#141

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 19:13
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Wenn der Fisch richtig fett in den Haken gebissen hat, kannst Du ihm auch ordentlich die Schuppen über die Flossen ziehen.
3-7% plus Märchensteuer ist beim Hauskauf gesetzlich zulässig, bei Vermietung 2 Monatskaltmieten Courtage.
Wenn die Courtage wegfällt bedeutet das, in der Regel , das die Immoblase geplatzt ist oder das Objekt in der Kategorie Schrott seinen Platz hat.


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#142

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 21:53
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #140
Zitat von Hackel39 im Beitrag #134
Zitat von josy95 im Beitrag #129
Ich denke mal, ein Sozialismus ohne Diktatur kommt einem real existierendem und funktionierendem System der sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr nahe.

Einem System, wo vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich sind. Wo es wirksame Gesetze gibt, die eine vermehrte Anhäufung von Megareichtum wirksam und nachhaltig verhindern. Wo Politik und Gesellschaft per Gesetz das soziale Solidarsystem fördern, stützen und ausbauen. Wo Kinder noch Kinder sind, sein dürfen, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel, dem sozialen und gesellschaftlichen Stand der Eltern haben. Alte und Schwache in Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Sicherheit ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Wo Gewinne nicht Verluste sozialisiert werden.

Wo Menschen nicht schon mit ihrer Geburt gewisser Chancen beraubt werden.

Wo Scherkriminalität unnachgiebig und knallhart bestraft wird.

Wo Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens bei schweren Verfehlungen lebenslang geächtet werden.

Dann herscht ein System aus Recht und Ordnung, Moral und Anstand. Tugendhaftigkeit. Dies könnte man statt sozialer Marktwirtschaft meinethalben auch Sozialismus nennen. Nur darf in diesem Sozialismus niemals eine Partei einen Alleinherschaftsanspruch für sich proklamierten.

Dieses Experiment hatten wir, dieses Experiment ist kläglich gescheitert und damit durch und:

total out!


josy95


Nun Josy, was bleibt da noch ?
Da offenbar alle Parteien mit Deinem Anliegen überfordert sind, hier mal eine kleine Episode, die mögliche oder auch unmögliche Alternativen aufzeigt.
Du wirst aber eher enttäuscht sein.
Es gibt da eine "Partei der Vernunft" und so konfrontierte ich eines dieser Vorstandsmitglieder mit einem uralten Anliegen, nämlich den feudalistisch strukturierten Einkommensunwesen von Honorarbeziehern, die Rechnungen nicht auf Basis der tatsächlichen Arbeitsleistung, sondern auf Basis von Tabellen aufstellen (siehe Karstadt- Insolvenzverwalter mit sechsstelligen Minutengehältern, auch Treuhandabwickler, Makler usw.).
Die Antwort sah z.B. so aus, daß eine Maklercourtage gar nicht festgeschrieben sei und man sie in der Praxis verhandeln kann, was ich bei meinem letzten Hauskauf ja auch versucht habe.
Trotzdem habe ich effektiv jene 7,xx % bezahlt, denn es gab laut Makler eben keinen Verhandlungsspielraum und so ergab es sich, daß ich mit dem Argument, eben nicht einen halben Jahreslohn Courtage für fünf Besichtigungen zu bezahlen um die Ecke kam und nunmehr den Gesamtkaufpreis nicht zu zahlen bereit war, obwohl der Verkäufer gar nichts dafür konnte, daß der Makler auf sein Standesrecht bestanden hatte.
Was ich damit sagen will ?
Ganz einfach, die Botschaft der Partei der Vernunft mit ihrem 100 %igen Urvertrauen in die Selbstheilungskräfte des Marktes sieht eben so aus, daß nur der Clevere und Unverschämte weiterkommt, man ist sich eben zu schade dafür, sich mit einer Klientel anzulegen, die von feudalistischen Einkommensstrukturen relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit agiert.
Sowas nenne ich Anstrichdemokratie, sowas hat keinen Wert, weil das Grundübel fernab der Marktgesetze agierender Minderheiten eben nicht angegangen wird.
Bei einem anderen Kontakt mit der Linkspartei zwecks Aufklärung des bedingungslosen Grundeinkommens (wo mich das "bedingungslos" sehr störte) kam zur Sprache, daß nur so dieser ekelhafte Niedriglohnsektor in Deutschland abgeschafft würde, da potentielle Arbeitgeber nun mehr als 1000 Euro zahlen müssen, um Leute überhaupt zu motivieren, produktiv tätig zu werden und wenn es flächendeckend wirksam werden würde, könnte es funktionieren.
Ich gebe aber zu, daß es außerordentlich riskant ist aber ein gangbarer Weg wäre, auf diktatorischem Wege das Menschenrecht auf Wohlstand durch Arbeit durchzusetzen und nichts ist schließlich unumkehrbar, falls es mißlingt.
Es ist alles eine Frage der Kommunikation.



Wo wird den sowas bezahlt ? Hier im Rheinland sind 3 % + 19 Mwst, also 3,57 % Courtage üblich. Was ein Ärgernis ist, ist die Tatsache, dass diese sogenannten Makler meist keine Ahnung habe ( jeder kann Makler werden, auch du, der Berufsname ist nicht geschützt, also hau rein wenn es da so viel zu verdienen gibt) und z.B. Mietwohnungen an den Mann oder die Frau bringen für den Lohn von 2 - 3 Kaltmieten. Und zahlen soll immer der Mieter, obwohl er den Makler meist nicht bestellt hat. In Zukunft soll das geändert werden. Wer die Musik bestellt, soll auch zahlen. Mal sehen ob sich da etwas ändert.



soll auch menschen geben , denen das bescheissen anderer , nur wegen des 'schnöden mammon' , nicht lebenswert erscheint !!!



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#143

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #141
Wenn der Fisch richtig fett in den Haken gebissen hat, kannst Du ihm auch ordentlich die Schuppen über die Flossen ziehen.
3-7% plus Märchensteuer ist beim Hauskauf gesetzlich zulässig, bei Vermietung 2 Monatskaltmieten Courtage.
Wenn die Courtage wegfällt bedeutet das, in der Regel , das die Immoblase geplatzt ist oder das Objekt in der Kategorie Schrott seinen Platz hat.


Die 7% kannst du getrost vergessen.
Maximal 3,5 oder halt die 2 Kaltmieten.
Eventuell ist es ja in Polen anders, hier ist das usus.


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#144

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:08
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von frank im Beitrag #142
Zitat von Gert im Beitrag #140
Zitat von Hackel39 im Beitrag #134
Zitat von josy95 im Beitrag #129
Ich denke mal, ein Sozialismus ohne Diktatur kommt einem real existierendem und funktionierendem System der sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr nahe.

Einem System, wo vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich sind. Wo es wirksame Gesetze gibt, die eine vermehrte Anhäufung von Megareichtum wirksam und nachhaltig verhindern. Wo Politik und Gesellschaft per Gesetz das soziale Solidarsystem fördern, stützen und ausbauen. Wo Kinder noch Kinder sind, sein dürfen, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel, dem sozialen und gesellschaftlichen Stand der Eltern haben. Alte und Schwache in Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Sicherheit ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Wo Gewinne nicht Verluste sozialisiert werden.

Wo Menschen nicht schon mit ihrer Geburt gewisser Chancen beraubt werden.

Wo Scherkriminalität unnachgiebig und knallhart bestraft wird.

Wo Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens bei schweren Verfehlungen lebenslang geächtet werden.

Dann herscht ein System aus Recht und Ordnung, Moral und Anstand. Tugendhaftigkeit. Dies könnte man statt sozialer Marktwirtschaft meinethalben auch Sozialismus nennen. Nur darf in diesem Sozialismus niemals eine Partei einen Alleinherschaftsanspruch für sich proklamierten.

Dieses Experiment hatten wir, dieses Experiment ist kläglich gescheitert und damit durch und:

total out!


josy95


Nun Josy, was bleibt da noch ?
Da offenbar alle Parteien mit Deinem Anliegen überfordert sind, hier mal eine kleine Episode, die mögliche oder auch unmögliche Alternativen aufzeigt.
Du wirst aber eher enttäuscht sein.
Es gibt da eine "Partei der Vernunft" und so konfrontierte ich eines dieser Vorstandsmitglieder mit einem uralten Anliegen, nämlich den feudalistisch strukturierten Einkommensunwesen von Honorarbeziehern, die Rechnungen nicht auf Basis der tatsächlichen Arbeitsleistung, sondern auf Basis von Tabellen aufstellen (siehe Karstadt- Insolvenzverwalter mit sechsstelligen Minutengehältern, auch Treuhandabwickler, Makler usw.).
Die Antwort sah z.B. so aus, daß eine Maklercourtage gar nicht festgeschrieben sei und man sie in der Praxis verhandeln kann, was ich bei meinem letzten Hauskauf ja auch versucht habe.
Trotzdem habe ich effektiv jene 7,xx % bezahlt, denn es gab laut Makler eben keinen Verhandlungsspielraum und so ergab es sich, daß ich mit dem Argument, eben nicht einen halben Jahreslohn Courtage für fünf Besichtigungen zu bezahlen um die Ecke kam und nunmehr den Gesamtkaufpreis nicht zu zahlen bereit war, obwohl der Verkäufer gar nichts dafür konnte, daß der Makler auf sein Standesrecht bestanden hatte.
Was ich damit sagen will ?
Ganz einfach, die Botschaft der Partei der Vernunft mit ihrem 100 %igen Urvertrauen in die Selbstheilungskräfte des Marktes sieht eben so aus, daß nur der Clevere und Unverschämte weiterkommt, man ist sich eben zu schade dafür, sich mit einer Klientel anzulegen, die von feudalistischen Einkommensstrukturen relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit agiert.
Sowas nenne ich Anstrichdemokratie, sowas hat keinen Wert, weil das Grundübel fernab der Marktgesetze agierender Minderheiten eben nicht angegangen wird.
Bei einem anderen Kontakt mit der Linkspartei zwecks Aufklärung des bedingungslosen Grundeinkommens (wo mich das "bedingungslos" sehr störte) kam zur Sprache, daß nur so dieser ekelhafte Niedriglohnsektor in Deutschland abgeschafft würde, da potentielle Arbeitgeber nun mehr als 1000 Euro zahlen müssen, um Leute überhaupt zu motivieren, produktiv tätig zu werden und wenn es flächendeckend wirksam werden würde, könnte es funktionieren.
Ich gebe aber zu, daß es außerordentlich riskant ist aber ein gangbarer Weg wäre, auf diktatorischem Wege das Menschenrecht auf Wohlstand durch Arbeit durchzusetzen und nichts ist schließlich unumkehrbar, falls es mißlingt.
Es ist alles eine Frage der Kommunikation.



Wo wird den sowas bezahlt ? Hier im Rheinland sind 3 % + 19 Mwst, also 3,57 % Courtage üblich. Was ein Ärgernis ist, ist die Tatsache, dass diese sogenannten Makler meist keine Ahnung habe ( jeder kann Makler werden, auch du, der Berufsname ist nicht geschützt, also hau rein wenn es da so viel zu verdienen gibt) und z.B. Mietwohnungen an den Mann oder die Frau bringen für den Lohn von 2 - 3 Kaltmieten. Und zahlen soll immer der Mieter, obwohl er den Makler meist nicht bestellt hat. In Zukunft soll das geändert werden. Wer die Musik bestellt, soll auch zahlen. Mal sehen ob sich da etwas ändert.



soll auch menschen geben , denen das bescheissen anderer , nur wegen des 'schnöden mammon' , nicht lebenswert erscheint !!!


Schön ruhig brauner
Ich gestehe dir ob der Beleidigung meines Berufsstandes, also auch meiner Person, etwas Unwissen zu.
Schau, ein Makler ist nur ein Dienstleister, er vermittelt und für diese Vermittlung erhält er ein übliches Salär.
Ist das verwerflich?
Du arbeitest doch auch und bekommst dafür ein Salär.
Bescheisst du damit irgendjemanden?
Ich habe dich bisher geschätzt, muss aber feststellen das du in der politischen Diskussion das Nachdenken doch auch sehr vermissen lässt.
Schade.


zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:11 | nach oben springen

#145

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:18
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #143
Zitat von Eisenacher im Beitrag #141
Wenn der Fisch richtig fett in den Haken gebissen hat, kannst Du ihm auch ordentlich die Schuppen über die Flossen ziehen.
3-7% plus Märchensteuer ist beim Hauskauf gesetzlich zulässig, bei Vermietung 2 Monatskaltmieten Courtage.
Wenn die Courtage wegfällt bedeutet das, in der Regel , das die Immoblase geplatzt ist oder das Objekt in der Kategorie Schrott seinen Platz hat.


Die 7% kannst du getrost vergessen.
Maximal 3,5 oder halt die 2 Kaltmieten.
Eventuell ist es ja in Polen anders, hier ist das usus.




Ich kenne auch Makler in Deutschland die zwischen 6 und 7 % Provision erhalten.
Gehören ja immer wenigstens zwei dazu. Mich stört dies nicht.


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#146

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:22
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Alfred im Beitrag #145
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #143
Zitat von Eisenacher im Beitrag #141
Wenn der Fisch richtig fett in den Haken gebissen hat, kannst Du ihm auch ordentlich die Schuppen über die Flossen ziehen.
3-7% plus Märchensteuer ist beim Hauskauf gesetzlich zulässig, bei Vermietung 2 Monatskaltmieten Courtage.
Wenn die Courtage wegfällt bedeutet das, in der Regel , das die Immoblase geplatzt ist oder das Objekt in der Kategorie Schrott seinen Platz hat.


Die 7% kannst du getrost vergessen.
Maximal 3,5 oder halt die 2 Kaltmieten.
Eventuell ist es ja in Polen anders, hier ist das usus.




Ich kenne auch Makler in Deutschland die zwischen 6 und 7 % Provision erhalten.
Gehören ja immer wenigstens zwei dazu. Mich stört dies nicht.


Vordern kann man das nicht, erhalten ja, kommt auf den Auftraggeber an was er bereit ist zu bezahlen, der Makler ist aber dabei sicherlich nicht der "böse".


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#147

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:23
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

In Polen ist die Blase schon geplatzt. Da zahlt inzwischen schon in 80% der Fälle, bei Privatimmobilien der Verkäufer dem Makler eine Erfolgsprovision.


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#148

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:28
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #147
In Polen ist die Blase schon geplatzt. Da zahlt inzwischen schon in 80% der Fälle, bei Privatimmobilien der Verkäufer dem Makler eine Erfolgsprovision.


Wie ist die geschäftliche Lage in Polen, also richtig im Osten?
Hier schwätzen ja viele geschäftlich und lebenstechnisch von Härte die gar nicht vorhanden ist, quasi Jammern auf sehr hohem Niveau.
Boomt es dort oder ist es eher wirklich hart?


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#149

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:34
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

2006/2007 war mal richtig was los, da ging es richtig vorwärts. Natürlich alles auf Kredit, aber die Geschäfte haben geboomt. Jetzt ist wieder Ruhe. Es gibt nur noch Leute mit richtig Kohle und dann den Rest im Überlebenskampf. Denen sind immer ein paar Tage ab Monatsmitte übrig.
Schnäppchen gibt es jetzt massenhaft beim Kuckucksmann, aber nur gegen Bares. Die Banken haben den Kredithahn zugedreht.


zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:35 | nach oben springen

#150

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:35
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #145
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #143
Zitat von Eisenacher im Beitrag #141
Wenn der Fisch richtig fett in den Haken gebissen hat, kannst Du ihm auch ordentlich die Schuppen über die Flossen ziehen.
3-7% plus Märchensteuer ist beim Hauskauf gesetzlich zulässig, bei Vermietung 2 Monatskaltmieten Courtage.
Wenn die Courtage wegfällt bedeutet das, in der Regel , das die Immoblase geplatzt ist oder das Objekt in der Kategorie Schrott seinen Platz hat.


Die 7% kannst du getrost vergessen.
Maximal 3,5 oder halt die 2 Kaltmieten.
Eventuell ist es ja in Polen anders, hier ist das usus.




Ich kenne auch Makler in Deutschland die zwischen 6 und 7 % Provision erhalten.
Gehören ja immer wenigstens zwei dazu. Mich stört dies nicht.



So ist es. Es gehöhren immer zwei dazu.

Und wenn so ein unverschämtes schwarzes Schaaf eine Courtage jenseits von Gut und Böse fordert, dann ist zumindest dem jenigen wenig oder gar nicht zu helfen, der dieser unseriösen Forderung nachkommt und sich hinterher beklagen will...

Kritisch wird die Situation nur dann, wenn auf Grund von immer weiter fortschreitender (inzenierter und damit politisch gewollter, durch Lobbyismus massiv beeinflußte) Knappheit von bezahlbarem Wohnraum der Wohnungssuchende diesen Halsabschneidern fast hilflos ausgeliefert ist. Und damit -wie schon angemerkt- eine größtenteils seriös arbeitende Branche in Verruf bringt.

Wieder ein realer Beweis, wie marode und dringend sanierungsbedürftig die Politik dieses Landes ist...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:36 | nach oben springen

#151

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:38
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Bei Mietwohnungen gilt:
Der vom Wohnungseigentümer beauftragte Makler darf im Falle einer erfolgreichen Vermittlung, also wenn ein Mietvertrag zustande kommt, zwei Nettomieten zuzüglich der Umsatzsteuer verlangen. Eine höhere Provision darf er nicht einfordern. Das Ganze ist im Wohnraumvermittlungsgesetz unter §3 geregelt.
http://immobilienmakler-beruf.de/immobil...vision-courtage


zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:39 | nach oben springen

#152

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:40
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von josy95 im Beitrag #150
Zitat von Alfred im Beitrag #145
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #143
Zitat von Eisenacher im Beitrag #141
Wenn der Fisch richtig fett in den Haken gebissen hat, kannst Du ihm auch ordentlich die Schuppen über die Flossen ziehen.
3-7% plus Märchensteuer ist beim Hauskauf gesetzlich zulässig, bei Vermietung 2 Monatskaltmieten Courtage.
Wenn die Courtage wegfällt bedeutet das, in der Regel , das die Immoblase geplatzt ist oder das Objekt in der Kategorie Schrott seinen Platz hat.


Die 7% kannst du getrost vergessen.
Maximal 3,5 oder halt die 2 Kaltmieten.
Eventuell ist es ja in Polen anders, hier ist das usus.




Ich kenne auch Makler in Deutschland die zwischen 6 und 7 % Provision erhalten.
Gehören ja immer wenigstens zwei dazu. Mich stört dies nicht.



So ist es. Es gehöhren immer zwei dazu.

Und wenn so ein unverschämtes schwarzes Schaaf eine Courtage jenseits von Gut und Böse fordert, dann ist zumindest dem jenigen wenig oder gar nicht zu helfen, der dieser unseriösen Forderung nachkommt und sich hinterher beklagen will...

Kritisch wird die Situation nur dann, wenn auf Grund von immer weiter fortschreitender (inzenierter und damit politisch gewollter, durch Lobbyismus massiv beeinflußte) Knappheit von bezahlbarem Wohnraum der Wohnungssuchende diesen Halsabschneidern fast hilflos ausgeliefert ist. Und damit -wie schon angemerkt- eine größtenteils seriös arbeitende Branche in Verruf bringt.

Wieder ein realer Beweis, wie marode und dringend sanierungsbedürftig die Politik dieses Landes ist...

josy95


Leider wieder falsch.
Der arme Mieter zahlt in der Regel nichts, nur der böse Vermieter weil er seine leerstehende Bude loshaben möchte und der halsabschneidende Makler ist natürlich noch böser als der Mietkassierer, ist schon klar.
Baut euch eure Welt nach Gut und Böse zurecht wie es beliebt.


zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:43 | nach oben springen

#153

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:48
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Das wird in einer Marktwirtschaft sicher auch immer von Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region abhängen, welche Provisionen von wem bezahlt werden. In der Platte in Marzahn gab es vor ein paar Jahren mal 2Wochen Malle extra, wenn man eine Wohnung da mieten wollte.
In Rhein-Main oder München sieht es da vielleicht anders aus.


zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:49 | nach oben springen

#154

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:51
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #153
Das wird in einer Marktwirtschaft sicher auch immer von Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region abhängen, welche Provisionen von wem bezahlt werden. In der Platte in Marzahn gab es mal 2Wochen Malle extra, wenn man eine Wohnung da mieten wollte.
In Rhein-Main oder München sieht es da vielleicht anders aus.


In den Ballungsräumen ist es selbstredend anders, drum sind es ja auch Ballungsräume, da ist auch die Einkommensstruktur eine ganz andere.


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#155

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:53
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #144
Zitat von frank im Beitrag #142
Zitat von Gert im Beitrag #140
Zitat von Hackel39 im Beitrag #134
Zitat von josy95 im Beitrag #129
Ich denke mal, ein Sozialismus ohne Diktatur kommt einem real existierendem und funktionierendem System der sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr nahe.

Einem System, wo vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich sind. Wo es wirksame Gesetze gibt, die eine vermehrte Anhäufung von Megareichtum wirksam und nachhaltig verhindern. Wo Politik und Gesellschaft per Gesetz das soziale Solidarsystem fördern, stützen und ausbauen. Wo Kinder noch Kinder sind, sein dürfen, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel, dem sozialen und gesellschaftlichen Stand der Eltern haben. Alte und Schwache in Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Sicherheit ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Wo Gewinne nicht Verluste sozialisiert werden.

Wo Menschen nicht schon mit ihrer Geburt gewisser Chancen beraubt werden.

Wo Scherkriminalität unnachgiebig und knallhart bestraft wird.

Wo Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens bei schweren Verfehlungen lebenslang geächtet werden.

Dann herscht ein System aus Recht und Ordnung, Moral und Anstand. Tugendhaftigkeit. Dies könnte man statt sozialer Marktwirtschaft meinethalben auch Sozialismus nennen. Nur darf in diesem Sozialismus niemals eine Partei einen Alleinherschaftsanspruch für sich proklamierten.

Dieses Experiment hatten wir, dieses Experiment ist kläglich gescheitert und damit durch und:

total out!


josy95


Nun Josy, was bleibt da noch ?
Da offenbar alle Parteien mit Deinem Anliegen überfordert sind, hier mal eine kleine Episode, die mögliche oder auch unmögliche Alternativen aufzeigt.
Du wirst aber eher enttäuscht sein.
Es gibt da eine "Partei der Vernunft" und so konfrontierte ich eines dieser Vorstandsmitglieder mit einem uralten Anliegen, nämlich den feudalistisch strukturierten Einkommensunwesen von Honorarbeziehern, die Rechnungen nicht auf Basis der tatsächlichen Arbeitsleistung, sondern auf Basis von Tabellen aufstellen (siehe Karstadt- Insolvenzverwalter mit sechsstelligen Minutengehältern, auch Treuhandabwickler, Makler usw.).
Die Antwort sah z.B. so aus, daß eine Maklercourtage gar nicht festgeschrieben sei und man sie in der Praxis verhandeln kann, was ich bei meinem letzten Hauskauf ja auch versucht habe.
Trotzdem habe ich effektiv jene 7,xx % bezahlt, denn es gab laut Makler eben keinen Verhandlungsspielraum und so ergab es sich, daß ich mit dem Argument, eben nicht einen halben Jahreslohn Courtage für fünf Besichtigungen zu bezahlen um die Ecke kam und nunmehr den Gesamtkaufpreis nicht zu zahlen bereit war, obwohl der Verkäufer gar nichts dafür konnte, daß der Makler auf sein Standesrecht bestanden hatte.
Was ich damit sagen will ?
Ganz einfach, die Botschaft der Partei der Vernunft mit ihrem 100 %igen Urvertrauen in die Selbstheilungskräfte des Marktes sieht eben so aus, daß nur der Clevere und Unverschämte weiterkommt, man ist sich eben zu schade dafür, sich mit einer Klientel anzulegen, die von feudalistischen Einkommensstrukturen relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit agiert.
Sowas nenne ich Anstrichdemokratie, sowas hat keinen Wert, weil das Grundübel fernab der Marktgesetze agierender Minderheiten eben nicht angegangen wird.
Bei einem anderen Kontakt mit der Linkspartei zwecks Aufklärung des bedingungslosen Grundeinkommens (wo mich das "bedingungslos" sehr störte) kam zur Sprache, daß nur so dieser ekelhafte Niedriglohnsektor in Deutschland abgeschafft würde, da potentielle Arbeitgeber nun mehr als 1000 Euro zahlen müssen, um Leute überhaupt zu motivieren, produktiv tätig zu werden und wenn es flächendeckend wirksam werden würde, könnte es funktionieren.
Ich gebe aber zu, daß es außerordentlich riskant ist aber ein gangbarer Weg wäre, auf diktatorischem Wege das Menschenrecht auf Wohlstand durch Arbeit durchzusetzen und nichts ist schließlich unumkehrbar, falls es mißlingt.
Es ist alles eine Frage der Kommunikation.



Wo wird den sowas bezahlt ? Hier im Rheinland sind 3 % + 19 Mwst, also 3,57 % Courtage üblich. Was ein Ärgernis ist, ist die Tatsache, dass diese sogenannten Makler meist keine Ahnung habe ( jeder kann Makler werden, auch du, der Berufsname ist nicht geschützt, also hau rein wenn es da so viel zu verdienen gibt) und z.B. Mietwohnungen an den Mann oder die Frau bringen für den Lohn von 2 - 3 Kaltmieten. Und zahlen soll immer der Mieter, obwohl er den Makler meist nicht bestellt hat. In Zukunft soll das geändert werden. Wer die Musik bestellt, soll auch zahlen. Mal sehen ob sich da etwas ändert.



soll auch menschen geben , denen das bescheissen anderer , nur wegen des 'schnöden mammon' , nicht lebenswert erscheint !!!


Schön ruhig brauner
Ich gestehe dir ob der Beleidigung meines Berufsstandes, also auch meiner Person, etwas Unwissen zu.
Schau, ein Makler ist nur ein Dienstleister, er vermittelt und für diese Vermittlung erhält er ein übliches Salär.
Ist das verwerflich?
Du arbeitest doch auch und bekommst dafür ein Salär.
Bescheisst du damit irgendjemanden?
Ich habe dich bisher geschätzt, muss aber feststellen das du in der politischen Diskussion das Nachdenken doch auch sehr vermissen lässt.
Schade.



ups ! berufssparte war nicht bewußt gewählt , gibt in jeder natürlich auch schwarze ...scha...! aber war nicht persönlich und für alle die ihren job ehrlich ausführen : hiermit meine entschuldigung !!! aber trotsdem : nehme bitte beim nächsten 'rot mark' auch 'roter' !! gegen die andere farbe bin ich so allergisch !!!



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#156

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:54
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von frank im Beitrag #155
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #144
Zitat von frank im Beitrag #142
Zitat von Gert im Beitrag #140
Zitat von Hackel39 im Beitrag #134
Zitat von josy95 im Beitrag #129
Ich denke mal, ein Sozialismus ohne Diktatur kommt einem real existierendem und funktionierendem System der sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr nahe.

Einem System, wo vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich sind. Wo es wirksame Gesetze gibt, die eine vermehrte Anhäufung von Megareichtum wirksam und nachhaltig verhindern. Wo Politik und Gesellschaft per Gesetz das soziale Solidarsystem fördern, stützen und ausbauen. Wo Kinder noch Kinder sind, sein dürfen, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel, dem sozialen und gesellschaftlichen Stand der Eltern haben. Alte und Schwache in Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Sicherheit ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Wo Gewinne nicht Verluste sozialisiert werden.

Wo Menschen nicht schon mit ihrer Geburt gewisser Chancen beraubt werden.

Wo Scherkriminalität unnachgiebig und knallhart bestraft wird.

Wo Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens bei schweren Verfehlungen lebenslang geächtet werden.

Dann herscht ein System aus Recht und Ordnung, Moral und Anstand. Tugendhaftigkeit. Dies könnte man statt sozialer Marktwirtschaft meinethalben auch Sozialismus nennen. Nur darf in diesem Sozialismus niemals eine Partei einen Alleinherschaftsanspruch für sich proklamierten.

Dieses Experiment hatten wir, dieses Experiment ist kläglich gescheitert und damit durch und:

total out!


josy95


Nun Josy, was bleibt da noch ?
Da offenbar alle Parteien mit Deinem Anliegen überfordert sind, hier mal eine kleine Episode, die mögliche oder auch unmögliche Alternativen aufzeigt.
Du wirst aber eher enttäuscht sein.
Es gibt da eine "Partei der Vernunft" und so konfrontierte ich eines dieser Vorstandsmitglieder mit einem uralten Anliegen, nämlich den feudalistisch strukturierten Einkommensunwesen von Honorarbeziehern, die Rechnungen nicht auf Basis der tatsächlichen Arbeitsleistung, sondern auf Basis von Tabellen aufstellen (siehe Karstadt- Insolvenzverwalter mit sechsstelligen Minutengehältern, auch Treuhandabwickler, Makler usw.).
Die Antwort sah z.B. so aus, daß eine Maklercourtage gar nicht festgeschrieben sei und man sie in der Praxis verhandeln kann, was ich bei meinem letzten Hauskauf ja auch versucht habe.
Trotzdem habe ich effektiv jene 7,xx % bezahlt, denn es gab laut Makler eben keinen Verhandlungsspielraum und so ergab es sich, daß ich mit dem Argument, eben nicht einen halben Jahreslohn Courtage für fünf Besichtigungen zu bezahlen um die Ecke kam und nunmehr den Gesamtkaufpreis nicht zu zahlen bereit war, obwohl der Verkäufer gar nichts dafür konnte, daß der Makler auf sein Standesrecht bestanden hatte.
Was ich damit sagen will ?
Ganz einfach, die Botschaft der Partei der Vernunft mit ihrem 100 %igen Urvertrauen in die Selbstheilungskräfte des Marktes sieht eben so aus, daß nur der Clevere und Unverschämte weiterkommt, man ist sich eben zu schade dafür, sich mit einer Klientel anzulegen, die von feudalistischen Einkommensstrukturen relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit agiert.
Sowas nenne ich Anstrichdemokratie, sowas hat keinen Wert, weil das Grundübel fernab der Marktgesetze agierender Minderheiten eben nicht angegangen wird.
Bei einem anderen Kontakt mit der Linkspartei zwecks Aufklärung des bedingungslosen Grundeinkommens (wo mich das "bedingungslos" sehr störte) kam zur Sprache, daß nur so dieser ekelhafte Niedriglohnsektor in Deutschland abgeschafft würde, da potentielle Arbeitgeber nun mehr als 1000 Euro zahlen müssen, um Leute überhaupt zu motivieren, produktiv tätig zu werden und wenn es flächendeckend wirksam werden würde, könnte es funktionieren.
Ich gebe aber zu, daß es außerordentlich riskant ist aber ein gangbarer Weg wäre, auf diktatorischem Wege das Menschenrecht auf Wohlstand durch Arbeit durchzusetzen und nichts ist schließlich unumkehrbar, falls es mißlingt.
Es ist alles eine Frage der Kommunikation.



Wo wird den sowas bezahlt ? Hier im Rheinland sind 3 % + 19 Mwst, also 3,57 % Courtage üblich. Was ein Ärgernis ist, ist die Tatsache, dass diese sogenannten Makler meist keine Ahnung habe ( jeder kann Makler werden, auch du, der Berufsname ist nicht geschützt, also hau rein wenn es da so viel zu verdienen gibt) und z.B. Mietwohnungen an den Mann oder die Frau bringen für den Lohn von 2 - 3 Kaltmieten. Und zahlen soll immer der Mieter, obwohl er den Makler meist nicht bestellt hat. In Zukunft soll das geändert werden. Wer die Musik bestellt, soll auch zahlen. Mal sehen ob sich da etwas ändert.



soll auch menschen geben , denen das bescheissen anderer , nur wegen des 'schnöden mammon' , nicht lebenswert erscheint !!!


Schön ruhig brauner
Ich gestehe dir ob der Beleidigung meines Berufsstandes, also auch meiner Person, etwas Unwissen zu.
Schau, ein Makler ist nur ein Dienstleister, er vermittelt und für diese Vermittlung erhält er ein übliches Salär.
Ist das verwerflich?
Du arbeitest doch auch und bekommst dafür ein Salär.
Bescheisst du damit irgendjemanden?
Ich habe dich bisher geschätzt, muss aber feststellen das du in der politischen Diskussion das Nachdenken doch auch sehr vermissen lässt.
Schade.



ups ! berufssparte war nicht bewußt gewählt , gibt in jeder natürlich auch schwarze ...scha...! aber war nicht persönlich und für alle die ihren job ehrlich ausführen : hiermit meine entschuldigung !!! aber trotsdem : nehme bitte beim nächsten 'rot mark' auch 'roter' !! gegen die andere farbe bin ich so allergisch !!!


Mit "brauner" meinte ich natürlich ein schnaubendes Ross, komm vom Land


zuletzt bearbeitet 26.12.2012 23:56 | nach oben springen

#157

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 23:56
von frank | 1.753 Beiträge

schon klar



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#158

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 27.12.2012 00:02
von ddr-bürger (gelöscht)
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Ich denke hier geht es um das Thema "Soz. ohne Diktatur"? Hier wird immer wieder dem Sozialismus die Fähigkeit zum "Wandel" abgesprochen, warum eigentlich?

Der Kapitalismus wandelt sich doch ständig... Der Sozialismus wird immer an den bisher bestehenden gescheiterten Versuchen gemessen, auch hier wird es ein Umdenken geben. Das Thema Diktatur ist schon ein richtiges Totschlagargument, man gewährt uns die ach so schöne bürgerliche Freiheit deren Hauptinhalt Konsum um jeden Preis ist.
Aber jede Freiheit hat auch ihren Preis...

Reisefreiheit- für gering Verdiener? Oder zählt das "Pendeln" auch als Tourismus?
Redefreiheit- wie schon oben erwähnt, lasse reden und aussitzen...

Die kleinen Freiheiten werden erkauft durch größere soz. Ungerechtigkeiten, ich möchte behaupten wenn 1989 schon die heutigen Bedingungen in Deutschland geherrscht hätten, dann wären nicht genug Menschen gegen das bestehende System auf die Straße gegangen. Die "soz. Marktwirtschaft" mit all den Möglichkeiten des Konsum und auch die relative soz. Sicherheit hat die Menschen gelockt, doch was ist da geblieben? Da hat der Kapitalismus geschaft was man dem Sozialismus abstreitet - sich gewandelt.

Heute herrscht doch auch eine Diktatur- die Diktatur des Geldes und des Marktes.


Arnstädter und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 27.12.2012 00:06
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #158
Ich denke hier geht es um das Thema "Soz. ohne Diktatur"? Hier wird immer wieder dem Sozialismus die Fähigkeit zum "Wandel" abgesprochen, warum eigentlich?

Der Kapitalismus wandelt sich doch ständig... Der Sozialismus wird immer an den bisher bestehenden gescheiterten Versuchen gemessen, auch hier wird es ein Umdenken geben. Das Thema Diktatur ist schon ein richtiges Totschlagargument, man gewährt uns die ach so schöne bürgerliche Freiheit deren Hauptinhalt Konsum um jeden Preis ist.
Aber jede Freiheit hat auch ihren Preis...

Reisefreiheit- für gering Verdiener? Oder zählt das "Pendeln" auch als Tourismus?
Redefreiheit- wie schon oben erwähnt, lasse reden und aussitzen...

Die kleinen Freiheiten werden erkauft durch größere soz. Ungerechtigkeiten, ich möchte behaupten wenn 1989 schon die heutigen Bedingungen in Deutschland geherrscht hätten, dann wären nicht genug Menschen gegen das bestehende System auf die Straße gegangen. Die "soz. Marktwirtschaft" mit all den Möglichkeiten des Konsum und auch die relative soz. Sicherheit hat die Menschen gelockt, doch was ist da geblieben? Da hat der Kapitalismus geschaft was man dem Sozialismus abstreitet - sich gewandelt.

Heute herrscht doch auch eine Diktatur- die Diktatur des Geldes und des Marktes.



Ach ddr-bürger, Pendeln ist schon nervig, keine Frage und leicht fällt es im Hier vielen nicht, ist Fakt.
Aber denk mal nach, wenn deine schöne DDR weiter bestanden hätte, was wäre denn dann, ich meine heute, wäre es noch die "schöne" DDR?
Das war ein, von Anfang an, nicht überlebensfähiges, künstliches Konstrukt von Moskaus Gnaden.
Dem muss keiner hinterherweinen.
Wer es trotzdem macht, bitte schön, ist jedermanns Recht.


zuletzt bearbeitet 27.12.2012 00:25 | nach oben springen

#160

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 27.12.2012 00:51
von ddr-bürger (gelöscht)
avatar

@grenzwolf

In einem hast Du recht, ich weiß nicht wie es heute in der DDR aussähe. Auch war der Einfluß von der SU in vielen Dingen "erdrückend". Eigentlich steht die DDR für eine Idee.
Leider war der Staat wirklich mit vielen Fehlern behaftet, das sehe ich doch selber. Für mich ist es aber nach wie vor das "kleinere Übel" als die BRD. Schade das es für Begriffe wie Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit keinen maßstab gibt wie in der Physik. Diese Begriffe sind subjektiv und auch leicht zu mißbrauchen. Für jeden hier spielen doch persönliche Erfahrungen eine große Rolle. Ich habe in der DDR weniger schlechte Erfahrungen gemacht als in der BRD.

Ich kann deine Erfahrungen verstehen, Du hast das Gefühl hier besser und freier zu leben. Aber was ist mit den Leuten die für 8 € in rollender Woche ihre Haut zu Markte tragen? Das sind keine unqualifizierten Leute, das sind Facharbeiter. Hier in Thüringen kein Einzelfall. Ich habe mit Absicht nicht von den Extremfällen mit 5,5 € geschrieben. Was bleibt für die übrig? Dann das Thema Zeitarbeit, wer fragt nach den physisch und psychischen Belastungen, ständig in andere Arbeitssituationen, in den Firmen der weiße Neger (soll nicht rassistisch ankommen) auf den die Festangestellten herabschauen, selbst die Diakonie (die Nächstenliebe zelebrieren) stellt über eigene Zeitarbeit ein. Wie viele Beispiele braucht es noch? Sind das alles Verlierer?

Das meinte ich auch mit Diktatur des Geldes und des Marktes. Diese Leute werden immer mehr, die Bedingungen werden immer mieser.

Die Zeit das es nur schlecht ausgebildete Arbeitskräfte traf ist vorbei. In dem Maß wie es auch besser "geschulte" Leute trift wird auch der Unmut wachsen.

Ich weine der vergebenen Chance hinterher.

Ich versuche auch die "Welt" aus deiner Sicht zu sehen, mir ist bewußt das jeder seinen Preis zahlt. Leider wird das Thema sehr persönlich aufgegriffen, es polarisiert ja auch total.


Damals87 und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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