#61

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 18.12.2012 22:49
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #60
Zitat von 94 im Beitrag #57
Ich hole mir mal 'ne Tüte Chips, noch jemand was?

Irgend wie iss ja ein gewisser Unterhaltungswert zu erwarten bei einer solchen Ansage, Kampfkasper, hmm, das hat was ...
Schlagen gerad mal wieder die Spiegelneuronen zu @Grenzwulff62, hä?


Ich hab Erdinger Schneeweisse und Selbstgebackene Plätzchen .

Mal sehen was noch im Kaschperltheater geht .



Wohl nicht mehr viel.Das Thema ist schon ziemlich rerrüttet


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#62

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 19.12.2012 00:50
von Major Tom | 846 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #41
Wie es scheint, scheinst auch Du alles andere wie informiert zu sein was die Zahl der Obdachlosen in Deutschland betrifft. Allein in Berlin leben ca. 11.000 Menschen auf der Strasse, in ganz Deutschland sind es ungefähr 590.000 Menschen welche als "Wohnungslos" bezeichnet werden.


Wenn du schon in einem Atemzug Obdachlose mit Wohnungslose gleichstellst dann muesste nach Adam Riese ca. jeder 135. Bundesbuerger auf der Strasse leben. Ich glaube spaetestens jetzt wird es albern, findest du nicht auch? Vieleicht solltest du dich mal informieren was Wohnungslosigkeit ueberhaupt bedeutet bevor du mit solchen Worten um dich wirfst. Als Wohnungslose zaehlen zum Beispiel auch Asylanten welche in Auffanglagern, Heimen und Herbergen leben aber auch ehemalige Strafgefangene welche auf die Zuweisung einer Wohnung warten. Nach dieser Definition gab es ja selbst im Arbeiter und Bauernparadies DDR Wohnungslose.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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zuletzt bearbeitet 19.12.2012 00:54 | nach oben springen

#63

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 19.12.2012 07:03
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Major Tom im Beitrag #62
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #41
Wie es scheint, scheinst auch Du alles andere wie informiert zu sein was die Zahl der Obdachlosen in Deutschland betrifft. Allein in Berlin leben ca. 11.000 Menschen auf der Strasse, in ganz Deutschland sind es ungefähr 590.000 Menschen welche als "Wohnungslos" bezeichnet werden.


Wenn du schon in einem Atemzug Obdachlose mit Wohnungslose gleichstellst dann muesste nach Adam Riese ca. jeder 135. Bundesbuerger auf der Strasse leben. Ich glaube spaetestens jetzt wird es albern, findest du nicht auch? Vieleicht solltest du dich mal informieren was Wohnungslosigkeit ueberhaupt bedeutet bevor du mit solchen Worten um dich wirfst. Als Wohnungslose zaehlen zum Beispiel auch Asylanten welche in Auffanglagern, Heimen und Herbergen leben aber auch ehemalige Strafgefangene welche auf die Zuweisung einer Wohnung warten. Nach dieser Definition gab es ja selbst im Arbeiter und Bauernparadies DDR Wohnungslose.






"Sie sind der äußerste Rand der Gesellschaft: 18.000 Menschen, die selbst an Weihnachten ohne jede Unterkunft auf der Straße leben. Zuletzt war die Zahl zwar leicht gesunken, doch schärfere Hartz-IV-Regeln und steigende Mietpreise könnten die Wohnungslosenzahl schnell wieder hochtreiben, warnen Experten. "Da baut sich gerade eine Welle auf", sagt Rolf Keichel, Vorstandsmitglied des Fachverbands Evangelische Obdachlosenhilfe.

Über das Vorurteil, Obdachlose lebten ja freiwillig auf der Straße, kann er nur den Kopf schütteln. "Anfangs sehen manche auf der Straße die Lösung ihrer Probleme. Aber nach kurzer Zeit wollen alle zurück. Wir können uns ja gar nicht vorstellen, was es heißt, bei Minustemperaturen draußen zu leben." Eine Nacht in klirrender Kälte bedeute immer Lebensgefahr. "
http://nachrichten.t-online.de/18-000-me..._17213310/index


Intellektuelle spielen Telecaster
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 03.02.2013 19:57
von Gelöschtes Mitglied
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Um mal wieder zum Thema zurückzukehren .
Unter der Überschrift "Freikauf: Stasi ergaunerte sich Millionen D-Mark" kann man im nachfolgenden Link einige Ausführungen lesen.
Es wird berichtet,dass mehr Häftlinge verkauft wurden,als tatsächlich dann in die Bundesrepublik entlassen wurden.
Wie das ging,steht im Artikel.

"Die DDR kassierte von 1963 bis 1989 für den Verkauf von 33755 politischen Häftlingen mehr als drei Milliarden D-Mark von der Bundesregierung. Der Historiker Jan Philipp Wölbern fand heraus, dass die Stasi den Menschenhandel für Betrügereien nutzte, um zusätzliche Devisen zu erwirtschaften."
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sa...nen-D-Mark.html

Außerdem auch interessant,"Was Stasi-Chef Erich Mielke über den Freikauf von Häftlingen dachte"

"Die vorzeitige Entlassung und Ausreise von Häftlingen in den Westen stand zwangsläufig im Widerspruch zum eigentlichen Auftrag der DDR-Geheimpolizei, die Flucht und Ausreise zu bekämpfen hatte.
So war es nicht verwunderlich, dass der Häftlingsverkauf in den 80er Jahren selbst in den Diensteinheiten des Ministeriums für Staatssicherheit zum Gesprächsthema wurde. Der Historiker Jan Philipp Wölbern stieß in der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen auf seltene Tonbandmitschnitte einer Zusammenkunft der MfS-Führungsebene. Dabei äußerte sich Stasi-Chef Erich Mielke:

"Jetzt komme ich zu den Häftlingen, ja, von der Gesetze, man muss also absitzen, das Gesetz, nicht wahr, wie unsere Klassiker uns gelehrt haben, auch Lenin, nicht wahr, wenn er 'ne Strafe hat, muss er sie absitzen. Nu' will ich euch mal was sagen, Genossen: Ne Haftstrafe muss es nur geben, wenn se berechtigt ist ... Und wenn se nicht berechtigt ist, kann man keene Haftstrafe machen. ... Aber wenn se gegeben ist ... und [er] hat sich strafbar gemacht, ist nach dem Gesetz abzuurteilen und hat die Haftstrafe anzutreten."

Weiter geistige Ergüsse des E.M. kann man sich im unteren Link zu Gemüte führen.
Man(n) fragt sich immer wieder,wie konnte diese Person Erich Mielke nur Minister für Staatssicherheit und Armeegeneral werden?
Wenn Unterstellte solch primitiven Reden von ihm hörten,was dachten sie wirklich?
Als Chef war der doch eigentlich untragbar und einfach nur peinlich!
Das Dilema war wohl, dass er Macht hatte.
Er war sicherlich in den eigenen Reihen rigeros und konnte "Reformern" sehr gefährlich werden.


Text und Foto: http://www.volksstimme.de/nachrichten/sa...gen-dachte.html

ek40


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