#141

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 11:14
von Gelöschtes Mitglied
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Nur gereizte, getroffene Hunde bellen und beissen zurück !!! Ansonsten war es das auch schon hinsichtlich der Konversation zwischen uns !!!

Ein nicht Alleswissender
Vierkrug


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#142

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 11:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #141
Nur gereizte, getroffene Hunde bellen und beissen zurück !!! Ansonsten war es das auch schon hinsichtlich der Konversation zwischen uns !!!

Ein nicht Alleswissender
Vierkrug


Meintest Du vielleicht ich wuerde auf solch einen Schmarren nicht reagieren? Mit dieser dummen Floskel nachtraeglich tust Du Dir ebenfalls keinen Gefallen. Man sollte das Gehirn einschalten, bevor man spricht und sich ueberlegen der Konsequenzen. Konversation war das fuer mich nicht, sondern blanker Unsinn und irgendwie geht es in den Tatbestand des Moechtegerns bei Dir. Unter der tollen Anonymitaet eines Forums kann man jeden angreifen.
Schwelge weiterhin in Deinen grossen Taten. Ich habe das nicht noetig. SPOT AN fuer Vierkrug. Jetzt ist er allerdings 'nicht Alleswissender'
I wish you a wonderful day, friend, never underestimate your opponent.
Marleen Powell 'Larissa'


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.11.2012 11:31 | nach oben springen

#143

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 13:06
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #106
Gab es im diesem Haus auch sogenannte "Mietnomaden" ??? Also the hell still has her dungeons (auch die Hölle hat noch ihre Verliese)

Ich hatte noch das große Glück und die Ehre, Mitstreiter der Gruppe "Ramsay" von Dr. Richard Sorge persönlich kennen zu lernen. Das waren das Ehepaar Anna und Max Christiansen-Clausen (Funker der Gruppe) und Ruth Werner.


Vierkrug


Habe diese Leute auch persoenlich kennengelernt .Beeindruckend.
Waehrend des Kalten Krieges waren viele kleine Zahnraeder noetig um grosse Erfolge zu erringen.


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 13:09 | nach oben springen

#144

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 13:18
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #139
Zitat von Vierkrug im Beitrag #138
Man hätte diesen Thread auch mit der Überschrift "50 Jahre James Bond" versehen können (...)
Vierkrug




Immerhin sind es jetzt schon mindestens drei, die wirklich Bescheid wissen, das kann für diesen Thread nur nützlich sein. Larissas, Kids und Weichmolchs Beiträge sind hochinteressant.
Theo


In diesem Forum sind mehr als drei Teilnehmer,die wirklich Bescheid wissen,wobei z.b. Weichmolch nie mit diesen Geheimdienstutensilien selber praktizierte.
Schoen,dass er diese Container hier vorstellen kann.


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 13:23 | nach oben springen

#145

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 13:21
von Weichmolch (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #144
wobei z.b. Weichmolch nie mit diesen Geheimdienstutensilien selber praktizierte.
Schoen,dass er diese Container hier vorstellen kann.


Das ist richtig.

Weichmolch


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#146

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 13:26
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #143

Waehrend des Kalten Krieges waren viele kleine Zahnraeder noetig um grosse Erfolge zu erringen.



Stimmt @seaman, und ohne diese hätte auch die "Chefetage" nichts präsentieren können!


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#147

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 14:50
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Wenn sich frühere Chefs hinstell(t)en und bereits vor 10 Jahren ihre Sicht/ Bücher präsentierten,

warum soll das kleineren Zahnrädern, nach über 20 Jahren, nicht auch erlaubt sein, um somit ihre Sicht des Erlebten darzustellen?


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:06
von Micos | 48 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #138
Man hätte diesen Thread auch mit der Überschrift "50 Jahre James Bond" versehen können und man hätte dabei garnicht so verkehrt gelegen. Viele Beiträge hier erinnern mich daran und ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit immer mehr verwischt werden und einiges in das Reich der Mythen und Legenden einzuordnen ist. Stelle mir dabei immer wieder die Frage, ist es das Lechzen nach später Anerkennung, die es bis dato nicht gab, oder ist es eine besondere Form der Selbstdarstellung.
Jeder Dienst dieser Welt hatte seine Grundprinzipien in der Aufklärungs- und Abwehrarbeit, so auch der KGB und das MfS. Das waren keine Kindertagesstätten, wo man sich in Abwesenheit der Eltern anders bewegen konnte, wie es die häusliche Norm vorsah. Im MfS gab es ein Grundprinzip, das für jeden Mitarbeiter galt, egal auf welcher Stufe und im welchem Tätigkeitsbereich, man hatte nur soviel erfahren, wie zur unmittelbaren Aufgabenerfüllung notwendig war. Streifte man dabei den Verantwortungsbereich einer anderen Linie oder HA, dann wurde es schon problematisch. Dieses Grundprinzip galt auch bei Mitarbeitern, wo weitere Familienangehörige in der "Firma" tätig waren. Bei Familienfeiern war es ein absolutes Tabu. Wenn auch die HA vielleicht bekannt war, so wußten die anderen Familienangehörigen nichts von der Spezifik der Arbeit des Anderen. Und so blieb es bis zum Schluß und auch darüber hinaus.
Bei manchen Beiträgen hier habe ich den Eindruck, dass es sich um Szenen aus einem James Bond - Film handelt und man sehr locker und großzügig mit Arbeitsinstrumentarien der Aufklärungsarbeit umgeht. Wer soll das auch überprüfen ??? Zudem habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es sich bei den hier berichtenden Kundschaftern nicht um VIP´s der Aufklärung handelt. Sie sich aber gern auf einer Stufe mit einem Rainer Rupp u.a. sehen. Da sage ich nur, Schuster bleibe bei deinen Leisten. Ich hatte schon woanders geschrieben, Bescheidenheit ist eine der wichtigsten Tugenden auch für einen Kundschafter und nicht mehr Schein als Sein.
Ich habe in meiner über 20-jährigen Tätigkeit mit anderen befreundeten Schutz - und Sicherheitsorganen der sozialistischen Länder in Abwehrfragen zusammen gearbeitet. Kenne in Moskau auch das Gebäude am Dzierzynski - Platz nicht nur äußerlich. Diese Arbeit vollzog sich tagtäglich mit viel Akribi und Umsichtigkeit. Neben Erfolgen, gab es auch Niederlagen, die sehr schmerzlich waren. Deshalb halte ich auch nichts von einer Glorifizierung dieser Tätigkeit. Es war unser Klassen- und Kampfauftrag, den wir zu erfüllen hatten, so wie es die Angehörigen der GT an der Grenze zwischen den Systemen taten.
Es galt auch hier der Grundsatz, Jeder nach seinen Fähigkeiten.
Liebe Larissa, nehme es mir nicht übel, aber bei manchen deiner Ausführungen komme ich mächtig ins Grübeln und ins Schwitzen. Wer für den KGB arbeitete, konnte nie für das MfS arbeiten, da gab es dann keine Freundschaft mehr. Wir haben den zuständigen Direktoraten des KGB unsere Erkenntnisse weitergeleitet, aber niemals umgekehrt. Ich will hier auch nicht weiter darauf eingehen. Nur soviel, ich hatte mit den Genossen in Karlshorst und auch in Moskau zu tun, da hast du noch unter den Fittichen ihrer Majestät bzw. von Onkel Sam gelebt !!! Also immer schön auf dem Teppich bleiben und nicht zu Höhenflügen ansetzen, der Absturz kann sehr, sehr schmerzlich sein.
Ein paar Gedanken zu den hier erwähnten "Romeos". Es gab sie und sie wurden auch zielgerichtet eingesetzt um aufzuklären und abzuwehren. Denn Aufklärung und Abwehr schliessen sich nicht aus, sie bedingen sich, wenn es um das Ziel und das Ergebnis geht.
Auch im meinem Verantwortungsbereich wurde mit Romeos gearbeitet, um an bestimmte Informationen zu gelangen bzw. bereits vorliegende Erkenntnisse bestätigt zu bekommen. Dabei ging es vorrangig um wissenschaftlich-technisches Know-how und da konnte man wahrlich keine Oberflächenschwimmer einsetzen. Da ging es um Fach- und Sachkompetenz !!! Ebenso versuchte die Gegenseite mit ihren "Julias" zum Erfolg zu kommen, was ihr auch teilweise gelang. Es war immer eine Arbeit mit Erfolgen, aber auch mit sehr schmerzhaften Niederlagen, die auch sehr weh taten.
Ich habe mittlerweile aus meiner langjährigen Tätigkeit meine eigene Sicht- und Betrachtungsweise gewonnen und wundere mich nur, wer sich so alles momentan als Zeitzeuge aufschwingt und seine Erfahrungen schriftlich zur Kenntnis bringt. Manch einer sollte es sein lassen, wenn er es nicht besser weiß und kann. Es gibt ein grundlegendes Werk, dass heißt "Angriff und Abwehr" und darin ist im Wesentlichem auch alles gesagt. Alle anderen Publikationen sehe ich mittlerweile als Selbstprofilierungs- Selbstdarstellungsversuche, wo ich mich frage, Cui bono? (lateinisch für Wem zum Vorteil? - das fragte sich schon Marcus Tullius Cicero).
Einige User dieses Forums habe ich in den vergangenen Jahren auf unterschiedliche Veranstaltungen gesehen, getroffen und auch gesprochen. Deshalb bin ich ein wenig verwundert über ihre Positionierungen hier. Sie haben aus berufenen Munde in den Gesprächen und Foren die Realität erfahren. Ist es vielleicht auch nur die Sehnsucht, in eine andere Welt einzukehren, wo sich Feen und Trolle tummeln ??? Schon die Gebrüder Grimm haben ihre Geschichten aus dem wahrem Leben der Menschen begründet - sie sind uns heute als Grimm´s Märchen bekannt.
Ich bitte um Entschuldigung, wenn sich dieser oder jener auf den Schlips getreten fühlt, aber man sollte die Realitäten nicht mit dem Wunschzettel für Weihnachten verwechseln.
Abschließende Bemerkung zum westdeutschem VVS. Die Vielzahl der westdeutschen Dienste und ihr unkoordiniertes Handeln (auch heute noch) erleichterte das Infiltrieren. Und hier habe ich schon wieder ein Problem mit Larissas Schilderungen. Gehe aber nicht näher darauf ein.
Der westdeutsche VVS mußte einige bittere Niederlagen hinnehmen, die er ebenso wenig verkraftete, wie das MfS die Stiller-Flucht.
Die größte Niederlage des VVS war jedoch der Übertritt seines Spitzenmannes Hansjoachim Tiedge, der im VVS u.a. viele Jahre für die Abwehr der DDR-Aufklärung zuständig war. Diese Quelle wurde aber auch gleich nach Moskau weitergereicht und stand dem MfS nicht zur Verfügung.
Jahre nach der "Wende", die ich gern anders bezeichnen würde, aber es hier unterlasse, hatte ich in Frankfurt/Main mehrere Gespräche mit Heribert Hellenbroich dem ehemaligem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz und ehemaligem Präsidenen des Bundesnachrichtendienstes. Er war zu diesem Zeitpunkt Sicherheitsberater der Sicherheitsunternehmen IHS und WISAG von Claus Wisser. Es saßen sich sozusagen ehemalige Gegner am Tisch gegenüber, die sich jedoch mit Achtung und Respekt begegneten.
Hellenbroich war es auch, der in der Öffentlickeit für den Gleichbehandlungsstatus von Mitarbeitern beider bzw. aller Dienste im diesem Land plädierte. Wie wir auch wissen, bis heute ein erfolgloses Unterfangen.
So nun kann man diesen Beitrag zerreissen, aber ich halte nichts von Ikonen und Götzenbilder, auch wenn sie mein Wohnumfeld verzieren.

Vierkrug



PS.: Vor allen Dingen sollte Larissa sich Deinen Beitrag so richtig durchlesen !!


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#149

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:13
von Micos | 48 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #138
Man hätte diesen Thread auch mit der Überschrift "50 Jahre James Bond" versehen können und man hätte dabei garnicht so verkehrt gelegen. Viele Beiträge hier erinnern mich daran und ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit immer mehr verwischt werden und einiges in das Reich der Mythen und Legenden einzuordnen ist. Stelle mir dabei immer wieder die Frage, ist es das Lechzen nach später Anerkennung, die es bis dato nicht gab, oder ist es eine besondere Form der Selbstdarstellung.
Jeder Dienst dieser Welt hatte seine Grundprinzipien in der Aufklärungs- und Abwehrarbeit, so auch der KGB und das MfS. Das waren keine Kindertagesstätten, wo man sich in Abwesenheit der Eltern anders bewegen konnte, wie es die häusliche Norm vorsah. Im MfS gab es ein Grundprinzip, das für jeden Mitarbeiter galt, egal auf welcher Stufe und im welchem Tätigkeitsbereich, man hatte nur soviel erfahren, wie zur unmittelbaren Aufgabenerfüllung notwendig war. Streifte man dabei den Verantwortungsbereich einer anderen Linie oder HA, dann wurde es schon problematisch. Dieses Grundprinzip galt auch bei Mitarbeitern, wo weitere Familienangehörige in der "Firma" tätig waren. Bei Familienfeiern war es ein absolutes Tabu. Wenn auch die HA vielleicht bekannt war, so wußten die anderen Familienangehörigen nichts von der Spezifik der Arbeit des Anderen. Und so blieb es bis zum Schluß und auch darüber hinaus.
Bei manchen Beiträgen hier habe ich den Eindruck, dass es sich um Szenen aus einem James Bond - Film handelt und man sehr locker und großzügig mit Arbeitsinstrumentarien der Aufklärungsarbeit umgeht. Wer soll das auch überprüfen ??? Zudem habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es sich bei den hier berichtenden Kundschaftern nicht um VIP´s der Aufklärung handelt. Sie sich aber gern auf einer Stufe mit einem Rainer Rupp u.a. sehen. Da sage ich nur, Schuster bleibe bei deinen Leisten. Ich hatte schon woanders geschrieben, Bescheidenheit ist eine der wichtigsten Tugenden auch für einen Kundschafter und nicht mehr Schein als Sein.
Ich habe in meiner über 20-jährigen Tätigkeit mit anderen befreundeten Schutz - und Sicherheitsorganen der sozialistischen Länder in Abwehrfragen zusammen gearbeitet. Kenne in Moskau auch das Gebäude am Dzierzynski - Platz nicht nur äußerlich. Diese Arbeit vollzog sich tagtäglich mit viel Akribi und Umsichtigkeit. Neben Erfolgen, gab es auch Niederlagen, die sehr schmerzlich waren. Deshalb halte ich auch nichts von einer Glorifizierung dieser Tätigkeit. Es war unser Klassen- und Kampfauftrag, den wir zu erfüllen hatten, so wie es die Angehörigen der GT an der Grenze zwischen den Systemen taten.
Es galt auch hier der Grundsatz, Jeder nach seinen Fähigkeiten.
Liebe Larissa, nehme es mir nicht übel, aber bei manchen deiner Ausführungen komme ich mächtig ins Grübeln und ins Schwitzen. Wer für den KGB arbeitete, konnte nie für das MfS arbeiten, da gab es dann keine Freundschaft mehr. Wir haben den zuständigen Direktoraten des KGB unsere Erkenntnisse weitergeleitet, aber niemals umgekehrt. Ich will hier auch nicht weiter darauf eingehen. Nur soviel, ich hatte mit den Genossen in Karlshorst und auch in Moskau zu tun, da hast du noch unter den Fittichen ihrer Majestät bzw. von Onkel Sam gelebt !!! Also immer schön auf dem Teppich bleiben und nicht zu Höhenflügen ansetzen, der Absturz kann sehr, sehr schmerzlich sein.
Ein paar Gedanken zu den hier erwähnten "Romeos". Es gab sie und sie wurden auch zielgerichtet eingesetzt um aufzuklären und abzuwehren. Denn Aufklärung und Abwehr schliessen sich nicht aus, sie bedingen sich, wenn es um das Ziel und das Ergebnis geht.
Auch im meinem Verantwortungsbereich wurde mit Romeos gearbeitet, um an bestimmte Informationen zu gelangen bzw. bereits vorliegende Erkenntnisse bestätigt zu bekommen. Dabei ging es vorrangig um wissenschaftlich-technisches Know-how und da konnte man wahrlich keine Oberflächenschwimmer einsetzen. Da ging es um Fach- und Sachkompetenz !!! Ebenso versuchte die Gegenseite mit ihren "Julias" zum Erfolg zu kommen, was ihr auch teilweise gelang. Es war immer eine Arbeit mit Erfolgen, aber auch mit sehr schmerzhaften Niederlagen, die auch sehr weh taten.
Ich habe mittlerweile aus meiner langjährigen Tätigkeit meine eigene Sicht- und Betrachtungsweise gewonnen und wundere mich nur, wer sich so alles momentan als Zeitzeuge aufschwingt und seine Erfahrungen schriftlich zur Kenntnis bringt. Manch einer sollte es sein lassen, wenn er es nicht besser weiß und kann. Es gibt ein grundlegendes Werk, dass heißt "Angriff und Abwehr" und darin ist im Wesentlichem auch alles gesagt. Alle anderen Publikationen sehe ich mittlerweile als Selbstprofilierungs- Selbstdarstellungsversuche, wo ich mich frage, Cui bono? (lateinisch für Wem zum Vorteil? - das fragte sich schon Marcus Tullius Cicero).
Einige User dieses Forums habe ich in den vergangenen Jahren auf unterschiedliche Veranstaltungen gesehen, getroffen und auch gesprochen. Deshalb bin ich ein wenig verwundert über ihre Positionierungen hier. Sie haben aus berufenen Munde in den Gesprächen und Foren die Realität erfahren. Ist es vielleicht auch nur die Sehnsucht, in eine andere Welt einzukehren, wo sich Feen und Trolle tummeln ??? Schon die Gebrüder Grimm haben ihre Geschichten aus dem wahrem Leben der Menschen begründet - sie sind uns heute als Grimm´s Märchen bekannt.
Ich bitte um Entschuldigung, wenn sich dieser oder jener auf den Schlips getreten fühlt, aber man sollte die Realitäten nicht mit dem Wunschzettel für Weihnachten verwechseln.
Abschließende Bemerkung zum westdeutschem VVS. Die Vielzahl der westdeutschen Dienste und ihr unkoordiniertes Handeln (auch heute noch) erleichterte das Infiltrieren. Und hier habe ich schon wieder ein Problem mit Larissas Schilderungen. Gehe aber nicht näher darauf ein.
Der westdeutsche VVS mußte einige bittere Niederlagen hinnehmen, die er ebenso wenig verkraftete, wie das MfS die Stiller-Flucht.
Die größte Niederlage des VVS war jedoch der Übertritt seines Spitzenmannes Hansjoachim Tiedge, der im VVS u.a. viele Jahre für die Abwehr der DDR-Aufklärung zuständig war. Diese Quelle wurde aber auch gleich nach Moskau weitergereicht und stand dem MfS nicht zur Verfügung.
Jahre nach der "Wende", die ich gern anders bezeichnen würde, aber es hier unterlasse, hatte ich in Frankfurt/Main mehrere Gespräche mit Heribert Hellenbroich dem ehemaligem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz und ehemaligem Präsidenen des Bundesnachrichtendienstes. Er war zu diesem Zeitpunkt Sicherheitsberater der Sicherheitsunternehmen IHS und WISAG von Claus Wisser. Es saßen sich sozusagen ehemalige Gegner am Tisch gegenüber, die sich jedoch mit Achtung und Respekt begegneten.
Hellenbroich war es auch, der in der Öffentlickeit für den Gleichbehandlungsstatus von Mitarbeitern beider bzw. aller Dienste im diesem Land plädierte. Wie wir auch wissen, bis heute ein erfolgloses Unterfangen.
So nun kann man diesen Beitrag zerreissen, aber ich halte nichts von Ikonen und Götzenbilder, auch wenn sie mein Wohnumfeld verzieren.

Vierkrug


Zitat von Vierkrug im Beitrag #138
Man hätte diesen Thread auch mit der Überschrift "50 Jahre James Bond" versehen können und man hätte dabei garnicht so verkehrt gelegen. Viele Beiträge hier erinnern mich daran und ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit immer mehr verwischt werden und einiges in das Reich der Mythen und Legenden einzuordnen ist. Stelle mir dabei immer wieder die Frage, ist es das Lechzen nach später Anerkennung, die es bis dato nicht gab, oder ist es eine besondere Form der Selbstdarstellung.
Jeder Dienst dieser Welt hatte seine Grundprinzipien in der Aufklärungs- und Abwehrarbeit, so auch der KGB und das MfS. Das waren keine Kindertagesstätten, wo man sich in Abwesenheit der Eltern anders bewegen konnte, wie es die häusliche Norm vorsah. Im MfS gab es ein Grundprinzip, das für jeden Mitarbeiter galt, egal auf welcher Stufe und im welchem Tätigkeitsbereich, man hatte nur soviel erfahren, wie zur unmittelbaren Aufgabenerfüllung notwendig war. Streifte man dabei den Verantwortungsbereich einer anderen Linie oder HA, dann wurde es schon problematisch. Dieses Grundprinzip galt auch bei Mitarbeitern, wo weitere Familienangehörige in der "Firma" tätig waren. Bei Familienfeiern war es ein absolutes Tabu. Wenn auch die HA vielleicht bekannt war, so wußten die anderen Familienangehörigen nichts von der Spezifik der Arbeit des Anderen. Und so blieb es bis zum Schluß und auch darüber hinaus.
Bei manchen Beiträgen hier habe ich den Eindruck, dass es sich um Szenen aus einem James Bond - Film handelt und man sehr locker und großzügig mit Arbeitsinstrumentarien der Aufklärungsarbeit umgeht. Wer soll das auch überprüfen ??? Zudem habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es sich bei den hier berichtenden Kundschaftern nicht um VIP´s der Aufklärung handelt. Sie sich aber gern auf einer Stufe mit einem Rainer Rupp u.a. sehen. Da sage ich nur, Schuster bleibe bei deinen Leisten. Ich hatte schon woanders geschrieben, Bescheidenheit ist eine der wichtigsten Tugenden auch für einen Kundschafter und nicht mehr Schein als Sein.
Ich habe in meiner über 20-jährigen Tätigkeit mit anderen befreundeten Schutz - und Sicherheitsorganen der sozialistischen Länder in Abwehrfragen zusammen gearbeitet. Kenne in Moskau auch das Gebäude am Dzierzynski - Platz nicht nur äußerlich. Diese Arbeit vollzog sich tagtäglich mit viel Akribi und Umsichtigkeit. Neben Erfolgen, gab es auch Niederlagen, die sehr schmerzlich waren. Deshalb halte ich auch nichts von einer Glorifizierung dieser Tätigkeit. Es war unser Klassen- und Kampfauftrag, den wir zu erfüllen hatten, so wie es die Angehörigen der GT an der Grenze zwischen den Systemen taten.
Es galt auch hier der Grundsatz, Jeder nach seinen Fähigkeiten.
Liebe Larissa, nehme es mir nicht übel, aber bei manchen deiner Ausführungen komme ich mächtig ins Grübeln und ins Schwitzen. Wer für den KGB arbeitete, konnte nie für das MfS arbeiten, da gab es dann keine Freundschaft mehr. Wir haben den zuständigen Direktoraten des KGB unsere Erkenntnisse weitergeleitet, aber niemals umgekehrt. Ich will hier auch nicht weiter darauf eingehen. Nur soviel, ich hatte mit den Genossen in Karlshorst und auch in Moskau zu tun, da hast du noch unter den Fittichen ihrer Majestät bzw. von Onkel Sam gelebt !!! Also immer schön auf dem Teppich bleiben und nicht zu Höhenflügen ansetzen, der Absturz kann sehr, sehr schmerzlich sein.
Ein paar Gedanken zu den hier erwähnten "Romeos". Es gab sie und sie wurden auch zielgerichtet eingesetzt um aufzuklären und abzuwehren. Denn Aufklärung und Abwehr schliessen sich nicht aus, sie bedingen sich, wenn es um das Ziel und das Ergebnis geht.
Auch im meinem Verantwortungsbereich wurde mit Romeos gearbeitet, um an bestimmte Informationen zu gelangen bzw. bereits vorliegende Erkenntnisse bestätigt zu bekommen. Dabei ging es vorrangig um wissenschaftlich-technisches Know-how und da konnte man wahrlich keine Oberflächenschwimmer einsetzen. Da ging es um Fach- und Sachkompetenz !!! Ebenso versuchte die Gegenseite mit ihren "Julias" zum Erfolg zu kommen, was ihr auch teilweise gelang. Es war immer eine Arbeit mit Erfolgen, aber auch mit sehr schmerzhaften Niederlagen, die auch sehr weh taten.
Ich habe mittlerweile aus meiner langjährigen Tätigkeit meine eigene Sicht- und Betrachtungsweise gewonnen und wundere mich nur, wer sich so alles momentan als Zeitzeuge aufschwingt und seine Erfahrungen schriftlich zur Kenntnis bringt. Manch einer sollte es sein lassen, wenn er es nicht besser weiß und kann. Es gibt ein grundlegendes Werk, dass heißt "Angriff und Abwehr" und darin ist im Wesentlichem auch alles gesagt. Alle anderen Publikationen sehe ich mittlerweile als Selbstprofilierungs- Selbstdarstellungsversuche, wo ich mich frage, Cui bono? (lateinisch für Wem zum Vorteil? - das fragte sich schon Marcus Tullius Cicero).
Einige User dieses Forums habe ich in den vergangenen Jahren auf unterschiedliche Veranstaltungen gesehen, getroffen und auch gesprochen. Deshalb bin ich ein wenig verwundert über ihre Positionierungen hier. Sie haben aus berufenen Munde in den Gesprächen und Foren die Realität erfahren. Ist es vielleicht auch nur die Sehnsucht, in eine andere Welt einzukehren, wo sich Feen und Trolle tummeln ??? Schon die Gebrüder Grimm haben ihre Geschichten aus dem wahrem Leben der Menschen begründet - sie sind uns heute als Grimm´s Märchen bekannt.
Ich bitte um Entschuldigung, wenn sich dieser oder jener auf den Schlips getreten fühlt, aber man sollte die Realitäten nicht mit dem Wunschzettel für Weihnachten verwechseln.
Abschließende Bemerkung zum westdeutschem VVS. Die Vielzahl der westdeutschen Dienste und ihr unkoordiniertes Handeln (auch heute noch) erleichterte das Infiltrieren. Und hier habe ich schon wieder ein Problem mit Larissas Schilderungen. Gehe aber nicht näher darauf ein.
Der westdeutsche VVS mußte einige bittere Niederlagen hinnehmen, die er ebenso wenig verkraftete, wie das MfS die Stiller-Flucht.
Die größte Niederlage des VVS war jedoch der Übertritt seines Spitzenmannes Hansjoachim Tiedge, der im VVS u.a. viele Jahre für die Abwehr der DDR-Aufklärung zuständig war. Diese Quelle wurde aber auch gleich nach Moskau weitergereicht und stand dem MfS nicht zur Verfügung.
Jahre nach der "Wende", die ich gern anders bezeichnen würde, aber es hier unterlasse, hatte ich in Frankfurt/Main mehrere Gespräche mit Heribert Hellenbroich dem ehemaligem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz und ehemaligem Präsidenen des Bundesnachrichtendienstes. Er war zu diesem Zeitpunkt Sicherheitsberater der Sicherheitsunternehmen IHS und WISAG von Claus Wisser. Es saßen sich sozusagen ehemalige Gegner am Tisch gegenüber, die sich jedoch mit Achtung und Respekt begegneten.
Hellenbroich war es auch, der in der Öffentlickeit für den Gleichbehandlungsstatus von Mitarbeitern beider bzw. aller Dienste im diesem Land plädierte. Wie wir auch wissen, bis heute ein erfolgloses Unterfangen.
So nun kann man diesen Beitrag zerreissen, aber ich halte nichts von Ikonen und Götzenbilder, auch wenn sie mein Wohnumfeld verzieren.

Vierkrug




Vor allen Dingen sollte sich LARISSA Deinen tollen Beitrag mal soo richtig durchlesen - bei ihr könnte es sich um verspätete Geltungssucht handeln !!


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#150

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:31
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von GZB1 im Beitrag #147
Wenn sich frühere Chefs hinstell(t)en und bereits vor 10 Jahren ihre Sicht/ Bücher präsentierten,

warum soll das kleineren Zahnrädern, nach über 20 Jahren, nicht auch erlaubt sein, um somit ihre Sicht des Erlebten darzustellen?


Na ja,die kleinen Zahnraeder muessen mitunter noch drauf achten was sie schreiben.


passport und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#151

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:32
von Fritze (gelöscht)
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Hey Micos ,Du trägst ja ganzschön dick auf ! Biste Dir so sicher mit Deiner Meinung ,daß Du jemand Geltungssucht unterstellen tust oder quatschst Du nur Phrasen nach ? Ich glaube, da iss ne kleine Entschuldigung fällig.


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#152

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:33
von Gelöschtes Mitglied
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[/quote] MICOS

Vor allen Dingen sollte sich LARISSA Deinen tollen Beitrag mal soo richtig durchlesen - bei ihr könnte es sich um verspätete Geltungssucht handeln !![/quote]

Bei Dir koennte es sich doch sicherlich um marginale Arschwischer und Radfahrer Taetigkeit halten oder blaest Du immer in das Horn des anderen. Speichellecker nennt man so etwas auch. Sagte man mir eben.

Bringe doch noch einmal den tollen Beitrag rein, und ein viertes Mal noch dazu. Diese Geltungssucht des Herrn ist fuer alle erkenntlich, ob sie es wahr haben wollen oder nicht.
Weichmolch,meine Tochter will nicht mehr korrigieren, ich habe es Dir gesagt, und Jens habe ich es gerade heute Morgen auch gesagt, dass es so kommen wuerde. Also ziehe ich mich zurueck, mache mit dem Thread was Du willst. Es hat auch keinen Sinn zu posten, wie ich es eben vorhatte. Selbst diese VS VERTRAULICH, amtlich-geheimgehalten, so heissen sie genau, wuerde hier bei den Kleinhirnen und geltungssuechtigen Kleinkraemern nichts bringen.

Ich bin seit ueber 2 Jahren hier im Forum. Ich bin ein bunter Vogel und ich kann nicht aendern wie ich bin. Ich habe meine Geschichte und die ist 'anders als die anderen, und zwar vom 1948 an. Deshalb muss ich mir diese Frechheiten nicht bieten lassen. Wenn das so hier verstanden wird, dann bitte ich hier die Admins darum, dass ich hier entschuldigt bin, macht alleine weiter. Es wird sicher noch sehr interessant werden, wenn solche Breitkapitalisten zu Wort kommen.
Bei allen Verlusten die ich hatte, ist das traurigste Kapitel in meinem Leben, dass ich fuer solche Arschloecher mein Leben aufs Spiel gesetzt habe. Ich hatte heute Morgen eine Geschichte aus dem weiteren Millieu des K15 verfasst. Schwamm drueber.
Wie auch mein US Ehemann, als auch mein russicsher Ehemann heute sagte mir, "ich liebe Dich, mache das Buch zu, es sind Deutsche, und mit denen wirst Du nicht klarkommen.
Gruesse an alle Kameraden, die wissen wovon ich spreche, alle Freunde und sonstigen Lieben, die damit nicht gemeint sind, und die ich hier vermissen werde.
Eure Larissa


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 15:34 | nach oben springen

#153

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:36
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #150
Zitat von GZB1 im Beitrag #147
Wenn sich frühere Chefs hinstell(t)en und bereits vor 10 Jahren ihre Sicht/ Bücher präsentierten,

warum soll das kleineren Zahnrädern, nach über 20 Jahren, nicht auch erlaubt sein, um somit ihre Sicht des Erlebten darzustellen?


Na ja,die kleinen Zahnraeder muessen mitunter noch drauf achten was sie schreiben.




Ja, selbst ganz große (langjährig verstorbene) Chefs sollten das. Über Auswirkungen kannste ja mal bei KID nachfragen.


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#154

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:38
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von GZB1 im Beitrag #153
Zitat von seaman im Beitrag #150
Zitat von GZB1 im Beitrag #147
Wenn sich frühere Chefs hinstell(t)en und bereits vor 10 Jahren ihre Sicht/ Bücher präsentierten,

warum soll das kleineren Zahnrädern, nach über 20 Jahren, nicht auch erlaubt sein, um somit ihre Sicht des Erlebten darzustellen?


Na ja,die kleinen Zahnraeder muessen mitunter noch drauf achten was sie schreiben.




Ja, selbst ganz große (langjährig verstorbene) Chefs sollten das. Über Auswirkungen kannste ja mal bei KID nachfragen.



Brauche nicht nachfragen,kenne die Auswirkungen bis heute.
Ja,bei Jens speziell auch(M.W.).


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 15:39 | nach oben springen

#155

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 15:47
von mannomann14 | 625 Beiträge

nana Larissa,
du sollst doch nicht immer drohen.
Nix ist jetzt mit einfach "wechlopen" ,wie man bei uns in Meckelbörg sagt, du schreibst schön weiter. Seit wann läßt du dich von deinem Weg abbringen? Nur weil einmal ein Gegenwind kommt? Sei mal ehrlich, rechnen mußtest du doch aber auch mit Meinungen,die deiner nicht entsprechen.
ich persöhnlich hoffe noch mehr zu lesen,vieleicht helfen da ja noch andere mit aus
gruß mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#156

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 16:02
von KID | 234 Beiträge

Ich sage nur ganz schnell was zu diesem auch entgleisten Thema: Arbeitsprinzip des MfS hin oder her... Ein Prinzip hat man wohl vergessen. Man laesst den Agenten/Spion/Kundschafter nicht einfach fallen, wenns einmal heiss wird. Und als Kapitaen des Schiffes MfS oder HVA, sorgt man dafuer, dass die Besatzung ZUERST das sinkende Schiff verlaesst, ehe man sich in das letzte Rettungsbot begibt. Es gab nach der Wende sehr viele Kapitaene mit trockenen Fuessen, waehrend ihre Besatzungen laengst untergegangen waren. Man sollte sich schaemen.

Ihr, die sogenannten Experten, die sich in den Kreisen des KGBs usw verkehrten, sollten lieber schweigen. Es haben viele wertvolle Agenten viele Jahre gesessen. Die ueberwiegende Mehrheit der FO und deren Vorgesetzten haben nicht gesessen. Es sei denn auf einem recht zufriedenen und fetten Arsch hinter einem Schreibtisch in der Ruschestrasse.

Es weiteres Prinzip, das dieser Fuehrung am 'Arsch vorbeigegangen ist', nicht Unwahrheiten und Schwachsinn ueber ihre Agenten zu schrieben, waehrend diese noch im Knast sitzen. Der hochgelobte Wolf tat genau das, und sorgte dafuer, dass ich zwei jahre die Sonne nicht mehr sah. Er haette mir wenigstens ein Kochbuch schicken koennen. Wo bleiben die Prinzipien, 'Genossen'???

Wir wollen aber nicht heute uber die Prinzipien der guten 'Kommunisten' weiterreden, ueber Geldwaesche, Unterschlagung und Diebstahl des Volkseigentums. Das verlangt von mir heute zuviel Zeit. Dieser Steinzeitkommunist wurde von der Fuehrung der HVA und vom Fuehrunsgoffizer dem Feind ueberlassen. Klar, dass Leute aus deren Reihen uns noch angreifen, und bestimmen, was wir dann schrieben duerfen. Ihr kolossales Versagen ist peinlich, und mit Recht. Der Konflikt ist schon vorprogrammiert.

Jens


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 16:07 | nach oben springen

#157

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 16:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von mannomann14 im Beitrag #155
nana Larissa,
du sollst doch nicht immer drohen.
Nix ist jetzt mit einfach "wechlopen" ,wie man bei uns in Meckelbörg sagt, du schreibst schön weiter. Seit wann läßt du dich von deinem Weg abbringen? Nur weil einmal ein Gegenwind kommt? Sei mal ehrlich, rechnen mußtest du doch aber auch mit Meinungen,die deiner nicht entsprechen.
ich persöhnlich hoffe noch mehr zu lesen,vieleicht helfen da ja noch andere mit aus
gruß mannomann


Wenn Gegenwind stinkt, dann ist nicht gut! Ist wie Skunk auf Strasse, den man riecht lange bevor man erreicht den Kadaver und einen Kilometer hinterher……
Habe eben mit Jens tuechtig gelacht! Er hat mir geschrieben. Mir gehts super. Du weisst doch Mannoman, ich ‘liebe doch alle Menschen’ hahahahahaha Muss doch diesen Arschloechern eine Freude machen, und wenn es fuer fuenf Minuten ist! muss mich aber auch an meinen Mann halten, der mitlesen in der Ferne und ganz schoen ausser sich und einen ganz schoen dicken Hals hat. Ich habe schon beruhigt ihn.
Tochter bleibt fest, will nicht mehr korrigieren, hat geweint, Bastards, DAS nehme ich Euch uebel, nicht das was Ihr schreibt. Sie hat mich begleitet ueber viele Jahre, vor allem als ganz junger Mensch und alles voll miterlebt, was dann mit der Mama passierte. Sie hat im kleinen Zeh mehr Staerke dieses Maedchens als andere im ganzen Korper.


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 16:11 | nach oben springen

#158

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 16:17
von Weichmolch (gelöscht)
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Na, da wollen wir doch mal wieder die Emotionen rausnehmen - bestimmte Beiträge bewertet die Leserschaft von ganz allein. Da muss ich nicht eingreifen, zumindest nicht administrativ.

Auch ich mach mir so meine Gedanken, wer sich zum Richter oder Maßstab erhebt.

Weichmolch


passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 16:18
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Habe eben mit Jens tuechtig gelacht! Er hat mir geschrieben. Mir gehts super. @Larissa

Nun hat KID ja geschrieben das er seine Krankenversicherung gekündigt hat,also ich hätte da nichts zu lachen,und mir würde es bei den Gedanken auch nicht Super gehen.


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#160

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 16:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #159
Habe eben mit Jens tuechtig gelacht! Er hat mir geschrieben. Mir gehts super. @Larissa

Nun hat KID ja geschrieben das er seine Krankenversicherung gekündigt hat,also ich hätte da nichts zu lachen,und mir würde es bei den Gedanken auch nicht Super gehen.



Hello Pit59 In unsrem Privatgespraech ging es um etwas anderes. Wir haben immer Probleme, so oder so, deshalb koennen wir unter Umstanden weitaus lachen mehr als andere...................


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