#121

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 06.08.2013 06:35
von Vogtländer (gelöscht)
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Wieder mal allerbeste Lektüre,die das Leben schrieb!
Aber ne kleine Vergatterung gibts trotzdem:
Lass uns nicht wieder ne Woche warten,also ran an die Tastatur nach der Arbeit und den Haushaltspflichten!
Mit anderen Worten:Ausgang gestrichen!


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#122

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 06.08.2013 17:10
von Fritze (gelöscht)
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neulich habe ich im Gerätehaus eines Nachbarn ein Karikatur mit folgendem Untertitel gesehen .

" Kleine Gefälligkeiten werden mit der Zeit ,unmerklich zu Pflichten ! "


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#123

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 06.08.2013 17:50
von Vogtländer (gelöscht)
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Ich hör ja schon auf zu drängeln!


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#124

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 06.08.2013 18:39
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #122
neulich habe ich im Gerätehaus eines Nachbarn ein Karikatur mit folgendem Untertitel gesehen .

" Kleine Gefälligkeiten werden mit der Zeit ,unmerklich zu Pflichten ! "

...Fritze, wer wird den hier gleich von Pflichten sprechen...man sollte die Sichtweise verändern und es als Kür durchgehen lassen.


xxx
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#125

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 06.08.2013 19:39
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #122
neulich habe ich im Gerätehaus eines Nachbarn ein Karikatur mit folgendem Untertitel gesehen .

" Kleine Gefälligkeiten werden mit der Zeit ,unmerklich zu Pflichten ! "


is wie mit Edgars Wandzeitung,einmal übernommen wird man(n) es nicht wieder los.


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#126

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 06.08.2013 23:35
von Fritze (gelöscht)
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Gut ,daß Edgar nicht aufgekohlt hat !


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#127

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 07.08.2013 18:48
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #126
Gut ,daß Edgar nicht aufgekohlt hat !





Für solche erfahrenen Kräfte ist aber ein baldiger Reservistendienst doch logisch.


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#128

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 25.08.2013 22:04
von Fritze (gelöscht)
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Die Fortsetzung von Edgars letzten Tagen ist mehr als überfällig !



Edgar sass mal wieder im Taxi nach Schwerin . Dies sollte sein letzter Urlaub während seiner Dienstzeit sein . Wenn er in 23 Tagen zum letzten Mal das Eingangstor zur Sicherstellungskompanie passieren würde ,wahrscheinlich aufm W 50 in Richtung Schönberg ,würde er Zivil tragen und nicht allein sein.. Im dortigen Grenzregiment sollte nach einem Appell die Verabschiedung sein .
Aber erstmal gings noch in Uniform nach Hause auf Urlaub .Edgar hatte paar Dienste mehr geknallt und der Spiess hatte sich nicht lumpen lassen ,und ihm zu dem VKU noch zwei Dienstfrei bescheinigt .
Der alte Taxifahrer fragte ihn in seiner breiten mecklenburgischen Mundart nach der Länge seines Urlaubs .
"Na paar Tage sinds schon ,und das letzte Mal isses ."entgegnete Edgar . Der Fahrer pfiff durch seine vom rauchen gelbgewordenen Zähne."Ach ,der Heerrr gehen bald nach Hause ."
Edgar liess ein kurzes "joo" erklingen und sah aus dem Fenster in die Dunkelheit . Dann hing er seinen Gedanken nach .
Auf dem Schweriner Bahnhof war trotz der frühen Morgenstunde schon ein geschäftiges Treiben . Uniformierte waren zwar selten zu sehen aber Edgar hielt fleissig Ausschau ,nach einem Bekannten . Auch auf dem Bahnsteig war er nicht zu erblicken .Edgar bestieg seinen Zug ,der schon am Bahnsteig stand , suchte sich ein Abteil ,in dem er seine Tasche deponierte .Anschliessend trat er wieder auf den Gang und suchte mit den Augen nach einem Uffz. der GT. Sein Stubenkumpel von der U-Schule sollte auch auf Urlaub fahren ,wie er telefonisch erfahren hatte . So hatten sie sich für den 05.45Uhr
nach Berlin verabredet .Schon kam die Aufforderung ,die Türen zu schliessen ,aber der Kumpel Edgars war nicht erschienen .
Edgar pflanzte sich in das leere Abteil ,legte seine Mütze auf die Ablage und nahm sich die Zeitung ,welche er am Kiosk geholt hatte .
Schade ,daß es nicht geklappt hatte ,seinen Stubenkamerad von Perleberg noch mal zu sehen .In zweieinhalb Jahren hatte es gerade einmal geklappt ,daß sie beide zusammen in Urlaub fuhren .
Beim Halt in Wittenberge sah er aus dem Fenster und suchte nach bekannten Gesichtern unter den Uniformträgern . Aber auch hier entdeckte er niemanden ,den er schonmal geshen hatte .
Sein Zug lief pünktlich in Berlin -Lichtenberg ein und Edgar wechselte den Bahnsteig . In der Unterführung kam ihm eine Streife des Kommandantendienstes entgegen . Edgar wechselte die Tasche in die linke Hand und machte Grussmännchen , beim vorbeigehen.Gerade in seinem letzten Urlaub wollte er nicht noch auffallen und es war ja jedem Angehörigem der Streitkräfte bekannt ,daß die Streife in Berlin nicht viel Federlesens machte. Am Kupfergraben sollte es nach Erzählungen genügend Zellen geben !
Auf seinem Bahnsteig lehnte er sich an ein Geländer und blickte über die Geleise ,dem Treiben auf einem entfernterem Bahnsteig , zu .
Dort war die Streife gerade dabei , etliche Soldaten zu kontrollieren . Edgar konnte sich ein hintergründiges Grinsen nicht verkneifen .Dann kam sein Zug nach Frankfurt /Oder und er stieg mit einem Lächeln ein .
Als die die bekannte Landschaft am seinem Abteilfenter vorbeizog ,stütze er sich melanchonisch auf das Abteiltischchen und sinnierte .
Er war sehr froh als der Zug endlich in Frankfurt einlief . Beim Aussteigen blickte er in Richtung Ausgang und enddeckte seinen Bruder ,der mit dem erhobenem Arm winkte .
Als sie dann in Markos Trabbi sassen ,schlug Edgars Bruder ihm auf die Schulter ."Mensch beim nächsten Mal ,hol ich dich in der Stadt der drei Lügen ab ! " Muss ich da eigentlich n Passierschein haben ? "
Edgar überlegte kurz :"Nee ,glaub nich . Schönberg ist wohl passierscheinfrei ."
Bei Edgars Eltern war der Tisch gedeckt und Nadja ,welche seiner Mutter in der Küche half ,flog ihm entgegen und landete in seinen Armen. Nachdem sie sich lange geküsst hatten ,staunte Edgar über den tollen Aufzug von Nadja . Sie hatte eine fliederfarbene Bluse zu einer weissen Hose an .


ff


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#129

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 26.08.2013 09:29
von Vogtländer (gelöscht)
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"Nicht-Drängeln" wird belohnt.
Danke an den Schreiber!


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#130

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 26.08.2013 19:47
von PF75 | 3.294 Beiträge

Hat einem schon richtig gefehlt


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#131

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 26.08.2013 23:02
von Fritze (gelöscht)
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Und die Nadja hat nicht nur ne neue Bluse ! Aber dazu die Tage mehr , heute leider völlig im A.......
Gehe in mein neues Bett ( Wenn ihr den Namen von dem Modell wüsstet ! )
MfG Fritze


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#132

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 26.08.2013 23:08
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Das Bettchen heißt Nadja?


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#133

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 27.08.2013 18:22
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #132
Das Bettchen heißt Nadja?


Nein ,so einfach isses nicht !

Die Dame ,welche Namensgeber für die neue Luxusschlafstatt war, ist gerade nicht so präsent ! Blödfraggrins ,würde da jemand sagen !

Fritze


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#134

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 10.09.2013 23:44
von Fritze (gelöscht)
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Nadja und Edgar waren nach dem Essen in ihre Wohnung gefahren und hatten sich erst einmal ein ausgiebiges Bad gegönnt .Danach hatten sie es sich mit einer Flasche Sekt auf dem Sofa gemütlich gemacht .
Nachdem sie sich geliebt hatten ,erzählte Nadja was ihr in den letzten drei Wochen widerfahren war . Im Halbleiterwerk machte ihr ein Ingnieur den Hof.
Der würde sich wundern ,wenn er sie nicht mehr sehen würde,denn sie hatte ja nur noch 3 Wochen bis zum Antritt der Gemeindeschwesternstelle in dem Dorf der Grosseltern . Und gestern war ihr letzter Arbeitstag im Werk gewesen ,weil sie ja noch ihren Resturlaub nehmen musste .
Edgar amüsierten die kleinen Geschichten aus Nadjas Alltag .
Dann waren schon einige Anwärter auf die Wohnung zu einer Besichtigung erschienen .Doch alle mussten mit enttäuschten Gesichtern abziehen .Nadja hatte stets auf die KWV verwiesen. Obwohl doch dort die undichte Stelle sein musste . Woher hatten die Leute sonst erfahren,daß Nadja ausziehen würde.
Nadja kam mit wehendem Hemdchen aus der Küche und steckte Edgar eine Praline in den Mund . Der schaute erstaunt und fragend :" Sind die von Deinem Verehrer ? " der Gedanke amüsierte ihn . "Nee ,die sind aus meinem Präsentkorb,den ich zum Abschied erhalten habe ."antwortete die Nadja .
"Oh ! " liess Edgar vernehmen . "Was sind denn noch für Genüsse im Korb ? "
"Das sage ich dir ,wenn du zu mir aufs Sofa kommst ! " Dabei lächelte sie spitzbübisch .
Das liess sich Edgar nicht zweimal sagen und wechselte vom Sessel zu ihr aufs Sofa . Sie umarmten sich und küssten sich lange und schmeckten die Süsse der Pralinen.
Edgar dachte ,hoffentlich gehen die letzten Tage auf der Kompanie schnell vorbei ,damit er immer bei seiner Nadja sein könne .
Aber erstmal paar Tage Urlaub und nach dem Neuanfang auf dem Dorf würde es bestimmt auch ausgefüllte Tage geben .
Am nächsten Tag wollten sie auch zu den Grosseltern fahren .Dort hatte Vater von einem Bekanntem mehrere Zimmer malern lassen.
So müssten sie nur noch die Möbel umziehen .
Edgar hatte seinem Vater so viel Hilfe gar nicht zugetraut . Aber Mutter hatte sicher keine Ruhe gegeben und Vater gebeten seine Beziehungen spielen zu lassen. Und Vater brauchte doch auch Bestätigung !
Edgar fuhr aus seinen Überlegungen als Nadja ihn unter die Achsel piekte . Sie wälzten sich auf dem Sofa und plumpsten auf den Teppich .
Nadjas Hemdchen war hochgrutscht und Edgar liebkoste ihre Brüste und küsste ihren Bauchnabel . Sie umschlang seinen Hals und wuschelte in seinem Haar .
Am Abend wollten sie sich mit Edgars Bruder Marko und seiner neuen Flamme (die Rothaarige ) treffen und Essen gehen .
Sie sollten sich überraschen lassen hatte Marko gesagt ,er hatte eine Platzresevierung in einem Lokal getroffen.
Da läutete es an der Tür . Sollte Marko schon so zeitig kommen ?
Nadja raffte ihr Hemdchen und lief zur Haustür ,schulte durch den Spion und atmete auf . Vor der Tür stand nur die Nachbarin mit der Fernsehzeitung, die sie immer am Kiosk für Nadja bereithielt . Nadja öffnete spaltbreit ,nahm die Zeitung und bedankte sich .
Edgar fiel ein Stein vom Herzen : "Ich hatte schon gedacht ,mein Bruder will uns schocken . "
" Iwo " ,sagte Nadja : " Ist doch noch fast eine Stunde Zeit . "
Edgar quälte sich vom Boden hoch und ging ins Bad .Dort friesierte und parfümierte er sich und zog sich neue Unterwäsche an .
Danach spülte er den Schaum aus der Wanne und wischte die Fliesen über der Wanne trocken. Als er sich beobachtet fühlte ,drehte er sich um und erblickte Naja . Die lobte ihn : " Brav ,brav hast Du das bei der Armee gelernt ? " Edgar grinste :"Nee ,bei meiner Mutter ."
Als sie fertig angezogen waren ,verliessen sie die Wohnung und warteten vorm Haus auf ihr Taxi in den Olymp der kulinarischen Genüsse .


Fortsetzung folgt noch vorm WE

Fritze


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#135

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 11.09.2013 17:33
von Fritze (gelöscht)
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Nachdem Marko sie abgeholt hatte ,fuhren sie zusammen zu dem Restaurant , welches als Geheimtipp gehandelt wurde . Junge Leute hatten eine alte Kneipe aufgemöbelt und lockten nun mit Musik und gutem Essen die Kundschaft an ,was auch nicht schwerfiel.
Auf der Fahrt dorthin blödelten sie im Trabbi rum und die Rothaarige reichte zwei kleine Sektflaschen zu Edgar und Nadja nach hinten .
Edgar fragte erstaunt : " Wo sind n die Piccolos her ? " Die Rothaarige drehte sich um und liess ein lapidares "Delikat " erklingen.
Auf dem Parkplatz vor dem Restaurant standen etliche Trabbis ,ein Lada und ein alter Triumph mit Berliner Kennzeichen neben einigen MZ- Motorädern und bestimmt zwei Dutzend Simsons .
Die Gastlichkeit war ein grosses Fachwerkhaus , das unzweifelhaft einen neuen Anstrich erhalten hatte . "Tolle Bude ! "sagte Edgar .
Als sie das Gebäude betraten wurden sie von einem jungen Mann in Jeansanzug und gewelltem langen Haar empfangen . Das war Markos Kumpel von der Sportschule .Zusammen mit seiner Frau hatte er das grosse Lokal von zwei alten Damen übernommen und ein völlig neues Konzept verpasst .
Als sie an ihrem Tisch sassen , wurden sie gleich von einer molligen Kellnerin mit Spitzenschürzchen nach ihren Getränkewünschen gefragt .
Marko und Birgit ,wie die Rothaarige hiess , nahmen Cola und Edgar und Nadja entschieden sich für eine Flasche Murfatlar .
Nach nur zwei Minuten stand das Gewünschte vor ihnen und die Bedienung wies mit der Hand in Richtung Tresen ,wo eine Tafel stand ,auf der mehrere Gerichte verzeichnet waren." Karte ham wa nich ,unser Angebot wechselt täglich ! " Unschwer war ihr urberliner Dialekt herauszuhören.
Sie entschieden sich alle für Rumpsteak mit Kräuterbutter ,Pommes Frites und Krautsalat .
Beim Essen staunte Edgar über die prächtigen Fleischstücke : " Wo bezieht n dein Kumpel das Fleisch her ? "
Marko beugte sich über den Tisch und verkündete seinem Bruder mit Verschwörermine : " Der Randolph hat Beziehungen bis ins Rote Rathaus ,kennt Hinz und Kunz und holt seine Ware selbst am Grossmarkt ab ! " Dann fügte er lachend hinzu :"Wer gut schmiert ,der gut fährt ! "
Auf der kleinen Bühne zu ihrer Linken hatte ein Pianospieler angefangen und eine schlanke junge Dame mit hochtoupierten Haaren im schwarzen Rollkleid sang dazu mit einer Stimme ,die an Shade erinnerte.
Nach dem Essen setzte sich der Randolph zu ihnen und erzählte vom Ausbau des Restaurants und seinen zukünftigen Plänen .
Nadja legte Edgar unterm Tisch die Hand aufs Knie und sah ihn mit grossen Augen an .
Die Rothaarige hatte sich an Marko gelehnt und sagte beiläufig : "Bis Ladenschluss müssen wir aber nicht bleiben ! "
"Na dann ", sagte Edgar ,zog sein Portemonnaie ,winkte der Bedienung und rief : "Zahlen bitte ! "
Auf der Rückfahrt drehte Marko das Radio an und sie sangen alle mit . Die rothaarige Birgit liess zwischendurch immer wieder ihr Kichern erklingen .
"Halt am Marktplatz an ! " sagte Edgar zu seinem Bruder : "Wir wollen noch paar Schritte laufen und du musst keinen Abstecher machen! "
Dieser erwiderte kurz : " Joo klar ! "
In Nadjas Wohnung musste Edgar schnell auf die Toilette ,der Krautsalat ,dem er reichlich zugesprochen rumorte in seinem Bauch .
danach liess er sich in einen Sessel fallen und rief :"Wo bist du Schatz ? "
Nadjas Stimme aus dem Schlafzimmer : " Warte bitte ,ich komme gleich ! "
Dann stand sie in rotem Bustier und Spitzenslips in der Türöffnung zum Schlafzimmer ,kam langsam näher und setzte sich auf die Sessellehne . Sie
beugte sich vor zu Edgar küsste ihn und fing an sein Hemd aufzuknöpfen.


ff


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#136

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 11.09.2013 18:03
von exgakl | 7.237 Beiträge

danke Fritze... der letzte Absatz erinnert mich irgendwie daran >>>>>>>

[Video][/Video]


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
zuletzt bearbeitet 11.09.2013 18:05 | nach oben springen

#137

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 11.09.2013 18:15
von Fritze (gelöscht)
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@exgakl Du bist Doch nicht etwa ein Fan der plumpen Bildwerbung geworden ?!


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#138

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 11.09.2013 19:32
von PF75 | 3.294 Beiträge

wieder mal ein schöner beitrag


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#139

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 11.09.2013 19:34
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #137
@exgakl Du bist Doch nicht etwa ein Fan der plumpen Bildwerbung geworden ?!



natürlich nicht @Fritze ... ich hasse Werbung, nur die hat es mir irgendwie angetan


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#140

RE: Erzählung. Der Waffenkeim

in Grenztruppen der DDR 16.09.2013 21:42
von Fritze (gelöscht)
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Edgar rekelte sich im Bett ,richtete sich auf und sah zur Seite . Nadja war schon auf und er konnte ein Klappern in der Küche hören,zudem zog ein Duft von gebratenen Speck bis ins Schlafzimmer .
Er ging diesem verführerischen Duft nach und traf auf Nadja ,welche gerade den Tisch im Wohnzimmer deckte ."Morgen mein Schatz ! "empfing sie ihn .
Er gab ihr einen Kuss und staunte wie frisch sie aussah . Er fühlte sich noch n bisschen geschafft . Die letzten drei Tage hatten sie viel geschafft .Bei den Grosseltern war nun alles für ihren Einzug bereit .Dazu war jede Menge Holz gemacht worden und Grossvaterts riesiger Holzschuppen war bis unters Dach mit Brennholz gefüllt.
Heute wollten sie noch ein paar Kleinigkeiten für ihren neuen Haushalt einkaufen und abends musste Edgar auch schon wieder los .
Aber diesmal zum letzten Mal .
Jetzt war erstmal ein schönes Frühstück dran . Mit den Spezialitäten vom Lande und frischen Brötchen .
Nadja war schon um die Ecke beim Bäcker gewesen hatte geduscht und das Frühstück zubereitet . Edgar staunte welch Energie heute in ihr steckte .
Er nahm sich Eier und Speck aufs Brötchen und mampfte in sich rein .
Ein komisches Gefühl machte sich bei Edgar breit und er dachte an die nächsten 18 Tage .
Was würde ihn noch erwarten ? Hoffentlich kein Sackstand !
Nach dem Frühstück gingen sie aus dem Haus in Richtung Stadtzentrum und bummelten an den Läden vorbei .
Schon war es wieder abend geworden und Edgar sass in Uniform auf dem Sofa in Nadjas Wohnzimmer .
Den Tag über waren sie auch noch bei Edgars Eltern gewesen und er hatte sich noch eine grössere Reisetasche aus seinem Zimmer geholt.
Weiss der Geier was er noch alles am letzten Tag mitschleppen musste.
Dann war es auch schon wieder so weit ,er musste zur Bahn . Nadja sollte ihn dies Mal nicht begleiten .
Dann sass er auch schon in der Tram ,die ihn zum Bahnhof bringen sollte .
Auf dem Bahnhofsvorplatz sah er einige Jugendliche , die johlend in Richtung Stadtzentrum zogen. Er schmunzelte ,als er dachte was die jungen Burschen noch erwarten würde.
Als er in Berlin Lichtenberg den Bahnsteig wechselte , lief in der Unterführung vor ihm ein breitschultriger Uffz. dessen behäbiger Gang ihm irgendwie bekannt vorkam .
Er pfiff leise durch die Zähne und dann war es sich absolut sicher . Das konnte nur sein Stubenkumpel von der U-Schule sein.
Er legte n Schritt zu und war dann auf dessen Höhe . "Mensch ,nun hats doch noch geklappt ,daß wir uns nochmal sehn."
Der Angesprochene liess seine Tasche fallen und hieb Edgar seine rechte Pranke auf die Schulter . "Eddy alter Leidensgenosse , wo kommst du denn her ? " Na von zu Hause . " Mann warum warste nicht am Freitag früh am Zug ? "
"Na rate mal ! " Edgar zog die Brauen hoch : "Sackstand ? "
"Na und wie ,in der Nacht davor war in unserem Abschnitt noch Grenzalarm ,der Uffz. der die Waffenkammer übernhmen sollte ,war krank geworden ,musste in Med. Punkt nach Dassow . Alles drunter und drüber und ich durfte erst Mittags ne Biege machen."
"Na wenigstens können wa noch n bisschen quatschen bis Schwerin ! "
"Wie kommste am Entlassungstag nach Hause ? ",wollte der Kumpel wissen. "Mein Bruder holt mich ab ."
"Du hast es gut ! " warf der Andere ein . "Na selbstverständlich kommste mit ! Wir fahren doch eh über Berlin . "
"Das wär prima ! "
Im Zug erzählten sie sich von ihren Erlebnissen .Edgars Kumpel wusste auch schon den Zeitpunkt für den Entlassungsappell.
"Elf Uhr kriegen wir dann noch ne API und dann können wir die Truppe verlassen ."
Auf dem Schweriner Bahnhof verabschiedeten sie sich und verabredeten nochmal zu telefonieren .
Edgars Taxi stand am Standort und der Fahrer fuhr sofort los ,nachdem er eingestiegen war .
Die bekannten Ortschaften zogen draussen vorbei und Edgar dachte ,die siehst du wahrscheinlich nie wieder .
Am Tor stand der Buffer und hielt ihm die Pforte auf . "Na Eddy letzten Urlaub genossen ? "
Edgar nickte und liess ein "Achtzehn plus Stunden ! "als Antwort erklingen.


Edgars letzte zweienhalb Wochen ,was werden sie bringen ? Übersteht er die Tage in der Eintönigkeit des Kompaniealltags oder passieren noch unvorhergesehene Dinge ?



Fortsetzung folgt


Hackel39, ABV, Pitti53, Winch und bendix haben sich für diesen Beitrag bedankt
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