein......oder beides........?
über so manche Entgleisung kann man sich nur wundern!

Zitat von josy95 im Beitrag #105


Ein echter Kommunist war vielleicht Ernst Thälmann.

josy95


Thälmann war im Gegensatz zu manch anderen aus der späteren SED-Führung durchaus eine Symphatieträger, allerdings war er auch knallharter Stalinist!

SCORN




@SCORN, das ("...knallharter Stalinist..." vermag ich so nicht exakt zu beurteilen. Aber Du hast recht und es treffend auf den Punkt gebracht in Bezug auf die Bezeichnung Symphatieträger. Ich denke auch mal, viele sind damals dem als Kommunismus getarnten Stalinismus naiv gefolgt. Naiv nicht unbedingt im negativen Sinne, sondern in Betrachtung aus der heutigen Zeit auf die damalige Zeit. Wo es keinesfalls so selbstverständlich war, sich umfassend informieren zu können. Wo Medien ein noch wesentlich leichteres Spiel hatten, Menschen (-massen) politisch zu infiltrieren, nachhaltig und wirsam zu beeinflussen und auch zu verdummen. Krasses Beispiel ist die Verbreitung der Naziideologie. Begriffe wie "Göbbelsschnauze" für ein Radio mit offiziellem Namen "Volksempfänger" sprechen da als klassisches Beispiel für sich.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#111

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:18
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #99
Da hier fortwährend mein Beitrag zitiert wird, möchte ich folgendes anführen:

Tausende, ja Zehntausende Übersättigte in Deutschland schreien nach sozialer Gerechtigkeit, und meinen in Wirklichkeit, dass sie Geld erhalten für Nichtstun, nicht mehr!
Keine Sorge, Ihr unverbesserlichen Kommunisten, wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich sozial schwache Menschen nicht einfach so ausgrenze.
Ihr aber, die Ihr in Eurem Inneren seit der Revolution Entmachteten Menschenhasser seid, benutzt das Recht der freien Meinungsäußerung hier und anderswo für Schönrederei der DDR, während Ihr selbst alle materiellen Gegenheiten unserer Zeit genüßlich auslebt!
Euch verfluchten Kommunisten geht es nicht um soziale Gerechtigkeit an sich, sondern um Euer verlorengegangenes Monopol der öffentlichen Meinung ohne jedwede Kritik! Eure verlorene Macht über Millionen von Menschen in der ehem. DDR vereint Euch hier und anderenorts, um alles, aber auch alles, was sich freie Menschen in einem zuvor ungeahnten freien Deutschland erschaffen haben, zu bekämpfen, ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.

Es ist bedauernswert, dass dieses Forum Euch verhassten Kommunisten eine derartig breite Plattform bietet.

Ex-Huf (ich rechne im Zuge der freien Meinungsäußerung mit einer Abmahnung durch Admins)


Echt mal Huf,du hattest schon bessere Beiträge!!

Wieviel hast du heute schon intus bei so einem Ausfall?

DAS ist mir keine Abmahnung wert,nur

oder einfach nur peinlich für dich


Schmiernippel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#112

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:20
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #109
Zitat von josy95 im Beitrag #108
Zitat von DoreHolm im Beitrag #106
Zitat von ek40 im Beitrag #103
Zitat von Boy im Beitrag #79

Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden
@Boy,mal ne Frage.
Wie wurde man denn in der Ex-DDR vor 1989 von den gleichgeschalteten Ost-Medien informiert?



Wer nicht unbedingt im Tal der Ahnungslosen wohnte und die Westprogramme in ausreichender Qualität empfangen konnte und nicht nur Blauer Bock und Shilow Ranch geguckt hat, der wußte auf jeden Fall besser über die Verhältnisse in der BRD Bescheid als noch heute viele über das Gebiet der ehemaligen DDR vor- und nach der Wende (Vorwendetouri vielleicht ausgenommen). Man mußte sich nur dafür interessieren, sich mit Leuten verschiedenster Erfahrungsbereiche, sofern die Gelegenheit dazu bestand, unterhalten und sich grundsätzlich nicht auf offizielle Massenmedien verlassen und seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Kann nur sagen, daß für mich der Kapitalismus in den wesentlichen Dingen keine so große Überraschung war. Zu den Kollegen aus meiner Firma, die mich zur Wende übel beschimpften, habe ich heute ein wirklich gutes und freundschaftliches Verhältnis. Warum wohl ? War wohl doch nicht alles erstunken und erlogen, was über das kapitalistische System gesagt wurde.



@Dore, Du hattest wenigstens den zweifachen Vorteil, Du warst s. g. Reisekader und konntest Dir ein wesentlich umfangreicheres und damit reaslistischeres Bild auch vom Kapitalismus machen. Du hattest und hast aber noch den zweiten Vorteil, Du konntest und kannst Dein Gehirn einschalten. Das konnten und können viele heute noch nicht....

Drum gebe ich mal zu Deinem von mir zitiertem Beitrag den Kommentar ab:

Bingo!




josy95


Wäre schön gewesen. Meine einzigen Westreisen vor der Wende waren als 4-jähriger mit meinen Eltern zu Besuch bei Bekannten in West berlin und als Grenzer illegal mal kurz 20 oder 30 Meter zum gegenseitigen Fotographieren im britschen Sektor (siehe Fotoserie). Im Frühjahr 89 waren Verwandte zum Geburtstag meines Vaters da und luden mich ein, zum 50. einer Tante 1990 im Allgäu diese zu besuchen. Ich habe sie dann Ende der 90er besucht, auf einer Dienstreise.



Oooooh, dann sorry!,

meinte, in einem Deiner Beiträge gelesen zu haben, das Du s. g. Reisekader im Vertrieb für Deinen Betrieb warst.

Tut mir leid!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#113

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:26
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #111
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #99
Da hier fortwährend mein Beitrag zitiert wird, möchte ich folgendes anführen:

Tausende, ja Zehntausende Übersättigte in Deutschland schreien nach sozialer Gerechtigkeit, und meinen in Wirklichkeit, dass sie Geld erhalten für Nichtstun, nicht mehr!
Keine Sorge, Ihr unverbesserlichen Kommunisten, wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich sozial schwache Menschen nicht einfach so ausgrenze.
Ihr aber, die Ihr in Eurem Inneren seit der Revolution Entmachteten Menschenhasser seid, benutzt das Recht der freien Meinungsäußerung hier und anderswo für Schönrederei der DDR, während Ihr selbst alle materiellen Gegenheiten unserer Zeit genüßlich auslebt!
Euch verfluchten Kommunisten geht es nicht um soziale Gerechtigkeit an sich, sondern um Euer verlorengegangenes Monopol der öffentlichen Meinung ohne jedwede Kritik! Eure verlorene Macht über Millionen von Menschen in der ehem. DDR vereint Euch hier und anderenorts, um alles, aber auch alles, was sich freie Menschen in einem zuvor ungeahnten freien Deutschland erschaffen haben, zu bekämpfen, ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.

Es ist bedauernswert, dass dieses Forum Euch verhassten Kommunisten eine derartig breite Plattform bietet.

Ex-Huf (ich rechne im Zuge der freien Meinungsäußerung mit einer Abmahnung durch Admins)


Echt mal Huf,du hattest schon bessere Beiträge!!

Wieviel hast du heute schon intus bei so einem Ausfall?

DAS ist mir keine Abmahnung wert,nur

oder einfach nur peinlich für dich



Wenn ich mich auch gar nicht gern zu einem Wächter über Moral und Anstand berufenn fühle, mir dieses Recht auch nicht zusteht, da ich keine Adminrechte besitze.

Aber das geht hier echt zu weit und ist extrem beleidigend!

Darum werde ich diese ekelhafte Unterstellung, Beleidigung auf niederstem Niveau an die Admins melden und verlange vorab schon einmal eine persönliche Entschuldigung!

Sowas habe ich lange nicht erlebt hier!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#114

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:27
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #110



@SCORN, das ("...knallharter Stalinist..." vermag ich so nicht exakt zu beurteilen. Aber Du hast recht und es treffend auf den Punkt gebracht in Bezug auf die Bezeichnung Symphatieträger. Ich denke auch mal, viele sind damals dem als Kommunismus getarnten Stalinismus naiv gefolgt. Naiv nicht unbedingt im negativen Sinne, sondern in Betrachtung aus der heutigen Zeit auf die damalige Zeit..

josy95


@Josy, wenn man die sächsische Quäkstimme des Leipziger Luden neben dem Erscheinungsbild und der Rethorik des Hamburger Hafenarbeiters stellt wird auch klar warum das so war. Den Nazis war das durchaus klar, daher liesen sie "Teddy" auch hinterrücks und feige in Buchennwald ermorden! Hier ist der Begriff Mordbuben schon eher angebracht!

Naiv würde ich die Menschen nicht bezeichnen welche damals der "anderen" Idee, -der des Kommunismus- folgten. Sie hatte schlieslich eben mal eine Weltkrieg überstanden welcher in seinen monströsen Ausmaßen und Verbrechen jegliches bis dahin bekannte Maß sprengte! Viel sahen darin eine echte Alternative es besser zu machen!

SCORN


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#115

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:28
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #113
Zitat von Pitti53 im Beitrag #111
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #99
Da hier fortwährend mein Beitrag zitiert wird, möchte ich folgendes anführen:

Tausende, ja Zehntausende Übersättigte in Deutschland schreien nach sozialer Gerechtigkeit, und meinen in Wirklichkeit, dass sie Geld erhalten für Nichtstun, nicht mehr!
Keine Sorge, Ihr unverbesserlichen Kommunisten, wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich sozial schwache Menschen nicht einfach so ausgrenze.
Ihr aber, die Ihr in Eurem Inneren seit der Revolution Entmachteten Menschenhasser seid, benutzt das Recht der freien Meinungsäußerung hier und anderswo für Schönrederei der DDR, während Ihr selbst alle materiellen Gegenheiten unserer Zeit genüßlich auslebt!
Euch verfluchten Kommunisten geht es nicht um soziale Gerechtigkeit an sich, sondern um Euer verlorengegangenes Monopol der öffentlichen Meinung ohne jedwede Kritik! Eure verlorene Macht über Millionen von Menschen in der ehem. DDR vereint Euch hier und anderenorts, um alles, aber auch alles, was sich freie Menschen in einem zuvor ungeahnten freien Deutschland erschaffen haben, zu bekämpfen, ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.

Es ist bedauernswert, dass dieses Forum Euch verhassten Kommunisten eine derartig breite Plattform bietet.

Ex-Huf (ich rechne im Zuge der freien Meinungsäußerung mit einer Abmahnung durch Admins)


Echt mal Huf,du hattest schon bessere Beiträge!!

Wieviel hast du heute schon intus bei so einem Ausfall?

DAS ist mir keine Abmahnung wert,nur

oder einfach nur peinlich für dich



Wenn ich mich auch gar nicht gern zu einem Wächter über Moral und Anstand berufenn fühle, mir dieses Recht auch nicht zusteht, da ich keine Adminrechte besitze.

Aber das geht hier echt zu weit und ist extrem beleidigend!

Darum werde ich diese ekelhafte Unterstellung, Beleidigung auf niederstem Niveau an die Admins melden und verlange vorab schon einmal eine persönliche Entschuldigung!

Sowas habe ich lange nicht erlebt hier!

josy95


Dann melde mal josy95....leider haben wir von Huf solche "ausfälle" schon des öfteren erlebt....sie führten nicht ohne Grund bis zum Ausschluß

und nun weiter bitte im Thema


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#116

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:32
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #106
Zitat von ek40 im Beitrag #103
Zitat von Boy im Beitrag #79

Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden
@Boy,mal ne Frage.
Wie wurde man denn in der Ex-DDR vor 1989 von den gleichgeschalteten Ost-Medien informiert?



Wer nicht unbedingt im Tal der Ahnungslosen wohnte und die Westprogramme in ausreichender Qualität empfangen konnte und nicht nur Blauer Bock und Shilow Ranch geguckt hat, der wußte auf jeden Fall besser über die Verhältnisse in der BRD Bescheid als noch heute viele über das Gebiet der ehemaligen DDR vor- und nach der Wende (Vorwendetouri vielleicht ausgenommen). Man mußte sich nur dafür interessieren, sich mit Leuten verschiedenster Erfahrungsbereiche, sofern die Gelegenheit dazu bestand, unterhalten und sich grundsätzlich nicht auf offizielle Massenmedien verlassen und seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Kann nur sagen, daß für mich der Kapitalismus in den wesentlichen Dingen keine so große Überraschung war. Zu den Kollegen aus meiner Firma, die mich zur Wende übel beschimpften, habe ich heute ein wirklich gutes und freundschaftliches Verhältnis. Warum wohl ? War wohl doch nicht alles erstunken und erlogen, was über das kapitalistische System gesagt wurde.
@DoreHolm,ich wohn(t)e auch nicht im "Tal der Ahnungslosen".
War also ziemlich gut informiert,auch seitens unserer Westverwandtschaft.
Ich denke,dass meine Fragestellung schon so verstanden wird,wie sie gemeint ist.
Sie sie mal im Kontext zu dem von mir rot markierten Abschnitt in @Boys Schreiben.
Wie wir von den "Ostmedien" einseitig berieselt wurden,wissen wir doch noch,oder?


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#117

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:33
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #107
Zitat von josy95 im Beitrag #105


Fakt ist, weder die SED, noch ihre Führungsriege, ihre Betonköpfe, ihre Mordbuben und Mordmägdeleins, genannt Politbüro waren Kommunisten. Nicht die Spur davon! Auch wenn sie sich zu gerne als das bezeichneten, darstellten, sahen.


na dann erklär mir doch mal wo in der DDR die "Mordbuben" und Mordmägdeleins" ihr schreckliches Unwesen trieben? Vor allem wer das gewesen sein soll! mir scheint du hast etwas zuviel Mittelalterfilme und Kostümspektakel in der letzten Zeit konsumiert oder Glühwein......oder beides........?
über so manche Entgleisung kann man sich nur wundern!

Zitat von josy95 im Beitrag #105


Ein echter Kommunist war vielleicht Ernst Thälmann.

josy95


Thälmann war im Gegensatz zu manch anderen aus der späteren SED-Führung durchaus eine Symphatieträger, allerdings war er auch knallharter Stalinist!

SCORN



Ich stimme Dir selten zu, aber hier liegst Du wohl (leider) etwa richtig. Thälmann hatte keine Gelegenheit, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Die ganze Sache mit der "harten Hand" bei gesellschaftlichen Umwelzungen wird gar nicht anders gehen, wenn nicht die Gefahr eines "Zurückrollens" bestehen soll. Wo da nicht solche Leute niedergehalten oder entmachtet wurden, die offensichtlich gegen das Neue arbeiteten, hat sich dieses nicht lange gehalten. Das macht jeder neue Machthaber so, auch wenn es uns in unserem menschlichen Idealismus wiederstrebt. Da wird immer ein Teil der "Alten Garde" ausgetauscht und von diesen natürlich als Diktatur, Unmenschlichkeit und sonst was bezeichnet. Das ist ja sogar bei einem simplen Regierungswechsel bei uns so, auch wenn es sich nicht so krass darstellt. Chiles Unitad Pupular scheiterte z.B. an dieser Inkonsequenz, weil sie den alten Machtapparat weitestgehend weiter schalten und walten ließ. Ich bitte, mir das jetzt nicht so auszulegen, daß ich Mord, Gulag, KZ, Sippenhaft, Ausweisung und solcher Art Mittel des Machterhaltes tolerieren würde, aber mit dem Palmenwedel hat es noch in keiner Richtung einen Wechsel gegeben. Auch nicht zur Wende, wenn man die persönlichen Schicksale nimmt.



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#118

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:37
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #112
Zitat von DoreHolm im Beitrag #109
Zitat von josy95 im Beitrag #108
Zitat von DoreHolm im Beitrag #106
Zitat von ek40 im Beitrag #103
Zitat von Boy im Beitrag #79

Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden
@Boy,mal ne Frage.
Wie wurde man denn in der Ex-DDR vor 1989 von den gleichgeschalteten Ost-Medien informiert?



Wer nicht unbedingt im Tal der Ahnungslosen wohnte und die Westprogramme in ausreichender Qualität empfangen konnte und nicht nur Blauer Bock und Shilow Ranch geguckt hat, der wußte auf jeden Fall besser über die Verhältnisse in der BRD Bescheid als noch heute viele über das Gebiet der ehemaligen DDR vor- und nach der Wende (Vorwendetouri vielleicht ausgenommen). Man mußte sich nur dafür interessieren, sich mit Leuten verschiedenster Erfahrungsbereiche, sofern die Gelegenheit dazu bestand, unterhalten und sich grundsätzlich nicht auf offizielle Massenmedien verlassen und seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Kann nur sagen, daß für mich der Kapitalismus in den wesentlichen Dingen keine so große Überraschung war. Zu den Kollegen aus meiner Firma, die mich zur Wende übel beschimpften, habe ich heute ein wirklich gutes und freundschaftliches Verhältnis. Warum wohl ? War wohl doch nicht alles erstunken und erlogen, was über das kapitalistische System gesagt wurde.



@Dore, Du hattest wenigstens den zweifachen Vorteil, Du warst s. g. Reisekader und konntest Dir ein wesentlich umfangreicheres und damit reaslistischeres Bild auch vom Kapitalismus machen. Du hattest und hast aber noch den zweiten Vorteil, Du konntest und kannst Dein Gehirn einschalten. Das konnten und können viele heute noch nicht....

Drum gebe ich mal zu Deinem von mir zitiertem Beitrag den Kommentar ab:

Bingo!




josy95


Wäre schön gewesen. Meine einzigen Westreisen vor der Wende waren als 4-jähriger mit meinen Eltern zu Besuch bei Bekannten in West berlin und als Grenzer illegal mal kurz 20 oder 30 Meter zum gegenseitigen Fotographieren im britschen Sektor (siehe Fotoserie). Im Frühjahr 89 waren Verwandte zum Geburtstag meines Vaters da und luden mich ein, zum 50. einer Tante 1990 im Allgäu diese zu besuchen. Ich habe sie dann Ende der 90er besucht, auf einer Dienstreise.



Oooooh, dann sorry!,

meinte, in einem Deiner Beiträge gelesen zu haben, das Du s. g. Reisekader im Vertrieb für Deinen Betrieb warst.

Tut mir leid!

josy95


Das stimmt für die Zeit ab 1990. Da bin ich als ADM (Außendienstmitarbeiter) dienstlich rumgekommen (PL, CZ, BG, CH, F, I, China)



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#119

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:38
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #115
Zitat von josy95 im Beitrag #113
Zitat von Pitti53 im Beitrag #111
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #99
Da hier fortwährend mein Beitrag zitiert wird, möchte ich folgendes anführen:

Tausende, ja Zehntausende Übersättigte in Deutschland schreien nach sozialer Gerechtigkeit, und meinen in Wirklichkeit, dass sie Geld erhalten für Nichtstun, nicht mehr!
Keine Sorge, Ihr unverbesserlichen Kommunisten, wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich sozial schwache Menschen nicht einfach so ausgrenze.
Ihr aber, die Ihr in Eurem Inneren seit der Revolution Entmachteten Menschenhasser seid, benutzt das Recht der freien Meinungsäußerung hier und anderswo für Schönrederei der DDR, während Ihr selbst alle materiellen Gegenheiten unserer Zeit genüßlich auslebt!
Euch verfluchten Kommunisten geht es nicht um soziale Gerechtigkeit an sich, sondern um Euer verlorengegangenes Monopol der öffentlichen Meinung ohne jedwede Kritik! Eure verlorene Macht über Millionen von Menschen in der ehem. DDR vereint Euch hier und anderenorts, um alles, aber auch alles, was sich freie Menschen in einem zuvor ungeahnten freien Deutschland erschaffen haben, zu bekämpfen, ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.

Es ist bedauernswert, dass dieses Forum Euch verhassten Kommunisten eine derartig breite Plattform bietet.

Ex-Huf (ich rechne im Zuge der freien Meinungsäußerung mit einer Abmahnung durch Admins)


Echt mal Huf,du hattest schon bessere Beiträge!!

Wieviel hast du heute schon intus bei so einem Ausfall?

DAS ist mir keine Abmahnung wert,nur

oder einfach nur peinlich für dich



Wenn ich mich auch gar nicht gern zu einem Wächter über Moral und Anstand berufenn fühle, mir dieses Recht auch nicht zusteht, da ich keine Adminrechte besitze.

Aber das geht hier echt zu weit und ist extrem beleidigend!

Darum werde ich diese ekelhafte Unterstellung, Beleidigung auf niederstem Niveau an die Admins melden und verlange vorab schon einmal eine persönliche Entschuldigung!

Sowas habe ich lange nicht erlebt hier!

josy95


Dann melde mal josy95....leider haben wir von Huf solche "ausfälle" schon des öfteren erlebt....sie führten nicht ohne Grund bis zum Ausschluß

und nun weiter bitte im Thema



Du schaffst es nicht, mich mit Deiner aroganten Überheblichkeit zu provozieren.
Du outest Dich nur um so mehr, was Du warst und wer Du bist!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#120

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 23:42
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #85
Zitat von Gert im Beitrag #83
Zitat von frank im Beitrag #67
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



empfehle F...lmann, und immer schön die Gläser putzen.




Da benötigt man nicht F..lmann, um zu sehen, wie die Schere zwischen Arm und Reich auch im diesem Land immer weiter auseinanderklafft. Die Schere zwischen denen, die in das soziale Abseits gestellt werden und den Schmarotzern, die sich auf deren Kosten ein wohlgefälliges Leben leisten.
Alle bisherige Geschichte, war die Geschichte von Klassenkämpfen und auch die künftige Geschichte wird von Klassenkämpfen geschrieben werden, das steht fest, wie das Amen in der Kirche. Und den berühmten Ausspruch von E.H. mal abgewandelt - das Ende des Kapitalismus hält auch weder Ochs und Esel auf !!!
Im diesem Land ist der Einäugige noch der König unter den Blinden, aber wie lange noch !!!

Vierkrug

PS: Hätte nie geglaubt, wieviel Kommunistenhasser es in der ehemaligen DDR gab und es heute wieder in der Bananenrepublik gibt !!!
Tja,so ist das mit dem Glauben,manchmal fällt man vom Glauben ab und kommt so zu neuen Erkenntnissen,auch wenn sie einem nicht immer gefallen.......


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