#21

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 21:26
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #19
Zitat von Eisenacher im Beitrag #12
Meiner Meinung nach hat es wenig mit DDR zu tun, ob ein Service kundenfreundlich ist. Das liegt in erster Linie an der Persönlichkeit des Ausführenden. Ich habe in der DDR in der Gastronomie gearbeitet und auch da sehr gutes Geld verdient, weil ich psychologisch denken kann. Den Kunden 120% zufrieden stellen, bringt in jeder Dienstleistungsbranche und in jedem Land und in jeder Gesellschaftsordnung einen Gewinn für beide Seiten. Wer das nicht begreift, ist im Dienstleistungssektor und Kundenservice ungeeignet.
Platzieren von Gästen muss auch kein Mangel sein. Ich räume lieber erst das dreckige Geschirr vom Platz und gebe eine neue Tischdecke, wenn der neue Kunde noch nicht am Platz sitzt. In Einzelfällen wurde das vielleicht missbraucht, aber in der Regel verdient ein Kellner, wenn er Gäste hat und die Tische besetzt sind. Die Stundenlöhne für Kellner waren in der DDR lächerlich. z.B. 2,80M/h bei der HO . Man hat sein Geld durch Trinkgeld und zufriedene Gäste verdient. Okay , ein besoffener Gast hat bei mir auch mal 3x bezahlt, bis ich ihn heraus geschmissen habe. Der ging mir alle 10min auf die Nerven und wollte bezahlen. Nach dem 3. Abkassieren habe ich dann aus moralischen Gründen jegliche weiter Zahlungsempfangsname verweigert , da ich eigentlich doch ein anständiger Mensch bin.
Schwarztaxi in Berlin war ein toller Nebenjob. 50-60M die Stunde waren ohne weiteres möglich, wenn man die Anlaufstellen kannte und bereit war am Wochenende nachts zu arbeiten.
An der Friedrichstrasse neben der Warteschlange mit einem Schlüsselbund klimpern und schon fragte jemand, der Eingeweihten: Sind sie frei? und ein Zehner West in der Tageskasse. natürlich alles steuerfrei.
Mangelwirtschaft schafft immer Bedarf und einen Schwarzmarkt. Deswegen denke ich heute, noch oft wehmütig an diese "goldenen Zeiten" zurück.
Damals lag das Geld echt auf der Straße, man brauchte sich nur zu bücken.



@ Eisenacher, du hast es erkannt, die Stundenlöhne von 2,80 DDR Mark waren doch hundsmiserabel.Ich habe hier in einem Beitrag vor einiger Zeit meinen Lohnzettel kopiert von 1987. Darauf war ersichtlich das ich einen Grundstundenlohn von 2,87 DDR Mark hatte.Als Kfz- Schlosser für LKW und Bus. Ein User von der weinroten Brigade war der Meinung das der Lohn o.k. ist. Ich wollte ihn nicht aufmerksam machen das er keine Ahnung hat Lohnzettel zu lesen.Auf dem Lohnzettel standen noch 23 Überstunden. Es war auch noch ein Tag dabei mit Feiertagsarbeit. Am Monatsende bekam ich dafür 871 DDR Mark, netto. Die Lebensmittel wurden damals subventioniert wir heute die Arbeitsplätze. Nur im Gegensatz muss man auch sehen die damaligen Ausgaben für Kleidung, Unterhaltungselektronik etc.......... .
Harra 318


ziehe bitte von deinem netto ca 30 -40 mark miete und etwa genauso viel energie ab , dann bleibt für ddr - verhältnisse noch ein gutes einkommen ,was so mancher mit knapp 500 M zb.: auf der 'kolchose', nicht hatte !!!



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#22

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 21:55
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Lieber@Frank, glaubst denn du wirklich das die“ Dorftrottel“keine Nebeneinkünfte hatten! Wir in der Stadt mussten auch zusehen wie wir mit dem Rücken an die Wand kommen. Ich hatte das Kapitel Auto. So ein Dorftrottel der in der LPG beschäftigt war, hatte auch Haus und Grundstück. Ich habe auch Verwandtschaft in der Lausitz. Er war nur Traktorfahrer. Mit einem ZT 300. Er hatte aber auch zwei Ponnys, sechs Bullen, Schweine und Schafe. Von unserer Verwandtschaft war er der Reichste. Er wusste wofür er morgens aufsteht. Das Futter hat er sich so besorgt,………….. . Ich will nicht weiter reden !!!!!!
Harra 318 ( @ Harras )


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#23

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 22:14
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Das kenne ich auch so. Auf den Dörfern in der DDR, war in der Regel Geld ohne Ende vorhanden. Jedenfalls bei denen, die sich ein paar Viecher gehalten haben. Die hatten nur keine Ware. Die Lücke habe ich dann teilweise übernommen und die "armen Kerle" zu Liebhaberpreisen mit Trabants, Westautoradios, und Kassettenrecordern versorgt. Da kam manchmal das halbe Dorf zusammen um Bestellungen abzugeben. Alle waren zufrieden.


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#24

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 22:15
von Jackson | 102 Beiträge

Harra318. Nichts für ungut, aber du solltest mit deiner Ausdrucksweise etwas vorsichtiger sein. Die von dir so verächtlich Dorftrottel genannten Persönlichkeiten, hatten teilweise mehr auf der Lampe, als irgendwelche Stadtmenschen, die in ihre Karnickelbuchten hausten, die Nase von ihrem Balkon in den Himmel gereckt haben und dachten sie haben und sind etwas besonderes.( Manche glauben es wahrscheinlich immer noch). Ich bin auch der festen Überzeugung, du weist nicht und hast auch keine Vorstellung (woher auch) wie viel Arbeit man sich nach Feierabend mit Bullen, Schweinen etc gemacht hat.



frank, furry, schulzi, Jawa 350 und PF75 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 22:20
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #22
Lieber@Frank, glaubst denn du wirklich das die“ Dorftrottel“keine Nebeneinkünfte hatten! Wir in der Stadt mussten auch zusehen wie wir mit dem Rücken an die Wand kommen. Ich hatte das Kapitel Auto. So ein Dorftrottel der in der LPG beschäftigt war, hatte auch Haus und Grundstück. Ich habe auch Verwandtschaft in der Lausitz. Er war nur Traktorfahrer. Mit einem ZT 300. Er hatte aber auch zwei Ponnys, sechs Bullen, Schweine und Schafe. Von unserer Verwandtschaft war er der Reichste. Er wusste wofür er morgens aufsteht. Das Futter hat er sich so besorgt,………….. . Ich will nicht weiter reden !!!!!!
Harra 318 ( @ Harras )


dann lass es auch ! mein bruder war bestimmt kein 'dorftro...', und das möchtest du ihm bestimmt nicht persönlich mitteilen ,glaube mir !!! er hatte weder haus noch grundstück , war maschinen - und traktorenschlosser !!!



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#26

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 22:42
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Jackson im Beitrag #24
Harra318. Nichts für ungut, aber du solltest mit deiner Ausdrucksweise etwas vorsichtiger sein. Die von dir so verächtlich Dorftrottel genannten Persönlichkeiten, hatten teilweise mehr auf der Lampe, als irgendwelche Stadtmenschen, die in ihre Karnickelbuchten hausten, die Nase von ihrem Balkon in den Himmel gereckt haben und dachten sie haben und sind etwas besonderes.( Manche glauben es wahrscheinlich immer noch). Ich bin auch der festen Überzeugung, du weist nicht und hast auch keine Vorstellung (woher auch) wie viel Arbeit man sich nach Feierabend mit Bullen, Schweinen etc gemacht hat.


@ Jackson, glaubst du im Ernst dass sich ein Fahrzeug auf Hokuspokus verwandelt? Bei mir hatte der Tag auch nur 24 h. Was glaubst du was man zum schweißen alles braucht. Abgesehen vom lackieren. Die gesamten Vorbereitungsarbeiten, schleifen........ .. Der schönste Tag war natürlich gewesen wenn man auf den Automarkt gefahren ist und man hat den Lohn erhalten für die lange Arbeit.
Das ist natürlich heute auch vorbei und ich muss meiner geregelten Arbeit nachgehen. Ich kann aber heute sagen das in der BRD eine ordentliche Relationen da ist zwischen Arbeitsaufwand und Entlohnung. Ich brauche mich in meiner Freizeit nicht mehr hinzustellen und irgendwelche Fahrzeuge aufarbeiten. Meine Freizeit kann ich heute der Familie widmen.
Aber nicht nur das, ich kann auch meinen Hobbys nachgehen was nicht nur aus Motorrad fahren besteht. Ab und zu muss mich meine Familie schon mal entbehren.


Greso hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:15
von handwerker | 47 Beiträge

Für 2,87 hat bei uns höchstens einer die Halle gefegt,der gerade aus dem Knast kam.
Ziemlich unglaubwürdig das ganze,ich hatte mit 21 Jahren 5,60 plus Schichtzuschlag als einfacher Schlosser in der Fertigung für die IMO.Das war 1984.
Was soll das immer,Harra,denkst Du hier sind alle blöde?



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#28

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:17
von Jackson | 102 Beiträge

Solche wie du, haben damals die Leute beschissen, haben aus 20 Jahre und älteren irgendwelchem Schrott wieder "Autos" zurecht gedengelt und für teurer Geld verhökert. Solche wie du, haben die Mangel Wirtschaft mehr ausgenutzt als andere, die mit harter, ehrlicher! Arbeit versucht haben, das beste aus der Situation zu machen.
Im übrigen brauchst du mir nicht erzählen, was es heißt Fahrzeuge zu restaurieren, ich hab selber einige Oldtimer.

Nachtrag, zu DDR Zeiten hätte ich dich auf jeden Fall angeschissen.



zuletzt bearbeitet 14.12.2012 23:26 | nach oben springen

#29

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:29
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #26
Zitat von Jackson im Beitrag #24
Harra318. Nichts für ungut, aber du solltest mit deiner Ausdrucksweise etwas vorsichtiger sein. Die von dir so verächtlich Dorftrottel genannten Persönlichkeiten, hatten teilweise mehr auf der Lampe, als irgendwelche Stadtmenschen, die in ihre Karnickelbuchten hausten, die Nase von ihrem Balkon in den Himmel gereckt haben und dachten sie haben und sind etwas besonderes.( Manche glauben es wahrscheinlich immer noch). Ich bin auch der festen Überzeugung, du weist nicht und hast auch keine Vorstellung (woher auch) wie viel Arbeit man sich nach Feierabend mit Bullen, Schweinen etc gemacht hat.


@ Jackson, glaubst du im Ernst dass sich ein Fahrzeug auf Hokuspokus verwandelt? Bei mir hatte der Tag auch nur 24 h. Was glaubst du was man zum schweißen alles braucht. Abgesehen vom lackieren. Die gesamten Vorbereitungsarbeiten, schleifen........ .. Der schönste Tag war natürlich gewesen wenn man auf den Automarkt gefahren ist und man hat den Lohn erhalten für die lange Arbeit.
Das ist natürlich heute auch vorbei und ich muss meiner geregelten Arbeit nachgehen. Ich kann aber heute sagen das in der BRD eine ordentliche Relationen da ist zwischen Arbeitsaufwand und Entlohnung. Ich brauche mich in meiner Freizeit nicht mehr hinzustellen und irgendwelche Fahrzeuge aufarbeiten. Meine Freizeit kann ich heute der Familie widmen.
Aber nicht nur das, ich kann auch meinen Hobbys nachgehen was nicht nur aus Motorrad fahren besteht. Ab und zu muss mich meine Familie schon mal entbehren.

Harra318,das ist eine richtige Aussage von dir,und so war es auch.Ich habe manchmal bis 22 Uhr noch lackiert und am nächsten Morgen sind wir nach Magdeburg auf den Automarkt.
Greso


Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:38
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Jackson im Beitrag #28
Solche wie du, haben damals die Leute beschissen, haben aus 20 Jahre und älteren irgendwelchem Schrott wieder "Autos" zurecht gedengelt und für teurer Geld verhökert. Solche wie du, haben die Mangel Wirtschaft mehr ausgenutzt als andere, die mit harter, ehrlicher! Arbeit versucht haben, das beste aus der Situation zu machen.
Im übrigen brauchst du mir nicht erzählen, was es heißt Fahrzeuge zu restaurieren, ich hab selber einige Oldtimer.

Nachtrag, zu DDR Zeiten hätte ich dich auf jeden Fall angeschissen.



ich habe leider keine
Harra 318


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#31

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:42
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #12
Meiner Meinung nach hat es wenig mit DDR zu tun, ob ein Service kundenfreundlich ist. Das liegt in erster Linie an der Persönlichkeit des Ausführenden. Ich habe in der DDR in der Gastronomie gearbeitet und auch da sehr gutes Geld verdient, weil ich psychologisch denken kann. Den Kunden 120% zufrieden stellen, bringt in jeder Dienstleistungsbranche und in jedem Land und in jeder Gesellschaftsordnung einen Gewinn für beide Seiten. Wer das nicht begreift, ist im Dienstleistungssektor und Kundenservice ungeeignet.
Platzieren von Gästen muss auch kein Mangel sein. Ich räume lieber erst das dreckige Geschirr vom Platz und gebe eine neue Tischdecke, wenn der neue Kunde noch nicht am Platz sitzt. In Einzelfällen wurde das vielleicht missbraucht, aber in der Regel verdient ein Kellner, wenn er Gäste hat und die Tische besetzt sind. Die Stundenlöhne für Kellner waren in der DDR lächerlich. z.B. 2,80M/h bei der HO . Man hat sein Geld durch Trinkgeld und zufriedene Gäste verdient. Okay , ein besoffener Gast hat bei mir auch mal 3x bezahlt, bis ich ihn heraus geschmissen habe. Der ging mir alle 10min auf die Nerven und wollte bezahlen. Nach dem 3. Abkassieren habe ich dann aus moralischen Gründen jegliche weiter Zahlungsempfangsname verweigert , da ich eigentlich doch ein anständiger Mensch bin.
Schwarztaxi in Berlin war ein toller Nebenjob. 50-60M die Stunde waren ohne weiteres möglich, wenn man die Anlaufstellen kannte und bereit war am Wochenende nachts zu arbeiten.
An der Friedrichstrasse neben der Warteschlange mit einem Schlüsselbund klimpern und schon fragte jemand, der Eingeweihten: Sind sie frei? und ein Zehner West in der Tageskasse. natürlich alles steuerfrei.
Mangelwirtschaft schafft immer Bedarf und einen Schwarzmarkt. Deswegen denke ich heute, noch oft wehmütig an diese "goldenen Zeiten" zurück.
Damals lag das Geld echt auf der Straße, man brauchte sich nur zu bücken.


gratulation !!! was für eine moral ??? oder verwechseln wir hier 'moral 'mit 'material'



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#32

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:44
von Gelöschtes Mitglied
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Service in der DDR? ...............soll man da oder doch eher ?
In staatlichen Betrieben und Einrichtungen war das ein Fremdwort!
Es sei denn,man legte "richtiges Geld" auf den Tisch.......

Gruß ek40


Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:46
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von handwerker im Beitrag #27
Für 2,87 hat bei uns höchstens einer die Halle gefegt,der gerade aus dem Knast kam.
Ziemlich unglaubwürdig das ganze,ich hatte mit 21 Jahren 5,60 plus Schichtzuschlag als einfacher Schlosser in der Fertigung für die IMO.Das war 1984.
Was soll das immer,Harra,denkst Du hier sind alle blöde?



Ich weiß nicht ob du clever genug bist, um dir es selbst verständlich zu machen. Ich helfe dir aber gern bei der Beantwortung deiner Fragen.()
Harra 318


zuletzt bearbeitet 15.12.2012 07:03 | nach oben springen

#34

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:48
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Ein Superjob war in der DDR Annahmemeister in einer KFZ-Werkstatt. Die mussten das "Trinkgeld" jeden Sonntag in ihrem Speicher mit der Heugabel wenden, damit es nicht schimmlig wurde.
Wer nicht schmiert,der nicht fährt.


zuletzt bearbeitet 14.12.2012 23:49 | nach oben springen

#35

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:53
von Harra318 | 2.514 Beiträge

@Handwerker, jetzt warte ich aber auf eine Antwort von dir !!!!!!!!!!!!!!!!!!!


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#36

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:55
von handwerker | 47 Beiträge

Ach von einem beuteschwaben brauch ich eigentlich keine tips fürs leben,behalt mal.



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#37

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 14.12.2012 23:56
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von handwerker im Beitrag #36
Ach von einem beuteschwaben brauch ich eigentlich keine tips fürs leben,behalt mal.


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#38

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 15.12.2012 10:08
von schulzi | 1.763 Beiträge

Zitat von handwerker im Beitrag #27
Für 2,87 hat bei uns höchstens einer die Halle gefegt,der gerade aus dem Knast kam.
Ziemlich unglaubwürdig das ganze,ich hatte mit 21 Jahren 5,60 plus Schichtzuschlag als einfacher Schlosser in der Fertigung für die IMO.Das war 1984.
Was soll das immer,Harra,denkst Du hier sind alle blöde?


wenn ich das gejammer höre geht mir das messer in der tasche auf ,klar in der spinnerei gab es als schlosser in der lg 8 nur 4.40 M und das war ein einigermasen fairer lohn und ich habe die arbeit gerne gemacht ,was sich auch in der arbeitsmoral zeigte sprich auch einmal eine reperatur aus er der reihe und nicht gleich zunmeister gerannt das er überstunden schreibt.jetzt zuden hier genannten "dorftrotteln" so finde ich es unverschämmt die leute so nennen den es war ihre freizeit und das was hängengeblieben ist ,ist nun einmal ihr vorteil die meisten die so schimpfen sind in meinen augen nur neidisch weil sie nicht so kreativ waren und sind


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#39

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 15.12.2012 16:06
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #22
Lieber@Frank, glaubst denn du wirklich das die“ Dorftrottel“keine Nebeneinkünfte hatten! Wir in der Stadt mussten auch zusehen wie wir mit dem Rücken an die Wand kommen. Ich hatte das Kapitel Auto. So ein Dorftrottel der in der LPG beschäftigt war, hatte auch Haus und Grundstück. Ich habe auch Verwandtschaft in der Lausitz. Er war nur Traktorfahrer. Mit einem ZT 300. Er hatte aber auch zwei Ponnys, sechs Bullen, Schweine und Schafe. Von unserer Verwandtschaft war er der Reichste. Er wusste wofür er morgens aufsteht. Das Futter hat er sich so besorgt,………….. . Ich will nicht weiter reden !!!!!!
Harra 318 ( @ Harras )


@Harra318 Du solltest solche beleidigenden Äußerungen gegenüber der Landbevölkerung stecken lassen !!

Ich hatte Dir schon einmal geschrieben Umgang formt den Menschen - oder sage mir mit wem Du umgehst und ich sage Dir wer Du bist


MfG
Jawa350
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#40

RE: Service in der DDR

in Leben in der DDR 15.12.2012 16:25
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Wer hatte denn in der DDR keine "Nebeneinkünfte",wenn er denn das wollte?Nur die Leute der Schutz-und Sicherheitsorgane,für die war es schon etwas schwieriger.Trotz meines guten Verdienstes bei der"Firma"haben mich die Meisten,die ich außerhalb Selbiger kannte, finanziell ausgelacht.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
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