#1

Konfliktfall Kosmos in der ehemaligen DDR

in Videos aus dem Alltag und Leben der DDR 27.11.2012 23:52
von Gelöschtes Mitglied
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Folgenden Beitrag hab ich heute im TV gesehen,es ging um eine "Jugendarbeitsgruppe Kosmos" in der ehem.DDR.,welche durch die Engstirnigkeit ehem. verantwortlicher Betonköpfe natürlich vom MfS "Aufgelöst" wurde.
Das Video kann man sich im unteren Link ansehen.

Gruß ek40

"Die Jugendarbeitsgruppe Kosmos (JAGK) mit ihrer DDR-weiten Organisation störte durch ihre Erfolge die Deutungshoheit der SED in Raumfahrtinstitutionen, Sternwarten und Schulen. Von der weltweiten Faszination der Raumfahrt angesteckt, gingen ihre Mitglieder vielfältige ausländische Kontakte ein. Sie schmuggelten, konspirierten, schrieben und propagierten aus Technikbegeisterung, sie trotzten der Zensur.

Die "JAGK" wurde ein Fall für den Staatssicherheitsdienst. Das Ministerium für Staatsicherheit schritt ein, überwachte und zersetze schließlich die Gruppe."
Quelle:http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...nfliktfall.html


http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/vi...s-2d7967f4.html


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#2

RE: Konfliktfall Kosmos in der ehemaligen DDR

in Videos aus dem Alltag und Leben der DDR 28.11.2012 09:59
von 94 | 10.792 Beiträge

Wer nun (noch ?) überlegt, ob knapp 40 Euro für ISBN 978-3-412-20742-7 eine rechtschaffene Ausgabe darstellen könnten, dem sei vielleicht bei einer Entscheidungsfindung noch diese 'Notiz' der Erfurter BStU (dem Arbeitgeber des Authors) empfohlen ...
http://www.bstu.bund.de/DE/InDerRegion/E...chtspflege.html

Und da die BStU zumindest bei ihrem Internet-Auftritt nun nicht gerade für ihre Nachhaltigkeit bekannt ist, erlaube ich mir aus oben genannter Quelle zu zitieren ...
In der nur kurzen Geschichte der Jugendarbeitsgruppe KOSMOS spielten bedeutende Personen der Akademie der Wissenschaften und anderer Institutionen der DDR ebenso eine Rolle wie offene und geheime Kontakte zu US-Botschaften, berichtete Dr. Buthmann. So wurde auf diesem Weg der einzige DDR-Besuch eines US-Astronauten eingefädelt (Gerald Carr vom 15. bis 17. Juni 1976). Aber auch der Wettlauf der Großmächte ins All und das russische Sputnik- und amerikanische Apollo-Programm waren genauso Thema der Arbeitsgruppe, wie die Unterstützung des Astronomieunterrichts in der DDR.
Die enormen Aktivitäten der "JAGK" in der interessierten Öffentlichkeit wurden den Funktionären der regierenden Einheitspartei SED rasch unheimlich. So geriet die Jugendarbeitsgruppe ins Visier des MfS. Nachdem eine offizielle Auflösung der "JAGK" misslang, folgte der Einsatz des MfS. Es setzte Inoffizielle Mitarbeiter ein, die u. a. den Auftrag hatten, die Organisation und Begeisterung der Jugendlichen zu "zersetzen". So wurden auf vielfältige Weise soziale Bindungen zerstört, Zwietracht gesät und Kommunikationswege blockiert.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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