#181

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.12.2012 15:57
von Kimble | 397 Beiträge | 3954 Punkte

Zitat von Gert im Beitrag #170
Hallo 80 er , Benno müsste 150,00 DMchen einmalige Beihilfe der Bundesregierung im Giessener Lager erhalten haben , so wie 1965 ich es in Giessen erlebt habe. Oder hatten die da schon wieder den Rotstift angesetzt ?
Das mit den Bildern finde ich gut, musste echt schmunzeln. So hat man BRD gelernt, ist mir in der Anfangszeit hin und wieder in verschiedenen Lebenssituationen auch passiert. Es gab ja kein Handbuch "wie lebe ich BRD", und so etwa haben es die Zurückgebliebenen 1989 kollektiv erlebt.
Sehr interessanter Bericht, diese Fluchtgeschichte und ich habe so manchen aha Effekt.




Hab auch noch mal nachgeschaut, es steht auf dem Aufnahmeschein vom Notaufnahmelager 1. Seite recht weit unten unter röm. III.
1985 gab es 150 DM für Erwachsene Flüchtlinge als "einmalige Unterstützung der Bundesregierung (Begrüßungsgabe)"

@80er
Danke für den schönen Bericht und nachträglich Gratulation zur gelungenen Flucht!
Man du hast ja die Ruhe weg, auch beim Schreiben. Ich habe die Tage auch immer ungeduldig auf Fortsetzung gelauert.
Wie man sieht, so "einfach" konnte es gehen. Eine Portion Glück gehörte natürlich auch für Insider mit dazu.

Vieles kommt mir bekannt vor, weil selbst erlebt.
Deine kleine Anekdote mit dem Fotoautomat habe ich in Kopenhagen fast genau so erlebt.

Den kühlen und eher bürokratischen Empfang auch. Da knallten keine Sektkorken und ein Autokorso mit Konfetti gab es auch nicht.
Es war ganz normale Arbeit die dort in Puttgarden vom BGS geleistet wurde. Von Häme und Spott gegen die DDR war nichts zu spüren.

Gruß vom Jörg dem Kimble


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 22.12.2012 16:00 | nach oben springen

#182

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2013 16:39
von film • ( Gast )
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Hallo 80er,

vielen Dank für Deine interessante Geschichte , die ich geradezu verschlungen habe.
Als in Dresden Geborener und Aufgewachsener (schätzungsweise 13 - 15 Jahre jünger
als "Benno" konnte ich viele Dinge aus Bennos Dresdner Zeit nachvollziehen. Mich hat nur
die Wende davon abgehalten, eine Ausreise zu beantragen. Flucht kam mangels
Ortskenntnis bzw. Geld nicht direkt in Frage - der Druck war noch nicht am point of no return.

Ein paar Fragen hätte ich schon noch zu Bennos Geschichte:

Was geschah mit der in der DDR verbliebenen Familie/den Freunden Bennos nach seiner
Flucht? Wie ist es insbesondere seinem "Fluchthelfer" ergangen?

Leider kann ich Deine Hoffnung hinsichtlich der biologischen Lösung für die Betonköpfe
nicht teilen, denn diese gab es auch in meinem (und damit jüngeren Jahrgang).
Eigentlich waren gerade die (damals) jungen die Schlimmsten, eben jene, die im
Oktober 89 am Dresdner Hbf auf die Menschen eindroschen, die auf die Züge aus
Prag warteten. Soll heißen, die biologische Lösung wird wohl für unsere Kinder
und Enkel eintreten, bei meiner (und auch Bennos) Generation bin ich da eher
skeptisch.

Vielen Dank nochmal für die Geschichte, welche (ähnlich wie die von Kimble)
nachträglich Mut macht, dass da doch was ging, wenn man nur wollte.

Weiterhin alles Gute,

Film


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#183

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2013 21:23
von 80er | 359 Beiträge | 4784 Punkte

Zunächst einmal vielen Dank für Deine positive Rückmeldung!

Zitat von film im Beitrag #182

Ein paar Fragen hätte ich schon noch zu Bennos Geschichte:
Was geschah mit der in der DDR verbliebenen Familie/den Freunden Bennos nach seiner
Flucht? Wie ist es insbesondere seinem "Fluchthelfer" ergangen?

In meiner alten Heimat im Harzvorland bei meinen Eltern gab es eine Hausdurchsuchung, obwohl ich dort schon 9 Jahre
keinen Wohnsitz mehr hatte. Nach den 18 Monaten GWD studierte/lebte ich bis zur Flucht 7 Jahre in Dresden.
Aufgrund der zeitlichen Distanz zum Wohnort meiner Eltern liess sich auch keine Mitwisserschaft konstruieren.
Ausser dem "Fluchthelfer"- Freund hat niemand von meinem Vorhaben Kenntnis gehabt und der Freund, zu dessen eigener Sicherheit beim Scheitern, auch nur soviel, wie er für den ihm zugedachten Part wissen musste. Er blieb deshalb völlig unbehelligt.

Da die Flucht gelungen war, dürfte es für die Ermittler äusserst schwierig, wenn nicht unmöglich gewesen sein, irgendeinen Faden in Dresden
aufzunehmen, um Mitverantwortliche aufzuspüren.

Zitat

Leider kann ich Deine Hoffnung hinsichtlich der biologischen Lösung für die Betonköpfe
nicht teilen, denn diese gab es auch in meinem (und damit jüngeren Jahrgang).
Eigentlich waren gerade die (damals) jungen die Schlimmsten, eben jene, die im
Oktober 89 am Dresdner Hbf auf die Menschen eindroschen
, die auf die Züge aus
Prag warteten. Soll heißen, die biologische Lösung wird wohl für unsere Kinder


Ich würde es natürlich bedauern, wenn Du recht hättest, aber bei jüngeren besteht vielleicht eher die Hoffnung, noch einen Sinneswandel zu vollziehen.
Hinter diesen IM, standen ja auch Menschen wie Du und … na gut, Du und ich nicht, die im Nachhinein ihr Tun hinterfragen könnten.
Verachtenswürdig bis heute, fand ich das zahllose Heer der zivilen männlichen Bordsteinschwalben in ihren Wind- und Kunstofflederjacken allemal,
die in der Wendezeit Plakate herunterrissen, FS-Kameraobjektive zuhielten und die „Einsatzkräfte“ bei den „Zuführungen“ unterstützten.


zuletzt bearbeitet 04.01.2013 21:25 | nach oben springen

#184

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 14:37
von 80er | 359 Beiträge | 4784 Punkte

Zitat von Gert im Beitrag #93
Zitat von 94 im Beitrag #90

Quelle: hdg.de
.

@94
war dieser Aufnäher tatsächlich verboten ? Schließlich ist das ein Zeichen für den Frieden und den hat der Staat ja immer propagiert.


@Vogtländer
Richtig legal war er jedenfalls nicht,soweit ich mich erinnern kann!



Textauszug eines Erlebnisberichtes im Strafvollzug:

[...] Sie war hinter diesen Mauern gelandet, weil sie auf ihren FDJ-Ausweis den Aufkleber
Schwerter zu Pflugscharen geklebt hatte. Dies entsprach dem verachtenswerten
Straftatbestand des Verbrechens der Herabwürdigung einer Behörde oder gesellschaftlichen
Organisation, gemäß § 220 StGB der „DDR“. Für diesen Standpunkt bedachte man sie mit 18
Monaten. [...]

Quelle: http://home.arcor.de/ffm_hans/home.htm


zuletzt bearbeitet 23.02.2013 14:39 | nach oben springen

#185

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 15:04
von Eisenacher | 2.063 Beiträge | 24753 Punkte

Zitat von 80er im Beitrag #184
Zitat von Gert im Beitrag #93
Zitat von 94 im Beitrag #90

Quelle: hdg.de
.

@94
war dieser Aufnäher tatsächlich verboten ? Schließlich ist das ein Zeichen für den Frieden und den hat der Staat ja immer propagiert.


@Vogtländer
Richtig legal war er jedenfalls nicht,soweit ich mich erinnern kann!



Textauszug eines Erlebnisberichtes im Strafvollzug:

[...] Sie war hinter diesen Mauern gelandet, weil sie auf ihren FDJ-Ausweis den Aufkleber
Schwerter zu Pflugscharen geklebt hatte. Dies entsprach dem verachtenswerten
Straftatbestand des Verbrechens der Herabwürdigung einer Behörde oder gesellschaftlichen
Organisation, gemäß § 220 StGB der „DDR“. Für diesen Standpunkt bedachte man sie mit 18
Monaten. [...]

Quelle: http://home.arcor.de/ffm_hans/home.htm


Das kann ich mir nicht vorstellen. Da liefen Mitte bis Ende der 80er in Berlin, Hunderte oder Tausende Jugendliche mit herum. Das waren solche Sticker zum Aufbügeln. Die hatte fast jeder an seinem Parker, der sich in der Nähe der Samariterkirche oder der Gethsemanekirche einfand, um den Umweltsünden von Bitterfeld zu gedenken, oder Abschied von Eppelmanns "Unbekanntem Deserteur" zu nehmen. Das war mehr ein Erkennungszeichen untereinander, wurde von den staatlichen Organen sicher nicht gern gesehen ,aber es fehlte einfach eine rechtliche Handhabe.





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#186

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 15:56
von 80er | 359 Beiträge | 4784 Punkte

Zitat von Eisenacher im Beitrag #185
Das kann ich mir nicht vorstellen. Da liefen Mitte bis Ende der 80er in Berlin, Hunderte oder Tausende Jugendliche mit herum. Das waren solche Sticker zum Aufbügeln. Die hatte fast jeder an seinem Parker, der sich in der Nähe der Samariterkirche oder der Gethsemanekirche einfand, um den Umweltsünden von Bitterfeld zu gedenken, oder Abschied von Eppelmanns "Unbekanntem Deserteur" zu nehmen. Das war mehr ein Erkennungszeichen untereinander, wurde von den staatlichen Organen sicher nicht gern gesehen ,aber es fehlte einfach eine rechtliche Handhabe.

Das schliesst ja die Schilderung der Strafgefangenen, die 1986 inhaftiert war, im zitierten Text nicht aus und die "fehlende" rechtliche Handhabe wurde von mir im selben Fred schon einmal hier beschrieben.


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#187

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 16:40
von 80er | 359 Beiträge | 4784 Punkte

Ich habe zu diesem Thema noch einen interessanten Text gefunden:

Die Einladung (für die erste Friedensdekade, Anm. d. Verfassers) gestaltete der damalige sächsische Landesjugendpfarrer Harald Bretschneider; die Grafikerin Ingeborg Geißler schuf eine druckfähige Zeichnung dafür. Das Lesezeichen wurde in einer Auflage von 120.000 Stück in der Druckerei Abraham Dürninger der Herrnhuter Brüdergemeine auf Vliesstoff gedruckt, da dies als „Textiloberflächenveredlung“ galt und keine staatliche Druckgenehmigung erforderte.

[...] Im Juni 1980 griff die Evangelische Studentengemeinde Dresden als erste Gruppe in der DDR die Empfehlung des ÖRK auf, um einen Diskussionsprozess in den Gemeinden auszulösen. Unter dem wachsenden Druck der kirchlichen Jugend beschloss die Konferenz der Kirchenleitungen daraufhin die erste Friedensdekade. Nach Gesprächen mit dem Sekretariat des DDR-Kirchenbundes, Manfred Stolpe, wurde die Einladung dazu mitsamt der Grafik des Lesezeichens genehmigt. Der Aufnäher[41] traf die Friedenssehnsucht vieler Jugendlicher. Sie trugen ihn nun spontan überall auf ihrer Straßenkleidung, an Mänteln, Taschen und Mützen in Schulen und Betrieben und machten so ihren Friedenswunsch öffentlich. [...]

[...] Die „Deutsche Zeitschrift für Philosophie“ der DDR zitierte zum Jahresbeginn 1982 die Jesajastelle und schrieb dazu:[42]

„Welcher Marxist würde behaupten wollen, dass religiöser Glaube in dieser Form reaktionär sei und, obwohl er selbst noch kein wissenschaftlich fundiertes Bewusstsein darstellen konnte, unvereinbar mit Wissenschaftlichkeit sei? Dieser […] Glaube ahnt gewissermaßen die wissenschaftliche Erkenntnis von einer klassenlosen Gesellschaft, in der es keine Kriege mehr gibt, voraus.“

Unter Berufung darauf gelang es den Kirchenbehörden zunächst, ein Verbot des Aufnähers abzuwenden. Doch ab November 1981 erhielt der sächsische Landesbischof Johannes Hempel die amtliche Mitteilung: „Wegen Missbrauchs dürfen diese Aufnäher in Schule und Öffentlichkeit nicht mehr getragen werden.“ Dahinter stand das Bemühen der SED, Akzeptanz für das neue Wehrdienstgesetz zu organisieren. Die Aufnäherträger wurden nun mit massiven Vorwürfen konfrontiert: Der undifferenzierte Pazifismus sei friedensfeindlich, die Aufnäher seien westliche Importe und schulfremdes Material, wer sie trage, übe Wehrkraftzersetzung aus und untergrabe die staatliche und gesellschaftliche Tätigkeit zum Schutz des Friedens. Sie seien zum Zeichen einer unabhängigen Friedensbewegung geworden, die nicht geduldet werden könne.

Viele, die die Aufnäher nicht entfernten, wurden aus Hochschulen und Erweiterten Oberschulen entlassen, erfuhren Strafversetzung, Nichtzulassung zum Abitur, Verweigerung der gewünschten Lehrstelle, Schulverbot oder Hinderung beim Betreten seines Betriebs. Pädagogen, Zoll und Polizisten schnitten die Aufnäher aus Jacken heraus, wenn Jugendliche dies nicht freiwillig taten, oder beschlagnahmten die Aufnäher oder ganze Kleidungsstücke. Manches davon fand sich später in Stasi-Akten wieder. Anfang 1982 reagierte eine wachsende Zahl von Jugendlichen, indem sie sich runde weiße Flecken auf die Jacken nähten oder mit Filzstift auf den Ärmel schrieben: „Hier war ein Schmied.“ [...]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerter_zu_Pflugscharen

PS: In Anlehnung an die rote Umrandung des Stickers nähten wir runde Kreise aus roter Wolle an die Stelle, wo sich vorher der Aufnäher befunden hat.


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#188

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 17:42
von ek40 | 3.191 Beiträge | 22333 Punkte

Zitat von 80er im Beitrag #187
Ich habe zu diesem Thema noch einen interessanten Text gefunden:

Die Einladung (für die erste Friedensdekade, Anm. d. Verfassers) gestaltete der damalige sächsische Landesjugendpfarrer Harald Bretschneider; die Grafikerin Ingeborg Geißler schuf eine druckfähige Zeichnung dafür. Das Lesezeichen wurde in einer Auflage von 120.000 Stück in der Druckerei Abraham Dürninger der Herrnhuter Brüdergemeine auf Vliesstoff gedruckt, da dies als „Textiloberflächenveredlung“ galt und keine staatliche Druckgenehmigung erforderte.

[...] Im Juni 1980 griff die Evangelische Studentengemeinde Dresden als erste Gruppe in der DDR die Empfehlung des ÖRK auf, um einen Diskussionsprozess in den Gemeinden auszulösen. Unter dem wachsenden Druck der kirchlichen Jugend beschloss die Konferenz der Kirchenleitungen daraufhin die erste Friedensdekade. Nach Gesprächen mit dem Sekretariat des DDR-Kirchenbundes, Manfred Stolpe, wurde die Einladung dazu mitsamt der Grafik des Lesezeichens genehmigt. Der Aufnäher[41] traf die Friedenssehnsucht vieler Jugendlicher. Sie trugen ihn nun spontan überall auf ihrer Straßenkleidung, an Mänteln, Taschen und Mützen in Schulen und Betrieben und machten so ihren Friedenswunsch öffentlich. [...]

[...] Die „Deutsche Zeitschrift für Philosophie“ der DDR zitierte zum Jahresbeginn 1982 die Jesajastelle und schrieb dazu:[42]

„Welcher Marxist würde behaupten wollen, dass religiöser Glaube in dieser Form reaktionär sei und, obwohl er selbst noch kein wissenschaftlich fundiertes Bewusstsein darstellen konnte, unvereinbar mit Wissenschaftlichkeit sei? Dieser […] Glaube ahnt gewissermaßen die wissenschaftliche Erkenntnis von einer klassenlosen Gesellschaft, in der es keine Kriege mehr gibt, voraus.“

Unter Berufung darauf gelang es den Kirchenbehörden zunächst, ein Verbot des Aufnähers abzuwenden. Doch ab November 1981 erhielt der sächsische Landesbischof Johannes Hempel die amtliche Mitteilung: „Wegen Missbrauchs dürfen diese Aufnäher in Schule und Öffentlichkeit nicht mehr getragen werden.“ Dahinter stand das Bemühen der SED, Akzeptanz für das neue Wehrdienstgesetz zu organisieren. Die Aufnäherträger wurden nun mit massiven Vorwürfen konfrontiert: Der undifferenzierte Pazifismus sei friedensfeindlich, die Aufnäher seien westliche Importe und schulfremdes Material, wer sie trage, übe Wehrkraftzersetzung aus und untergrabe die staatliche und gesellschaftliche Tätigkeit zum Schutz des Friedens. Sie seien zum Zeichen einer unabhängigen Friedensbewegung geworden, die nicht geduldet werden könne.

Viele, die die Aufnäher nicht entfernten, wurden aus Hochschulen und Erweiterten Oberschulen entlassen, erfuhren Strafversetzung, Nichtzulassung zum Abitur, Verweigerung der gewünschten Lehrstelle, Schulverbot oder Hinderung beim Betreten seines Betriebs. Pädagogen, Zoll und Polizisten schnitten die Aufnäher aus Jacken heraus, wenn Jugendliche dies nicht freiwillig taten, oder beschlagnahmten die Aufnäher oder ganze Kleidungsstücke. Manches davon fand sich später in Stasi-Akten wieder. Anfang 1982 reagierte eine wachsende Zahl von Jugendlichen, indem sie sich runde weiße Flecken auf die Jacken nähten oder mit Filzstift auf den Ärmel schrieben: „Hier war ein Schmied.“ [...]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerter_zu_Pflugscharen

PS: In Anlehnung an die rote Umrandung des Stickers nähten wir runde Kreise aus roter Wolle an die Stelle, wo sich vorher der Aufnäher befunden hat.
Danke für deinen Post @80er.
Mit welcher Arroganz die "Genossen" gegnen Jugendliche mit solchen Aufnähern vorgingen ist einfach nur lächerlich und peinlich.
Wie Ohnmächtig müssen die "Organe" gewesen sein,als sie die runden weißen Aufnäher mit dem "Schmiedsatz" aufnähten.
Klasse Sache.
Diese Aktion war mir bis jetzt unbekannt.
Mit Aufnähern am Parka hatte ich in der Ex-DDR aber auch selbst Erfahrungen gemacht und Ärger in Schule und Lehre bekommen.
Das habe ich hier imForum schon zum Besten gegeben.

Gruss ek40

Edit: So hat man sich selbst seine Feinde aus der Jugend geschaffen und die "Oppositionellen" gestärkt.
Und die haben es nicht mal gemerkt,oder wollten davon nichts wissen.


Die über Nacht sich umgestellt und sich zu jedem Staat bekennen – das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen. (Wilhelm Busch)
zuletzt bearbeitet 23.02.2013 17:46 | nach oben springen

#189

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 17:59
von schnatterinchen | 2.680 Beiträge | 29965 Punkte

Ich hatte auch so einen Aufnäher an meinem Parka.Eines Tages bestellte mich der Schuldirektor in sein Büro. Als ich da ankam standen er und ein Genosse in Zivil im Zimmer und der Direktor erklärte mir das dieser Aufnäher nicht mit "unserer" politischen Einstellung konform ginge und deshalb nicht öffentlich getragen werden dürfe.
Er gab mir eine Schehre und forderte mich auf den Aufnäher selbst zu entfernen.Der Genosse aus der Kreisstadt stand wortlos daneben und beobachtete den Vorgang.
Ich hab den Aufnäher dann abgelöst und dem Direktor überreicht und der hat ihn dem anwesenden Genossen übergeben der ihn einsteckte.
Ich hatte den Aufnäher vielleicht ein halbes Jahr getragen.


"Die einen kennen mich - die anderen können mich"

https://www.youtube.com/watch?v=eFkmRp_G2uo
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#190

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 18:11
von Grenzwolf62 | 5.519 Beiträge | 64394 Punkte

Damals wurde unser Wald von der DDR verkauft an den Westen, so richtig in Größenordnungen, ging gar nicht, unser Erzgebirgswald.
Die Firmen aus Finnland wütenden in dem Wald mit ihrer westlichen Technik im DDR-Wald und sie hatten Daheim eigentlich genug Wald zum roden.
Wir organisierten uns in einer Art Umweltgruppe, weil warum sollen Finnen unseren Wald abholzen?
Wir machten Eingaben und machten Fotos, die Fotos waren für die Stasi schlimmer als die Eingaben und Gruppenbildung außerhalb eines Subbotnik, ging gar nicht.
Wie kann man so defätistisch sein seine Heimat vor dem Ausverkauf von irren Kommunisten beschützen zu wollen?
Diese DDR war das letzte Verbrecher-System was man sich vorstellen vermag, wirklich.


Einfacher Grenzsoldat von November 1982 bis April 1984
zuletzt bearbeitet 23.02.2013 18:22 | nach oben springen

#191

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 18:29
von ek40 | 3.191 Beiträge | 22333 Punkte

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #190
Damals wurde unser Wald von der DDR verkauft an den Westen, so richtig in Größenordnungen, ging gar nicht, unser Erzgebirgswald.
Die Firmen aus Finnland wütenden in dem Wald mit ihrer westlichen Technik im DDR-Wald und sie hatten Daheim eigentlich genug Wald zum roden.
Wir organisierten uns in einer Art Umweltgruppe, weil warum sollen Finnen unseren Wald abholzen?
Wir machten Eingaben und machten Fotos, die Fotos waren für die Stasi schlimmer als die Eingaben und Gruppenbildung außerhalb eines Subbotnik, ging gar nicht.
Wie kann man so defätistisch sein seine Heimat vor dem Ausverkauf von irren Kommunisten beschützen zu wollen?
Diese DDR war das letzte Verbrecher-System was man sich vorstellen vermag, wirklich.

Bei euch waren es die Bäume,der Wald.
Bei uns wurde das ganze Kopfsteinpflaster aus den Strassen gerissen und in den bösen Westen verscherbelt.
Danach kam Beton als Strassenbelag,der hielt aber nicht lange.......


Die über Nacht sich umgestellt und sich zu jedem Staat bekennen – das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen. (Wilhelm Busch)
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#192

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 18:33
von Grenzwolf62 | 5.519 Beiträge | 64394 Punkte

Zitat von ek40 im Beitrag #191
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #190
Damals wurde unser Wald von der DDR verkauft an den Westen, so richtig in Größenordnungen, ging gar nicht, unser Erzgebirgswald.
Die Firmen aus Finnland wütenden in dem Wald mit ihrer westlichen Technik im DDR-Wald und sie hatten Daheim eigentlich genug Wald zum roden.
Wir organisierten uns in einer Art Umweltgruppe, weil warum sollen Finnen unseren Wald abholzen?
Wir machten Eingaben und machten Fotos, die Fotos waren für die Stasi schlimmer als die Eingaben und Gruppenbildung außerhalb eines Subbotnik, ging gar nicht.
Wie kann man so defätistisch sein seine Heimat vor dem Ausverkauf von irren Kommunisten beschützen zu wollen?
Diese DDR war das letzte Verbrecher-System was man sich vorstellen vermag, wirklich.

Bei euch waren es die Bäume,der Wald.
Bei uns wurde das ganze Kopfsteinpflaster aus den Strassen gerissen und in den bösen Westen verscherbelt.
Danach kam Beton als Strassenbelag,der hielt aber nicht lange.......



Die Armetei verkaufte alles was der Klassenfeind brauchte, die Verbrecher am Volk.


Einfacher Grenzsoldat von November 1982 bis April 1984
zuletzt bearbeitet 23.02.2013 18:33 | nach oben springen

#193

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.02.2013 18:55
von EK 70 | 112 Beiträge | 4036 Punkte

Möchte Eure Aufzählung Bäume,Wald - Kopfsteinpflaster -erweitern MENSCHEN !!


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#194

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.02.2013 09:53
von 94 | 8.791 Beiträge | 65276 Punkte

Zitat von 80er im Beitrag #183
Verachtenswürdig bis heute, fand ich das zahllose Heer der zivilen männlichen Bordsteinschwalben in ihren Wind- und Kunstofflederjacken allemal, die in der Wendezeit Plakate herunterrissen, FS-Kameraobjektive zuhielten und die „Einsatzkräfte“ bei den „Zuführungen“ unterstützten.

Hmm, wieso genau wird der Sinneswandel, was auch immer sich da auch wandelt, bei den männlichen und wieso die doppel-X-tragenden Bordsteinschwalbers von dunnemals so kategorisch ausgeschlossen? So zahllos war dieser 'Heer' übrigens nicht ...


Quelle: woerlitz-foto.de (Schicker Fotodesign)

Dieses Plakat wurde (afaik als 'Fassadenkletterer' sogar) von einem ehemaligen Forumsmitglied entfernt. Nur leider war er nach einigen Ansagen obiger Art der Lust verlustig gegangen, sich weiter hier als Zeitzeuge und auch mit seiner heutigen Meinung einzubringen. Verständlich und trotzdem ... Schade! Doch mal was anders, ein Volkswitz kursierte damals Ach wäre ich doch ein Pflasterstein, dann könnte ich bald im Westen sein.
Die LIMEX handelt übrigens heut noch mit Steinen ... http://www.limex-venusberg.de/ib/index1.html

P.S. edit Bild eingebettet (der direct-link war bissel 'unfair')


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 25.02.2013 11:00 | nach oben springen

#195

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.03.2013 12:48
von Pfropfmesser 949 | 13 Beiträge | 149 Punkte
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#196

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.03.2013 15:59
von 80er | 359 Beiträge | 4784 Punkte

In Ergänzung meines hier eröffneten Freds und zur eigenen Erbauung und Erinnerung, unter Ausnutzung der langen Winterzeit, habe ich weder "Kosten noch Mühen" gescheut und mein "unerlaubtes Verlassen" der "Deutschengradschenplik" in einer Karte zusammengefasst.



Nachtrag: Die aufgeführten Zahlen zur Kompaniestärke beziehen sich nur auf die 6. GK, Grossburschla während meiner Dienstzeit 1974/75.
Ausserdem gehörten noch 2 GAK im Rang BUffz., ein GWDler, der als "Schrauber" dem Kfz-Uffz. unterstellt war und der Cheffahrer/Schreiber, GWDler, zur Kompanie.


zuletzt bearbeitet 28.03.2013 13:43 | nach oben springen

#197

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.03.2013 16:26
von schnatterinchen | 2.680 Beiträge | 29965 Punkte

@80er

sicher schon hundertmal gefragt, aber ich frag trotzdem nochmal, was ist ein Blindzaun? Welche Funktion hatte der. Aus Deiner Geschichte entnehme ich, daß Du dort gedient hattest. Welche Tschangse hätte den ein aufgeweckter Binnenlantiroler ohne GT Erfahrung auf Deiner Spur gehabt?

Gruß Schnatter


"Die einen kennen mich - die anderen können mich"

https://www.youtube.com/watch?v=eFkmRp_G2uo
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#198

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.03.2013 17:40
von 94 | 8.791 Beiträge | 65276 Punkte

@Schnattchen ... fast keine.
Na und ein Blindzaun, damit wurden dann auch noch die Ein-Stern-Blind ...
Nee, jetzt mal ernsthaft. Der Verlauf der Zäune war ja nicht konstant über die Jahre. Bei jedem Ausbau änderte sich der Verlauf mal etwas mehr, mal etwas weniger. Teilweise wurde zurückgebaut, teilweise kanibalisiert und oft blieben die alten Zäune auch einfach in der Landschaft stehen.

P.S. @80er, die Stärke der Grenzkompanie ist bissel 'abenteurlich' angegeben, hab's gerad nicht genauer, dürfte aber so in der Größenordnung 7/10/25/70 (Offiziere/Fähnriche/Unteroffiziere/Soldaten) gelegen haben.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 27.03.2013 18:13 | nach oben springen

#199

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.03.2013 18:26
von 80er | 359 Beiträge | 4784 Punkte

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #197
@80er

sicher schon hundertmal gefragt, aber ich frag trotzdem nochmal, was ist ein Blindzaun? Welche Funktion hatte der. Aus Deiner Geschichte entnehme ich, daß Du dort gedient hattest. Welche Tschangse hätte den ein aufgeweckter Binnenlantiroler ohne GT Erfahrung auf Deiner Spur gehabt?
Gruß Schnatter


Ich glaube auch, keine Chanche! Die Grenzlinie für Unkundige zu verwirrend, der sich hinsichtlich der eigentlichen Grenzlinie nicht zu definierende Verlauf der Werra, Blindzaun, der den GV suggerieren kann, "man habe es geschafft". Hunde, Signalzäune, in den 80ern offensichtlich dichtere Postenpunkte usw. Ich hätte es dort auch kein zweites Mal versucht!

PS: @94, der Zaun, den ich nur als "ohne direkte Funktion" ansehen konnte, war nagelneu, also neue Verzinkung (zu meiner Dienstzeit musste der unverzinkte GZ1 noch von Zeit zu Zeit geteert werden, also von uns AGT). Die Spuren der schweren Baufahrzeuge wurden (noch?) nicht beseitigt. Ein K-Streifen war nicht mal im Ansatz zu erkennen.


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#200

RE: Vom Paulus zum Saulus

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.03.2013 19:00
von 80er | 359 Beiträge | 4784 Punkte

Zitat von 94 im Beitrag #198

P.S. @80er, die Stärke der Grenzkompanie ist bissel 'abenteurlich' angegeben, hab's gerad nicht genauer, dürfte aber so in der Größenordnung 7/10/25/70 (Offiziere/Fähnriche/Unteroffiziere/Soldaten) gelegen haben.


Ich kann es nur für meine Zeit und meine Kompanie aus der Erinnerung wiedergeben:

KC Offz., Hptm.
Polit Offz.., Oltn.
Zugführer 4. Zug - Offz., Hptm.
3. Zug - Buffz., Oberfeld
2. Zug - Uaz., Unterfeld
1. Zug - Offz., Oltn.
stellv. ZF 1.- 4. Zug - UaZ., Unterfeld, Uffz.
bzw. Gruppenführer

1. Zug, 1. Gruppe 3 GWD, 3. DHJ
(meiner) 3 GWD, 2. DHJ (mein Zimmer, 3 Doppelstockbetten)
2. Gruppe 3 GWD, 3. DHJ
3 GWD, 2. DHJ

Diese o.g. Zahlen sind mir in sehr guter Erinnerung. Ich denke, die Soldaten kann man so auf 4 Züge hochrechnen.

PS: Ich habe in meiner Aufstellung "Fluchtkarte" 2 GAK (Buffz., Oberfeld), vergessen! Warum ist das DMn. "abenteuerlich"?


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8 05.02.2013 08:25goto
von Grenzwolf62 • Zugriffe: 613
Vom Saulus zum Paulus
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Rüganer
0 01.11.2012 10:29goto
von Rüganer • Zugriffe: 279
Der gute Onkel von der Stasi
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von Angelo
41 08.09.2010 00:45goto
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