#41

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 16:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #40
Zitat von KARNAK im Beitrag #36
Zitat von Mart im Beitrag #15

Ein Kundschafter, Agent, Spion, wie man das auch immer benennen will - der steuert mal exakt garnichts.
Er hat nicht einmal Kontrolle darüber, wie seine Informationen vom Auftraggeber verwendet werden.



Du hast es auf den Punkt gebracht,genau so ist es.Man kann es auch härter sagen,er wird benutzt,ist Werkzeug,bitter für manch einen, aber nunmal wahr.Alles andere was so erzählt wird ist nur Schmuß,damals und jetzt.

Was redest du fuer Unfug,Karnak?
Vielleicht war das in Deinem Beritt so ueblich.
Wer ein funktionierendes Agentennetz(mit allen Funktionen) leitet und fuehrt-der steuert exakt erstmal vor Ort,oder?



Ich versuche jetzt wirklich kurz mich zu befassen und die Fragen zu beantworten, dann könnte Ihr nachladen.
@Karnak: Du hast es auf den Punkt gebracht, genau so ist es. Langsam kann ich nur noch lachen hier. Lassen wir das Wort dieses lieben Menschen stehen und erzählen ihm etwas über die bittere Wahrheit. WAHR ist, das was hier zur Arbeit beschrieben wurde. Benutzt wird jeder Arbeitnehmer, er ist ein Werkzeug der sich abstrampeln muss sein Leben lang, bitter für manch einen dann, dass er mit seiner Rente am Ende nach jahrelanger Arbeit nicht auskommt. Dieser Schmu ist traurig zu lesen ich weiß, also reden wir vom Gegenteil: Meine Arbeit im Metier war gut, aufregend,und ich war in der glücklichen Lage, die interessantesten Menschen kennenzulernen auf beiden Seiten des Atlantiks. Ich lebe heute gut und bin abgesichert bis zum geht nicht mehr, sogar von den US Klassenfeinden von einst. Also von Bitterkeit keine Rede. Mach Dir nix draus, so ist eben das wahre Leben.
von Mart Ein Kundschafter, Agent, Spion, wie man das auch immer benennen will - der steuert mal exakt garnichts. Er hat nicht einmal Kontrolle darüber, wie seine Informationen vom Auftraggeber verwendet werden.
Die kann man auch alles unter der Sonne nennen, auch Arschlöcher, wie es beliebt und in Euren Kopfen steckt, Eure abfällige Art mit diesem Thema umzugehen ist noch zu ertragen. Tut Euch keinen Zwang an.
Kurze Eingabe zu steuert mal exakt garnichts‘. Ich könnte hier von der anderen Seite, Vschutz ausgehen, das wäre auch sehr interessant, ich fasse mich jedoch kurz, will nicht so viel schmu(sen) hier. Euer Verlust.
Was die Arbeit für den Osten anbelangte. Ich sass für meine Auftraggeber in der Höhle des Löwen in den US facilities im Westen. Bereits in anderen Bereichen vorher steuerte ich, ganz gewiss. Die überliessen viele Entscheidungen mir. Ganz einfach, weil sie in gewissen Situationen nicht mit Befehlen kommen konnten und ich in meinem Auftrag wusste wie ich handeln musste in gewissen Situationen. Ich konnte mich nicht konstant mit ihnen in Verbindung setzen, oder flitzte nicht hin und her und fragte was ich tun sollte. Der Hauptauftrag war klar. Alles andere musste im Feld entschieden werden. Das steht in meiner Verpflichtungserklärung, dass ich zu jeder Zeit mich im Dienst befand, selbstständig entscheiden musste, und für die Belange der UdSSR einstehen musste. Die Agenten im Feld steuerten das Schiff.
Bereits aufgeklärt, die Kontrolle musste der Agent nicht haben zusätzlich zu den vielen Pflichten, war uninteressant für ihn. Nicht schwer allerdings sich vorzustellen, wohin die Informationen gingen. Hauptsache er brachte diese Informationen. ich gehe jetzt zu den anderen Fragen über.


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 17:19 | nach oben springen

#42

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 17:59
von utkieker | 2.912 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #22
Zitat von utkieker im Beitrag #21
Hätte man mich als jungen Spunt für die Dienste der Stasi angeworben, ich hätte sicherlich nicht nein gesagt. Irgendwie hatte ich eine naive Vorstellung vom Kundschafterdasein - eine Mischung aus Rollenspiel und Abenteuerlust vieleicht sogar aus Überzeugung. Richard Sorge gehörte sicherlich zu meinen Vorbildern. Mit zunehmender Reife hätten es die Geheimdienste dieser Welt schwer gehabt mich zu gewinnen. Es schwand für mich ganz einfach die Lust mich auf jedes Abenteuer einzulassen außerdem bin ich viel zu sehr Anarchist um mich hierarchischen Strukturen unterzuordnen. Ich bin respektlos gegen befohlene Autorität.
Ich denke zwischen dem Kundschafter und seinem Führungsoffizier muß die Chemie ganz einfach stimmen. Wie wird das eigentlich bewerkstelligt, daß aus Kundschafter und Führungsoffizier ein fest verzahnter Mechanismus entsteht? Selbst so ein FO muß doch viel Fingerspitzengefühl mitbringen um ein gewisses Teamwork zu erzielen. Es könnte doch eine Katastrophe bedeuten, würde dem Argenten ein neuer Offizier zugeordnet? Es kann doch nicht gut sein, wenn das dienstliche Verhältnis aus kaderpolitischen Gründen nicht mehr funktioniert, ist es da nicht besser den Kundschafter abzuziehen?
Natürlich ist jeder Geheimdienst der Welt interessiert an sachdienliche Informationen zu gelangen. Aber muß man es wirklich über's Knie brechen um möglichst schnell Erfolge zu erzielen? Gibt es ein kalkulierbares Risiko an Informationen zu gelangen, ohne mit blinden Aktionismus die "Sache" nicht zu gefährden? Gruß Hartmut!


Mit den ersten drei Saetzen zur persoenlichen Einstellung waere das gegen den Baum gelaufen...
FO und Kundschafter,die Chemie war sehr wichtig,der einzige Draht zur Heimat,mitunter nach Jahren.
Es entstand im Laufe der Jahre eine "familiaere Bindung",es war etwas Gewachsenes.Trotzdem kam es vor, einen neuen FO waehrend des Auslandseinsatzes zu bekommen.Auch FOs ,konnten eines natuerlichen Todes sterben bzw. einen Unfalltod erleiden.
Nein,der Kundschafter wurde deshalb nicht abgezogen,dafuer war die entsprechende Basis im OG zu wichtig.
Schnelle Erfolge,uebers Knie brechen,war niemals die Vorgehensweise von DDR-Aufklaerern.Ueber Jahre wurde man in die entsprechenden Positionen gebracht.Sicherheit der Kundschafter hatte immer Vorrang.

Erst mal bedanke ich mich für deine Mühe Seaman, einen unbeleckten Grünschnabel, wie ich es bin die Welt der Geheimdienste zu erklären, dennoch befriedigt mich die Antwort nur partiell.
Ich gebe zu, daß es nicht einfach ist als Insider einem Laien etwas zu erklären. Für einem Insider ist alles Normal, was einem Laien den Mund offen stehen lässt. Ich bin darüber ja nicht böse, daß die Stasi mich nicht genommen hat und wenn ich das Ganze richtig betrachte als Spion hätte ich noch eher die Hosen voll gehabt als mir lieb wäre. Dennoch interessiert mich ja gerade der psychologische Aspekt. Die Motivation des Kundschafters, der von der anderen Seite als Spion angesehen wird. Viele Informationen sind auf "legalen" Weg nicht zu beschaffen und je brisanter die Infos sind um so gefährlicher wird's doch. Natürlich kann ein FO auch sterben, er kann aber auch in der Hierarchie aufgestiegen sein, ein neuer Besen als FO kann ein gewachsenes Vertrauensverhältnis nicht unbedingt fortsetzen zu mal in diesen Metier auch ein gesundes Maß an Skepsis angebracht ist oder sehe ich das falsch?
Aus psychologischer Hinsicht ist es doch interessant, wie funktioniert Staat und wie seine inneren Organe, den Geheimdienst eingeschlossen. Es reicht doch nicht aus nur einen Spalt breit die Tür zu öffnen um Licht in's Dunkel zu bringen oder?
Und schließlich das Risiko, welches der Kundschafter auf sich nimmt und ich behaupte, dieses Risiko besteht. Den Fahrplan der Bundesbahn zu besorgen dürfte leicht sein, den Einsatzplan der Bundeswehr ungleich schwerer. No Risk, no Fun und wer am Ende Spaß hat entscheidet doch wohl die Risikobereitschaft! Deswegen ja auch meine Frage nach einem vertretbaren Risiko.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#43

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:27
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Mich erstaunt ein wenig wie die hier vertretenen Geheimdienstler manchmal aufeinander einhacken.
Die, gefühlten, wahren Agenten wie Larissa und Seaman und dann die Vertreter der "DDR-Bevölkerungs-Erschreckfraktion".
Eigentlich haben doch beide Lager an einem Strang gezogen also dem Sozialismus gedient.
Warum wird sich da so beackert?
"Richtige" und "falsche" Geheimdienstler?
Eitelkeiten?


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:28
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Bei mir an der Uni (FU Berlin) war ein hochrangiger Professor Jahrzehnte lang Stasi-Spion. Der wurde schon in den 50er Jahren aus der DDR gezielt eingeschleust, um für die Stasi im Westen Karriere zu machen. Hat viel über Ost-West-Wirtschaftsbeziehungen gearbeitet und ist aufgestiegen. Aber er hat wohl auch systematisch seine eigenen Studenten ausgehorcht und der Stasi Tipps gegeben, wer mal interessant werden könnte. Sowas finde ich richtig **** Ihr wisst schon***.

Das mal zu den Heldentaten der tollen "Kundschafter" und ihrer heldenhaften Arbeit.


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#45

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #44
Bei mir an der Uni (FU Berlin) war ein hochrangiger Professor Jahrzehnte lang Stasi-Spion. Der wurde schon in den 50er Jahren aus der DDR gezielt eingeschleust, um für die Stasi im Westen Karriere zu machen. Hat viel über Ost-West-Wirtschaftsbeziehungen gearbeitet und ist aufgestiegen. Aber er hat wohl auch systematisch seine eigenen Studenten ausgehorcht und der Stasi Tipps gegeben, wer mal interessant werden könnte. Sowas finde ich richtig **** Ihr wisst schon***.
Das mal zu den Heldentaten der tollen "Kundschafter" und ihrer heldenhaften Arbeit.


Danke Harzwanderer. Zu Deiner Kenntnis haben auch die auf der anderen Seite so gearbeitet, genau so. Diese waren ja nach ihrem grossen vaterländischen Sieg über die DDR dann die wirklichen Helden. Der grosse Bruder auf der anderen Seite des Atlantiks hat schon seit Kriegsende den kleinen Bruder BRD ausgehorcht, die US Boys sass überall.


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 18:34 | nach oben springen

#46

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:35
von seaman | 3.487 Beiträge

Hallo utkieker,
Klar doch,das Risiko besteht.
Unter sich verschaerfenden politischen Bedingungen im Kalten Krieg haette man diese Leute an die Wand gestellt.Auch, im sich so demokratisch gebenden NATO-Europa.So waren die Spielregeln.
Fuer Leute, die z.B. im Nahen Osten,Afrika oder Sued-Mittelamerika taetig waren,bestand diese Gefahr immer.Taeglich und stuendlich.
Diese Aufgabe hatte nichts mit"No Risk, no Fun" zu tun,Spass war sicher nicht dabei.Uebertriebene Risikobereitschaft,waere Harakiri gewesen.
Zur Motivation,na ja,die meisten die ich so kenne,sagen heute noch,in der gleichen Situation,der gleichen Erkenntnis in der historischen Epoche,sie wuerden es wieder tun.
Ich auch.


utkieker und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #46
Hallo utkieker,
Klar doch,das Risiko besteht.
Unter sich verschaerfenden politischen Bedingungen im Kalten Krieg haette man diese Leute an die Wand gestellt.Auch, im sich so demokratisch gebenden NATO-Europa.So waren die Spielregeln.
Fuer Leute, die z.B. im Nahen Osten,Afrika oder Sued-Mittelamerika taetig waren,bestand diese Gefahr immer.Taeglich und stuendlich.
Diese Aufgabe hatte nichts mit"No Risk, no Fun" zu tun,Spass war sicher nicht dabei.Uebertriebene Risikobereitschaft,waere Harakiri gewesen.
Zur Motivation,na ja,die meisten die ich so kenne,sagen heute noch,in der gleichen Situation,der gleichen Erkenntnis in der historischen Epoche,sie wuerden es wieder tun.
Ich auch.


Ich auch.


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:37
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Klar gab und gibt es das auf allen Seiten. Deshalb muss man doch aber die Heldenrhetorik und Verklärung nicht mitmachen. Da kommen wir wieder zur Psychologie: Nur mit dieser Verklärung kann man halbwegs intelligente Menschen für sowas interessieren. Hat der seine Studenten als "Feinde" gesehen? Warum hatte wohl die Stasi "operative Psychologie" als Lehrfach?


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 18:38 | nach oben springen

#49

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:46
von utkieker | 2.912 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #44
Bei mir an der Uni (FU Berlin) war ein hochrangiger Professor Jahrzehnte lang Stasi-Spion. Der wurde schon in den 50er Jahren aus der DDR gezielt eingeschleust, um für die Stasi im Westen Karriere zu machen. Hat viel über Ost-West-Wirtschaftsbeziehungen gearbeitet und ist aufgestiegen. Aber er hat wohl auch systematisch seine eigenen Studenten ausgehorcht und der Stasi Tipps gegeben, wer mal interessant werden könnte. Sowas finde ich richtig **** Ihr wisst schon***.

Das mal zu den Heldentaten der tollen "Kundschafter" und ihrer heldenhaften Arbeit.

Hallo Harzwanderer,

"Was ich selber denk und tu, trau ich auch allen anderen zu" lautet das Sprichwort. Als Ingenieur würde ich sagen ACTIO = REACTIO! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß der Auslandsgeheimdienst BND lediglich an den Fahrplänen der Deutschen Reichsbahn interessiert war!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#50

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 18:51
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Also Du findest Spionage super. Na da seid Ihr schonmal zu zweit.


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#51

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 19:04
von utkieker | 2.912 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #50
Also Du findest Spionage super. Na da seid Ihr schonmal zu zweit.


Ich finde Spionage nicht super, ich finde nur die ganze Geheimdiplomatie zum kotzen. Würde man mit offenen Karten spielen könnte man sich die Geheimdienste klemmen!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
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#52

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 19:10
von jecki09 | 422 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #51
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #50
Also Du findest Spionage super. Na da seid Ihr schonmal zu zweit.


Ich finde Spionage nicht super, ich finde nur die ganze Geheimdiplomatie zum kotzen. Würde man mit offenen Karten spielen könnte man sich die Geheimdienste klemmen!

Gruß Hartmut!


Es gibt auf den ganzen Welt keinen Tisch der so gros wäre, dass alle Karten darauf Platz hätten.

Außerden wäre dann keiner schlauer, besser, reicher, schöner, gwiefter, schneller, witziger....... u. u. u. als der andere. Das ist nunmal MENSCHLICH.


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#53

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 19:12
von jecki09 | 422 Beiträge

Eins habe ich noch vergessen.

Was ist nunmal die Triebkraft der menschlichen Entwicklung. Angefangen beim Spiel und Sport?? BESSER sein als der Andere.


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 19:12 | nach oben springen

#54

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 19:12
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #48
Klar gab und gibt es das auf allen Seiten. Deshalb muss man doch aber die Heldenrhetorik und Verklärung nicht mitmachen. Da kommen wir wieder zur Psychologie: Nur mit dieser Verklärung kann man halbwegs intelligente Menschen für sowas interessieren. Hat der seine Studenten als "Feinde" gesehen? Warum hatte wohl die Stasi "operative Psychologie" als Lehrfach?


Harzwanderer, man muss nichts. Ich weiss nicht, wo in diesem Thema von Helden die Rede war. Von keiner Seite denkt sich hier einer als Held. Wer nicht interessiert ist, der muss doch nicht lesen hier.
Hat er seine Studenten als Feinde gesehen? Nein, das hat er sicher nicht Harzwanderer. Ich wurde als junge Wilde belehrt, hatte ich glaube ich schon einmal erwähnt, dass die US Bürger und die einfchen Menschen nicht mein Feinde waren, sondern die US Politik. Viel Hass spricht aus Deinen Worten und deutscher Michelgehabe. Scheint es, Schön wäre mehr Objektivität.


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 19:26
von utkieker | 2.912 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #48
Klar gab und gibt es das auf allen Seiten. Deshalb muss man doch aber die Heldenrhetorik und Verklärung nicht mitmachen. Da kommen wir wieder zur Psychologie: Nur mit dieser Verklärung kann man halbwegs intelligente Menschen für sowas interessieren. Hat der seine Studenten als "Feinde" gesehen? Warum hatte wohl die Stasi "operative Psychologie" als Lehrfach?


Der Geheimdienst kann nur so gut sein, wie seine Mitarbeiter geschult sind. Der BND hat sicherlich nicht in der Klippschule gelernt!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#56

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 19:32
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #48
Nur mit dieser Verklärung kann man halbwegs intelligente Menschen für sowas interessieren.


Schreib doch deutlich was Du meinst.
Vom"halbwegs intelligenten Menschen" ist der Bogen zum Idioten nicht schwer zu spannen...
Frage neu:
Was willst Du eigentlich erklaeren oder andeuten?


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 19:34 | nach oben springen

#57

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 19:51
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #43
Mich erstaunt ein wenig wie die hier vertretenen Geheimdienstler manchmal aufeinander einhacken.
Die, gefühlten, wahren Agenten wie Larissa und Seaman und dann die Vertreter der "DDR-Bevölkerungs-Erschreckfraktion".
Eigentlich haben doch beide Lager an einem Strang gezogen also dem Sozialismus gedient.
Warum wird sich da so beackert?
"Richtige" und "falsche" Geheimdienstler?
Eitelkeiten?


Fakt ist, wir werden nicht uns die Augen aushacken, Krähen wie wir alle sind.


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#58

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 20:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von utkieker im Beitrag #55
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #48
Klar gab und gibt es das auf allen Seiten. Deshalb muss man doch aber die Heldenrhetorik und Verklärung nicht mitmachen. Da kommen wir wieder zur Psychologie: Nur mit dieser Verklärung kann man halbwegs intelligente Menschen für sowas interessieren. Hat der seine Studenten als "Feinde" gesehen? Warum hatte wohl die Stasi "operative Psychologie" als Lehrfach?

Der Geheimdienst kann nur so gut sein, wie seine Mitarbeiter geschult sind. Der BND hat sicherlich nicht in der Klippschule gelernt!
Gruß Hartmut!



Klippschule, ich lerne hier eine Menge Deutsch. Eine Schule für die Kleinen habe ich gelesen. Nein, BND hat sicher die emittlere Reife bestanden........ vergebe mir Hartmut.....SPASS SPASS, HUMOR, nicht schlagen....


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#59

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 20:06
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Also mich ärgert Spionage (oder eher die damit verbundene systematische Falschheit und Verlogenheit) einfach. Haltet mich für bescheuert.
Wenn hier so ne Art eindimensionale Heldensaga daraus wird (Abenteuer, Kundschafter, Feinde, Auftrag), ärgert es mich. Ich habe ja ein Beispiel genannt. Ein anderer (sehr) entfernter Bekannter (Vater von nem Schulfreund) hat sich nach der Wende das Leben genommen. Ich vermute, weil er als Ost-Spion aufgeflogen ist und in einer wichtigen Position war. Das war alles eben kein Spiel. Ich war mal bei einem Vortrag, wo auch der Guillaume-Sohn dabei war, der urplötzlich im Osten neu anfangen durfte. Als ahnungsloses Bonner Westkind. DAS sind die Opfer die ich meine.


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#60

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 20:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #59
Also mich ärgert Spionage (oder eher die damit verbundene systematische Falschheit und Verlogenheit) einfach. Haltet mich für bescheuert.
Wenn hier so ne Art eindimensionale Heldensaga daraus wird (Abenteuer, Kundschafter, Feinde, Auftrag), ärgert es mich. Ich habe ja ein Beispiel genannt. Ein anderer (sehr) entfernter Bekannter (Vater von nem Schulfreund) hat sich nach der Wende das Leben genommen. Ich vermute, weil er als Ost-Spion aufgeflogen ist und in einer wichtigen Position war. Das war alles eben kein Spiel. Ich war mal bei einem Vortrag, wo auch der Guillaume-Sohn dabei war, der urplötzlich im Osten neu anfangen durfte. Als ahnungsloses Bonner Westkind. DAS sind die Opfer die ich meine.


Nicht ärgern Harzwanderer. Nun hast Du ausgesprochen Dich.Nun sind wir schon weg von den Helden und steuern auf eine überdimensionales Heldensaga zu? Gut, dass die Geheimdienstler das selbst so sehen nicht. Wir können uns auch über das sexuelle Verhalten der Eintagsfliege unterhalten, Hier lachen bitte, das löst den Knoten der Wut, der Blutdruck sinkt und der Mensch fühlt sich besser.
Sei getröstet, es gibt weitaus mehr Opfer, und wir müssen damit leben. Darum lasse ich diese Verhohnung und Verunglimpung nicht zu, gerade weil ich selbst solche Verluste ertragen musste. Wir können die Dinge nicht mehr ändern. Und wir unterhalten uns darüber was war. Mehr nicht.
ich gruesse Dich, Larissa


EK82I hat sich für diesen Beitrag bedankt
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