#21

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 16.12.2012 18:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #16
Zitat von Pit 59 im Beitrag #2
Ich habe den Bericht gesehen.33 000 Menschen wurden Verkauft.Wenn man so etwas schon schreibt kann einem schlecht werden.


Wenn man nur daran denkt das es jemanden gegeben hat der Menschen kauft, ja Pit da kann einem schlecht werden!
@Feliks D.,Sarkasmus pur.......


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#22

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 02:52
von Major Tom | 857 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #16
Wenn man nur daran denkt das es jemanden gegeben hat der Menschen kauft, ja Pit da kann einem schlecht werden!


Die Bundesregierung haette die Haeftlinge auch sehr gerne umsonst aufgenommen aber das haette deinen Genossen wohl nicht so gefallen.

Ansonsten interessanter Beitrag. Ich selbst war 7 Tage in Karl-Marx-Stadt am Ende einer 8-monatigen Haftzeit. Die guten Haftbedingungen kann ich nur bestaetigen, es wurde peinlichst genau darauf geachtet dass man vor der Fahrt rasiert ist und wer nicht ueber geeignete Kleidung verfuegte musste sich von seinen Ruecklagen eine Jacke bzw. Schuhe in der Verkaufsstelle kaufen. Die Uebergabe der Urkunde welche die Entlassung aus der DDR-Staatsbuergerschaft bescheinigte war schon fast eine feierliche Zeremonie, an einem Tisch richtig fein mit Tischdecke und Honnecker grinste von der Wand, es fehlte nur noch der Blumenstrauss


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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zuletzt bearbeitet 17.12.2012 05:29 | nach oben springen

#23

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 07:50
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

So eine Ausbildungsentschädigung war ja auch in der BRD in bestimmten Bereichen längere Zeit üblich. Wenn da ein junger Kader jahrelang ausgebildet wurde und dann zur Konkurenz ging, dann wurde die eben gezahlt.

Warum sollte die DDR nun also Bürger, die sie unter dem Einsatz des von allen Bürgern erwirtschafteten Nationaleinkommens ausgebildet hatte, ohne entsprechende Ausgleichszahlung in ein konkurrierendes Gesellschaftssystem abwandern lassen und wie hätte sie das dann ihren rechtschaffenen Bürgern vermitteln sollen?

Nein, unter den damaligen Gegebenheiten war das so schon richtig!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 17.12.2012 07:51 | nach oben springen

#24

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 08:47
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #23
So eine Ausbildungsentschädigung war ja auch in der BRD in bestimmten Bereichen längere Zeit üblich. Wenn da ein junger Kader jahrelang ausgebildet wurde und dann zur Konkurrenz ging, dann wurde die eben gezahlt.



Na @Felix willst Du mit dieser Behauptung alle Kämpfer für Freiheit und Demokratie reizen?
Laut mehrfach gelesener Aussagen dieser Klientel gab es sowas im "Westen" nie und nimmer!!!!
Kann es sein das Du mit Deiner Bemerkung mehr innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung meinst? Diesbezüglich hatte ich in einer Firma (BRD) auch solch eine "Rückzahlungsklausel" im Arbeitsvertrag........

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#25

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 08:55
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #24
Zitat von Feliks D. im Beitrag #23
So eine Ausbildungsentschädigung war ja auch in der BRD in bestimmten Bereichen längere Zeit üblich. Wenn da ein junger Kader jahrelang ausgebildet wurde und dann zur Konkurrenz ging, dann wurde die eben gezahlt.



Na @Felix willst Du mit dieser Behauptung alle Kämpfer für Freiheit und Demokratie reizen?
Laut mehrfach gelesener Aussagen dieser Klientel gab es sowas im "Westen" nie und nimmer!!!!
Kann es sein das Du mit Deiner Bemerkung mehr innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung meinst? Diesbezüglich hatte ich in einer Firma (BRD) auch solch eine "Rückzahlungsklausel" im Arbeitsvertrag........

Gruß
Nostalgiker



rot mark. @ Nostalgiker
Das sehe ich auch so, so etwas kann möglich gewesen sein aber der Staat Bundesrepublik D hat von niemandem die Rückzahlung von Ausbildungen gefordert. Solche Hungerleider waren wir vor 1989 und auch danach nicht.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 17.12.2012 08:56 | nach oben springen

#26

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 09:07
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von SET800 im Beitrag #10
Zitat von Kimble im Beitrag #9

Ohne jetzt danach zu goockeln, ich wette, dass die DDR für Übersiedler in die andere Richtung (von West nach Ost) gar nichts bezahlt hat.




Richtig, und der Grund? In die andere Richtung wechselten Leute nur aus Überzeugung ohne Aussicht auf materiellen Gewinn. Von daher waren es so wenige daß die BRD keine Notwendigkeit sah die wenigen nicht ziehen zu lassen, also keine Reise- oder Übersiedlungsbeschränkungen.


wer freiwillig ins Gefängnis geht, den muss man auf seinen Geisteszustand untersuchen. Ich habe, als ich noch dort lebte, 2 Menschen aus dem anderen Teil D's kennengelernt. Einer war aus Bayern ein Arbeitskollege. Die Frage warum er in die DDR gekommen ist, wurde nur mit ausweichenden Antworten bedacht. Man kann sich alles denken. Ein anderer, Hausbewohner an meiner letzten DDR Anschrift kam aus dem Rheinland. Im Rheinland hatte er als Fussbodenleger gearbeitet. Es ging das Gerücht um, er wurde im Westen gesucht entweder wegen Straftaten oder vom Gerichtsvollzieher.
Letztlich hatte ich 1964 kurz vor meiner Entlassung aus der GBK Küste in der Lübecker Bucht während einer Grenzstreife meine erste und einzige Festnahme am Drahtzaun. Als ich den Mann, der sich widerstandslos festnehmen liess, durchsuchte, hatte er einen westdeutschen Führerschein bei sich. Auf meine Frage, wie er an diesen kam, sagte er, dass er aus Hannover kurz vor dem Mauerbau nach Leipzig ging der Liebe wegen. Das war 1964 offenbar zu Ende und er wollte zurück nach Hannover.



edit Fehler


geisteszustand ! ich habe mal gelesen das es menschen geben soll die im angesicht ihrer ausweglosigkeit keinen anderen weg finden , als straftaten zu begehen um in's gefängniss zu kommen !! ( sicheres dach und immer genug zu essen im 'heute' ) !!!
aber hier ist natürlich , auch von dir nicht's anderes zu erwarten, das gefängniss ddr gemeint !
ich habe den größten teil meines daseins in der ddr gelebt und erlebt ! hatte eine wohlbehütete kindheit und jugend, viele positive errinnerungen!
( ferienlager , kuren ect. ) politik hin oder her ich hatte eine glückliche vergangenheit und das ohne krieg und repressallien !! dafür bin ich auch dankbar !!! wie sieht das heute aus ? muß ich meinen kindern das 'kämpfen' beibringen um sich durchzusetzen in einer gesellschaft wo nur das geld wichtig ist ?? viele schimpfen über die ddr und ihre beführworter aber wie sieht es denn heute aus ? schimpfen da nicht viel mehr über die 'jetzige' !!!???


rot mark.: wo du recht hast hast du recht. So etwas habe ich auch schon gelesen. Und diese Sorte Leute, die jedes Risiko im Leben scheuten, die jeden Monat ihre Anwesenheitsprämie bezogen, die waren in der DDR gut aufgehoben. Die hatten auch nichts zu befürchten, ausser sie nahmen das Wort Grenze in den Mund, dann hoben schon einige Wachhunde ruckartig den Kopf. Das war die Variante "no risk , no fun".
Ich habe es eher vorgezogen und fand es sportlicher mich in einer vom Wettbewerb geprägten Gesellschaft zu tummeln, einfach weil die Erfolgsprämien weitaus interessanter waren und man sich etwas leisten konnte. Das machte Spass, nichts ist erfolgreicher als der Erfolg.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Kimble hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 09:46
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Kimble im Beitrag #17

Jahrelange Haftstrafen für Wandschmierereien, ich fasse es nicht !



Wandschmierereien mußte ja niemand anbringen, das geschah NIE fahrlässig oder per "Unfall", sondern immer mit voller Absicht, und im Wissen um die Strafandrohung!

Die Wirksamkeit von Strafe ergibt sich aus deren Höhe multipliziert mit der Täterauffindungswahrscheinlichkeit. Und statt mit extremen Kripoermittlungsaufwand den Zweck öffentliches Eigentum zu schützen mittels hoher Strafe kann billiger sein.



Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 10:06
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #25
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #24
Zitat von Feliks D. im Beitrag #23
So eine Ausbildungsentschädigung war ja auch in der BRD in bestimmten Bereichen längere Zeit üblich. Wenn da ein junger Kader jahrelang ausgebildet wurde und dann zur Konkurrenz ging, dann wurde die eben gezahlt.



Na @Felix willst Du mit dieser Behauptung alle Kämpfer für Freiheit und Demokratie reizen?
Laut mehrfach gelesener Aussagen dieser Klientel gab es sowas im "Westen" nie und nimmer!!!!
Kann es sein das Du mit Deiner Bemerkung mehr innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung meinst? Diesbezüglich hatte ich in einer Firma (BRD) auch solch eine "Rückzahlungsklausel" im Arbeitsvertrag........

Gruß
Nostalgiker



rot mark. @ Nostalgiker
Das sehe ich auch so, so etwas kann möglich gewesen sein aber der Staat Bundesrepublik D hat von niemandem die Rückzahlung von Ausbildungen gefordert. Solche Hungerleider waren wir vor 1989 und auch danach nicht.[daumen1]




Naja,so ganz stimmt das nicht--wenn es bestimmte Einrichtungen nicht geben würde.Dann würden zu Tausende hier hungern müssen.


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#29

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 10:38
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Kimble im Beitrag #17

Jahrelange Haftstrafen für Wandschmierereien, ich fasse es nicht !



Um Deine "Fassungslosigkeit" noch ein wenig zu steigern:

Lies Dir folgende Aussage aus dem hier und Heute genau durch:
Das nicht genehmigte Aufbringen von Graffiti (Wandschmierereien) kann zivil- und strafrechtliche Folgen haben.

Strafrechtlich werden Graffiti (Wandschmierereien) als Sachbeschädigung verfolgt, die auch mit einer Freiheitsstrafe sanktioniert werden kann. Die dafür geltenden Rechtsnormen sind in Deutschland

§ 303 Sachbeschädigungm, StGB:
(1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.
(3) Der Versuch ist strafbar.


und
§ 304 Gemeinschädliche Sachbeschädigung, StGB:
(1) Wer rechtswidrig Gegenstände der Verehrung einer im Staat bestehenden Religionsgesellschaft oder Sachen, die dem Gottesdienst gewidmet sind, oder Grabmäler, öffentliche Denkmäler, Naturdenkmäler, Gegenstände der Kunst, der Wissenschaft oder des Gewerbes, welche in öffentlichen Sammlungen aufbewahrt werden oder öffentlich aufgestellt sind, oder Gegenstände, welche zum öffentlichen Nutzen oder zur Verschönerung öffentlicher Wege, Plätze oder Anlagen dienen, beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer in Absatz 1 bezeichneten Sache oder eines dort bezeichneten Gegenstandes nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.
(3) Der Versuch ist strafbar.


Weiter Ausführungen erspare ich mir.....

Doch, ein Nachtrag, auch Heute ist bei Wandschmiereien politischen Inhaltes in der ach so toleranten BRD Schluß mit Lustig und die Verursacher müssen mit empfindlichen Strafen rechnen.......

Also nicht immer solch künstliche und geheuchelte Empörung "wie schlimm war es doch in der DDR ........"

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

DoreHolm, Feliks D., passport und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 10:53
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von frank im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von SET800 im Beitrag #10
Zitat von Kimble im Beitrag #9

Ohne jetzt danach zu goockeln, ich wette, dass die DDR für Übersiedler in die andere Richtung (von West nach Ost) gar nichts bezahlt hat.




Richtig, und der Grund? In die andere Richtung wechselten Leute nur aus Überzeugung ohne Aussicht auf materiellen Gewinn. Von daher waren es so wenige daß die BRD keine Notwendigkeit sah die wenigen nicht ziehen zu lassen, also keine Reise- oder Übersiedlungsbeschränkungen.


wer freiwillig ins Gefängnis geht, den muss man auf seinen Geisteszustand untersuchen. Ich habe, als ich noch dort lebte, 2 Menschen aus dem anderen Teil D's kennengelernt. Einer war aus Bayern ein Arbeitskollege. Die Frage warum er in die DDR gekommen ist, wurde nur mit ausweichenden Antworten bedacht. Man kann sich alles denken. Ein anderer, Hausbewohner an meiner letzten DDR Anschrift kam aus dem Rheinland. Im Rheinland hatte er als Fussbodenleger gearbeitet. Es ging das Gerücht um, er wurde im Westen gesucht entweder wegen Straftaten oder vom Gerichtsvollzieher.
Letztlich hatte ich 1964 kurz vor meiner Entlassung aus der GBK Küste in der Lübecker Bucht während einer Grenzstreife meine erste und einzige Festnahme am Drahtzaun. Als ich den Mann, der sich widerstandslos festnehmen liess, durchsuchte, hatte er einen westdeutschen Führerschein bei sich. Auf meine Frage, wie er an diesen kam, sagte er, dass er aus Hannover kurz vor dem Mauerbau nach Leipzig ging der Liebe wegen. Das war 1964 offenbar zu Ende und er wollte zurück nach Hannover.



edit Fehler


geisteszustand ! ich habe mal gelesen das es menschen geben soll die im angesicht ihrer ausweglosigkeit keinen anderen weg finden , als straftaten zu begehen um in's gefängniss zu kommen !! ( sicheres dach und immer genug zu essen im 'heute' ) !!!
aber hier ist natürlich , auch von dir nicht's anderes zu erwarten, das gefängniss ddr gemeint !
ich habe den größten teil meines daseins in der ddr gelebt und erlebt ! hatte eine wohlbehütete kindheit und jugend, viele positive errinnerungen!
( ferienlager , kuren ect. ) politik hin oder her ich hatte eine glückliche vergangenheit und das ohne krieg und repressallien !! dafür bin ich auch dankbar !!! wie sieht das heute aus ? muß ich meinen kindern das 'kämpfen' beibringen um sich durchzusetzen in einer gesellschaft wo nur das geld wichtig ist ?? viele schimpfen über die ddr und ihre beführworter aber wie sieht es denn heute aus ? schimpfen da nicht viel mehr über die 'jetzige' !!!???


rot mark.: wo du recht hast hast du recht. So etwas habe ich auch schon gelesen. Und diese Sorte Leute, die jedes Risiko im Leben scheuten, die jeden Monat ihre Anwesenheitsprämie bezogen, die waren in der DDR gut aufgehoben. Die hatten auch nichts zu befürchten, ausser sie nahmen das Wort Grenze in den Mund, dann hoben schon einige Wachhunde ruckartig den Kopf. Das war die Variante "no risk , no fun".
Ich habe es eher vorgezogen und fand es sportlicher mich in einer vom Wettbewerb geprägten Gesellschaft zu tummeln, einfach weil die Erfolgsprämien weitaus interessanter waren und man sich etwas leisten konnte. Das machte Spass, nichts ist erfolgreicher als der Erfolg.



Da stimme ich Dir zu mit dem Erfolg--aber auch in dieser Gesellschaft sind Mill. vom Erfolg ausgegrenzt und werden nie am Erfolg dran Teil haben können.


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#31

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 12:14
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #24
Zitat von Feliks D. im Beitrag #23
So eine Ausbildungsentschädigung war ja auch in der BRD in bestimmten Bereichen längere Zeit üblich. Wenn da ein junger Kader jahrelang ausgebildet wurde und dann zur Konkurrenz ging, dann wurde die eben gezahlt.



Na @Felix willst Du mit dieser Behauptung alle Kämpfer für Freiheit und Demokratie reizen?
Laut mehrfach gelesener Aussagen dieser Klientel gab es sowas im "Westen" nie und nimmer!!!!
Kann es sein das Du mit Deiner Bemerkung mehr innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung meinst? Diesbezüglich hatte ich in einer Firma (BRD) auch solch eine "Rückzahlungsklausel" im Arbeitsvertrag........

Gruß
Nostalgiker



Ich dachte da eher an Jungfussballer bis 2005(?) so in etwa.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#32

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 12:29
von Kimble | 397 Beiträge

@Nostalgiker:
Nee, ist keine künstliche Empörung.
Ich bin ja nun auch nicht gerade ein völlig Aussenstehender zu diesem Thema und erlaube mir daher auch,
meine Meinung dazu zu schreiben.

Das krasse Missverhältnis zwischen Delikt und Strafe ist doch augenfällig.
Der Aspekt der Sachbeschädigung wird dabei, aus verständlichen Gründen, sicher das kleinere Übel gewesen sein.
Wenn man den zahlreichen Berichten aus der U-Haft glauben darf, wurde schon was passendes "herausgearbeitet".

Was glaubst du, wird so ein Täter nach so langer Haftzeit ein besserer Mensch sein ? Ich glaube das nicht.
Genau solche Überreaktionen haben Menschen zu Feinden der DDR gemacht.

Ich denke allerdings, dass die im Film gezeigten Menschen sowieso schon für die DDR verloren waren.
Die hätte man lieber die Wände schrubben lassen sollen, und sie anschliessend in einem ordentlichen Verfahren gehen lassen sollen.


@Felix
Ja Rückzahlungsklauseln gibt es heute in Arbeitsverträgen, aber in engen Grenzen und zeitlich befristet. Hatte ich selbst auch schon.
Und bei einer ordentlichen Kündungung durch den Arbeitgeber oder einer Pleite kräht kein Hahn mehr nach einer Rückzahlung.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 17.12.2012 12:34 | nach oben springen

#33

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 13:19
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #30
Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von frank im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von SET800 im Beitrag #10
Zitat von Kimble im Beitrag #9

Ohne jetzt danach zu goockeln, ich wette, dass die DDR für Übersiedler in die andere Richtung (von West nach Ost) gar nichts bezahlt hat.




Richtig, und der Grund? In die andere Richtung wechselten Leute nur aus Überzeugung ohne Aussicht auf materiellen Gewinn. Von daher waren es so wenige daß die BRD keine Notwendigkeit sah die wenigen nicht ziehen zu lassen, also keine Reise- oder Übersiedlungsbeschränkungen.


wer freiwillig ins Gefängnis geht, den muss man auf seinen Geisteszustand untersuchen. Ich habe, als ich noch dort lebte, 2 Menschen aus dem anderen Teil D's kennengelernt. Einer war aus Bayern ein Arbeitskollege. Die Frage warum er in die DDR gekommen ist, wurde nur mit ausweichenden Antworten bedacht. Man kann sich alles denken. Ein anderer, Hausbewohner an meiner letzten DDR Anschrift kam aus dem Rheinland. Im Rheinland hatte er als Fussbodenleger gearbeitet. Es ging das Gerücht um, er wurde im Westen gesucht entweder wegen Straftaten oder vom Gerichtsvollzieher.
Letztlich hatte ich 1964 kurz vor meiner Entlassung aus der GBK Küste in der Lübecker Bucht während einer Grenzstreife meine erste und einzige Festnahme am Drahtzaun. Als ich den Mann, der sich widerstandslos festnehmen liess, durchsuchte, hatte er einen westdeutschen Führerschein bei sich. Auf meine Frage, wie er an diesen kam, sagte er, dass er aus Hannover kurz vor dem Mauerbau nach Leipzig ging der Liebe wegen. Das war 1964 offenbar zu Ende und er wollte zurück nach Hannover.



edit Fehler


geisteszustand ! ich habe mal gelesen das es menschen geben soll die im angesicht ihrer ausweglosigkeit keinen anderen weg finden , als straftaten zu begehen um in's gefängniss zu kommen !! ( sicheres dach und immer genug zu essen im 'heute' ) !!!
aber hier ist natürlich , auch von dir nicht's anderes zu erwarten, das gefängniss ddr gemeint !
ich habe den größten teil meines daseins in der ddr gelebt und erlebt ! hatte eine wohlbehütete kindheit und jugend, viele positive errinnerungen!
( ferienlager , kuren ect. ) politik hin oder her ich hatte eine glückliche vergangenheit und das ohne krieg und repressallien !! dafür bin ich auch dankbar !!! wie sieht das heute aus ? muß ich meinen kindern das 'kämpfen' beibringen um sich durchzusetzen in einer gesellschaft wo nur das geld wichtig ist ?? viele schimpfen über die ddr und ihre beführworter aber wie sieht es denn heute aus ? schimpfen da nicht viel mehr über die 'jetzige' !!!???


rot mark.: wo du recht hast hast du recht. So etwas habe ich auch schon gelesen. Und diese Sorte Leute, die jedes Risiko im Leben scheuten, die jeden Monat ihre Anwesenheitsprämie bezogen, die waren in der DDR gut aufgehoben. Die hatten auch nichts zu befürchten, ausser sie nahmen das Wort Grenze in den Mund, dann hoben schon einige Wachhunde ruckartig den Kopf. Das war die Variante "no risk , no fun".
Ich habe es eher vorgezogen und fand es sportlicher mich in einer vom Wettbewerb geprägten Gesellschaft zu tummeln, einfach weil die Erfolgsprämien weitaus interessanter waren und man sich etwas leisten konnte. Das machte Spass, nichts ist erfolgreicher als der Erfolg.





Da stimme ich Dir zu mit dem Erfolg--aber auch in dieser Gesellschaft sind Mill. vom Erfolg ausgegrenzt und werden nie am Erfolg dran Teil haben können.





Rostocker es gibt keine Armen in D. Es gibt höchsten Menschen, die weniger am Konsum der Gesellschaft teilhaben als andere Menschen. So würde ich das formulieren. Wenn du wirkliche Armut sehen willst, dann mussst du in Länder fahren, wo diese zur Tagesordnung gehört. Diese Länder befinden sich überwiegen auf dem afrikanischen udn südamerikanischen Kontinent.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#34

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 13:32
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von Rostocker im Beitrag #30
Zitat von Gert im Beitrag #26
Zitat von frank im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von SET800 im Beitrag #10
Zitat von Kimble im Beitrag #9

Ohne jetzt danach zu goockeln, ich wette, dass die DDR für Übersiedler in die andere Richtung (von West nach Ost) gar nichts bezahlt hat.




Richtig, und der Grund? In die andere Richtung wechselten Leute nur aus Überzeugung ohne Aussicht auf materiellen Gewinn. Von daher waren es so wenige daß die BRD keine Notwendigkeit sah die wenigen nicht ziehen zu lassen, also keine Reise- oder Übersiedlungsbeschränkungen.


wer freiwillig ins Gefängnis geht, den muss man auf seinen Geisteszustand untersuchen. Ich habe, als ich noch dort lebte, 2 Menschen aus dem anderen Teil D's kennengelernt. Einer war aus Bayern ein Arbeitskollege. Die Frage warum er in die DDR gekommen ist, wurde nur mit ausweichenden Antworten bedacht. Man kann sich alles denken. Ein anderer, Hausbewohner an meiner letzten DDR Anschrift kam aus dem Rheinland. Im Rheinland hatte er als Fussbodenleger gearbeitet. Es ging das Gerücht um, er wurde im Westen gesucht entweder wegen Straftaten oder vom Gerichtsvollzieher.
Letztlich hatte ich 1964 kurz vor meiner Entlassung aus der GBK Küste in der Lübecker Bucht während einer Grenzstreife meine erste und einzige Festnahme am Drahtzaun. Als ich den Mann, der sich widerstandslos festnehmen liess, durchsuchte, hatte er einen westdeutschen Führerschein bei sich. Auf meine Frage, wie er an diesen kam, sagte er, dass er aus Hannover kurz vor dem Mauerbau nach Leipzig ging der Liebe wegen. Das war 1964 offenbar zu Ende und er wollte zurück nach Hannover.



edit Fehler


geisteszustand ! ich habe mal gelesen das es menschen geben soll die im angesicht ihrer ausweglosigkeit keinen anderen weg finden , als straftaten zu begehen um in's gefängniss zu kommen !! ( sicheres dach und immer genug zu essen im 'heute' ) !!!
aber hier ist natürlich , auch von dir nicht's anderes zu erwarten, das gefängniss ddr gemeint !
ich habe den größten teil meines daseins in der ddr gelebt und erlebt ! hatte eine wohlbehütete kindheit und jugend, viele positive errinnerungen!
( ferienlager , kuren ect. ) politik hin oder her ich hatte eine glückliche vergangenheit und das ohne krieg und repressallien !! dafür bin ich auch dankbar !!! wie sieht das heute aus ? muß ich meinen kindern das 'kämpfen' beibringen um sich durchzusetzen in einer gesellschaft wo nur das geld wichtig ist ?? viele schimpfen über die ddr und ihre beführworter aber wie sieht es denn heute aus ? schimpfen da nicht viel mehr über die 'jetzige' !!!???


rot mark.: wo du recht hast hast du recht. So etwas habe ich auch schon gelesen. Und diese Sorte Leute, die jedes Risiko im Leben scheuten, die jeden Monat ihre Anwesenheitsprämie bezogen, die waren in der DDR gut aufgehoben. Die hatten auch nichts zu befürchten, ausser sie nahmen das Wort Grenze in den Mund, dann hoben schon einige Wachhunde ruckartig den Kopf. Das war die Variante "no risk , no fun".
Ich habe es eher vorgezogen und fand es sportlicher mich in einer vom Wettbewerb geprägten Gesellschaft zu tummeln, einfach weil die Erfolgsprämien weitaus interessanter waren und man sich etwas leisten konnte. Das machte Spass, nichts ist erfolgreicher als der Erfolg.





Da stimme ich Dir zu mit dem Erfolg--aber auch in dieser Gesellschaft sind Mill. vom Erfolg ausgegrenzt und werden nie am Erfolg dran Teil haben können.





Rostocker es gibt keine Armen in D. Es gibt höchsten Menschen, die weniger am Konsum der Gesellschaft teilhaben als andere Menschen. So würde ich das formulieren. Wenn du wirkliche Armut sehen willst, dann mussst du in Länder fahren, wo diese zur Tagesordnung gehört. Diese Länder befinden sich überwiegen auf dem afrikanischen udn südamerikanischen Kontinent.




So einfach kann man das auch formulieren.Und man kann von Propaganda,der Demokraten reden.Wenn sie über den Armutsbericht sprechen.Weil es doch laut Deiner Auffassung,keine Armut in Deutschland gibt.Oder gibt es sie doch?
Gert nehme es mir nicht übel,aber ich muß gerade sound warum--an Dir ist ein P-Minister vorbei maschiert.


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#35

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 14:50
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Mit Verlaub min lieber Gert, aber solchen Schwachsinn habe ich ja nun wirklich schon lange nicht mehr gelesen!

Sicher ist die Qualität der Armut in Afrika ein andere als hier bei uns, aber als Bewertungsmasstab für Armut in der BRD sollten wir doch wohl nicht Afrika, sondern unsere Gesellschaft hernehmen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#36

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 18.12.2012 01:05
von Major Tom | 857 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #33
Rostocker es gibt keine Armen in D. Es gibt höchsten Menschen, die weniger am Konsum der Gesellschaft teilhaben als andere Menschen. So würde ich das formulieren. Wenn du wirkliche Armut sehen willst, dann mussst du in Länder fahren, wo diese zur Tagesordnung gehört. Diese Länder befinden sich überwiegen auf dem afrikanischen udn südamerikanischen Kontinent.





Das sehe ich genauso, in Deutschland wird auf einem recht hohen Ross gejammert. In Deutschland muss niemand hungern, jeder faellt egal in welcher Situation in ein weiches Netz, selbst auf der Strasse muss niemand schlafen. Wenn ich jetzt keine Lust mehr auf Costa Rica haette wuerde ich in Frankfurt am Flughafen ein wenig Theater machen und eine Behoerdenlawine lostreten, soviele Sozialleistungen stuenden mir zu. H-4 bekaeme ich, eine Wohnung, Krankenversicherung, Bekleidung und das Amt richtet mir die Bude noch mit dem noetigsten ein, natuerlich alles neu. Wuerde ich mich dann als arm bezeichnen? Wer wirklich arme Menschen sehen moechte soll man Deutschland verlassen, Rumaenien bietet sich schon an oder kommt hier her nach Costa Rica wo Krueppel an Kreuzungen betteln, Kinder Kaugummi verkaufen oder sich prostituieren um zu ueberleben. Das ist Armut.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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#37

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 18.12.2012 02:45
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Major Tom im Beitrag #36
Zitat von Gert im Beitrag #33
Rostocker es gibt keine Armen in D. Es gibt höchsten Menschen, die weniger am Konsum der Gesellschaft teilhaben als andere Menschen. So würde ich das formulieren. Wenn du wirkliche Armut sehen willst, dann mussst du in Länder fahren, wo diese zur Tagesordnung gehört. Diese Länder befinden sich überwiegen auf dem afrikanischen udn südamerikanischen Kontinent.





Das sehe ich genauso, in Deutschland wird auf einem recht hohen Ross gejammert. In Deutschland muss niemand hungern, jeder faellt egal in welcher Situation in ein weiches Netz, selbst auf der Strasse muss niemand schlafen. Wenn ich jetzt keine Lust mehr auf Costa Rica haette wuerde ich in Frankfurt am Flughafen ein wenig Theater machen und eine Behoerdenlawine lostreten, soviele Sozialleistungen stuenden mir zu. H-4 bekaeme ich, eine Wohnung, Krankenversicherung, Bekleidung und das Amt richtet mir die Bude noch mit dem noetigsten ein, natuerlich alles neu. Wuerde ich mich dann als arm bezeichnen? Wer wirklich arme Menschen sehen moechte soll man Deutschland verlassen, Rumaenien bietet sich schon an oder kommt hier her nach Costa Rica wo Krueppel an Kreuzungen betteln, Kinder Kaugummi verkaufen oder sich prostituieren um zu ueberleben. Das ist Armut.


Ende letzte Woche brachte sie einen Bericht--wo man feststellte.Das in Deutschland schätzungsweise 25 000 Menschen auf der Straße leben.Nun mache ich Dir einen Vorschlag Major Tom.Komme doch mal von Deinen schönen Costa Rica nach Deutschland --und trete nun mal die Bodenlawine los.Und bringe nur mal die Hälfte der nun genannten Zahl in eine eingerichteten Bude unter.Die Obdachlosen werden es Dir danken und die Hilforganisationen können bei frostigen Wetter ihre Arbeit einstellen und brauchen keinen heißen Tee und warme Suppe mehr ausfahren.Aber wie gesagt--schnappe Dir ein Fernsehteam und zeige was Du so drauf hast.Naja aus der Ferne ist leichtes Reden.


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#38

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 18.12.2012 04:11
von Major Tom | 857 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #37
Ende letzte Woche brachte sie einen Bericht--wo man feststellte.Das in Deutschland schätzungsweise 25 000 Menschen auf der Straße leben.Nun mache ich Dir einen Vorschlag Major Tom.Komme doch mal von Deinen schönen Costa Rica nach Deutschland --und trete nun mal die Bodenlawine los.Und bringe nur mal die Hälfte der nun genannten Zahl in eine eingerichteten Bude unter.Die Obdachlosen werden es Dir danken und die Hilforganisationen können bei frostigen Wetter ihre Arbeit einstellen und brauchen keinen heißen Tee und warme Suppe mehr ausfahren.Aber wie gesagt--schnappe Dir ein Fernsehteam und zeige was Du so drauf hast.Naja aus der Ferne ist leichtes Reden.




Was heisst denn aus der Ferne reden, ich habe 42 Jahre in Deutschland gelebt und ich weiss durchaus dass es in Deutschland Obdachlose gibt. Ich weiss aber auch dass es in der Regel genuegend Schlafplaetze fuer Obdachlose gibt, nur duerfen sich die Obdachlosen bei ihren Politikern bedanken wenn wie z.B. 2012 in Hamburg 55% der Schlafplaetze von zugereisten Osteuropaeern belegt sind. So etwas wird leider in den angeblich politisch unabhaengigen Systemmedien schoen verschwiegen...

Aber jetzt zurueck zum Thema Kaßberg-Gefängnis.


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zuletzt bearbeitet 18.12.2012 04:12 | nach oben springen

#39

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 18.12.2012 10:07
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #37
Zitat von Major Tom im Beitrag #36
Zitat von Gert im Beitrag #33
Rostocker es gibt keine Armen in D. Es gibt höchsten Menschen, die weniger am Konsum der Gesellschaft teilhaben als andere Menschen. So würde ich das formulieren. Wenn du wirkliche Armut sehen willst, dann mussst du in Länder fahren, wo diese zur Tagesordnung gehört. Diese Länder befinden sich überwiegen auf dem afrikanischen udn südamerikanischen Kontinent.





Das sehe ich genauso, in Deutschland wird auf einem recht hohen Ross gejammert. In Deutschland muss niemand hungern, jeder faellt egal in welcher Situation in ein weiches Netz, selbst auf der Strasse muss niemand schlafen. Wenn ich jetzt keine Lust mehr auf Costa Rica haette wuerde ich in Frankfurt am Flughafen ein wenig Theater machen und eine Behoerdenlawine lostreten, soviele Sozialleistungen stuenden mir zu. H-4 bekaeme ich, eine Wohnung, Krankenversicherung, Bekleidung und das Amt richtet mir die Bude noch mit dem noetigsten ein, natuerlich alles neu. Wuerde ich mich dann als arm bezeichnen? Wer wirklich arme Menschen sehen moechte soll man Deutschland verlassen, Rumaenien bietet sich schon an oder kommt hier her nach Costa Rica wo Krueppel an Kreuzungen betteln, Kinder Kaugummi verkaufen oder sich prostituieren um zu ueberleben. Das ist Armut.


Ende letzte Woche brachte sie einen Bericht--wo man feststellte.Das in Deutschland schätzungsweise 25 000 Menschen auf der Straße leben.Nun mache ich Dir einen Vorschlag Major Tom.Komme doch mal von Deinen schönen Costa Rica nach Deutschland --und trete nun mal die Bodenlawine los.Und bringe nur mal die Hälfte der nun genannten Zahl in eine eingerichteten Bude unter.Die Obdachlosen werden es Dir danken und die Hilforganisationen können bei frostigen Wetter ihre Arbeit einstellen und brauchen keinen heißen Tee und warme Suppe mehr ausfahren.Aber wie gesagt--schnappe Dir ein Fernsehteam und zeige was Du so drauf hast.Naja aus der Ferne ist leichtes Reden.




Rostocker du bist ein wenig uninformiert. In D muss keiner auf der Strasse leben, es muss auch keiner hungern, hör endlich auf diesen ideologisch gefärbten Mist zu verbreiten. Diese 25.000, von denen du sprichst ( woher hast du überhaupt diese Zahl, kennst du die alle ? ) machen das ganz freiwillig. Es gibt genug beheizte Unterkünfte, wo Obdachlose unterkommen können. Es gibt aber auch einen harten Kern unter Obdachlosen, die wollen einfach draussen schlafen, aus verschiedenen Gründen wie weil sie Angst haben, in diesen Unterkünften von anderen Obdachlosen im Schlaf beklaut zu werden, weil sie aus Prinzip nicht sesshaft werden wollen, weil sie Auflagen wie striktes Alkverbot in den Notunterkünften nicht akzeptieren wollen usw. Du musst erst mal mit diesen Menschen sprechen, dann weisst du was wirklich los ist.
Major Tom hat völlig recht, schaue erst mal in z.B. südamerikanische Länder oder in Europa auf den Balkan dort kannst du richtige "Haderlumpen"
kennenlernen.
@Feliks warum soll ich als Massstab für Armut nicht afrikanische oder südamerikanische Menschen heranziehen? Sind das in deinen Augen keine Menschen ?


.
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#40

RE: Vom Chemnitzer Kaßberg-Gefängnis in den Westen

in DDR Staat und Regime 18.12.2012 11:41
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #39
Zitat von Rostocker im Beitrag #37
Zitat von Major Tom im Beitrag #36
Zitat von Gert im Beitrag #33
Rostocker es gibt keine Armen in D. Es gibt höchsten Menschen, die weniger am Konsum der Gesellschaft teilhaben als andere Menschen. So würde ich das formulieren. Wenn du wirkliche Armut sehen willst, dann mussst du in Länder fahren, wo diese zur Tagesordnung gehört. Diese Länder befinden sich überwiegen auf dem afrikanischen udn südamerikanischen Kontinent.





Das sehe ich genauso, in Deutschland wird auf einem recht hohen Ross gejammert. In Deutschland muss niemand hungern, jeder faellt egal in welcher Situation in ein weiches Netz, selbst auf der Strasse muss niemand schlafen. Wenn ich jetzt keine Lust mehr auf Costa Rica haette wuerde ich in Frankfurt am Flughafen ein wenig Theater machen und eine Behoerdenlawine lostreten, soviele Sozialleistungen stuenden mir zu. H-4 bekaeme ich, eine Wohnung, Krankenversicherung, Bekleidung und das Amt richtet mir die Bude noch mit dem noetigsten ein, natuerlich alles neu. Wuerde ich mich dann als arm bezeichnen? Wer wirklich arme Menschen sehen moechte soll man Deutschland verlassen, Rumaenien bietet sich schon an oder kommt hier her nach Costa Rica wo Krueppel an Kreuzungen betteln, Kinder Kaugummi verkaufen oder sich prostituieren um zu ueberleben. Das ist Armut.


Ende letzte Woche brachte sie einen Bericht--wo man feststellte.Das in Deutschland schätzungsweise 25 000 Menschen auf der Straße leben.Nun mache ich Dir einen Vorschlag Major Tom.Komme doch mal von Deinen schönen Costa Rica nach Deutschland --und trete nun mal die Bodenlawine los.Und bringe nur mal die Hälfte der nun genannten Zahl in eine eingerichteten Bude unter.Die Obdachlosen werden es Dir danken und die Hilforganisationen können bei frostigen Wetter ihre Arbeit einstellen und brauchen keinen heißen Tee und warme Suppe mehr ausfahren.Aber wie gesagt--schnappe Dir ein Fernsehteam und zeige was Du so drauf hast.Naja aus der Ferne ist leichtes Reden.




Rostocker du bist ein wenig uninformiert. In D muss keiner auf der Strasse leben, es muss auch keiner hungern, hör endlich auf diesen ideologisch gefärbten Mist zu verbreiten. Diese 25.000, von denen du sprichst ( woher hast du überhaupt diese Zahl, kennst du die alle ? ) machen das ganz freiwillig. Es gibt genug beheizte Unterkünfte, wo Obdachlose unterkommen können. Es gibt aber auch einen harten Kern unter Obdachlosen, die wollen einfach draussen schlafen, aus verschiedenen Gründen wie weil sie Angst haben, in diesen Unterkünften von anderen Obdachlosen im Schlaf beklaut zu werden, weil sie aus Prinzip nicht sesshaft werden wollen, weil sie Auflagen wie striktes Alkverbot in den Notunterkünften nicht akzeptieren wollen usw. Du musst erst mal mit diesen Menschen sprechen, dann weisst du was wirklich los ist.
Major Tom hat völlig recht, schaue erst mal in z.B. südamerikanische Länder oder in Europa auf den Balkan dort kannst du richtige "Haderlumpen"
kennenlernen.
@Feliks warum soll ich als Massstab für Armut nicht afrikanische oder südamerikanische Menschen heranziehen? Sind das in deinen Augen keine Menschen ?




Gert glaubst Du eigentlich selber was Du so niederschreibst? Dir past es nicht in Deiner heilen Welt--das es Armut in Deutschland gibt--alle Obdachlosen wollen freiwillig auf der Straße leben--Kinderarmut gibt es nicht--tausende müssen sich auch nicht von der Tafel ernähren.So sieht doch Dein Bild aus.Sicher gibt es auch das Elend in anderen Ländern,aber man sollte auch mal vor der eigenen Tür schauen.Aber laut Deiner Meinung leben alle in Deutschland wie im Schlaraffenland.Übrigens mit den 25 000, was sie in der Sendung erwähnten,das war eine Schätzungsgrenze keine Behauptung:Du musst mal richtig lesen und nicht durch das Forum ziehen um zu schauen--wo Du wieder dazwischen Hauen kannst und einen auf Rechthaberisch machst.Ach ja,mit den Menschen selber reden--wie Du so schön sagtest.Es gibt hin und wieder mal interessante Sendungen oder Berichte über Armut in Deutschland,aber die kannste ja nicht sehen.Weil Du wahrscheinlich mit Pantoffeln vor den Fernseher sitzt und Dir den Denver Clan und Dallas reinschiebst uned Dir die WELT selber schön redest.


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