#61

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 18:57
von Ex-Huf (gelöscht)
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #19
Ärzte in D erhalten z.B. Medikamente kostenlos von Pharmaziekonzernen, um sie in der Praxis zu testen, beliebt sind dafür unsere ausländischen Mitbürger mit geringen Deutschkenntnissen und schwacher sozialer Stellung. Da droht dann kein Ungemach infolge von Schadensersatzforderungen, wenn das Medikament nach hinten losgeht. Die Kunden greifen dann auch zu , da diese Medikamente kostenlos abgeben werden.


Würdest Du uns das bitte mit Fakten belegen?

VG Ex-Huf


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#62

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 19:20
von Ex-Huf (gelöscht)
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Zitat von Ex-Huf im Beitrag #61
Zitat von Eisenacher im Beitrag #19
Ärzte in D erhalten z.B. Medikamente kostenlos von Pharmaziekonzernen, um sie in der Praxis zu testen, beliebt sind dafür unsere ausländischen Mitbürger mit geringen Deutschkenntnissen und schwacher sozialer Stellung. Da droht dann kein Ungemach infolge von Schadensersatzforderungen, wenn das Medikament nach hinten losgeht. Die Kunden greifen dann auch zu , da diese Medikamente kostenlos abgeben werden.


Würdest Du uns das bitte mit Fakten belegen?

VG Ex-Huf


Hallo Eisenacher,

richtig ist, dass Ärzte und Krankenhäuser unentgeltlich Medikamente erhalten, allerdings stets zugelassene.
Man wird "gedrängt", diese oft neuen Medikamente dem Pat. kostenfrei für die Einstellungsphase zu überlassen, um sie dann in der Folge weiter zu verordnen.
Das geschieht aber in der Regel nicht.
Wir brauchen Medikamentenmuster beispielsweise im Falle des Bereitschaftsdienstes, wo sich eine alte Dame im 26 km entfernten Seniorenheim mit Blasenentzündung befindet, der am Samstagnachmittag kein Rezept nützt, weil die Bereitschaftsapotheke 50 km entfernt ist, und das Seniorenheim niemanden dorthin schicken kann.
Oder, am 22.eines Monats kommt eine Frau, Mutter von 3 Kindern, ALG-2, die hat Angina. Sie braucht ein Antibiotikum, kann sich aber die Zuzahlung nicht leisten, dann bekommt sie ihr Amoxi eben aus dem Schrank.
Das könnte man endlos fortsetzen.

Zu Arzneimittelstudien: Man wird schon einmal gefragt, aber meist hat man für den Papierkram keine Zeit, eigentlich sagt man grundsätzlich Nein.
Die Teilnahme an solchen Studien oder Tests ist gegenüber der Ärztekammer anzeigepflichtig.
Bei vollem Praxisbetrieb kenne ich keinen Arzt, der da mitmacht.

VG Ex-Huf


Schuddelkind und Svenni1980 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.12.2012 19:21 | nach oben springen

#63

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 19:27
von Schuddelkind | 3.508 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #62
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #61
Zitat von Eisenacher im Beitrag #19
Ärzte in D erhalten z.B. Medikamente kostenlos von Pharmaziekonzernen, um sie in der Praxis zu testen, beliebt sind dafür unsere ausländischen Mitbürger mit geringen Deutschkenntnissen und schwacher sozialer Stellung. Da droht dann kein Ungemach infolge von Schadensersatzforderungen, wenn das Medikament nach hinten losgeht. Die Kunden greifen dann auch zu , da diese Medikamente kostenlos abgeben werden.


Würdest Du uns das bitte mit Fakten belegen?

VG Ex-Huf


Hallo Eisenacher,

richtig ist, dass Ärzte und Krankenhäuser unentgeltlich Medikamente erhalten, allerdings stets zugelassene.
Man wird "gedrängt"
, diese oft neuen Medikamente dem Pat. kostenfrei für die Einstellungsphase zu überlassen, um sie dann in der Folge weiter zu verordnen.
Das geschieht aber in der Regel nicht.
Wir brauchen Medikamentenmuster beispielsweise im Falle des Bereitschaftsdienstes, wo sich eine alte Dame im 26 km entfernten Seniorenheim mit Blasenentzündung befindet, der am Samstagnachmittag kein Rezept nützt, weil die Bereitschaftsapotheke 50 km entfernt ist, und das Seniorenheim niemanden dorthin schicken kann.
Oder, am 22.eines Monats kommt eine Frau, Mutter von 3 Kindern, ALG-2, die hat Angina. Sie braucht ein Antibiotikum, kann sich aber die Zuzahlung nicht leisten, dann bekommt sie ihr Amoxi eben aus dem Schrank.
Das könnte man endlos fortsetzen.

Zu Arzneimittelstudien: Man wird schon einmal gefragt, aber meist hat man für den Papierkram keine Zeit, eigentlich sagt man grundsätzlich Nein.
Die Teilnahme an solchen Studien oder Tests ist gegenüber der Ärztekammer anzeigepflichtig.
Bei vollem Praxisbetrieb kenne ich keinen Arzt, der da mitmacht.

VG Ex-Huf



Rotmarkiert:
Richtig Huf, so kenn ich das auch aus dem Krankenhausbetrieb. Erstmal wird eine Ladung des Medikaments kostenlos dagelassen, zum Testen. Und hinterher hat man die Vertreter am Hacken, die nicht einsehen wollen, warum man ihr Medikament nicht einsetzt oder zu wenig einsetzt. Hatte da neulich erst ein Gespräch mit einem Abottvertreter, der sich wunderte, warum Desfluran nicht der Renner ist.........


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#64

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 19:32
von Ex-Huf (gelöscht)
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Du bist auf ner ITS tätig, Schuddel?


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#65

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 19:38
von Schuddelkind | 3.508 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #64
Du bist auf ner ITS tätig, Schuddel?



Nee, Anästhesie.....


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#66

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 19:43
von Ex-Huf (gelöscht)
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #65
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #64
Du bist auf ner ITS tätig, Schuddel?



Nee, Anästhesie.....


Ja, okay, im Bedarfsfall könnten wir ein Notfall-Team bilden? So hektisch übern Ecktisch, Du hinter dem Tuch und ich davor, oder auch umgekehrt?

Besser nicht!


zuletzt bearbeitet 29.12.2012 19:43 | nach oben springen

#67

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 19:50
von Schuddelkind | 3.508 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #66
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #65
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #64
Du bist auf ner ITS tätig, Schuddel?



Nee, Anästhesie.....


Ja, okay, im Bedarfsfall könnten wir ein Notfall-Team bilden? So hektisch übern Ecktisch, Du hinter dem Tuch und ich davor, oder auch umgekehrt?

Besser nicht!




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#68

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 19:59
von Fritze (gelöscht)
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Ich hoffe , ich komme nie in euer Krankenhaus .


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#69

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 20:07
von Schuddelkind | 3.508 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #68
Ich hoffe , ich komme nie in euer Krankenhaus .


Nur Mut, Fritze, nur Mut............


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#70

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 29.12.2012 23:17
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

wie heißt es so schön...lieber arm und gesund als reich und krank...oder gehe nie zu deinem Doktor,der findet schon eine Krankheit an der du leiden mußt!


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#71

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 30.12.2012 16:46
von PF75 | 3.292 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #70
wie heißt es so schön...lieber arm und gesund als reich und krank...oder gehe nie zu deinem Doktor,der findet schon eine Krankheit an der du leiden mußt!


Richtig müßte es heißen "lieber Reich und gesund als arm und krank "


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#72

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 30.12.2012 17:05
von Gelöschtes Mitglied
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Dann seit ihr aber nicht auf den neuesten Stand , früher gab es Medikamente im Überfluß.. Aber was ist denn momentan los , den Krankenhäusern gehen die Medikamente aus und warum , weil in Deutschland nur noch geringe Mengen an bestimmten Medikamenten hergestellt werden , die meisten werden im Ausland pruduziert und dort ist die Produktion noch sehr gering. Wie halten sich heute die Einrichtungen am Leben , weil sie ihren Patienten Austauschmed. verabreichen . Besonders in der Krebsbehandlung herrschen Engpässe. Mir geht es einfach nicht in den Kopf , das die Krankenkassen Gewinne erwirtschaften und der Mensch auf der Strecke bleibt. Mfg ratata
http://www.welt.de/wirtschaft/article112...mittel-aus.html

Genau wie die im dritten Reich , durch Pharmaversuche behandelten Menschen, ein Anrecht auf Endschädigung haben , steht den misshandelten in der DDR, ein Anrecht zu , jedoch sollte man sich beeilen bevor das vermögen der Täter im Untergrund verschwindet


zuletzt bearbeitet 30.12.2012 17:46 | nach oben springen

#73

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 31.12.2012 09:57
von Schuddelkind | 3.508 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #72
Dann seit ihr aber nicht auf den neuesten Stand , früher gab es Medikamente im Überfluß.. Aber was ist denn momentan los , den Krankenhäusern gehen die Medikamente aus und warum , weil in Deutschland nur noch geringe Mengen an bestimmten Medikamenten hergestellt werden , die meisten werden im Ausland pruduziert und dort ist die Produktion noch sehr gering. Wie halten sich heute die Einrichtungen am Leben , weil sie ihren Patienten Austauschmed. verabreichen . Besonders in der Krebsbehandlung herrschen Engpässe. Mir geht es einfach nicht in den Kopf , das die Krankenkassen Gewinne erwirtschaften und der Mensch auf der Strecke bleibt. Mfg ratata
http://www.welt.de/wirtschaft/article112...mittel-aus.html

Genau wie die im dritten Reich , durch Pharmaversuche behandelten Menschen, ein Anrecht auf Endschädigung haben , steht den misshandelten in der DDR, ein Anrecht zu , jedoch sollte man sich beeilen bevor das vermögen der Täter im Untergrund verschwindet


Hallo Ratata, was haben die Gewinne der Krankenkassen mit Lieferengpässen bei der Pharmaindustrie zu tun? Nichts!!! Da wird mal wieder etwas aufgebauscht. Lieferengpässe gab es immer schon mal, im übrigen auch bei Medizinprodukten. Verschwiegen wird aber, dass die Krankenhausapotheken ihre Lagerkapazitäten stark eingeschränkt haben, um Geld zu sparen. Das läuft heute alles nach dem Just-in-time-Prinzip. Bei den Antibiotika wurde auch nicht genannt, um welche es sich handelt. Wenn es sich dabei um superteure Reserveantibiotika handelt, kann das sein. Bei uns ist es jedenfalls noch zu keinem Mangel bei den Standardantibiotika gekommen und wir werfen mit dem Zeug um uns..........


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zuletzt bearbeitet 31.12.2012 09:59 | nach oben springen

#74

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 31.12.2012 10:10
von DoreHolm | 7.688 Beiträge

Heute stand in der "Thüringer Allgemeine" S. 8 eine Kurzmitteilung, nach der der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner (CDU) empört über Pharmaversuche westdeutscher Firmen in der DDR reagiert hat. Lieschen Müller muß sich da wohl Schreckliches darunter vorstellen. B. sprach von
Konsequenzen - im Sinne von möglichen Entschädigungszahlungen an Betroffene. Also hingehört Alle, die irgendwann zu DDR-Zeiten ein anderes als das gewohnte Medikament verabreicht bekamen oder die ein Medikament nicht vertrugen oder sich sonstwie unwohl fühlten nach einem Arztbesuch oder einer OP: Dokumentiert das wenn noch möglich oder schildert es irgendwie glaubhaft. Mit etwas Glück könnt Ihr noch mal ein paar tausend Euro abfassen.



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#75

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 01.01.2013 17:47
von jecki09 | 422 Beiträge

Meine erste Frau hatte seit Ende der 70-er Jahre CML (eine chronische Leukämieart). Das was sie damals an Medikamente monatlich brauchte, ging auf keine Kuhhaut. Die späteren Zuzahlungen auch. Erst in Halle und dann in Berlin-Buch wurde sie all die Jahre gut betreut. Habe damals, ab 1988 - wo ich sie kennen lernte - intensiv Blut, Plasma, Thrombozyten ect. gespendet. Teilweise kannte ich sogar den Empfänger auf der Station in Bln-Buch - da ich täglich Ein- und Ausging. Bis 1994 hatte sie dann insgesamt 3 Chemotherapien, zu je drei Zyklen, und schließlich 1994 den Versuch einer Knochenmakrstransplantation (KMT)- die nicht positiv verlief - über sich ergehen lassen.

Wo die Medikamente her kamen, oder ob sie (ohne Zustimmung) Testperson war, war relativ egal. Hauptsache sie konnte so lange durchhalten. Dass die KMT, aufgrund einer Hepatitis-B aus einer Blutkonserve, mit weniger als 10 % Erfolgschance eingestuft wurde, war nicht mehr zu ändern. (das zur Vorgeschichte)

Auch wenn ich heimliche Versuche am lebenden Menschen verruteile, sollte hier Ursache und Wirkung nicht ganz durcheinander gebracht werden.

Warum wurden denn West-Pharma eingekauft?
Warum machte die DDR es diesen West-Firmen so leicht?
War die DDR etwa zu DUMM diese Medikamente herzustellen?

Im Bereich des RGW (SWS) hätte es sicher einen großen Absatzmarkt dafür gegeben.

Für Westgeld tat die DDR Führung leider fast alles. Einen Schuldigen - die DDR Führung - gibt es leider in dieser Form nicht mehr, und dieser (Haupt-) Schuldige wird sich nie entschuldigen.


exgakl hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#76

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 03.01.2013 14:06
von Schuddelkind | 3.508 Beiträge

Zitat von jecki09 im Beitrag #75


Warum wurden denn West-Pharma eingekauft?
Ich glaub nicht, das Westmedikamente im großen Stil eingekauft wurden. Aber dazu kann bestimmt Ex-Huf was sagen!
Warum machte die DDR es diesen West-Firmen so leicht?
Wegen der Dervisen?!
War die DDR etwa zu DUMM diese Medikamente herzustellen?
Ganz bestimmt nicht! Ich schätze aber mal, es war einfach zu teuer.

Im Bereich des RGW (SWS) hätte es sicher einen großen Absatzmarkt dafür gegeben.

Für Westgeld tat die DDR Führung leider fast alles. Einen Schuldigen - die DDR Führung - gibt es leider in dieser Form nicht mehr, und dieser (Haupt-) Schuldige wird sich nie entschuldigen.


Intellektuelle spielen Telecaster
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#77

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 03.01.2013 15:27
von Gelöschtes Mitglied
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@ Schuddelkind

Hallo Ratata, was haben die Gewinne der Krankenkassen mit Lieferengpässen bei der Pharmaindustrie zu tun? Nichts!!!


Vielleicht doch???? http://www.deutsche-gesundheits-nachrich...abatten-locken/
Deutsche Gesundheits Nachrichten | 21. Dezember 2012, 21:09 Uhr


Preiskampf sorgt für Mangel bei Arzneimitteln

Deutsche Krankenhäuser und Apotheken haben mit Lieferengpässen von Medikamenten zu kämpfen. Schuld daran seien die Produktionen im Ausland und die Rabattverträge der Industrie mit den Krankenkassen. Der Hessische Apothekenverband (HAV) bemängelt diese Geiz ist geil-Mentalität, die auf Kosten der Gesundheit geht.

MEINE Antwort zu der Frage von dir ,MfG ratata


zuletzt bearbeitet 03.01.2013 15:29 | nach oben springen

#78

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 03.01.2013 15:47
von katerjohn | 559 Beiträge

Wenn ich das hier lese,geht mir der Hut hoch :Mal zur Erinnerung in der BRD wurden Anfang der 60 er Jahre das Verhütungsmittel Contergan höchst offiziell verschrieben.Die Bilanz lautete 8000-10.000 Babys wurden mit vielerlei Schäden geboren......die Firma ,die das Teufelszeug erfunden hat,existiert noch heute und stellt teure Medizin her.Entschädigungszahlungen,Entschuldigungen ,habe ich sehr wenig im I-net dazu gefunden.


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#79

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 03.01.2013 17:24
von passport | 2.629 Beiträge

"Im Westen nichts Neues"

So könnte man bestimmte Presseartikel über Arzneimittelprüfungen westlicher Pharmakonzerne in der DDR betiteln. Dieses Thema war schon dem "Spiegel" 6/1991 reißerisch ein Artikel wert. Daraufhin setzte der Berliner Senat eine Expertenkommission von Mediziner ein um diese Vorwürfe zu untersuchen.
Die Kommission kam zu dem Ergebnis :" ...vermittelten Informationen bieten keinen Anhalt dafür, daß bei klinischen Arzneimittelprüfungen in der ehemaligen DDR grundlegend andere Maßstäbe oder Vorgehensweisen als in der alten Bundesrepublik zur Anwendung kamen."

http://www.jungewelt.de/2012/12-31/044.php

Nichts ist zu Blöd um es wieder Gebetmühlenartig zu wiederholen. Irgend etwas wird schon bei den unwissenden Bürger(innen) hängen bleiben.

passport


katerjohn, DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#80

RE: Tests und Tote - Pharmaversuche an DDR-Bürgern

in Leben in der DDR 03.01.2013 18:28
von jecki09 | 422 Beiträge

Zitat von katerjohn im Beitrag #78
Wenn ich das hier lese,geht mir der Hut hoch :Mal zur Erinnerung in der BRD wurden Anfang der 60 er Jahre das Verhütungsmittel Contergan höchst offiziell verschrieben.Die Bilanz lautete 8000-10.000 Babys wurden mit vielerlei Schäden geboren......die Firma ,die das Teufelszeug erfunden hat,existiert noch heute und stellt teure Medizin her.Entschädigungszahlungen,Entschuldigungen ,habe ich sehr wenig im I-net dazu gefunden.



Contergan war doch kein Verhütungsmittel:

"Das millionenfach verkaufte Beruhigungsmedikament Contergan, das den Wirkstoff Thalidomid enthielt, konnte bei der Einnahme in der frühen Schwangerschaft Schädigungen in der Wachstumsentwicklung der Föten hervorrufen. Contergan half unter anderem auch gegen die typische morgendliche Schwangerschaftsübelkeit in der frühen Schwangerschaftsphase und galt im Hinblick auf Nebenwirkungen als besonders sicher. "


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