#81

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 10:32
von StabPL | 456 Beiträge

Ich vermissen noch etwas ganz einfaches:
Einen Film im Fernsehen, ganz einfach zu Ende sehen können (bei den Privaten),
ohne viel Reklame und umschalten müssen.
Treffen die Bemerkungen im damaligen Staatsbürgerunterricht heute eigentlich zu?
StabPL



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#82

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 12:36
von ddr-bürger (gelöscht)
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@gert

Unter soz. Gerechtigkeit verstehe ich auch das "Leistungsprinzip". Ich weiß jetzt werden viele Amoklaufen. In der DDR war das Leistungsprinzip auch "ausgehebelt" zugunsten der Subventionspolitik. Nur heute ist das Leistungsprinzip zu ungunsten der Produzierenden (der begriff Arbeitnehmer stinkt mir) total außer Kraft gesetzt. man hebelt den Mindestlohn aus, es gibt immer mehr Menschen die in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten. Wenn jemand für 8h Arbeit noch Stütze anfordern muß, wo ist da eine soziale Gerechtigkeit?
Wenn immer größere Kosten der Produktion auf die Bevölkerung abgewälzt werden, in Form von Umlagen für z.B. die "erhöhten" Energiekosten, wenn Bankenverluste vom Staat und Steuerzahler getragen werden und die Jungs sich fröhlich Boni zuschieben, wenn der Zinssatz für Guthabenzinsen absichtlich niedrig gehalten wird um die "Bankenkriese" zu finanzieren, wenn Arbeitslose als Druckmittel (Dank H4) für die noch arbeitenden eingesetzt werden um Niedriglöhne und Leiharbeit zu zementieren.
Das ist für mich soz. Ungerechtigkeit. Heute wird gesellschaftlicher Zwang in monetären Zwang gewandelt und damit werden Menschen gegängelt!

Ich weiß das die DDR auch nicht der "Prinz" im Bezug auf Gerechtigkeit war, aber um einiges besser als diese Situation.

Wie schon gesagt, Leistungsprinzip wurde durch Subventionspolitik unterbunden, da es keine richtige Motivation für Leistung gab, die Menschen wurden aus angst zu sehr gegängelt, parteiliche Qualifikation stand zu oft über fachlicher Qualifikation.
Einige der Fehler die zum versagen des Systems führten, der Grundgedanke war aber um einiges gerechter. Nur ist der Begriff Gerechtigkeit subjektiv....

Auch denke ich das es hier im Forum kein "verstehen" der gegenseitigen Standpunkte gibt, dazu ist das alles zu grundlegend.

Zur "Wende" wurde immer der Ausspruch von Rosa Luxemburg zitiert: "Freiheit, ist die Freiheit der anders Denkenden!", heute da wir die anders Denkenden sind, ist dieser Ausspruch vergessen und gerne würde man auch die Alternative Sozialismus in Vergessenheit geraten lassen.

Ich hoffe das das nie gelingt! Allein die gedankliche Alternative hilft uns schon, da man sich hüten wird die "Daumenschrauben" zu eng zu stellen.

Man denke an den Dampfkessel- zu hoher Druck ohne Ventil..... . Die sozialen Almosen sind das Ventil, nur aus diesem Grund gibt es die noch, nicht aus Menschlichkeit und Gerechtigkeitssinn dieser Gesellschaft.


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#83

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 12:46
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #67
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



empfehle F...lmann, und immer schön die Gläser putzen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#84

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 13:11
von damals wars | 12.113 Beiträge

Ein Glück das man heute nicht mehr betrogen wird.

Ich vermisse meinen Arbeitsplatz, an dem ich auch was bewegen konnte. Und durfte.
An dem ich mir nach Feierabend noch eine Kopf gemacht habe, was morgen zu erledigen ist.
Heute Tür zu, und Arbeit ist vergessen.

Heute ist nur noch ducken angesagt. Jawohl Chef, jawohl, jawohl.
Mitdenken verboten.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#85

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 13:47
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert im Beitrag #83
Zitat von frank im Beitrag #67
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



empfehle F...lmann, und immer schön die Gläser putzen.




Da benötigt man nicht F..lmann, um zu sehen, wie die Schere zwischen Arm und Reich auch im diesem Land immer weiter auseinanderklafft. Die Schere zwischen denen, die in das soziale Abseits gestellt werden und den Schmarotzern, die sich auf deren Kosten ein wohlgefälliges Leben leisten.
Alle bisherige Geschichte, war die Geschichte von Klassenkämpfen und auch die künftige Geschichte wird von Klassenkämpfen geschrieben werden, das steht fest, wie das Amen in der Kirche. Und den berühmten Ausspruch von E.H. mal abgewandelt - das Ende des Kapitalismus hält auch weder Ochs und Esel auf !!!
Im diesem Land ist der Einäugige noch der König unter den Blinden, aber wie lange noch !!!

Vierkrug

PS: Hätte nie geglaubt, wieviel Kommunistenhasser es in der ehemaligen DDR gab und es heute wieder in der Bananenrepublik gibt !!!


passport, seaman, jecki09, DoreHolm, frank und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#86

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 16:42
von turtle | 6.961 Beiträge

So unterschiedlich wir in der DDR zurechtgekommen sind,so unterschiedlich unsere politische Einstellung war, so unterschiedlich werden die Antworten sein.Was erwartet man von einem Flüchtling wie mir? Logisch das ich nichts vermisse,da ich die DDR nicht vermisse.Nein so ganz stimmt das auch nicht ,als Wessie mit genügend Kleingeld in der Tasche war es in der DDR nicht übel.Aber das war egoistisch und bestimmt nicht mit der Hinterfragung gemeint. Doch mehr vermisse ich nun mal nicht. Trotzdem darüber streiten pro und Kontra DDR ist die Sache nicht wert.
Die DDR ist nun einmal untergegangen und nicht der Kapitalismus.Wer fragt in 50 Jahren überhaupt noch was man mit dem Untergang der DDR vermisst? Das Thema erledigt sich doch von selber. Also bleibt friedlich ,und jeder hat das Recht das zu schreiben was er vermisst.Die DDR kommt deswegen auch nicht zurück,nicht einmal wenn alles als so prima gewesen sein soll.Logisch der Genosse wird mehr vermissen als der Nichtgenosse und der Flüchtling sogar noch weniger als der Nichtgenosse!


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#87

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 16:48
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #82
... Einige der Fehler die zum versagen des Systems führten, der Grundgedanke war aber um einiges gerechter.
Mein lieber ddr-bürger,

ich sehe das auch so, der Grundgedanke war schon gerecht, letztlich "liberté, égalité, fraternité". Nur - es hat nirgendwo funktioniert. Im Gegenteil. Der heere Grundgedanke ist mit Füßen getreten und ad absurdum geführt worden. Und ich glaube auch nicht, dass das jemals so funktionieren könnte. Wobei, ich gebe dir ja recht, Geschichte ist nicht starr und wir sollten uns nicht einbilden, dass alles so weiter läuft wie das gegenwärtig der Fall ist. Irgendwann kommt, wie immer, etwas Neues, aber gewiss nicht so, wie das zu Zeiten des "Real existierenden Sozialismus" der Fall war.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#88

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 17:21
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #86
So unterschiedlich wir in der DDR zurechtgekommen sind,so unterschiedlich unsere politische Einstellung war, so unterschiedlich werden die Antworten sein.Was erwartet man von einem Flüchtling wie mir? Logisch das ich nichts vermisse,da ich die DDR nicht vermisse.Nein so ganz stimmt das auch nicht ,als Wessie mit genügend Kleingeld in der Tasche war es in der DDR nicht übel.Aber das war egoistisch und bestimmt nicht mit der Hinterfragung gemeint. Doch mehr vermisse ich nun mal nicht. Trotzdem darüber streiten pro und Kontra DDR ist die Sache nicht wert.
Die DDR ist nun einmal untergegangen und nicht der Kapitalismus.Wer fragt in 50 Jahren überhaupt noch was man mit dem Untergang der DDR vermisst? Das Thema erledigt sich doch von selber. Also bleibt friedlich ,und jeder hat das Recht das zu schreiben was er vermisst.Die DDR kommt deswegen auch nicht zurück,nicht einmal wenn alles als so prima gewesen sein soll.Logisch der Genosse wird mehr vermissen als der Nichtgenosse und der Flüchtling sogar noch weniger als der Nichtgenosse!



Turtle,

ob nun der Genosse mehr vermisst oder nicht wäre noch eine Frage. Es gab ja in der DDR "nur" rund 2 Millionen Genossen.
Ich kenne viele, die waren in der DDR in keiner Partei, die aber trotzdem einiges vermissen. Und dies nicht weil es IHNEN selbst schlecht geht, sondern weil sie mit offenen Augen durch die Gegenwart laufen und die Mängel heute sehen und erkennen, dass die Kluft zwischen ARM und REICH immer größer wird.
Wenn ich in Beiträgen lese, dass einige an den krummen Weihachtsbaum in der DDR verzweifelt sind, muss ich schon schmunzeln. Ich habe meinen Baum immer beim Förster geholt und bin immer gut gefahren. Heute gibt es viele Leute die können sich den - ich nenn es jetzt mal so - super gerade gewachsenen "WESTBAUM" nicht leisten. So ändern sich die Zeiten.

Turtle,

wer kann sagen was in zwei Jahren ist. Wer gibt die Garantie, was aus Ländern wie Griechenland, Spanien u.a. wird und was wird, sollten bestimmte GROßE Probleme auch in Deutschland auftreten. Seit 1989 bin ich mit Aussagen, was in ein oder zwei Jahren sein wird / könnte sehr vorsichtig geworden.

In der DDR war es zum großen Teil so, dass viele Menschen das Geld hatten, aber einige Artikel nicht immer so zur Verfügung standen. Heute ist es so, dass Mann / Frau fast alles kaufen kann, aber eben bei immer mehr Leuten die Kohle fehlt. Was besser - oder vielleicht gefährlicher - ist , darf jeder selbst einschätzen.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2012 17:23 | nach oben springen

#89

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 17:44
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #85
Zitat von Gert im Beitrag #83
Zitat von frank im Beitrag #67
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



empfehle F...lmann, und immer schön die Gläser putzen.




Da benötigt man nicht F..lmann, um zu sehen, wie die Schere zwischen Arm und Reich auch im diesem Land immer weiter auseinanderklafft. Die Schere zwischen denen, die in das soziale Abseits gestellt werden und den Schmarotzern, die sich auf deren Kosten ein wohlgefälliges Leben leisten.
Alle bisherige Geschichte, war die Geschichte von Klassenkämpfen und auch die künftige Geschichte wird von Klassenkämpfen geschrieben werden, das steht fest, wie das Amen in der Kirche. Und den berühmten Ausspruch von E.H. mal abgewandelt - das Ende des Kapitalismus hält auch weder Ochs und Esel auf !!!
Im diesem Land ist der Einäugige noch der König unter den Blinden, aber wie lange noch !!!

Vierkrug

PS: Hätte nie geglaubt, wieviel Kommunistenhasser es in der ehemaligen DDR gab und es heute wieder in der Bananenrepublik gibt !!!


@ Vierkrug die größten Kommunistenhasser hat die DDR selbst herangezogen. Ich habe im Laufe meines Lebens einige kennengelernt. Bürger dieses Staates die ihren Verstand benutzten, konnten die Widersprüchlichkeiten, die Ungerechtigkeiten, die Schikanen der SED auf der Strasse vor sich liegen sehen. Sie brauchten sich nur bücken. Dass dann solche Gefühle aufkommen ist nur allzu verständlich.
Ich selbst hasse die DDR schon viele Jahre nicht mehr. Am Ende meines Daseins dort habe ich sie gehasst wie die Pest, das Schicksal war mir gnädig und hat mich von der "roten Pest" geheilt/befreit.. Es bedeutet jedoch nicht, dass ich alle Verfehlungen und Verbrechen der SED und des SED Staates runterschlucke. Die werden von mir beim Namen genannt, denn das darf nicht vergessen werden, künftige Generationen sollen wissen, was sie erwartet, wenn sie Marxisten wählen. Diese Mahnungen eignen sich aber nicht dazu, ein Hassgefühl abzuleiten. man kann nicht nur in den Farben schwarz und weiss denken, es gibt da noch ein paar Abstufungen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 27.12.2012 17:51 | nach oben springen

#90

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 17:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #82
@gert

Unter soz. Gerechtigkeit verstehe ich auch das "Leistungsprinzip". Ich weiß jetzt werden viele Amoklaufen. In der DDR war das Leistungsprinzip auch "ausgehebelt" zugunsten der Subventionspolitik. Nur heute ist das Leistungsprinzip zu ungunsten der Produzierenden (der begriff Arbeitnehmer stinkt mir) total außer Kraft gesetzt. man hebelt den Mindestlohn aus, es gibt immer mehr Menschen die in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten. Wenn jemand für 8h Arbeit noch Stütze anfordern muß, wo ist da eine soziale Gerechtigkeit?
Wenn immer größere Kosten der Produktion auf die Bevölkerung abgewälzt werden, in Form von Umlagen für z.B. die "erhöhten" Energiekosten, wenn Bankenverluste vom Staat und Steuerzahler getragen werden und die Jungs sich fröhlich Boni zuschieben, wenn der Zinssatz für Guthabenzinsen absichtlich niedrig gehalten wird um die "Bankenkriese" zu finanzieren, wenn Arbeitslose als Druckmittel (Dank H4) für die noch arbeitenden eingesetzt werden um Niedriglöhne und Leiharbeit zu zementieren.
Das ist für mich soz. Ungerechtigkeit. Heute wird gesellschaftlicher Zwang in monetären Zwang gewandelt und damit werden Menschen gegängelt!

Ich weiß das die DDR auch nicht der "Prinz" im Bezug auf Gerechtigkeit war, aber um einiges besser als diese Situation.

Wie schon gesagt, Leistungsprinzip wurde durch Subventionspolitik unterbunden, da es keine richtige Motivation für Leistung gab, die Menschen wurden aus angst zu sehr gegängelt, parteiliche Qualifikation stand zu oft über fachlicher Qualifikation.
Einige der Fehler die zum versagen des Systems führten, der Grundgedanke war aber um einiges gerechter. Nur ist der Begriff Gerechtigkeit subjektiv....

Auch denke ich das es hier im Forum kein "verstehen" der gegenseitigen Standpunkte gibt, dazu ist das alles zu grundlegend.

Zur "Wende" wurde immer der Ausspruch von Rosa Luxemburg zitiert: "Freiheit, ist die Freiheit der anders Denkenden!", heute da wir die anders Denkenden sind, ist dieser Ausspruch vergessen und gerne würde man auch die Alternative Sozialismus in Vergessenheit geraten lassen.

Ich hoffe das das nie gelingt! Allein die gedankliche Alternative hilft uns schon, da man sich hüten wird die "Daumenschrauben" zu eng zu stellen.

Man denke an den Dampfkessel- zu hoher Druck ohne Ventil..... . Die sozialen Almosen sind das Ventil, nur aus diesem Grund gibt es die noch, nicht aus Menschlichkeit und Gerechtigkeitssinn dieser Gesellschaft.


@ddr bürger
Wenn ich deine Antwort mit dem Button danke bedient habe, so ist das Danke der Antwort als solche geschuldet. Inhaltlich stimme ich größtenteils deinen Ausführungen nicht zu, da habe ich eine andere Weltanschauung aber das ist ja bekannt.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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zuletzt bearbeitet 27.12.2012 17:50 | nach oben springen

#91

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 18:10
von ddr-bürger (gelöscht)
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@ecki
das Theme ist vielfältig, ich vermisse die DDR als Grundlage oder Versuch einer sozialen, sozialistischen Gesellschaft. Ich vermisse nicht die Fehler und ich persönlich würde einiges auch anders gestalten.
Für mich ist die DDR auch an ihren Fehlern gescheitert, ich träume nicht davon das dieser Staat wieder aufersteht. Ich wünsche mir einen Staat der auf sozialistischen Grundlagen basiert auch sehe ich die Notwendigkeit die volkswirtschaftlich wichtigen Industriezweige zu verstaatlichen, sowie alle "lebensnotwendigen" Institutionen dürfen nicht auf Profit orientiert sein sondern sollen bedarfsorientiert und kostendeckend arbeiten. Planwirtschaft ist für mich nicht der Fehler, es müssen nur die Pläne der wirklichen wirtschaftlichen situation entsprechen. All das wurde aber schon in anderen Themen durchgekaut.
Wie sich das Gebilde nennt ist mir egal.
@gert
Was ist mit den Verbrechen des Kapitalismus? Was ist mit dem 1. Weltkrieg? Was ist mit der Kolonialpolitik? Was ist mit Afghanistan? Wer stand hinter dem 3. Reich, wie hat die Industrie über Rohstoffmärkte, Absatzmöglichkeiten und Rüstungsprofite gejubelt, wer hat mit Wahlspenden das erst ermöglicht?

Wir dürfen auch diese Verbrechen nicht vergessen wenn wir uns für den Kapitalismus entscheiden!

Ich denke man darf nicht einen Staat mit dem Marxismus gleich stellen. das wäre zu einfach. Wie schon gesagt es wird hier immer die BRD aus dieser Tradition ausgeklammert, aber ein neuer soz. Dt. Staat wird gleich mit den Fehlern der DDR gleich gestellt.

Ich hätte mich auch gewundert wenn Du mir zu gestimmt hättest, verschiedene Ansichten halt....


DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2012 18:11 | nach oben springen

#92

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 18:42
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert im Beitrag #89
Zitat von Vierkrug im Beitrag #85
Zitat von Gert im Beitrag #83
Zitat von frank im Beitrag #67
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



empfehle F...lmann, und immer schön die Gläser putzen.




Da benötigt man nicht F..lmann, um zu sehen, wie die Schere zwischen Arm und Reich auch im diesem Land immer weiter auseinanderklafft. Die Schere zwischen denen, die in das soziale Abseits gestellt werden und den Schmarotzern, die sich auf deren Kosten ein wohlgefälliges Leben leisten.
Alle bisherige Geschichte, war die Geschichte von Klassenkämpfen und auch die künftige Geschichte wird von Klassenkämpfen geschrieben werden, das steht fest, wie das Amen in der Kirche. Und den berühmten Ausspruch von E.H. mal abgewandelt - das Ende des Kapitalismus hält auch weder Ochs und Esel auf !!!
Im diesem Land ist der Einäugige noch der König unter den Blinden, aber wie lange noch !!!

Vierkrug

PS: Hätte nie geglaubt, wieviel Kommunistenhasser es in der ehemaligen DDR gab und es heute wieder in der Bananenrepublik gibt !!!


@ Vierkrug die größten Kommunistenhasser hat die DDR selbst herangezogen. Ich habe im Laufe meines Lebens einige kennengelernt. Bürger dieses Staates die ihren Verstand benutzten, konnten die Widersprüchlichkeiten, die Ungerechtigkeiten, die Schikanen der SED auf der Strasse vor sich liegen sehen. Sie brauchten sich nur bücken. Dass dann solche Gefühle aufkommen ist nur allzu verständlich.
Ich selbst hasse die DDR schon viele Jahre nicht mehr. Am Ende meines Daseins dort habe ich sie gehasst wie die Pest, das Schicksal war mir gnädig und hat mich von der "roten Pest" geheilt/befreit.. Es bedeutet jedoch nicht, dass ich alle Verfehlungen und Verbrechen der SED und des SED Staates runterschlucke. Die werden von mir beim Namen genannt, denn das darf nicht vergessen werden, künftige Generationen sollen wissen, was sie erwartet, wenn sie Marxisten wählen. Diese Mahnungen eignen sich aber nicht dazu, ein Hassgefühl abzuleiten. man kann nicht nur in den Farben schwarz und weiss denken, es gibt da noch ein paar Abstufungen.




Aha, da denkt man auch an Graustufen !!!
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Fahnenstange in der gesellschaftlichen Entwicklung ist - auch wenn er sich sehr anpassungsfähig zeigt und seinen Sterbeprozeß hinauszögert. Noch gibt es ja genügend Krankenschwestern am Sterbebett, die mit lebenserhaltenden Maßnahmen den Tod hinauszögern. Es wird eines Tages eine sozial gerechte und eine von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen freie Gesellschaftsordnung geben. Das wird kein frommer Wunsch der Marxisten sein, sondern das Ergebnis der gesellschaftlichen Entwicklung. Nicht nur die Ideen der Französischen Revolution leben weiter !!!
Gert, so wie Du an die Allmacht und die Seligkeit des Kapitals und seiner installierten Scheindemokratie glaubst, so lassen sich andere Menschen immer noch von den objektiven Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung in Gesellschaft und Natur leiten.
Haßerfüllten Menschen bleibt dabei der Blick auf Objektivität und Realität versperrt. Da sind oftmals politische Gegner hier vor Ort selbstkritischer wenn es um Ideologien und Politik geht.

Vierkrug


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#93

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 18:59
von PF75 | 3.291 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #62
Wir leben nun schon fast so lange in einer glücklichen Gesellschaftsordnung so lange wie wir als Deutschland gespalten waren.
Ist es denn nun" sooooooooo schwer zuzugeben", dass das Versuchsprojekt “Der Sozialismus deine Welt “nicht real existieren konnte? Es war nun mal ein totgeborenes Kind gewesen.
Harra 318





45 Jahre getrennt- 23 Jahre angeschlossen,da ist" fast" doch fast übertrieben


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#94

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 20:05
von turtle | 6.961 Beiträge

Alfred die Mängel in der heutigen Zeit ist doch ein anderes Thema . Natürlich streite ich nicht ab das nicht alles Gold ist was glänzt in dieser Gesellschaftsordnung.Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in einigen Ländern des ehemaligen" Ostblocks" größer wie bei uns. Es liegt doch mit an uns mit zu helfen das es besser wird. Geht doch wenigstens alle wählen ,und straft ab. Es ist doch schön das sogar Frau Honecker hier schreiben dürfte was sie sagte. Ungefähr waren ihre Worte so" es war nicht umsonst das es die DDR gegeben hat. Eines Tages wird man darauf zurückgreifen," Nun ich denke es war richtig nach dieser schrecklichen Naziherrschaft etwas Neues zu versuchen. Aber spätestens als die SED als führende Partei bestimmt wurde ,war klar das es keine Demokratie geben wird. Die Chance besseres aufzubauen wurde vertan. Ob die Menschen mit all ihren Schwächen überhaupt in der Lage sind einen idealen Staat aufzubauen,habe ich starke Zweifel. Und so wie die DDR war,war sie überwiegend eben nicht gut genug. So will sie doch die große Mehrheit nicht zurück. Nicht einmal die Genossen die mit offenen Augen damals .


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#95

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 20:16
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #89

Ich selbst hasse die DDR schon viele Jahre nicht mehr.



Das läßt Du Dir aber nicht anmerken.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#96

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 20:19
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #84
Ein Glück das man heute nicht mehr betrogen wird.

Ich vermisse meinen Arbeitsplatz, an dem ich auch was bewegen konnte. Und durfte.
An dem ich mir nach Feierabend noch eine Kopf gemacht habe, was morgen zu erledigen ist.
Heute Tür zu, und Arbeit ist vergessen.


Heute ist nur noch ducken angesagt. Jawohl Chef, jawohl, jawohl.
Mitdenken verboten.


Schön wär´s ja gewesen. Bei uns Außendienstmitarbeitern (Verkauf und Anwendungstechnik in Einem) wurde erwartet, daß das Mobil auch am Wochenende eingeschaltet war. Reiseberichte und Tourenplan für die kommende am Wochenende. Klebversuche für die Kunden auch am Wochenende. Habe das erst einige Jahre vor dem Ruhestand etwas zurückgefahren. Obwohl das Familienleben nur am Wochenende möglich war und da auch nur teilweise und obwohl mich meine Firma besch.... hat, machte mir der Job Spaß. Überall rumkommen, Landschaften sehen, eine Menge Leute kennenlernen, Probleme besser als der WB lösen und als Fachmann anerkannt sein. Nicht jedermanns Sache, aber es war nicht die schlechteste Zeit. Soll nicht heißen, daß mein Job zu DDR-Zeiten schlecht war. Auch Probleme lösen, aber es war geregelter und ruhiger und öfter auch mal etwas langweiliger. Ich muß sagen, wenn der Sprit nicht kontingentiert und ein Firmenauto kein Problem gewesen wäre, hätte es vergleichbar sein können.



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#97

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 20:30
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #93
Zitat von Harra318 im Beitrag #62
Wir leben nun schon fast so lange in einer glücklichen Gesellschaftsordnung so lange wie wir als Deutschland gespalten waren.
Ist es denn nun" sooooooooo schwer zuzugeben", dass das Versuchsprojekt “Der Sozialismus deine Welt “nicht real existieren konnte? Es war nun mal ein totgeborenes Kind gewesen.
Harra 318





45 Jahre getrennt- 23 Jahre angeschlossen,da ist" fast" doch fast übertrieben

Hallo,@ PF 75
rot=lesen, wenn du kannst ?
Jetzt für deine Haarspalterei,mein Rechenweg: November 1989-August 1961=28 Jahre (rund)
Januar 2013 -November 1989 = 24 Jahre (rund)
Verstehst du es,oder nochmal,langsam für dich.......Ich füge auch gern wieder Beispiele an.
Harra 318


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#98

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 20:46
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #89
Zitat von Vierkrug im Beitrag #85
Zitat von Gert im Beitrag #83
Zitat von frank im Beitrag #67
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



empfehle F...lmann, und immer schön die Gläser putzen.




Da benötigt man nicht F..lmann, um zu sehen, wie die Schere zwischen Arm und Reich auch im diesem Land immer weiter auseinanderklafft. Die Schere zwischen denen, die in das soziale Abseits gestellt werden und den Schmarotzern, die sich auf deren Kosten ein wohlgefälliges Leben leisten.
Alle bisherige Geschichte, war die Geschichte von Klassenkämpfen und auch die künftige Geschichte wird von Klassenkämpfen geschrieben werden, das steht fest, wie das Amen in der Kirche. Und den berühmten Ausspruch von E.H. mal abgewandelt - das Ende des Kapitalismus hält auch weder Ochs und Esel auf !!!
Im diesem Land ist der Einäugige noch der König unter den Blinden, aber wie lange noch !!!

Vierkrug

PS: Hätte nie geglaubt, wieviel Kommunistenhasser es in der ehemaligen DDR gab und es heute wieder in der Bananenrepublik gibt !!!


@ Vierkrug die größten Kommunistenhasser hat die DDR selbst herangezogen. Ich habe im Laufe meines Lebens einige kennengelernt. Bürger dieses Staates die ihren Verstand benutzten, konnten die Widersprüchlichkeiten, die Ungerechtigkeiten, die Schikanen der SED auf der Strasse vor sich liegen sehen. Sie brauchten sich nur bücken. Dass dann solche Gefühle aufkommen ist nur allzu verständlich.
Ich selbst hasse die DDR schon viele Jahre nicht mehr. Am Ende meines Daseins dort habe ich sie gehasst wie die Pest, das Schicksal war mir gnädig und hat mich von der "roten Pest" geheilt/befreit.. Es bedeutet jedoch nicht, dass ich alle Verfehlungen und Verbrechen der SED und des SED Staates runterschlucke. Die werden von mir beim Namen genannt, denn das darf nicht vergessen werden, künftige Generationen sollen wissen, was sie erwartet, wenn sie Marxisten wählen. Diese Mahnungen eignen sich aber nicht dazu, ein Hassgefühl abzuleiten. man kann nicht nur in den Farben schwarz und weiss denken, es gibt da noch ein paar Abstufungen.




Genau, beim Namen nennen ! Ich habe persönlich und auch in meiner Argumentation gegenüber Genossen und Parteilosen stets zwischen dem Gesellschaftssystem als Solchem, welches ich auch heute noch als das unter dem Strich Bessere betrachte und konkreten handelnden Personen unterschieden. Auch die best gedachte Idee kann durch Stümper versaut werden. Auch das Kapital hat sozial verantwortungsvoll denkende und handelnde Leute hervorgebracht aber diese waren leider eher die Ausnahme als die Regel und mußten aufpassen, nicht gefressen zu werden.



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#99

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 21:20
von Ex-Huf (gelöscht)
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Da hier fortwährend mein Beitrag zitiert wird, möchte ich folgendes anführen:

Tausende, ja Zehntausende Übersättigte in Deutschland schreien nach sozialer Gerechtigkeit, und meinen in Wirklichkeit, dass sie Geld erhalten für Nichtstun, nicht mehr!
Keine Sorge, Ihr unverbesserlichen Kommunisten, wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich sozial schwache Menschen nicht einfach so ausgrenze.
Ihr aber, die Ihr in Eurem Inneren seit der Revolution Entmachteten Menschenhasser seid, benutzt das Recht der freien Meinungsäußerung hier und anderswo für Schönrederei der DDR, während Ihr selbst alle materiellen Gegenheiten unserer Zeit genüßlich auslebt!
Euch verfluchten Kommunisten geht es nicht um soziale Gerechtigkeit an sich, sondern um Euer verlorengegangenes Monopol der öffentlichen Meinung ohne jedwede Kritik! Eure verlorene Macht über Millionen von Menschen in der ehem. DDR vereint Euch hier und anderenorts, um alles, aber auch alles, was sich freie Menschen in einem zuvor ungeahnten freien Deutschland erschaffen haben, zu bekämpfen, ohne dass Ihr Tulpen es selbst jemals durch eigener Hände Arbeit jemals zu etwas gebracht hättet.

Es ist bedauernswert, dass dieses Forum Euch verhassten Kommunisten eine derartig breite Plattform bietet.

Ex-Huf (ich rechne im Zuge der freien Meinungsäußerung mit einer Abmahnung durch Admins)


Harra318 und Pit 59 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#100

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 21:27
von Gelöschtes Mitglied
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Da schreibt hier jemand von Kommunistenhasser . Waren es vielleicht auch ehemalige DDR Bürger , die sich verarscht und betrogen gefühlt haben und es heute noch sind???
Ich habe Leute kennengelernt , mein vertstorbener Nachbar hat Bis 52 bei den Russen in Gefangenschaft gesessen . Aus welchen Gründen er auch immer in die SED eingetreten war.!! sagte er nicht , Er wollte auch ein anderes ,besseres Deutschland mit aufbauen . Alle die wie er eine vollkommen gute Meinung vertraten ,wurden von den neuen Kommunisten in den Schattengestellt und Mundtot gemacht . Was dann nach dem Sturz Ulbricht an die Macht kam , waren doch in Russland geschulte Kommunisten . Stalin hat denen schon wie man regiert beigebracht .
Ich bin mit der DDR groß gewurden , als 4 Kind auf dem Dorf , eines Genossenschaftsbauern . Uns wurde nichts geschenkt .
Was es dann ab 1970 für soziale Änderungen in der DDR gab , davon habe ich nichts in Anspruch genommen . Aber ich habe alles für meine Familie getan ,damit es meinen Kindern mal besser geht . Bin nie in den Rausch eines Klassenkämpfers gefallen . Auch meine Kinder nie in dem Sinne der Kommunisten erzogen .
Aber wenn ich hier die Äußerungen von Euch , damals 1990 noch jungen Menschen lese , die noch die Eierschale hinter den Ohren hatten , was habt ihr denn schon in der DDR erlebt , Eure Eltern hatten sich vielleicht anders Orienttiert , euch alles in den Hintern geblasen . Vielleicht noch von OPa und Oma alles noch hinten rein . Ihr jubelt und trauert diese DDR hinter her . Macht ihr Euch hier nur über die lustig , die es heute anders sehen ? .

Wer hat denn das ganze SYSTEM DDR in den RUIN getrieben , doch nicht die ,die auf die Srasse gingen , die haben das Ende hervorgerufen .
Es waren doch die ,welche uns verarscht, belogen und betrogen haben , angefangen in Wandlitz und zum Schluss die Kreisekretäre ,
mfG ratata
Hallo Huf , eine Abmahnung wäre für deinen Beitrag , NICHT gerechtfertigt ,


Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2012 21:31 | nach oben springen



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