#21

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2012 09:41
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #18
Neben Salz und Pfeffer gehören da noch Kümmel und Senfkörner hinein. @furry

Noch Nie gehört,und noch Nie so gegessen,und so werde ich es auch nicht Essen Pfui deibel
Aber Geschmack ist verschieden,und das ist gut so.
Gruß aus Thüringen


Oh ja, das gibt es hier auch, Schinkenmett oder Mett mit Kümmel und Senf- und Pfefferkörner. Das Töchterchen sagt, Gehacktes ist etwas anderes, das wird nicht roh gegessen.

Und ja, Großherzogtum Oldenburg, anne Küste... so kann ich mit der Ebbe schnell verschwinden und ansonsten ins benachbarte Ausland gehen zu den Käseköppen....... Das ist ein Völkchen für sich hier. Aber sind wir nicht alle ein bißchen Bluna....
und nun hat se gesagt, wenn ich jetzt nicht aufhöre zu schreiben, kriegen alle einen Einlauf hier...... hier wird heute zu Weihnachten geschmückt, garstig......

bis später, Larissa


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#22

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2012 10:27
von Vogtländer (gelöscht)
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Sag mal,Larissa,Deine Tochter is wohl Krankenschwester?Weil Masseneinlauf und für diesen Beruf typich dominantes Marschbefehlverteilverhalten!

Ansonsten ist bei dem Hackepeterbrötschen noch etwas Pfeffer drüber zu streuen.Zumindest schmeckt mir dit so lecker mit Zwiebeln dazu!
Wobei,Erbsensuppe mit scharfem Senf (Bautzener is ideal),etwas Majoran und ner frischen Buttersemmel hat auch was leckeres!
Aber wir gehen jetzt wirklich OT!


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#23

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2012 14:50
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #22
Sag mal,Larissa,Deine Tochter is wohl Krankenschwester?Weil Masseneinlauf und für diesen Beruf typich dominantes Marschbefehlverteilverhalten!

Ansonsten ist bei dem Hackepeterbrötschen noch etwas Pfeffer drüber zu streuen.Zumindest schmeckt mir dit so lecker mit Zwiebeln dazu!
Wobei,Erbsensuppe mit scharfem Senf (Bautzener is ideal),etwas Majoran und ner frischen Buttersemmel hat auch was leckeres!
Aber wir gehen jetzt wirklich OT!


Wir kommen schon zurück vom OT, gleich unten. Wanderer wird uns verzeihen. Sie ist gelernte Krankenschwester, hat sich damals umentschieden und war auf einer friesischen Insel als Diätköchin für Allergiekranke Kinder lange tätig. Das waren schwerste Allergien, wo sich die Kinder die Haut blutig aufkratzen, und die verbunden werden mussten. Arbeitsbedingungen, sowohl als Krankenschwester und auch als Diätköchin, gefielen ihr nicht, diese gehören der Vergangenheit an, da sie eine späte Mutter ist..... (wir waren flotter dabei.. und nun hat sie einen Laden in der Fußgängerzone im Hauptort hier. Es geht den jungen Leuten um guten schnellen Verdienst bei möglichst wenig Arbeit heute. Genossin ist sie sicher nicht, aber sie hört schon mal andächtig zu..... und sie liest hier fleißig mit, will von Politik allerdings nix viel wissen, In nächster Zeit wird sie wenig Zeit haben zum Korrigieren.
Aber Masseneinlaufe und dominantes Marschbefehlverhalten, die hat sie, deshalb habe ich sie nie mit in die DDR genommen...... das hält sie mir heute noch vor
Sie hat nie die DDR kennengelernt, auch nicht die Grenze, sie hat auch kaum Ahnung wovon wir hier alle reden wenn wir von Staatssicherheit usw. reden oder von solchen Verhaltensregeln. Sie hat mehr Ahnung und Kenntnis von Russland als von der DDR, aber auch nicht unbedingt von mir angeeignet. Sie war nicht immer bei mir als Kind, aber hat unter meiner Sache sehr gelitten am Ende. Sie lebte damals in den USA in Fort Knox direkt mit ihrem Sergeant, einem Zahnarzt der US Armee.
Diese Kinder sind systematisch erzogen worden, die DDR als Feind zu betrachten. Aus meiner vorherigen Geschichte hier, kann man auch ersehen, mit welcher Hysterie die DDR Grenze behandelt wurde, und wie schon jüngere Schulkinder regelrechte Ängste hatten. Es war eben die Zeit damals. Es ging auch hart zu, sicher nicht zu verneinen. Grenzübertritte und das offensichtliche schwarze Leben in der DDR wurde konstant propagiert, daran kann ich mich in späteren Jahren und mit besseren Deutschkenntnissen erinnern, Für mich waren die späteren Fahrten was anderes, als normale Grenzgänger es erlebten.


zuletzt bearbeitet 26.11.2012 15:16 | nach oben springen

#24

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2012 15:38
von Vogtländer (gelöscht)
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Na,ihren Lehrberuf hat sie bestimmt gut abgeschlossen.Es ist auch nicht verkehrt,mediziniche Kenntnisse zu haben,auch bei Kindern.Das macht doch einiges leichter und ist weniger stressig,wenn man mal mit den Kids in ein Krankenhaus muß zum Beispiel.
Zwecks Kinder in die Welt setzen,so sehe ich es so,das es lieber etwas später passiert,wenn es finanziel machbar ist,als z.b. mit 15 schon Eltern zu sein,wenn noch nicht mal ein Schulabschluss da ist.Etwas egoistich,bloß bringt es doch auch nichts,wenn man auf grund fehlender Grundlagen seinen Kindern nichts bieten kann wie mal Eis essen gehen oder Kino- und Museumsbesuche und Ferienreisen.
Das sie nie das Leben in der DDR kennenlernte,einerseits schade,andererseits kann ich es verstehen,wenn Du als Mutter das aufgrund Deiner persöhnlichen Lebensgeschichte nicht zulassen wolltest und konntest aufgrund einiger Risiken.
Was die idiologische Beeinflussung von Menschen in beiden Blöcken damals betrifft,so denke ich,das sich keine Seite etwas genommen hat.Ob es medial war oder auf Arbeit oder in der Schule.Besser ist es in meinen Augen,wenn man sich immer selbst ein Bild "vor Ort" macht und sich dann eine eigene Meinung bildet,mit der man manschmal,auch hier in der Bundesrepublik,lieber nicht an die Öffentlichkeit geht,sonst gibt es nur Ärger bis zum Staatsanwalt im schlimmsten Falle wegen Herabwürdigung einer Person öffentlichen Interresses etc.

Ich hoffe mal,das ich mich nicht zu umständlich ausgdrückt habe.


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#25

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2012 16:40
von Grenzverletzerin (gelöscht)
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Liebe Larissa,

erstmal einen dicken Knutscher. Später dann mehr.

LG, Andrea


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#26

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2012 16:51
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #25
Liebe Larissa,

erstmal einen dicken Knutscher. Später dann mehr.

LG, Andrea



Alles klar meine Suesse, later,
Larisse


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#27

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 26.11.2012 19:27
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #3
Eigentlich traurig der Film.Traurig,weil man meines Erachtens nach diesen Film nicht hätte machen brauchen,wenn man einen gesunden Verstand hat und diesen benutzt.So werden aber im Film viele "NSW"-Bürger,speziel hier mal "Altbundis" genannt, zu denkunfähigen Deppen abgestempelt,was sie aber nicht sind.Zumindest hab ich keine kennengelernt.




Bevormundung durch den Staat war bestimmt auch ein Grund warum dieser Film gemacht wurde.


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#28

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 27.11.2012 11:36
von Vogtländer (gelöscht)
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Bevormundung?Ist was dran,wenn das Nicht-Logich-Denken-Dürfen drunter zählt.


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#29

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 27.11.2012 11:54
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #24
Na,ihren Lehrberuf hat sie bestimmt gut abgeschlossen.Es ist auch nicht verkehrt,mediziniche Kenntnisse zu haben,auch bei Kindern.Das macht doch einiges leichter und ist weniger stressig,wenn man mal mit den Kids in ein Krankenhaus muß zum Beispiel.
Zwecks Kinder in die Welt setzen,so sehe ich es so,das es lieber etwas später passiert,wenn es finanziel machbar ist,als z.b. mit 15 schon Eltern zu sein,wenn noch nicht mal ein Schulabschluss da ist.Etwas egoistich,bloß bringt es doch auch nichts,wenn man auf grund fehlender Grundlagen seinen Kindern nichts bieten kann wie mal Eis essen gehen oder Kino- und Museumsbesuche und Ferienreisen.
Das sie nie das Leben in der DDR kennenlernte,einerseits schade,andererseits kann ich es verstehen,wenn Du als Mutter das aufgrund Deiner persöhnlichen Lebensgeschichte nicht zulassen wolltest und konntest aufgrund einiger Risiken.
Was die idiologische Beeinflussung von Menschen in beiden Blöcken damals betrifft,so denke ich,das sich keine Seite etwas genommen hat.Ob es medial war oder auf Arbeit oder in der Schule.Besser ist es in meinen Augen,wenn man sich immer selbst ein Bild "vor Ort" macht und sich dann eine eigene Meinung bildet,mit der man manschmal,auch hier in der Bundesrepublik,lieber nicht an die Öffentlichkeit geht,sonst gibt es nur Ärger bis zum Staatsanwalt im schlimmsten Falle wegen Herabwürdigung einer Person öffentlichen Interresses etc.

Ich hoffe mal,das ich mich nicht zu umständlich ausgdrückt habe.


Ne, ne, Vogtländer, diese Aussage ist nicht richtig. Bekanntlich habe ich als junger Erwachsener 1965 die Seiten gewechselt. Während ich mir im Osten ständig bis zum letzten Tag ( Schule, Lehre anschließend NVA )die kruden politischen Ansichten von Marx bis Ulbricht anhören musste, war es im Westen vom ersten Tag an Funkstille. Wenn ich mich nicht persönlich für Politik interessierte, brauchte ich mir nichts politisches oder gesellschaftliches mehr anhören. Da war von einem zum anderen Tag Funkstille. Ich habe 2 Kinder großgezogen bis zum Abitur auch da auf den Schulen nichts, was mit Indoktrination oder Politik zu tun gehabt hat.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#30

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 27.11.2012 12:02
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Bevormundung nicht direkt. Aber Reisen in den Ostblock waren aus Sicht der westlichen "Schlapphüte" problematisch. Andererseits waren die Tipps der verteilten Broschüren und auch der Einheimischen sehr nützlich. "Nicht die Spur wechseln, um Einfahrende auf die Autobahn zu lassen. Die Überholspur ist nur zum Überholen." war so ein Tipp. Die VP hat das rigoros durchgesetzt; ich habe an DDR Tranistautobahen oft Wartburgs (im spitzen Winkel zwischen Einfahrtspur und rechter Fahrspur) gesehen: Geschwindigkeitskontrolle, Rechtsfahrgebot und Nichtgewährung des Vortritts (Reinzwängen). Weiter vorne an einem Parkplatz/Rastplatz wurden dann Tickets verteilt.
Im übrigen gab es meines Erachtens ganz gefährliche Einfahrten und Ausfahrten. Mindestens eine, mit zwei Einfahrspuren, die linke direkt auf die Überholspur, eine Ausfahrt bei Cottbus, in der Mitte einspuren und links über die andere Spur abfahren.
Theo


Büdinger hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 27.11.2012 12:56
von Vogtländer (gelöscht)
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Gerd,ließ Dir nochmal Dein rotmarkiertes Zitat durch.Ich schrieb von beiden Blöcken,also folglich NATO und Warschauer Pakt.Ich unterstelle ( Dir einfach rotzfresch mal,das Du das auch so verstanden hast.Denn Du bist nicht so,wie Du manschmal antwortest. DAS JETZT RICHTIG VERSTEHEN!
Larissa hat schon ein gutes Beispiel gebracht.Auch Du hast ein recht gutes Beispiel gebracht.
Jetzt bring ich halt auch mal was an Beispielen:
Geographieunterricht 8. klasse 1988 in einer Schule in der Sandinostraße in Berlin-Hohenschönhausen.Es ist November und draussen ist alles schön vernebelt,aber richtig vernebelt.Die Lehrerin,in meinen Augen eine sehr gute Lehrerin,nach einem Blick aus dem Fenster:na,ein glück,das wir einen antifaschistich-demokratischen Schutzwall haben,der uns vor dem Smog aus der frontstadt schützt! Und alle grinsten,auch die Lehrerin!
Weiter zum Thema Schule!Es ist schön,wenn Deine Kinder nicht politich beeinflusst wurden.Gestatte mir aber mal eine Frage:Was haben Deine Kinder in der Schule über die DDR gelernt?
Diese Frage stellte ich auch Freunden aus der sogenannten Frontstadt (wie unser Zickbart auch zu sagen pflegte) und Freunden aus München und Berchtesgaden(die Familie aus Berchtesgaden ist auch schon im reiferen Alter).Alles studierte Leute.Unabhängig voneinander bekam ich von allen immer die gleichen Antworten,ohne das sich meine Freunde zu dem Zeitpunkt kannten.Ihre Antworten wie folgt:Das,was wir gelernt haben und medial geimpft bekamen durch Tagesschau,Heute-Sendung und Kennzeichen D entsprachen nicht dem Standart,wie es ihn in der Realität gab.Die gezeigten Beiträge stimmten zwar,aber waren nicht der Standart. Und in der Schule lernten wir so gut wie nicht über die DDR und das,was wir lernten,entsprach nicht dem wahren Leben.
Lieber Gerd,ich mag Ulbricht,Honecker und Lauschangriff-Egon auch nicht unbedingt,das müßtest Du auch schon gemerkt haben.Bilde mir zumindest ein,das wir beiden uns diesbezüglich schon mal sachlich auseinandergesetzt haben.Eine Frage an Dich wieder:Glaubst Du,das Franz-Josef (der Bayernchef),der Konrad(Adenauer) und der Springer Axel (nein,ich rede nicht nur von dem Blatt,denn Zeitung darf sie ja nicht genannt werden) besser waren als die von mir genannten?Ich erwarte DEINE ehrliche Meinung.Ich meine,das sie nicht besser waren.
@ Theo:
Überholspuren waren bei Euch doch auch zum Überholen und ein Rechtsfahrgebot gabs auch??
Aber stimmt schon,bis auf die Transitautobahnen waren die Autobahnen eher im Bereich Totalausfall anzusehen.Kurze Auf- und Ausfahrten (in Brandenburg auch mit "herrlichem" Kopfsteinpflaster versehen und dazu als üble Kurve ausgelegt,möchte nicht wissen,wievele es da im Herbst und Winter durch falsche Einschätzung und zu hohe Geschwindigkeit (100 waren da eher zu schnell) runtergeschmissen hat von der Straße.
Und für Schlapphüte war es doch eigentlich überall riskant.

Ist wohl doch etwas lang geworden der Text.und schlafen sollte ich auch langsam mal gehen,sonst hänge ich heute nacht auf Arbeit durch.
Bis später!


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 27.11.2012 13:18
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #31
(...)
@ Theo:
Überholspuren waren bei Euch doch auch zum Überholen und ein Rechtsfahrgebot gabs auch??
(...)


Natürlich. Das unbesehene Ausweichen auf die Überholspur, um die Einfahrt zu ermöglichen, kann zu Auffahrunfällen auf der Überholspur führen. Deshalb hat die VP zu Recht ein Auge darauf geworfen. Denn es gibt leider nicht wenige Autofahrer, die an der Einfahrt einfach "reindrücken", weil sie denken, der auf der Normalspur geht sofort auf die Überholspur. Nur geht das nicht immer und dann kriegt dann noch einen Vogel gezeigt.
Theo


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#33

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 27.11.2012 13:52
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

die Propaganda des Westens war zwar ebenfalls allgegenwärtig, auch in der Schule, die ich im Westen durchlaufen habe, sie ist aber so geschickt angelegt, daß sie für viele nicht wahrnehmbar ist (bzw. @Gert sie nicht als solche wahrnehmen will).
Die Ost-Propaganda drosch Phrasen, die wieder und wieder wiederholt wurden, für jeden Kopf der gleiche Holzhammer. Daher war sie nahezu wirkungslos.
Ganz anders die West-Propaganda, die weniger mit Aussagen bzw. Parolen arbeitet, sondern unterschwellig mit Stimmungen und Gefühlen. Ganze Generationen bekamen so eine diffuse Angst vor den bösen Bolschewiken eingeimpft. Hierfür ist das Filmchen, danke @Wanderer, ein schönes Beispiel.
Daß das Wirkung zeigt, beweisen die unzähligen Schauermärchen, die nach wie vor vor allem im Westen über Grenze, Grenzer und DDR im Umlauf sind und die Rezeption von allem, was irgendwie nach Links oder Rot aussehen könnte.
Die West-Propagenda hat weitere wichtige Unterscheidungsmerkmale, die für ihre wesentlich bessere Wirksamkeit ursächlich sind. Ihr steht ein wesentlich komplexeres Instrumentarium zur Verfügung durch den vermeintlichen Pluralismus, nicht nur der Holzhammer für jeden Kopf, sondern alles von der Straßenwalze für einfach gestrickte Gemüter bis zum Mikrotom für den Intellektuellen.
Desweiteren befriedigt sie Bedürfnisse der Zielperson, weswegen man sie sich oft sogar freiwillig und kostenpflichtig antut.

Warum die Propagandaverantwortlichen im Osten so sorglos und naiv an ihre Aufgabe herangingen, wie sich in vielen Textbeispielen zeigt, kann ich nicht verstehen. Sie hatten dem Gegner nichts entgegenzusetzen.

Aber Propaganda wäre durchaus einen eigenen Thread wert.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


exgakl hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 27.11.2012 18:58
von Schuddelkind | 3.505 Beiträge

Zitat von Damals87 im Beitrag #33
Hallo,

die Propaganda des Westens war zwar ebenfalls allgegenwärtig, auch in der Schule, die ich im Westen durchlaufen habe, sie ist aber so geschickt angelegt, daß sie für viele nicht wahrnehmbar ist (bzw. @Gert sie nicht als solche wahrnehmen will).
Die Ost-Propaganda drosch Phrasen, die wieder und wieder wiederholt wurden, für jeden Kopf der gleiche Holzhammer. Daher war sie nahezu wirkungslos.
Ganz anders die West-Propaganda, die weniger mit Aussagen bzw. Parolen arbeitet, sondern unterschwellig mit Stimmungen und Gefühlen. Ganze Generationen bekamen so eine diffuse Angst vor den bösen Bolschewiken eingeimpft. Hierfür ist das Filmchen, danke @Wanderer, ein schönes Beispiel.
Daß das Wirkung zeigt, beweisen die unzähligen Schauermärchen, die nach wie vor vor allem im Westen über Grenze, Grenzer und DDR im Umlauf sind und die Rezeption von allem, was irgendwie nach Links oder Rot aussehen könnte.
Die West-Propagenda hat weitere wichtige Unterscheidungsmerkmale, die für ihre wesentlich bessere Wirksamkeit ursächlich sind. Ihr steht ein wesentlich komplexeres Instrumentarium zur Verfügung durch den vermeintlichen Pluralismus, nicht nur der Holzhammer für jeden Kopf, sondern alles von der Straßenwalze für einfach gestrickte Gemüter bis zum Mikrotom für den Intellektuellen.
Desweiteren befriedigt sie Bedürfnisse der Zielperson, weswegen man sie sich oft sogar freiwillig und kostenpflichtig antut.

Warum die Propagandaverantwortlichen im Osten so sorglos und naiv an ihre Aufgabe herangingen, wie sich in vielen Textbeispielen zeigt, kann ich nicht verstehen. Sie hatten dem Gegner nichts entgegenzusetzen.

Aber Propaganda wäre durchaus einen eigenen Thread wert.

Grüße aus Hessen


Irgendwie bist du in einem anderen Land aufgewachsen als ich...........Ganze Generationen hatten also Angst vor den Bolschewiken? Ja klar, insbesondere die 68er, die RAF inklusive Umfeld, die Hausbesetzerszene, die Startbahngegner, die Friedensbewegung.......... und alle sind zur Bundeswehr gegangen, um ihr Land vor der bösen DDR zu verteidigen Sofern es eine subtile Beeinflussung gab ( die höchstens bei denen gewirkt hat, bei denen 1+1=3 ist), hat sie zumindest bei mir versagt ! Noch was.....mag ja jeder seine Meinung haben, aber sein eigenes Weltbild zu rechtfertigen, indem man andere Leute als blöd hinstellt, finde ich sehr bedenklich.......


Intellektuelle spielen Telecaster
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#35

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 06:59
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Schuddelkind:
Ich kann hier in diesem Fred keinen Beitrag finden,wo User oder andere beleidigt werden.Hilf mir mal bitte auf die Sprünge.


zuletzt bearbeitet 28.11.2012 07:02 | nach oben springen

#36

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 09:18
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Damals87 im Beitrag #33
Hallo,

die Propaganda des Westens war zwar ebenfalls allgegenwärtig, auch in der Schule, die ich im Westen durchlaufen habe, sie ist aber so geschickt angelegt, daß sie für viele nicht wahrnehmbar ist (bzw. @Gert sie nicht als solche wahrnehmen will).
Die Ost-Propaganda drosch Phrasen, die wieder und wieder wiederholt wurden, für jeden Kopf der gleiche Holzhammer. Daher war sie nahezu wirkungslos.
Ganz anders die West-Propaganda, die weniger mit Aussagen bzw. Parolen arbeitet, sondern unterschwellig mit Stimmungen und Gefühlen. Ganze Generationen bekamen so eine diffuse Angst vor den bösen Bolschewiken eingeimpft. Hierfür ist das Filmchen, danke @Wanderer, ein schönes Beispiel.
Daß das Wirkung zeigt, beweisen die unzähligen Schauermärchen, die nach wie vor vor allem im Westen über Grenze, Grenzer und DDR im Umlauf sind und die Rezeption von allem, was irgendwie nach Links oder Rot aussehen könnte.
Die West-Propagenda hat weitere wichtige Unterscheidungsmerkmale, die für ihre wesentlich bessere Wirksamkeit ursächlich sind. Ihr steht ein wesentlich komplexeres Instrumentarium zur Verfügung durch den vermeintlichen Pluralismus, nicht nur der Holzhammer für jeden Kopf, sondern alles von der Straßenwalze für einfach gestrickte Gemüter bis zum Mikrotom für den Intellektuellen.
Desweiteren befriedigt sie Bedürfnisse der Zielperson, weswegen man sie sich oft sogar freiwillig und kostenpflichtig antut.

Warum die Propagandaverantwortlichen im Osten so sorglos und naiv an ihre Aufgabe herangingen, wie sich in vielen Textbeispielen zeigt, kann ich nicht verstehen. Sie hatten dem Gegner nichts entgegenzusetzen.

Aber Propaganda wäre durchaus einen eigenen Thread wert.

Grüße aus Hessen


@damals87 , du hast in meinen Posts sicher nicht mitbekommen, dass ich in der Bundesrepublik nicht zur Schule ging, daher kam ich auch nicht in die Situation, etwas mitzubekommen oder auch nicht. Als jungem Erwachsenen wurde mir in der Bundesrepublik nirgendwo unbedingte politische Gefolgschaft abverlangt oder gar abgepresst, wie ich das in der DDR tagtäglich erleben musste. Ich konnte hier lernen und ausbilden was ich wollte, ohne irgendwelcher Gesinnungsschnüffelei zu begegnen. Nach deinem Duktus, in dem du hier schreibst, vermute ich dich mal bei der Anhängerschaft der DKP oder ähnlichen linken Zirkeln. Auf welchen aussichtslosen Positionen diese bei freien Wahlen in der Bundesrepublik landeten, dies war schon nicht mehr im Prozentbrereich zu messen,sondern in dem Promillebereich. Das sagt doch alles darüber aus, wie die Bevölkerung der Bundesrepublik wirklich dachte. Und vor allem solltest du diese Bevölkerung nicht als dumm hinstellen, wenn sie euren linken Rattenfängerparolen nichts abgewinnen konnte. Die Menschen hier wussten schon, wer für sie gut ist. Die Arbeiter an Rhein und Ruhr haben schon sehr genau beobachtet, wer sie verraten hat. Kurt Schumacher hat diese "Genossen" als rotlackierte Faschisten bezeichnet. Treffender kann man es nicht formulieren.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#37

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 13:09
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Gert:
Du warst schonmal giftiger,geht es Dir derzeitig nicht so gut gesundheitlich?Oder wirst Du altersgerecht gelassener?
Es gab nähmlich noch keine Antwort von Dir auf meine Frage(n) an Dich.


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#38

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 13:41
von Fritze (gelöscht)
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#39

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 13:55
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

auch nach wiederholtem Lesen meines Posts (dank der ausufernden Vollzitate komfortabel möglich) ist mir die Stelle, in der ich irgendjemanden als blöd oder dumm hinstelle, entgangen. Eher kommt eine versteckte Hochachtung vor den Herren der westlichen AgitProp zum Ausdruck, die die Holzhammer-Methoden, unter denen @Gert laut letztem Post leiden mußte, kaum nötig haben.

@Gert, ich bezog mich weniger auf Deine eigene Schullaufbahn, sondern auf die Deiner Kinder, in die Du, wenn ich Deinen diesbezüglichen Post richtig interpretiere, umfassenden Einblick hattest.
In welchen "Zirkeln" ich mich bewege, ob diese im Berliner Sandkasten mitbuddeln dürfen, oder nicht, das möge bitte mein Bier bleiben. Im übrigen habe ich in meinem Leben allenfalls vierbeinige Ratten gefangen.

Die modebewußten jungen Leute, die Du, @Schuddelkind nennst, sind kaum als Gegenbeispiele geeignet, der allgegenwärtigen Schwarzlichtbestrahlung konnten auch sie sich nicht entziehen. Spätestens, wenn es um Gehälter und Pensionsansprüche ging, wanderten die modischen Accessoires und die zugehörigen Sprüche in die Tonne. Es sind z.B. KDV-ler, die heutzutage junge Leute nach Übersee in den Krieg schicken...
Aber selbst die beste Propaganda kann paradoxe Wirkung zeigen, wenn auch nur in Einzelfällen von einer verschwindend kleinen Zahl Bösewichter...

Grüße aus Hessen


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#40

RE: Verhaltensregeln fuer Reisen in kommunistische Laender

in Spionage Spione DDR und BRD 28.11.2012 16:24
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #37
@ Gert:
Du warst schonmal giftiger,geht es Dir derzeitig nicht so gut gesundheitlich?Oder wirst Du altersgerecht gelassener?
Es gab nähmlich noch keine Antwort von Dir auf meine Frage(n) an Dich.



Upps, nö, ich fühl mich pudelwohl. Fragen von dir an mich ? Muss ich wohl übersehen haben, das Forum nimmt langsam Ausmasse an, dass ich es nicht mehr überblicken kann. Hilf mir aufs Pferd


.
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