#61

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 21:41
von Jackson | 102 Beiträge

Und ich kann dieses Gejammer, Oh, Puh, äh, in der DDR war alles schlecht usw nicht mehr hören. Habt ihr die ganze Zeit gepennt und das Leben ist an euch vorbei gegangen? Habt ihr keine Freunde gehabt? Habt ihrs nicht verstanden, auch da zu leben? Seit ihr keine Nutznießer dieses so erniedrigenden Landes gewesen? Warum seid ihr dann nicht gegangen? Zu Faul, zu Feige, die Unannehmlichkeiten in kauf zu nehmen? Der goldene Westen, die Freiheit, wäre es doch wert gewesen, oder nicht? Na gut, sich mit Autos oder ähnlichem einen versilberte Nase zu machen, der Traum wäre dann geplatzt.
Falls ihr es noch nicht gemerkt habt, inzwischen werden einige, der so erbärmlichen Gepflogenheiten des "real existierenden Sozialismus" von irgendwelchen Politikern wieder ausgegraben und als eigene Ideen verkauf. Und Verdammt, die kommen durch damit. Muss doch für euch, die nur schlechtes kannten und erlebt haben, ein Schlag ins Gesicht sein.
So, ich habe fertig.



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#62

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 21:43
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Wir leben nun schon fast so lange in einer glücklichen Gesellschaftsordnung so lange wie wir als Deutschland gespalten waren.
Ist es denn nun" sooooooooo schwer zuzugeben", dass das Versuchsprojekt “Der Sozialismus deine Welt “nicht real existieren konnte? Es war nun mal ein totgeborenes Kind gewesen.
Harra 318


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#63

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 21:48
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #62
Wir leben nun schon fast so lange in einer glücklichen Gesellschaftsordnung so lange wie wir als Deutschland gespalten waren.
Ist es denn nun" sooooooooo schwer zuzugeben", dass das Versuchsprojekt “Der Sozialismus deine Welt “nicht real existieren konnte? Es war nun mal ein totgeborenes Kind gewesen.
Harra 318



Nun, totgeboren würde ich nicht sagen, um es mal bildlich zu sehen. Aber die äußeren Rahmenbedingungen und die inneren Rahmenbedingungen (Faktor "Mensch" mit seinen auch archaischen Verhaltensweisen) ließen wohl ein Gedeihen über das Kindesalter hinaus nicht zu.



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#64

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 21:50
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #52





Zitat von Rostocker im Beitrag #51
Zitat von linamax im Beitrag #50
Zitat von Rostocker im Beitrag #44
Zitat von Harra318 im Beitrag #41
[quote=simsonS51|p222902]Ich vermisse diese schei.. DDR nicht eine einzige Minute.Ich war 20 als diese unterging und ich habe sie nur von der negativen Seite kennen gelernt.Kriminalität gab und gibt es überall zu Genüge, nur die DDR wusste es zu vertuschen durch ständige Kontrolle der Medien und Maulkorb für die Bürger gelang eben nichts an die breite Öffentlichkeit.Aber was sich im eigenen Wohnort ereignete machte die Runde Suizid, Vergewaltigung, Vandalismus auch Mord usw. war auch überall in der DDR an der Tagesordnung.Nur die Stasi wusste davon und verliert bis heute kein Wort darüber, anscheinend waren die wenigen hier Angemeldeten nur Hausmeister und Küchenhilfen.


Hallo @ Simson S 51, deine Worte in diesem Beitrag sind so klar und unmissverständlich das ich mir sicher bin, dass sie jeder verstehen wird. Vermissen werden nur diejenigen etwas seit dem Untergang der DDR die auf Kosten der anderen ein schönes Leben geführt haben. Was muss man so oft lesen in den Beiträgen:“Leben in sozialer Geborgenheit“, wie es angeblich in der DDR war.
Wenn ich mir heute in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, sprich bei meinem Arbeitgeber, nichts zu Schulden kommen lasse, habe ich auch eine“ Sicherheit“. Sicherheit insofern wie es die Auftragslage hergibt.
Die zwei Unterschiede die es leider noch gibt sind zum einen die unterschiedlichen Tarife was den Lohn betrifft. Und zum anderen, wer im Osten einmal seinen Job verloren hat steht auf der Straße und das erst einmal hoffnungslos. Im Westen, geht eine Tür zu und die andere öffnet sich.Harra 318



Und was ist mit den ganzen Hartz4 oder Arbeitslosen Empängern im Westen.Die dürfte es doch garnicht geben.Weil sich doch wieder eine Tür öffnet.Harra318--letztens brachten sie in den Nachrichten das in den kommenden Jahren ein Opelwerk geschlossen werden soll.Ich mache Dir ein Vorschlag--erkläre das den Arbeitnehmern dort mal---das sie im Westen nicht so viel rumjammern sollen.Denn es öffnen sich ja wieder die Türen und sie sind natürlich in soz.Geborgenheit.Ich hoffe Du siehst es schlauer wie die Gewerkschaften.[/quote

Hallo Genosse Rostocker
Dein ewiges Gejammere und alles schlecht reden das ist wirklich unter aller Sau . Alles was heute in Deutschland ist das ist für dich negativ . Wenn ich dich immer jammern höre dann muß deine DDR- ein Land gewesen sein , wo Milch und Honig gefloßen sind .





Linamax,ich kann mich nicht dran erinnern,das ich rumgejammert habe oder jeweils behauptet habe--das in der ehm.DDR nur Milch und Honig gefloßen sind. Aber ich behalte mir das Recht vor,wie jeder andere User.Meine Meinung zu Themen hier im Forum zu schreiben.Oder sollte ich Dich erst um Erlaubnis fragen. Ach ja und noch was--die Anrede mit Genosse hättest Dir sparen können--Jugendfreund wäre passender gewesen.Und das mit den Ausdruck (deine DDR)--da muss ich Dir zustimmen.Bin in den Land aufgewachsen und habe in diesen Land gelebt.Mit seinen guten und schlechten Seiten.So und nun wünsch ich Dir noch einen schönen Abend.



Hallo Rostocker
Mich brauchst Du nicht um Erlaubnis zu fragen ,daß ist dummes Zeug .Ich bin auch in der DDR aufgewachsen habe aber nur schlechte Zeiten erlebt .


Man, mußt Du ein miesepetriger Typ damals gewesen sein.



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#65

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 21:59
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #63
Zitat von Harra318 im Beitrag #62
Wir leben nun schon fast so lange in einer glücklichen Gesellschaftsordnung so lange wie wir als Deutschland gespalten waren.
Ist es denn nun" sooooooooo schwer zuzugeben", dass das Versuchsprojekt “Der Sozialismus deine Welt “nicht real existieren konnte? Es war nun mal ein totgeborenes Kind gewesen.
Harra 318



Nun, totgeboren würde ich nicht sagen, um es mal bildlich zu sehen. Aber die äußeren Rahmenbedingungen und die inneren Rahmenbedingungen (Faktor "Mensch" mit seinen auch archaischen Verhaltensweisen) ließen wohl ein Gedeihen über das Kindesalter hinaus nicht zu.


totgesagte" leben länger", was leider (Gott sei Dank) hier nicht zutrifft
Harra 318


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#66

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 22:28
von Ex-Huf (gelöscht)
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Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


Harra318, Gert, Schuddelkind und matloh haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 22:35
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


in der gegenwart ist lesen überflüssig ! einfach die haustür aufmachen und schon ist auch 'rot mark' !!!



Alfred, passport und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#68

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 22:41
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #47
Mein lieber@Rostocker, wir kommen jetzt vom Thema ab. Ich versuche es dir trotzdem verständlich zu machen. Zu dem erstenPunkt, dem Hartz IV, das ist so eine Sache im Westen. Es gibt ein Teil der ist unverschuldet hinein geraten. Dann gibt es welche die wollen nicht. Es gibt aber auch einen Prozentsatz, die sehen es ganz anders. Wenn ich bei uns durch die Fußgängerzone laufe, mache ich unter anderen folgende Beobachtung. Mann und Frau, rechts und links ein Kind, ein Kind schiebt die Frau im Kinderwagen und eins hat sie im Bauch(was offensichtlich ist). Es ist eine gewisse Bevölkerungsgruppe. Diese haben aber mit Arbeit nicht viel am Hut. Sie nennen sich auch Hartz IV Empfänger. Das andere kann ich mir sparen, hat soeben @ Gert geschrieben
Harra 318




@Harra, das von Dir benannte ist aber ein drastischen Zeichen, das in diesem Land, in und mit dieser Politik nicht irgendetwas, sondern ganz erheblich etwas verkehrt läuft..!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#69

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 23:24
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


Was meinst Du, was Du über dieses gegenwärtige System mal lesen könntest, wenn die Archive mal geöffnet werden und die ehemals Mächtigen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Justiz u.a. mal aus dem Nähkästchen plaudern würden ? Ich traue denen alles, aber auch alles zu, was sich kranke Gehirne so ausdenken könnten.



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#70

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 26.12.2012 23:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #69
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


Was meinst Du, was Du über dieses gegenwärtige System mal lesen könntest, wenn die Archive mal geöffnet werden und die ehemals Mächtigen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Justiz u.a. mal aus dem Nähkästchen plaudern würden ? Ich traue denen alles, aber auch alles zu, was sich kranke Gehirne so ausdenken könnten.


Ach die imaginären Nähkästchen nebst noch geschlossenen Archiven.
Dir, mir und vielen anderen geht es doch gut, ist doch Tatsache.
Das ist gegenständlich greifbar, was im dunklen Hintergrund abläuft, ich möchte es lieber nicht wissen, muss ich auch nicht gewollt.


zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:34 | nach oben springen

#71

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 00:08
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #70
Zitat von DoreHolm im Beitrag #69
[quote=Ex-Huf|p222968]Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


Was meinst Du, was Du über dieses gegenwärtige System mal lesen könntest, wenn die Archive mal geöffnet werden und die ehemals Mächtigen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Justiz u.a. mal aus dem Nähkästchen plaudern würden ? Ich traue denen alles, aber auch alles zu, was sich kranke Gehirne so ausdenken könnten.


Ach die imaginären Nähkästchen nebst noch geschlossenen Archiven.
Dir, mir und vielen anderen geht es doch gut, ist doch Tatsache.
Das ist gegenständlich greifbar, was im dunklen Hintergrund abläuft, ich möchte es lieber nicht wissen, muss ich auch nicht gewollt.
[/quot

Da haste Recht---selbst den heutigen selbsternannten Demokraten kann man nicht im dunklen Hintergrund schauen


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#72

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 00:13
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #71
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #70
Zitat von DoreHolm im Beitrag #69
[quote=Ex-Huf|p222968]Als die DDR unterging, war ich 30 Jahre alt.
Ich vermisse nichts nach dem Untergang dieses menschenbetrügenden Systems, nachdem ich nunmehr schwarz auf weiß gelesen habe, was so ablief!

VG Ex-Huf


Was meinst Du, was Du über dieses gegenwärtige System mal lesen könntest, wenn die Archive mal geöffnet werden und die ehemals Mächtigen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Justiz u.a. mal aus dem Nähkästchen plaudern würden ? Ich traue denen alles, aber auch alles zu, was sich kranke Gehirne so ausdenken könnten.


Ach die imaginären Nähkästchen nebst noch geschlossenen Archiven.
Dir, mir und vielen anderen geht es doch gut, ist doch Tatsache.
Das ist gegenständlich greifbar, was im dunklen Hintergrund abläuft, ich möchte es lieber nicht wissen, muss ich auch nicht gewollt.
[/quot

Da haste Recht---selbst den heutigen selbsternannten Demokraten kann man nicht im dunklen Hintergrund schauen


Mal so von Mann zu Mann, kannst du eventuell mal eine andere Platte auflegen?
Die immer abgespielte nervt echt.
Nicht böse gemeint, ist aber so.


zuletzt bearbeitet 27.12.2012 00:14 | nach oben springen

#73

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 00:23
von ddr-bürger (gelöscht)
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Ich vermisse die DDR!

Lieber die DDR mit ihren Fehlern als die "verkohlten" blühenden Landschaften!

Ich vermisse eine größere soziale Gerechtigkeit, auch wenn einiges fehlerhaft war.


Jawa 350 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#74

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 00:25
von frank | 1.753 Beiträge

oder überhaubt soziale gerechtigkeit !!!



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#75

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 00:32
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von frank im Beitrag #74
oder überhaubt soziale gerechtigkeit !!!


Du hast die doch beschützt und wirst wohl dafür relativ gut entlohnt worden sein.
So um die 1000 Mark?
Gab es nebenher noch ein paar kleine Vergünstigungen?
Die am Grund entlangschnüffelten waren nicht so ganz euphorisch für den Sozialismus, die wollten den sogar weghaben


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#76

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 01:00
von ddr-bürger (gelöscht)
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Da hier von 1000 Mark für Staatsdiener geredet wird, für viele war das in der DDR sehr viel Geld. Ich habe in der DDR im Automobilwerk über 1000 Mark verdient (in 3 Schichten).
Wo ist heute die Relation von einem Schichtarbeiter zu den heutigen Staatsdienern?
Als ich nach der Wende die Videos über Wandlitz gesehen habe, da habe ich gelacht...., wie hat man uns verarscht, das waren Minister und sie lebten wie ein Meister bzw. Abteilungsleiter von VW. Aber der Volkszorn war empört über die "ausschweifende Lebensweise", oh Herr wie hat man uns verarscht!
Man hätte die Bilder mit denen von gleichgestellten Personen des BRD Machtapperates gegenüberstellen sollen, dann wäre evtl. mancher anders an das Thema gegangen.


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#77

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 08:19
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #35
Zitat von Ecki im Beitrag #31
Zitat von S51 im Beitrag #30
...Was ich noch vermisse, mehr und mehr? Die Einfachheit des täglichen Lebens.
Mein lieber S51,

dem stimme ich zu. Wobei, das begreift nur ein gelernter DDR-Bürger. Nehmen wir z. B. mal Weihnachten. Das war wirklich ein Höhepunkt, weil es Dinge gab, welche sonst nur sehr schwer erhältlich waren und die man das ganze Jahr über "gehortet" hat. Welche Freude löste die Smalcalda-Bohrmaschine für Vater aus, was war es doch für ein Genuss, einmal vom rohen Schinken zu kosten! Und die Augen meiner Tochter glänzten richtig, wenn es mir gelang, eine Flasche Tomatenketchup zu ergattern.

Heute gibt es immer alles, dadurch wird das Leben aber auch flacher und das Freuden-Level erheblich höher.

Liebe Grüße

Ecki






@ Ecki erst mal die Frage, [b]was zeichnet einen gelernten DDR-Bürger aus[/b]? Dieser Begriff geistert hier durch viele Posts. Muss man vor diesem Begriff vor Ehrfurcht erstarren ? Ich jedenfalls war nicht stolz DDR Bürger zu sein.
Für mich ist dieser Begriff gequirlte Sch...
Auf die von dir und anderen hier beschriebenen Mängel und Versorgungsengpässe konnte ich nach meiner Flucht gern verzichten und kann es auch heute noch. Wenn ich, wie mein Vater es tat, Weihnachten 2 Krücken von Weihnachtsbäumen kaufen musste um einen halbwegs brauchbaren zusammenzubasteln, so zeugt das von einer Staats- und Wirtschaftsführung, der man nur die totale Unfähigkeit bescheinigen kann. Nicht einmal Weihnachtsbäume konnten sie.Das von mir beschriebene Beispiel kann man spielend bis an die Millionengrenze hochrechnen. Ich habe über viele Jahre Besuchsreisen nach meiner Flucht die elenden Basteleien, die ständigen Klagen was mal wieder nicht zu kaufen ist, das organisieren von irgendwelchen Dingen, auch mit DM, die dann meistens Wunder bewirkten, mir angehört.Das alles mit dem permanenten Bewusstsein unterlegt, das man diesem schlechten Lebensgefühl nicht auf legalem Wege ausweichen kann.
[h1]Da ziehe ich es vor, fortwährend von Werbung für irgendwelche Produkte berieselt zu werden. Ich kann die Ohren auf Durchzug schalten, ich muss den ganzen Plunder ja nicht kaufen. Das ist wesentlich nervenschonender, als Tag für Tag mit dem Mangel konfrontiert zu sein.[/h1]

Schönen Feiertag noch
Mein lieber Gert,

nun, die Frage nach dem gelernten DDR-Bürger möchte ich (rein subjektiv naturellement) so beantworten:

Der gelernte DDR-Bürger zeichnet sich dadurch aus, dass er

a. Ab dem 18. Lebensjahr mindestens 10 Jahre in der DDR gelebt hat

b. Idealerweise keine verwandschaftliche oder bekanntschaftliche Beziehungen in den "Westen" hatte.

Beides trifft auf mich zu.

Bezüglich der materiellen Segnungen in der DDR und jetzt wollte ich zum Ausdruck bringen, dass aus meiner Sicht ein Glücksgefühl nicht davon abhängt, wie hoch der materielle Segen ist, sondern ob dieser eine bereichernde Besonderheit darstellt oder nicht. Und so ist es zu verstehen, dass ich in der DDR über eine Flasche Tomatenketchup in etwa so glücklich war wie heute über eine Goldmünze.

Insofern bin ich in der DDR glücklich gewesen und bin es heute wieder. Wobei zu sagen ist, dass ich ein positiv denkender Mensch bin, der sich weigert, wie auch immer, herumzujammern.

Vielleicht kannst du aus diesen kurzen Worten ersehen, dass ich die DDR überhaupt nicht zurückhaben will und mich heute wohl fühle.

Es ist nach meiner Meinung eine Besonderheit des, und nun kommt er wieder, dieser Begriff i. O. genannten Sinn, gelernten DDR-Bürgers, dass er über diese Erfahrungen verfügt.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#78

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 09:29
von linamax | 2.018 Beiträge

Zitat von Jawa 350 im Beitrag #59
Linemax und Harra 318 Ihr solltet erst etwas bestimmtes einschalten bevor Ihr schreibt !

Hallo Jawa
Du mußt nicht beleidigend werden nur wenn man nicht Deiner Meinung ist .


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#79

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 09:41
von Boy | 32 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #76
Da hier von 1000 Mark für Staatsdiener geredet wird, für viele war das in der DDR sehr viel Geld. Ich habe in der DDR im Automobilwerk über 1000 Mark verdient (in 3 Schichten).
Wo ist heute die Relation von einem Schichtarbeiter zu den heutigen Staatsdienern?
Als ich nach der Wende die Videos über Wandlitz gesehen habe, da habe ich gelacht...., wie hat man uns verarscht, das waren Minister und sie lebten wie ein Meister bzw. Abteilungsleiter von VW. Aber der Volkszorn war empört über die "ausschweifende Lebensweise", oh Herr wie hat man uns verarscht!
Man hätte die Bilder mit denen von gleichgestellten Personen des BRD Machtapperates gegenüberstellen sollen, dann wäre evtl. mancher anders an das Thema gegangen.
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #76
Da hier von 1000 Mark für Staatsdiener geredet wird, für viele war das in der DDR sehr viel Geld. Ich habe in der DDR im Automobilwerk über 1000 Mark verdient (in 3 Schichten).
Wo ist heute die Relation von einem Schichtarbeiter zu den heutigen Staatsdienern?
Als ich nach der Wende die Videos über Wandlitz gesehen habe, da habe ich gelacht...., wie hat man uns verarscht, das waren Minister und sie lebten wie ein Meister bzw. Abteilungsleiter von VW. Aber der Volkszorn war empört über die "ausschweifende Lebensweise", oh Herr wie hat man uns verarscht!
Man hätte die Bilder mit denen von gleichgestellten Personen des BRD Machtapperates gegenüberstellen sollen, dann wäre evtl. mancher anders an das Thema gegangen.
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #76
Da hier von 1000 Mark für Staatsdiener geredet wird, für viele war das in der DDR sehr viel Geld. Ich habe in der DDR im Automobilwerk über 1000 Mark verdient (in 3 Schichten).
Wo ist heute die Relation von einem Schichtarbeiter zu den heutigen Staatsdienern?
Als ich nach der Wende die Videos über Wandlitz gesehen habe, da habe ich gelacht...., wie hat man uns verarscht, das waren Minister und sie lebten wie ein Meister bzw. Abteilungsleiter von VW. Aber der Volkszorn war empört über die "ausschweifende Lebensweise", oh Herr wie hat man uns verarscht!
Man hätte die Bilder mit denen von gleichgestellten Personen des BRD Machtapperates gegenüberstellen sollen, dann wäre evtl. mancher anders an das Thema gegangen.
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #76
Da hier von 1000 Mark für Staatsdiener geredet wird, für viele war das in der DDR sehr viel Geld. Ich habe in der DDR im Automobilwerk über 1000 Mark verdient (in 3 Schichten).
Wo ist heute die Relation von einem Schichtarbeiter zu den heutigen Staatsdienern?
Als ich nach der Wende die Videos über Wandlitz gesehen habe, da habe ich gelacht...., wie hat man uns verarscht, das waren Minister und sie lebten wie ein Meister bzw. Abteilungsleiter von VW. Aber der Volkszorn war empört über die "ausschweifende Lebensweise", oh Herr wie hat man uns verarscht!
Man hätte die Bilder mit denen von gleichgestellten Personen des BRD Machtapperates gegenüberstellen sollen, dann wäre evtl. mancher anders an das Thema gegangen.

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #76
Da hier von 1000 Mark für Staatsdiener geredet wird, für viele war das in der DDR sehr viel Geld. Ich habe in der DDR im Automobilwerk über 1000 Mark verdient (in 3 Schichten).
Wo ist heute die Relation von einem Schichtarbeiter zu den heutigen Staatsdienern?
Als ich nach der Wende die Videos über Wandlitz gesehen habe, da habe ich gelacht...., wie hat man uns verarscht, das waren Minister und sie lebten wie ein Meister bzw. Abteilungsleiter von VW. Aber der Volkszorn war empört über die "ausschweifende Lebensweise", oh Herr wie hat man uns verarscht!
Man hätte die Bilder mit denen von gleichgestellten Personen des BRD Machtapperates gegenüberstellen sollen, dann wäre evtl. mancher anders an das Thema gegangen.
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #76
Da hier von 1000 Mark für Staatsdiener geredet wird, für viele war das in der DDR sehr viel Geld. Ich habe in der DDR im Automobilwerk über 1000 Mark verdient (in 3 Schichten).
Wo ist heute die Relation von einem Schichtarbeiter zu den heutigen Staatsdienern?
Als ich nach der Wende die Videos über Wandlitz gesehen habe, da habe ich gelacht...., wie hat man uns verarscht, das waren Minister und sie lebten wie ein Meister bzw. Abteilungsleiter von VW. Aber der Volkszorn war empört über die "ausschweifende Lebensweise", oh Herr wie hat man uns verarscht!
Man hätte die Bilder mit denen von gleichgestellten Personen des BRD Machtapperates gegenüberstellen sollen, dann wäre evtl. mancher anders an das Thema gegangen.


Man wurde 1989 von den Medien nur einseitig zum Nutzen der BRD informiert ( wer nur oberflächlich sich informierte ) und merkte gar nicht in welchen Verhältnissen die oberen Schichten lebten! Mit solchen Bedingungen wie unsere Staatsführung in der DDR lebten hätten sich die Bänker Manager Medienhaie und Politiker nie abgegeben. Heute verdient man 800 € als Tankwart und da bleibt nicht viel übrig!! Oh wie ist man beschissen worden


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#80

RE: Was vermisst man mit dem Untergang der DDR?

in Leben in der DDR 27.12.2012 09:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #73
Ich vermisse die DDR!

Lieber die DDR mit ihren Fehlern als die "verkohlten" blühenden Landschaften!

Ich vermisse eine größere soziale Gerechtigkeit, auch wenn einiges fehlerhaft war.



rot mark.
was ist das in deinen Augen ?? Beschreibe bitte mal diesen Zustand.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 27.12.2012 09:49 | nach oben springen



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