#21

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 21.11.2012 19:41
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #19
Zitat von linamax im Beitrag #18
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #12
Was ist denn besser- die Diktatur des Geldes oder ein diktatorischer Sozialismus?

Ich hatte zu DDR Zeiten ein Problem mit dem Begriff "Diktatur des Proletariates". heute habe ich das nicht mehr, seit ich täglich die Pseudodemokratie der Marktwirtschaft erleben muss.

Warum wird Sozialismus immer mit dem "DDR- Modell" bewertet? Und warum werden immer die Fehler dieses Modells vorgeführt?

Ich bekenne mich eindeutig für den Sozialismus, und dieser ist Entwicklungsfähig, ich hoffe auf eine Chance für einen "besseren Sozialismus".


Werter ddr-bürger
Ich bete zu Gott das dein Wunsch nicht in Erfüllung geht ,
linamax


Linamax, dann wirst Du Gott inständig darum bitten müssen, daß die oberen 10.000 ein Einsehen haben und ihren Untergebenen genug Brosamen hinreichen, denn desto schlechter es einer Bevölkerung geht, desto eher sind sie geneigt, demokratische Strukturen in den Wind zu schießen und sich einem Diktator, egal welcher Coleur, an den Hals zu schmeißen, wenn er ihnen eine Besserung ihres Loses verspricht. Und da ist es wie bei den Zinsversprechen bei Geldanlagen: Desto lukrativer die Versprechen, desto bereitwilliger schalten die Massen ihren Verstand aus und da unterscheiden sie sich eben kaum vom Kapital, das um so riskanter agiert, je höher die Gewinnaussichten sind (siehe Marx). Irgendwie steckt wohl in allen von uns ein kleiner potentieller Kapitalist, meine ich.

Werter Doreholm
Höre doch einfach mit Deinen ewigen Gejammere auf . Uns Deutschen geht es doch relativ gut . Aber komme mir bitte nicht jetzt das es in der
DDR alles besser war .
linamax


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#22

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 21.11.2012 19:42
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #12
Was ist denn besser- die Diktatur des Geldes oder ein diktatorischer Sozialismus?

Ich hatte zu DDR Zeiten ein Problem mit dem Begriff "Diktatur des Proletariates". heute habe ich das nicht mehr, seit ich täglich die Pseudodemokratie der Marktwirtschaft erleben muss.

Warum wird Sozialismus immer mit dem "DDR- Modell" bewertet? Und warum werden immer die Fehler dieses Modells vorgeführt?

Ich bekenne mich eindeutig für den Sozialismus, und dieser ist Entwicklungsfähig, ich hoffe auf eine Chance für einen "besseren Sozialismus".



Hallo ddr-bürger, daß Sozialismus bzw Kommunismus (von dem wir noch Generationen entfernt waren) immer nach dem DDR-Modell bewertet wird hat m.E. den Grund, daß dieser speziell in der BRD als Negativbeispiel dient. Das können die Politiker deshalb machen, weil die Bürger diese Gesellschaft hautnah erlebt haben. Die Ostdeutschen können inzwischen vergleichen, die Westdeutschen müssen es glauben, was ihnen Schreckliches aus der DDR veisgemacht wird und viele glauben es gar zu bereitwillig, so lange es ihre bisherige Meinung dazu bestätigt.
Im Ausland, vor allem dem Westlichen und gar den Menschen in Übersee, die nie eine gesellschaftliche Alternative zum real existierenden Kapitalismus kennengelernt haben, reichen diese z.T. plumpen Argumente nicht. Die sind sehr wohl bereit, einem autoritär agierenden Staatschef zu folgen, wenn es ihnen unter seiner Führung deutlich besser geht. Mao ist heute noch in China bei sehr vielen Menschen wie ein Gott. Er hatte dafür gesorgt, daß jeder Chinese seine handvoll Reis täglich hatte und Fiedel hat sich nicht wegen hartem Vorgehen gegen politische Gegner so lange gehalten, sondern weil unter seiner Führung Kuba aus dem Hinterhof Unkle Sams im Vergleich zu anderen mittelamerikanischen Diktaturen zu einem sozial anziehenden Staat für die Bevölkerung der Anliegerstaaten geworden ist. Medizinische Betreuung, eine Analphabetenrate, die kein anderes Land dieser Region, einschl. der USA, unterbietet, Erfolge im Sport (z.B. Boxen) und vor allem, keiner verhungert mehr. Bei der Bewertung dürfen natürlich nicht mitteleuropäische Maßstäbe angesetzt werden, denn auch in D gab es Zeiten, da niemand mit uns hätte tauschen wollen.



Schmiernippel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 21.11.2012 19:43
von ddr-bürger (gelöscht)
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@linamax

kanst gerne beten...


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#24

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 21.11.2012 20:43
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #22
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #12
Was ist denn besser- die Diktatur des Geldes oder ein diktatorischer Sozialismus?

Ich hatte zu DDR Zeiten ein Problem mit dem Begriff "Diktatur des Proletariates". heute habe ich das nicht mehr, seit ich täglich die Pseudodemokratie der Marktwirtschaft erleben muss.

Warum wird Sozialismus immer mit dem "DDR- Modell" bewertet? Und warum werden immer die Fehler dieses Modells vorgeführt?

Ich bekenne mich eindeutig für den Sozialismus, und dieser ist Entwicklungsfähig, ich hoffe auf eine Chance für einen "besseren Sozialismus".



Hallo ddr-bürger, daß Sozialismus bzw Kommunismus (von dem wir noch Generationen entfernt waren) immer nach dem DDR-Modell bewertet wird hat m.E. den Grund, daß dieser speziell in der BRD als Negativbeispiel dient. Das können die Politiker deshalb machen, weil die Bürger diese Gesellschaft hautnah erlebt haben. Die Ostdeutschen können inzwischen vergleichen, die Westdeutschen müssen es glauben, was ihnen Schreckliches aus der DDR veisgemacht wird und viele glauben es gar zu bereitwillig, so lange es ihre bisherige Meinung dazu bestätigt.
Im Ausland, vor allem dem Westlichen und gar den Menschen in Übersee, die nie eine gesellschaftliche Alternative zum real existierenden Kapitalismus kennengelernt haben, reichen diese z.T. plumpen Argumente nicht. Die sind sehr wohl bereit, einem autoritär agierenden Staatschef zu folgen, wenn es ihnen unter seiner Führung deutlich besser geht. Mao ist heute noch in China bei sehr vielen Menschen wie ein Gott. Er hatte dafür gesorgt, daß jeder Chinese seine handvoll Reis täglich hatte und Fiedel hat sich nicht wegen hartem Vorgehen gegen politische Gegner so lange gehalten, sondern weil unter seiner Führung Kuba aus dem Hinterhof Unkle Sams im Vergleich zu anderen mittelamerikanischen Diktaturen zu einem sozial anziehenden Staat für die Bevölkerung der Anliegerstaaten geworden ist. Medizinische Betreuung, eine Analphabetenrate, die kein anderes Land dieser Region, einschl. der USA, unterbietet, Erfolge im Sport (z.B. Boxen) und vor allem, keiner verhungert mehr. Bei der Bewertung dürfen natürlich nicht mitteleuropäische Maßstäbe angesetzt werden, denn auch in D gab es Zeiten, da niemand mit uns hätte tauschen wollen.


Er hat aber auch während der Kulturevolution und dem großem Sprung nach vorn dafür gesorgt das Millionen Chinesen einfach schmählig verhungert sind.


zuletzt bearbeitet 21.11.2012 20:44 | nach oben springen

#25

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 21.11.2012 20:48
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #24
Zitat von DoreHolm im Beitrag #22
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #12
Was ist denn besser- die Diktatur des Geldes oder ein diktatorischer Sozialismus?

Ich hatte zu DDR Zeiten ein Problem mit dem Begriff "Diktatur des Proletariates". heute habe ich das nicht mehr, seit ich täglich die Pseudodemokratie der Marktwirtschaft erleben muss.

Warum wird Sozialismus immer mit dem "DDR- Modell" bewertet? Und warum werden immer die Fehler dieses Modells vorgeführt?

Ich bekenne mich eindeutig für den Sozialismus, und dieser ist Entwicklungsfähig, ich hoffe auf eine Chance für einen "besseren Sozialismus".



Hallo ddr-bürger, daß Sozialismus bzw Kommunismus (von dem wir noch Generationen entfernt waren) immer nach dem DDR-Modell bewertet wird hat m.E. den Grund, daß dieser speziell in der BRD als Negativbeispiel dient. Das können die Politiker deshalb machen, weil die Bürger diese Gesellschaft hautnah erlebt haben. Die Ostdeutschen können inzwischen vergleichen, die Westdeutschen müssen es glauben, was ihnen Schreckliches aus der DDR veisgemacht wird und viele glauben es gar zu bereitwillig, so lange es ihre bisherige Meinung dazu bestätigt.
Im Ausland, vor allem dem Westlichen und gar den Menschen in Übersee, die nie eine gesellschaftliche Alternative zum real existierenden Kapitalismus kennengelernt haben, reichen diese z.T. plumpen Argumente nicht. Die sind sehr wohl bereit, einem autoritär agierenden Staatschef zu folgen, wenn es ihnen unter seiner Führung deutlich besser geht. Mao ist heute noch in China bei sehr vielen Menschen wie ein Gott. Er hatte dafür gesorgt, daß jeder Chinese seine handvoll Reis täglich hatte und Fiedel hat sich nicht wegen hartem Vorgehen gegen politische Gegner so lange gehalten, sondern weil unter seiner Führung Kuba aus dem Hinterhof Unkle Sams im Vergleich zu anderen mittelamerikanischen Diktaturen zu einem sozial anziehenden Staat für die Bevölkerung der Anliegerstaaten geworden ist. Medizinische Betreuung, eine Analphabetenrate, die kein anderes Land dieser Region, einschl. der USA, unterbietet, Erfolge im Sport (z.B. Boxen) und vor allem, keiner verhungert mehr. Bei der Bewertung dürfen natürlich nicht mitteleuropäische Maßstäbe angesetzt werden, denn auch in D gab es Zeiten, da niemand mit uns hätte tauschen wollen.


Er hat aber auch während der Kulturevolution und dem großem Sprung nach vorn dafür gesorgt das Millionen Chinesen einfach schmählig verhungert sind.




Aus Dankbarkeit haben sie dann die von Ihm geforderten Spucknäpfe mit seinem Porträt versehen - aber mal nebenbei, er ist immer noch hoch angesehen (in China). Stalin ist ja in weiten Teilen der ehem. UdSSR auch heute noch sehr beliebt. So ist der Mensch eben.

Mike59


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#26

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 21.11.2012 22:07
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #1
Der Sturz des bestehenden kapitalistischen Systems, Utopie oder angesichts Eurokrise und der Unruhen in Südeuropa eine reelle Chance?







ber wie willst Du etwas stuerzen was es gar nicht gibt? Ein echtes kapitalistisches System im wahrsten Sinne des Wortes gibt es doch schon lange nicht mehr. Bei der engen Verbundenheit von Wirtschaft und Staat muss man, wenn man ueber das heutige Wirtschaftssystem spricht, von einem korporaten Sozialismus sprechen. Und dieses System soll man ruhig stuerzen um es mit echten Kapitalismus zu ersetzen.


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#27

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 13:28
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Um zu verstehen wie der ganze Kram funktioniert, informiere ich mich aus allen zugänglichen Quellen. Da schaue ich auch mal bei den heutigen Kommunisten vorbei. Was es da zu manchmal lesen gibt , da sträuben sich mir die Nackenhaare. Da glaubt man echt daran, das der Sozialismus gescheitert wäre, weil Verräter in den eigenen Reihen etwas Privatwirtschaft zugelassen haben. Zentrale Wirtschaft von ganz oben bis in den kleinsten Bereich ganz unten , wäre die Lösung aller ökonomischen Probleme, der sozialistisch-kommunistischen Gesellschaftsordnung.

Bei solchen weltfremden Fundamentalisten, wird auch die nächste Revolution in einem Fiasko enden.
Da sollten wir lieber erst mal beim jetzigen System bleiben, bis sich bei den Kollegen von der roten Seite jemand findet, der etwas Ahnung von Ökonomie hat.


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#28

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 13:40
von ddr-bürger (gelöscht)
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@eisenacher

"spinner" gibt es überall, das heißt aber nicht das in der "Roten Fraktion" keine Ahnung von Wirtschaftswissenschaft vorhanden ist.

Es kann meiner meinung nach ruhig auch eine private Produktion geben, aber die Schwerindustrie und alle Wirtschaftszweige die für die Existenz eine grundlegende Bedeutung haben (Energie, Post, Bahn, Industrie der Kategorie I und auch landwirtschaftliche Großbetriebe) sollen und dürfen nicht von Profitinteressen gelenkt werden.

Übrigens, auch bürgerliche Wirtschaftswissenschaftler zweifeln an ihrem System, zufall?


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#29

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 16:02
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Das ,dass Finanzsystem über die Wupper gehen muss und wird , ist jedem klar. Durch das Zinsesszinssystem braucht man immer einen Nachschuldner. Wenn der nirgendwo mehr aufzutreiben ist, kommt der Blackout. Zur Zeit wird das, mit immer mehr Schulden auf Zeit verhindert. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aus mathematischen Gründen ist der Zusammenbruch letztendlich garantiert. Das ist wie beim PC. Wenn da zu viel Müll auf der FP ist muss man neu formatieren und dann geht das Spiel wieder von Neuem los. Aber um die Realwirtschaft effektiv zu gestalten , gibt es leider bisher noch kein besseres System als die Marktwirtschaft, um die Beteiligten zur Effektivität anzuhalten. Wanderer hat es schon richtig erkannt, vieles im aktuellen EU-Markt , hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun, deswegen gibt es eben auch immer heftigere Probleme und zunehmende Armut auch in Westeuropa.
Westliche Konzerne ähneln in vielen Fällen, heute schon DDR-Kombinaten. Wenn dann der Steuerzahler diese unrentablen Betriebe rettet, um angeblich Arbeitsplätze zu sichern , dann haben wir sozialistische Verhältnisse und es wird ähnlich traurig enden.
Infrastruktur gehört in staatliche Hände, Bildung und Sicherheit auch, aber beim Rest sollte man schon den Konkurrenzkampf der Unternehmer als kreatives und effektives Marktinstrument nutzen. Durch ein Steuersystem kann der Staat jederzeit dafür sorgen, das zu extreme, gesellschaftlich unerwünschte Effekte der Kapitalakkumulation auftreten.


Wanderer zwischen 2 Welten hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 17:13
von ddr-bürger (gelöscht)
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@eisenacher

warum sollten wir nicht Wege finden die Leistungsbereitschaft ohne Ausbeutung zu motivieren?

Diese totale Subventionspolitik war der erste Schritt in das wirtschaftliche Elend. Dadurch wurde jede Leistungbereitschaft verfälscht und gedrosselt. Es gab evtl. eine Zeit wo die Subventionen einen Sinn machten, aber später war ich auch dagegen.

Nur Marktwirtschaft heißt auch Ausbeutung (zur max. des Profit) und auch das wecken von Bedürfnissen um Umsatz zu steigern. Das ist aber in der heutigen Zeit nicht der richtige Weg (Rohstoffverknappung, Umweltbelastung).

Die "machbarkeit" des Soz. wurde hier schon oft diskutiert und es treffen immer wieder auch hier zwei Fronten aufeinander.

Übrigens habe ich festgestellt, das die meisten Soz.-Gegner ihren Wohnsitz in den alten Bundesländern haben (lt. Profil), ich denke das hängt auch mit den noch besseren Lebensbedingungen zusammen. Im Osten sind die Löhne um 1/3 niedriger. Und das bei gleichen und teilweise höheren Lebenshaltungskosten. Die Nahrungsmittel und Gebrauchsgüter sind ungefähr gleich, Mieten hier etwas niedriger aber die Nebenkosten um so höher.

Dazu kommt eine höhere Arbeitslosigkeit und durch niedrigere Löhne und Arbeitsloszeiten eine geringe Rente. Das schaft natürlich eher unzufriedenheit und auch ein höheres Potential an "revolutionärer Situation" (habe das alte Schlagwort mit etwas Ironie gewählt).

Was glaubst Du was viele hier von dieser wirtschaftlichen Grenze halten? dazu kommt das die Mittelschicht hier stärker wegbricht als in den alten Ländern, das führt zu einem höheren Potential in den Reihen der unzufriedenen. Es werden auch immer mehr Menschen mit einer höhern Qualifikation in die Reihen der "sozial Abhängigen" absteigen.

Ich glaube das der Widerstand (wenn auch passiv) wachsen wird, die "Linken" haben hier schon einigen Zulauf. Diese Botschaft am Anfang des Thread ist eigentlich nur ein Stimmungsbarometer, es werden da keine Bezüge auf den Marxismus genommen.

Genau genommen sind solche Botschaften gar nicht im Interesse der Marxisten oder Sozialisten, da sie ja wieder die Unzufriedenen "zerstreuen".

Aus diesen Grund wurden ja auch die "Piraten" vor Wahlen hoffiert, sie sollten Stimmen der Unzufriedenen sammeln und Stimmen von den "Linken" abfischen. Ein Konzept hatten die Jungs ja nicht wirklich und nach den Wahlen von unseren lieben Medien fallen gelassen wie eine Kartoffel....

Glaube bin jetzt etwas vom Thema weg, aber irgendwie hängt alles zusammen...

"Teile und herrsche"


zuletzt bearbeitet 22.11.2012 17:17 | nach oben springen

#31

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 18:06
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Hatte in einem anderen Threat schon mal die Frage gestellt, warum ein System mit vorwiegend Gemeineigentum an PM nicht marktwirtschaftlich wirtschaften können sollte. Leistungsdenken, Wohltaten nicht mit der Gießkann, sondern wer sie benötigt und wo sie den meisten Nutzenbringen, Produktion und Qualität nicht mit dem Ziel, daß möglichst bald wieder neu gekauft werden muß, Vermeidung einer Erpressbarkeit der Politik, was auch einschließt eine Zurückdrängung von Lobbyismus, Bereiche der Infrastruktur, Bildung, Medizin, Versicherung, Banken sowie die ganz große Industrie zumindest staatlich kontrolliert, aber immer so, daß das Leistungsprinzip gewahrt bleibt. Da muß ich Dir, ddr-Bürger mal widersprechen wegen der Marktwirtschaft = Ausbeutung. Ich spreche von marktwirtschaftlichem Handeln, und das können m.E. auch Betriebe in Gemeineigentum. Jede ehemalige LPG, jetzt GmbHs, sind in einer Art Gemeineigentum, auch wenn es nur ein bestimmter Kreis ist, aber die arbeiten nach marktwirtschaftlichen Gesetzen.
Und, Eisenacher, was die linken Spinner betrifft, da gebe ich Dir insofern Recht, daß solche NIE das Sagen haben dürfen, sondern diejenigen unter den Linken (und die gibt es eine ganze Menge), die pragmatisch denken und handeln. Da herrscht ganz offensichtlich zwischen Ost- und Westlinken eine Differenz. Als die Wende war und der Hauptbuchhalter aus Pirmasens glaubte, unserem Hauptbuchhalter das Wirtschaften beibringen zu müssen, sagte er ihm nach kurzer zeit erstaunt, daß dieser ja alles schon wüßte. Die ökonomischen Gesetze und wie sie funktionieren im kap. u. Soz. waren bis auf eines (welches angeblich, muß ich nachschauen, aber ich glaube heute, da gab es keinen Unterschied) die Gleichen und wer sein eigenes privates Wirtschaften betrachtet, merkt sehr schnell, wie es im Grunde nicht anders in der großen Wirtschaft läuft wenn er in der Lage ist, vom Kleinen auf das Große zu schließen. Das kann bloß nicht jeder.



Damals87 und Feliks D. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 18:13
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #29
Das ,dass Finanzsystem über die Wupper gehen muss und wird , ist jedem klar. Durch das Zinsesszinssystem braucht man immer einen Nachschuldner. Wenn der nirgendwo mehr aufzutreiben ist, kommt der Blackout. Zur Zeit wird das, mit immer mehr Schulden auf Zeit verhindert. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aus mathematischen Gründen ist der Zusammenbruch letztendlich garantiert. Das ist wie beim PC. Wenn da zu viel Müll auf der FP ist muss man neu formatieren und dann geht das Spiel wieder von Neuem los. Aber um die Realwirtschaft effektiv zu gestalten , gibt es leider bisher noch kein besseres System als die Marktwirtschaft, um die Beteiligten zur Effektivität anzuhalten. Wanderer hat es schon richtig erkannt, vieles im aktuellen EU-Markt , hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun, deswegen gibt es eben auch immer heftigere Probleme und zunehmende Armut auch in Westeuropa.
Westliche Konzerne ähneln in vielen Fällen, heute schon DDR-Kombinaten. Wenn dann der Steuerzahler diese unrentablen Betriebe rettet, um angeblich Arbeitsplätze zu sichern , dann haben wir sozialistische Verhältnisse und es wird ähnlich traurig enden.
Infrastruktur gehört in staatliche Hände, Bildung und Sicherheit auch, aber beim Rest sollte man schon den Konkurrenzkampf der Unternehmer als kreatives und effektives Marktinstrument nutzen. Durch ein Steuersystem kann der Staat jederzeit dafür sorgen, das zu extreme, gesellschaftlich unerwünschte Effekte der Kapitalakkumulation auftreten.



Genau! Meine 100%ige Zustimmung zu diesem Beitrag.


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#33

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 19:17
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #30
@eisenacher

warum sollten wir nicht Wege finden die Leistungsbereitschaft ohne Ausbeutung zu motivieren?

Diese totale Subventionspolitik war der erste Schritt in das wirtschaftliche Elend. Dadurch wurde jede Leistungbereitschaft verfälscht und gedrosselt. Es gab evtl. eine Zeit wo die Subventionen einen Sinn machten, aber später war ich auch dagegen.

Nur Marktwirtschaft heißt auch Ausbeutung (zur max. des Profit) und auch das wecken von Bedürfnissen um Umsatz zu steigern. Das ist aber in der heutigen Zeit nicht der richtige Weg (Rohstoffverknappung, Umweltbelastung).

Die "machbarkeit" des Soz. wurde hier schon oft diskutiert und es treffen immer wieder auch hier zwei Fronten aufeinander.

Übrigens habe ich festgestellt, das die meisten Soz.-Gegner ihren Wohnsitz in den alten Bundesländern haben (lt. Profil), ich denke das hängt auch mit den noch besseren Lebensbedingungen zusammen. Im Osten sind die Löhne um 1/3 niedriger. Und das bei gleichen und teilweise höheren Lebenshaltungskosten. Die Nahrungsmittel und Gebrauchsgüter sind ungefähr gleich, Mieten hier etwas niedriger aber die Nebenkosten um so höher.

Dazu kommt eine höhere Arbeitslosigkeit und durch niedrigere Löhne und Arbeitsloszeiten eine geringe Rente. Das schaft natürlich eher unzufriedenheit und auch ein höheres Potential an "revolutionärer Situation" (habe das alte Schlagwort mit etwas Ironie gewählt).

Was glaubst Du was viele hier von dieser wirtschaftlichen Grenze halten? dazu kommt das die Mittelschicht hier stärker wegbricht als in den alten Ländern, das führt zu einem höheren Potential in den Reihen der unzufriedenen. Es werden auch immer mehr Menschen mit einer höhern Qualifikation in die Reihen der "sozial Abhängigen" absteigen.

Ich glaube das der Widerstand (wenn auch passiv) wachsen wird, die "Linken" haben hier schon einigen Zulauf. Diese Botschaft am Anfang des Thread ist eigentlich nur ein Stimmungsbarometer, es werden da keine Bezüge auf den Marxismus genommen.

Genau genommen sind solche Botschaften gar nicht im Interesse der Marxisten oder Sozialisten, da sie ja wieder die Unzufriedenen "zerstreuen".

Aus diesen Grund wurden ja auch die "Piraten" vor Wahlen hoffiert, sie sollten Stimmen der Unzufriedenen sammeln und Stimmen von den "Linken" abfischen. Ein Konzept hatten die Jungs ja nicht wirklich und nach den Wahlen von unseren lieben Medien fallen gelassen wie eine Kartoffel....

Glaube bin jetzt etwas vom Thema weg, aber irgendwie hängt alles zusammen...

"Teile und herrsche"


Recherchier da mal in Ruhe, die ganz harten Pro-Sozialister sitzen meist im kapitalistischen Kernland.
Ich meine auch du wurdest nicht von den Kapitalisten verarscht, sondern von denen die in ihrer grenzenlosen Borniertheit die DDR an die Wand gefahren haben.
Was jetzt ist, ist nur die Folge davon.
Der Oberkasper hat sich 87 in der Villa Hügel vor dem Oberkapitalisten voll zur Feile gemacht, weil die ganz einfach Pleite waren und denen ihr Geld zum hinauszögern des absoluten Ende brauchten.
Vergiss die Parolen, die haben uns alle verarscht und konnten für lächerliche 17 Millionen Menschen, der Großraum New York hat mehr, nicht eine vernünftige ökonomische Basis herstellen, die Reparationen waren Schuld und das Wetter und der Mond, nein, die haben versucht die 17 Millionen in Dummheit zu halten und mit Repression ruhig zu stellen.
Das musst du dir nicht zurück wünschen.


Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.11.2012 22:10 | nach oben springen

#34

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 21:16
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #26
Zitat von Feliks D. im Beitrag #1
Der Sturz des bestehenden kapitalistischen Systems, Utopie oder angesichts Eurokrise und der Unruhen in Südeuropa eine reelle Chance?







ber wie willst Du etwas stuerzen was es gar nicht gibt? Ein echtes kapitalistisches System im wahrsten Sinne des Wortes gibt es doch schon lange nicht mehr. Bei der engen Verbundenheit von Wirtschaft und Staat muss man, wenn man ueber das heutige Wirtschaftssystem spricht, von einem korporaten Sozialismus sprechen. Und dieses System soll man ruhig stuerzen um es mit echten Kapitalismus zu ersetzen.


nun , wenn mann sieht was der 'schnöde mammon' schon heut zu tage in sachen umwelt der natur antut , ( aktuelle diskussion über zwei bis vier grad erderwärmung und daraus resultierende folgen ) möchte ich nicht deine 'echten kapitalisten' zu sehen , wie sie ihren beitrag hierzu leisten !!
es geht nicht um relligionen oder auffassungen einer staatsform sondern um das überleben des menschen überhaubt auf diesen planeten !! wer seine kinder und deren und deren ... nicht unter die erde (in bunkern) leben lassen möchte , sollte in zukunft nicht auf macht - geld -gier , korruption oder verschwendung setzen ! eben 'kapitalismus' !! eine gesellschaftsform , die heute noch utopie ist , egal wie 'sie' heisst und jedem 'erdenbürger' ein 'sicheres haus' und genug zu essen bietet ist mir da sehr willkommen ! dann würde ich auch den kompromiss eingehen ,mich indirekt für mein tun, in meiner vergangenheit, als 'nazi' vergleichen zu lassen , aber nur dann !!!



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#35

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 22.11.2012 21:33
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #4
Warren Buffett selbst hat ja der NYT seinerzeit ein interessantes Interview gegeben in dem er unter anderem äußerte: There's class warfare, all right, but it's my class, the rich class, that's making war, and we're winning.

Das ist ja mal ein recht deutliches Eingeständnis und auch für Deutschland kommt z.B. der Soziologe Wilhelm Heitmeyer in einem Interview mit der Zeit zu der gleichen Schlussfolgerung: Es gibt eine elitäre Parallelgesellschaft, in der ein eisiger Jargon der Verachtung herrscht und kaum Interesse an gesellschaftlichen Integrationsproblemen. Es gibt also keine Auseinandersetzung mit dem, was in unserer Gesellschaft geschieht. Es geht den Reichen bei ihrer Abschottung um die Sicherung ihres Status. Insofern gibt es sozusagen einen Klassenkampf von oben.

Am Standort haben wir ja Mitarbeiter aus allen Teilen Europas und des amerikanischen Kontinents, da ist es teils sehr interessant sich abseits der Medien mal ein Bild zu machen. Wir haben einige Mitarbeiter die ursprünglich aus Griechenland stammen und bis heute Rückverbindungen dorthin unterhalten, was die dann so erzählen wie es dort unten gerade die Mittelschicht geradezu wegrasiert dann wundert es einen schon warum die Polizei noch in Richtung Volk und nicht Richtung Regierung knüppelt.

Die Chancen, dass die Bevölkerungen den Regierenden zu entgleiten drohen und es richtige Aufstände und Systemwechsel gibt, stehen also gut, nur ist die Frage ja was dann kommt? Haben wir gelernt, wird es eine Vision wie in dem Filmchen werden oder was kommt dann?

Ich pers. glaube ja nicht daran, dass die Menschheit fähig dazu ist die Abschaffung des kapitalistischen Systems dauerhaft zu bewerkstelligen. Ganz wichtig wäre dann ja dass die neuen Staaten keine kapitalistischen Systeme neben sich dulden dürfen und selbst dann wird noch lange reaktionäre Kräfte und Bestrebungen geben die es durch geeignete Sicherheits- und Schutzorgane abzuwehren gilt. Bei aller notwendigen Transparenz und Demokratie wird es nicht ohne ein gesundes Maß an Repression und Unfreiheit gehen, mithin die Freiheit der 99% bedingt eben die Unfreiheit des 1%. Aber diese Unterordnung unter die Mehrheit ist ja auch schon wieder eine Art Demokratie.

Bleibt uns nur zu hoffen noch lange genug zu leben, um die wie auch immer gearteten Um- und Zusammenbrüche noch erleben zu dürfen.




Klassenkampf bis zum bitteren Ende @Feliks,wahrscheinlich bis ins Grab?
Zum Glück geht es dir finanziell gut,lebst auf der "Sonnenseite" im bösen Kapitalismus.
Nicht auszudenken wie du wohlmöglich agieren und schreiben würdest,wenn es für dich schlechter aussehe.
Du rufst ja förmlich nach Anarchie.

EK40


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#36

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 23.11.2012 19:03
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #35
Zitat von Feliks D. im Beitrag #4
Warren Buffett selbst hat ja der NYT seinerzeit ein interessantes Interview gegeben in dem er unter anderem äußerte: There's class warfare, all right, but it's my class, the rich class, that's making war, and we're winning.

Das ist ja mal ein recht deutliches Eingeständnis und auch für Deutschland kommt z.B. der Soziologe Wilhelm Heitmeyer in einem Interview mit der Zeit zu der gleichen Schlussfolgerung: Es gibt eine elitäre Parallelgesellschaft, in der ein eisiger Jargon der Verachtung herrscht und kaum Interesse an gesellschaftlichen Integrationsproblemen. Es gibt also keine Auseinandersetzung mit dem, was in unserer Gesellschaft geschieht. Es geht den Reichen bei ihrer Abschottung um die Sicherung ihres Status. Insofern gibt es sozusagen einen Klassenkampf von oben.

Am Standort haben wir ja Mitarbeiter aus allen Teilen Europas und des amerikanischen Kontinents, da ist es teils sehr interessant sich abseits der Medien mal ein Bild zu machen. Wir haben einige Mitarbeiter die ursprünglich aus Griechenland stammen und bis heute Rückverbindungen dorthin unterhalten, was die dann so erzählen wie es dort unten gerade die Mittelschicht geradezu wegrasiert dann wundert es einen schon warum die Polizei noch in Richtung Volk und nicht Richtung Regierung knüppelt.

Die Chancen, dass die Bevölkerungen den Regierenden zu entgleiten drohen und es richtige Aufstände und Systemwechsel gibt, stehen also gut, nur ist die Frage ja was dann kommt? Haben wir gelernt, wird es eine Vision wie in dem Filmchen werden oder was kommt dann?

Ich pers. glaube ja nicht daran, dass die Menschheit fähig dazu ist die Abschaffung des kapitalistischen Systems dauerhaft zu bewerkstelligen. Ganz wichtig wäre dann ja dass die neuen Staaten keine kapitalistischen Systeme neben sich dulden dürfen und selbst dann wird noch lange reaktionäre Kräfte und Bestrebungen geben die es durch geeignete Sicherheits- und Schutzorgane abzuwehren gilt. Bei aller notwendigen Transparenz und Demokratie wird es nicht ohne ein gesundes Maß an Repression und Unfreiheit gehen, mithin die Freiheit der 99% bedingt eben die Unfreiheit des 1%. Aber diese Unterordnung unter die Mehrheit ist ja auch schon wieder eine Art Demokratie.

Bleibt uns nur zu hoffen noch lange genug zu leben, um die wie auch immer gearteten Um- und Zusammenbrüche noch erleben zu dürfen.




Klassenkampf bis zum bitteren Ende @Feliks,wahrscheinlich bis ins Grab?
Zum Glück geht es dir finanziell gut,lebst auf der "Sonnenseite" im bösen Kapitalismus.
Nicht auszudenken wie du wohlmöglich agieren und schreiben würdest,wenn es für dich schlechter aussehe.
Du rufst ja förmlich nach Anarchie.

EK40



neid gegenüber anderen gehört nicht gerade zu den menschlichen tugenden ! warum etwas beschwören was sowiso eintreten wird , früher oder später ! irgendwann hat das 'reichste' volk kein geld mehr , was man rauspressen kann , und wehrt sich !! vielleicht geht es ja schon los in griechenland !!??



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#37

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 23.11.2012 19:25
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Griechenland wurde ausgesucht, als Testfeld für das soziologische Verhalten von Menschen. Man testet wie weit man gehen kann , um Vergleichswerte zu haben , wenn es dann den größeren Staaten an die Kehle geht. Meiner Meinung nach ist die Krise geplant und auch der Zusammenbruch und das Chaos. Dann werden die Menschen selbst nach der Weltregierung rufen und den neuen Führern der Welt Dankbarkeit erweisen, wenn die Neue Ordnung hergestellt wird. Ordnung aus dem Chaos nennt sich das. Der Plan ist einfach genial.

PS: Ist nur eine VT, sollte niemand ernst nehmen. In Wirklichkeit wird alles gut und FDJ-Sekretärin rettet die Welt.


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 23.11.2012 20:09
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von frank im Beitrag #36
Zitat von ek40 im Beitrag #35
Zitat von Feliks D. im Beitrag #4
Warren Buffett selbst hat ja der NYT seinerzeit ein interessantes Interview gegeben in dem er unter anderem äußerte: There's class warfare, all right, but it's my class, the rich class, that's making war, and we're winning.

Das ist ja mal ein recht deutliches Eingeständnis und auch für Deutschland kommt z.B. der Soziologe Wilhelm Heitmeyer in einem Interview mit der Zeit zu der gleichen Schlussfolgerung: Es gibt eine elitäre Parallelgesellschaft, in der ein eisiger Jargon der Verachtung herrscht und kaum Interesse an gesellschaftlichen Integrationsproblemen. Es gibt also keine Auseinandersetzung mit dem, was in unserer Gesellschaft geschieht. Es geht den Reichen bei ihrer Abschottung um die Sicherung ihres Status. Insofern gibt es sozusagen einen Klassenkampf von oben.

Am Standort haben wir ja Mitarbeiter aus allen Teilen Europas und des amerikanischen Kontinents, da ist es teils sehr interessant sich abseits der Medien mal ein Bild zu machen. Wir haben einige Mitarbeiter die ursprünglich aus Griechenland stammen und bis heute Rückverbindungen dorthin unterhalten, was die dann so erzählen wie es dort unten gerade die Mittelschicht geradezu wegrasiert dann wundert es einen schon warum die Polizei noch in Richtung Volk und nicht Richtung Regierung knüppelt.

Die Chancen, dass die Bevölkerungen den Regierenden zu entgleiten drohen und es richtige Aufstände und Systemwechsel gibt, stehen also gut, nur ist die Frage ja was dann kommt? Haben wir gelernt, wird es eine Vision wie in dem Filmchen werden oder was kommt dann?

Ich pers. glaube ja nicht daran, dass die Menschheit fähig dazu ist die Abschaffung des kapitalistischen Systems dauerhaft zu bewerkstelligen. Ganz wichtig wäre dann ja dass die neuen Staaten keine kapitalistischen Systeme neben sich dulden dürfen und selbst dann wird noch lange reaktionäre Kräfte und Bestrebungen geben die es durch geeignete Sicherheits- und Schutzorgane abzuwehren gilt. Bei aller notwendigen Transparenz und Demokratie wird es nicht ohne ein gesundes Maß an Repression und Unfreiheit gehen, mithin die Freiheit der 99% bedingt eben die Unfreiheit des 1%. Aber diese Unterordnung unter die Mehrheit ist ja auch schon wieder eine Art Demokratie.

Bleibt uns nur zu hoffen noch lange genug zu leben, um die wie auch immer gearteten Um- und Zusammenbrüche noch erleben zu dürfen.




Klassenkampf bis zum bitteren Ende @Feliks,wahrscheinlich bis ins Grab?
Zum Glück geht es dir finanziell gut,lebst auf der "Sonnenseite" im bösen Kapitalismus.
Nicht auszudenken wie du wohlmöglich agieren und schreiben würdest,wenn es für dich schlechter aussehe.
Du rufst ja förmlich nach Anarchie.

EK40



neid gegenüber anderen gehört nicht gerade zu den menschlichen tugenden ! warum etwas beschwören was sowiso eintreten wird , früher oder später ! irgendwann hat das 'reichste' volk kein geld mehr , was man rauspressen kann , und wehrt sich !! vielleicht geht es ja schon los in griechenland !!??
Ahja,@Feliks Stellvertreter?
Neid?
Das ich nicht lache.......
Sprichst du von deinen Tugenden?
Kennst du meine wirtschaftlichen Verhältnisse? Bin sehr zufrieden.
Spazz an: Reicht der Stasiarm noch so weit?

Ich jedenfalls gönne die "Sonnenseite" jedem,auch dir und @Feliks, welchen ich eigentlich mit meinem Schreiben ansprach.


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#39

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 23.11.2012 21:19
von frank | 1.753 Beiträge

hier ging es um's prinzip und nicht personen !! aber getroff................bellen !!!



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#40

RE: Eine Botschaft an die Menschheit

in Themen vom Tage 23.11.2012 21:35
von frank | 1.753 Beiträge

ach , habe ich eben vergessen zu erwähnen : war noch nie auf der 'sonnenseite' und muß in sechs stunden auch wieder auf arbeit , fals du noch was zum thema menscheit und botschaft hast , gedulde dich bitte bis morgen, auf meine antwort !!! gute nacht !!!



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