#1

Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 17.12.2012 16:07
von Stabsfähnrich | 1.980 Beiträge | 1431 Punkte

Das MdI gab zwei Bände "Geschichte der Deutschen Volkspolizei" heraus. Diese Bände gehörten zur Grundlektüre eines Volkspolizisten. Nachfolgend möchte ich mal darstellen, wie Ereignisse seitens der Verantwortlichen in der DDR politisch verbogen dargestellt wurden.

Im Band I (1945-1961) wurde über das Eisenbahnattentat von Burkau berichtet und die hervorragenden Ermittlungen der Volkspolizei geschildert.
Der damalige Ministerialrat Willi Seifert (später Generalleutnant der VP) leitete die gesamte Aktion. Was war geschehen?

Am 29. November 1945 befuhr der P 864 den Streckenabschnitt in Richtung Bischhofswerda. Im Bereich des Bahnkilometer 13,800 und des Einfahrsignal Burkau kam es zu einer Explosion. Mitarbeiter der Reichsbahn sowie Reisende verloren ihr Leben oder wurden verletzt. Die Lok und mehrere Wagen entgleisten und wurden stark zerstört.

Im Band I der Geschichte der Deutschen Volkspolizei Seite 52 wurde der Sachverhalt wie folgt dargestellt: „ bei einem Attentat, das faschistische Elemente am 29. November 1945 in Burkau (Kreis Kamenz) auf einen von einer antifaschistischen Brigade gefahrenden Personenzug verübten, wurden sechs Reisende getötet und zahlreiche verletzt. Durch hervorragenden Einsatz aller Dienstzweige der Polizei konnten die Täter innerhalb kurzer Zeit ermittelt und dem Gericht übergeben werden. Im Verlauf dieser Aktion wurden größere Mengen Kriegsmaterial der faschistischen Wehrmacht………“

In dem Buch „Leben und Kampf im Dienste des Volkes“ Band 1 Seite 145 (Ausgabe 1984) wurde das Leben des GL Seifert dargelegt. So auch u.a. folgendes: „ Am 29. November 1945 kommt es in Burkau im Kreis Kamenz zu einem Sprengstoffanschlag auf einen Personenzug. Fünf Reisende finden den Tod, zahlreiche werden verletzt. Willi Seiferts Meldesystem bewährte sich erneut ………… Noch in Dresden leitet Willi Seifert Sofortmaßnahmen ein. Die von ihm befohlenen Experten und Volkspolizisten nahmen ihre Arbeit auf………..Die Täter konnten bereits Tage später gestellt und als Faschisten entlarvt werden. Sie hatten es auf die antifaschistische Brigade der Eisenbahner abgesehen, welche diesen Personenzug führte“.

In der Festzeitschrift zum 100 jährigen Bestehen der Bahnstrecke Kamenz – Radeberg 1971 wurde durch den Reichsbahnoberamtmann Schydlik folgendes dargelegt: „ Leider – und daran sei hier nochmals erinnert – kam es nach der Aufnahme des Verkehrs in Richtung Bischofswerda zu einem tragischen Unglücksfall, bei dem durch die Explosion einer zuvor nicht entdeckten, noch unter dem Gleiskörper liegenden Fliegerbombe vier Eisenbahner den Tod fanden“.

Was ist nun Richtig? In einem Entwurf zur „Geschichte der Deutschen Volkspolizei“ Band 1 Seite 25 befassten sich die Autoren Dr. Röder, Byszio und Sommerfeld mit den Ereignissen in Burkau. In besagtem Entwurf, war von keiner Festnahme und Bestrafung der Täter im Zusammenhang mit der Explosion die Rede. Dies wurde erst später hinzugefügt. Aus welchem Grunde auch immer.

Unbestritten gab es Festnahmen im Rahmen der ersten Ermittlungen. Diese wurden jedoch teilweise willkürlich vorgenommen. Insbesondere wurden ehemalige HJ Mitglieder unter dem Verdacht des „Wehrwolf“ festgenommen genau wie die Besitzer von Munition und Waffen oder ehemalige Wehrmachts- und SS Angehörige.

Bleibt die Frage, wie es zu der Explosion gekommen ist.
Der Zugverkehr auf besagter Strecke wurde am 4. November 1945 aufgenommen. Zuvor haben Pioniere der Roten Armee die Strecke nach Munition abgesucht. Pro Tag erfolgten zwei Zugfahrten und dies bis zum Unglückstag – drei Wochen lang. Durch das BW Kamenz wurde eine Lok der sächsischen Baureihe 94 zur Verfügung gestellt. Am besagtem 29. November musste diese Lok zur Reparatur und wurde eine Ersatzlok aus Cottbus angefordert. Diese auch eine 94 jedoch preußische Bauart. Dieser Loktyp (äußerlich Baugleich wie die sächsische 94) wurde zum ersten Mal auf dieser Strecke eingesetzt.

Hier mal zum Vergleich die Betriebswerte der beiden Loks:
Preußische Baureihe: Leergewicht 68,1 t, Lastgewicht 84,9 t, Achslast 17,2 t
Sächsische Baureihe: Leergewicht 58,1 t, Lastgewicht 74,0 t, Achslast 15,0 t

Da die sächsische Baureihe leichter als ihre preußische Schwesterlok war, konnte der Zünder der Munition nicht zur Auslösung gebracht werden. Erst durch die fast zehn Tonnen schwerere Lok, konnte der Zünder auslösen und die Explosion herbei führen.
Soviel mal, zu den Halbwahrheiten in den Büchern „Geschichte der Volkspolizei“.
Quellen:
„Geschichte der Deutschen Volkspolizei“ NfD Ausgabe 1985
„ leben und Kampf im Dienste des Volkes“
Fahndung –große Fälle der Volkspolizei, Mittmann, Verlag das neue Leben
Geschichte der deutscher Bahnen
Eisenbahnunfälle und Katastrophen der deutschen Bahn, Preuss


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#2

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 16:29
von eisenringtheo | 6.020 Beiträge | 46891 Punkte

Interessanter Fall, man beachte das enorme Aufklärungstempo (das Ereignis war am 29.), die Präsidialsitzung am 30. November 1945. Das Fazit: Es waren Jugendliche und ein Einfluss des "Werwolfs" (also organisierte Nazitätigkeit) wurde ausgeschlossen.
http://books.google.ch/books?id=W6eDHqUk...0burkau&f=false
Theo


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#3

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 16:33
von Gert | 8.270 Beiträge | 72805 Punkte

interessanter Beitrag von Stabsfähnrich. Er, der Beitrag, belegt, wie in der Politik gelogen wird, um bestimmte Ziele zu erreichen, um bestimmte Leute anzuschwärzen und letztlich um von eigenen Fehlern abzulenken.


Frei sein heißt, wählen können, wessen Sklave man sein will.
Jeanne Moreau
Hacke dein Holz selbst, dann wärmt es dich 2 mal. * Henry Ford
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#4

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 20:01
von Stabsfähnrich | 1.980 Beiträge | 1431 Punkte

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2
Interessanter Fall, man beachte das enorme Aufklärungstempo (das Ereignis war am 29.), die Präsidialsitzung am 30. November 1945. Das Fazit: Es waren Jugendliche und ein Einfluss des "Werwolfs" (also organisierte Nazitätigkeit) wurde ausgeschlossen.
http://books.google.ch/books?id=W6eDHqUk...0burkau&f=false
Theo


Danke Theo für deinen Beitrag. Unabhängig von einer schnellen oder langsamen Aufklärung wurde trotz des bekannten Umstandes der Mythos des faschistischen Anschläges gegen das Transportwesen aufrecht erhalten. Meine Äußerung diesbezüglich bedeutet jedoch nicht, dass keine Anschläge gab, welche den antifaschistischen Aufbau in der SBZ der späteren DDR hindern sollten und schwere Folgen für die junge Volkswirtschaft hatten. Und nicht nur für die Volkswirtschaft, sondern auch das Leben von Personen billigend in kauf genommen wurde. Dies alles unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Kommunismus.
Ein weiteres nachfolgendes Beispiel soll dies mal verdeutlichen.
Zuvor eine Anmerkung: dieses Thema, welches ich eröffnet habe soll nicht dazu dienen, dass einige User hier im Forum nunmehr die evtl. die Gelegenheit nutzen, ihren Giftstachel gegen einen Staat auszustrecken welchen es seit über 22 Jahren nicht mehr gibt. Hier geht es um Geschichtsaufarbeitung.

Großfahndung Uckro

Internationales Aufsehen erregte im Kalten Krieg schließlich eine spektakuläre „Wild-West-Flucht“ im Herbst 1953: trotz eines Aufgebots von tausenden Volkspolizisten und sowjetischen Soldaten schoss sich die Mašín-Gruppe den Weg durch den Eisernen Vorhang bis nach West-Berlin frei, wobei sie vier Volkspolizisten töteten und zwei schwer verwundeten. Diese Flucht löste mit der Großfahndung Uckro die größte Fahndungsaktion in der Geschichte der Deutschen Volkspolizei aus, welche für die Polizei desaströs endete.
In der Nacht vom 3. zum 4. Oktober 1953 überschritten Zbyněk Janata, Václav Švéda, Milan Paumer und die Brüder Mašín bei Deutschkatharinenberg (ca. 9 km entfernt von Olbernhau im Erzgebirge) die Grenze zur DDR und versuchten, sich nach West-Berlin durchzuschlagen.

Der Versuch, ein Auto zu entführen, brachte die Volkspolizei auf die Spur der „fünf verdächtigen Ausländer“. Bei einer nächtlichen Personenkontrolle auf dem Bahnhof von Uckro bei Luckau eskalierte dann die Situation: der Volkspolizist, Herrmann Grummini, wurde erschossen, zwei weitere schwer verletzt. Dieser Zwischenfall löste die Großfahndung Uckro aus, die sich nach einigen weiteren Misserfolgen zur größten Fahndungsaktion in der Geschichte der Deutschen Volkspolizei entwickelte. Tausende Polizisten waren im Einsatz, außerdem wurden Einheiten der Kasernierten Volkspolizei - dem Vorläufer der NVA - und Einheiten der Sowjetarmee zur Verstärkung beordert.
Die genaue Anzahl der Verfolger ist nicht geklärt. Die später von den Mašins und der westlichen Presse angegebene Zahl von 20.000 beruht auf Angaben von Volkspolizisten, die die Fahndung ihrerseits zur Flucht in den „Westen“ genutzt hatten. Wegen der rigiden Geheimhaltung innerhalb der ostdeutschen Polizei kann es sich aber nur um eine Schätzung handeln. Der interne Abschlussbericht der Großfahndung sprach lediglich von 5000 Polizisten, machte aber keine Angaben zur Zahl der eingesetzten Sowjetsoldaten.
Die restriktive interne Informationspolitik führte zur Entstehung von Legenden über die unglaubliche Treffsicherheit und Nahkampffähigkeit der Tschechen. Die meist unerfahrenen und verängstigten Polizisten schossen buchstäblich auf "alles, was sich bewegte" und nahmen dabei mehrfach Kollegen oder unbeteiligte Zivilisten unter Feuer. Drei durch Querschläger aus Schützenwaffen getötete Polizisten sind bekannt. Drei weitere wurden von den Tschechen erschossen. Nur Zbyněk Janata und Václav Švéda wurden gestellt. Sie und Ctibor Novak wurden später in der Tschechoslowakei zum Tode verurteilt.
Heimliche Unterstützer aus der Bevölkerung und mehrere unglaubliche Zufälle verhalfen den Mašín-Brüdern und Milan Paumer am 2. November, nach 31 Tagen Flucht, den amerikanischen Sektor Berlins zu erreichen. Paumer hatte während der Flucht zwei Schußverletzungen erlitten.
Die Großfahndung Uckro war den DDR-Behörden peinlich. Sie wurde nicht propagandistisch ausgeschlachtet, sondern totgeschwiegen. Nur an der Moskauer Polizeihochschule diente sie später als Paradebeispiel für verfehlte Polizeitaktik.

Auch den Schriften (zwei Bände)“ Die Geschichte der Deutschen Volkspolizei“ sind keine Hinweise auf die Großfahndung Uckro zu finden.

Dieses "Paradebeispiel für verfehlte Polizeitaktik" ist dabei jedoch auf den konkreten Ablauf einer Fahndung zu beziehen. In dieser kontroversen Diskussion über das Bruderpaar und deren Flucht, wird bislang keine Trennung von deren Aktionen in der ehem. CSSR und dem Weg bzw. Handeln auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gezogen. Die eingesetzten deutschen Polizisten waren völlig im Unklaren über die gesuchten Personen und dessen Bewegrund zum mörderischen Handeln. Es wurde entsprechend der Lage nach "Entführern" bzw. "Polizisten-Mördern" gefahndet und nicht, wie es durch den bekannten Verlauf der Geschichte dargestellt wird, nach den Anführern einer antikommunistischen Widerstandsgruppe. In Kenntnis der Brisanz dieser notwendigen Trennung, wird jene bislang erfolgreich nicht gezogen.

Quellen:
Fahndung-die großen Fälle der Volkspolizei, Mittmann, Berlin verlag Neues leben
Wikipedia - Suchbegriff Uckro/Fahndung


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#5

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 20:28
von Fritze • ( Gast )
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Lange nichts mehr zu den Masin Brüdern gehört.Beim lesen eines Artikels zu den Machenschaften des Radio "Free Europe " War ich das erste Mal auf diese Schilderungen gestossen.Das muss ca 1984 gewesen sein .Anfang der 1990 gab es dann mal einen Bericht im Fernsehen.

Na jedenfalls haben wir auf der Polizeischule nichts über diese Dinge gehört.In der Geschichte der Volkspolizei mussten wir ja immer studieren.Kann mich aber beim besten Willen an nichts mehr erinnern.
Einige Speicher bleiben ewig,andere löschen sich wohl selbst.


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#6

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 20:56
von Stabsfähnrich | 1.980 Beiträge | 1431 Punkte

Zitat von Fritze im Beitrag #5
Lange nichts mehr zu den Masin Brüdern gehört.Beim lesen eines Artikels zu den Machenschaften des Radio "Free Europe " War ich das erste Mal auf diese Schilderungen gestossen.Das muss ca 1984 gewesen sein .Anfang der 1990 gab es dann mal einen Bericht im Fernsehen.

Na jedenfalls haben wir auf der Polizeischule nichts über diese Dinge gehört.In der Geschichte der Volkspolizei mussten wir ja immer studieren.Kann mich aber beim besten Willen an nichts mehr erinnern.
Einige Speicher bleiben ewig,andere löschen sich wohl selbst.


siehste............ging mir mit anderer Literatur auch so. So z.B. mit dem Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion und der heldenhafte Kampf um die Festung Brest....................wo lag Brest? Und wie kam die rote Armee 1939 dort hin?
Danke für Deinen Beitrag@Fritze


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#7

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 21:16
von Fritze • ( Gast )
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ja wie kam die Rote Armee dorthin ? Nach Schilderungen meines Grossvaters mütterlicherseits (war bei nem Reiterregiment )waren die Landser auch überrascht,daß sie die Russen schon so weit westlich sahen.


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#8

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 22:48
von Stabsfähnrich | 1.980 Beiträge | 1431 Punkte

Zitat von Fritze im Beitrag #7
ja wie kam die Rote Armee dorthin ? Nach Schilderungen meines Grossvaters mütterlicherseits (war bei nem Reiterregiment )waren die Landser auch überrascht,daß sie die Russen schon so weit westlich sahen.


fritze.......ick will ja nicht mein eigenes thema zerreden. Klar war die deutsche Wehrmacht erstaunt, dass der "Russe" schon in Brest war. Dat gab ja auch keine Friedensverhandlungen zwischen der Sowjetunion und Hitlerdeutschland........es wurde auch nicht durch die deutsche Wehrmacht im Rahmen des Polenfeldzuges (Beginn des II. WK) die Festung Brest besetzte und 1939 an die rote Armee übergeben. Es gab auch 1939 keine gemeinsame Parade deutscher und sowjetrussischer Truppen.
Frage an @Fritze: willste mir verscheißern............dann such dir een anderet Thema.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#9

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 23:03
von Fritze • ( Gast )
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Das würde ich mich nie wagen !


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#10

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 23:05
von Pitti53 | 6.872 Beiträge | 27515 Punkte

Zitat von Fritze im Beitrag #9
Das würde ich mich nie wagen !


Hast dich aber getraut.Respekt.War echt gut versteckt

So weiter im Thema


zuletzt bearbeitet 18.12.2012 23:06 | nach oben springen

#11

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 23:11
von Fritze • ( Gast )
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ich kannte auch einen sehr gebildeten Politoffizier,mit dem ich mich sehr gern unterhielt.Wenn mich meine Infos nicht trügen ,wohnt er auch in Schwerin.
Sehr umgänglicher Mann,den ich auch mal wiedertreffen würde.

Entschuldigung Stabsfähnrich ! Und Gute Nacht !


zuletzt bearbeitet 18.12.2012 23:13 | nach oben springen

#12

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 18.12.2012 23:22
von Pitti53 | 6.872 Beiträge | 27515 Punkte

Zitat von Fritze im Beitrag #11
ich kannte auch einen sehr gebildeten Politoffizier,mit dem ich mich sehr gern unterhielt.Wenn mich meine Infos nicht trügen ,wohnt er auch in Schwerin.
Sehr umgänglicher Mann,den ich auch mal wiedertreffen würde.

Entschuldigung Stabsfähnrich ! Und Gute Nacht !


meinst du etwa rolf z.?


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#13

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 19.12.2012 20:00
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.316 Beiträge | 25660 Punkte

Jeder Straftaeter in der DDR scheint automatisch ein "Faschist" gewesen zu sein. Gab es auch unpolitische Straftaeter in der DDR?


http://www.parteidervernunft.de/
http://www.lp.org/
Minimum Regierung - Maximum Freiheit
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#14

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 19.12.2012 20:08
von Fritze • ( Gast )
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #13
Jeder Straftaeter in der DDR scheint automatisch ein "Faschist" gewesen zu sein. Gab es auch unpolitische Straftaeter in der DDR?


Aber sicher doch ! Es gab sogar welche , die nur was geklaut haben ,um im Winter ins Gefängnis zu kommen , um sich keine Kohlen kaufen zu müssen.
Klingt komisch, war aber so !


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#15

RE: Geschichte der Volkspolizei

in DDR Politik Presse 19.12.2012 20:51
von eisenringtheo | 6.020 Beiträge | 46891 Punkte

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #13
Jeder Straftaeter in der DDR scheint automatisch ein "Faschist" gewesen zu sein. Gab es auch unpolitische Straftaeter in der DDR?


Es waren Faschisten, aber keine Nazis (der Einfluss des Werwolfes wurde ausgeschlossen!) Denn gewisse Nazis wollte man mangels geeigneter Kader auch in der russischen Zone Deutschlands und im sowjetischen Sektor von Grossberlin weiterbeschäftigen (Punkt 5 der Tagesordnung)
http://books.google.ch/books?id=W6eDHqUk...0burkau&f=false
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