#1

Kommando der GT Pätz

in Grenztruppen der DDR 16.12.2012 16:47
von andy | 1.199 Beiträge

Hallo,

haben wir hier im Forum jemanden, der zwischen 1980 und 1990 im KGT Pätz im Bereich Grenzaufklärung tätig war und dienstlich mit dem damaligen Chef Grenzaufklärung Oberst Fä...... zu tun hatte?

Gern auch per KM


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
zuletzt bearbeitet 16.12.2012 17:05 | nach oben springen

#2

RE: Kommando der GT Pätz

in Grenztruppen der DDR 16.12.2012 17:24
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Ich glaube wir haben hier jemanden.Wenn überhaupt wird er vermutlich nur per PM sich melden


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#3

RE: Kommando der GT Pätz

in Grenztruppen der DDR 31.08.2015 21:54
von Mike072002 | 5 Beiträge

Ich war von 1970 bis 1971 als Gefreiter im Kommando der Grenztruppen in Pätz stationiert. Dort befand sich der oberste Stab der Grenztruppen, angeführt vom damaligen Chef der Grenztruppen Generalleutnant Erich Peter. Im Stab gab es die verschiedenen Abteilungen, die für einen jeweiligen Bereich der Grenztruppen-Stabsarbeit in der gesamten DDR verantwortlich zeichneten.
Im Objekt befand sich eine KFZ-Kompanie, bestehend aus Kraftfahrern und des KFZ-Instandhaltungspersonales. In dieser Kompanie habe ich "gedient". Diese waren in 2 Baracken im hinteren Bereich des Objektes untergebracht. Ca. 30-40 Soldaten und Gefreite. Die Aufgabe der PKW-Kraftfahrer bestand während der 18-monatlichen Dienstzeit darin, hohe Offiziere ( ab Major aufwärts ) fast täglich in bestimmte Grenzabschnitte der DDR zu fahren. Dies war auch oft nachts der Fall, wenn in Grenzabschnitten Vorkommnisse ( Grenzübertritte u.ä. ) auftraten. Der Kraftfahrer mußte zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit sein.
Der KFZ-Park bestand hauptsächlich aus PKW's der Typen Wartburg 353 und Wolga M 21. Mit Ausnahme des Fahrzeuges für den Chef der Grenztruppen. Das war ein schwarzer Tatra. Diesen fuhr jedoch ein Berufs-Unteroffizier ( Unterfeldwebel ). Mir hatte man einen Wolga M21 zugeteilt.
Wenn nicht gefahren werden mußte, wurden die Fahrzeuge gewartet, da diese immer in top-sauberen und technisch einsatzbereiten Zustand sein mußten.
Ich erinnere mich gern an meine Dienstzeit. Wir hatten eine angenehme "Wehrpflichtzeit". Mit den Offizieren war gut auszukommen, oft bestand ein persönliches Vertrauensverhältnis mit den Chefs der Abteilungen. Urlaub gab es für die damaligen Verhältnisse reichlich, aller 2 Wochen Kurzurlaub, aller 4-6 Wochen verlängerten Kurzurlaub. 18 Tage Erholungsurlaub über die gesamte Dienstzeit.
Das Problem war immer, nach dem Urlaub nachts vom Bahnhof Königs-Wusterhausen nach Pätz zu kommen. Für Taxi war als Gefreiter, mit 110 Ostmark im Monat, kein Geld da, es blieb nur der Fußmarsch auf der Landstraße.
Ich habe schon einige Mal in den letzten 40 Jahren das ehemalige NVA-Objekt aus Neugierde besichtigt. Leider wurden 2003 die wesentlichen Hauptgebäude abgerissen.



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