#121

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 20:59
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hier noch ein wenig wie es in meinem Arbeitsbereich aussah, wird doch so viel angenommen.

Geheimdienstler sassen in allen nur erdenklichen Positionen, nicht nur beim Militaer und in hoechst lukrativen Positionen des politischen Geschehens. Die sog. Wirtschaftsspionage umfasst einen riesigen Bereich, hier geht es nicht nur darum, dass z.B. VW auf die neuen Fordmodelle und vice versa achtet; neben allen anderen Bereichen ist es heute, ebenso wie damals unerlaesslich, fuer die Grossmaechte in der heutigen Wirtschaftssituation ‘up to date’ zu sein. Zu wissen wer mit wem Vertraege machte war wichtig. Dass Spanien mit der Lufthansa ueber Ausbildungsvertraege verhandelte, wusste der Osten, bevor ueberhaupt die Vertraege unterschrieben waren.
Dieses Wissen hatte andere, aber oft auch verwandte Folgen, fuer den Kampf um das Gleichgewicht in der Welt. CIA Beamte sassen schon immer unter uns und sahen dem kleinen deutschen BRD Bruder ueber die Schulter in den Firmen.

Die Erforschung von Laserstrahlen war fuer den militaerischen Bereich mehr als interessant, wobei diese auch im wirtschaftlichen Bereich Forschung angesiedelt waren. Hier soll ich lt. Zeitungsberichten auch 'Dienste' geleistet haben.
Vielleicht habe ich dabei an meine Lieblinge Laika und Gagarin gedacht, als ich 1982 die Star Wars Rede von Reagan und des angeblichen ‘Evil Imperiums’ mir anhoeren musste.
Konstruktionsplaene u.a. der Gepardklasse (143A) bei der Kuwaitischen Marine. Was das bedeutete, muss ich nicht erklaeren fuer meinen Nebenberuf. Bei aller restriktiven Exportpolitik von Kriegsmaschinerie aus Deutscher Herstellung, waren es Milliardenauftrege Anfang der 80iger, hier mit hoher Geheimhaltungsstufe, ein Auftrag der von der Bundesregierung ueberwacht wurde. Schnellboote/Patroullienboote wurden in Auftrag gegeben, und mussten auf die Sonderwuensche der Araber was Inneneinrichtung anbelangte, umgeruestet werden. Vergoldetes und Mahagoni gab es nicht in den Ausfuehrungen der Deutschen Marine. ‘Die Soehne der Wueste lernen Schwimmen’, hiess es am Ende des Projektes. Das war weit untertrieben. Die Mannschaften der insgesamt in Auftrag gegebenen Boote wurden von A-Z ausgebildet von der Deutschen Marine. In Bremen, Schulung und Praktikum auf einem Unterarm der Weser, und an anderen Orten, so in Wilhelmshaven und Friedrichshafen. Beim ueberwiegenden Anteil dieser eingeflogenen ‘Crews’ fehlte die einfachste schulische Vorbildung. Um das zu erklaeren, muss man wissen, dass selbst der Colonel und Befehlshaber des KMLO noch in einem Zelt geboren wurde.Die Stadt Kuwait, wurde in infolge des Oelgeschaefts in nur wenigen Jahren aus dem Sand gestampft. Ich fuege hinzu, viele der Kuwaitis sprachen perfekt Deutsch und waren z.B. auf der britischen Insel in den besten Akademien und Universitaeten geschult worden, nicht aber das gemeine Fussvolk, bestehend aus Kuwaitis, Iraner und Pakistani. Bei der Mehrheit war es ein ungewoehnlich schwieriges Unterfangen, nautisches Wissen an den Mann zu bringen, wenn sie nicht mal wussten, dass 10 cm ein Dezimeter war. Was das bedeutete fuer die nautische Schulung, wird hier jeder Ausbilder wissen. Die Mentalitaetsfrage war eine grosse zusaetzliche Barriere. Es ging bis in die hoechsten Instanzen, als die arabischen Offiziere und Mannschaften sich nicht unter dem Befehl der Deutschen Marine Offiziere und Ausbilder begeben wollten. Es war ganz einfach so, dass auch die deutsche Mentalitaet nicht zuliess, mit diesen Arabern einen ‘anderen Weg’ zu gehen. Hier war Vermittlung angesagt. Es wurde in diesen Bueros nur in englischer und arabischer Sprache sich unterhalten. Der einen wie der anderen Seite beizubringen was die deutsche Disziplin und andererseits islamische Weltanschauung war, war eine Strafe und gleichzeitig eine interessante Aufgabe, aber brachte wenig ein, bis das gesamte Unternehmen und ein milliardenschwerer Auftrag auf der Kippe standen. Alle Muehen brachten keine grosse Wende. Nach pompoeser Indienststellung des 1. Bootes mit Ehrenguesten, wurde das Prunkstueck am naechsten Tag prompt gegen die Kaimauer gerammt, aber richtig! Ich sehe noch die verzweifelten Gesichter der Marine Ausbilder. Dass ich als Ostagentin inmitten dieses Chaos residierte sozusagen, das war zwar arbeitsreich aber vorteilhaft.


zuletzt bearbeitet 12.11.2012 21:03 | nach oben springen

#122

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:05
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Gab es nach der Wende für Dich neue Möglichkeiten in diesen Bereich weiter zu arbeiten oder viel alles einfach so zusammen?


Grüße


zuletzt bearbeitet 12.11.2012 21:13 | nach oben springen

#123

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:08
von seaman | 3.487 Beiträge

ü


zuletzt bearbeitet 12.11.2012 21:12 | nach oben springen

#124

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:12
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von maxel22 im Beitrag #122
gelöscht



verbessert hatte ich unten, arbeitsreich und vorteilhaft
Ich schreibe nie directly in den Beitrag, sondern immer in Word and kopiere dann. Und ich entschuldige mich gerne, aber da steht auch 10 cm ein Dezimeter....... falls ein Dezimeter etwas anderes ist heute, dann gehe ich in den Busch nach Afrika...........


nach oben springen

#125

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:14
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Larissa im Beitrag #124
Zitat von maxel22 im Beitrag #122
gelöscht



verbessert hatte ich unten, arbeitsreich und vorteilhaft
Ich schreibe nie directly in den Beitrag, sondern immer in Word and kopiere dann. Und ich entschuldige mich gerne, aber da steht auch 10 cm ein Dezimeter....... falls ein Dezimeter etwas anderes ist heute, dann gehe ich in den Busch nach Afrika...........



ich hatte es gemerkt Habe an dieser Stelle dann meine eigentliche Frage gestellt.

Nein in den Busch musst Du nicht eher ich ;)

Grüße


zuletzt bearbeitet 12.11.2012 21:26 | nach oben springen

#126

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:16
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #123
ü



wolltest Du mir ein rischtges ü schenken seaman?....................................... kommt noch, dass ich damit arbeiten kann.. Mein neues Keyboard hat alles, sogar ein Eurozeichen, richtige Umlaute und ein sz aber das z und das y sind vertauscht........bis ich umlerne wieder geht das so schneller mit dem alten..............


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2012 21:16 | nach oben springen

#127

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:25
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

maxel22 in #120. Stimmt, das möchten wir nicht erleben. Ich versuche auch, meinem Sohn (22) schonend aber deutlich beizubringen, daß er sich im Laufe seines Lebens mit enormen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen konfrontiert sehen wird und da nur so seine Chancen erhöhgen kann, indem er möglichst viel kann und weiß. Maxel22, wir werden es nicht beeinflussen können und wenn die zeit dazu reif wird, werden die dann handelnden Akteure keine Rücksicht darauf nehmen. Dann wird es wieder auf beiden Seiten der Barrikaden heißen, daß es um Alles geht. Die Einen haben, wenn m.E. nicht alles, aber sehr viel zu verlieren, die anderen Nichts mehr zu verlieren. Das ist wie mit einem Erdbeben. Die Spannungen können sich in vielen kleinen Einzelbeben abbauen und keinen großen Schaden anrichten oder aber sich so lange anstauen, bis es richtig rumst (siehe Tsunami am 26.12.2004).



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#128

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:26
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von maxel22 im Beitrag #122
Gab es nach der Wende für Dich neue Möglichkeiten in diesen Bereich weiter zu arbeiten oder viel alles einfach so zusammen?
Grüße


Das ist bei weitem die beste Frage des Tages. Es gab fuer mich andere Waende als die Wende


nach oben springen

#129

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Larissa im Beitrag #128
Zitat von maxel22 im Beitrag #122
Gab es nach der Wende für Dich neue Möglichkeiten in diesen Bereich weiter zu arbeiten oder viel alles einfach so zusammen?
Grüße


Das ist bei weitem die beste Frage des Tages. Es gab fuer mich andere Waende als die Wende




Ja ich weiß ja, aber ich meine damit das bestimmt die eine oder auch andere Seite weiter Interesse an Deinen Fähigkeiten hatte oder nicht?

Grüße


zuletzt bearbeitet 12.11.2012 21:34 | nach oben springen

#130

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:46
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von maxel22 im Beitrag #129
Zitat von Larissa im Beitrag #128
Zitat von maxel22 im Beitrag #122
Gab es nach der Wende für Dich neue Möglichkeiten in diesen Bereich weiter zu arbeiten oder viel alles einfach so zusammen?
Grüße


Das ist bei weitem die beste Frage des Tages. Es gab fuer mich andere Waende als die Wende

Ja ich weiß ja, aber ich meine damit das bestimmt die eine oder auch andere Seite weiter Interesse an Deinen Fähigkeiten hatte oder nicht?
Grüße



Nu gehts aber ans eingemachte! Dabei bin ich gerade aus der Pelle gekrochen hier........... Welche Faehigkeiten meinst Du Maxel? kochen kann ich gut, dass ich nicht auf Maenner verzichten werde Zeit meines Lebens wisst Ihr auch schon, ich kann malen und bin sehr sportlich, spreche veschiedene Sprachen........... was kann er nur meinen? oooooohhhhhhhhhh das sind Fragen. Ich koennte luegen, wenn ich diese nicht beantworte, dann falle ich auch auf. Oder ich schreibe Dir eine PN, dann wird man Dich spaetestens zwei Stunden danach tot auffinden. Meine Richter und Gutachter und diese schlauen Menschen alle um mich, die uebrigens sehr nett waren teilweise, sahen es so, dass ich mich weiterhin im Metier befand. Der Staatsanwalt mahnte mich eindringlich, aber meiner Vielseitigkeit tat das keinen Abbruch..... Das war ein gutaussehender Mann, OT OT aber er war sehr sehr wuetend mit mir, mein Verteidiger auch......Ich verliess diese gastfreundliche Nation verbotenerweise 1991 und ging sofort nach Hause zu Lenina, wo es viel Arbeit gab, und ab 2001 lebte ich in den USA, wo ich noch lebe zwischendurch. Und wenn die Dewushka nicht gestorben ist, lebt sie noch heute, in Russland, USA und Germany, Stippvisiten nach England um mal anstaendig Pie zu essen einbegriffen.

meine Tochter, die diese Berichten korrigiert ist am Ende.......................


zuletzt bearbeitet 12.11.2012 21:48 | nach oben springen

#131

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 21:56
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Larissa im Beitrag #130
Zitat von maxel22 im Beitrag #129
Zitat von Larissa im Beitrag #128
Zitat von maxel22 im Beitrag #122
Gab es nach der Wende für Dich neue Möglichkeiten in diesen Bereich weiter zu arbeiten oder viel alles einfach so zusammen?
Grüße


Das ist bei weitem die beste Frage des Tages. Es gab fuer mich andere Waende als die Wende

Ja ich weiß ja, aber ich meine damit das bestimmt die eine oder auch andere Seite weiter Interesse an Deinen Fähigkeiten hatte oder nicht?
Grüße



Nu gehts aber ans eingemachte! Dabei bin ich gerade aus der Pelle gekrochen hier........... Welche Faehigkeiten meinst Du Maxel? kochen kann ich gut, dass ich nicht auf Maenner verzichten werde Zeit meines Lebens wisst Ihr auch schon, ich kann malen und bin sehr sportlich, spreche veschiedene Sprachen........... was kann er nur meinen? oooooohhhhhhhhhh das sind Fragen. Ich koennte luegen, wenn ich diese nicht beantworte, dann falle ich auch auf. Oder ich schreibe Dir eine PN, dann wird man Dich spaetestens zwei Stunden danach tot auffinden. Meine Richter und Gutachter und diese schlauen Menschen alle um mich, die uebrigens sehr nett waren teilweise, sahen es so, dass ich mich weiterhin im Metier befand. Der Staatsanwalt mahnte mich eindringlich, aber meiner Vielseitigkeit tat das keinen Abbruch..... Das war ein gutaussehender Mann, OT OT aber er war sehr sehr wuetend mit mir, mein Verteidiger auch......Ich verliess diese gastfreundliche Nation verbotenerweise 1991 und ging sofort nach Hause zu Lenina, wo es viel Arbeit gab, und ab 2001 lebte ich in den USA, wo ich noch lebe zwischendurch. Und wenn die Dewushka nicht gestorben ist, lebt sie noch heute, in Russland, USA und Germany, Stippvisiten nach England um mal anstaendig Pie zu essen einbegriffen.

meine Tochter, die diese Berichten korrigiert ist am Ende.......................




nee ich will noch etwas Leben also keine PM

grüße


nach oben springen

#132

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 12.11.2012 23:46
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #14
hallo larissa ! mal ne frage , wie ist deine meinung zu verdeckten oder inoffiziellen mitarbeitern des mfs ? ein muß für jeden geheimdienst oder überflüssig ? hat zwar jetzt nicht's unmittelbar mit 'agententum' zu tun aber um 'informationsabschöpfung' oder ?



Bin zwar nicht @Larissa.

Aber irgendwie ist Deine Frage wirklich merkwürdig.Tschuldigung, kindlich naiv.

Irgendwie kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, das Du von @Larissa einen Persilschein haben möchtest?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen

#133

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 02:13
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von josy95 im Beitrag #132
Zitat von frank im Beitrag #14
hallo larissa ! mal ne frage , wie ist deine meinung zu verdeckten oder inoffiziellen mitarbeitern des mfs ? ein muß für jeden geheimdienst oder überflüssig ? hat zwar jetzt nicht's unmittelbar mit 'agententum' zu tun aber um 'informationsabschöpfung' oder ?



Bin zwar nicht @Larissa.

Aber irgendwie ist Deine Frage wirklich merkwürdig.Tschuldigung, kindlich naiv.

Irgendwie kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, das Du von @Larissa einen Persilschein haben möchtest?

josy95


Die Frage war Dumm gestellt, gebe ich zu. Ich als Laie sehe in TV usw. das Menschen in dieser Branche von anderen Diensten übernommen wurden ohne das man je etwas gehört hat, also auch ohne Anlage. Ich wollte einfach Wissen, ob es auch ein Vorteil sein konnte Doppel Agent gewesen zu sein. Wenn ich mit der Frage etwas zu nahe getreten bin, dann möchte ich mich entschuldigen.

Grüße


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 02:23 | nach oben springen

#134

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 06:59
von Gelöschtes Mitglied
avatar

[/quote]
Bin zwar nicht @Larissa.
Aber irgendwie ist Deine Frage wirklich merkwürdig.Tschuldigung, kindlich naiv.
Irgendwie kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, das Du von @Larissa einen Persilschein haben möchtest?
josy95[/quote]
[/quote]

irgendwie habt Ihr Eure Fragen und Antworten vertauscht, aber ist auch voellig egal.

Ich gebe keinem einen Persilschein - am allerwenigsten mir selber. Wir sind genauso wenig dazu berechtigt, anderen etwas vorzuhalten, wie wir keinem die Verantwortung fuer sein Tun und Denken abnehmen koennen. Wut und Rache sind das groesste Uebel der Menschheit, (ausser Kapitalismus -um auch meine Gegener auf die Palme zu bringen heute Morgen Hier kamen einige gute Ansaetze gestern zur heutigen Menscheit und den Visionen, die wir alle einmal hatten.

Beginnen wir den Tag mit einem der ganz Grossen der Geschichte:

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken. Mahatma Gandhi


nach oben springen

#135

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 07:55
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #122
Gab es nach der Wende für Dich neue Möglichkeiten in diesen Bereich weiter zu arbeiten oder viel alles einfach so zusammen?


Grüße

Maxel, ich muss über Deine Frage schmunzeln....... Mir ist die Antwort klar, auch ohne Larissa's Hinweis, dass sie gut kochen kann etc....

Schau mal, wir schreiben und lesen hier Geschichtsbücher. Von einer Zeit von vor über 20 Jahren. Viele von uns haben an dieser Geschichte damals mitgeschrieben, der eine kleinere Kapitel, der andere etwas grössere. Ganz Wenige haben alle Zusammenhänge dieses Pussel-Spiels gekannt.
Heute versuchen wir hier - mit Abstand und Gelassenheit, so gut wie es jedem möglich ist - dieses Pussel zu vervollständigen. Um etwas für die Gegenwart und die nahe Zukunft daraus zu lernen. Mehr nicht.

Ich spinn jetzt mal weiter:
Und in 20 Jahren werden wir (oder unsere Kinder) das nächste Kapitel an Erinnerungen aufschreiben - über die vergangenen 20 Jahre einschliesslich der Gegenwart. Dann haben sich die Emotionen zu vielen Dingen auch wieder ein wenig beruhigt...
Um Geschichte zu bewerten, braucht es eben notwendigerweise ein wenig Abstand, denke ich.

Also: ich denke, es ist noch ein wenig zu früh, die Frage so zu stellen.
Dass "Kundschafter" kein gewöhnlicher "Job" ist, sondern eine Berufung, eine Leidenschaft, ist doch wohl deutlich geworden.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch, der ein solches Leben lebt, irgendwie "die Füsse stillhalten " kann.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 13.11.2012 08:16 | nach oben springen

#136

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 09:15
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Passt irgendwie zum Thema. Der Rücktritt des Geheimdienstchefs, die Ermittlungen gegen den Oberkommandierenden in Afghanistan, die Hausdurchsuchung bei der Biografin Broadwell und die Ermordung des US Botschafters in Libyen..?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/pe...l-a-866652.html
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amer.../story/15162483
Theo


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#137

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 09:42
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #136
Passt irgendwie zum Thema. Der Rücktritt des Geheimdienstchefs, die Ermittlungen gegen den Oberkommandierenden in Afghanistan, die Hausdurchsuchung bei der Biografin Broadwell und die Ermordung des US Botschafters in Libyen..?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/pe...l-a-866652.html
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amer.../story/15162483
Theo


Passt genau Theo zu dem, was ich unten gerade habe geschrieben.
Die ganz Grossen gehen eben mit halbwegs gerueffelten Federn, aber dann still und leise, und ohne sich um ihren Lebensabend zu fuerchten in finanzieller und anderer Ansicht...... und ab und zu bleibt einer auf der Strecke..............Die, die nicht pariert haben, oder sich zu weit aus dem Fenster gelehnt haben haben, wird sich nie aendern. Zeigt sich doch, wie schlammig es sogar vor dem dunklen Haus ist.

von Jobnomade:
Dass "Kundschafter" kein gewöhnlicher "Job" ist, sondern eine Berufung, eine Leidenschaft, ist doch wohl deutlich geworden.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch, der ein solches Leben lebt, irgendwie "die Füsse stillhalten " kann.
Gruss Hartmut
[/quote]


Ein gewoehnlicher Nebenjob sicher nicht; ob eine Berufung, sicher nicht in jedem Fall, eine Leidenschaft? Ich will aus meinem Buch zitieren mit Aussagen, die aus meinem Gutachten teilweise stammen:

".........gewiss gehoerte sie nicht zur Kategorie der Agenten, die nur vorgaben, stark zu sein, aber ihre Angst nie zeigten. Auch gehoerte sie nicht zu den Aengstlichen, die ihre Angst nie verbergen konnten, aber ihren Job unbeirrt weiter hektisch ausfuehrten und den Kopf in den Sand steckten. Sie gehoerte auch nicht zu denen, die ihren Job ausfuehrten, obwohl sie im Grunde die groessten Drueckeberger waren.
Sie liebte das Leben und ihre Abenteuer im Labyrinth, zumal sie auf ihren langen Weg zur Kommunistin avanciert war und ihre Liebe fuer die Sowjetunion, und fuer die Geschunden dort und anderswo, alles ueberragte.
Weder hatte sie Angst, noch wollte sie sich druecken, aber Tatsache war, dass sie ihre Schublade gefunden und sich verbarrikardiert hatte. Sie wusste von Anfang an, wohin sie gehoerte, und musste ihr bestes Spiel abgeben, um das andere Ufer zu erreichen. Die Tatsache, dass die westliche Intelligenz immer noch glaubte, sie auf ihrer Seite zu haben war einerseits erschreckend, andererseits ein riesiger Vorteil fuer ihre Arbeit."

Wenn ich heute hoere wie verschiedene 'Groessen' um sich finanziell abzusichern 'auspacken' (auspacken wollen, oder sich als 'Auspacker' geben) dann kann ich nur noch mich angewidert abwenden. Wir koennen viel erzaehlen, viele Geschichten erleuchten, und Insiderwissen ueberbringen in unseren Buechern und Aussagen, aber 'auspacken' im ueblichen Sinne in diesem Milieu, die traeumen diese Herrschaften, deswegen viele von ihnen sich nicht mehr zu erkennen geben duerfen. Ein tolles Leben im Nachhinein, sich staendig zu fuerchten, dass es nicht der Baecker ist, der die Broetchen bringt. Fuer mich haben diese die Rechnung ohne den Wirt gemacht und ich bedaure diese Gestalten nicht.

Kundschafter/Spione, koennen nie mit einem gewissen Stempel versehen werden. Das koennen wir selbst mit Menschen in einem normalen Leben kaum tun. Unsere Wege koennen immer verfolgt werden im Zeitalter von Big Brother, aber Gehirnwindungen und das innerste eines Menschen sind unentdeckbar. Das Laecheln eines Menschen sagt nichts aus ueber das, was dieser denkt oder vor hat.
Es gehoerte eine gute Portion Sturheit und auch Selbstsicherheit dazu, um bestehen zu koennen auf einer solcher Buehne, und zwar tagein, tagaus, in einer Welt, das weit entfernt der eigenen war. Mit Menschen diplomatisch umzugehen war einer dieser 'Zierden' auch wenn einem zum Kotzen zu mute war.


nach oben springen

#138

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 09:58
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Man hätte diesen Thread auch mit der Überschrift "50 Jahre James Bond" versehen können und man hätte dabei garnicht so verkehrt gelegen. Viele Beiträge hier erinnern mich daran und ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit immer mehr verwischt werden und einiges in das Reich der Mythen und Legenden einzuordnen ist. Stelle mir dabei immer wieder die Frage, ist es das Lechzen nach später Anerkennung, die es bis dato nicht gab, oder ist es eine besondere Form der Selbstdarstellung.
Jeder Dienst dieser Welt hatte seine Grundprinzipien in der Aufklärungs- und Abwehrarbeit, so auch der KGB und das MfS. Das waren keine Kindertagesstätten, wo man sich in Abwesenheit der Eltern anders bewegen konnte, wie es die häusliche Norm vorsah. Im MfS gab es ein Grundprinzip, das für jeden Mitarbeiter galt, egal auf welcher Stufe und im welchem Tätigkeitsbereich, man hatte nur soviel erfahren, wie zur unmittelbaren Aufgabenerfüllung notwendig war. Streifte man dabei den Verantwortungsbereich einer anderen Linie oder HA, dann wurde es schon problematisch. Dieses Grundprinzip galt auch bei Mitarbeitern, wo weitere Familienangehörige in der "Firma" tätig waren. Bei Familienfeiern war es ein absolutes Tabu. Wenn auch die HA vielleicht bekannt war, so wußten die anderen Familienangehörigen nichts von der Spezifik der Arbeit des Anderen. Und so blieb es bis zum Schluß und auch darüber hinaus.
Bei manchen Beiträgen hier habe ich den Eindruck, dass es sich um Szenen aus einem James Bond - Film handelt und man sehr locker und großzügig mit Arbeitsinstrumentarien der Aufklärungsarbeit umgeht. Wer soll das auch überprüfen ??? Zudem habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es sich bei den hier berichtenden Kundschaftern nicht um VIP´s der Aufklärung handelt. Sie sich aber gern auf einer Stufe mit einem Rainer Rupp u.a. sehen. Da sage ich nur, Schuster bleibe bei deinen Leisten. Ich hatte schon woanders geschrieben, Bescheidenheit ist eine der wichtigsten Tugenden auch für einen Kundschafter und nicht mehr Schein als Sein.
Ich habe in meiner über 20-jährigen Tätigkeit mit anderen befreundeten Schutz - und Sicherheitsorganen der sozialistischen Länder in Abwehrfragen zusammen gearbeitet. Kenne in Moskau auch das Gebäude am Dzierzynski - Platz nicht nur äußerlich. Diese Arbeit vollzog sich tagtäglich mit viel Akribi und Umsichtigkeit. Neben Erfolgen, gab es auch Niederlagen, die sehr schmerzlich waren. Deshalb halte ich auch nichts von einer Glorifizierung dieser Tätigkeit. Es war unser Klassen- und Kampfauftrag, den wir zu erfüllen hatten, so wie es die Angehörigen der GT an der Grenze zwischen den Systemen taten.
Es galt auch hier der Grundsatz, Jeder nach seinen Fähigkeiten.
Liebe Larissa, nehme es mir nicht übel, aber bei manchen deiner Ausführungen komme ich mächtig ins Grübeln und ins Schwitzen. Wer für den KGB arbeitete, konnte nie für das MfS arbeiten, da gab es dann keine Freundschaft mehr. Wir haben den zuständigen Direktoraten des KGB unsere Erkenntnisse weitergeleitet, aber niemals umgekehrt. Ich will hier auch nicht weiter darauf eingehen. Nur soviel, ich hatte mit den Genossen in Karlshorst und auch in Moskau zu tun, da hast du noch unter den Fittichen ihrer Majestät bzw. von Onkel Sam gelebt !!! Also immer schön auf dem Teppich bleiben und nicht zu Höhenflügen ansetzen, der Absturz kann sehr, sehr schmerzlich sein.
Ein paar Gedanken zu den hier erwähnten "Romeos". Es gab sie und sie wurden auch zielgerichtet eingesetzt um aufzuklären und abzuwehren. Denn Aufklärung und Abwehr schliessen sich nicht aus, sie bedingen sich, wenn es um das Ziel und das Ergebnis geht.
Auch im meinem Verantwortungsbereich wurde mit Romeos gearbeitet, um an bestimmte Informationen zu gelangen bzw. bereits vorliegende Erkenntnisse bestätigt zu bekommen. Dabei ging es vorrangig um wissenschaftlich-technisches Know-how und da konnte man wahrlich keine Oberflächenschwimmer einsetzen. Da ging es um Fach- und Sachkompetenz !!! Ebenso versuchte die Gegenseite mit ihren "Julias" zum Erfolg zu kommen, was ihr auch teilweise gelang. Es war immer eine Arbeit mit Erfolgen, aber auch mit sehr schmerzhaften Niederlagen, die auch sehr weh taten.
Ich habe mittlerweile aus meiner langjährigen Tätigkeit meine eigene Sicht- und Betrachtungsweise gewonnen und wundere mich nur, wer sich so alles momentan als Zeitzeuge aufschwingt und seine Erfahrungen schriftlich zur Kenntnis bringt. Manch einer sollte es sein lassen, wenn er es nicht besser weiß und kann. Es gibt ein grundlegendes Werk, dass heißt "Angriff und Abwehr" und darin ist im Wesentlichem auch alles gesagt. Alle anderen Publikationen sehe ich mittlerweile als Selbstprofilierungs- Selbstdarstellungsversuche, wo ich mich frage, Cui bono? (lateinisch für Wem zum Vorteil? - das fragte sich schon Marcus Tullius Cicero).
Einige User dieses Forums habe ich in den vergangenen Jahren auf unterschiedliche Veranstaltungen gesehen, getroffen und auch gesprochen. Deshalb bin ich ein wenig verwundert über ihre Positionierungen hier. Sie haben aus berufenen Munde in den Gesprächen und Foren die Realität erfahren. Ist es vielleicht auch nur die Sehnsucht, in eine andere Welt einzukehren, wo sich Feen und Trolle tummeln ??? Schon die Gebrüder Grimm haben ihre Geschichten aus dem wahrem Leben der Menschen begründet - sie sind uns heute als Grimm´s Märchen bekannt.
Ich bitte um Entschuldigung, wenn sich dieser oder jener auf den Schlips getreten fühlt, aber man sollte die Realitäten nicht mit dem Wunschzettel für Weihnachten verwechseln.
Abschließende Bemerkung zum westdeutschem VVS. Die Vielzahl der westdeutschen Dienste und ihr unkoordiniertes Handeln (auch heute noch) erleichterte das Infiltrieren. Und hier habe ich schon wieder ein Problem mit Larissas Schilderungen. Gehe aber nicht näher darauf ein.
Der westdeutsche VVS mußte einige bittere Niederlagen hinnehmen, die er ebenso wenig verkraftete, wie das MfS die Stiller-Flucht.
Die größte Niederlage des VVS war jedoch der Übertritt seines Spitzenmannes Hansjoachim Tiedge, der im VVS u.a. viele Jahre für die Abwehr der DDR-Aufklärung zuständig war. Diese Quelle wurde aber auch gleich nach Moskau weitergereicht und stand dem MfS nicht zur Verfügung.
Jahre nach der "Wende", die ich gern anders bezeichnen würde, aber es hier unterlasse, hatte ich in Frankfurt/Main mehrere Gespräche mit Heribert Hellenbroich dem ehemaligem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz und ehemaligem Präsidenen des Bundesnachrichtendienstes. Er war zu diesem Zeitpunkt Sicherheitsberater der Sicherheitsunternehmen IHS und WISAG von Claus Wisser. Es saßen sich sozusagen ehemalige Gegner am Tisch gegenüber, die sich jedoch mit Achtung und Respekt begegneten.
Hellenbroich war es auch, der in der Öffentlickeit für den Gleichbehandlungsstatus von Mitarbeitern beider bzw. aller Dienste im diesem Land plädierte. Wie wir auch wissen, bis heute ein erfolgloses Unterfangen.
So nun kann man diesen Beitrag zerreissen, aber ich halte nichts von Ikonen und Götzenbilder, auch wenn sie mein Wohnumfeld verzieren.

Vierkrug


Micos und Eisenacher haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#139

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 10:31
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #138
Man hätte diesen Thread auch mit der Überschrift "50 Jahre James Bond" versehen können (...)
Vierkrug




Das ist logisch. Die meisten hier kennen nur "James Bond", haben selber keine Erfahrung mit der Spionage...
Die geheimen Geheindienstutensilien sind für die Unwissenden von besonderem Interesse.


und die Kampftechnik mit improvisierten Hiflsmitteln auch.

Beides wird aber sicher überbewertet.
Immerhin sind es jetzt schon mindestens drei, die wirklich Bescheid wissen, das kann für diesen Thread nur nützlich sein. Larissas, Kids und Weichmolchs Beiträge sind hochinteressant.
Theo


nach oben springen

#140

RE: Das Dunkle Haus der Spionage

in Spionage Spione DDR und BRD 13.11.2012 10:56
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #139
[quote=Vierkrug|p216714]Man hätte diesen Thread auch mit der Überschrift "50 Jahre James Bond" versehen können (...)
Vierkrug

von Theo: Das ist logisch. Die meisten hier kennen nur "James Bond", haben selber keine Erfahrung mit der Spionage...
Die geheimen Geheindienstutensilien sind für die Unwissenden von besonderem Interesse.
Beides wird aber sicher überbewertet.
Immerhin sind es jetzt schon mindestens drei, die wirklich Bescheid wissen, das kann für diesen Thread nur nützlich sein. Larissas, Kids und Weichmolchs Beiträge sind hochinteressant.
Theo


Nein Theo, wir sind uninteressant fuer diese Groessen (oder fuer das was sie sich halten). Im Grunde habe sie Angst davor, dass wirklich erzaehlt wird, da sie nur in kleinen geheimen Kreisen gesessen haben und diese aufrechterhalten moechten in ihrem 'Stil'

Ich habe ueberhaupt kein Problem, das hier sofort einzustellen. Aber waere es doch interessant Vierkrug, wenn Du ein Neues Thema einstellen wuerdest: 50 Jahre James Bond. Da kann ich einfach, so alt ich bin, nicht mitreden!

No justification in my case. Keine Rechtfertigung, aber gegen solche Arroganz muss ich etwas sagen.
[Nur soviel, ich hatte mit den Genossen in Karlshorst und auch in Moskau zu tun, da hast du noch unter den Fittichen ihrer Majestät bzw. von Onkel Sam gelebt !!! Also immer schön auf dem Teppich bleiben und nicht zu Höhenflügen ansetzen, der Absturz kann sehr, sehr schmerzlich sein. Ich frage mich wer hier zum Hoehenflug ansetzt. Jedem das Seine. Ich habe kaempfen mussen mein Leben lang, und dass Du Armleuchter, ist die Wahrheit, ob im Metier oder im privaten Bereich. Vielleicht moechtest Du mir sagen, dass ich vom maennlichen Geschlecht auch nicht gang raped wurde. Vielleicht moechtest Du mir sagen, dass alles, was ich ueber meine Wege sagte nicht stimmt? Eingebildeter Lackel! Mir gehts gut, wie gesagt, wenn man mich jagt, dann werde ich immer besser.
Sage mir wann ich unter den Fittichen ihrer Majestaet gelebt haben? (Denn vermutlich bist Du ca. 85-90 Jahre alt mit dem gebrachten Vergleich) Deine Bemerkung zu ‘Onkel Sam’ ebenso zu England, ist Nazigehabe und beleidigend, ueberheblich und geht Dich im uebrigen ueberhaupt nichts an. Du warst nur in einer der hoeheren Etagen anzufinden wie ich Deinen Zeilen entnehmen? Gut fuer Dich. Und ich sage Dir, Du kannst nicht tippen an das Wissen und dem Einfuehlungsvermoegen meiner Kameraden des MfS (der, der ausgebootet wurde) oder die meiner zwei anderen FOs. Du wirst auch wissen, was dann streng vertrauliche Unterlagen sind VS geheimgehalten, diese wuerde ich Dir gerne ums Gesicht schlagen, bin aber ein sehr friedfertiger Mensch.
Die Wort Maerchen, das Du benutzt, sind bereits von meinen Richtern benutzt worden sind, und diese durften es, sie waren meine absoluten Feinde, aber auch diese respektierten, was ich fuer die westliche Seite getan habe.
Genau vor solchen wie Dir habe ich mich zurueckgezogen, die allwissend ueber die Menschen und deren Geschichten richten. Als der Vors. Richter am Ende der Urteilsverkuendung sagte, dass ich mich in ‘meiner Maerchenwelt’ verlaufen haette, stand es diesem zu, weil er voll ueber meinen Werdegang informiert war. Ich habe ihm seinerseit sofort erwidert, dass es sehr boese Maerchen gibt. Er hat sich bei mir entschuldigt hinterher, und deshalb Herr von und zu, weil er meine Geschichte kannte, die wegen Beteiligung des Verfassungsschutzes und anderer genau so verlaufen ist. Ob Du also glaubst oder nicht, dass es so nicht gelaufen sein koennte, das ist voellig irrelevant fuer mich. Meine Geschichte gab es, und wenn Du gelangweilt bist, weil es, ob in Moskau oder sonstwo, nach Deiner deutschen DIN A 4 Norm nur abgelaufen ist, und es kein Entweichen dieser Norm bei Dir gab, (traurig fuer Dich) dann sage ich Dir, ich koennte Dir das Gegenteil beweisen, in allen Einzelheiten.
Ich bin weit entfernt davon mich als Mrs. Bond aufzuspielen. Und das mit dem MfS bringst Du voellig verkehrt. Diesen Menschen gab es, er wurde auf ‘s Negative ‘befoerdert’. Zwecklos, einem Grossen und Wissenden wie Dir das erklaeren zu wollen. Dein Einblick in allen Ehren, beleidige nicht andere, die auch ein Leben und oftmals ein Schicksal hatten. Na fein, dass Du mit Hellenbroich an einem Tisch gesessen hast, welch eine Ehre.
Da Du scheinst ueber James Bond im Bilde zu sein, koenntest Du mich aufklaeren. Ich habe mich hervorgewagt, vor allem in Deutschland nach mehr als zwei Dekaden, warum ich schwieg wird mir heute und genau hier bei dieser Unterhaltung klar. Diese koennen wir sofort einstellen, kein Problem. In Deinem Fall habe ich kein Respekt weder vor dem Alter oder sonstiges Wissen. Ich habe auch mein Alter, leider.

text korrigiert Kl.La


zuletzt bearbeitet 13.11.2012 10:59 | nach oben springen



Besucher
6 Mitglieder und 25 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Andre Lambert
Besucherzähler
Heute waren 122 Gäste und 17 Mitglieder, gestern 3660 Gäste und 197 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558171 Beiträge.

Heute waren 17 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen