#281

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 01.12.2012 23:57
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #278
Zitat von frank im Beitrag #277
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #276

Zitat

komisch , die heutigen 'ddr-hasser' sind 'die' jenigen die zu ddr - zeiten mehr hatten als der durchschnitt ! warum sich beschweren ???



Tja...dann fällt Flucht aus wirtschaftlichen Gründen schonmal aus!



wenn das 'naivchen' wüßte was der mensch aus wirtschaftlichen gründen alles tut !!! würde man sowas nicht schreiben !!!



Und Beleidigungen kommen immer dann wenn Argumente ausgehen!!



wenn eine einschätzung eines menschen von mir , was ich nicht als beleidigung empfinde, so von dir kommentiert wird , werden wir uns relativ selten 'schreiben' , wo glaube ich auch beiderseit's kein großer wert drauf gelegt wird !!



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#282

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 11:10
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Noch ein Klassiker : Der Klappfix! Ich kenn den leider nur vom "hörensagen". Hatte den einer von euch? Wie war der im Alltagsgebrauch?


Intellektuelle spielen Telecaster
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#283

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 15:06
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

http://s14.directupload.net/images/121119/72nf8i2u.jpg

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/re...6042062,6042062

http://suche.aol.de/aol/imageDetails?s_i....startbilder.de

http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...=20120128155912

Mal ganz davon abgesehen, daß die Lokbaureihen aus Hennigsdorf und Babelsberg heute noch auf der Höhe der Anforderungen stehen, so sichern sie zudem noch manchen Existenzgründern im Eisenbahnwesen ihren wirtschaftlichen Erfolg.
Im Kartell der derzeitigen Hersteller haben nur milliardenschwere Staatsbahnen oder andere alteingesessene kapitalkräftige Firmen eine Chance, überhaupt fahrbereites Material zu beschaffen.
So gesehen, sichert der Reichsbahnfuhrpark bis in die heutige Zeit Arbeitsplätze und Geschäftstätigkeit insbesondere im Gleisbau-, Rangier- und Güterverkehr im gesamten ehemaligem Reichsbahngebiet.
Alle hier abgebildeten Loks könnte man heute zum Kurs DDR- Mark- Euro von 1:1 konkurrenzlos günstig produzieren, die Nachfrage wäre da, das beweist auch die Tatsache, daß die DB ihre Altbauloks heute nicht mehr ohne weiteres verschrotten darf.
Die vor wenigen Monaten angebotenen Maschinen sind bereits in Firmenbesitz außerhalb der DB übergegangen (Baureihen 140, 151 u.a.).
Dieser Sektor wäre über das DDR- Dasein hinaus überlebensfähig gewesen, zwar haben die Erwerber wie Bombardier oder Siemens z.B. in Stendal noch das eine oder andere Geschäft am Laufen, aber der heute sogar exportrelevante Produktionsstandort ist unwiederbringlich vernichtet.



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#284

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 16:37
von ddr-bürger (gelöscht)
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Hier zwei Ruhlaer Uhren, sind heute noch bei mir in Betrieb.

- Ruhlaer "Chronograf" (wurde damals wirklich mit F geschrieben), Herrenarmbanduhr Kal. 24 mit Stoppfunktion
- Ruhla Herrenquarzuhr

Der "Chronograf" ging meist in Westexport, etwas anderes Zifferblatt mit anderem Aufdruck.

Habe damals die Stoppuhr sehr gerne getragen.


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#285

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 17:01
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Lok 143 922 der Schweizerischen Südostbahn am Bahnhof Zürich Enge (1992)

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,5276110url
Theo


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#286

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 17:28
von ddr-bürger (gelöscht)
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Werden nicht auch vom ehemaligen Waggonbau Ammendorf (glaube ich Bombardiere) die Doppelstockwagen wieder in neuer Auflage gebaut. Die von der DR waren auf vielen Strecken eingesetzt. Jetzt fahren die neuen auf der Strecke Eisenach- Erfurt- Halle.


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#287

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 17:29
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #285
Lok 143 922 der Schweizerischen Südostbahn am Bahnhof Zürich Enge (1992)

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,5276110url
Theo


Den Prototyp dieser Lok nannte man Weiße Lady, die 143 001 war ein echtes Flagschiff der Reichsbahnflotte und ein würdiger Botschafter der Republik, die sie um fast ein Vierteljahrhundert bereits überlebt hat.
In Doppeltraktion ist sie so stark wie die 6 Mio Euro teuren Mehrsystemloks, wenngleich der Kommutator- Motorenantrieb beim Anfahren nicht so belastbar war wie die Drehstrommaschienen.
Jener Prototyp hat inclusive aller Versuche und Fehlversuche 5 Mio DDR- Mark gekostet, in Serie gebaut kamen dann über 600 Stück zusammen, ein unvorstellbares Kapital, das die DR in die Einheit eingebracht hat- die Hälfte der Loks ist momentan noch einsatzfähig und im gesamten Deutschland präsent.
Allerdings läßt die Schweiz wohl nur zu Traditionszwecken solche Loks ins Land, ansonsten hat das BAV jede Menge Auflagen, um sich Konkurrenten ihrer zu Recht gehätschelten Staatsbahn vom Hals zu halten.
Hoffen wir, daß die Schweiz ein solches Bahnland auch bleiben möge, einen solchen Status hatte eine Staatsbahn wohl nur noch zu DDR- Zeiten gehabt.



zuletzt bearbeitet 02.12.2012 17:42 | nach oben springen

#288

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 17:41
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #286
Werden nicht auch vom ehemaligen Waggonbau Ammendorf (glaube ich Bombardiere) die Doppelstockwagen wieder in neuer Auflage gebaut. Die von der DR waren auf vielen Strecken eingesetzt. Jetzt fahren die neuen auf der Strecke Eisenach- Erfurt- Halle.


Bombardier Ammendorf hatte nicht nur Weitstreckenwagen (z. B. Russenzug Erfurt- Brest)) der Russischen Staatsbahn (RSZ) sondern sogar ICE- Waggons endgefertigt bis das Werk mangels Auslastung unter erheblichen Protesten geschlossen wurde.
Inzwischen ist zu vernehmen, daß die Siemens AG Lieferschwierigkeiten der vertraglich von der DB Fernverkehr bestellten ICE- Triebzüge hat, so daß man die Schließung wohl schon wieder bereut, aber was einmal weg ist, das bleibt auch weg.
Leider zogen es eben auch die freigesetzten Bombardier- Werker im Allgemeinen vor, statt per Bahn mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, ebenso absolviert man den Weg zu Arbeit auch bequemerweise mit dem Pkw, die zuletzt ausgebauten Parkflächen dieses Werkes sprachen dabei ihre eigene Sprache, sie waren eine Botschaft.
Oft war eben auch das eigene (kurzichtige) rationale Verhalten ein Mosaiksteinchen im Ursachenkomplex für den großflächigen Niedergang der ostdeutschen Industriekultur, so was darf man aber nur sagen, wenn man kein Politiker ist sonst wird man möglichwerweise mit Tomaten beworfen....



katerjohn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#289

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 17:50
von ddr-bürger (gelöscht)
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@hackel,

Viele würden gerne mit dem Zug bzw. Bus an die Arbeit fahren, leider ist das oft durch die hochgelobte Flexibilität nicht möglich.

Mein Gedanke, jedes 3 Schichtsystem hat 8 Stunden, warum nicht generell 06-14, 14-22, 22-06? Jeder größere Betrieb könnte über eine Umlage Kleinbusse zum Pendeln Bahn-Firma einsetzen.

Das ist aber nicht gewollt, die Lobby der Automobilindustrie und Mineralölkonzerne wird da wohl gegensteuern.

Ist zwar kein DDR Produkt, aber eine Dienstleistung der Schicht- und Nahverkehr!


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#290

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 18:10
von katerjohn | 559 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #288
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #286
Werden nicht auch vom ehemaligen Waggonbau Ammendorf (glaube ich Bombardiere) die Doppelstockwagen wieder in neuer Auflage gebaut. Die von der DR waren auf vielen Strecken eingesetzt. Jetzt fahren die neuen auf der Strecke Eisenach- Erfurt- Halle.


Bombardier Ammendorf hatte nicht nur Weitstreckenwagen (z. B. Russenzug Erfurt- Brest)) der Russischen Staatsbahn (RSZ) sondern sogar ICE- Waggons endgefertigt bis das Werk mangels Auslastung unter erheblichen Protesten geschlossen wurde.
Inzwischen ist zu vernehmen, daß die Siemens AG Lieferschwierigkeiten der vertraglich von der DB Fernverkehr bestellten ICE- Triebzüge hat, so daß man die Schließung wohl schon wieder bereut, aber was einmal weg ist, das bleibt auch weg.
Leider zogen es eben auch die freigesetzten Bombardier- Werker im Allgemeinen vor, statt per Bahn mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, ebenso absolviert man den Weg zu Arbeit auch bequemerweise mit dem Pkw, die zuletzt ausgebauten Parkflächen dieses Werkes sprachen dabei ihre eigene Sprache, sie waren eine Botschaft.
Oft war eben auch das eigene (kurzichtige) rationale Verhalten ein Mosaiksteinchen im Ursachenkomplex für den großflächigen Niedergang der ostdeutschen Industriekultur, so was darf man aber nur sagen, wenn man kein Politiker ist sonst wird man möglichwerweise mit Tomaten beworfen....


Ist schon einige Jahre dicht,der Kanzler G.Schröder hatte in seinem Wahlkampf versprochen das Werk zu retten .War einst einer der grössten Werke in der Stadt Halle !


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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zuletzt bearbeitet 03.12.2012 09:30 | nach oben springen

#291

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 18:50
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Jetzt bezahlt der Staat die deutschen Arbeitslosen in Deutschland und läßt beim Polen bauen.
http://www.epochtimes.de/deutsche-bahn-w...nen-985915.html


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#292

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 18:51
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

hier noch einige Erzeugnisse aus der Kunsumgüterproduktion der Volkseigenen Betriebe: eine Kaffeemaschine (Kaffee-Tee-Automat K 100) und ein Taschenrechner "Konkret 100". Beide Geräte noch voll funktionstüchtig.

Quelle der Bilder: eigene Sammlung


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#293

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 19:00
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #289
@hackel,

Viele würden gerne mit dem Zug bzw. Bus an die Arbeit fahren, leider ist das oft durch die hochgelobte Flexibilität nicht möglich.

Mein Gedanke, jedes 3 Schichtsystem hat 8 Stunden, warum nicht generell 06-14, 14-22, 22-06? Jeder größere Betrieb könnte über eine Umlage Kleinbusse zum Pendeln Bahn-Firma einsetzen.

Das ist aber nicht gewollt, die Lobby der Automobilindustrie und Mineralölkonzerne wird da wohl gegensteuern.

Ist zwar kein DDR Produkt, aber eine Dienstleistung der Schicht- und Nahverkehr!


Nein werter DDR- Bürger, Du stellst die Kausalkette auf den Kopf, zumindest bezogen auf diese Epoche der Nachwendeökonomie.
Es ist die unbequeme Wahrheit, daß man der Bequemlichkeit die Zukunft geopfert hat, einer Zukunft des flächendeckenden Schienenpersonennahverkehrs (SPNV), wenn Du es nicht glaubst, frag mal jemanden aus dem Bahnland Schweiz, wie es gehen kann.
Anfangs hatten wir sehr wohl noch einigermaßen perspektivreiche Industrien, jetzt mal unabhängig davon, was daraus geworden ist, aber der öffentliche Nahverkehr ist trotzdem eingebrochen, weil nun jeder unbedingt zeigen mußte, was man hat, weil man sehen wollte, wer mithält und wer nicht.
Es war nun nicht mehr zumutbar, mit dem verhaßten Kollegen (der die bessere Planstelle bekommen hat) gemeinsam Zug zu fahren oder 15 min auf den Anschlußzug zu warten oder gar 10 min zur Haltestelle zu laufen.
Das ist nicht mal eine Kostenfrage, ich denke hier auch an ehemalige Arbeitskollegen der DB mit kostenlosen Jobticket (das man natürlich versteuern mußte...für manche war sogar diese Hürde schon zu hoch...) und die das das trotzdem nicht beantragt hatten.
Anfangs ist auch Sachsen- Anhalt ein Bahnland gewesen, um das selbst CDU- Politiker wie Verkehrsminister Dähre gekämpft haben, einer der von Parteikollegen aus Sachsen und Thüringen durch die Kappung (Abbestellung SPNV) der Endhaltestellen im jeweils benachbarten Bundesland richtig gehend in die Pfanne gehauen oder zumindest allein gelassen wurde.
Zum anderen hat man aus der puren Not heraus statt dessen parallel verlaufende Busverkehre in die Spur geschickt, das waren im Gegensatz zur Staatsbahn kreiseigene/ kommunale Betriebe, so blieb der Ertrag in der Familie, die dringend notwendigen Jobs blieben in der Region usw.- alles bis zu einem gewissen Grade auch verständlich.
Trotzdem war die militärisch durchorganisierte Reichsbahm als System dem jetzigen unstrukturierten Flickenteppich von Zuständigkeiten und Projekten mit engen (Landes)grenzen haushoch überlegen, trotz des allgegenwärtigen Mängels damals.
Nein, es gibt den (bundes)politischen Auftrag, die Bahn kaputt zu machen, darüber könnte ich Bücher schreiben, im Prinzip ist sie auch gar nicht mehr zu retten, siehe Wutbürgertum Stuttgart.
Würde man heute erst die Eisenbahn erfinden, es käme trotzdem kein Trassenbau mehr zustande, zu fest ist die arbeitsscheue Wohlfühlgesellschaft schon installiert, die nur Lärm macht aber keinen duldet, die nur Komfort will und anderen die Opfer abverlangt geführt von einer Herde verängstigter Politiker ohne Geld und Visionen.



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#294

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 19:23
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von katerjohn im Beitrag #290
Zitat von Hackel39 im Beitrag #288
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #286
Werden nicht auch vom ehemaligen Waggonbau Ammendorf (glaube ich Bombardiere) die Doppelstockwagen wieder in neuer Auflage gebaut. Die von der DR waren auf vielen Strecken eingesetzt. Jetzt fahren die neuen auf der Strecke Eisenach- Erfurt- Halle.


Bombardier Ammendorf hatte nicht nur Weitstreckenwagen (z. B. Russenzug Erfurt- Brest)) der Russischen Staatsbahn (RSZ) sondern sogar ICE- Waggons endgefertigt bis das Werk mangels Auslastung unter erheblichen Protesten geschlossen wurde.
Inzwischen ist zu vernehmen, daß die Siemens AG Lieferschwierigkeiten der vertraglich von der DB Fernverkehr bestellten ICE- Triebzüge hat, so daß man die Schließung wohl schon wieder bereut, aber was einmal weg ist, das bleibt auch weg.
Leider zogen es eben auch die freigesetzten Bombardier- Werker im Allgemeinen vor, statt per Bahn mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, ebenso absolviert man den Weg zu Arbeit auch bequemerweise mit dem Pkw, die zuletzt ausgebauten Parkflächen dieses Werkes sprachen dabei ihre eigene Sprache, sie waren eine Botschaft.
Oft war eben auch das eigene (kurzichtige) rationale Verhalten ein Mosaiksteinchen im Ursachenkomplex für den großflächigen Niedergang der ostdeutschen Industriekultur, so was darf man aber nur sagen, wenn man kein Politiker ist sonst wird man möglichwerweise mit Tomaten beworfen....


Ist schon einige Jahre dicht,der Kanzler G.Schröder hatte in seinem Wahlkampf versprochen das Wek zu retten .War einst einer der grössten Werke in der Stadt Halle !


Warum soll ein SPD- Kanzler eine Firma im CDU- regierten Bundesland retten ?
Schröder hat seinen SPD- Kollegen Mehdorn von der Leine gelassen, um die Bahn kaputtzuschrumpfen und es ist ein Wunder, daß der unverletzt aus Halle wieder raus gekommen ist, der Kohl hat ja dort schon allerhand fliegende Botschaften ab bekommen aber für Schröder waren wohl sogar die Tomaten und Eier zu schade.
Der Renditedruck auf die Bahnindustrie selbst ist durch die von Mehdorn forcierten Absichten zum Börsengang der Bahn so groß geworden, daß man seitens der Hersteller keine Chance mehr sah, solche Durststrecken durchzustehen, dazu kam dann eben auch noch die mangelhafte Auslastung insbesondere der Fernverkehrszüge im Osten außerhalb von Lidl- Ticket und Weihnachtsverkehr, was eben auch zum Wegfall der Fernverkehrsanschlüsse im ICE- Verkehr führen mußte.
Großstädte des Ostens wie Cottbus, Chemnitz oder Gera bekommen in diesem Jahrhundert wohl keine weißen Erdflieger mehr zu sehen ob mit oder ohne Bombardier Ammendorf.



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#295

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 21:29
von Schmiernippel | 244 Beiträge

Um meinen Wohnort Bad Lauchstädt herum wird zur Zeit die ICE-Strecke Leipzig-Halle-Erfurt gebaut. Seit Jahren schon ein riesiges Objekt mit großem Aufwand, mehreren großen Tunnelbauwerken und immer wieder Straßenumleitungen- und Sperren, die an den Nerven zerren. Hinzu kommt gegenwärtig, dass man nun soweit ist, Teile der Oberleitungen und der Signaltechnik zu montieren. aber so wie die Technik vorwärts gebaut wird, wird sie von überaus aktiven Kupferdieben hinten wieder abgebaut. Das geschieht mittlerweile sogar am hellichten Tage und ist perfekt organisiert. Polizei und Sicherungskräfte machtlos aber natürlich nicht aufgestockt, da zu teuer!
Die Schrotthändler in der Umgebung verdienen sich am Buntmetallhandel eine goldene Nase, aber man kann ihnen angeblich keine Hehlerei vorwerfen. Wo sind wir hingekommen!
Und wenn die Deutsche Bahn mit ihrer Preispolitik und Kundenbetreuung so weiter macht, dann ist die irgendwann fertiggestellte Strecke nutzlos,
weil sie keiner mehr nutzt ! Aufschwung Ost war bestimmt anders gedacht!



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#296

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 22:21
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Schmiernippel im Beitrag #295
Um meinen Wohnort Bad Lauchstädt herum wird zur Zeit die ICE-Strecke Leipzig-Halle-Erfurt gebaut. Seit Jahren schon ein riesiges Objekt mit großem Aufwand, mehreren großen Tunnelbauwerken und immer wieder Straßenumleitungen- und Sperren, die an den Nerven zerren. Hinzu kommt gegenwärtig, dass man nun soweit ist, Teile der Oberleitungen und der Signaltechnik zu montieren. aber so wie die Technik vorwärts gebaut wird, wird sie von überaus aktiven Kupferdieben hinten wieder abgebaut. Das geschieht mittlerweile sogar am hellichten Tage und ist perfekt organisiert. Polizei und Sicherungskräfte machtlos aber natürlich nicht aufgestockt, da zu teuer!
Die Schrotthändler in der Umgebung verdienen sich am Buntmetallhandel eine goldene Nase, aber man kann ihnen angeblich keine Hehlerei vorwerfen. Wo sind wir hingekommen!
Und wenn die Deutsche Bahn mit ihrer Preispolitik und Kundenbetreuung so weiter macht, dann ist die irgendwann fertiggestellte Strecke nutzlos,
weil sie keiner mehr nutzt ! Aufschwung Ost war bestimmt anders gedacht!


.....und ehemalige Großstädte wie Merseburg, Weißenfels, Naumburg oder Weimar verlieren ihren bisherigen Status als Fernverkehrsbahnhof.
Reisende aus diesen Städten müssen mit Nahverkehrszügen zu den ICE- Haltebahnhöfen Erfurt oder Leipzig anreisen und sind in der Summe der Fahrzeit genauso lange nach München unterwegs wie jetzt auch schon, das gleiche gilt wohl auch für die Eisenacher, Gothaer u.a.- es ist das Werk professioneller Vermögensvernichter.
Die Entwidmung dieser Opferbahnhöfe wird die Bahn weitere Kunden kosten, alles wird dem Prestige geopfert sich mit dem Binnenfliegern den ohnehin schon von der Bahn gewonnenen Direktvergleich in Preis- und Umweltbilanz von Flug vs. Bahnreisenden noch günstiger darzustellen, das ist einfach nur hirnrissig.
Allerdings gilt diese positive Bilanz nur für Reisende, die z.B. in Leipzig wohnen und in München einen Termin haben, solche Mikrovergleiche und Wertungsansätze, die nur auf einen Teil des Reisevolks zutreffen sind unseriös, weil die überwiegende Klientel aus der Fläche anreisen muß und über Umstiege und Anschlußregelungen zusätzlichen Streß bekommt.
Nein, das DDR- Produkt Deutsche Reichsbahn wie es damals organisiert war, würde mit den Ressourcen, die heute zur Verfügung stehen jedes zweite Auto überflüssig machen und die Kupferdiebe würden unter Aufsicht bei der Gleisbaukolonne der Bahnmeisterei Schotter schippen und hätten danach einen Bewährungshelfer an ihrer Seite, der sie nach Ablauf des Strafvollzugs in ein Kollektiv integriert.



Eisenacher, Schmiernippel und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.12.2012 23:40 | nach oben springen

#297

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 22:45
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

da die Deutsche Reichsbahn kein DDR Produkt war, frage ich mich warum nunmehr abseits vom Thema "DDR Produkte" diese Deutsche Reichsbahn die Beiträge weiter erfüllt?


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#298

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 23:28
von ddr-bürger (gelöscht)
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Meine alte Tarnjacke zum Motorradfahren im Sommerhatte früher auch noch eine "gecheckte", die war richtig Kult. Dazu in den Jeans ein Offiziersgürtel der Wehrmacht: Damit viel man als junger Spund richtig auf...


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#299

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 02.12.2012 23:39
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich im Beitrag #297
da die Deutsche Reichsbahn kein DDR Produkt war, frage ich mich warum nunmehr abseits vom Thema "DDR Produkte" diese Deutsche Reichsbahn die Beiträge weiter erfüllt?


Es ging ursprünglich um den milliardenschweren Lokpool, den die Deutsche Reichsbahn in die Einheit eingebracht hat.
Fast alle Baureihen von damals sind nur wenig modifiziert und trotzdem noch alltagstauglich.
Auch wies ich auf die Hersteller aus Babelsberg und Hennigsdorf hin, die eine Technik geliefert haben, die der westdeutschen ebenbürtig war und ist und das könnte ich auch noch auf Reiszugwagen, Baufahrzeuge, Stellwerkstechnik und sogar PIKO- Modelleisenbahnen ausweiten, nehme Deinen Abseitspfiff aber zur Kenntnis, da mich morgen sowieso wieder der Bahnalltag einholen wird.



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#300

RE: DDR- Produkte

in Leben in der DDR 03.12.2012 01:31
von schulzi | 1.759 Beiträge

ah die gute alte kaffemaschiene war zwar teuer aber unverwüstlich und leicht zureparieren (schachstelle heizspirale)


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