#101

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 14.12.2012 21:29
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #100
Zitat von SET800 im Beitrag #99
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #2
Sozialismus ist eine Form von Kollektivismus was zur Unterdrueckung der Einzelperson und somit automatisch zu Unfreiheit (Diktatur) fuehrt. Darum wird es niemals eine Form von Sozialismus geben die nicht zu irgendeiner Diktatur fuehrt.

Fuer eine sinnvolle Alternative zu jeder Form von Kollektivismus bitte auf "Partei der Vernunft" in meiner Unterschrift klicken.


Das Problem ist eben "Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit"! Und es gab ( ich denke auch in der DDR leider ) gesellschaftliche private Stimmungen die diese Haltung lächerlich machten. Und damit ein Kernthema dieses Forums, Grenze:

Vereinfacht: Die DDR und ihre Bürger brauchten mehr Ingenieure, Ärzte und Facharbeiter als allein aus Überzeugung und immun gegen westliche Abwerbeversuche ( brain-drain ) im Land bleiben wollten. Die Verlockung und Verführung durch Westkonsum und die "Deutsche"-BRD-Staatsbürgerschaft Kraft Geburt überforderte das Land und auch das Gemüt vieler DDR-Bürger "guten Willens"! Und die Grenzproblematik auch mit der adminstrativen Seite wiederum wirkte zurück auf das Innenleben der Menschen in der DDR.

Gruß,



Aber die Ingenieure, die aus Überzeugung dageblieben sind und ihr Bestes gegeben haben, sind an der "sozialistischen Wirklichkeit verzweifelt. Nur um ein paar Beispiele zu nennen: Weiterentwiklungen vom Trabant, Wartburg und bei MZ. Wurden aber nie umgesetzt, weil das Geld fehlte. Wie frustrierend für den Erfindergeist!


Es lag aber nicht mal immer am Geld, oft war es auch einfach nur Borniertheit zum Schaden der Volkswirtschaft.
Unvergessen die Perspektiven, welche manche Pkw- Designermodelle auf den westlichen Märkten gehabt hätten, das wären Selbstläufer und devisenträchtige Exportschlager geworden.
Irgendeiner dieser Parteibonzen fegte dieses Ansinnen aber mit dem Satz "Wir bauen keine Autos für Playboys" vom Tisch, anstatt mal sein Feindbild nachzuschärfen um darauf zu kommen, daß man mit dem Abjagen vor Marktanteilen gegen Porsche& Co. dem Klassenfeind viel nachhaltiger hätte schaden können.
Ein kleiner Sprung über den eigenen Schatten wäre ein großer Sprung für die Devisensituation gewesen.
Es zeigt aber auch, wie jämmerlich schwach die zweite Reihe der SED- Eliten gewesen sein muß, um hier nicht zu widersprechen, allerdings muß man es auch im Kontext zur damaligen Zeit sehen und dann wiederum hätte es auch nach hinten los gehen können, wenn bekannt geworden wäre, was wir für Autos bauen können und was ihr (DDR- Bürger) für welche zu kaufen kriegt.
Aber ich denke, diese Zustände waren doch schon ziemlich bekannt mit dem Weltniveau für anderswo.



Schuddelkind, utkieker und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#102

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 14.12.2012 22:19
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


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zuletzt bearbeitet 14.12.2012 22:26 | nach oben springen

#103

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 14.12.2012 22:33
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
zum Thema Playboys und PKW. Das war aber im Prinzip nicht nur eine Sache der DDR-Wirtschaft sondenr auch in der West-BRD.
Z.B. der Motorradweltmarkt, der wurde innovatiionsverweigernd den Japanern überlassen. Ebenso die Phototechnik, in der BRD weigerte sich die Industrie extrem verspielte "Nonsensprodukte" zu entwicklen oder des ständigen neu-wegwerf, neu-wegwerf, neu-wegwerf der Japaner zu übernehmen, so unseriös wollte man viele Jahre nicht sein..

Extrembeispiel ist ja auch Bombardier, vom "Spielzeughersteller" Motorschlitten ( nur wenige waren in Cananda wirtschaftlich sinnvoll ) zum Verkehrstechnikkonzern.



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#104

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 14.12.2012 22:45
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


und das ist auch der knackpunkt ! meistens bekommen die menschen erst diese 'eingebungen' wenn sie auf dem sterbebett liegen (warum habe ich im leben so zügellos und verschwenderisch , materialistisch , gelebt) , obwohl im sekundentakt auf dem planeten erde menschen an hunger sterben ??? wenn das irgendwann in ferner zukunft in den köpfen der erdbevölkerung ankommt und umgesetzt wird , funktioniert auch der kommunismus !!!



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#105

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 14.12.2012 23:03
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

und das ist auch der knackpunkt ! meistens bekommen die menschen erst diese 'eingebungen' wenn sie auf dem sterbebett liegen (warum habe ich im leben so zügellos und verschwenderisch , materialistisch , gelebt) , obwohl im sekundentakt auf dem planeten erde menschen an hunger sterben ??? wenn das irgendwann in ferner zukunft in den köpfen der erdbevölkerung ankommt und umgesetzt wird , funktioniert auch der kommunismus !!


Also NIE!


Intellektuelle spielen Telecaster
zuletzt bearbeitet 14.12.2012 23:04 | nach oben springen

#106

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 14.12.2012 23:46
von Gelöschtes Mitglied
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Sozialismus ohne Diktatur ......wird es meiner Meinung nach nie geben.

Gruß ek40


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#107

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 14.12.2012 23:51
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, Du spricht der westdeutschen Aufbaugeneration sicherlich aus dem Herzen, tatsächlich konnten die es unter regulären Bedingungen noch zu etwas bringen, Punkt aus.
Was in den darauf folgenden Generationen heran wächst und solche Unternehmen erbt, startet mit der komplett vermieteten Schlossallee in diese viel gepriesene Marktwirtschaft und dann ist nichts mehr regulär.
Märkte sind abschließend aufgeteilt, neue Firmen werden zerschlagen, aufgekauft, kaputt geklagt,die profitablen Sektionen outgesourct und was auch immer diese von Milliardenerben befeuerte Betrügerökonomie auf Lager hat, nein verdammt, die Karten gehören neu gemischt und das hat nichts mit Enteignungen, Neid oder gar Sozialismus zu tun.
Wenn ich zig- fach den abgehängten Osten als Indikator für eben diese Verhältnisse heran ziehe, weil es hier eben keine Aufsteiger gibt, u.a. haben wir weder im Dax noch im M- Dax ostdeutsche Firmen gelistet und von den 500 größten BRD- Firmen sind nur sieben aus der ostdeutschen Fläche, alles bekannt.
Heißt das nun, daß es keine talentierten, ehrgeizigen und qualifizierten Unternehmer mit DDR- Biografie gibt und daß alle solche Jammerossis wie Hackel sind ?
Wollen wir uns mal den Spaß machen, wie viele dieser 500 größten deutschen Unternehmen, von denen sieben aus dem Osten sind zusätzlich noch in den letzten 20 Jahren in diese Liga aufgestiegen sind ?
Wollen wir ?



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#108

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 00:10
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #107
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, Du spricht der westdeutschen Aufbaugeneration sicherlich aus dem Herzen, tatsächlich konnten die es unter regulären Bedingungen noch zu etwas bringen, Punkt aus.
Was in den darauf folgenden Generationen heran wächst und solche Unternehmen erbt, startet mit der komplett vermieteten Schlossallee in diese viel gepriesene Marktwirtschaft und dann ist nichts mehr regulär.
Märkte sind abschließend aufgeteilt, neue Firmen werden zerschlagen, aufgekauft, kaputt geklagt,die profitablen Sektionen outgesourct und was auch immer diese von Milliardenerben befeuerte Betrügerökonomie auf Lager hat, nein verdammt, die Karten gehören neu gemischt und das hat nichts mit Enteignungen, Neid oder gar Sozialismus zu tun.
Wenn ich zig- fach den abgehängten Osten als Indikator für eben diese Verhältnisse heran ziehe, weil es hier eben keine Aufsteiger gibt, u.a. haben wir weder im Dax noch im M- Dax ostdeutsche Firmen gelistet und von den 500 größten BRD- Firmen sind nur sieben aus der ostdeutschen Fläche, alles bekannt.
Heißt das nun, daß es keine talentierten, ehrgeizigen und qualifizierten Unternehmer mit DDR- Biografie gibt und daß alle solche Jammerossis wie Hackel sind ?
Wollen wir uns mal den Spaß machen, wie viele dieser 500 größten deutschen Unternehmen, von denen sieben aus dem Osten sind zusätzlich noch in den letzten 20 Jahren in diese Liga aufgestiegen sind ?
Wollen wir ?



Du ich hatte eher einen kleinen mittelständischen Betrieb im Sinn. Bei den "Großen" muss ich dir allerdings Recht geben. Der Sargnagel ist in meinen Augen die Börse. Geht ein Unternehmer an die Börse, ist er selten noch Herr im eigenen Hause. Von Hedgefonds mal ganz zu schweigen. Ich würde lieber die ganzen Börsen-Geiger einstampfen, anstatt die Karten neu zu mischen. Der Turbokapitalismus gehört in den Ofen! Zurück zu den Wurzeln, das wär doch mal was.


Intellektuelle spielen Telecaster
zuletzt bearbeitet 15.12.2012 00:13 | nach oben springen

#109

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 08:46
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat Schuddelkind:

Du ich hatte eher einen kleinen mittelständischen Betrieb im Sinn. Bei den "Großen" muss ich dir allerdings Recht geben. Der Sargnagel ist in meinen Augen die Börse. Geht ein Unternehmer an die Börse, ist er selten noch Herr im eigenen Hause. Von Hedgefonds mal ganz zu schweigen. Ich würde lieber die ganzen Börsen-Geiger einstampfen, anstatt die Karten neu zu mischen. Der Turbokapitalismus gehört in den Ofen! Zurück zu den Wurzeln, das wär doch mal was.

Nicht einfach den Turbokapitalismus zu zähmen, aber dringend notwendig, denn sonst kommt er tatsächlich wieder der Sozialismus und dann hat man wieder die bekannte Mangelwirtschaft und die Freiheit ist auch gleich mit verschwunden.
Frau Merkel und die anderen Regierer sollten dringendst noch einmal bei Marx nachlesen.
In den USA reguliert der Staat, Konzerne/Kartelle werden zerschlagen, Finanz- u. Wirtschaftsbosse können notfalls auch mal für Jahre hinter Gittern verschwinden wenn sie es übertreiben.
Unsrer Bundeskartellamt ist ein Lacher und siehe Herr Zumwinkel, naja, so wird es auf dauer nichts mit gesunder Marktwirtschaft.
Die Euro-Problematik lasse ich mal lieber außen vor.


zuletzt bearbeitet 15.12.2012 09:06 | nach oben springen

#110

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 10:18
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #108
Zitat von Hackel39 im Beitrag #107
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, Du spricht der westdeutschen Aufbaugeneration sicherlich aus dem Herzen, tatsächlich konnten die es unter regulären Bedingungen noch zu etwas bringen, Punkt aus.
Was in den darauf folgenden Generationen heran wächst und solche Unternehmen erbt, startet mit der komplett vermieteten Schlossallee in diese viel gepriesene Marktwirtschaft und dann ist nichts mehr regulär.
Märkte sind abschließend aufgeteilt, neue Firmen werden zerschlagen, aufgekauft, kaputt geklagt,die profitablen Sektionen outgesourct und was auch immer diese von Milliardenerben befeuerte Betrügerökonomie auf Lager hat, nein verdammt, die Karten gehören neu gemischt und das hat nichts mit Enteignungen, Neid oder gar Sozialismus zu tun.
Wenn ich zig- fach den abgehängten Osten als Indikator für eben diese Verhältnisse heran ziehe, weil es hier eben keine Aufsteiger gibt, u.a. haben wir weder im Dax noch im M- Dax ostdeutsche Firmen gelistet und von den 500 größten BRD- Firmen sind nur sieben aus der ostdeutschen Fläche, alles bekannt.
Heißt das nun, daß es keine talentierten, ehrgeizigen und qualifizierten Unternehmer mit DDR- Biografie gibt und daß alle solche Jammerossis wie Hackel sind ?
Wollen wir uns mal den Spaß machen, wie viele dieser 500 größten deutschen Unternehmen, von denen sieben aus dem Osten sind zusätzlich noch in den letzten 20 Jahren in diese Liga aufgestiegen sind ?
Wollen wir ?



Du ich hatte eher einen kleinen mittelständischen Betrieb im Sinn. Bei den "Großen" muss ich dir allerdings Recht geben. Der Sargnagel ist in meinen Augen die Börse. Geht ein Unternehmer an die Börse, ist er selten noch Herr im eigenen Hause. Von Hedgefonds mal ganz zu schweigen. Ich würde lieber die ganzen Börsen-Geiger einstampfen, anstatt die Karten neu zu mischen. Der Turbokapitalismus gehört in den Ofen! Zurück zu den Wurzeln, das wär doch mal was.


So ist das leider, an der Börse wird Fantasie gehandelt und die kann man nicht essen.
Firmen, die von der Bank kein Geld mehr bekommen zwecks Gründung oder Expansion gehen an die Börse, werden dort aber nur ausnahmsweise zum Highflyer, siehe Solarworld- Chef Asbeck, den Kurzzeitmilliardär.
Er wollte den ganz großen Wurf schaffen, ein mittelständisches Unternehmen hätte sich gegen das Milliardenheer chinesischer Wanderarbeiter und ihre subventionierten Solarwirtschaft erst recht nicht behaupten können und so sind Börsen überlebenswichtig für unsere Exportnation in einer globalisierten Wirtschaft.

Die Grundsatzfrage ist nun aber, was nützt es Max Mustermann Exportweltmeister zu sein und was nützt es den Wanderarbeitern, einer neuen Weltmacht anzugehören ?
Beide Gruppen sind nur Instrumente der jeweiligen Machtpolitik, die Kommunisten in China wollen nicht aufgefressen werden und Max Mustermann will einfach nur Arbeit von der er leben kann, ob Asbeck Weltmarktführer wird, ist für ihn nebensächlich.
Das Dilemma wird noch dadurch verschärft, daß Protektionismus, die Abschottung der eigenen Märkte aber tabu ist, Handelskriege wären die Folge und vielleicht bald auch wieder bewaffnete Konflikte, es ist ja schon viel zu lange Frieden.
Wir kommen an der Tatsache nicht vorbei, daß der wachstumsbasierte Wohlstand an seinen Grenzen angekomnmen ist , genau deshalb haben wir diese Auswüchse der Finanzderivate, Lizenzhandel, Berufsklägertum, Emmisionsrechtehandel...im Prinzip alles brotlose Künste jenseits der Wertschöpfungskette.
Die Börse, wenn sie denn mal steigt, tut das nur deshalb, weil die bonitätsstarken Schuldner nur noch 1-2 % Zinsen zahlen, Immobilienfonds und Versicherungen kaum mehr...es ist ein Anlagenotstand, der die ganze Realwirtschaft in ein Spielkasino verwandelt.
Dieser ganze Irrsinn schreit nach einer Ordnungsmacht und wenn keine Alternativen mehr da sind, kann die auch Sozialismus heißen.



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#111

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 10:46
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #107
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, Du spricht der westdeutschen Aufbaugeneration sicherlich aus dem Herzen, tatsächlich konnten die es unter regulären Bedingungen noch zu etwas bringen, Punkt aus.
Was in den darauf folgenden Generationen heran wächst und solche Unternehmen erbt, startet mit der komplett vermieteten Schlossallee in diese viel gepriesene Marktwirtschaft und dann ist nichts mehr regulär.
Märkte sind abschließend aufgeteilt, neue Firmen werden zerschlagen, aufgekauft, kaputt geklagt,die profitablen Sektionen outgesourct und was auch immer diese von Milliardenerben befeuerte Betrügerökonomie auf Lager hat, nein verdammt, die Karten gehören neu gemischt und das hat nichts mit Enteignungen, Neid oder gar Sozialismus zu tun.
Wenn ich zig- fach den abgehängten Osten als Indikator für eben diese Verhältnisse heran ziehe, weil es hier eben keine Aufsteiger gibt, u.a. haben wir weder im Dax noch im M- Dax ostdeutsche Firmen gelistet und von den 500 größten BRD- Firmen sind nur sieben aus der ostdeutschen Fläche, alles bekannt.
Heißt das nun, daß es keine talentierten, ehrgeizigen und qualifizierten Unternehmer mit DDR- Biografie gibt und daß alle solche Jammerossis wie Hackel sind ?
Wollen wir uns mal den Spaß machen, wie viele dieser 500 größten deutschen Unternehmen, von denen sieben aus dem Osten sind zusätzlich noch in den letzten 20 Jahren in diese Liga aufgestiegen sind ?
Wollen wir ?



Richtig Hackl, wie sollten sie auch ? 40 Jahre sind die Menschen gegängelt worden, das Denken hat man ihnen gründlich ausgetrieben.Man hat ihnen in ihrer übergroßen Arroganz gesagt: " ........das überlassen sie mal schön uns, die Partei hat immer recht. Diese Menschen sind weder nach einer solchen Behandlung bereit, kreativ zu denken noch ein Risiko einer Unternehmensgründung einzugehen. Dem freien Unternehmertum und der Kreativität der Menschen hat die SED unter Führung ihres "Oberhelden" Honecker spätestens 1972 bei der letzten Enteignungswelle das Rückgrat gebrochen. Dafür haben diese Idioten sich damals auch noch gefeiert, welche gesellschaftliche Glanzleistung sie begangen haben.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#112

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 11:12
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #111
Zitat von Hackel39 im Beitrag #107
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, Du spricht der westdeutschen Aufbaugeneration sicherlich aus dem Herzen, tatsächlich konnten die es unter regulären Bedingungen noch zu etwas bringen, Punkt aus.
Was in den darauf folgenden Generationen heran wächst und solche Unternehmen erbt, startet mit der komplett vermieteten Schlossallee in diese viel gepriesene Marktwirtschaft und dann ist nichts mehr regulär.
Märkte sind abschließend aufgeteilt, neue Firmen werden zerschlagen, aufgekauft, kaputt geklagt,die profitablen Sektionen outgesourct und was auch immer diese von Milliardenerben befeuerte Betrügerökonomie auf Lager hat, nein verdammt, die Karten gehören neu gemischt und das hat nichts mit Enteignungen, Neid oder gar Sozialismus zu tun.
Wenn ich zig- fach den abgehängten Osten als Indikator für eben diese Verhältnisse heran ziehe, weil es hier eben keine Aufsteiger gibt, u.a. haben wir weder im Dax noch im M- Dax ostdeutsche Firmen gelistet und von den 500 größten BRD- Firmen sind nur sieben aus der ostdeutschen Fläche, alles bekannt.
Heißt das nun, daß es keine talentierten, ehrgeizigen und qualifizierten Unternehmer mit DDR- Biografie gibt und daß alle solche Jammerossis wie Hackel sind ?
Wollen wir uns mal den Spaß machen, wie viele dieser 500 größten deutschen Unternehmen, von denen sieben aus dem Osten sind zusätzlich noch in den letzten 20 Jahren in diese Liga aufgestiegen sind ?
Wollen wir ?



Richtig Hackl, wie sollten sie auch ? 40 Jahre sind die Menschen gegängelt worden, das Denken hat man ihnen gründlich ausgetrieben.Man hat ihnen in ihrer übergroßen Arroganz gesagt: " ........das überlassen sie mal schön uns, die Partei hat immer recht. Diese Menschen sind weder nach einer solchen Behandlung bereit, kreativ zu denken noch ein Risiko einer Unternehmensgründung einzugehen. Dem freien Unternehmertum und der Kreativität der Menschen hat die SED unter Führung ihres "Oberhelden" Honecker spätestens 1972 bei der letzten Enteignungswelle das Rückgrat gebrochen. Dafür haben diese Idioten sich damals auch noch gefeiert, welche gesellschaftliche Glanzleistung sie begangen haben.




Aber es gab doch auch Tausende, die dagegen waren.
Warum entfalten die sich jetzt nicht ?
Fast alle in meinem Ort, die in der Nachwendezeit endlich durch starten konnten und Expansionsträume hatten, sind klein geblieben ohne es zu wollen.
Die haben Haus und Hof gesetzt, um sich ihre kleine Firma aufzubauen und knausern teilweise mehr als damals im Kombinat, setzen Praktikanten ein, um überhaupt noch Aufträge abwickeln zu können, verlangen die Bezahlung des Materials nach Anlieferung und vor Arbeitsaufnahme...die müssen Schlimmes erlebt haben auch ohne Günter Mittags Wirtschaftsterror.
Ich bin nicht primitiv genug, um an Hand des Privat- Pkw's solcher Unternehmer an deren Geschäfterfolg zu glauben, aber das mit den 40 Jahren ist doch gar nicht mehr relevant, zumindest nicht bezüglich der Tauglichkeit der neuen Firmenchefs.
Die sind heute auch schon Mitte 30 ohne in der Schule noch mit Halstüchern und Blauhemden tyrannisiert worden zu sein und machen trotz abgeschlossenem Studium und drei Facharbeiterbriefen in der Tasche Arbeiten, die DDR- Bürger oft mit 18 auch schon gemacht haben.
Mit den Enteignungen hast Du aber Recht, die hätten nach der Wende mit ganz anderen Mitteln in die Marktwirtschaft starten können, wenn sie 1989 einem alteingesessenen kapitalkräftigen Betrieb besessen hätten.



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#113

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 18:30
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, prinzipiell kann ich Dir zustimmen bei Deiner Kapitalismusdefinition und ich habe auch nichts dagegen, da ein selbstloses Schaffen der Menschen zum Wohle Aller wegen ihrer Veranlagung noch sehr lange Zeit nicht möglich ist. Hauptknackpunkt für mich ist dabei aber immer, in welchem Maße werden die nicht selbständig Arbeitenden an den erwirtschafteten Gewinnen beteiligt. Nichts gegen ein luxuriöses Leben für diejenigen, die durch Können, persönlichem Einsatz und Risikobereitschaft etwas auf die Beine gestellt haben. Ich schließe mich dabei nicht aus, wenn ich Ideen gehabt hätte(oder durch die Umstände dazu gezwungen gewesen wäre), mich erfolgreich selbständig zu machen. Nicht mehr in Ordnung finde ich es, wenn es dem Unternehmer dann zunehmend mehr um immer noch mehr geht, obwohl schon alles vorhanden ist, was für ein luxuriöses Leben erwartet wird. Da wäre ja wieder zu definieren, was "luxuriös" ist. Eine Villa mit 20 Räumen, drei Autos, Sommerhaus auf Teneriffa, einige alte Gemälde, Klunker für die Ehefrau oder Freundin, Sekt und Kaviarfrühstück, dicke Partys, eine Yacht, die Sprösslinge auf Eliteschulen und was noch ? O.K., wenn eine wirkliche Leistung dahinter steht. Vor einiger Zeit hatte es mal eine Untersuchung eines Institutes gegeben, ab welchem Einkommen das "Glücksgefühl" und die Zufriedenheit kaum noch nenneswert ansteigt. Aber ich glaube, sie lag etwa dort, was Gysi vor etlichen Jahren mal als monatliches Maximaleinkommen als akzeptabel fand. Das waren 25.000,-€.
Völlig inakzeptabel wäre für mich Kapitalismus vor allem auch dann, wenn er versucht oder es auch schafft, die Politik zu beeinflussen oder gar zu bestimmen. Und diese Situation haben wir schon seit Jahrzehnten erreicht.
Ich sage es hier, ein Unternehmen, welches seine ökonomische Macht gegen die Interessen der mißbraucht, dem gehört diese Macht entzogen.

Daß Sozialismus (ich verstehe das hier als vorwiegendes Gemeineigentum an PM) nie funktionieren kann, dem hatte ich schon einmal widersprochen. Was hindert Politiker und Führungskräfte der Wirtschaft daran, so zu entscheiden und zu handeln wie ein selbständiger Unternehmer ? Einzig die Ideologie könnte es sein, aber wenn die den Realitäten und an die ökonomischen Erfordernisse angepasst wird ?



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#114

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 19:02
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

PE an PM ist ein alter Hut und reicht heute nicht mehr. Wichtiger sind die Distributionsysteme, da heute die großen Handelsketten und Konzerne in der Regel den Preis für die Ware, die der Produzent erhält, bestimmen. Die Rahmenbedingungen legen die Banken fest ,in deren Händen sich, bis auf wenige Ausnahmen alle Firmen von Produktion bis Vertrieb( durch Kredite) befinden. Wieviel Firmen gibt es heute noch, die keine Schulden haben?


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#115

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 19:27
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #114
PE an PM ist ein alter Hut und reicht heute nicht mehr. Wichtiger sind die Distributionsysteme, da heute die großen Handelsketten und Konzerne in der Regel den Preis für die Ware, die der Produzent erhält, bestimmen. Die Rahmenbedingungen legen die Banken fest ,in deren Händen sich, bis auf wenige Ausnahmen alle Firmen von Produktion bis Vertrieb( durch Kredite) befinden. Wieviel Firmen gibt es heute noch, die keine Schulden haben?


Diese Bedingungen treffen m.E. trotzdem auf alle Eigentumsformen zu und überwiegendes Gemeineigentum an PM heißt für mich auch, daß die Banken Gemeineigentum sind und damit ebenfalls in die Pflicht genommen werden können.



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#116

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 19:28
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #105

und das ist auch der knackpunkt ! meistens bekommen die menschen erst diese 'eingebungen' wenn sie auf dem sterbebett liegen (warum habe ich im leben so zügellos und verschwenderisch , materialistisch , gelebt) , obwohl im sekundentakt auf dem planeten erde menschen an hunger sterben ??? wenn das irgendwann in ferner zukunft in den köpfen der erdbevölkerung ankommt und umgesetzt wird , funktioniert auch der kommunismus !!


Also NIE!


nicht gleich 'die flinte ins korn schmeissen' , der mensch ist allgemein lernfähig !



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#117

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 15.12.2012 19:40
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #116
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #105

und das ist auch der knackpunkt ! meistens bekommen die menschen erst diese 'eingebungen' wenn sie auf dem sterbebett liegen (warum habe ich im leben so zügellos und verschwenderisch , materialistisch , gelebt) , obwohl im sekundentakt auf dem planeten erde menschen an hunger sterben ??? wenn das irgendwann in ferner zukunft in den köpfen der erdbevölkerung ankommt und umgesetzt wird , funktioniert auch der kommunismus !!


Also NIE!


nicht gleich 'die flinte ins korn schmeissen' , der mensch ist allgemein lernfähig !


Was hat die Evolution vorrangetrieben und damit auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns ? Zwangslagen, deren Lösung die Voraussetzung für den Fortbestand der Art waren. Das Sprichwort "Ein voller Bauch studiert nicht gern" oder "Not macht erfinderisch" haben schon ihre Berechtigung.



frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#118

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 16.12.2012 09:43
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Hackel39 im Beitrag #112
Zitat von Gert im Beitrag #111
Zitat von Hackel39 im Beitrag #107
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #102
Dore fragte ja, was ich unter Kapitalismus verstehe. Ich will das mal kurz umreißen: Wenn Einer eine gute Idee für ein Produkt hat, die richtig gut ist, sich dann Kapital besorgt, um eine Firma zu gründen, find ich das erstmal gut. Er baut also seine Firma auf, stellt Leute ein, das Produkt verkauft sich gut. Er macht reichlich "Profit", aber er muss erstmal seine Schulden zurückzahlen. Aufgrund der hohen Nachfrage reichen seine Produktionskapazitäten nicht mehr aus, also muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erweitern. Da er ein "schlauer Kapitalist" ist, weiß er wie wichtig es ist, gute, versierte Fachkräfte über Jahre in dem Betrieb zu halten. Also bezahlt er seine Leute übertariflich und läßt sich hin und wieder was für seine Belegschaft einfallen. Irgendwann muss er von seinem "Profit" seine Anlagen erneuern, um sie auf den neusten Stand zu bringen. Usw..........Das ist für mich Kapitalismus! Diejenigen, die hier so vehement gegen den Kapitalismus wettern, brauchen sich nur mal vorstellen, sie wären derjenige gewesen, der die gute Idee hatte. Würdet ihr irgendwas anders machen? Ich denke NEIN!
Ich hab auch kein Problem damit, das so ein Unternehmer ein dickes Auto der Luxusklasse fährt, die schönsten Länder der Welt im Urlaub besucht, eine fette Villa hat und es auch sonst krachen lässt. Schließlich hat er hart dafür gearbeitet, am Anfang 16 Stunden am Tag geschufftet, war ständig unterwegs um sich einen Kundenstamm aufzubauen, hat selten seine Familie gesehen und nebenbei das volle Risiko für sein Unternehmen getragen.
Provokant gesagt: Manchmal spricht aus einer Antikapitalismushaltung eine ganze Menge Neid.
Sozialismus wird nie funktionieren. Einfaches Beispiel: Die Einkaufswagen im Supermarkt. Als man noch kein Geld/Chips in die Dinger stecken musste, standen sie überall auf dem Parkplatz verteilt rum. Kaum kosten sie Geld, schiebt jeder seinen Einkaufwagen brav zurück ins "Glied". So ist der Mensch halt!


Schuddelkind, Du spricht der westdeutschen Aufbaugeneration sicherlich aus dem Herzen, tatsächlich konnten die es unter regulären Bedingungen noch zu etwas bringen, Punkt aus.
Was in den darauf folgenden Generationen heran wächst und solche Unternehmen erbt, startet mit der komplett vermieteten Schlossallee in diese viel gepriesene Marktwirtschaft und dann ist nichts mehr regulär.
Märkte sind abschließend aufgeteilt, neue Firmen werden zerschlagen, aufgekauft, kaputt geklagt,die profitablen Sektionen outgesourct und was auch immer diese von Milliardenerben befeuerte Betrügerökonomie auf Lager hat, nein verdammt, die Karten gehören neu gemischt und das hat nichts mit Enteignungen, Neid oder gar Sozialismus zu tun.
Wenn ich zig- fach den abgehängten Osten als Indikator für eben diese Verhältnisse heran ziehe, weil es hier eben keine Aufsteiger gibt, u.a. haben wir weder im Dax noch im M- Dax ostdeutsche Firmen gelistet und von den 500 größten BRD- Firmen sind nur sieben aus der ostdeutschen Fläche, alles bekannt.
Heißt das nun, daß es keine talentierten, ehrgeizigen und qualifizierten Unternehmer mit DDR- Biografie gibt und daß alle solche Jammerossis wie Hackel sind ?
Wollen wir uns mal den Spaß machen, wie viele dieser 500 größten deutschen Unternehmen, von denen sieben aus dem Osten sind zusätzlich noch in den letzten 20 Jahren in diese Liga aufgestiegen sind ?
Wollen wir ?



Richtig Hackl, wie sollten sie auch ? 40 Jahre sind die Menschen gegängelt worden, das Denken hat man ihnen gründlich ausgetrieben.Man hat ihnen in ihrer übergroßen Arroganz gesagt: " ........das überlassen sie mal schön uns, die Partei hat immer recht. Diese Menschen sind weder nach einer solchen Behandlung bereit, kreativ zu denken noch ein Risiko einer Unternehmensgründung einzugehen. Dem freien Unternehmertum und der Kreativität der Menschen hat die SED unter Führung ihres "Oberhelden" Honecker spätestens 1972 bei der letzten Enteignungswelle das Rückgrat gebrochen. Dafür haben diese Idioten sich damals auch noch gefeiert, welche gesellschaftliche Glanzleistung sie begangen haben.




Aber es gab doch auch Tausende, die dagegen waren.
Warum entfalten die sich jetzt nicht ?
Fast alle in meinem Ort, die in der Nachwendezeit endlich durch starten konnten und Expansionsträume hatten, sind klein geblieben ohne es zu wollen.
Die haben Haus und Hof gesetzt, um sich ihre kleine Firma aufzubauen und knausern teilweise mehr als damals im Kombinat, setzen Praktikanten ein, um überhaupt noch Aufträge abwickeln zu können, verlangen die Bezahlung des Materials nach Anlieferung und vor Arbeitsaufnahme...die müssen Schlimmes erlebt haben auch ohne Günter Mittags Wirtschaftsterror.
Ich bin nicht primitiv genug, um an Hand des Privat- Pkw's solcher Unternehmer an deren Geschäfterfolg zu glauben, aber das mit den 40 Jahren ist doch gar nicht mehr relevant, zumindest nicht bezüglich der Tauglichkeit der neuen Firmenchefs.
Die sind heute auch schon Mitte 30 ohne in der Schule noch mit Halstüchern und Blauhemden tyrannisiert worden zu sein und machen trotz abgeschlossenem Studium und drei Facharbeiterbriefen in der Tasche Arbeiten, die DDR- Bürger oft mit 18 auch schon gemacht haben.
Mit den Enteignungen hast Du aber Recht, die hätten nach der Wende mit ganz anderen Mitteln in die Marktwirtschaft starten können, wenn sie 1989 einem alteingesessenen kapitalkräftigen Betrieb besessen hätten.



Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben


zuletzt bearbeitet 16.12.2012 09:46 | nach oben springen

#119

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 09:13
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118

Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



So, so Fahrrad ist nicht gleich "bescheiden".......

Es gibt da so richtig teure Modelle...... Luxus mit Pedalen

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#120

RE: Sozialismus ohne "Diktatur"

in DDR Staat und Regime 17.12.2012 12:01
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #119
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #118

Siehst du, ich bin mal so vermessen mich als relativ erfolgreich zu bezeichnen - und ich fahr Fahrrad.
Marx muss geirrt haben



So, so Fahrrad ist nicht gleich "bescheiden".......

Es gibt da so richtig teure Modelle...... Luxus mit Pedalen

Gruß
Nostalgiker


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