#321

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #313
Wie waren eigentlich Eure Erfahrungen mit den Tonbandkassetten von "Orwo", ich gestehe für meine Stones Aufnahmen habe ich da eher westl. Markenprodukte genommen.
DDR Tonbandgeräte gab es ja nicht mehr DDR Bandgeräte kenne ich nur noch "Smaragd" und das "BG 26", später gab es ja nur noch Import Spulengeräte "Tesla", "Unitra" und ungarische.

Wobei die Stones selbst auf HiFi-Anlagen immer irgendwie Schrottig klingen. Genauso auch Bob Marley.


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#322

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von schulzi im Beitrag #315
ich kan nur sagen mit den orwo kasseten war ich sehr zufrieden man konnte sie zur not reparieren was bei den sowjetichen nicht der fall war haben gehalten bis ich auf cd umstieg

Kassetten reparieren mit Hinterklebeband ist Okay für die Retung einer Aufnahme. Die verwendeten Magnetköpfe waren zu "weich" nutzten sich bei Verwendung derartigen Materials ab. Bessere Magnetköpfe gabs im Westen auch nur bei der teureren Generation.
NAtürlich, Leute mit vergleichsweise geringen Ansprüchen an Klang ist das natürlich egal.


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#323

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #317
Meine Schmalfilmkamera Pentaka 8B,musste aufgezogen werden.Und der Dazugehörige Schmalfilmprojektor Weimar 3. Die gemachten Filme mussten ja nach Berlin geschickt werden zum Entwickeln,da werden die Jungs schon einen Blick drauf geworfen haben
Alles voll Funktionstüchtig,war ebend Made in GDR



Klar, die haben jeden Film erst mal in Ruhe geschaut.........
Übrigens: Entwickeln von Filmen konnte man mit etwas Aufwand auch zu Hause.


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#324

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:29
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harra318 im Beitrag #319
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #313
Wie waren eigentlich Eure Erfahrungen mit den Tonbandkassetten von "Orwo", ich gestehe für meine Stones Aufnahmen habe ich da eher westl. Markenprodukte genommen.
DDR Tonbandgeräte gab es ja nicht mehr DDR Bandgeräte kenne ich nur noch "Smaragd" und das "BG 26", später gab es ja nur noch Import Spulengeräte "Tesla", "Unitra" und ungarische.


Gehe ich recht in der Annahme das du diese Musikkassetten meinst? Ich von meiner Seite kann mich nur begrenzt positiv äußern. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stand in keiner Relation. Man konnte damit Glück haben das sie einwandfrei liefen. Öfters hatte man auch“ Bandsalat“, andere verfügten über „eigene Töne“. Ich hab da lieber nochmal zehn Mark draufgelegt und habe sie mir bei den Vietnamesen geholt.

Harra318

Das lag immer an der verwendeten Charge. ORWO produzierte ja auch für den Westen. Manchmal gabs gute Ware, manchmal eher schlechte. Haken waren oft die Gehäuse, die aber ab etwa 1986 meistens okay waren. Die Bastelsets (MAterial für 2 bis 3 Kassetten) enthielten oft Exportgehäuse.

Andererseits lags auch an den verwendeten Rekordern. Auf Westrecordern liefen ORWO schlecht, weil diese Geräte nach IEC-Norm eingemessen waren. ORWO-Kassetten waren so ab 86 oder 87 IEC-Konform.


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#325

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #320
15 Mark? Das aber kurz vor Ultimo. Mir sind noch 20 Märker in Erinnerung. Oder gar 30 für die Chromdioxid. Hat jemand eigentlich mit den Fe_I-Kasetten für 17,00 M Erfahrungen sammeln dürfen? Die Cover waren jedenfalls 'stylisch', garnicht so ostmäßig ...


Quelle: madeinddr.de

P.S. Bandsalat und Gejaule gabs besonders gern bei den 2x45'-Longplay, das Trägerband war etwas dünner. Im RFT-Laden gabs das Band auch als Konfektionsware. So konnte man sich seine Kasetten mit dem normalen Band mit bis zu 40' Spielzeit pro Seite selbst basteln und das war mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ja, aber das "Einfachspielband" in größeren Mengen als 30 Minuten war für viele Rekorder zu schwer.


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#326

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #286
Werden nicht auch vom ehemaligen Waggonbau Ammendorf (glaube ich Bombardiere) die Doppelstockwagen wieder in neuer Auflage gebaut. Die von der DR waren auf vielen Strecken eingesetzt. Jetzt fahren die neuen auf der Strecke Eisenach- Erfurt- Halle.

NEUE fahren auf der RB20 nur sehr wenige, derzeit werden 2 Stück gemeldet. Der Rest ist Altware, lediglich in DB-FArben und in den 1990ern mal mit neuen Steuerabteilen ergänzt.


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#327

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #296
Zitat von Schmiernippel im Beitrag #295
Um meinen Wohnort Bad Lauchstädt herum wird zur Zeit die ICE-Strecke Leipzig-Halle-Erfurt gebaut. Seit Jahren schon ein riesiges Objekt mit großem Aufwand, mehreren großen Tunnelbauwerken und immer wieder Straßenumleitungen- und Sperren, die an den Nerven zerren. Hinzu kommt gegenwärtig, dass man nun soweit ist, Teile der Oberleitungen und der Signaltechnik zu montieren. aber so wie die Technik vorwärts gebaut wird, wird sie von überaus aktiven Kupferdieben hinten wieder abgebaut. Das geschieht mittlerweile sogar am hellichten Tage und ist perfekt organisiert. Polizei und Sicherungskräfte machtlos aber natürlich nicht aufgestockt, da zu teuer!
Die Schrotthändler in der Umgebung verdienen sich am Buntmetallhandel eine goldene Nase, aber man kann ihnen angeblich keine Hehlerei vorwerfen. Wo sind wir hingekommen!
Und wenn die Deutsche Bahn mit ihrer Preispolitik und Kundenbetreuung so weiter macht, dann ist die irgendwann fertiggestellte Strecke nutzlos,
weil sie keiner mehr nutzt ! Aufschwung Ost war bestimmt anders gedacht!


.....und ehemalige Großstädte wie Merseburg, Weißenfels, Naumburg oder Weimar verlieren ihren bisherigen Status als Fernverkehrsbahnhof.
Reisende aus diesen Städten müssen mit Nahverkehrszügen zu den ICE- Haltebahnhöfen Erfurt oder Leipzig anreisen und sind in der Summe der Fahrzeit genauso lange nach München unterwegs wie jetzt auch schon, das gleiche gilt wohl auch für die Eisenacher, Gothaer u.a.- es ist das Werk professioneller Vermögensvernichter.
Die Entwidmung dieser Opferbahnhöfe wird die Bahn weitere Kunden kosten, alles wird dem Prestige geopfert sich mit dem Binnenfliegern den ohnehin schon von der Bahn gewonnenen Direktvergleich in Preis- und Umweltbilanz von Flug vs. Bahnreisenden noch günstiger darzustellen, das ist einfach nur hirnrissig.
Allerdings gilt diese positive Bilanz nur für Reisende, die z.B. in Leipzig wohnen und in München einen Termin haben, solche Mikrovergleiche und Wertungsansätze, die nur auf einen Teil des Reisevolks zutreffen sind unseriös, weil die überwiegende Klientel aus der Fläche anreisen muß und über Umstiege und Anschlußregelungen zusätzlichen Streß bekommt.
Nein, das DDR- Produkt Deutsche Reichsbahn wie es damals organisiert war, würde mit den Ressourcen, die heute zur Verfügung stehen jedes zweite Auto überflüssig machen und die Kupferdiebe würden unter Aufsicht bei der Gleisbaukolonne der Bahnmeisterei Schotter schippen und hätten danach einen Bewährungshelfer an ihrer Seite, der sie nach Ablauf des Strafvollzugs in ein Kollektiv integriert.



Naja, Eisenach hat ICE-Halt.


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#328

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:46
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von EDGE-Henning im Beitrag #325
... das "Einfachspielband" in größeren Mengen als 30 Minuten war für viele Rekorder zu schwer.

Na der Geracord war da wohl ein 200er Diesel-Daimler, also der hat es satt durchgezogen. Und 4 volle Speicherfüllungen für den ZX Spectrum pro Kassette (48Kilobyte waren ca. 5' Laufzeit) waren nicht zu verachten. Die Taumelschraube am Tonkopf von meinem Geracord war übrigens durch eine einfach (also ohne Werkzeug) zu bedienende Rändelschraube ersetzt.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#329

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 19:54
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #328
Zitat von EDGE-Henning im Beitrag #325
... das "Einfachspielband" in größeren Mengen als 30 Minuten war für viele Rekorder zu schwer.

Na der Geracord war da wohl ein 200er Diesel-Daimler, also der hat es satt durchgezogen. Und 4 volle Speicherfüllungen für den ZX Spectrum pro Kassette (48Kilobyte waren ca. 5' Laufzeit) waren nicht zu verachten. Die Taumelschraube am Tonkopf von meinem Geracord war übrigens durch eine einfach (also ohne Werkzeug) zu bedienende Rändelschraube ersetzt.

Die Geracords waren sehr robuste Geräte. Und wie man am GC-6131 sieht durchaus HiFi-tauglich. Also von den vollmechanischen Laufwerken liegt es in der Mittelklasse. Ich habe als DJ damals allerdings das pultförmige GC-6030 vorgezogen. Elektrisch war es ja mit dem GC-6031 identisch, abgesehen von Gehäuse und LED VU-Meter. Zuhause war natürlich letzters besser geeignet.

Die Köpfe waren bei mit allerdings immer nach Messband eingemessen. Kassetten aus verstellten Laufwerken wurden nicht abgespielt. Ich hatte allerdings einen "Bastelrecorder", irgendwas altes von Grundig, wo ich das alles auch so eingerichtet habe, das schnell mal die Spur nach Gehör nachjustiert werden konnte.


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#330

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 20:09
von 94 | 10.792 Beiträge

Na 'nen Maßband brauchte ich keins, um den R Tape Loading Error 0:1 wegzubekommen. Besonders bitter, wenn der so bei (gefühltem) Kilobyte 47 von 48 auftrat *heut_endlich_grins*
Achso, für Musik war Geracord, ein 6020 wimre, glaube ich nimmer soooo geeignet *verlegen_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#331

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 21:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #330
Na 'nen Maßband brauchte ich keins, um den R Tape Loading Error 0:1 wegzubekommen. Besonders bitter, wenn der so bei (gefühltem) Kilobyte 47 von 48 auftrat *heut_endlich_grins*
Achso, für Musik war Geracord, ein 6020 wimre, glaube ich nimmer soooo geeignet *verlegen_grins*

Kommt darauf an, wie Du es meinst. Ein Monogerät ist für verwöhnte Ohren tatsächlich krankmachend.
Und der GC-6020 (uns seine Exportvarianten 6021 und 6022) waren ja solche Antiklangwunder. Und man konnte diese als Computerlaufwerk nutzen. Du spielst aber sicher auf den "Datacord GCC6025" an, der auf dem GC-6020 basiert und tatsächlich nicht wirklich für Musik brauchbar ist. Der Nachfolger war der und der spätere auf dem Geradcord basierende Datenrecorder LCR.

Und für diese Aufgaben gabs ja die "Digitalkassetten"., beispielsweise DARO-1250 oder DK Typ 460. Herkömliche Kassetten sollte man für Computeraufgaben nicht nehmen. Gleiches gilt uebertragen noch heute. In manche DAT-Streamer passen logischerweise Audio-DAT Bänder. Diese sind weitaus günstiger. Allerdings haben diese eine höhere Dropout-Rate. Was allerdings für Audiogeräte unwichtig ist, da sie eine andere Methode der Fehlerkorrektur nutzen.


zuletzt bearbeitet 04.12.2012 21:10 | nach oben springen

#332

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 21:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Kein Datacord, sondern ein stinknormaler Stereo-Recorder ... http://www.museum-digital.de/thue/index....bjekt&oges=2901
Diesen allerdings mit Monokopf von Tesla 'zurückgerüstet' und bei dieser Gelegenheit erwähnte Taumelschraube 'appliziert'. Hatte mit diesem Teil den erwähnten Fehler R auch nur noch äußert selten. Und die Audio-I/O des Speccis war auf handelübliche Musikrecorder abgestimmt um nicht sogar optimiert zu sagen, aber das führt jetzt hier zu weit ... ich hab mal bei weitergehendem Interesse eine Finde (das Gegentum von Suche) vorbereitet ... http://www.google.com/search?q=r+tape+loading+error


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 04.12.2012 21:23 | nach oben springen

#333

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 21:58
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Hier noch einige Produkte aus der volkseigenen Konsumgüterproduktion. Im Bild zu sehen das Kassetten Tonband Gerät MIRA. Dieses Gerät gab es in insgesamt sieben verschiedenen Ausführungen - so u.a. auch als Ausführung für die NVA. Hier gezeigtes Gerät wurde u.a. auch in den FSTw der DVP verwendet. Angeschlossen über ein dreipoliges Diodenkabel an die Presston 7512/Eriston 150 konnten damit Lautsprecherdurchsagen bei bestimmten Ereignissen abgespielt werden. Nach bisher nicht bestätigten Aussagen, sollen "bespielte" Endloskassetten mit entsprechendem Ansagetext in den VPR/VPI/VPKA vorgehalten worden sein. Diese wurden auf Weisung (Befehl) von dort durch die FstW Besatzung abgeholt und anschließend im "Einsatzgebiet" abgespielt.

Ohne vom Thema abweichen zu wollen. Auf einer "alten" ORWO Kassette - welche sich gleichfalls in meinem bestand befindet, ist das Gesprächsprotokoll mit Rückkehrer in die DDR aufgezeichnet. Abgesehen vom Wert dieser Kassette, ist diese Aufzeichnung (Ag 146/62/86) sehr interessant.

Quelle der Bilder: eigene Sammlung (Museum der IG Historische Einsatzfahrzeuge der Polizei)

Angefügte Bilder:
Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#334

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 04.12.2012 22:42
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #332
Kein Datacord, sondern ein stinknormaler Stereo-Recorder ... http://www.museum-digital.de/thue/index....bjekt&oges=2901
Diesen allerdings mit Monokopf von Tesla 'zurückgerüstet' und bei dieser Gelegenheit erwähnte Taumelschraube 'appliziert'. Hatte mit diesem Teil den erwähnten Fehler R auch nur noch äußert selten. Und die Audio-I/O des Speccis war auf handelübliche Musikrecorder abgestimmt um nicht sogar optimiert zu sagen, aber das führt jetzt hier zu weit ... ich hab mal bei weitergehendem Interesse eine Finde (das Gegentum von Suche) vorbereitet ... http://www.google.com/search?q=r+tape+loading+error



Da kann man mal sehen, wieviel Unsinn auf den "Museumsseiten" geschrieben wird:
Der GC6020 ist das Mono-Modell, Stereo waren der GC6010 und GC6030 als Deck ohne Lsp und mit DNL.
Der Kopf in Deinem Gerät war nicht umgerüstet, sondern ein Original-Mono-Kopf.
Eingesetzt wurde hier auch ein ungarischer Kopf aus der Reihe 1D oder 3D 24N1Y33.
Der Klang war da schon besser als mit dem RFT-Kopf, weil höhere obere Grenzfrequenz.

Gruß SEG15D



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#335

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 05.12.2012 07:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #332
Kein Datacord, sondern ein stinknormaler Stereo-Recorder ... http://www.museum-digital.de/thue/index....bjekt&oges=2901
Diesen allerdings mit Monokopf von Tesla 'zurückgerüstet' und bei dieser Gelegenheit erwähnte Taumelschraube 'appliziert'. Hatte mit diesem Teil den erwähnten Fehler R auch nur noch äußert selten. Und die Audio-I/O des Speccis war auf handelübliche Musikrecorder abgestimmt um nicht sogar optimiert zu sagen, aber das führt jetzt hier zu weit ... ich hab mal bei weitergehendem Interesse eine Finde (das Gegentum von Suche) vorbereitet ... http://www.google.com/search?q=r+tape+loading+error

Da liegt irgendein Fehler vor. Vor allem im Link. Der GC-6020/21/22 ist ein Monogerät. Die Stereoausführungen nennen sich GC-6010 (1x VU-Meter und 1x Lautsprecher zum partablen Betrieb) sowie GC-6030 (reines Deck in Pultform, keine Lautsprecher, 2x VU-Meter). Im GC-6020 befindet sich auch nur eine Monoelektronik. Als RFT-Sammler liegen alle Geräte auch vor.


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#336

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 05.12.2012 07:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von SEG15D im Beitrag #334
Zitat von 94 im Beitrag #332
Kein Datacord, sondern ein stinknormaler Stereo-Recorder ... http://www.museum-digital.de/thue/index....bjekt&oges=2901
Diesen allerdings mit Monokopf von Tesla 'zurückgerüstet' und bei dieser Gelegenheit erwähnte Taumelschraube 'appliziert'. Hatte mit diesem Teil den erwähnten Fehler R auch nur noch äußert selten. Und die Audio-I/O des Speccis war auf handelübliche Musikrecorder abgestimmt um nicht sogar optimiert zu sagen, aber das führt jetzt hier zu weit ... ich hab mal bei weitergehendem Interesse eine Finde (das Gegentum von Suche) vorbereitet ... http://www.google.com/search?q=r+tape+loading+error



Da kann man mal sehen, wieviel Unsinn auf den "Museumsseiten" geschrieben wird:
Der GC6020 ist das Mono-Modell, Stereo waren der GC6010 und GC6030 als Deck ohne Lsp und mit DNL.
Der Kopf in Deinem Gerät war nicht umgerüstet, sondern ein Original-Mono-Kopf.
Eingesetzt wurde hier auch ein ungarischer Kopf aus der Reihe 1D oder 3D 24N1Y33.
Der Klang war da schon besser als mit dem RFT-Kopf, weil höhere obere Grenzfrequenz.

Gruß SEG15D



Oha, Du hast ja schon für die Richtigstellung geschrieben.
P.S: RFT (Kermische Werke Hermsdorf?) Brachte auch bessere Tonköpfe in den 80ern, frag mich aber nicht nach der Bezeichnung. Wer konnte, importierte sich auch Yamaha oder Hitachi-Köpfe. Nicht wegen Klang, sondern der härteren Oberfläche.


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#337

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 05.12.2012 09:46
von 94 | 10.792 Beiträge

Na zuerst mal guten Morgen, ihr Beiden.

Und als zweites möchte ich mich umgehend für Eure Mühen bei der Recherche, schon fast einer Investigation auch danken. Auch bitte ich um Nachsicht für eine gewisse Schlampigkeit bei der Faktensuche meinerseits. Aber ich selbst brachte ja die Zahlenfolge des Anstoßes in #330, allerdings mit dem Kürzel wimre. Und da nur Nowbodies perfect sind ..., na sei's drum.
Überrascht stellte ich (leider nachträglich) fest, dass ich bei der Suche nach Geracord-Stereo doch tatsächlich auf die eine Site gestoßen bin, welche nun wirklich nicht als Referenz in Sachen VEB Elektronik Gera herhalten sollte. Hiermit möchte ich um Entschuldigung für diesen 'Fehlklick' bitten.

Doch nun, um das Thema mal 'aufzuräumen', nochmal am Stück.
Also MEIN Geracord war ein Stereo-Modell, ich kann mich noch deutlich an ein (in Worten: 1) Zappelphilip (VU-Meter) erinnern, dürfte sich also ein 6010 gehandelt haben. Und da der Datenaustausch damals nicht übers Netz, sonders übern Postwege mittels bespielter Audio-Kassetten erfolgte, war das Nachjustieren des Tonkopfes fast Tagesgeschäft. Das machte der orginalverbaute Stereotonkopf (vielleicht hatte der ja sogar die erwähnte Seriennummer) nicht lange mit, die Lasche zur Aufnahme der Taumelschraube brach ab. Auch ein Wiederanlöten half nur kurzfristig.
Bei einem Kurzurlaub in Prag war der Besuch der dortigen Tesla-Filiale eigentlich Pflicht, schon wegen den Thyristoren für diverse selbstgebaute Lichtorgeln. Und da wurde auch der Mono-Tonkopf käuflich erworben. Nach einigen Basteleien funktionierte der selbstgebaute 'Datacord' zufriedenstellend bis hervorragen und konnte sogar einige 'geschütze' Orginale vervielfältigen. Aber das ist jetzt wirklich ein anderse Thema.
Und so bezog ich dann auch die Aussage für Musik war Geracord [...] glaube ich nimmer soooo geeignet NUR auf das von mir zum Datenspeicherknecht vergewaltigten Stereo-Heim-Kassetendeck.

Ansonsten bin ich immer wieder positiv beeindruckt, welch detailliertes Fachwissen sich im Forum versteckt und würde mir wünschen es öfters mal und nicht nur zur 'Richtigstellung' wahrnehmen zu dürfen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.12.2012 09:47 | nach oben springen

#338

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 05.12.2012 16:22
von Harra318 | 2.514 Beiträge

In 26 Tagen feiern wir Silvester, der Großteil zumindest. Diese zwei Packungen“ Harzer“ sind heute noch in meinem Besitz. Also mindestens 23 Jahre alt.
Harra 318


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#339

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 05.12.2012 17:50
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #309
Zitat von 94 im Beitrag #304
Zitat von Gert im Beitrag #303
Weisst du was ich besass, als ich die Grenzlinie zur Bundesrepublik überschritten hatte ?

Freiheit?

Nicht nur Republikflucht, nun auch noch ein Verstoß gegen die Devisenbestimmungen. Mensch Gert, da tun sich ja Abgründe auf ...
Doch jetzt mal im Ernst, biste für '63 sicher mit dem Kurs 1:4 *ernsthaft_frag*


es war 1965, aber ich bin ziemlich sicher, 12,50 DM für den Ostfuffi bekommen zu haben.


Den Umtauschkurs von 1:4 bestätige ich.War auch mal 1:3,8 .(das was selten.)
Greso


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#340

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 05.12.2012 18:13
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #338
In 26 Tagen feiern wir Silvester, der Großteil zumindest. Diese zwei Packungen“ Harzer“ sind heute noch in meinem Besitz. Also mindestens 23 Jahre alt.
Harra 318




Servus Harra 318

Die linke Schachtel ist aber nicht aus DDR Zeiten , auf den Knallern ist eine BAM Nummer aufgedruckt.

Gruß Theo 85/2


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