#21

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 09:20
von utkieker | 2.913 Beiträge

Hätte man mich als jungen Spunt für die Dienste der Stasi angeworben, ich hätte sicherlich nicht nein gesagt. Irgendwie hatte ich eine naive Vorstellung vom Kundschafterdasein - eine Mischung aus Rollenspiel und Abenteuerlust vieleicht sogar aus Überzeugung. Richard Sorge gehörte sicherlich zu meinen Vorbildern. Mit zunehmender Reife hätten es die Geheimdienste dieser Welt schwer gehabt mich zu gewinnen. Es schwand für mich ganz einfach die Lust mich auf jedes Abenteuer einzulassen außerdem bin ich viel zu sehr Anarchist um mich hierarchischen Strukturen unterzuordnen. Ich bin respektlos gegen befohlene Autorität.
Ich denke zwischen dem Kundschafter und seinem Führungsoffizier muß die Chemie ganz einfach stimmen. Wie wird das eigentlich bewerkstelligt, daß aus Kundschafter und Führungsoffizier ein fest verzahnter Mechanismus entsteht? Selbst so ein FO muß doch viel Fingerspitzengefühl mitbringen um ein gewisses Teamwork zu erzielen. Es könnte doch eine Katastrophe bedeuten, würde dem Argenten ein neuer Offizier zugeordnet? Es kann doch nicht gut sein, wenn das dienstliche Verhältnis aus kaderpolitischen Gründen nicht mehr funktioniert, ist es da nicht besser den Kundschafter abzuziehen?
Natürlich ist jeder Geheimdienst der Welt interessiert an sachdienliche Informationen zu gelangen. Aber muß man es wirklich über's Knie brechen um möglichst schnell Erfolge zu erzielen? Gibt es ein kalkulierbares Risiko an Informationen zu gelangen, ohne mit blinden Aktionismus die "Sache" nicht zu gefährden?

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#22

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 09:40
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #21
Hätte man mich als jungen Spunt für die Dienste der Stasi angeworben, ich hätte sicherlich nicht nein gesagt. Irgendwie hatte ich eine naive Vorstellung vom Kundschafterdasein - eine Mischung aus Rollenspiel und Abenteuerlust vieleicht sogar aus Überzeugung. Richard Sorge gehörte sicherlich zu meinen Vorbildern. Mit zunehmender Reife hätten es die Geheimdienste dieser Welt schwer gehabt mich zu gewinnen. Es schwand für mich ganz einfach die Lust mich auf jedes Abenteuer einzulassen außerdem bin ich viel zu sehr Anarchist um mich hierarchischen Strukturen unterzuordnen. Ich bin respektlos gegen befohlene Autorität.
Ich denke zwischen dem Kundschafter und seinem Führungsoffizier muß die Chemie ganz einfach stimmen. Wie wird das eigentlich bewerkstelligt, daß aus Kundschafter und Führungsoffizier ein fest verzahnter Mechanismus entsteht? Selbst so ein FO muß doch viel Fingerspitzengefühl mitbringen um ein gewisses Teamwork zu erzielen. Es könnte doch eine Katastrophe bedeuten, würde dem Argenten ein neuer Offizier zugeordnet? Es kann doch nicht gut sein, wenn das dienstliche Verhältnis aus kaderpolitischen Gründen nicht mehr funktioniert, ist es da nicht besser den Kundschafter abzuziehen?
Natürlich ist jeder Geheimdienst der Welt interessiert an sachdienliche Informationen zu gelangen. Aber muß man es wirklich über's Knie brechen um möglichst schnell Erfolge zu erzielen? Gibt es ein kalkulierbares Risiko an Informationen zu gelangen, ohne mit blinden Aktionismus die "Sache" nicht zu gefährden?

Gruß Hartmut!


Mit den ersten drei Saetzen zur persoenlichen Einstellung waere das gegen den Baum gelaufen...

FO und Kundschafter,die Chemie war sehr wichtig,der einzige Draht zur Heimat,mitunter nach Jahren.
Es entstand im Laufe der Jahre eine "familiaere Bindung",es war etwas Gewachsenes.Trotzdem kam es vor, einen neuen FO waehrend des Auslandseinsatzes zu bekommen.Auch FOs ,konnten eines natuerlichen Todes sterben bzw. einen Unfalltod erleiden.
Nein,der Kundschafter wurde deshalb nicht abgezogen,dafuer war die entsprechende Basis im OG zu wichtig.
Schnelle Erfolge,uebers Knie brechen,war niemals die Vorgehensweise von DDR-Aufklaerern.Ueber Jahre wurde man in die entsprechenden Positionen gebracht.Sicherheit der Kundschafter hatte immer Vorrang.


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#23

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 09:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #20
Zitat von seaman im Beitrag #19
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #18


Hallo Larissa,
wurde der Mensch generell reduziert auf den Status eines funktionierenden Werkzeugs?
Und was war wenn das "Werkzeug" nicht mehr funktionierte, wurde es weggeworfen wie man es mit kaputten Werkzeugen oft tut?


Larissa berichtet hier als Einzelperson,ueber ihre Gefuehle und Emotionen waehrend ihrer Taetigkeit als Spionin und als Mutter und Frau.
Die meisten die hier schreiben(maennlich) haben Militaerdienst geleistet.Ist der Pilot,Panzerfahrer,Gruppenfuehrer auf ein funktionierendes Werkzeug zu reduzieren?
Jetzt nachdenken...



Denke viel nach.
Davon abgesehen bezog sich meine Frage an Larissa auf den von mir zitierten Teil ihres Textes.
Vielleicht mag sie mir ja netterweise selbst antworten.




ich werde zu allen Fragen und Mißverstandnissen kurze Antworten wie möglich geben, damit wir uns nicht verfilzen hier und uns an Dinge aufhangen, wie über tatsächlich belegte Geschichte.


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#24

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 11:01
von eisenringtheo | 9.159 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #22


Mit den ersten drei Saetzen zur persoenlichen Einstellung waere das gegen den Baum gelaufen...

FO und Kundschafter,die Chemie war sehr wichtig,der einzige Draht zur Heimat,mitunter nach Jahren.
Es entstand im Laufe der Jahre eine "familiaere Bindung",es war etwas Gewachsenes.Trotzdem kam es vor, einen neuen FO waehrend des Auslandseinsatzes zu bekommen.




Die Qualitätssteigerung, -Sicherung und -Überprüfung ist schon unter normalen Umständen (heimische private und staatliche Betriebe, Behörden, Verwaltung, Armee usw.) nicht ganz einfach, aber für den Geheimdienst im feindlichen Ausland muss das extrem schwierig sein...
Theo


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#25

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 11:34
von Gelöschtes Mitglied
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Beginnen wir den Tag mit dem, was mir mein Mann gerade sagte.
И тогда мой муж сказал мне:
- Сядь, успокойся. Выпей чаю с пирожным и не переживай. Ты очень умная женщина, но немца убедить не сможешь ни в чём, он всегда будет считать себя правым.

Und versuche ich zunächst, mit der weiteren Unterstutzung und Korrigieren meiner Tochter, weiter zu machen, trotz dieser Kinderkacke- und Nebelkerzenattacken. Wir wollten ja hier aufklären.
Von Mart:
Die Aussage "die Dienste der DDR und der UdSSR waren besser" ist für überhaupt niemanden verifizierbar: Solche Aussagen sind für's Volk.


sprichst Du immer für andere. Keine Antwort nötig.

an Seaman gerichtet: Dir (wir kennen uns virtuell) muss ich das doch wirklich nicht sagen: Da hast Du Recht, ihm kannst Du in dieser Sache kein Wasser reichen, nicht mal einen Tropfen.
Im Sinne der These ist der beste Dienst, er im Grunde gar nicht vorhanden ist. Der es nicht nötig hat, sich öffentlich mit irgendwelchen Erfolgen zu spreizen: ??????????????
Nur soviel, die spreizen sich gerne, weniger bei 'Unfällen' aber mit Erfolgen gerne.

Ein Geheimdienst dient im Geheimen - sagt die Vokabel ja wohl schon. Ja, diese Vokabeln, die haben es in sich!

Und weil ich schon so schön dabei bin, liebe Larissa:
Ein Kundschafter, Agent, Spion, wie man das auch immer benennen will - der steuert mal exakt garnichts.

Hohoho, hier haben wir endlich den richtigen Weihnachtsmann gefunden, und werden wir sicher erfahren, wie der sich durch den Schornstein zwängt mit seinem dicken Bauch.
Er muss keine Kontrolle darüber haben, wie seine Informationen vom Auftraggeber verwendet werden, dennoch ist er oftmals voll im Bilde.


Das Volk, wie Du es nennst, ist schon lange, nicht erst seit dem Mauerfall mit den Geheimdiensten der Welt befaßt, besonders die der UdSSR, der DDR, der USA: Dieses Volk hier, wird richtig verstanden haben.
Mart sagt: Die Vokabeln sagen ja wohl schon....... das ist unglaublich wie einfach man die Welt darstellen kann, nun auch noch mit Vokabeln, na, dann halten wir uns an die Vokabeln, das wahre Leben ist völlig irrelevant.
Auch sehr interessant, dass der Agent steuert mal exakt gar nichts. Da kann ich Dir mit Bestimmtheit eines besseren belehren. Wir waren ein Team. Dazu wird einiges kommen und schon bei dieser Aussage von Dir darfst Du Dich in die Ecke zurückziehen und einfach mal zuhören. Zur Aussage der Information: Der Agent weiß einiges, das kann ich Dir auch versichern.
Nochmal zusammengefaßt: Es gibt schriftliches Material, Geschichten und Anekdoten zur Frage, welche Geheimdienste besser waren. Dass die Geheimdienst im Geheimen operieren, ist doch keine Frage. Dennoch sind diese uns doch nicht fremd als Volk, und schon gar nicht als Agenten.
Die US Amerikaner haben unlängst zugegeben, dass die Geheimdienste im Osten, namentlich KGB, GRU und DDR Dienste fraglos besser positioniert haben im Kalten Krieg, als der Westen. Natürlich, und das dürfen sie auch sagen, mit einem Lächeln sagen sie es, es war ein grosses Spiel und am Ende waren alle dabei und haben sich mit mit den Erfolgen und Misserfolgen arrangieren müssen, UND DIESE AUCH MITGETEILT INZWISCHEN.
WO IST WAS NICHT KLAR, zu diesen Tatsachen, die uns tagtäglich ausserdem auf ZDF-Info, Phoenix und anderen Programmen, bis in genau Details ins Wohnzimmer flattern.
Gruss, Larissa

nun würde ich gerne konkret wie ich kann, die anderen Fragen beantworten, das mache ich dann ohne Vokabeln zu der Hilfe zu nehmen.


seaman und EK82I haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2012 12:01 | nach oben springen

#26

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 12:11
von Gelöschtes Mitglied
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Nur kurz zur Aussage meines Mannes.
I was reluctant to bring it in Deutscher Sprache.
Ich zögerte dieses in Deutsch zu schreiben.
Auf Wunsch will ich das tun, und vorab entschuldige ich mich bei Freunden und Genossen, bei allen dann hier. Er wollte mich beruhigen. Es war nicht so schlecht gemeint, hat aber doch Wahrheitsgehalt in sich, m.E. - and, I will stand by my man.
Mein Mann sagte heute Morgen am Telefon.
Setz dich hin, bleib ruhig. Trinke Deinen Tea und esse ein Stueck Kuchen und rege dich nicht auf. Du bist eine schlaue Person, aber du kannst einfach nicht begreifen, dass du einem Deutschen nix sagen kannst, weil er sich immer als überlegen und als Vorgesetzter betrachten wird.


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 12:14 | nach oben springen

#27

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 12:22
von Gelöschtes Mitglied
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Ich will hier keinen Grundsatzbeitrag liefern. Lediglich nur das unterstreichen, was seaman hinsichtlich der Chemie zwischen FO und Geführtem darlegte. Ich hatte nur einmal das Pech einen FO zu haben, dass war während meines Maschinenbaustudiums. War wohl eher als Kontaktoffizier gedacht !!! Denn wenn ich von Obstbäumen sprach, dann verstand er nur Äpfel klauen. Das wurde dann aber sehr schnell von der Firma korrigiert. Mir blieb dann in den Folgejahren ein FO erspart, denn es gab ja noch die direkte Führung.

Vierkrug


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 12:22
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #23
..., damit wir uns nicht verfilzen hier und uns an Dinge aufhangen, ...

Mittendrin, statt nur dabei *nicht_grins*
Einfach mal 'nen Gang runterschalten und in der Ruhe liegt die Kraft *wink*
Es wäre schade, wenn Du das nächste Fachthema durch DEINE emotionalen Befindlichkeiten zum Schaitan jagst.
Zum Rumplappern ist der Chat da und wo ist eigentlich das Problem, mal auf den Deinen Dir angetrauten Gemahl zu hören?

P.S. Also, weiter mit Psychologie ... Achso, die hat ja auch viel mit (zu-)hören zu tun, hmm?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 12:29 | nach oben springen

#29

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 12:33
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #28
Zitat von Larissa im Beitrag #23
..., damit wir uns nicht verfilzen hier und uns an Dinge aufhangen, ...

Mittendrin, statt nur dabei *nicht_grins*
Einfach mal 'nen Gang runterschalten und in der Ruhe liegt die Kraft *wink*
Es wäre schade, wenn Du das nächste Fachthema durch DEINE emotionalen Befindlichkeiten zum Schaitan jagst.
Zum Rumplappern ist der Chat da und wo ist eigentlich das Problem, mal auf Deinen die angetrauten Gemahl zu hören?
Also, weiter mit Psychologie ... Achso, die hat ja auch viel mit zuhören zu tun, hmm?


Naja, meine emotionalen Befindlichkeiten lagen ausgebreitet im Bereich Psychologie, so ganz ohne war das nicht zu erklaeren.
Ja 94, Du hast Recht, aber es liegt mir dann auch daran aufzuklären (wieder einmal). Wenn Aussagen so plump rüberkommen, dann sollten diese schon zur Sprache kommen. Ich habe glaube in meiner Website stehen, dass schon es immer so war, wie auch Seaman sagt, zu dem was ich tat, und zu wie ich bin, alle anderen viel besser als ich selbst Bescheid wussten.
Ich höre auf meinen Mann, immer, insofern fällt mir das doch leicht, weil er Russe ist.


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#30

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 12:35
von Alfred | 6.841 Beiträge

Larissa,

wir DU DICH selbst fühlst, gefühlt hast, ist eine Sache.
Die IM wurden aber von Seiten des MfS nie als "Werkzeug" oder ähnliches betrachtet. Sicher gab es - wie im gesamten Leben und wie von Vierkrug beschrieben - auch Fälle, wo man mit dem EINEN oder ANDEREN besser konnte. Dies konnte immer angesprochen werden und es wurde eine entsprechende Lösung gefunden. Es war ja von der Sache so, dass keine Befehle erteilt wurden , sondern es sich mehr um eine Partnerschaft handelte. Es gab da immer ein Spruch: " Partnerschaft bedeutet nicht, dass nur der Partner schafft". Und nur so kenne ich dies.


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#31

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 13:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Öhh Du rotes Socke, da kennste Dich wohl ganz genau aus, hä? Glückwunsch nachträglich noch zum dritten Tausend und irgendwie wollteste doch wenigsten mal zu diesem rundem Jubeläums-Beitrage dann auch mit Fakten aufwarten!
Oder häbsch da ebes flach verstanden *grübel*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 13:20 | nach oben springen

#32

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 13:32
von Alfred | 6.841 Beiträge

94,

was ich geschrieben habe sind Fakten, ganz einfach !


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#33

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 13:52
von Fritze (gelöscht)
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #31
Öhh Du rotes Socke, da kennste Dich wohl ganz genau aus, hä? Glückwunsch nachträglich noch zum dritten Tausend und irgendwie wollteste doch wenigsten mal zu diesem rundem Jubeläums-Beitrage dann auch mit Fakten aufwarten!
Oder häbsch da ebes flach verstanden *grübel*


Deine rhetorische Ader lässt meine Befürchtungen waaiiit überschreiten.Wenn Du schon damals auf der Füst Google gehabt hättest,darf ich mir nicht ausmalen .


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#34

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 13:58
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Larissa im Beitrag #29


Ich habe glaube in meiner Website stehen, dass schon es immer so war, wie auch Seaman sagt, zu dem was ich tat, und zu wie ich bin, alle anderen viel besser als ich selbst Bescheid wussten.



Inhaltlich kann ich das nur bestaetigen!!


Ugs.kommt das aber etwas anders rueber: "....und zu wie ich bin..."

Wer das aber kritisieren sollte,muss erstmal so gut englisch verstehen,wie Du Deutsch schreiben kannst.

Gruss


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#35

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 14:29
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #34
Zitat von Larissa im Beitrag #29


Ich habe glaube in meiner Website stehen, dass schon es immer so war, wie auch Seaman sagt, zu dem was ich tat, und zu wie ich bin, alle anderen viel besser als ich selbst Bescheid wussten.


Inhaltlich kann ich das nur bestaetigen!!
Ugs.kommt das aber etwas anders rueber: "....und zu wie ich bin..."
Wer das aber kritisieren sollte,muss erstmal so gut englisch verstehen,wie Du Deutsch schreiben kannst.
Gruss


Die finden was, auch wenn nichts da ist Seaman. Marschieren wir ungeniert weiter im Kampf um Aufklärung. Verständnis erwarte ich schon überhaupt lange nicht mehr.

von Alfred:
Zitat von Alfred im Beitrag #32
@94,[/i][/i][/rot]
was ich geschrieben habe sind Fakten, ganz einfach !
[/i]

Ja, der Spruch von meinem Mann sagt mir dann doch einiges.

Alfred. Nein. Ich möchte nicht unhöflich werden, aber, es sind einzig und alleine Deine Fakten. Ich kenne es mit Sicherheit anders.
Und Du greifst vor. Ich habe kaum erwähnt, wie ich mich wirklich fühlte und welche Erfahrungen ich machte.
Knapp berichten, sicher kann ich das, ich kann es auch ganz unterlassen, bei den vielen Fakten die nur so stimmen hier. würde mir das nicht schwerfallen. Dass ich hier von meiner Warte aus nicht vom MfS rede, sollte längst bekannt sein. Du Alfred hältst mir vor unterschwellig (Du und Dich) über mich selbst zu reden. Paradox, Du redest nur von Dir, das ist aber auch in Ordnung, Ich darf es nur nicht. However, wir haben alle unsere Erfahrungen gemacht oder wollen wir diesen FAKT auch noch zur Debatte stellen.
Auch, dass keine Befehle erteilt worden sind, stimmt absolut nicht, da kann ich Dir Brief und Siegel geben in meinem Fall.
Bitte nehme zur Kenntnis, ich habe hier im Zusammenhang von Agenten nichts geschrieben was mit ‚Werkzeug seitens des MfS‘ genannt wurde. Die Frage kam von Grenzwolf #18 und die werde ich auch beantworten.
So wie ich die mittelbaren Fragen beantworten werde. Danach werde ich wieder einmal einem Mann völlig gehorsam sein, meinem eigenen Schatz, der nach wie vor in Diensten steht und hier teilweise beim Lesen nur noch mit dem Kopf schütteln kann.
Seaman und auch ich, würden gerne von anderen Erfahrungen hören, und sicher andere hier auch. Es ist allerdings nicht damit getan, für sich das Monopol zu beanspruchen und seine Erlebnisse als einzig wahre Fakten herausstellen. Wir haben alle unser Päckchen zu tragen gehabt .Wenn mir hier vorgeschrieben werden soll, was ich erlebt habe und nicht, dann ist das alles völlig sinnlos.
Vielen Dank für das Zuhören.


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 14:36 | nach oben springen

#36

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 14:42
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Mart im Beitrag #15

Ein Kundschafter, Agent, Spion, wie man das auch immer benennen will - der steuert mal exakt garnichts.
Er hat nicht einmal Kontrolle darüber, wie seine Informationen vom Auftraggeber verwendet werden.



Du hast es auf den Punkt gebracht,genau so ist es.Man kann es auch härter sagen,er wird benutzt,ist Werkzeug,bitter für manch einen, aber nunmal wahr.Alles andere was so erzählt wird ist nur Schmuß,damals und jetzt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 28.11.2012 14:42 | nach oben springen

#37

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 14:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #36
Zitat von Mart im Beitrag #15

Ein Kundschafter, Agent, Spion, wie man das auch immer benennen will - der steuert mal exakt garnichts.
Er hat nicht einmal Kontrolle darüber, wie seine Informationen vom Auftraggeber verwendet werden.



Du hast es auf den Punkt gebracht,genau so ist es.Man kann es auch härter sagen,er wird benutzt,ist Werkzeug,bitter für mach einen, aber nunmal war.Alles andere was so erzählt wird ist nur Schmuß,damals und jetzt.


Und der Kandidat hat keine 100 Punkte, nicht mal einen. Fangen wir hier bitte nicht wieder an, mit dem was wir aus dem Vokabelheft entnehmen sollen. Ich glaubte das hätten wir abgearbeitet.
So hat keiner es nötig hier Schmuß (ich weiss gar nicht was das ist) zu lesen und wird dazu nicht gezwungen.
Later, Larissa


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2012 14:57 | nach oben springen

#38

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 15:00
von Alfred | 6.841 Beiträge

Larissa,

Du darfst schon davon ausgehen, dass ich den EINEN oder ANDEREN kenne.


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#39

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 15:21
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #38
Larissa,

Du darfst schon davon ausgehen, dass ich den EINEN oder ANDEREN kenne.


Das will ich Dir nicht absprechen Alfred. Das ist schön, dass Du den einen oder anderen kennst, in Deiner Stellung wäre es nicht angebracht, das niemand mehr da ist. So haben wir alle unsere Tovarishi. Aber wir wollten doch nicht über persönliches Reden, so habe ich es jedenfalls verstanden hier. Ich habe versucht, zu erklären: Es bleiben Deine Fakten und du kannst nicht einfach behaupten, dass es bei anderen Agenten alles so war wie bei Dir. Wahrscheinlich habe ich auch alles wieder falsch verstanden wird man mir am Ende sagen........
Gruesse, Larissa


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#40

RE: Das Dunkle Haus II - Menschen und Psychologie im Nachrichtendienst

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 16:12
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #36
Zitat von Mart im Beitrag #15

Ein Kundschafter, Agent, Spion, wie man das auch immer benennen will - der steuert mal exakt garnichts.
Er hat nicht einmal Kontrolle darüber, wie seine Informationen vom Auftraggeber verwendet werden.



Du hast es auf den Punkt gebracht,genau so ist es.Man kann es auch härter sagen,er wird benutzt,ist Werkzeug,bitter für manch einen, aber nunmal wahr.Alles andere was so erzählt wird ist nur Schmuß,damals und jetzt.


Was redest Du fuer Unfug,Karnak?
Vielleicht war das in Deinem Beritt so ueblich.
Wer ein funktionierendes Agentennetz(mit allen Funktionen) leitet und fuehrt-der steuert exakt erstmal vor Ort,oder?
Ansonsten sollte jeder darueber reden,wovon er glaubt Kenntnis zu haben.


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 16:31 | nach oben springen



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