#41

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 11:32
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #37
Zitat von DoreHolm im Beitrag #25
Zitat von Pitti53 im Beitrag #17
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #16
Ich habe ehemalige Berufssoldaten der ehem. NVA bzw. GT sowieso kennengelernt, die aus charakterlichen Gründen, die ihnen grundgesetzlich zustanden, die Idee einer evtl. Übernahme zur BW abgelehnt haben.
Ich meine, auch eine ehrenhafte Haltung.
Ohne mich mit den Biografien dieser Leute identifizieren zu wollen, warum wurden und z.T. noch werden sie versorgungstechnisch benachteiligt gegenüber damalig ehemaligen A. der Wehrmacht damals in der BRD und ggf. noch heute??
Soll keine Gleichstellung der Systeme sein!
Sprich Anerkennung von Dienstjahren, Dienstgrad und Dienststellung?

Für meine Kritiker: Das ist kein Schmusekurs in diesem Forum, sondern ehrlich gefragt?

VG Ex-Huf


Ganz einfache Antwort Huf:

Es ist politisch so gewollt!!!



Und das und zahlreiche andere Erniedrigungen, nicht nur beim Militär, sind für mich ein Zeichen dafür, daß es keine Wiedervereinigung auf Augenhöhe war, sondern eine Art Vereinnahmung und der ostdeutsche Michel hat euphorisch gejubelt, bis er selbst merkte, wie seine eigene bisherige Leistung, sein fachliches Können und seine Biographie kleingeredet wurden.



DoreHolm, mMn ist Vereinnahmung das falsche Wort. Kein Mensch und kein Land drängt sich danach, eine bankrotte Firma zu übernehmen. Das was die DDR 1989/90 machte, war eine Andienung oder Flucht aus (scheinbar ) nicht lösbaren Problemen zum großen Bruder. Der Ruf war: Bruder hilf. Das war der einfachste Weg. Und Bruder hat seine familiären Banden überprüft und hat sich zur Hilfe entschieden. Dafür bekommt er nun laufend(verbal) auf die Fre......




Ja Gert-nur hat der Bruder nicht die Wende herbeigeführt--so wie er manchmal heute tut.Sondern mit dem A. zu Hause vor den Fernseher gesessen.


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#42

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 11:34
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

das war doch das ausgangsthema oder ?



Zitat von Weichmolch im Beitrag #1
Elf NVA-Legenden

Legende 1: Die Militärreform ab November 1989 war in diesem Umfang unverzichtbar und die Militärführung unter Theodor Hoffmann hat den Prozess erfolgreich geführt. Die Reform ist nicht gescheitert, sondern nur nicht beendet worden, weil die Einheit zu schnell kam.

Falsch: Die Militärreform war konzeptionell nicht durchdacht, in dieser gesellschaftlichen Situation unverantwortlich und dadurch gekennzeichnet, dass man den Ereignissen hinterher hechelte. Mit der Reaktion auf die Soldatenstreiks und vor allem mit den überstürzten Entlassungswellen hat man die Armee schon vor dem 18. März 1990 im Grunde handlungsunfähig gemacht. Nicht Eppelmann hat zuerst die Axt angelegt, sondern Hoffmann aus politischer Inkompetenz und Feigheit.


Legende 2: Der Einsatz der Armee im Innern zur Stabilisierung der DDR im Dezember 1989/Januar 1990 wäre verwerflich, weil Ausdruck „Alten Denkens“ gewesen.

Falsch: Die Militärführung hat nicht mehr politisch gedacht. Solange es um gesellschaftliche Reformen in der DDR ging (also im Oktober/November 1990), wäre ein Einsatz in der Tat verwerflich und verfassungsrechtlich problematisch gewesen. Doch als die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Staates mit kräftiger Einmischung von außen infrage gestellt wurden, hätte die Armee durch ihre Präsenz in der Fläche bei entschlossenem Handeln ihrer Führung als staatlicher Ordnungsfaktor zum Erhalt des verfassungsrechtlichen Status Quo eingreifen müssen und können. Was vor den Volkskammerwahlen an Einmischung passierte, war ein aggressiver Akt der Missachtung staatlicher Souveränität.


Legende 3: Die Militärführung konnte nicht wissen, wie schnell die Einheit kommen würde und vertraute daher den Verlautbarungen Eppelmanns. Man rechnete allgemein mit einem Prozess von drei bis vier Jahren.

Falsch: Schon vor der Volkskammerwahl hat die Militärführung in Strausberg damit gerechnet, dass die Einheit nicht erst in vier Jahren kommen wird und ohne zu wissen, wer die Wahl gewinnt, bastelte man zu diesem Zeitpunkt bereits an Konzepten für gesamtdeutsche Streitkräfte. Man wusste also, was man tat und pflegte vorauseilende Unterwerfung. Die Militärführung kapitulierte bereits vor dem 18. März ohne Not.


Legende 4: Eppelmann und seine Staatssekretäre haben die Militärführung durch Vorspiegelung von Perspektiven grob getäuscht.

Falsch: Man hat sich in vorauseilendem Gehorsam gerne „täuschen“ lassen (siehe oben). Die Informationen waren verfügbar. Der eigenen Presse war zu entnehmen, wohin die Reise mit welcher Geschwindigkeit geht. Das Gezeter über Eppelmann soll vom eigenen Versagen ablenken.


Legende 5: Eppelmann war der verantwortliche Akteur in diesem Spiel. In der Endphase vergaß er seine ursprünglichen Absichtserklärungen und verriet die Generalität.

Falsch: Eppelmann war nur eine Schachfigur der Amerikaner, speziell des militärischen Nachrichtendienstes DIA sowie seines Spiritus Rectors Bahr. Entscheidend waren die Intentionen der USA und der UdSSR, als deren Vollstrecker letztlich Egon Bahr handelte. Eppelmann wird maßlos überschätzt. Eppelmanns Verhalten erscheint nur deshalb in sich widersprüchlich, weil er an zwei Weisungssträngen hing: Dem der Amerikaner und Egon Bahrs und ab Mitte Juli an dem der Hardthöhe. Beide Seiten hatten andere Interessen und Eppelmann saß zwischen den Stühlen.


Legende 6: Die Bundeswehrführung hat die NVA-Führung überrollt und getäuscht.

Falsch: Die Bundeswehrführung und Stoltenberg machten von Anfang an (Frühjahr 1990) klare Ansagen. Die Planungen schon vor dem Kaukasusgipfel waren eindeutig. Das hätte man wissen können und wusste es mit Sicherheit auch, auch wenn man heute so tut, als habe man nichts mitbekommen.


Legende 7: Die NVA-Militärführung ist ihrer Obhutspflicht gegenüber den Berufssoldaten nachgekommen. Das rechtfertigt die beinahe unbegrenzte Anpassungsbereitschaft der Generalität bis zum 03. Oktober 1990.

Falsch: Die Generalität hat versagt. Sie hat alle sozial kaum abgefederten Entlassungswellen vor dem 3. Oktober 90 hingenommen und nichts gegen die diskriminierenden Übernahmekonditionen tun können. Sie hat sich aus den politischen Entscheidungsprozessen herausdrängen lassen. Die unpolitischen Nur-Militärs sind gescheitert. Lendenlahme Proteste im September und nach dem 3. Oktober bewirkten nichts.


Legende 8: Die NVA kann in die Deutsche Einheit den Gewaltverzicht und die Tatsache einbringen, dass sie als erste deutsche Armee nicht in einem Krieg gekämpft hat. Die NVA war eine Art pazifistische Pfadfindertruppe, die von Abrüstungsoffizieren geführt wurde.

Falsch: Die NVA war die kampfstärkste Truppe im WP nach der Sowjetarmee. Es war in der Tat eine politische, eine Parteiarmee. Wer das leugnet, hat keine Ahnung oder lügt. Die Armee wäre in den Krieg gezogen und hätte auch im Innern geschossen, wenn es befohlen worden wäre. Das Verdienst liegt im politisch befohlenen Verzicht auf den Schusswaffeneinsatz im Innern vor dem 7. Oktober.


Legende 9: Gorbatschow und die Präsenz der Westmedien verhinderten im Oktober/November 1989 den Einsatz der NVA und einen Bürgerkrieg.

Falsch: Dass die NVA nicht mit Waffen eingriff und auch die Sicherheitskräfte nicht von der Schusswaffe Gebrauch machten, liegt nicht an Gorbatschow oder an der Präsenz des Westfernsehens. Die Befehlslage und die Äußerungen auf russischer Seite waren völlig widersprüchlich. Es waren Honecker, Streletz, Krenz und Herger, die den Schusswaffengebrauch ausdrücklich untersagten bzw. das auch durchsetzten. Und die Journalisten der Westmedien hätte man bei Ausrufung des Ausnahmezustandes in ihrer Bewegungsfreiheit so eingeschränkt, dass eine einflussnehmende Berichterstattung nicht mehr möglich gewesen wäre. Wenn man schon entschlossen gewesen wäre, eine gewaltsame Lösung zu favorisieren, hätte man sich auch nicht von der Präsenz der Westmedien beeindrucken lassen.


Legende 10: Die NVA wurde in die Bundeswehr integriert. Diese Integration ist eine Erfolgsgeschichte der Deutschen Einheit.

Falsch: Die NVA wurde nicht integriert, sondern sukzessive bereits vor dem 03. Oktober 1990 aufgelöst. Dieser Auflösungsprozess entsprach in seiner Struktur dem generell praktizierten Prozess des Anschlusses der DDR und der Überstülpung westdeutscher Strukturen inklusive der daraus resultierenden restriktiven personalpolitischen Konsequenzen. Erfolgreich war nicht die Integration, weil es sie nicht gab und sie auch von westdeutscher Seite nie vorgesehen war. Erfolgreich war lediglich die Auflösung des ehemaligen Gegners.


Legende 11: Die NVA kann und sollte mit ihrer Geschichte in das Traditionsbild der Bundeswehr integriert werden.

Falsch: Das ist wegen der völlig anderen gesellschaftspolitischen Ausrichtung und Einsatzrealitäten beider Armeen weder plausibel, noch wünschenswert. Nur wer seine Identität pflegt und Stolz zeigt, wird respektiert. Anbiederung erzeugt Verachtung.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#43

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 11:41
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #39
Zitat von GZB1 im Beitrag #36
Zitat von Gert im Beitrag #35
Zitat von DoreHolm im Beitrag #34
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Wenn das Offizierscorps der NVA was hätte für die Erhaltung der DDR tun wollen, dann hätte es mal lieber das Politbüro nebst E.H., also die wahren Totengräber des DDR-Sozialismus, ab 1986 zum Teufel jagen sollen und die Bevölkerung der DDR wäre sicherlich dahintergestanden.
89/90 gab es nichts mehr an Status Quo zu verteidigen, da war der Ofen einfach aus.



... Diese Chance hätte die DDR-Regierung noch nach 1961 gehabt und hat sie schmählich und in unverantwortlicher Weise vertan.



DoreHolm sie, die DDR Regierung hat nichts vertan, sie konnten es einfach nicht!




Wieso, Weshalb, Warum? Das wäre ein eigenes Thema, obwohl hier bestimmt schon mehrfach ausführlich diskutiert.



Als in der Zeit Aussenstehender kann ich dazu nur begrenzt etwas sagen:MMn , ein Kurswechsel hätte bereits 1983 einsetzen müssen, als FJS seinen Milliardenkredit an die DDR vermittelte. Zu der Zeit hätten die alten grauen Herren des Politbüros in Rente gehen müssen und frische junge, gut ausgebildete Führungskräfte das Geschick in der DDR übernehmen müssen. Es wären radikale Wirtschaftsreformen , Privatisierung kleiner und mittlerer Betriebe zu Verbesserung des Warenangebotes, Rücknahme der staatlichen Eingriffe in diese Betriebe z.B. bei Preisgestaltung usw., radikaler Schnitt bei den politisch motivierten Subventionen wie Wohnungen und und und. Weiterhin radikaler Rückbau des Sicherheitsapparates wie z.B. das MfS und Gerenztruppen.
Ob das aber die Russen toleriert hätten damals noch unter Breshnew bezweifele ich ( Beispiel: die gewaltsamen Besetzung CSSR wg. Reformen in 1968 ). Die Russen interessierte die DDR nur als Aufmarschgebiet für ihre agressiven Gelüste auf Mittel- und Westeuropa aber nicht der Lebensstandard der DDR )




Da haste Recht--hast ja kaum in der DDR gelebt und so wie Du mal geschrieben hast---ging Dir doch die DDR nach Deiner Übersiedlung am A.vorbei und nun nach 22Jahren deutscher Einheit biste Historiker geworden.


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#44

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 11:46
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #41
Zitat von Gert im Beitrag #37
Zitat von DoreHolm im Beitrag #25
Zitat von Pitti53 im Beitrag #17
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #16
Ich habe ehemalige Berufssoldaten der ehem. NVA bzw. GT sowieso kennengelernt, die aus charakterlichen Gründen, die ihnen grundgesetzlich zustanden, die Idee einer evtl. Übernahme zur BW abgelehnt haben.
Ich meine, auch eine ehrenhafte Haltung.
Ohne mich mit den Biografien dieser Leute identifizieren zu wollen, warum wurden und z.T. noch werden sie versorgungstechnisch benachteiligt gegenüber damalig ehemaligen A. der Wehrmacht damals in der BRD und ggf. noch heute??
Soll keine Gleichstellung der Systeme sein!
Sprich Anerkennung von Dienstjahren, Dienstgrad und Dienststellung?

Für meine Kritiker: Das ist kein Schmusekurs in diesem Forum, sondern ehrlich gefragt?

VG Ex-Huf


Ganz einfache Antwort Huf:

Es ist politisch so gewollt!!!



Und das und zahlreiche andere Erniedrigungen, nicht nur beim Militär, sind für mich ein Zeichen dafür, daß es keine Wiedervereinigung auf Augenhöhe war, sondern eine Art Vereinnahmung und der ostdeutsche Michel hat euphorisch gejubelt, bis er selbst merkte, wie seine eigene bisherige Leistung, sein fachliches Können und seine Biographie kleingeredet wurden.



DoreHolm, mMn ist Vereinnahmung das falsche Wort. Kein Mensch und kein Land drängt sich danach, eine bankrotte Firma zu übernehmen. Das was die DDR 1989/90 machte, war eine Andienung oder Flucht aus (scheinbar ) nicht lösbaren Problemen zum großen Bruder. Der Ruf war: Bruder hilf. Das war der einfachste Weg. Und Bruder hat seine familiären Banden überprüft und hat sich zur Hilfe entschieden. Dafür bekommt er nun laufend(verbal) auf die Fre......




Ja Gert-nur hat der Bruder nicht die Wende herbeigeführt--so wie er manchmal heute tut.Sondern mit dem A. zu Hause vor den Fernseher gesessen.





Rostocker
richtig und das war gut so, denn das, was du kritisierst, hätte zum 3. Weltkrieg und unser aller Untergang geführt. Wenn sie auch sonst nichts konnten, ihr Waffenarsenal mussten wir schon respektieren. So weit denkst du aber offenbar nicht.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#45

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 11:57
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Weichmolch im Beitrag #1
Elf NVA-Legenden

Legende 1: Die Militärreform ab November 1989 war in diesem Umfang unverzichtbar und die Militärführung unter Theodor Hoffmann hat den Prozess erfolgreich geführt. Die Reform ist nicht gescheitert, sondern nur nicht beendet worden, weil die Einheit zu schnell kam.

Falsch: Die Militärreform war konzeptionell nicht durchdacht, in dieser gesellschaftlichen Situation unverantwortlich und dadurch gekennzeichnet, dass man den Ereignissen hinterher hechelte. Mit der Reaktion auf die Soldatenstreiks und vor allem mit den überstürzten Entlassungswellen hat man die Armee schon vor dem 18. März 1990 im Grunde handlungsunfähig gemacht. Nicht Eppelmann hat zuerst die Axt angelegt, sondern Hoffmann aus politischer Inkompetenz und Feigheit.


Legende 2: Der Einsatz der Armee im Innern zur Stabilisierung der DDR im Dezember 1989/Januar 1990 wäre verwerflich, weil Ausdruck „Alten Denkens“ gewesen.

Falsch: Die Militärführung hat nicht mehr politisch gedacht. Solange es um gesellschaftliche Reformen in der DDR ging (also im Oktober/November 1990), wäre ein Einsatz in der Tat verwerflich und verfassungsrechtlich problematisch gewesen. Doch als die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Staates mit kräftiger Einmischung von außen infrage gestellt wurden, hätte die Armee durch ihre Präsenz in der Fläche bei entschlossenem Handeln ihrer Führung als staatlicher Ordnungsfaktor zum Erhalt des verfassungsrechtlichen Status Quo eingreifen müssen und können. Was vor den Volkskammerwahlen an Einmischung passierte, war ein aggressiver Akt der Missachtung staatlicher Souveränität.


Legende 3: Die Militärführung konnte nicht wissen, wie schnell die Einheit kommen würde und vertraute daher den Verlautbarungen Eppelmanns. Man rechnete allgemein mit einem Prozess von drei bis vier Jahren.

Falsch: Schon vor der Volkskammerwahl hat die Militärführung in Strausberg damit gerechnet, dass die Einheit nicht erst in vier Jahren kommen wird und ohne zu wissen, wer die Wahl gewinnt, bastelte man zu diesem Zeitpunkt bereits an Konzepten für gesamtdeutsche Streitkräfte. Man wusste also, was man tat und pflegte vorauseilende Unterwerfung. Die Militärführung kapitulierte bereits vor dem 18. März ohne Not.


Legende 4: Eppelmann und seine Staatssekretäre haben die Militärführung durch Vorspiegelung von Perspektiven grob getäuscht.

Falsch: Man hat sich in vorauseilendem Gehorsam gerne „täuschen“ lassen (siehe oben). Die Informationen waren verfügbar. Der eigenen Presse war zu entnehmen, wohin die Reise mit welcher Geschwindigkeit geht. Das Gezeter über Eppelmann soll vom eigenen Versagen ablenken.


Legende 5: Eppelmann war der verantwortliche Akteur in diesem Spiel. In der Endphase vergaß er seine ursprünglichen Absichtserklärungen und verriet die Generalität.

Falsch: Eppelmann war nur eine Schachfigur der Amerikaner, speziell des militärischen Nachrichtendienstes DIA sowie seines Spiritus Rectors Bahr. Entscheidend waren die Intentionen der USA und der UdSSR, als deren Vollstrecker letztlich Egon Bahr handelte. Eppelmann wird maßlos überschätzt. Eppelmanns Verhalten erscheint nur deshalb in sich widersprüchlich, weil er an zwei Weisungssträngen hing: Dem der Amerikaner und Egon Bahrs und ab Mitte Juli an dem der Hardthöhe. Beide Seiten hatten andere Interessen und Eppelmann saß zwischen den Stühlen.


Legende 6: Die Bundeswehrführung hat die NVA-Führung überrollt und getäuscht.

Falsch: Die Bundeswehrführung und Stoltenberg machten von Anfang an (Frühjahr 1990) klare Ansagen. Die Planungen schon vor dem Kaukasusgipfel waren eindeutig. Das hätte man wissen können und wusste es mit Sicherheit auch, auch wenn man heute so tut, als habe man nichts mitbekommen.


Legende 7: Die NVA-Militärführung ist ihrer Obhutspflicht gegenüber den Berufssoldaten nachgekommen. Das rechtfertigt die beinahe unbegrenzte Anpassungsbereitschaft der Generalität bis zum 03. Oktober 1990.

Falsch: Die Generalität hat versagt. Sie hat alle sozial kaum abgefederten Entlassungswellen vor dem 3. Oktober 90 hingenommen und nichts gegen die diskriminierenden Übernahmekonditionen tun können. Sie hat sich aus den politischen Entscheidungsprozessen herausdrängen lassen. Die unpolitischen Nur-Militärs sind gescheitert. Lendenlahme Proteste im September und nach dem 3. Oktober bewirkten nichts.


Legende 8: Die NVA kann in die Deutsche Einheit den Gewaltverzicht und die Tatsache einbringen, dass sie als erste deutsche Armee nicht in einem Krieg gekämpft hat. Die NVA war eine Art pazifistische Pfadfindertruppe, die von Abrüstungsoffizieren geführt wurde.

Falsch: Die NVA war die kampfstärkste Truppe im WP nach der Sowjetarmee. Es war in der Tat eine politische, eine Parteiarmee. Wer das leugnet, hat keine Ahnung oder lügt. Die Armee wäre in den Krieg gezogen und hätte auch im Innern geschossen, wenn es befohlen worden wäre. Das Verdienst liegt im politisch befohlenen Verzicht auf den Schusswaffeneinsatz im Innern vor dem 7. Oktober.


Legende 9: Gorbatschow und die Präsenz der Westmedien verhinderten im Oktober/November 1989 den Einsatz der NVA und einen Bürgerkrieg.

Falsch: Dass die NVA nicht mit Waffen eingriff und auch die Sicherheitskräfte nicht von der Schusswaffe Gebrauch machten, liegt nicht an Gorbatschow oder an der Präsenz des Westfernsehens. Die Befehlslage und die Äußerungen auf russischer Seite waren völlig widersprüchlich. Es waren Honecker, Streletz, Krenz und Herger, die den Schusswaffengebrauch ausdrücklich untersagten bzw. das auch durchsetzten. Und die Journalisten der Westmedien hätte man bei Ausrufung des Ausnahmezustandes in ihrer Bewegungsfreiheit so eingeschränkt, dass eine einflussnehmende Berichterstattung nicht mehr möglich gewesen wäre. Wenn man schon entschlossen gewesen wäre, eine gewaltsame Lösung zu favorisieren, hätte man sich auch nicht von der Präsenz der Westmedien beeindrucken lassen.


Legende 10: Die NVA wurde in die Bundeswehr integriert. Diese Integration ist eine Erfolgsgeschichte der Deutschen Einheit.

Falsch: Die NVA wurde nicht integriert, sondern sukzessive bereits vor dem 03. Oktober 1990 aufgelöst. Dieser Auflösungsprozess entsprach in seiner Struktur dem generell praktizierten Prozess des Anschlusses der DDR und der Überstülpung westdeutscher Strukturen inklusive der daraus resultierenden restriktiven personalpolitischen Konsequenzen. Erfolgreich war nicht die Integration, weil es sie nicht gab und sie auch von westdeutscher Seite nie vorgesehen war. Erfolgreich war lediglich die Auflösung des ehemaligen Gegners.


Legende 11: Die NVA kann und sollte mit ihrer Geschichte in das Traditionsbild der Bundeswehr integriert werden.

Falsch: Das ist wegen der völlig anderen gesellschaftspolitischen Ausrichtung und Einsatzrealitäten beider Armeen weder plausibel, noch wünschenswert. Nur wer seine Identität pflegt und Stolz zeigt, wird respektiert. Anbiederung erzeugt Verachtung.



Es war somit eine Gratwanderung zu Bürgerkriegsszenarien und daß es eben nicht dazu kam ist wohl dem gesunden Menschenverstand der Verantwortlichen im Politbüro zu verdanken, die im letzen Moment einsahen, daß sie keinen Rückhalt in der Bevölkerung mehr hatten.
Die personellen Abläufe ähnelten denen der DR, nur daß die noch fast vier Jahre brauchten, um mit der Bundesbahn zu fusionieren.
Irgendwer hatte wohl noch mehr Angst vor dem Volk als das SED- Politbüro.
Meine Frage wäre nun, hätte es einen besseren Minister als Eppelmann innerhalb der vorgegebenen Qualität der Blöckflöten gegeben ?

Und noch eine technische Frage.
Wie war das eigentlich bei der Entscheidung zur Einberufung zum Grundwehrdienst, spielte es tatsächlich eine Rolle, wenn der Bruder schon gedient hat man selbst länger warten mußte auf die Einberufung ?
Hat es da einen Datenabgleich gegeben oder spielten solche Faktoren grundsätzlich keine Rolle ?



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#46

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 12:00
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #44
Zitat von Rostocker im Beitrag #41
Zitat von Gert im Beitrag #37
Zitat von DoreHolm im Beitrag #25
Zitat von Pitti53 im Beitrag #17
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #16
Ich habe ehemalige Berufssoldaten der ehem. NVA bzw. GT sowieso kennengelernt, die aus charakterlichen Gründen, die ihnen grundgesetzlich zustanden, die Idee einer evtl. Übernahme zur BW abgelehnt haben.
Ich meine, auch eine ehrenhafte Haltung.
Ohne mich mit den Biografien dieser Leute identifizieren zu wollen, warum wurden und z.T. noch werden sie versorgungstechnisch benachteiligt gegenüber damalig ehemaligen A. der Wehrmacht damals in der BRD und ggf. noch heute??
Soll keine Gleichstellung der Systeme sein!
Sprich Anerkennung von Dienstjahren, Dienstgrad und Dienststellung?

Für meine Kritiker: Das ist kein Schmusekurs in diesem Forum, sondern ehrlich gefragt?

VG Ex-Huf


Ganz einfache Antwort Huf:

Es ist politisch so gewollt!!!



Und das und zahlreiche andere Erniedrigungen, nicht nur beim Militär, sind für mich ein Zeichen dafür, daß es keine Wiedervereinigung auf Augenhöhe war, sondern eine Art Vereinnahmung und der ostdeutsche Michel hat euphorisch gejubelt, bis er selbst merkte, wie seine eigene bisherige Leistung, sein fachliches Können und seine Biographie kleingeredet wurden.



DoreHolm, mMn ist Vereinnahmung das falsche Wort. Kein Mensch und kein Land drängt sich danach, eine bankrotte Firma zu übernehmen. Das was die DDR 1989/90 machte, war eine Andienung oder Flucht aus (scheinbar ) nicht lösbaren Problemen zum großen Bruder. Der Ruf war: Bruder hilf. Das war der einfachste Weg. Und Bruder hat seine familiären Banden überprüft und hat sich zur Hilfe entschieden. Dafür bekommt er nun laufend(verbal) auf die Fre......




Ja Gert-nur hat der Bruder nicht die Wende herbeigeführt--so wie er manchmal heute tut.Sondern mit dem A. zu Hause vor den Fernseher gesessen.





Rostocker
richtig und das war gut so, denn das, was du kritisierst, hätte zum 3. Weltkrieg und unser aller Untergang geführt. Wenn sie auch sonst nichts konnten, ihr Waffenarsenal mussten wir schon respektieren. So weit denkst du aber offenbar nicht.




Ja das müssen wir von den heutige Besatzungsmächten hier in Deutschland wohl auch noch--deren Waffen respektieren.Aber das berief sich wohl auf Gegenseitigkeit. Aber ich nehme an--Du konntest oder kannst so weit Denken.


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#47

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 12:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Ich wollte vorhin DoreHolm etwas fragen zur SED-Basis, hab es aber wegen OT-Gefahr gelassen, jetzt sind wir wieder bei Besatzungsarmeen die sich momentan in der BRD aufhalten.
Da hätt ich eigentlich doch fragen können, hatte ja wenigstens noch DDR-Bezug.
So langsam macht es hier keinen richtigen Spaß mehr, schade.


zuletzt bearbeitet 10.12.2012 12:20 | nach oben springen

#48

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 13:02
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #30
Hallo miteinander,

......

Das Jahr 89 kam, die Zahl der Kritiker an Honeckers verkrusteter Politik wuchs (auch innerhalb der SED), es wurden in meinem Umfeld immer mehr Bekannte, die von Ausreise redeten.
Im Herbst 89 war ich für 4 Wochen NVA-Angehöriger, als Reservist.
Und hätte ich den Befehl erhalten, auf's eigene Volk zu schiessen, so hätte ich diesen verweigert.
Das war durch keinen Fahneneid gedeckt.
Und die meisten meiner Kameraden dort dachten zu dieser Zeit ebenso.
Auch kann ich mir gut vorstellen, dass es in diesem Falle ein paar Pannen gegeben hätte:
Waffenkammerschlüssel unauffindbar, Fahrzeuge springen nicht an etc.
Alles klar ?

Gruss Hartmut



Auch bei den nahezu synchron verlaufenden Unruhen in China waren ganz sicher auch Militärangehörige aufgeboten, die sich vorgenommen hatten, nicht zu schießen und es dann angesichts der Gruppendynamik doch getan haben.
Deine moralischen Vorsätze in Ehren, aber niemand kann es wohl letzten Endes wissen, was es in Dir ausgelöst hätte, wenn Du dabei gewesen wärst, wenn Kameraden an Deiner Seite von aufgehetzten Demonstranten gelyncht worden wären, wie eben in China geschehen.
http://www.youtube.com/watch?v=7f13zq9-F60 (min 14:50)
Das sind Ausnahmezustände, wie sie in Kriegen Alltag sind und wohl nur wenige, wenn überhaupt hier im Forum können da auf Basis eigener Erlebnisse mitreden.
Das mit den gelynchten Soldaten, die vom Wagen abgesprungen waren, als schon geschossen wurde war ja nicht der Beginn der Eskalation, im Chaos dieser Tage spielte die Chronologie des Horrors keine Rolle mehr, zuviel Eigendynamik hatte das Geschehen bekommen und der Mensch wirft innerhalb von Minuten seine Menschlichkeit über den Haufen.
Von den wenigen Positiven was die ganzen Demonstrationswochen in der DDR gebracht haben zähle ich ganz klar die Besonnenheit der aufgebotenen Ordnungsmächte.
Diese Besonnenheit hatte einen Grund und der war, daß sie selbst bislang in der DDR ein viel zu schönes Leben hatten als das man es leichtfertig aufs Spiel gesetzt hätte.
So gesehen, war die Erziehung der DDR Bürger in all ihren Etappen zu überwiegend verantwortungsvollen Zeitgenossen die Grundlage der letztendlich friedlichen, wenn auch für statistisch erfaßte 3-4 Millionen Ostdeutsche erfolglosen Revolution.



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#49

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 14:35
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Ach, @Hackel39,

da kann man im Nachhinein viel herumspekulieren, was wäre wenn...

Stimmt schon, mit China waren die Verhältnisse '89 in der DDR nicht zu vergleichen - die Leute hatten mehr zu verlieren.
Das war auch der Grund, weshalb ich mir in dieser Situation auch nicht allzuviele Sorgen machte.
Ich denke auch, dass die Besonnenen in der Überzahl waren, auch im Offizierskorps der NVA.
Und die wenigen Unvernünftigen wären vielleicht durch ein paar technische Pannen ausgebremst worden.
Seien wir lieber froh, dass uns chinesische und rumänische Verhältnisse erspart geblieben sind.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#50

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 16:40
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

fast wäre ich ja auch in das Offizierscorps der NVA aufgestiegen, jedenfalls machte ich mir als Jugendlicher darüber Gedanken, so in den 1970-iger Jahren. Und da hat mein Vater gesagt "Junge, mach' das nicht. Das ist zu eng am Staat. Ich glaub's zwar nicht, aber vielleicht kommt's mal anders rum und dann bist du ganz schnell weg vom Fenster. Lerne was unpolitisches, staatsunabhängiges, mit dem du auch in einer anderen Gesellschaft problemlos dein Brot verdienen kannst". Gott sei Dank habe ich auf meinen Vater gehört.

Danke, lieber Vati!

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


linamax hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 17:00
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

[quote=Grenzwolf62|p220768]Ich wollte vorhin DoreHolm etwas fragen zur SED-Basis, hab es aber wegen OT-Gefahr gelassen, jetzt sind wir wieder bei Besatzungsarmeen die sich momentan in der BRD aufhalten.
Da hätt ich eigentlich doch fragen können, hatte ja wenigstens noch DDR-Bezug.
So langsam macht es hier keinen richtigen Spaß mehr, schade.[/quote]

Kannst es ja mi einer PN tun, wenn es sonst nicht hier zum Thema passt. Oder wartest bis wir uns im el bandidat am 14. Dez. treffen, falls Du dabei bist.



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#52

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 18:30
von damals wars | 12.175 Beiträge

Zum Thema Besatzerarmeen: US-Atombomben bleiben in Deutschland

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...ato-westerwelle


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#53

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 19:08
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Ich bin in der Regel kein Fan von den sich anders Liebenden, aber Schwesterwelles Versuch die Atomwaffen aus D abzuziehen, finde ich toll. Der deutsche Außenminister will den Abzug, das deutsche Volk vertreten durch das gewählte Parlament, will den Abzug und was machen die Besatzer?
Mittelfinger und zeigen allen, wer in Deutschland wirklich das Sagen hat . Deutsche Vaterlandsverräter führen als Marionetten nur Weisungen der Atlantikbrücke und Goldmann-Sachs aus und führen das deutsche Volk immer weiter in die Knechtschaft.
Traurige Sache.


zuletzt bearbeitet 10.12.2012 19:12 | nach oben springen

#54

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 19:32
von Fritze (gelöscht)
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Das hat bei dem Herrn Konrad dem Ersten auch schon funktioniert.Und ein Herr FJS aus Bayern war auch ein Handlanger des nordamerikanischen Monpolimperialismus.


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#55

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 19:38
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #54
Das hat bei dem Herrn Konrad dem Ersten auch schon funktioniert.Und ein Herr FJS aus Bayern war auch ein Handlanger des nordamerikanischen Monpolimperialismus.



................und auch des Kommunismus unter E.H. , denn er hat durch seine Bluttransfusion von 1983 das Sterben um 6 Jahr verlängert.
FJS war offenbar jedermanns Handlanger.


.
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#56

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 19:43
von Uleu | 528 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #55
Zitat von Fritze im Beitrag #54
Das hat bei dem Herrn Konrad dem Ersten auch schon funktioniert.Und ein Herr FJS aus Bayern war auch ein Handlanger des nordamerikanischen Monpolimperialismus.



................und auch des Kommunismus unter E.H. , denn er hat durch seine Bluttransfusion von 1983 das Sterben um 6 Jahr verlängert.
FJS war offenbar jedermanns Handlanger.


Also wie du das so sagst, der FJS war bestimmt auch bei der Staasi ...


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
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#57

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 19:44
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Auch dies hat FJS mit Sicherheit nicht ohne Zustimmung bestimmter monetärer und politischer Kreise getan.
Es gab ja schliesslich als andere Option noch das Züricher Modell.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682657.html


zuletzt bearbeitet 10.12.2012 19:48 | nach oben springen

#58

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 19:50
von Fritze (gelöscht)
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Die paar Pimperlinge waren doch nichts im Gegenzug was der Herr seinen Kommunistenhasserkollegen übern Teich zugestanden hat.Die Millarden,welche im Fall Starfighter in alle möglichen dunklen Kanäle geflossen sind , waren doch ein hundertfaches,dessen ,was er in wahlpolitischer Manier dem Osten geliehen hatte. Es war ja schliesslich ein Kredit und keine Schenkung. Auch wenn das öfters und besonders heute anders hingestellt wird.

Und das Du ,wieder in diese Kerbe kloppst,habe ich schon eingerechnet.Aber in diesem Punkt ist auf Dich Verlass.


zuletzt bearbeitet 10.12.2012 19:52 | nach oben springen

#59

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 20:00
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Uleu im Beitrag #56
Zitat von Gert im Beitrag #55
Zitat von Fritze im Beitrag #54
Das hat bei dem Herrn Konrad dem Ersten auch schon funktioniert.Und ein Herr FJS aus Bayern war auch ein Handlanger des nordamerikanischen Monpolimperialismus.



................und auch des Kommunismus unter E.H. , denn er hat durch seine Bluttransfusion von 1983 das Sterben um 6 Jahr verlängert.
FJS war offenbar jedermanns Handlanger.


Also wie du das so sagst, der FJS war bestimmt auch bei der Staasi ...



Auf jeden Fall war er wie die großen der verblichenen Welt ein strammer Jägersmann.
Neben unserem großen Sozialisten E.H. saß er im Busch und pumm das Reh fiel um
Das waren allesamt die letzten Verbrecher und wir reiben uns auf wer nun der größere oder kleinere Verbrecher war.
Wir waren denen in der letzten Konsequenz scheißegal.


zuletzt bearbeitet 10.12.2012 20:02 | nach oben springen

#60

RE: Elf Legenden zur Nationalen Volksarmee

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 10.12.2012 20:00
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #53
Ich bin in der Regel kein Fan von den sich anders Liebenden, aber Schwesterwelles Versuch die Atomwaffen aus D abzuziehen, finde ich toll. Der deutsche Außenminister will den Abzug, das deutsche Volk vertreten durch das gewählte Parlament, will den Abzug und was machen die Besatzer?
Mittelfinger und zeigen allen, wer in Deutschland wirklich das Sagen hat . Deutsche Vaterlandsverräter führen als Marionetten nur Weisungen der Atlantikbrücke und Goldmann-Sachs aus und führen das deutsche Volk immer weiter in die Knechtschaft.
Traurige Sache.


Gehen die Waffen, gehen die Soldaten.
Gehen die Soldaten, gehen die Kunden, die Gäste, die Klienten, die Patienten...
Die lokale Wirtschaft wird durch so manche Kaserne am Leben gehalten, das ist das höherwertige Anliegen, Sch*** auf die globale Ethik.
Und so wie EADS, Rheinmetall & Co. im Stillen weiter ihre Milliardengeschäfte abwickelt mit einer Handvoll profitierender Großktionäre bzw. kommunalen Oberindianern, denen ohne die Besatzer die Felle davon schwimmen würden, so wird auch der kleine Geschäftsmann insgeheim froh sein, wenn seine Kunden weiterhin die deutschen Kreisgrenzen bewachen.
Windmaschine Westerwelle will den Abzug genauso wenig wie Kohl die Einheit wollte.
Es ist schon beeindruckend, wie die sich aus der Not heraus nach ihrer unvermeidlichen Flucht nach vorn zu scheinbaren Gestaltern positionieren konnten bzw. es versuchen.



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