#121

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 12:08
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #120
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #119
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118

Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



So, so Fahrrad ist nicht gleich "bescheiden".......

Es gibt da so richtig teure Modelle...... Luxus mit Pedalen

Gruß
Nostalgiker


Du willst mich nun unbedingt zum Turbokapitalisten machen



Wenn du ganz doll in die Pedale trittst wird es wohl mit dem "Turbo" hinhauen.......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#122

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 18:49
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #121
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #120
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #119
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118

Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



So, so Fahrrad ist nicht gleich "bescheiden".......

Es gibt da so richtig teure Modelle...... Luxus mit Pedalen

Gruß
Nostalgiker


Du willst mich nun unbedingt zum Turbokapitalisten machen



Wenn du ganz doll in die Pedale trittst wird es wohl mit dem "Turbo" hinhauen.......

Gruß
Nostalgiker



Nee, er hat bestimmt dieses Modell http://erockit.net/eROCKIT.aspx


Intellektuelle spielen Telecaster
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#123

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 24.12.2012 13:53
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118
Zitat von Hackel39 im Beitrag #112
Zitat von Gert im Beitrag #111
Zitat von Hackel39 im Beitrag #107
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, Du spricht der westdeutschen Aufbaugeneration sicherlich aus dem Herzen, tatsächlich konnten die es unter regulären Bedingungen noch zu etwas bringen, Punkt aus.
Was in den darauf folgenden Generationen heran wächst und solche Unternehmen erbt, startet mit der komplett vermieteten Schlossallee in diese viel gepriesene Marktwirtschaft und dann ist nichts mehr regulär.
Märkte sind abschließend aufgeteilt, neue Firmen werden zerschlagen, aufgekauft, kaputt geklagt,die profitablen Sektionen outgesourct und was auch immer diese von Milliardenerben befeuerte Betrügerökonomie auf Lager hat, nein verdammt, die Karten gehören neu gemischt und das hat nichts mit Enteignungen, Neid oder gar Sozialismus zu tun.
Wenn ich zig- fach den abgehängten Osten als Indikator für eben diese Verhältnisse heran ziehe, weil es hier eben keine Aufsteiger gibt, u.a. haben wir weder im Dax noch im M- Dax ostdeutsche Firmen gelistet und von den 500 größten BRD- Firmen sind nur sieben aus der ostdeutschen Fläche, alles bekannt.
Heißt das nun, daß es keine talentierten, ehrgeizigen und qualifizierten Unternehmer mit DDR- Biografie gibt und daß alle solche Jammerossis wie Hackel sind ?
Wollen wir uns mal den Spaß machen, wie viele dieser 500 größten deutschen Unternehmen, von denen sieben aus dem Osten sind zusätzlich noch in den letzten 20 Jahren in diese Liga aufgestiegen sind ?
Wollen wir ?



Richtig Hackl, wie sollten sie auch ? 40 Jahre sind die Menschen gegängelt worden, das Denken hat man ihnen gründlich ausgetrieben.Man hat ihnen in ihrer übergroßen Arroganz gesagt: " ........das überlassen sie mal schön uns, die Partei hat immer recht. Diese Menschen sind weder nach einer solchen Behandlung bereit, kreativ zu denken noch ein Risiko einer Unternehmensgründung einzugehen. Dem freien Unternehmertum und der Kreativität der Menschen hat die SED unter Führung ihres "Oberhelden" Honecker spätestens 1972 bei der letzten Enteignungswelle das Rückgrat gebrochen. Dafür haben diese Idioten sich damals auch noch gefeiert, welche gesellschaftliche Glanzleistung sie begangen haben.




Aber es gab doch auch Tausende, die dagegen waren.
Warum entfalten die sich jetzt nicht ?
Fast alle in meinem Ort, die in der Nachwendezeit endlich durch starten konnten und Expansionsträume hatten, sind klein geblieben ohne es zu wollen.
Die haben Haus und Hof gesetzt, um sich ihre kleine Firma aufzubauen und knausern teilweise mehr als damals im Kombinat, setzen Praktikanten ein, um überhaupt noch Aufträge abwickeln zu können, verlangen die Bezahlung des Materials nach Anlieferung und vor Arbeitsaufnahme...die müssen Schlimmes erlebt haben auch ohne Günter Mittags Wirtschaftsterror.
Ich bin nicht primitiv genug, um an Hand des Privat- Pkw's solcher Unternehmer an deren Geschäfterfolg zu glauben, aber das mit den 40 Jahren ist doch gar nicht mehr relevant, zumindest nicht bezüglich der Tauglichkeit der neuen Firmenchefs.
Die sind heute auch schon Mitte 30 ohne in der Schule noch mit Halstüchern und Blauhemden tyrannisiert worden zu sein und machen trotz abgeschlossenem Studium und drei Facharbeiterbriefen in der Tasche Arbeiten, die DDR- Bürger oft mit 18 auch schon gemacht haben.
Mit den Enteignungen hast Du aber Recht, die hätten nach der Wende mit ganz anderen Mitteln in die Marktwirtschaft starten können, wenn sie 1989 einem alteingesessenen kapitalkräftigen Betrieb besessen hätten.



Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



Nie in Leben fährst Du mit der Mappe voller Exposees auf dem Gepäckträger per Fahrrad zu Deinen Kunden, genau das ist gemeint, sofern Du mit Kunden zu tun hast, womöglich auch weder zum Rendevouz noch mit zwei Einkaufsbeuteln am Lenker zum Edeka, obwohl all das praktikabel wäre.
Falls doch, dann alle Achtung für Deine exotische und gleichzeitig effiziente Lebensweise.
Auto und Prestige gehören zusammen wie Sozialismus und Diktatur.
Jeder der meint, ohne Auto zurecht zu kommen wird oft mitleidig belächelt und jeder, der meint im sozialistischen Alltag nichts von einer Diktatur gemerkt zu haben, ebenfalls.
Beide Spezies hat es gegeben und beide sind in der Gesamtbilanz nicht unbedingt Verlierer oder Ignoranten.



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#124

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 24.12.2012 14:09
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #123
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118


Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



Nie in Leben fährst Du mit der Mappe voller Exposees auf dem Gepäckträger per Fahrrad zu Deinen Kunden, genau das ist gemeint, sofern Du mit Kunden zu tun hast, womöglich auch weder zum Rendevouz noch mit zwei Einkaufsbeuteln am Lenker zum Edeka, obwohl all das praktikabel wäre.
Falls doch, dann alle Achtung für Deine exotische und gleichzeitig effiziente Lebensweise.
Auto und Prestige gehören zusammen wie Sozialismus und Diktatur.
Jeder der meint, ohne Auto zurecht zu kommen wird oft mitleidig belächelt und jeder, der meint im sozialistischen Alltag nichts von einer Diktatur gemerkt zu haben, ebenfalls.
Beide Spezies hat es gegeben und beide sind in der Gesamtbilanz nicht unbedingt Verlierer oder Ignoranten.


Och das ist eine Ausgestaltungssache und auch eine Entscheidung von Fall zu Fall.
In der Regel mache ich hauptsächlich Besichtigungstermine und wie ich dahin gelange ist 100% egal, Rad oder öffentliche Verkehrsmittel sind möglich da die Locationen sich im Stadtbereich befinden.
Die Tasche mit den Unterlagen kann ich bei beiden Vortbewegungsoptionen bequem transportieren.
Hast du schon mal in Holland die Jungs im feinen Maßanzug gesehen die sich fleißig strampelnd fortbewegen?
Übrigens ist diese "exotische" Fortbewegungsart überaus der Gesundheit zuträglich, ich spare mir das Geld und die Zeit fürs Fitnesstudio und man kann prima nachdenken bei besagter stressfreier Fortbewegung, ist noch ein der Profitvermehrung dienlicher Nebeneffekt.
Achso, auf Prestige sch... ich, kann ich mir leisten.


zuletzt bearbeitet 24.12.2012 14:14 | nach oben springen

#125

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 24.12.2012 16:37
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #124
Zitat von Hackel39 im Beitrag #123
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118


Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



Nie in Leben fährst Du mit der Mappe voller Exposees auf dem Gepäckträger per Fahrrad zu Deinen Kunden, genau das ist gemeint, sofern Du mit Kunden zu tun hast, womöglich auch weder zum Rendevouz noch mit zwei Einkaufsbeuteln am Lenker zum Edeka, obwohl all das praktikabel wäre.
Falls doch, dann alle Achtung für Deine exotische und gleichzeitig effiziente Lebensweise.
Auto und Prestige gehören zusammen wie Sozialismus und Diktatur.
Jeder der meint, ohne Auto zurecht zu kommen wird oft mitleidig belächelt und jeder, der meint im sozialistischen Alltag nichts von einer Diktatur gemerkt zu haben, ebenfalls.
Beide Spezies hat es gegeben und beide sind in der Gesamtbilanz nicht unbedingt Verlierer oder Ignoranten.


Och das ist eine Ausgestaltungssache und auch eine Entscheidung von Fall zu Fall.
In der Regel mache ich hauptsächlich Besichtigungstermine und wie ich dahin gelange ist 100% egal, Rad oder öffentliche Verkehrsmittel sind möglich da die Locationen sich im Stadtbereich befinden.
Die Tasche mit den Unterlagen kann ich bei beiden Vortbewegungsoptionen bequem transportieren.
Hast du schon mal in Holland die Jungs im feinen Maßanzug gesehen die sich fleißig strampelnd fortbewegen?
Übrigens ist diese "exotische" Fortbewegungsart überaus der Gesundheit zuträglich, ich spare mir das Geld und die Zeit fürs Fitnesstudio und man kann prima nachdenken bei besagter stressfreier Fortbewegung, ist noch ein der Profitvermehrung dienlicher Nebeneffekt.
Achso, auf Prestige sch... ich, kann ich mir leisten.



Wäre für mich etwas schwieriger gewesen, so mit 200,-kg brennbaren Klebstoffen ud Lösungsmitteln auf dem Gepäckträger ein paar hundert Kilometer weit, wenn es der Kunde am liebsten schon gestern benötigt hätte. Mein Rekord war mal 300,-kg Klebstoff und 100,-kg Lösungsmittel, alles brennbar. Man, fährt man da vorausschauend. Und alles im normalen PKW (Zafira, Astra, Touran u.ä.)



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#126

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 01:09
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #125
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #124
Zitat von Hackel39 im Beitrag #123
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118


Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



Nie in Leben fährst Du mit der Mappe voller Exposees auf dem Gepäckträger per Fahrrad zu Deinen Kunden, genau das ist gemeint, sofern Du mit Kunden zu tun hast, womöglich auch weder zum Rendevouz noch mit zwei Einkaufsbeuteln am Lenker zum Edeka, obwohl all das praktikabel wäre.
Falls doch, dann alle Achtung für Deine exotische und gleichzeitig effiziente Lebensweise.
Auto und Prestige gehören zusammen wie Sozialismus und Diktatur.
Jeder der meint, ohne Auto zurecht zu kommen wird oft mitleidig belächelt und jeder, der meint im sozialistischen Alltag nichts von einer Diktatur gemerkt zu haben, ebenfalls.
Beide Spezies hat es gegeben und beide sind in der Gesamtbilanz nicht unbedingt Verlierer oder Ignoranten.


Och das ist eine Ausgestaltungssache und auch eine Entscheidung von Fall zu Fall.
In der Regel mache ich hauptsächlich Besichtigungstermine und wie ich dahin gelange ist 100% egal, Rad oder öffentliche Verkehrsmittel sind möglich da die Locationen sich im Stadtbereich befinden.
Die Tasche mit den Unterlagen kann ich bei beiden Vortbewegungsoptionen bequem transportieren.
Hast du schon mal in Holland die Jungs im feinen Maßanzug gesehen die sich fleißig strampelnd fortbewegen?
Übrigens ist diese "exotische" Fortbewegungsart überaus der Gesundheit zuträglich, ich spare mir das Geld und die Zeit fürs Fitnesstudio und man kann prima nachdenken bei besagter stressfreier Fortbewegung, ist noch ein der Profitvermehrung dienlicher Nebeneffekt.
Achso, auf Prestige sch... ich, kann ich mir leisten.



Wäre für mich etwas schwieriger gewesen, so mit 200,-kg brennbaren Klebstoffen ud Lösungsmitteln auf dem Gepäckträger ein paar hundert Kilometer weit, wenn es der Kunde am liebsten schon gestern benötigt hätte. Mein Rekord war mal 300,-kg Klebstoff und 100,-kg Lösungsmittel, alles brennbar. Man, fährt man da vorausschauend. Und alles im normalen PKW (Zafira, Astra, Touran u.ä.)


Shit, hatte ich doch tatsächlich ein V fürs F gemacht.
Wir trinken mal ein Bier und reden.
Eisenach?
Achso, bist mit Blechkiste da, aber eins geht sicherlich.


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#127

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 02:12
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

@DoreHolm Da wollen wir mal hoffen , das Du mit den 400kg unter der 1000Punkte Freigrenze fürs ADR geblieben bist. Kann ich mir aber schwer vorstellen. Aber ist ja zum Glück gut gegangen.


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#128

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 10:40
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #127
@DoreHolm Da wollen wir mal hoffen , das Du mit den 400kg unter der 1000Punkte Freigrenze fürs ADR geblieben bist. Kann ich mir aber schwer vorstellen. Aber ist ja zum Glück gut gegangen.


Da war ich drüber. Der Umrechnungsfaktor für normale lösungsmittelhaltige brennbare Produkte war 1 : 3. Also 300,-kg hätte ich noch transportieren dürfen, aber mit Feuerlöscher und allen gültigen Papieren. Ohne Papiere dürfte man heute nicht mal eine 1,-Liter-Dose brennbaren Klebstoff transportieren. Ein Irrsinn, den sich da Bürokraten ausgedacht haben !
Zu DDR-Zeiten hatte ich mal, um den Betrieb unserer E-Karren zu gewährleisten und die Säure für die neue Batterie zu beschaffen, von meinem alten Kumpel bei Laborchemie Apolda einen 25,-l- Glasballon konzentrierte Schwefelsäure mit dem privaten Trabi geholt. Wenn der zerbrochen wäre, au weiha. Daraus habe ich dann ganz langsam wegen der starken Temperaturerhöhung beim Verdünnen ("Erst das Wasser, dann die Säure - sonst geschieht das Ungeheure") die benötigte Akkusäure hergestellt und die Erfüllung des Produktionsplanes war gerettet.



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#129

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 15:13
von josy95 | 4.915 Beiträge

Ich denke mal, ein Sozialismus ohne Diktatur kommt einem real existierendem und funktionierendem System der sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr nahe.

Einem System, wo vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich sind. Wo es wirksame Gesetze gibt, die eine vermehrte Anhäufung von Megareichtum wirksam und nachhaltig verhindern. Wo Politik und Gesellschaft per Gesetz das soziale Solidarsystem fördern, stützen und ausbauen. Wo Kinder noch Kinder sind, sein dürfen, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel, dem sozialen und gesellschaftlichen Stand der Eltern haben. Alte und Schwache in Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Sicherheit ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Wo Gewinne nicht Verluste sozialisiert werden.

Wo Menschen nicht schon mit ihrer Geburt gewisser Chancen beraubt werden.

Wo Scherkriminalität unnachgiebig und knallhart bestraft wird.

Wo Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens bei schweren Verfehlungen lebenslang geächtet werden.

Dann herscht ein System aus Recht und Ordnung, Moral und Anstand. Tugendhaftigkeit. Dies könnte man statt sozialer Marktwirtschaft meinethalben auch Sozialismus nennen. Nur darf in diesem Sozialismus niemals eine Partei einen Alleinherschaftsanspruch für sich proklamierten.

Dieses Experiment hatten wir, dieses Experiment ist kläglich gescheitert und damit durch und:

total out!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#130

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 17:50
von Arnstädter | 266 Beiträge

Ich werf kurz mal die Frage hier auf?Gibt es überhaupt eine Gesellschaftsordnung ohne Diktatur.Habe mir es lange überlegt ob ich dazu was schreibe .Ich konnte es nicht lassen.Nach den lesen der Antworten von mir sollte erstmal jeder von uns, für sich selbst entscheiden was
Diktatur ist bzw bedeutet .Jeder Mensch empfindet nämlich eine Diktatur anderst.
Diktatur hat immer was mit der Gesetzgebung zu tun.Halte ich mich an die Gesetze ,werde ich dieses nicht als Diktatur empfinden.
Bin ich aber anderer Meinung ,so muß ich mich wohlwissend mit konsequenzen auseinandersetzen.
Dies war damals so,und heute nicht anderst.


das System funktioniert weil du funktionierst
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#131

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 18:09
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Arnstädter im Beitrag #130
Ich werf kurz mal die Frage hier auf?Gibt es überhaupt eine Gesellschaftsordnung ohne Diktatur.Habe mir es lange überlegt ob ich dazu was schreibe .Ich konnte es nicht lassen.Nach den lesen der Antworten von mir sollte erstmal jeder von uns, für sich selbst entscheiden was
Diktatur ist bzw bedeutet .Jeder Mensch empfindet nämlich eine Diktatur anderst.
Diktatur hat immer was mit der Gesetzgebung zu tun.Halte ich mich an die Gesetze ,werde ich dieses nicht als Diktatur empfinden.
Bin ich aber anderer Meinung ,so muß ich mich wohlwissend mit konsequenzen auseinandersetzen.
Dies war damals so,und heute nicht anderst.





Der Staat: Machtinstrument der jeweils herrschenden Klasse. Von ihm, oder besser gesagt von seinen Vertretern werden Gesetze verabschiedet. Ob diese nun richtig oder falsch sind ist Ansichtssache.
Wie aber die Gesetze bei uns im Sozialismus eingehalten worden kann man von Diktatur ausgehen.
Harra 318


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#132

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 18:46
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Arnstädter im Beitrag #130
Ich werf kurz mal die Frage hier auf?Gibt es überhaupt eine Gesellschaftsordnung ohne Diktatur.Habe mir es lange überlegt ob ich dazu was schreibe .Ich konnte es nicht lassen.Nach den lesen der Antworten von mir sollte erstmal jeder von uns, für sich selbst entscheiden was
Diktatur ist bzw bedeutet .Jeder Mensch empfindet nämlich eine Diktatur anderst.
Diktatur hat immer was mit der Gesetzgebung zu tun.Halte ich mich an die Gesetze ,werde ich dieses nicht als Diktatur empfinden.
Bin ich aber anderer Meinung ,so muß ich mich wohlwissend mit konsequenzen auseinandersetzen.
Dies war damals so,und heute nicht anderst.




Hatte es schon mal etwa so formuliert: Selbst die demokratischste Demokratie wird, da es immer um Mehrheitsentscheidungen geht und damit eine Minderheit daran gehindert wird, ihre Interessen durchzusetzen, von diesen mitunter als Diktatur empfunden. Die Menschen sind nun mal egoistisch
und da kollidieren die Interessen. Eine funktionierende Gesellschaft ohne ein gewisses Maß an Diktat, da unter der Minderheit immer ein Teil sein wird,
der mit allen Mitteln versuchen wird seine Interessen irgendwie doch durchzusetzen, kann es nicht geben. Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, das trifft auf den Kapitalismus genauso zu, egal ob er nun als Turbokapitalismus oder soziale Marktwirtschaft daherkommt. Alles Andere wäre dann schon anarchieähnlich.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#133

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 19:50
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #132
Zitat von Arnstädter im Beitrag #130
Ich werf kurz mal die Frage hier auf?Gibt es überhaupt eine Gesellschaftsordnung ohne Diktatur.Habe mir es lange überlegt ob ich dazu was schreibe .Ich konnte es nicht lassen.Nach den lesen der Antworten von mir sollte erstmal jeder von uns, für sich selbst entscheiden was
Diktatur ist bzw bedeutet .Jeder Mensch empfindet nämlich eine Diktatur anderst.
Diktatur hat immer was mit der Gesetzgebung zu tun.Halte ich mich an die Gesetze ,werde ich dieses nicht als Diktatur empfinden.
Bin ich aber anderer Meinung ,so muß ich mich wohlwissend mit konsequenzen auseinandersetzen.
Dies war damals so,und heute nicht anderst.




Hatte es schon mal etwa so formuliert: Selbst die demokratischste Demokratie wird, da es immer um Mehrheitsentscheidungen geht und damit eine Minderheit daran gehindert wird, ihre Interessen durchzusetzen, von diesen mitunter als Diktatur empfunden. Die Menschen sind nun mal egoistisch
und da kollidieren die Interessen. Eine funktionierende Gesellschaft ohne ein gewisses Maß an Diktat, da unter der Minderheit immer ein Teil sein wird,
der mit allen Mitteln versuchen wird seine Interessen irgendwie doch durchzusetzen, kann es nicht geben. Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, das trifft auf den Kapitalismus genauso zu, egal ob er nun als Turbokapitalismus oder soziale Marktwirtschaft daherkommt. Alles Andere wäre dann schon anarchieähnlich.



@Arnstädter und @DoreHolm, dieses System, dieses Gefühl der Diktatur einer Mehrheit über eine Minderheit habe ich in meinem Beitrag bewußt unterschlagen, weil selbst eine gute Demokratie immer nur die Interessen einer breiten Mehrheit, einer breiten "Öffentlichkeit" vertreten kann und Euer Einwand ist schon dahingehend richtig, das es immer Minderheiten gibt, die sich dadurch gegängelt fühlt und mit anderen Mitteln bis hin zur Illegalität, Gewalt und oft mit hoher krimineller Energie (Mafia) versucht, ihre Interessen durchzusetzen.

Es liegt nur an der Steuerung dieser Demokratie durch die Macher in der ersten Reihe, der Politik, wie weit diese Minderheiten kommen. Das ist der Wert dieser Demokratie und wie gut sie ist. Was sie taugt.
Vom Grundsatz her kann eine Demokratie nur in einem ausgewogenem Mehrparteiensystem tauglich und gut werden. Untauglich dagegen prinzipiel in einem diktatorischen Einparteiensystem, wo diese Partei auch noch per Gesetz (Verfassung) diesen Alleinherschaftsanspruch festschreibt. Ganz wichtig für ein Mehrparteiensystem ist jedoch der Aufbau einer äußerst effektiven Art der Selbstüberwachung, um wirksam gegen Filz, Korruption, Machtmissbrauch, Egoismus und letzendlich mafiose Strukturen schon im Keim gewappnet zu sein. Auch das ist in einem Deutschland Anno 2012 nicht mehr gegeben, u.a. wirft die Affäre Wulff da viele Fragen und Schatten auf.

Anderes aktuelles Beispiel Deutschland. Minderheiten z. Bsp. aus Lobbyistenverbänden der Energiewirtschaft, Medizin u. A. gewinnen (erschreckend) immer mehr Einfluß genau wie lautstarke Minderheiten von z. Bsp. gesellschaftlichen und religiösen Gruppen und Anhängerschaften bestimmter Lebensformen die Mehrheiten ihre Meinung aufzwängen. Möchte damit sagen, das Deutschland sich momentan immer weiter von einer Demokratie entfernt. Möchte auch sagen, das mein vorheriger Beitrag sehr auf ein Wunschdenken bezogen ist.

Es gibt aber Staaten, selbst in der Nachbarschaft Deutschlands, wo dieses System wesentlich besser, wenn auch nicht perfekt funktioniert. Und auch da gebe ich Euch Recht, es wird niemals alles Gold sein, was glänzt!

josy95


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zuletzt bearbeitet 26.12.2012 22:51 | nach oben springen

#134

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 20:16
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #129
Ich denke mal, ein Sozialismus ohne Diktatur kommt einem real existierendem und funktionierendem System der sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr nahe.

Einem System, wo vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich sind. Wo es wirksame Gesetze gibt, die eine vermehrte Anhäufung von Megareichtum wirksam und nachhaltig verhindern. Wo Politik und Gesellschaft per Gesetz das soziale Solidarsystem fördern, stützen und ausbauen. Wo Kinder noch Kinder sind, sein dürfen, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel, dem sozialen und gesellschaftlichen Stand der Eltern haben. Alte und Schwache in Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Sicherheit ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Wo Gewinne nicht Verluste sozialisiert werden.

Wo Menschen nicht schon mit ihrer Geburt gewisser Chancen beraubt werden.

Wo Scherkriminalität unnachgiebig und knallhart bestraft wird.

Wo Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens bei schweren Verfehlungen lebenslang geächtet werden.

Dann herscht ein System aus Recht und Ordnung, Moral und Anstand. Tugendhaftigkeit. Dies könnte man statt sozialer Marktwirtschaft meinethalben auch Sozialismus nennen. Nur darf in diesem Sozialismus niemals eine Partei einen Alleinherschaftsanspruch für sich proklamierten.

Dieses Experiment hatten wir, dieses Experiment ist kläglich gescheitert und damit durch und:

total out!


josy95


Nun Josy, was bleibt da noch ?
Da offenbar alle Parteien mit Deinem Anliegen überfordert sind, hier mal eine kleine Episode, die mögliche oder auch unmögliche Alternativen aufzeigt.
Du wirst aber eher enttäuscht sein.
Es gibt da eine "Partei der Vernunft" und so konfrontierte ich eines dieser Vorstandsmitglieder mit einem uralten Anliegen, nämlich den feudalistisch strukturierten Einkommensunwesen von Honorarbeziehern, die Rechnungen nicht auf Basis der tatsächlichen Arbeitsleistung, sondern auf Basis von Tabellen aufstellen (siehe Karstadt- Insolvenzverwalter mit sechsstelligen Minutengehältern, auch Treuhandabwickler, Makler usw.).
Die Antwort sah z.B. so aus, daß eine Maklercourtage gar nicht festgeschrieben sei und man sie in der Praxis verhandeln kann, was ich bei meinem letzten Hauskauf ja auch versucht habe.
Trotzdem habe ich effektiv jene 7,xx % bezahlt, denn es gab laut Makler eben keinen Verhandlungsspielraum und so ergab es sich, daß ich mit dem Argument, eben nicht einen halben Jahreslohn Courtage für fünf Besichtigungen zu bezahlen um die Ecke kam und nunmehr den Gesamtkaufpreis nicht zu zahlen bereit war, obwohl der Verkäufer gar nichts dafür konnte, daß der Makler auf sein Standesrecht bestanden hatte.
Was ich damit sagen will ?
Ganz einfach, die Botschaft der Partei der Vernunft mit ihrem 100 %igen Urvertrauen in die Selbstheilungskräfte des Marktes sieht eben so aus, daß nur der Clevere und Unverschämte weiterkommt, man ist sich eben zu schade dafür, sich mit einer Klientel anzulegen, die von feudalistischen Einkommensstrukturen relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit agiert.
Sowas nenne ich Anstrichdemokratie, sowas hat keinen Wert, weil das Grundübel fernab der Marktgesetze agierender Minderheiten eben nicht angegangen wird.
Bei einem anderen Kontakt mit der Linkspartei zwecks Aufklärung des bedingungslosen Grundeinkommens (wo mich das "bedingungslos" sehr störte) kam zur Sprache, daß nur so dieser ekelhafte Niedriglohnsektor in Deutschland abgeschafft würde, da potentielle Arbeitgeber nun mehr als 1000 Euro zahlen müssen, um Leute überhaupt zu motivieren, produktiv tätig zu werden und wenn es flächendeckend wirksam werden würde, könnte es funktionieren.
Ich gebe aber zu, daß es außerordentlich riskant ist aber ein gangbarer Weg wäre, auf diktatorischem Wege das Menschenrecht auf Wohlstand durch Arbeit durchzusetzen und nichts ist schließlich unumkehrbar, falls es mißlingt.
Es ist alles eine Frage der Kommunikation.



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#135

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 20:43
von josy95 | 4.915 Beiträge

@Hackel, Du hast gute und echt krasse Beispiele angeführt!

Darum ist es eigentlich schon lange überfällig, das eine sanfte Revulution "von Unten", wie einst 1989 in der DDR und vielen anderen osteuropäischen "Bruderländern", diesem Filz, dieser Selbstherlichkeit ein Ende bereitet.

Ja, und Jungs vom Schnüffeldienst, ihr habt richtig gelesen! Schickt mir bitte eine PM, und ich schicke Euch meine Daten, einschl. Schlüppergröße und sonst relevanter Massangaben wie P- Größe usw.!

...ist der einfachere Weg!

@Hackel39,denn es gibt augenscheinlich keine Partei in Deutschland, der ich einen realen Reformwillen, ein Aufbegehren gegen diese Art mafioser Strukturen zutraue. Auch nicht der von Dir (tut mir leid) hofierten Partei der Linken. Da ist euer Oskar aus dem Saarländle absolut auch kein gutes Vorbild, eher ein Paradebeispiel. Der liebe Gott hat ihn vielleicht nicht um sonst mit einer Nasenform ähnlich der des bekannten Pinoccios "ausgerüstet"...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 25.12.2012 20:45 | nach oben springen

#136

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 25.12.2012 21:31
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #135
@Hackel, Du hast gute und echt krasse Beispiele angeführt!

Darum ist es eigentlich schon lange überfällig, das eine sanfte Revulution "von Unten", wie einst 1989 in der DDR und vielen anderen osteuropäischen "Bruderländern", diesem Filz, dieser Selbstherlichkeit ein Ende bereitet.

Ja, und Jungs vom Schnüffeldienst, ihr habt richtig gelesen! Schickt mir bitte eine PM, und ich schicke Euch meine Daten, einschl. Schlüppergröße und sonst relevanter Massangaben wie P- Größe usw.!

...ist der einfachere Weg!

@Hackel39,denn es gibt augenscheinlich keine Partei in Deutschland, der ich einen realen Reformwillen, ein Aufbegehren gegen diese Art mafioser Strukturen zutraue. Auch nicht der von Dir (tut mir leid) hofierten Partei der Linken. Da ist euer Oskar aus dem Saarländle absolut auch kein gutes Vorbild, eher ein Paradebeispiel. Der liebe Gott hat ihn vielleicht nicht um sonst mit einer Nasenform ähnlich der des bekannten Pinoccios "ausgerüstet"...
josy95


Josy, ich wär ja schon froh, wenn sich mal wieder sowas wie die APO gründen würde, Druck von der Straße kann eine Menge bewirken. Die Parteienlandschaft ist momentan wirklich zum k........en!


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Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#137

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 14:11
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #136
Zitat von josy95 im Beitrag #135
@Hackel, Du hast gute und echt krasse Beispiele angeführt!

Darum ist es eigentlich schon lange überfällig, das eine sanfte Revulution "von Unten", wie einst 1989 in der DDR und vielen anderen osteuropäischen "Bruderländern", diesem Filz, dieser Selbstherlichkeit ein Ende bereitet.

Ja, und Jungs vom Schnüffeldienst, ihr habt richtig gelesen! Schickt mir bitte eine PM, und ich schicke Euch meine Daten, einschl. Schlüppergröße und sonst relevanter Massangaben wie P- Größe usw.!

...ist der einfachere Weg!

@Hackel39,denn es gibt augenscheinlich keine Partei in Deutschland, der ich einen realen Reformwillen, ein Aufbegehren gegen diese Art mafioser Strukturen zutraue. Auch nicht der von Dir (tut mir leid) hofierten Partei der Linken. Da ist euer Oskar aus dem Saarländle absolut auch kein gutes Vorbild, eher ein Paradebeispiel. Der liebe Gott hat ihn vielleicht nicht um sonst mit einer Nasenform ähnlich der des bekannten Pinoccios "ausgerüstet"...
josy95


Josy, ich wär ja schon froh, wenn sich mal wieder sowas wie die APO gründen würde, Druck von der Straße kann eine Menge bewirken. Die Parteienlandschaft ist momentan wirklich zum k........en!


Schön und gut, aber heutige Politiker haben weniger Angst vor der Masse als die DDR-Oberen. Im Aussitzen und ignorieren sind sie Meister. Munter werden sie wirklich erst dann, wenn das System in Gefahr ist, aber dafür gibt es ja immer noch die bekannten drei Stützen des Staates und sie werden nicht zögern, sich dieser Stützen zu bedienen, mit allen, wirklich allen denkbaren Konsequenzen.



Schmiernippel, josy95, frank und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#138

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 15:56
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #137
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #136
Zitat von josy95 im Beitrag #135
@Hackel, Du hast gute und echt krasse Beispiele angeführt!

Darum ist es eigentlich schon lange überfällig, das eine sanfte Revulution "von Unten", wie einst 1989 in der DDR und vielen anderen osteuropäischen "Bruderländern", diesem Filz, dieser Selbstherlichkeit ein Ende bereitet.

Ja, und Jungs vom Schnüffeldienst, ihr habt richtig gelesen! Schickt mir bitte eine PM, und ich schicke Euch meine Daten, einschl. Schlüppergröße und sonst relevanter Massangaben wie P- Größe usw.!

...ist der einfachere Weg!

@Hackel39,denn es gibt augenscheinlich keine Partei in Deutschland, der ich einen realen Reformwillen, ein Aufbegehren gegen diese Art mafioser Strukturen zutraue. Auch nicht der von Dir (tut mir leid) hofierten Partei der Linken. Da ist euer Oskar aus dem Saarländle absolut auch kein gutes Vorbild, eher ein Paradebeispiel. Der liebe Gott hat ihn vielleicht nicht um sonst mit einer Nasenform ähnlich der des bekannten Pinoccios "ausgerüstet"...
josy95


Josy, ich wär ja schon froh, wenn sich mal wieder sowas wie die APO gründen würde, Druck von der Straße kann eine Menge bewirken. Die Parteienlandschaft ist momentan wirklich zum k........en!


Schön und gut, aber heutige Politiker haben weniger Angst vor der Masse als die DDR-Oberen. Im Aussitzen und ignorieren sind sie Meister. Munter werden sie wirklich erst dann, wenn das System in Gefahr ist, aber dafür gibt es ja immer noch die bekannten drei Stützen des Staates und sie werden nicht zögern, sich dieser Stützen zu bedienen, mit allen, wirklich allen denkbaren Konsequenzen.



da kannste lange warten DoreHolm. Dieser Staat ist auf absehbare Zeit nicht in Gefahr. Da kann ich ganz ruhig schlafen. Da kann die Kommune im Forum noch so viele Unken rufen, das wird diesen Staat nicht erschüttern.





edit Fähler


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 26.12.2012 15:56 | nach oben springen

#139

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 17:57
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #138
Zitat von DoreHolm im Beitrag #137
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #136
Zitat von josy95 im Beitrag #135
@Hackel, Du hast gute und echt krasse Beispiele angeführt!

Darum ist es eigentlich schon lange überfällig, das eine sanfte Revulution "von Unten", wie einst 1989 in der DDR und vielen anderen osteuropäischen "Bruderländern", diesem Filz, dieser Selbstherlichkeit ein Ende bereitet.

Ja, und Jungs vom Schnüffeldienst, ihr habt richtig gelesen! Schickt mir bitte eine PM, und ich schicke Euch meine Daten, einschl. Schlüppergröße und sonst relevanter Massangaben wie P- Größe usw.!

...ist der einfachere Weg!

@Hackel39,denn es gibt augenscheinlich keine Partei in Deutschland, der ich einen realen Reformwillen, ein Aufbegehren gegen diese Art mafioser Strukturen zutraue. Auch nicht der von Dir (tut mir leid) hofierten Partei der Linken. Da ist euer Oskar aus dem Saarländle absolut auch kein gutes Vorbild, eher ein Paradebeispiel. Der liebe Gott hat ihn vielleicht nicht um sonst mit einer Nasenform ähnlich der des bekannten Pinoccios "ausgerüstet"...
josy95


Josy, ich wär ja schon froh, wenn sich mal wieder sowas wie die APO gründen würde, Druck von der Straße kann eine Menge bewirken. Die Parteienlandschaft ist momentan wirklich zum k........en!


Schön und gut, aber heutige Politiker haben weniger Angst vor der Masse als die DDR-Oberen. Im Aussitzen und ignorieren sind sie Meister. Munter werden sie wirklich erst dann, wenn das System in Gefahr ist, aber dafür gibt es ja immer noch die bekannten drei Stützen des Staates und sie werden nicht zögern, sich dieser Stützen zu bedienen, mit allen, wirklich allen denkbaren Konsequenzen.



da kannste lange warten DoreHolm. Dieser Staat ist auf absehbare Zeit nicht in Gefahr. Da kann ich ganz ruhig schlafen. Da kann die Kommune im Forum noch so viele Unken rufen, das wird diesen Staat nicht erschüttern.





edit Fähler



...ja, @Gert. Mag sein. Das Politbüro und seine greise Führungsriege hat 1989 genau so gedacht....!

Klar, ein 1989 wird sich in der Form auch nicht so schnell wiederholen und manch geruhsamer Schlaf wird auch noch andauern. Irgendwann kommt jedoch das jähe Erwachen. Das muß nicht unbedingt eine Revulotion einer Kommune oder von Unkenrufern sein, das kann auch der Kollaps des Systemes sein, wenn u. a. das globalisierte Finanz- Schneeballsystem plötzlich zusammenbricht..., das war ja schon kurz davor.

@Gert, leider ist denn Deine und die von Millionen anderen Menschen schwer erarbeitete Rente auch nichts mehr wert.....

josy


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#140

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 26.12.2012 18:47
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #134
Zitat von josy95 im Beitrag #129
Ich denke mal, ein Sozialismus ohne Diktatur kommt einem real existierendem und funktionierendem System der sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr nahe.

Einem System, wo vor dem Gesetz wirklich alle Menschen gleich sind. Wo es wirksame Gesetze gibt, die eine vermehrte Anhäufung von Megareichtum wirksam und nachhaltig verhindern. Wo Politik und Gesellschaft per Gesetz das soziale Solidarsystem fördern, stützen und ausbauen. Wo Kinder noch Kinder sind, sein dürfen, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel, dem sozialen und gesellschaftlichen Stand der Eltern haben. Alte und Schwache in Ruhe, Frieden, Geborgenheit und Sicherheit ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Wo Gewinne nicht Verluste sozialisiert werden.

Wo Menschen nicht schon mit ihrer Geburt gewisser Chancen beraubt werden.

Wo Scherkriminalität unnachgiebig und knallhart bestraft wird.

Wo Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens bei schweren Verfehlungen lebenslang geächtet werden.

Dann herscht ein System aus Recht und Ordnung, Moral und Anstand. Tugendhaftigkeit. Dies könnte man statt sozialer Marktwirtschaft meinethalben auch Sozialismus nennen. Nur darf in diesem Sozialismus niemals eine Partei einen Alleinherschaftsanspruch für sich proklamierten.

Dieses Experiment hatten wir, dieses Experiment ist kläglich gescheitert und damit durch und:

total out!


josy95


Nun Josy, was bleibt da noch ?
Da offenbar alle Parteien mit Deinem Anliegen überfordert sind, hier mal eine kleine Episode, die mögliche oder auch unmögliche Alternativen aufzeigt.
Du wirst aber eher enttäuscht sein.
Es gibt da eine "Partei der Vernunft" und so konfrontierte ich eines dieser Vorstandsmitglieder mit einem uralten Anliegen, nämlich den feudalistisch strukturierten Einkommensunwesen von Honorarbeziehern, die Rechnungen nicht auf Basis der tatsächlichen Arbeitsleistung, sondern auf Basis von Tabellen aufstellen (siehe Karstadt- Insolvenzverwalter mit sechsstelligen Minutengehältern, auch Treuhandabwickler, Makler usw.).
Die Antwort sah z.B. so aus, daß eine Maklercourtage gar nicht festgeschrieben sei und man sie in der Praxis verhandeln kann, was ich bei meinem letzten Hauskauf ja auch versucht habe.
Trotzdem habe ich effektiv jene 7,xx % bezahlt, denn es gab laut Makler eben keinen Verhandlungsspielraum und so ergab es sich, daß ich mit dem Argument, eben nicht einen halben Jahreslohn Courtage für fünf Besichtigungen zu bezahlen um die Ecke kam und nunmehr den Gesamtkaufpreis nicht zu zahlen bereit war, obwohl der Verkäufer gar nichts dafür konnte, daß der Makler auf sein Standesrecht bestanden hatte.
Was ich damit sagen will ?
Ganz einfach, die Botschaft der Partei der Vernunft mit ihrem 100 %igen Urvertrauen in die Selbstheilungskräfte des Marktes sieht eben so aus, daß nur der Clevere und Unverschämte weiterkommt, man ist sich eben zu schade dafür, sich mit einer Klientel anzulegen, die von feudalistischen Einkommensstrukturen relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit agiert.
Sowas nenne ich Anstrichdemokratie, sowas hat keinen Wert, weil das Grundübel fernab der Marktgesetze agierender Minderheiten eben nicht angegangen wird.
Bei einem anderen Kontakt mit der Linkspartei zwecks Aufklärung des bedingungslosen Grundeinkommens (wo mich das "bedingungslos" sehr störte) kam zur Sprache, daß nur so dieser ekelhafte Niedriglohnsektor in Deutschland abgeschafft würde, da potentielle Arbeitgeber nun mehr als 1000 Euro zahlen müssen, um Leute überhaupt zu motivieren, produktiv tätig zu werden und wenn es flächendeckend wirksam werden würde, könnte es funktionieren.
Ich gebe aber zu, daß es außerordentlich riskant ist aber ein gangbarer Weg wäre, auf diktatorischem Wege das Menschenrecht auf Wohlstand durch Arbeit durchzusetzen und nichts ist schließlich unumkehrbar, falls es mißlingt.
Es ist alles eine Frage der Kommunikation.



Wo wird den sowas bezahlt ? Hier im Rheinland sind 3 % + 19 Mwst, also 3,57 % Courtage üblich. Was ein Ärgernis ist, ist die Tatsache, dass diese sogenannten Makler meist keine Ahnung habe ( jeder kann Makler werden, auch du, der Berufsname ist nicht geschützt, also hau rein wenn es da so viel zu verdienen gibt) und z.B. Mietwohnungen an den Mann oder die Frau bringen für den Lohn von 2 - 3 Kaltmieten. Und zahlen soll immer der Mieter, obwohl er den Makler meist nicht bestellt hat. In Zukunft soll das geändert werden. Wer die Musik bestellt, soll auch zahlen. Mal sehen ob sich da etwas ändert.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 26.12.2012 18:48 | nach oben springen



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